Jean-Claude Guillebaud Die Tyrannei der Lust

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Inhaltsangabe zu „Die Tyrannei der Lust“ von Jean-Claude Guillebaud

Guillebaud untersucht historisch und soziologisch das Phänomen Sexualität in unterschiedlichen Gesellschaften. Er analysiert den Wechsel zwischen repressiven und freizügigen Phasen in der Geschichte, das Verhältnis von Sexualität und Krankheit, Tod und Fortpflanzung. Er zeigt den Einfluß der Religion, der Psychologie und sozialen Revolutionen und das Verhältnis zwischen gesellschaftlicher Toleranz beziehungsweise Intoleranz. Im Brennpunkt seiner Analyse steht die Diskrepanz zwischen der totalen Emanzipation, welche die moderne Gesellschaft vom Individuum verlangt, und dem konformistischen Verhalten, das die vermeintliche Befreiung des Individuums mit sich bringt.§Das Buch führt des Leser durch eine Fülle von Material und bietet eine manchmal polemische, manchmal ironische, immer aber scharfsinnige und stichhaltige Auseinandersetzung mit einem Lebensbereich, der jeden Menschen unmittelbar betrifft.§

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  • Rezension zu "Die Tyrannei der Lust" von Jean-Claude Guillebaud

    Die Tyrannei der Lust
    Sokrates

    Sokrates

    20. February 2012 um 08:55

    Guillebaud beschäftigt sich mit der Sexualität in unserer Gesellschaft. Ihn interessiert zunächst der historische Aspekt: wie definierte man in früheren Zeiten Sexualität, wie lebte man sie aus, welchen Tabus unterlag sie? -- Für die heutigen Zeiten stellt er eine Übersensualisierung fest, die so garnichts mit der Häufigkeit ihrer Praktizierung zu tun hat. Der gesamte öffentliche Raum ist überflutet von Werbung, Fernsehen, Ansprüchen, die den Einzelnen selbst im Bereich der Sexualität unter Leistungsdruck stellen. Dass dies in vielen Fällen scheitert und Versagensängste hervorruft, ist klar. Und: das von den Medien geprägte Bild des sexuell Aktiven, des sexuell Freien ist auch eine völlige Verkennung der Realität. Tatsächlich - so auch Guillebauds Feststellung - ist das Sexualleben des Normalbürgers unter- bis gerade so durchschnittlich. Eine interessante zeitkritische Studie.

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