Jean-Christophe Grangé Das schwarze Blut

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Inhaltsangabe zu „Das schwarze Blut“ von Jean-Christophe Grangé

Der Serienmörder Jacques Reverdi wartet auf seine Todesstrafe. Marc Dupeyrat, der ein Buch über Reverdi schreiben will, erfindet die Brieffreundin Elisabeth und schickt sogar das Foto einer Freundin mit. Der Mörder verliebt sich in die vermeintliche Briefeschreiberin. Als ihm die Flucht gelingt, beginnt er Elisabeth zu suchen. Für Dupeyrat und seine Freundin beginnt ein Alptraum ...

Mein erster Grangè ...

— Unzertrennlich

Ein spannender Thriller, mit einem vorhersehbaren Ende, der aber trotzdem wirklich Spaß macht.

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  • Eine Schnitzeljagd in den Kopf eines Serienmörders ...

    Das schwarze Blut

    Unzertrennlich

    20. October 2016 um 15:54

    Schreibstil Schon seit vielen Jahren habe ich mir vorgenommen, ein Buch von Jean-Christophe Grangé zu lesen, aber irgendwie habe ich mich nie so recht herangewagt. Ich hatte immer ein paar Seiten gelesen und dann das Interesse verloren und mich für eine andere Lektüre entschieden. Als Kind hatte ich "Die purpurnen Flüsse" gesehen und war ein wenig verwirrt von dem Film. Das war zu einer Zeit, in der ich mit Thrillern noch recht wenig anfangen konnte und völlig im Horrorgenre verloren war. Trotzdem hat mich der Aufbau des Thrillers mit seinen Wendungen begeistert und ich hatte mir geschworen, irgendwann einmal ein Buch von Jean-Christophe Grangé zu lesen. Lange hat es gedauert, aber ich habe es tatsächlich geschafft. Nachdem ich mich an die vielen französischen Namen und die ungewohnten Handlungsorte (Teilweise spielt das Buch im Dschungel von Kuala Lumpur und auf einer Insel namens Phuket) gewöhnt hatte, konnte ich das Buch tatsächlich genießen. Es ist vom Schreibstil keine 0815-Thriller-Durchschnittskost, sondern ein Buch, das echte Bilder des Schreckens erzeugt und Platz für jeden Charakter lässt. "Das schwarze Blut" als mein Erstling von Grangé war nicht einfach zu lesen, aber es hat sich gelohnt! Charaktere - Marc Dupeyrat - Mark Dupeyrat ist Journalist und scheint von dem Fall des Serienmörders Jacques Reverdi, der in Malaysia auf sein Todesurteil wartet. Zwischen den beiden ist sofort eine Verbindung zu spüren, die ich hier einfach einmal "Wahn" nenne. Mark schafft es durch einen Trick mit Reverdi Kontakt aufzunehmen. Er begibt sich auf die Spuren Reverdis, um dessen Taten zu verstehen. Dabei kommt er auch an seine eigenen Grenzen ... - Jacques Reverdi - Reverdi hat mich ein wenig an Hannibal Lecter erinnert, denn ihn treibt die gleiche Lust am Töten an. Er ist recht überheblich und sich seiner Macht bewusst. Allerdings muss ich sagen, dass er bei mir keine Gänsehaut erzeugen konnte. Ganz im Gegenteil. Jacques Reverdi wirkte auf mich sehr gebildet und deswegen auch recht sympathisch.  Meine Meinung Das Buch ist zum größten Teil eine Art Schnitzeljagd. Mark Dupeyrat, der sich als die schöne Studentin Elisabeth ausgibt, wird auf die Reise geschickt, um Reverdi und seine Taten zu verstehen. Dabei reist er zu verschiedenen Orten, an denen Reverdi sich vor seiner Inhaftierung aufgehalten hat. Reverdi gibt Mark so einige Rätsel auf, die er lösen muss und nach und nach fügt sich das Bild eines Serienmörders zusammen. Leider erzählt der Klappentext bereits fast die gesamte Handlung des Buches, aber ich denke, dass dies hier kein Thriller ist, der mit großartigen Wendungen punkten will. Nein, er soll in erster Linie Einblick in die Gedanken eines Serienmörders geben und zeigen, wie leicht Menschen doch zu manipulieren sind. Interessant fand ich zudem, wie der Autor sich mit dem Thema Blut auseinandergesetzt hat. Wir bekommen viele interessante Fakten präsentiert und ich verrate nur so viel: Der Name des Buches hat noch eine tiefere Bedeutung! ;) Obwohl einige Sachen im Gesamtbild recht unlogisch erscheinen, ist "Das schwarze Blut" dennoch ein lesenswertes Buch, das zwar recht blutig ist, sich aber dennoch von den Durchschnittsthrillern abhebt. Jean-Christophe Grangé hat komplett seinen eigenen Stil gefunden und das fand ich bewundernswert an diesem Buch. Ich denke, mit "Das schwarze Blut" habe ich endlich einen Zugang zu diesem tollen Autoren gefunden und irgendwann werde ich bestimmt zu einem weiteren Werk von ihm greifen! Fazit Ein blutiger, toll geschriebener Thriller, der das Leben eines Serienmörders skizziert!

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  • Die Eigenarten des Blutes…

    Das schwarze Blut

    Krimifee86

    06. October 2016 um 14:01

    Klappentext: Marc Dupeyrat ist Journalist bei einem Pariser Boulevardblatt. Sein neuester Fall ist die Geschichte des Serienmörders Jacques Reverdi, der in Südostasien mehrere junge Frauen umgebracht hat und nun in Malaysia auf sein Todesurteil wartet. Der ehemalige Weltmeister im ,,free-diving verweigert jede Aussage - eine Herausforderung für den Sensationsreporter Dupeyrat. Mit einer Finte gelingt es ihm Kontakt aufzunehmen: Er bedient sich der Identität einer fiktiven, jungen Frau. Reverdi fängt Feuer und lässt sich auf einen Briefkontakt ein. Er verliebt sich in ,,Elisabeth" und bittet um ein Foto. Ohne zu Zögern schickt Dupeyrat das Bild des Fotomodells Kadidscha, einer Bekannten. Als er genug Material für sein Buch zusammen hat, das in Frankreich ein Bestseller wird, bricht er den Kontakt zu Reverdi ab. Doch Reverdi gelingt unerwartet die Flucht aus dem Gefängnis: Er kommt nach Paris und sucht ,,Elisabeth"/Kadidscha, deren Gesicht überall in Paris auf Werbeplakaten zu sehen ist. Und für Dupeyrat und Kadidscha beginnt ein Albtraum ..."Cover: Das Cover gefällt mir nur mittelprächtig, denn meiner Meinung nach passt es nicht so gut zum Buch. Statt eines Schmetterlings hätte hier eine Biene viel besser gepasst und das tropfende Blut hätte eine wesentlich dunklere Farbe erhalten müssen, es ist in meinen Augen viel zu hell. Nicht schlecht, aber hätte man besser (im Sinne von passender) machen können. Schreibstil: Jean-Christophe Grangé gehört zu den Autoren, die wirklich ein unglaubliches Schreibtalent haben. Seine Romane sind überaus spannend und es macht einfach Spaß sie zu lesen und in die Geschichten einzutauchen. Auch „Das schwarze Blut“ bildet hier keine Ausnahme. Der Autor erzählt die Geschichte dabei aus mehreren Perspektiven, was es umso spannender macht. Natürlich die des Serienmörders Reverdi selbst, der im Gefängnis sitzt. Dann die Marcs, des Zeitungsreporters, der sich auf seine Spuren begibt. Und dann noch die Perspektive Kadischas, die bis zum Schluss gar nicht weiß, dass sie in die ganze Geschichte verwickelt ist. Die Kapitel über sie waren daher nicht spannend, haben dem Buch jedoch einen besonderen Dreh gegeben, haben sie doch dazu geführt, dass einem das Mädchen immer sympathischer wurde und man nicht wollte, dass ihr etwas passiert. Schade fand ich, dass Marc nicht sonderlich sympathisch war. Ich weiß gar nicht genau, was mich an ihm gestört hat, aber irgendwie mochte ich ihn von Anfang an nicht. Er war einfach so gar nicht mein Fall, zumal er aus seiner Vergangenheit nichts gelernt zu haben scheint. Bei Reverdi muss ich sagen, war ich erst unsicher, ob ich ihn mag oder nicht. Ich war mir auch sehr lange unsicher, was seine Schuld anbelangt. Hier ist es dem Autor grandios gelungen, den Leser zu verwirren. Die Story: In „Das schwarze Blut“ begeben wir uns nicht nur auf die Spuren eines grausamen Serienkillers, sondern wir lernen auch allerhand über die Eigenarten des Blutes. Ich mag es ja, wenn Bücher (oder vielmehr ihre Autoren), es schaffen, mir ganz ungezwungen und nebenbei auch Wissen vermitteln können. Davon abgesehen handelt es sich bei dem Buch um einen äußerst rasanten Thriller, der manchmal auch ein wenig zu rasant und daher ein wenig undurchsichtig ist. Beispielsweise sind mir Marcs Gedankensprünge oder Erkenntnisse, die ihn weiter vorangetrieben haben, nicht immer sehr logisch vorgekommen, aber sei es drum. Die Story musste ja weitergehen.Fazit: Ein wenig vorhersehbar war das Ende schon, bzw. zumindest Teile davon. Aus diesem Grund kann ich „nur“ vier Punkte geben. „Das schwarze Blut“ ist aber nichtsdestotrotz endlich mal wieder ein richtig spannender Thriller, der Spaß macht und zum Mitfiebern einlädt. Mir hat es gut gefallen.

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  • Das schwarze Blut

    Das schwarze Blut

    Lasogga1887

    23. December 2015 um 09:07

    Dass der Franzose Jean-Christophe Grangé zu den ganz Großen der aktuellen Thriller-Szene gehört, steht außer Frage. Schon sein Erstling, Der Flug der Störche, beindruckte durch beinharte Action, außergewöhnliche Schauplätze und eine immense Spannung. Die purpurnen Flüsse, Der steinerne Kreis und Das Impererium der Wölfe standen dem in nichts nach. Doch war in allen seiner Romanen eine Schwäche mehr als deutlich: Grangé kriegt einfach keinen überzeugenden Schluss hin. Zu abgedreht wie im Showdown des Steinernen Kreis, etwas wirr wie bei den Purpurnen Flüssen. Deswegen war die Frage bei seinem neuen Werk, Das schwarze Blut, folglich gar nicht mal, ob er mit seinem Plot fesseln, sondern ob er ein glaubwürdiges Finale finden kann. Um es vorweg zu nehmen: Nein. Wieder einmal eine Wendung zuviel, die zwar überraschen, aber nicht wirklich überzeugen kann. Bis dahin ist dem Franzosen aber ein bemerkenswerter Roman geglückt.Obwohl der ganze Plot ein bisschen an den Dialog zwischen Hannibal Lecter und Clarice Starling aus Das Schweigen der Lämmer erinnert – Reverdi ist wie Lecter zwar ein Serienmörder, der vor keiner Abscheulichkeit zurückschreckt, aber eben auch wahnsinnig intelligent – weiß Grangés Das schwarze Blut zu gefallen. Von Kapitel zu Kapitel brodelt eine latente Spannung, die auf ihre Eruption wartet. Ein Thrill, der das Buch zu einer wahrlich ungemütlichen Lektüre werden lässt. Das ist ganz großes Psycho.Die exotischen Schauplätze, die Dupeyrat bereist, schildert der Franzose in teils wunderschönen Bildern, zeigt Kontraste zwischen dem Tiger-Staat Malaysia und dem arg vom Bürgerkrieg gebeutelten Kambodscha auf, entführt den Leser in den alltäglichen, brutalen Darwinismus eines südostasiatischen Gefängnisses. Das gelingt Grangé äußerst eindrucksvoll und muss herausgehoben werden, gehen diese Darstellungen doch über den eines Durchschnitts-Thrillers meilenweit hinaus.Schreibt Grangé über sich selbst? Auch die Charaktere sind Grangé gut gelungen. Der vom Leben sicherlich nicht verschonte Marc Dupeyrat, der sein Seelenheil im Skandal-Journalismus sucht. Der charmante Serienkiller Reverdi mit einer Biographie, die einen schaudern lässt. Fein gesponnen, gut durchdacht –Das schwarze Blut ist keinesfalls alltäglich und gerade die Parallelen des Journalisten Dupeyrat zum Journalisten Grangé stechen hervor. Beide haben auf ihren Recherchen den halben Erdball bereist und – eine nette Idee – Dupeyrat fängt an, wie sein Erfinder Thriller zu schreiben! Ist der Dupeyrat im Roman gar der Autor des Buches selbst? Der Spiegel, der Grangé den heutigen Journalisten vorhält, wirft jedenfalls ein erschreckendes Bild zurück.Jean-Christophe Grangé beweist mit Das schwarze Blut jedenfalls, dass er in der Riege der Thriller-Autoren ganz ganz oben mitschreibt. Immer wieder gelingen ihm phantastische Plots, nie wirkt das Ganze eingefahren, routiniert oder findet sich ein Schema F. Psycho-Thrill vom Feinsten. Nur hinterlässt auch Das schwarze Blut wieder einen faden Beigeschmack, wenn sich Grangé auf den letzten Seiten und insbesondere mit dem letzten Kapitel selbst überschlägt und der ein oder andere Salto in der Handlung besser im Kopf des Franzosen als im Roman geblieben wäre. Dennoch: Ein phantastischer Thriller, der über 500 Seiten absolut zu Schaudern lehrt!

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    • 2
  • Tödlicher Sog

    Das schwarze Blut

    NiliBine70

    31. May 2014 um 18:28

    Inhalt: Wenn ein hochintelligenter Mann zum Mörder wird – dann entstehen Geschichten, wie diese hier. Ein Free-Diver, ein Meister seines Fachs, sitzt in Malaysia im Gefängnis, wartet auf seinen Prozess. Er soll eine Spur des Mordens, blutrot, durch ganz Südostasien gezogen haben. Mit stoischer Ruhe und seltsam entrückt wartet er. Ein Pariser Sensationsreporter in chronischer Geld- und Geltungssucht will über diesen Mann ein Buch schreiben, doch wie an ihn herankommen, wie eine besondere Sicht auf ihn erhaschen, auf seine Taten. Da kommt ihm eine für ihn sichere Idee, er erfindet eine Frau, Elisabeth, die mit dem Mörder in Kontakt kommt. Ein gefährliches Spiel beginnt. Erst recht, als der Mörder aus dem Gefängnis flieht und sich auf die Suche nach der Frau macht, in die er sich verliebt hat. Und er glaubt zu wissen, wie sie aussieht, denn der Reporter hat ihm ein Bild geschickt. Es zeigt allerdings keine Elisabeth, sondern die Freundin des Reporters… Meine Meinung: Tödlicher Sog Dieses Buch schlummerte schon geraume Zeit in meinem Regal, als ich danach griff. Grangé ist ja in der Tat immer und immer wieder –für mich- ein Garant für dustere Geschichten mit Figuren, die einem wirklich eiskalte Schauer über den Rücken jagen, wenn man es wagt, sich zu sehr auf sie einzulassen. Und genauso erging es mir hier, im schwülen Malaysia dieses Mal, lernte ich ihn kennen, den Mörder, einen Free-Diver, der eigentlich hochgeschätzt für seine Fähigkeiten im Wasser ist. Doch ein Blick in seine Augen, in seine Seele und man ist verloren. Dort offenbart sich eine Tiefe, wie ein Ozean sie nicht bieten kann, schwärzer, als alles, was man sich erdenken kann, tödlicher… Ja, ich habe zwischenzeitlich einen trockenen Mund gehabt. Ich habe mich eingelassen, auf das Spiel, dass dieser Reporter, der glaubt, DIE Story in einem Bestseller von Buch herauszubringen, mit einem hochgefährlichen, einem tödlichen Mann spielt. Und ich war entsetzt, als er auch noch eine Unschuldige mit hineinzog und ihr Leben aufs Spiel setzt, mit diesem Foto. Eine Spirale der Angst nimmt ihren Anfang und reißt einen mit, wenn man es zulässt. Man wird Zeuge, wie ein Mörder sich verliebt und welche Obsession sich daraus entwickelt. Und man möchte dem Reporter auf den Hinterkopf schlagen, dass er erwachen möge und dem Ganzen ein Ende setzt. Doch, man erreicht ihn nicht und muss zusehen, wie alles seinen Gang geht. Ich werde jetzt nicht mehr verraten, nein, dass sollen sich die Leser, die sich erneut auf einen Grangé einlassen, selbst erschließen, erleben, wie die Tropenluft einem die Sachen an den Körper klebt und der Mund trocken wird! Fazit: Ein Grangé – für Fans, solche, die es werden wollen und die die Abgründe, die der Autor meisterlich erschafft überwinden können eine Empfehlung. Es ist ein Abenteuer, welches einen nicht kalt lässt, ein Thriller, mit dem typisch Düsteren, dass alle Bücher, alle Geschichten von Grangé umgibt. Deswegen 5 von 5 Nilpferden

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  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    vormi

    Die Idee, einen Reporter auf den Spuren des Serienkillers in Asien suchen zu lassen hat mir sehr gut gefallen. Endlich mal etwas Anderes ! Leider war die Umsetzung sehr langatmig und das Ende fand ich fürchterlich.

    • 2
  • Spannend bis zum Schluß

    Das schwarze Blut

    fantagiroh

    Jaques Reverdi ist ehemaliger Champion im Apnoe tauchen und sitzt als angeklagter Serienmörder in einem malayischen Gefängnis. Mark Dupeyrat ist ein durchs Leben gezeichneter Journalist auf der Suche nach dem Verstehen. Er will verstehen, was die Beweggründe eines Serienmörders sind. Deswegen entschließt er sich als "Elisabeth" einen Briefwechsel mit Reverdi zu beginnen. Reverdi geht auch darauf ein, allerdings muss sich "Elisabeth" beweisen, in dem er eine Schnitzeljagd durch Asien vorgibt, damit "Elisabeth" versteht und sich seiner Würdig erweist. Damit Reverdi ein Gesicht von "Elisabeth" hat schickt im Dupeyrat ein Bild von seiner Bekannten Khadidsha, die somit ungewollt in diesen unheilvollen Pakt gezogen wird. Nachdem Dupeyrat sich entschließt den Briefkontakt abzubrechen, gelingt es dem Serienmörder aus dem Gefängnis zu entkommen. Seitdem sind weder Dupeyrat, Khadidscha oder ihre Freunde noch sicher. Meine Meinung: Ich fand das Buch Klasse. Da  immer wieder aus einer der drei Haupt-Erzählperspektiven: Reverdis, Khadidschas und Dupeyrat berichtet wurde, bekam man verschiedene Einblicke und es wurde nie langweilig. Auch die Aufgaben die Dupeyrat in den verschiedenen Länder lösen musste wurden immer Spannender. Und der rasende Schluß war ein würdiger Abschluss für das Buch. Von mir bekommt es deshalb 5 Sterne

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    • 5
  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Morgoth666

    08. November 2012 um 19:42

    Inhalt: Jaques Reverdi, Serienmörder und vormals Champion im "free-diving" wartet im Gefängnis von Malaysia auf sein Urteil. Wie eine Blutspur ziehen sich seine merkwürdigen Ritualmorde durch Südostasien. Mark Dupeyrat, Pariser Sensationsreporter, plant einen Bestseller über diesen Mann. Er erfindet "Elisabeth", die mit Reverdi schriftlich Kontakt aufnimmt, um sich sein makabres Universum zu erschließen. Als der Mörder Feuer fängt, sich sogar in die unbekannte Briefeschreiberin verliebt, schickt Mark ein Foto seiner Bekannten Khadidscha. Doch dann entkommt Reverdi aus dem Gefängnis - und für Mark und Khadidscha beginnt ein Alptraum ... Fesselnd,spannend, schonungslos!Eines meiner Lieblingsbücher von Grange! Kann ich nur weiter empfehlen!

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  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    cloverleaf

    04. November 2012 um 16:37

    Mark Dupeyrat ist Journalist, Sensationsreporter für ein Pariser Blatt. In der Vergangenheit hat er verschiedene Höhen und Tiefen durchleben müsse. Ein schwerer Schlag war der Mord an seiner Frau. Serienmörder und Psychopathen übten schon immer eine gewisse Faszination auf Mark aus. Was geht in deren Köpfen vor, was sind die Beweggründe ihrer Taten? So weckt auch der Fall des Freitauchers Jaques Reverdi sein Interesse. Reverdi lebt als Tauchlehrer und Freitaucher in Südostasien. Nun sitzt er im Gefängnis und wartet auf seine Verhandlung, da er einige junge Frauen bestialisch ermordet haben soll. In einer Art Ritualmord. Die Verhandlung bringt wohl das sichere Todesurteil für Reverdi. Doch Mark möchte Reverdi verstehen, er möchte ihm sein Geheimnis entlocken. Welch ein Pech: Reverdi verweigert jede Aussage und gibt keinerlei Interviews. Da erschafft er kurzerhand eine fiktive Person namens Elisabeth Bremen, in deren Namen er den Kontakt zu Reverdi aufnimmt. Das Vorhaben ist von Erfolg gekrönt, Mark gewinnt Reverdis Vertrauen. Nun begibt er sich also nach Südostasien, um Reverdis Spuren zu verfolgen. Er erhält von Jaques Reverdi spärliche Hinweise, um die Hintergründe seiner Ritualmorde zu entschlüsseln. Sobald Mark genügend Informationen gesammelt hat und glaubt alle Erkenntnisse gewonnen zu haben, bricht er den Kontakt zum Mörder ab und reist zurück nach Paris. Aber Reverdi sollte man nicht hintergehen, denn nun beginnt der eigentliche Alptraum: er bricht aus dem Gefängnis aus und macht sich auf die Suche nach Mark. Fazit: Zugegebenermaßen konnten mich die ersten Seiten des Buches noch nicht in ihren Bann ziehen. Die Spannung nimmt jedoch rasant zu, sobald Mark beginnt, mit dem Serienmörder Kontakt aufzunehmen, wohlgemerkt im Namen von Elisabeth Bremen, eine Person, die er erschaffen hat, um das Vertrauen Reverdis zu gewinnen und ihm seine Geheimnisse zu entlocken. Was ihm letztlich auch gelingt. Interessant ist der Realitätsverlust Marks. Je weiter er auf Reverdis Spuren wandelt, je mehr er über die Ritualmorde Reverdis erfährt, umso tiefer gerät er in den Sog des Grauens. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion scheinen zu verwischen. Das zu verdeutlichen, gar greifbar für den Leser zu machen, ist dem Autor gut gelungen. Auch gegen Ende des Thrillers, wenn es auf das Finale zugeht, bleibt es zwar spannend, jedoch wirkt das Finale an sich etwas künstlich. Die Wendung, die den Leser überraschen soll, wirkt erzwungen und ist auch ein Stück weit vorhersehbar, Schade eigentlich. Dennoch ist das schwarze Blut ein spannender und lesenswerter Thriller, und abgesehen vom etwas verunglückten Finale besticht das Werk mit einem spannenden Plot. Interessante Charaktere, insbesondere die gelungene Charakterstudie des intelligenten Serienmörders Reverdi überzeugen.

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  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Buecher-Wahn-Sinn

    27. August 2012 um 15:08

    Schon lange hat mich ein Thriller nicht mehr so gefesselt, wie dieses Exemplar. Wortgewand, intelligent und mit bildreichen Metaphern gelingt es dem Autor, nicht nur den Protagonisten Mark Dupeyrat, sondern auch mich als Leser hinter die Fassade eines Mörders blicken zu lassen. An sich ist die Thematik bereits spannend (kennt man sie doch auch aus Hannibal Lecter), aber der Autor schafft es mit seinen Worten eine immense Spannungskurve bis zur letzten Seite hinzulegen. Zum Ende (keine Angst, es wird nichts verraten), hätte ich mir für diese Gesichte auch sehr gut einen offenen Schluss vorstellen können. Ein abruptes Ende hätte mich vielleicht mehr schockiert, allerdings hätte es dann vermutlich nach einer Fortsetzung geschrien.

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  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2012 um 10:56

    Ein ehemaliger Tauchchampion und Serienmörder wird in einem Gefängnis in Malaysia festgehalten und ein Zeitungsreporter der darin seine Chance sieht, groß rauszukommen und eine fiktive Figur erfindet um mit dem Mörder in Kontakt zu treten ohne sich selbst als Briefschreiber zu enttarnen. An sich klingt es für einen unterhaltsamen Thriller nicht schlecht, aber es scheidert ein wenig an der Umsetzung. Denn es gibt ein bisschen zu viele Längen, bedingt auch durch die Vorstellungen der Charaktere, deren Einführung mit teilweise etwas zu zähflüssig vorkam, dafür hätte ein wenig mehr Tempo der Sache gut getan, denn so richtig in Fahrt kam das Buch erst gegen Ende. Die Rätselei war zwar ganz interessat und spannend und flüssig geschrieben, aber eine kleine Steigerung hätte dem Ganzen keinen Abbruch getan. Und die Geschichte wurde sehr vorhersehbar, denn durch die Beschreibungen der Morde an Marks Freundin und Klassenkameraden ließ sich erahnen, was kommen wird bzw. könnte. Und das Ende war dann doch sehr abgebrochen, als ob Grange seines Buches überdrüssig wäre und er versucht hat, noch irgendwie ein Ende zusammen zu basteln. Mich hat das Ende nicht sehr überzeugt, da man auch erahnen konnte, dass es nicht nur einen Verrückten gibt. Fazit: Ein durchaus interessanter Thriller, der jedoch an seiner Umsetzung scheidert, zu viele Längen, sehr vorhersehbar und ein abruptes Ende, dass jedoch schon recht früh zu erkennen. Aber die Entwicklung Marks war eine der Lichtblicke des Buches. Deswegen auch nur zwei Sterne Abzug, weil nicht alles schlecht war :-)

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  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Maytika

    19. May 2012 um 12:23

    Ich hatte Mühe, das Buch überhaupt noch durch zu lesen. Es war äußerst langweilig, die erhoffte Spannung blieb aus, stattdessen fand ich mich in einem Malaysia-Reiseführer wieder, das war jedenfalls mein Gefühl. Die Thematik ist zwar interesant, aber der Autor hätte mehr draus machen können. Die letzten hundert Seiten waren zwar gut, aber das reicht einfach nicht. Den Schluss fand ich zu abrupt beendet und auch vorhersehbar.

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  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Chrissi92

    07. May 2012 um 13:09

    Sehr gut, sehr spannend und unheimlich blutig! Besonders das Ende fand ich unglaublich gut. Werde auf jeden Fall noch andere Bücher von ihm lesen.

  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Imaginata

    15. April 2012 um 19:43

    Dieses war mein erstes Buch von Grangé, einem französischen Journalisten. Ich hab's geschafft! Teilweise hab ich ja arg daran gezweifelt, aber ich hab das Buch tatsächlich fertig gelesen! Was steckt hinter dieser Euphorie? Zuerst einmal die ewig dauernde Einführung der Charaktere. Ich bin nun wirklich ein Fan von langsamem Character Development, aber nach einer Weile hab ich wörtlich gedacht: "OKAY, ich hab's begriffen! Er ist klein und hässlich und war früher ein hinterhältiges Journalistenschwein, jetzt KOMM ZUM PUNKT!!!" Ähnlich ging es mir bei den anderen Hauptpersonen. Weniger wäre eindeutig mehr gewesen, allerdings hatte man danach das Gefühl, die Charaktere zu kennen. Also, WIRKLICH zu kennen! Für diesen Teil hab ich ungelogen einen ganzen Monat gebraucht! Warum? Ich konnte mich nicht dazu aufraffen, das Buch wieder in die Hand zu nehmen um weiter zu lesen. Durch die folgenden Seiten bin ich dann förmlich geflogen, weil die nun wieder SO interessant und spannend waren, dass ich das Buch nicht aus erwähnter Hand legen mochte. Die Reise durch Asien, die gelösten Rätsel, die Art und Weise, wie die unterschiedliche Kultur beschrieben wurde, die wachsende Nähe zum Killer, sowohl geistig wie auch geografisch - toll! Und dann kam wohl der Höhepunkt des Buches...Was einen nun wirklich für Stunden an den gemütlichen Sessel hätte fesseln können, wurde so gehetzt beschrieben, dass es in keiner Relation zur überlangen Einführung stand. Der Showdown verkommt zur Lächerlichkeit mit einem weinerlich wirkenden Bösewicht. Und, wie es sich gehört: Das Finale ist noch nicht wirklich das Ende der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig; das hat man von anderen Journalisten, die ebenfalls Fiction schreiben, auch schon wesentlich schlechter gelesen. Aber, was sollen all die Doppelpunkte? Nach einer Weile haben die mich wirklich genervt. Fazit: Bekommt dieses Buch einen der wenigen übrig gebliebenen Dauerplätze in meinem überfüllten Bücherregal? - Ich weiss es noch nicht. Lesen werde ich es sicherlich kein zweites Mal. Werde ich weitere Bücher dieses Schriftstellers lesen? - Ganz sicher sogar. Für eine gute Geschichte nimmt man viele Schwächen in Kauf. Und gut war diese Geschichte! Und: Ja, das Buch ist blutig und brutal. Mimöschen und Sensibelchen sollten also die Finger davon lassen.

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  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Leseratte1248

    04. March 2012 um 11:59

    Der Thriller ist spannend und gut geschrieben, allerdings stellenweise sehr brutal, wenn der Autor beschreibt, wie der Serienmörder seine Opfer umbringt. Das Ende ist zwar spannend, aber leider nicht wirklich überraschend.

  • Rezension zu "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grangé

    Das schwarze Blut

    Psychovampirelady

    07. January 2012 um 11:43

    Jaques Reverdi, Serienmörder und vormals Champion im "free-diving" wartet im Gefängnis von Malaysia auf sein Urteil. Wie eine Blutspur ziehen sich seine merkwürdigen Ritualmorde durch Südostasien. Mark Dupeyrat, Pariser Sensationsreporter, plant einen Bestseller über diesen Mann. Er erfindet "Elisabeth", die mit Reverdi schriftlich Kontakt aufnimmt, um sich sein makabres Universum zu erschlißen. Als der Mörder Feuer fängt, sich sogar in die unbekannte Briefschreiberin verliebt, schickt Mark ein Foto seiner Bekannten Khadidscha. Doch dann entkommt Revrdi aus dem Gefängnis- und für Mark und Khadidscha beginnt ein Alptraum...... Ich weiß ungefähr um was es geht aber das reicht nicht um eine Rezension zu schreiben.

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