Jean-Claude Izzo Solea

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Inhaltsangabe zu „Solea“ von Jean-Claude Izzo

In 'Total Cheops' kämpft Fabio Montale noch mit den Widersprüchen seiner Arbeit als Polizist, in 'Chourmo' steigt er aus. In 'Solea', dem dritten Band der Marseille-Trilogie, kommt er wider Willen einer befreundeten Journalistin zu Hilfe, die monatelang über die südfranzösische Mafia recherchiert hat und jetzt von Killern verfolgt wird. In einem atemberaubenden Finale stößt er an seine Grenzen und geht den Weg, der ihm schon so lange vorgezeichnet ist.

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  • Rezension zu "Solea" von Jean-Claude Izzo

    Solea

    rallus

    18. March 2012 um 20:02

    Solea ist eine schwermütige Volksweise und Tanz aus Andalusien. Getanzt hat Fabio Montale ihn öfters mit seiner großen Liebe Lole, als die Welt noch voller Leben war. Jetzt herrscht nur noch Stille und Fabio ergeht sich schwermütig in Rückblicken. Eine Frau bringt wieder Leben in seine Welt, doch am nächsten Tag wird sie mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Die Mafia meldet sich und will wissen wo Babette - eine verflossene Liebe und Journalistin - ist, die belastendes Material gesammelt hat. Findet Fabio sie nicht, wird ein Freund nach dem anderen umgebracht. Doch Fabio ist gebrochen, desillussioniert von einer Welt die voller verpasster Chancen ist. "Sie war die Einzige die ich geliebt habe. Jetzt tue ich die Dinge ohne Leidenschaft. Weil sie halt getan werden müssen. Weil das Leben daraus besteht. Dinge tun. Aber in meinem Kopf ist nichts mehr. Und in meinem Herzen auch nicht." Nach dem zweiten Toten lernt er die Kommissarin Helene kennen, doch auch ihr kann er nicht vetrauen. "Sie hatte tausendmal Recht, ich verstand nicht die Bohne. Lieben bedeutete zweifellos, sich dem anderen nackt preiszugeben. Nackt in seinen Stärken und Schwächen. Wahr. Wovor hatte ich in dieser Liebe Angst? Vor dieser Nacktheit? Ihrer Wahrheit? Der Wahrheit?" Fabio hat nur noch seine Träume und sein gelebtes Leben, den Kampf gegen die Mafia kann ein Einzelner nur verlieren, wenn man Realist ist. Er bäumt sich trotzdem auf denn: ""Realismus. Für mich diente dieses Wort nur dazu, moralische Bequemlichkeit, schäbiges Handeln und mickrige Unterlassungen zu rechtfertigen, wie sie die Menschen jeden Tag begingen. Realismus war auch die Dampfwalze, die es denebnigen, die in dieser Gesellschaft Macht oder auch nur Teile davon besaßen, erlaubte, alle anderen zu zermalmen." Fabio bleibt sich bis zuletzt treu. Weniger ein Kriminalroman als eine Abrechnung, Rückblick an Fabios Leben, Jean Claude Izzo starb knapp ein Jahr nach Fertigstellung des letzten Bandes der Marseille Trilogie. Für alle Fans von Fabios Musik ist, unverzichtbar, im Abspann jedes Musikstück aufgeführt welches in der Trilogie erwähnt wurde. Für mich als unheilbarer Romantiker die Höchstnote 10 von 10 Punkten.

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  • Rezension zu "Solea" von Jean-Claude Izzo

    Solea

    Duffy

    18. November 2010 um 18:14

    Letzter Teil der Marseille-Trilogie und auch Montales letzter Kampf. Seine Freundin Babette hat in jahrelanger Recherche die Machenschaften der Mafia durchleuchtet und die Querverbindungen zu Politik und Wirtschaft dokumentiert. Sie bittet Montale um Unterstützung bei der Veröffentlichung. Die Mafia antwortet mit einem brutalen Mordfeldzug, um die Unterlagen zu finden. Für Montale beginnt der finale Countdown. Izzo vollbringt Großartiges. Er hält eine atemberaubende Spannung, stellt der enormen Brutalität des Bösen die Philosophie des individuellen Lebens gegenüber und vollzieht noch eine fast globale Analyse von Liebesbeziehungen. Das alles ist in sich so dicht, so geschlossen, dass es erstaunlich ist, wie man das auf 200 Seiten unterbringen kann. Im Rückblick betrachtet lohnt es sich, die Trilogie zusammenhängend zu lesen, einiges baut auf Vorangegangenes auf. Die Figur des Montale wir umso präsenter, je länger man bei ihr bleibt. Der Kosmos, den Izzo geschaffen hat und der sich in seinem geliebten Marseille befindet, hat etwas Bedrückendes. Aber das ist der Realität geschuldet, die sich hier wiederfindet. Die Trilogie ist ein großartiges Stück Literatur, das die Themen Liebe, Freundschaft, Heimatverbundenheit und das jeweilige Pendant dazu auf meisterhafte Weise vereint. Sensibel, packend, herausragend!

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