Jean-Christophe Grangé Der Ursprung des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Der Ursprung des Bösen“ von Jean-Christophe Grangé

Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit: In Stresssituationen setzt sein Gedächtnis aus. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer - ohne Erinnerung an seine Vergangenheit.

Eines Tages steht eine Polizeikommissarin vor seiner Tür: Eine Serie von bestialischen Ritualmorden wurde in unmittelbarer Nähe seiner Wohnung verübt. Ist Freire der Mörder?

Als Freire auf eigene Faust herauszufinden versucht, wer er wirklich ist, scheint jemand dies um jeden Preis verhindern zu wollen.

Ein langatmiges Buch mit einer überaus wirren Geschichte, die unrealistisch war und mir nicht gefallen hat.

— Krimifee86

Die Handlung ist etwas weit hergeholt, aber die Geschichte ist sehr intelligent erzählt, so dass man nicht aufhören kann zu lesen.

— mercurial_mind

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  • Wirr, unlogisch, realitätsfern.

    Der Ursprung des Bösen

    Krimifee86

    27. September 2017 um 20:07

    Inhalt: Freire ist Psychologe, so glaubt er zumindest. Ein Psychologe, der indirekt in einen Mord verwickelt wird. Doch dann findet er heraus, dass er eigentlich ein Obdachloser ist. Ein Maler. Ein Lebemann. All diese Leben hat er schon gelebt. Und als er plötzlich nicht nur des Mordes verdächtigt wird, sondern ihm auch selbst jemand nach dem Leben trachtet, bleibt ihm nur noch eine Möglichkeit: Er muss herausfinden, wer er wirklich ist, um den Mord aufzuklären und sein Leben zu retten.Charaktere: Freire kann man als Charakter gar nicht beschreiben, denn er vergisst ständig wer er war und wacht dann als völlig neuer Mensch auf. Mal der gebildete Psychologe, der brutale Obdachlose, der verwirrte Künstler... Trotz der vielen Seiten des Buchs ist es mir nicht gelungen, diesen Charakter wirklich kennen zu lernen, sodass ich ihn an dieser Stelle auch nicht beschreiben kann. Dann gibt es noch die Polizistin Anäis, von der ich gar nicht weiß, was ich von ihr halten soll. Sie hat mich einfach immer nur aufgeregt. Mal davon abgesehen, dass ich sie extrem unrealistisch war, war sie einfach nur brutal und extrem niveaulos. Jammert die ganze Zeit darüber, was für ein schrecklicher Mensch ihr Vater doch ist, aber mal ehrlich? Sie ist keine Spur besser. Ja, sie hat die gute Motivation, Freire zu helfen, aber wer aus guter Motivation heraus Böses tut, tut am Ende immer noch Böses.Das hat mir gut gefallen: Grundsätzlich finde ich solche psychologischen Geschichten immer sehr spannend. Daher mochte ich es zu verfolgen, wie sich die Psyche von Freire entwickelte und veränderte. Das Buch war davon ab sehr spannend geschrieben und es war durchaus interessant zu erfahren, wie sich der Hauptcharakter durchs Leben geschlagen hat, was sicherlich nicht immer leicht für ihn war.Richtig begeistert war ich vom Epilog, ohne hier zu viel verraten zu wollen.Das hat mir nicht so gut gefallen: Um ehrlich zu sein, hat mir an dem Buch leider relativ viel nicht gefallen. Zum einen war es verdammt lang. Dann verdammt unrealistisch. Ich meine, kein Mensch hat so viel Glück wie Freire, dass er sich immer wieder aus den unmöglichsten Situationen herauswinden kann. Egal was passiert und wie auswegslos die Situation scheint: Freire kämpft auch gegen zehn Bewaffnete an und kann aus jeder noch so brenzligen Situation fliehen. Am schlimmsten von allem war aber das Ende. Wenn ich eine Geschichte lese, insbesondere einen Thriller, tue ich das ja mit der Hoffnung, dass sich am Ende alles aufklärt und einen Sinn ergibt. Hierauf wartet man aber vergeblich. Ja, es klärt sich alles auf, aber einen Sinn hat das Ganze für mich am Ende trotzdem nicht ergeben. Ich habe einfach nur immer gedacht: Was für ein Quatsch!Fazit: Grangé hat schon einige Bücher geschrieben, die ich geliebt habe und einige, die ich hasse. Dieses gehört leider zur letzten Kategorie. Ich finde es absolut verwirrend, unlogisch, übertrieben, unrealistisch... Ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden und konnte einfach nicht in die Geschichte hineinfinden. Da es zugegeben trotzdem einigermaßen spannend war, Freires Weg zu verfolgen, gebe ich noch nette zwei Punkte, aber definitiv keine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Der Ursprung des Bösen" von Jean-Christophe Grangé

    Der Ursprung des Bösen

    tigerbea

    17. November 2014 um 09:48

    Dem Psychiater Mathias Freires bekommt es mit einem mysteriösen Fall zu tun. Patrick Bonfils wurde in der Nähe eines Tatortes gefunden, an dem ein Mord nach Motiven der griechischen Sage begangen wurde. Das Opfer wurde ermordet und ihm anschließend der Kopf eines Stieres aufgesetzt. Die vorgefundenen Spuren weisen auf Patrick, doch dieser kann sich an nichts erinnern. Freires diagnostiziert eine Unfähigkeit, sich an wichtige persönliche Dinge zu erinnern. Während der Therapie bringt Freires Patrick mit seiner Lebensgefährtin zusammen, beide werden kurz darauf ermordet. Als ein weiterer Mord, ebensfalls nach Motiven der griechischen Sagen geschieht, weisen, wie in den ersten Fällen auch, Spuren zu Freires. Doch auch er kann sich an nichts erinnern. Freires diagnostiziert auch bei sich die Unfähigkeit und forscht nach dem Ursprung. Das Buch beginnt zunächst sehr langatmir, als Leser braucht man viel Geduld. Trotzdem ist der Beginnd es Buches wichtig für die Handlung, man kann ihn also nicht einfach überspringen. Die Beschreibungen und Begriffe aus der Psychiatrie tragen auch nicht gerade zur Spannung bei, sie sind eher ermüdend, sofern man sich mit der Materie noch nie beschäftigt hat. Doch sobald Freires sich auf die Suche nach seiner Identität begiebt, dreht sich das Buch um 180 Grad. Es wird spannend und man fängt an zu verstehen, warum die ersten Seiten so wichtig waren. Die Charaktere sind gut durchdacht und führen ein Eigenleben. Die Handlung ist gut durchdacht und zeugt von intensiver Recherche Grangés in Sachen Psychiatrie. Schade, daß dieses Buch so eine lange "Einlaufphase" benötigt.  

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  • Lesenswert :)

    Der Ursprung des Bösen

    alincheninwonderland

    "Der Ursprung des Bösen" ist wirklich ein packender und fesselnder Thriller, auch wenn er sich zwischendurch ein bisschen hinzieht, aber das Weiterlesen lohnt sich auf alle Fälle. Der einzige andere Kritikpunkt ist für mich persönlich das Ende, ich hätte mir ein spannendes Ende erwartet.

    • 2

    Floh

    09. July 2014 um 06:37
  • Spannend bis langweilig

    Der Ursprung des Bösen

    Igela

    02. January 2014 um 19:20

    Das Buch "Der Ursprung des Bösen" bietet dem Leser die ganze Pallette: Die ersten 100 Seiten sind sehr spannend geschrieben. Hier dreht sich vieles um die psychologischen Aspekte des Menschen. Der Autor hat jedoch so geschrieben, dass man auch als Nicht Mediziner folgen kann.Anschliessend folgen ca 300 Seiten, wo beschrieben wird, wie der Protagonist Mathias Freire auf der Flucht vor der Polizei und seinem eigenen Ich ist. Diese Seiten sind sehr langatmig und zu sehr ins Detail gehend geschrieben und sehr zäh zu lesen. Nach 400 gelesenen Seiten(das Buch hat 854 Seiten) wird es wieder interessanter. Dann nämlich, als Mathias Freire immer mehr erkennt, wie sein Gedächnisverlust ausgelöst wurde. Gegen Schluss wird's dann noch mal spannend. Leider befürchte ich, dass nicht viele Leser bis am Schluss durchhalten. Auch ich musste mich seitenweise sehr dazu zwingen. Das Buch ist zwar lesenswert, aber der Autor hätte es um 200 Seiten kürzen sollen. Im Gendre Triller gibt es viel Besseres zu lesen!

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  • Rezension zu "Der Ursprung des Bösen" von Jean-Christophe Grangé

    Der Ursprung des Bösen

    Misteringreen

    19. November 2012 um 12:36

    Das Buch hat 860 Seiten, nicht wie unter anderem bei goodreads angegeben 768. Diese Tatsache hat dann auch dazu geführt, dass es zunächst in den SuB gewandert ist. Als dann jedoch eine “Lesevereinbarung” mit der lieben Nina zustande kam, habe ich mich an diesen Wälzer gewagt. Dieses Buch war für mich ein wahrer Pageturner! Es liest sich unwahrscheinlich flüssig und auch nach Lesepausen bin ich sofort wieder gut in die Story herein gekommen. Die Spannung wird durchgängig hochgehalten. Zur Story selber will ich -wie von mir gewohnt- nicht zuviel erzählen, da man dieses überall nachlesen kann. Außerdem würde es in diesem Fall zu viel von der überraschenden Wendung für den Protagonisten verraten, welche für mich zunächst überhaupt nicht absehbar war! Soviel kann ich aber verraten. Es geht um mehrere Morde, die vom Mörder in Bezug auf die griechische Mythologie inszeniert werden. Es geht um eine Hauptkommissarin, welche nicht nur unorthodoxe Ermittlungsmethoden hat, sondern auch selber in den Fall stärker involviert wird, als sie anfangs absehen konnte. Und es geht um Menschen mit Identitätsverlust und um die Abgründe in der Psyche eines Menschen allgemein. Das ganze dann noch gepaart mit Machtgebärden von Militär und Chemiekonzernen hat für mich einen Thriller ergeben, der mich nicht nur von der ersten Seite an gefesselt hat, sondern es sicherlich auch in meine Lesehighlights dieses Jahres schaffen wird! Eine absolute Leseempfehlung von mir für alle, die einen intelligent gestrickten Thriller dekoriert mit ein paar Schockelementen suchen. Von mir 5 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Der Ursprung des Bösen" von Jean-Christophe Grangé

    Der Ursprung des Bösen

    Morgoth666

    08. November 2012 um 19:39

    Inhalt: Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit: Sobald er in Stress gerät, verliert er das Gedächtnis. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer: Ein neues Ich hat sich formiert, mit einer neuen Vergangenheit, einem neuen Lebensschicksal. Währenddessen sucht die Polizei nach dem Täter einer Serie von Ritualmorden, die allesamt in der Nähe Freires verübt wurden, ohne dass man diesem etwas nachweisen kann. Fand das Buch eigentlich ganz gut, allerdings hätte man es etwas kürzer fassen und straffen können. Stellenweise war es schon sehr langatmig und langweillig.

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  • Rezension zu "Der Ursprung des Bösen" von Jean-Christophe Grangé

    Der Ursprung des Bösen

    MichaelSterzik

    13. October 2012 um 14:12

    Der Ursprung des bösen (Jean Christophe Grangé) Inhalt Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit: Sobald er in Stress gerät, verliert er das Gedächtnis. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer: Ein neues Ich hat sich formiert, mit einer neuen Vergangenheit, einem neuen Lebensschicksal. Währenddessen sucht die Polizei nach dem Täter einer Serie von Ritualmorden, die allesamt in der Nähe Freires verübt wurden, ohne dass man diesem etwas nachweisen kann. Und wenn nun doch er der Mörder ist? Freire gerät zunehmend in Panik. Auf sein Gedächtnis ist kein Verlass. Also muss er einen anderen Weg finden, um seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Doch die Suche nach seiner wahren Identität wird schon bald zu einem entsetzlichen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Ein Albtraum, der in einem dunklen Geheimnis um Freires Herkunft begründet liegt … (Verlagsinfo) Kritik Der französische Autor Jean Christophe Grangé ist bekannt für seine skurrilen und manchmal auch verwirrenden Geschichten. Der Autor beweist aber dennoch sein Faible für spannende und abwechslungsreiche Dramatik. Auch in seinem neuesten Roman „Der Ursprung des Bösen“ lässt er seine Hauptfigur Mathias Freire buchstäblich mehrmals am Rande des Wahnsinns zurück. Obwohl manchmal die Logik in der Handlung schlicht und ergreifend nicht vorhanden ist, überzeugt der Roman einzig und alleine durch die beiden Hauptfiguren: Mathias Freire, einen nicht mehr ganz jungen, aber sympathischen Psychologen mit eindrucksvollem Charisma und seine Teilzeit-Verbündete die psychisch labile und traumatisierte Ermittlerin Anais Chatelet. Es ist nicht einfach sich ein Bild zu machen über Mathias Freire, dass geht nicht nur der Figur selbst so, sondern auch der Leser wird hin- und hergerissen sein, ob er nun der gesuchte und wahnsinnige Mörder ist, der seine Morde gemäß Szenen der griechischen Mythologie selbstgerecht und vor allem wenig dezent platziert. Die Suche nach sich selbst wird für den jungen Arzt, zu einer wahrhaftigen Odyssee mit unüberschaubaren Risiken. Seine Vergangenheit die er infrage stellen muss, seine Gegenwart, die augenscheinlich nichts weiter ist, als eine perfekt inszenierte Lebenslüge, und eine Zukunft in der er sich selbst hinter den Mauern eine psychiatrischen Klinik für Geisteskranke vermutet, allerdings nicht als Arzt. Ach ja, und da wären noch zwei mysteriöse Killer, die mit roher Waffengewalt gezielt einen seiner Patienten erschossen haben und die ihn ebenso gerne exekutieren möchten. Auf der anderen Seite, der des Gesetzes, steht die Einzelgängerin Anais Chatelet. Eine junge Frau aus großartigen, vermögenden Verhältnissen kommend, die es eigentlich überhaupt nicht nötig hat, jeden Tag das Gesicht des Bösen zu jagen. Doch ihr eigenwilliger Charakter ist seid ihrer Kindheit traumatisiert, als sie feststellen musste, dass ihre Mutter geisteskrank war und ihr Vater ein Anhänger der chilenischen Diktatur, in deren Namen und Weisung ein berühmt-berüchtigter Folterknecht gewesen ist. Eiskalt und vor allem brutal und tödlich. Alleine schon, wegen diesen beiden großartigen konzipierten Figuren ist der Roman von Grangé empfehlenswert. Innerhalb der Geschichte, gibt es unzählige Irrungen, Wendungen und auch Überraschungen, die den Leser grandios unterhalten. Doch gerade diese Vielzahl an Ereignissen ist manchmal zu hoch dosiert. Der Mittelteil der Geschichte ist eine Tour de France durch Städte und Persönlichkeiten, durch Gefahren, Verfolgungsjagden und Flucht, die scheinbar unendlich zu werden scheint. Der Autor sorgt hier für spannende Momentaufnahmen, doch die eigentliche Stärke der Geschichte, ist die Jagd des Mathias Freire nach seiner eigenen Identität. Phasenweise wird der Leser hier in das „Jason Bourne –Universum versetzt aus der Feder von Robert Ludlum. Die Geschichte wird aus der Perspektive der zwei Hauptfiguren erzählt und wirkt nahezu perfekt authentisch. Jean Christophe Grangé hat zweifelsohne das Talent sich in die ganz verschiedenen Charaktere reinzuversetzen und diese ihre persönliche Wahrnehmung erzählen zu lassen. Für actionreiche Szenen ist ausreichend gesorgt, aber die Stärke des Romans ist nicht die Struktur der Story, sondern die innerliche Verzweiflung und die Suche der eigenen Identität. Zwar weiß die junge Kommissarin, wer sie ist, aber mehr als einmal kommen ihr Zweifel an der Un(Schuld) des Mathias Freire, zu dem sie sich hingezogen fühlt und dabei großartig alle Türen einschlägt, die sich ihr präsentieren. Geduld und Sensibilität gehören damit nicht zu ihren ausgeprägten Eigenschaften. Bei Mathias Freire spielt sich das Leben noch viel dramatischer ab und er erkennt Talente, die er sich anfänglich überhaupt nicht erklären kann und die fast bis zum Schluss des Roman nicht abschließend nicht aufgelöst werden. Die Atmosphäre, die der Autor entwickelt ist grandios. Ein großes Manko in „Der Ursprung des Bösen“ ist die Logik und die Vernunft. Intuition hin oder her, die Handlungen von Mathias Freire so spannend sie auch sind, so unrealistisch und nicht denkbar sind sie dennoch. Ebenso die wenig rationellen und eher gefühlsbetonten Entscheidungen von Anais lässt man hier lieber unkommentiert. Fazit „Der Ursprung des Bösen“ von Jean Christopher Grangé ist ein spannender, fast schon mysteriöser Thriller mit hohem Unterhaltungswert, aber auch inhaltlichen Schwächen. In jedem Fall ist das Ende wenig befriedigend und vor allem gemäß der hochkonzentrierten und langen Handlung enttäuschend. Es wäre vorteilhaft gewesen, die über 800 Seiten in zwei Bände zu platzieren. Die Möglichkeit wäre mit Sicherheit eine Option gewesen, um die Handlung und vor allem den Schluss der Geschichte entweder abzuschließen oder gar in einem anderen Roman, wieder aufzunehmen. Es ist, was es ist – Ein solider und guter Roman des französischen Autors mit hohem Unterhaltungswert, allerdings auch mit potentiell nicht erbrachten Möglichkeiten. Über den Autor: Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. "Der Flug der Störche" war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist inzwischen weltweit bekannt für unerträgliche Spannung, außergewöhnliche Stoffe und exotische Schauplätze. Viele seiner Thriller wurden verfilmt. In Deutschland bereits erschienen sind seine Romane "Der Flug der Störche", "Die purpurnen Flüsse", "Der steinerne Kreis", "Das Imperium der Wölfe", "Das schwarze Blut" und "Das Herz der Hölle." Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Der Ursprung des Bösen" von Jean-Christophe Grangé

    Der Ursprung des Bösen

    robbylesegern

    21. August 2012 um 20:59

    Wer bin ich ? Das neue Buch des Schriftstellers Grange " Der Ursprung des Böse " ist schon ein harter Brocken. Nicht nur an den 860 Seiten hat man lange zu kauen, sondern auch am Inhalt dieses Buches, das meiner Meinung nach aber ruhig 200 Seiten weniger hätte haben dürfen. Mathias Freires ist von Beruf Psychiater. Eines Tages wird ihm ein Mann gebracht, der in der Nähe eines Tatortes gefunden wurde, an dem ein abscheuliches Verbrechen, nach den Motiven einer griechischen Sage, geschehen ist.Ein junger Mann wurde ermordet und ihm wurde anschließend der Kopf eines geschlachteten Stieres über den Kopf gestülpt.Patrick Bonfils,der Mann der in der Nähe des Tatortes gefunden wurde, kann aber keine Angaben über das Geschehen machen.Es werden zwar Spuren von ihm in der Baugrube gefunden ,in der der Leichnam gefunden wurde, Patrick kann sich aber an nichts erinnern. Freires Untersuchungen ergeben eine dissoziative Amnesie, eine Unfähigkeit sich an wichtige persönliche Informationen zu erinnern, die meistens traumatischer oder belastender Natur sind. Nach solch einem Zustand flüchtet der Patient sich in eine neue Identität.Als Freires Patrick Bonfils soweit bringt sich an einige Details zu erinnern, bringt er ihn wieder mit seiner Lebensgefährtin zusammmen.Bald darauf werden die beiden ermordet und wieder ist Freires in der Nähe, denn auch am ersten Tatort sind Spuren von ihm gefunden worden, obwohl er sich in keinster Weise daran erinnern kann dort gewesen zu sein.Als dann der nächste Mord nach einer griechischen Mythologie geschieht und Freires auch dort anwesend ist, gerät er ins Visier der Polizei.Nur die Kommissarin Anais Chatelet ist von seiner Unschuld überzeugt.Doch ist er wirklich unschuldig ? Freires zweifelt selbst an seiner Unschuld. Mathias Freires stellt auch bei sich selbst eine dissoziative Amnesie fest und begibt sich auf eine gefährliche Suche nach seinem Ursprung. Grange macht es dem Leser nicht leicht. Bevor er zum eigentlichen Hauptstrang der Geschichte, nämlich Freires Suche nach seiner Identität kommt, braucht der Leser schon einem langen Atem. Ich will damit nicht sagen , dass der Anfang überflüssig ist, dass bestimmt nicht, aber er schien mir doch etwas in die Länge gezogen.Auch viele Beschreibungen und Begriffe aus der Psychatrie kommen in diesem Teil vor, so ist es schon von Vorteil, wenn man sich für diesen Themenbereich interessiert.Die Suche Freires nach seiner wahren Identität, bzw. zu seinem wahren Ursprung, gestaltet sich dann aber sehr spannend. Es kommen zwar auch einige Situationen vor wo ich dachte "Ach was für ein Zufall " und einige Szenen sind mir dann doch etwas zu sehr "Hollywood like ",aber im großen und ganzen hat mir dieses Buch gut gefallen. Es reicht zwar nicht an seinen Erfolg "Die Purpurnen Flüsse heran, den ich als atemberaubenden Thriller in Erinnerung habe, aber auch dieser Thriller ist intelligent aufgebaut und widmet sich einem interessanten Thema, nämlich der Manipulation des Gehirns. Für die Kritikpunkte ziehe ich einen Stern ab, was aber nicht heißen soll, dass es sich nicht lohnt dieses Buch zu lesen.

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