Jean-Claude van Rijckeghem , Patrick van Beirs Schwertkämpferin

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Inhaltsangabe zu „Schwertkämpferin“ von Jean-Claude van Rijckeghem

Wäre es nach dem Willen ihres Vaters gegangen, wäre Marguerite ein Junge geworden, der Erbe und zukünftige Graf von Flandern. Es ist die Zeit des Hundertjährigen Krieges, Flandern wird im Machtkampf zwischen England und Frankreich aufgerieben. Doch Marguerite will sich nicht in das Schicksal fügen, das ihr als Frau vorherbestimmt ist. So reitet sie im Herrensitz, prügelt sich mit den Jungen am Hof und nimmt Fechtunterricht, alles heimlich, versteht sich. Aber kann sie die von ihrem Vater eingefädelte Zweckheirat mit dem unausstehlichen Edmund von England abwenden? Die hochdramatische Jugend eines Mädchens im 14. Jahrhundert, das sich nicht vorschreiben lässt, wie es zu leben hat. Die Welt des Mittelalters ist selten farbenprächtiger und lebendiger beschrieben worden - von der ersten bis zur letzten Seite Lesegenuss und Hochspannung pur! Das Buch erschien im Gerstenberg Verlag bereits unter dem Titel Die Erbin von Flandern.

Ein Historischer Jugendroman ist doch mal was besonderes!

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    Schwertkämpferin
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    30. March 2016 um 20:24

    Meine Meinung zum Jugendbuch: SchwertkämpferinErwartung und Aufmerksamkeit:Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog :)Inhalt in meinen Worten:Ein Vater um 1300 möchte unbedingt einen Sohnemann, doch irgendwie scheint dies nicht wirklich zu klappen, so hat er eben sein Töchterlein Marguerite erhalten, die alles andere als ein braves Mädchen ist - Sie hat anderes im Kopf, dass sie aber liebenswert und besonders macht.Wie fand ich das gelesene?Marguerite ist kein normales Mädchen aus dem Jahrzehnt 1300. Sie ist eine von den ersten Vorreiterinnen von der Frauenbewegung. Sie möchte kämpfen, raufen und reiten, sie möchte nicht nur nähen und was eben eine Frau so tat.Dabei erfahre ich am Rande dass dieses Mädchen nicht nur eine Fantasiefigur ist, sondern dass es sie wohl wirklich gegeben hat. Sicherlich nicht so, wie ich es im Buch vorfinde, jedoch parallelen lassen sich finden.Sie wurde jung verheiratet, doch ihr Ehemann starb schon sehr früh. Übrigens hat sie schon mit nicht mal 12 Jahren geheiratet. Was zur damaligen Zeit auch schon recht früh war. Wirklich viel von der Ehe erfahre ich nicht, eher von ihrem Wunsch eine Kämpferin zu sein. Sie liebte mehr ihr Schwert, als alles andere. Aber das ist wohl auch kein großes Wunder, nachdem der Vater ihr deutlich und klar vermittelt, ich wollte dich nicht, ich wollte einen Jungen. Leider verflucht er sie, und dennoch schafft Marguerite etwas, so dass sie ein Vorbild für heutige junge Mädchen sein kann.Wirklich faszinierend ist schon immer die Rolle der Frau. Diese wie wir sie heute finden, ist ja leider noch nicht immer so populär gewesen. Nein, sie sollte ruhig sein, sich um die Kinder kümmern und war eher ein Eigentum des Mannes als ein Eigenständig Denkendes Wesen, was ich übrigens echt schrecklich finde, dass es damals so war.Und ich denke, auch wenn die Frauenbewegung erst 1960 im dreh war, so gab es Vorreiterinnen wie Marguerite oder Jean Darc und wie sie nicht alle geheißen haben und doch was besonderes waren.Diese Geschichten dieser jungen Frauen gilt es kennen zu lernen, sie zu erfahren. Auch und gerade wenn Historische Kinder und Jugendbücher derzeit nicht ganz so oft auf dem Markt zu finden sind.Schreibstil:War für mich teilweise leider etwas eigenwillig. So dass ich hin und wieder eine Pause vom lesen brauchte und etwas frischeres dazwischen schieben musste. Andererseits spiegelt diese Sprache auch die Zeit von damals ganz gut weiter. Und nein die Sprache ist nicht verstaub, auch wenn das evtl jetzt so herüber kommen möchte, aber mir fehlte hin und wieder etwas die Spannung.Spannung:Fehlte mir an der ein oder anderen Stelle etwas, und ich hatte das Gefühl es zieht sich etwas in die Länge, dafür waren andere Geschichten im Buch total gut ausgearbeitet und zeigten auch wieder etwas von der Zeit von damals. Wie z.B. das Hebammen Wesen von damals, wie schnell wurde man verschrien als Hebamme? Das ist gut umgesetzt.Empfehle ich euch das Buch?Ja! Denn es zeigt eine starke Persönlichkeit zu einer Zeit, wo es nicht normal war das Frauen willensstark und rebellisch waren.Es lässt einen gut in die Zeit von damals blicken und dabei setzt der Autor liebenswert in Szene was ihm wichtig ist.Was störte mich?Das manche Worte, manche Dinge die es erst viel später gab, doch schon in dieser Geschichte zu Wort gekommen sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass schon damals halbstündlich gerechnet wurde. War damals die Zeit schon so wichtig wie heute? Damit hab ich mich auch einfach zu wenig auseinander gesetzt, dennoch wirkte es für mich unpassend in dieser Geschichte.Fazit:Marguerite ist für mich ein starkes Mädchen, dass ich bis zu diesem Buch nicht kannte und durch dieses Buch lieben lernte.Sterne:Ich vergebe vier.

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  • "In dir ist so viel Feuer und so viel Leben. Wirf es nicht weg."

    Schwertkämpferin
    R_Manthey

    R_Manthey

    04. March 2016 um 12:32

    Jugendbücher über mittelalterliche Konflikte stehen wahrscheinlich gegenwärtig nicht besonders hoch im Kurs. Zu fremd und zu weit weg sind diese Geschehnisse für Heranwachsende. Doch diese Zeit gehört zu den Geburtswehen unserer Kultur. Was damals geschah, bestimmt bis heute unser Leben, selbst wenn uns das nicht bewusst ist. In diesem Buch geht es um Margarete III. von Flandern (1350-1405). Erzählt wird ihre Jugend und die Emazipation von ihrem Vater, der immer einen Erben wollte und mit der widerspenstigen Margarete vorliebnehmen musste. Ob die Geschehnisse, die hier von Margarete selbst erzählt werden, tatsächlich so abgelaufen sind, mag man bezweifeln. Anders als im Buch dargestellt, wurde sie schon mit sieben Jahren an den zu dieser Zeit elfjährigen Philipp von Rouvres verheiratet. Lange hielt diese Ehe nicht, denn Philipp verstarb 1361 an der Pest. Aber das vernimmt der Leser eher am Rande, denn das eigentliche Thema dieser Geschichte ist die wilde Jugend der Margarete. Vom Vater verflucht, doch respektiert und wohl auch geliebt, sollte sie eigentlich der Erbe werden, den ihr Vater sich als Graf von Flandern so sehnlich wünschte und doch nie bekam. Und wie so oft in solchen Fällen entwickelte sich Margarete zu einem Kind, das wild war und eher ein Junge sein wollte, als eine feine Dame. So jedenfalls beschreibt es dieses Buch. Margarete - ein junges Mädchen, keinesfalls eine Schönheit wie auf dem Buchcover, das zu früh für solche Emanzipationsversuche geboren wurde, aber sie dennoch mit all seiner Kraft verfolgte und letztlich siegte. Wenn es denn tatsächlich so war. Der Roman liest sich auch für Erwachsene gut, wenn man dieses Genre mag. Für die jugendlichen Leser, insbesondere für ähnlich veranlagte Mädchen, ist es ein Abenteuer aus einer längst vergangenen Zeit, das vielleicht auch ein wenig dazu beiträgt, die Gegenwart als Teil einer langen Geschichte etwas besser zu verstehen.

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