Jean-Christophe Rufin Das rote Halsband

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Inhaltsangabe zu „Das rote Halsband“ von Jean-Christophe Rufin

Sommer 1919: In einer kleinen französischen Stadt sitzt der Kriegsheld Jacques Morlac in Untersuchungshaft . Ihn umgibt ein dunkles Geheimnis, und er ist gefangen in seinem Stolz. Er wurde eingesperrt, weil er den ihm verliehenen Tapferkeitsorden seinem Hund ans Halsband heftete, anstatt die Ehrung anzunehmen. Warum aber will er nun seinen treuen Gefährten, der sich vor dem Kerker die Kehle aus dem Leib bellt, nicht zu sich lassen? Und warum verweigert er auch Valentine, der Mutter seines kleinen Sohnes, die sehnsüchtig auf seine Rückkehr gewartet hat, das Wiedersehen? Keine leichte Aufgabe für Richter Lantier de Grez, Licht in diesen rätselhaften Fall zu bringen. Drei Menschen und ein Hund, der Schlüssel zu diesem herzzerreißenden menschlichen Drama, dem eine wahre Begebenheit zugrunde liegt …

Kompliziert und langatmig, was einem das Lesen schwer gemacht hat, aber hinter dem Buch steckt eine großartige Geschichte...

— Leseratte2007

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— Tanja123

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  • Guillaume ist der wahre Held der Geschichte

    Das rote Halsband

    Leseratte2007

    03. November 2016 um 19:06

    Darum geht es (Klappentext):Sommer 1919: In einer kleinen französischen Stadt sitzt der Kriegsheld Jacques Morlac in Untersuchungshaft . Ihn umgibt ein dunkles Geheimnis, und er ist gefangen in seinem Stolz. Er wurde eingesperrt, weil er den ihm verliehenen Tapferkeitsorden seinem Hund ans Halsband heftete, anstatt die Ehrung anzunehmen. Warum aber will er nun seinen treuen Gefährten, der sich vor dem Kerker die Kehle aus dem Leib bellt, nicht zu sich lassen? Und warum verweigert er auch Valentine, der Mutter seines kleinen Sohnes, die sehnsüchtig auf seine Rückkehr gewartet hat, das Wiedersehen? Keine leichte Aufgabe für Richter Lantier de Grez, Licht in diesen rätselhaften Fall zu bringen. Drei Menschen und ein Hund, der Schlüssel zu diesem herzzerreißenden menschlichen Drama, dem eine wahre Begebenheit zugrunde liegt …Meine Meinung:Ich muss vorab sagen, dass dies meine erster Roman dieser Art war, sonst lese ich eigentlich leichte Lektüre wie Fantasyromane oder so, aber meine Schule nimmt am Euregio Literatur Preis teil und dabei mussten wir unter anderem dieses Buch lesen.Der Schreibstil war sehr langatmig und langweilig. Ich hatte große Mühe in die Geschichte hineinzufinden und musste mich anfangs sehr zwingen überhaupt zu lesen. Das Buch verstaubte in einer Ecke, aber ich musste es ja schließlich lesen. Doch nach und nach wurde das Buch immer interessanter und man konnte es besser lesen, weil die Protagonistin sehr viel miteinander sprachen und somit die ganze Story aufgelockert wurde.Richter Lantier de Grez fand ich sehr sympathisch, weil er sich sehr für Jacques Morlac einsetzt, obwohl es eigentlich ein Fremder für ihn ist. Er möchte ihm gar keine Strafe verpassen und will ihm sogar helfen, aber Morlac lehnt alles ab. Morlac fand ich sehr unsympathisch und einfach nur kindisch. Ich habe seine Beweggründe einfach nicht verstanden, doch nach und nach wurden seine Gründe erklärt. Die Auflösung fand ich sehr gelungen und wie Lantier alles herausgefunden hat, Respekt. Auch die Strafe fand ich sehr amüsant, weil Morlac in seiner am stärksten ausgeprägten Charaktereigenschaft, seinem Stolz, getroffen wurde und er seinen Willen nicht bekommen hat. Vielleicht bekommt Morlac es mit seiner "Frau" wieder auf die Reihe, weil sie sehr nett gewirkt hat.Der beste "Charakter" des Buches ist immer noch Guillaume. Ich finde es total ungerecht und blöd wie sich Morlac ihm gegenüber verhält, weil sein Hund total treu ist und ihn immer beschütz hat. Der Hund hat ihn vor schlimmen Taten bewahrt, hat ihn beschützt, bewacht, war ihm immer treu und seine Belohnung ist nicht mögen! Da musste ich hart schlucken und hätte Morlac am liebsten eine Backpfeife gegeben! Das ist so was von undankbar!Lantier und Guillaume, das Dreamteam! Das Ende war einfach nur berührend und herzzereißend! Auf jeden Fall gut gelungen!Ist euch selber überlassen, ob ihr das Buch lesen wollt, aber so schlecht war es gar nicht für "langweilige" Literatur. ^^

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  • Ein Plädoyer gegen den Krieg

    Das rote Halsband

    aftersunblau

    01. July 2015 um 10:26

    Die Geschichte spielt 1919, nach dem Ende des ersten Weltkriegs. Jacques Morlac hat für besondere Tapferkeit einen Orden bekommen, den er aber seinem Hund ans Halsband gesteckt hat, was ein schweres Vergehen darstellt. Deshalb sitzt er nun im Gefängnis und ein Offizier, in der Funktion eines Richters kommt um ihn nach seinen Beweggründen zu befragen. Die ganze Zeit über sitzt der Hund vor dem Gefängnis und bellt sich die Seele aus dem Leib. Nur langsam beginnt Morlac über den Krieg und seine Meinung dazu zu erzählen. Der kriegsmüde Richter baut ihm Brücken damit er eine geringere Strafe bekommt, Morlac lehnt aber alle Hilfen ab. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist flüssig in einer klaren Sprache verfasst und stellt einen Appell gegen den Krieg dar. Eine Passage aus dem Buch, die ich gerne zitiere, macht Morlacs Meinung sehr deutlich. "Er (Anmerkung von mir, es ist der Hund gemeint) besaß alle Eigenschaften die man von einem Soldaten erwartete. Er war treu bis in den Tod, tapfer und ohne Mitgefühl für den Feind. Für ihn bestand die Welt aus guten und bösen Menschen. Es gab ein Wort, um das auszudrücken: Er besaß keinerlei Menschlichkeit. Natürlich, er war ja ein Hund…. Aber wir waren ja keine Hunde, und von uns verlangte man das Gleiche. Die Auszeichnungen, die Orden, die öffentlichen Belobigungen, die Beförderungen, all das diente dazu, Handlungen von Tieren zu belohnen." Ein großes Plus an dem Buch ist dass Morlac nicht als Held dargestellt wird, eher im Gegenteil. Seinen treu ergebenen Hund behandelt er ebenso schlecht wie seine Frau und seinen Sohn. Es wird dadurch deutlich das alles zwei Seiten hat.

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