Jean-François Parot Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

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Inhaltsangabe zu „Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-François Parot

»Ein neuer Maigret wurde geboren: Nicolas Le Floch… Der Roman ist mit einem Realismus von halluzinatorischer Suggestivkraft geschrieben.« Le Figaro
Paris, 1761: Als ein Polizeibeamter der Korruption verdächtig wird, betreut man den jungen Nicolas Le Floch mit dem Fall. Was als Bagatelle beginnt, wird schon bald zum Mordfall, da der verdächtigte Beamte verschwindet, und zu einem Skandal, der auch König Ludwig XV und seinen Hofstaat treffen könnte. Während die Pariser Gesellschaft sich dem wilden Treiben des Karnevals hingibt, führen Nachforschungen Nicolas Le Floch in Spielhöllen, Abdeckereien, Edelbordelle und die Verliese der Bastille. Wird er das Geheimnis lüften und den König retten?
Schon der erste Band zeigt, warum die Reihe um Commissaire Nicolas Le Floch in vielen Ländern Bestseller wurden: rasante Plots, geheimnisvolle Charaktere und detailgenaue atmosphärische Beschreibungen, die uns das Paris des 18. Jahrhunderts sehen, schmecken, riechen und fühlen lassen.

Ein sympathischer Held im historischen Paris. Spannende Unterhaltung

— Felice

Zu detailliert, mit zu vielen unnötigen Informationen.

— Sternenstaub_Buchblog

Der Auftakt der Reihe macht Lust auf mehr

— Matzbach

Was für ein Buch! Das Paris des 18. Jh. als Kulisse mit spannenden Charakteren und einem interessanten Fall - vielversprechender Auftakt.

— lifesayshello

Seit Grangé wieder ein ausgezeichneter französischer Krimi

— MellieJo

brillant recherchiert, feine Sprache, kein bisschen Mainstream

— TaHa

Beeindruckender historischer Hintergrund vor dem die Story verloren geht.

— MotteEnna

Ein guter historischer Krimi, der seine Stärken und Schwächen hat

— -nicole-

Spurensuche im historisch verruchten Paris

— Frau_J_von_T

Paris

— Karin07011998

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  • Morde und Intrigen im vorrevolutionären Paris

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Matzbach

    15. April 2018 um 19:19

    Das Findelkind Nicolas le Floch wird von seinem Vormund aus der Bretagne nach Paris geschickt, um dort in der Polizei Karriere zu machen. Vom Polizeipräfekten, einem Bekannten seines Patenonkels, wird er privat im Haushalt des Polizeikommissars Lardin untergebracht. Seine Ausbildung wird kurz unterbrochen durch eine Heimreise zur Beerdigung seines Vormundes, bei der er sich mit seinem Patenonkel entzweit, da dieser Nicols' Liebe zu seiner Tochter ablehnend gegenübersteht. Der geknickte Nicolas kehrt nach Paris zurück, wo sich die Ereignisse überschlagen. Sein Hausherr, der Kommissar ist verschwunden und steht unter dem Verdacht der Korruption. Vom Polizeipräfekten Sartine wird der Jungermittler diesbezüglich mit einem Sonderauftrag versehen, der zu einer Reihe weiterer Morde sowie einer für den König äußerst bedrohlichen Intrige führt. Die Lösung des Falles erfordert le Flochs ganze Aufmerksamkeit und bringt ihn des Öfteren in Lebensgefahr, da er sich mit mächtigen Gegnern angelegt hat. Commissaire Le Floch &das Geheimnis der Weißmäntel ist der erste ins Deutsche übersetzte Kriminalroman Jean-Francois Parots, eine Reihe, die sich in Frankreich offensichtlich große Beliebtheit erfreut und die, zumindest was den Auftakt  betrifft, auch hier gute Chancen hat. Dabei zeichnet sich der Roman nicht nur durch Spannung aus, sondern auch durch die detaillierte Beschreibung der französischen Hauptstadt zur Zeit der Aufklärung.

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  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    NataschaSuennen

    18. March 2018 um 15:38

    Ich habe mich etwas schwer mit dem Buch getan, was schade ist, weil die Geschichte echt nicht schlecht ist. Es ist eine etwas anspruchsvollere Lektüre, das Vokabular ist der Epoche der Story angepasst und man muss aufmerksam lesen, um nicht den Überblick zu verlieren. Mir hat der klare Kopf dafür im Moment gefehlt, weshalb ich das Buch auf jeden Fall rereaden werde. Die Handlung und vor allem die Charaktere bleiben immer etwas auf Distanz, was das Lesen etwas anstrengend gemacht hat. Mir hat das gewisse Etwas gefehlt, dass den Leser mitreißt, deshalb wird das Buch nicht zu meinen Highlights dieses Jahr zählen, obwohl es das Potenzial dazu hätte.

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  • Ein Fall für Monsieur Le Floch

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Wortmagie

    01. March 2018 um 13:18

    „Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-François Parot ist eine weitere Station in meiner andauernden Suche nach meiner Heimat im Genre der historischen Romane. Der Reihenauftakt, der in Frankreich bereits 2000 veröffentlicht wurde, wurde mir vom Newsletter der Random House Gruppe schmackhaft gemacht. Die Mischung aus Setting, einer delikaten Staatsaffäre und einer Mordermittlung weckte meine Neugier. Außerdem habe ich bisher nur sehr wenig Erfahrung mit französischen Schriftsteller_innen; ich konnte also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich fragte das Buch beim Bloggerportal an und erhielt ein Rezensionsexemplar. 1759 wird der junge Notariatsgehilfe Nicolas Le Floch von heute auf morgen nach Paris beordert. Er soll sich bei Polizeipräfekt Gabriel de Sartine melden, um eine Ausbildung als Gesetzeshüter zu beginnen. Sartine teilt ihn dem grimmigen, schroffen Kommissar Lardin zu, der sich den Anweisungen des Polizeichefs widerwillig beugt. So beginnt Nicolas‘ neues Leben in der pulsierenden französischen Metropole. Er arbeitet und lernt fleißig und besitzt zu viel Anstand und Respekt, um die regelmäßigen Fragen des Polizeipräfekten zu den Gewohnheiten seines Mentors Lardin in Zweifel zu ziehen. 1761, zwei Jahre später, verstirbt unerwartet Nicolas‘ Vormund. Er eilt in seine bretonische Heimat, um an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. Bei seiner Rückkehr nach Paris erwartet ihn eine unerfreuliche Überraschung: Lardin ist verschwunden und Sartine eröffnet ihm, dass der gealterte Kommissar in eine weitreichende Korruptionsaffäre verwickelt ist, die sogar König Ludwig XV. bedroht. Nicolas soll Lardin finden. Unerschrocken stürzt er sich in die Ermittlungen, während auf den Straßen der Stadt der Karneval tobt. Wird er den abtrünnigen Lardin aufspüren und so einen internationalen Skandal verhindern können? „Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ war für mich ein gewagtes Experiment. Mit einem historischen Krimi bewegte ich mich weit außerhalb meiner Wohlfühlzone, denn ich habe bekanntermaßen so meine Schwierigkeiten mit historischen Romanen und Krimis stehen normalerweise erst gar nicht auf meiner Lektüreliste, weil ich sie zu langweilig finde. Es freut mich daher umso mehr, dass ich dieses Experiment als Erfolg verbuchen kann. Obwohl alle äußeren Faktoren dagegensprachen, gefiel mir der Auftakt der Reihe „Nicolas Le Floch“ überraschend gut. Ich fühlte mich in den Händen des Autors Jean-François Parot sehr gut aufgehoben; der studierte Historiker und anerkannte Experte für das 18. Jahrhundert vermittelte mir eine verblüffend präzise, atmosphärische und realistische Vision der Lebensumstände in Paris in der turbulenten Epoche der Aufklärung. Die Lektüre war eine überzeugende mentale Zeitreise, die mich trotz des etwas umständlichen Schreibstils mühelos mitten in die Straßen der französischen Hauptstadt beförderte. Die verzwickt konstruierte Rahmenhandlung des Kriminalfalls portioniert die schiere Fülle geschichtlicher Fakten, Hintergründe und Tatsachen in mundgerechte Häppchen, die dazu einladen, mithilfe des neuen Wissens munter mitzurätseln. Ich habe nicht erwartet, beim Einschlafen tatsächlich darüber nachzugrübeln, wie die verschiedenen Ebenen des Falls interagieren. Es gelang mir jedoch nicht, das Puzzle zusammenzusetzen, da mich die vielen geschichtsträchtigen Namen und teilweise konträr verlaufenden Interessen verwirrten und ablenkten. Für meinen Geschmack hätte Parot den politischen Aspekten der komplizierten Korruptionsaffäre, die sich rasant mit einer Mordermittlung verbindet, außerdem deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken können, wenngleich ich verstehe, dass sein Kernanliegen, den Pariser Kosmos im Jahr 1761 detailliert abzubilden, besser innerhalb privat-bürgerlicher Grenzen umzusetzen war. Er eröffnete sich so die Möglichkeit, die alles beherrschenden Standesunterschiede der Bevölkerungsschichten explizit herauszuarbeiten und – was ich herrlich sympathisch fand – besonderes Augenmerk auf die Beschreibung des Essens als kulturelle Facette zu legen. Schade, dass der Protagonist dieser bunten, lebendigen Kulisse nicht gerecht wurde. Nicolas mutete wie eine erwachsene Variante Oliver Twists an: konturlos, einseitig und modellhaft. Er trägt keinen Funken Verschlagenheit, Verlogenheit oder generell Schlechtigkeit in sich, verhält sich stets tugendhaft, gesetzestreu und regelkonform. Ich fand ihn sowohl menschlich, als auch als Ermittler unglaubwürdig, denn niemand kommt ohne Ecken und Kanten aus, schon gar kein Polizist, der sich gegenüber perfiden, kriminellen Komplotten behaupten muss. Sein sympathischer, aber tadelloser Charakter bedingt eine Profillosigkeit, die ihn neben der puren Vitalität des Settings verblassen lässt. Ich stelle es ungern fest, doch die Figur des Nicolas Le Floch ist meiner Ansicht nach bedauerlicherweise zu schwach, um „Das Geheimnis der Weißmäntel“ entscheidend zu prägen. „Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ ist ein faszinierender historischer Krimi, der Fakten und Fiktion geschickt verblendet und dessen größte Stärke in der hervorragenden, atmosphärischen Darstellung des Settings liegt. Jean-François Parot bewies seine exzellente Expertise und zeichnete für mich ein schlüssiges, authentisches Bild von Paris im 18. Jahrhundert, das Kriminalfall und Protagonist des Reihenauftakts mit Leichtigkeit überstrahlt. Dadurch ist das Buch zwar eher interessant als spannend, entpuppte sich allerdings nichtsdestotrotz als lohnende Lektüre. Ich kann mir durchaus vorstellen, der Fortsetzung „Commissaire Le Floch und Der Brunnen der Toten“ eine Chance zu geben. In einer Epoche, in der ganz Europa politisch in Aufruhr war, gibt es sicher noch einige Geheimnisse, die Kommissar Le Floch aufklären kann. Vielen Dank an den Verlag Blessing und das Bloggerportal von Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

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  • Paris 1761

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    MellieJo

    21. February 2018 um 12:43

    Rezension von Melanie zu Commissaire Le Floch und saß Geheimnis der Weißmäntel: Roman (Commissaire Le Floch-Serie, Band 1) von @Jean-François Parot 5 von 5 🌟 seit Grangé wieder ein ausgezeichneter KrimiInhalt»Ein neuer Maigret wurde geboren: Nicolas Le Floch… Der Roman ist mit einem Realismus von halluzinatorischer Suggestivkraft geschrieben.« Le Figaro Paris, 1761: Als ein Polizeibeamter der Korruption verdächtig wird, betreut man den jungen Nicolas Le Floch mit dem Fall. Was als Bagatelle beginnt, wird schon bald zum Mordfall, da der verdächtigte Beamte verschwindet, und zu einem Skandal, der auch König Ludwig XV und seinen Hofstaat treffen könnte. Während die Pariser Gesellschaft sich dem wilden Treiben des Karnevals hingibt, führen Nachforschungen Nicolas Le Floch in Spielhöllen, Abdeckereien, Edelbordelle und die Verliese der Bastille. Wird er das Geheimnis lüften und den König retten? Schon der erste Band zeigt, warum die Reihe um Commissaire Nicolas Le Floch in vielen Ländern Bestseller wurden: rasante Plots, geheimnisvolle Charaktere und detailgenaue atmosphärische Beschreibungen, die uns das Paris des 18. Jahrhunderts sehen, schmecken, riechen und fühlen lassen. MeinungIch bin ja ein großer Fan der Altmeister des Krimigenre also ist diese Serie einfach ein MUß gewesen. Als es dann ankam wurde ich nicht enttäuscht. Die Aufmachung ist einfach toll. Ein echter Glücksfund muss ich sagen. Kurios war mein erster Eindruck als ich die Innenseite aufschlug, war : das Spiel Scottland Yard. Bei näherem Hinsehen aber ist es eine Karte von Paris von 1761 mit diversen markierten Plätzen, welche bei der Geschichte eine wesentliche Rolle spielen.  Sieht echt toll aus. Und ich bin von Anfang an dabei.Der Protagonist Nicholas wurde als Baby in einer Kirche in der Bretagne ausgesetzt.  Aufgewachsen ist er dann beim Notar Le Floch. Den guten Namen Le Floch hat er von ihm übernommen. Danach studierte er bei den Jesuiten und betätigte sich bei seinem Adoptivvater als Notariatsgehilfe.Mit 19 Jahren und einem Empfehlungsschreiben bewirbt er sich bei der Polizei in Paris. Zu Beginn hat er es nicht leicht, da der Präfekt sehr misstrauisch und streng ist. Aber er erkennt auch schnell,  das Nicholas ein echter Rohdiamant ist, loyal, ehrgeizig, klug und das gewisse Auge für den Polizeiberuf hat.Als bald bekommt Nicholas seinen ersten Fall zugewiesen. Eigentlich nichts Wildes, jedenfalls zu Beginn aber nach und nach führt  der Fall zu einem Mord. Es reicht bis hinauf in die königliche Gesellschaft. Selbst der König wird bedroht. Total spannend aufgebaut! Schafft es Nicholas seinen ersten Fall zu lösen und auch König Ludwig XV zu retten?Die örtlichen Beschreibungen sind auch super toll, ein Kenner des Paris des 18. Jahrhunderts. Ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung!  Ich verstehe auch absolut warum diese Reihe so erfolgreich ist. Ein Must-Read!Absolute Leseempfehlung! Fakten480 Seiten  TB 17,00 €Ebook 13,99 €Erschienen im @Blessing Verlag   Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier:https://www.amazon.de/gp/aw/d/3896675737/ref=cm_cr_srp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8Ich möchte mich bei der @RandomHouse  für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 

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  • Leserunde zu "Lexikon der Superlative"

    Lexikon der Superlative

    leucoryx

    SuB-Abbau-Challenge der Superlative 2018Wenn ihr einen Stapel ungelesener Bücher habt, dann dürft ihr gerne jederzeit mitmachen! Ich habe mir (wieder) ein paar Regeln ausgedacht anhand der ihr Geld als Belohnung für einen erfolgreichen SuB-Abbau ansparen könnt. Was ihr mit dem Geld dann macht, ist eure Sache. ;)-----------------------------------------------------------------------------Die Regeln:1.  Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2.  Es zählen nur die ungelesenen Bücher, die sich in eurem Besitz befinden, also keine geliehene Bücher.3.  Monatsbuch:Ich werde jeden Monat ein Kriterium vorgeben, dass euer Monatsbuch bestimmt. Falls das Kriterium nicht eindeutig sein sollte, dann legt ihr trotzdem ein einzelnes Buch fest, welches das Kriterium erfüllt. Besonderheit: Wenn ihr es schafft bis zum 15. des Monats dieses Buch zu lesen, dann dürft ihr ein weiteres Monatsbuch bestimmen.Tipp: Falls ihr einen sehr großen SuB habt, dann legt zu Beginn der Challengen einen Teil-SuB fest, denn ihr für die Monatsbücher verwendet. Wobei dieser während der Challenge nicht mehr geändert werden sollte. Legt am besten ein (virtuelles oder reales) Regal dafür an.4. Geldbeträge: je gelesenes Buch: 1€ (<= 450 Seiten) oder 2€ (> 450 Seiten) je gelesenes Monatsbuch (innerhalb des Monats): 4€ Veränderung SuB-Größe: +3€ (kleiner geworden) oder - 3€ (größer geworden) am letzten Tag des Monats im Vergleich zum Vormonat ---------------------------------------------------------------------------------------- Die Teilnehmer: (aktualisiert am 17.05.2018)    Name               |    Aktueller SuB    |     Original-SuB     |    Geldbetrag leucoryx                                4                                19                            35€ annlu                                   69                                78                           100€ ulrikeu                                 86                                78                            25€ ChattysBuecherblog       1431                         1453                             43€ Oanniki                                20                               27                           6/12 PollyMaundrell                 166                             124                            57€ Kurousagi                          462                            456                              8€

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  • Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Blaustern

    10. January 2018 um 12:20

    Nicolas Le Floch ist ein Findelkind aus der Bretagne und konnte bei seinem wohlhabenden Patenonkel aufwachsen. Er genoss eine gute Schulbildung bei den Jesuiten und arbeitete dann bei Notar Marquis de Ranreuil. Aber das er sich in seine Tochter verliebt, das geht gar nicht, und so er wird von ihm im Alter von 19 Jahren mit Empfehlung nach Paris zur Vorstellung beim Polizeipräfekten Monsieur Gabriel de Sartine geschickt. Er wird als Ermittler tätig und erhält auch gleich einen großen Fall, denn er soll den verschwundenen Lardin wiederfinden und die wichtigen Dokumente, die ebenfalls verschwunden sind und dem König schaden könnten, wenn sie in falsche Hände geraten. „Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel“ ist der 1. Band der 13 der historischen Krimiserie um Commissaire Le Floch aus Frankreich. Wir werden ins 18. Jahrhundert versetzt, eine Zeit des Aufbruchs, in der sich der Autor bestens auskennt durch seine intensive Recherche. So erleben wir den Alltag der Leute hautnah, das Elend auf der einen Seite und die Verschwendung auf der anderen. Szenen vom Karneval, der Folterkammer oder auch der medizinischen Lehren, der Körperkultur, das alles wird mit integriert in die Geschichte, die mit dem aktuellen Fall äußerst spannend ist. Der Schreibstil ist etwas gehoben, aber es liest sich fabelhaft aufgrund all der lebendigen Details. Sehr schön sind auch der historische Stadtplan auf der Deckelinnenseite, die Liste der mitspielenden Personen und der historischen Persönlichkeiten sowie das Glossar mit den wichtigsten Begriffen.

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  • ein historischer Paris-Krimi

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    TaHa

    03. January 2018 um 10:52

    Jean-François Parots historischer Kriminalroman erschien am 25. September 2017 bei Blessing.  Es ist der Auftakt einer Krimireihe, die im Jahr 2000 bereits in Frankreich erschien. Anfang 2018 ist mit der Übersetzung von Teil zwei zu rechnen. Übersetzt hat Michael von Killisch-Horn, ein österreichischen Politiker.  Er hat auch Kurzzeittherapie und Wirklichkeit von Paul Watzlawick und verschiedene Romane übersetzt.   Der Pariser Autor (Jahrgang 1946) studierte an der Sorbonne Geschichte, Ägyptologie und Ethnologie. Er ist französischer Diplomat, Schriftsteller und Experte auf dem Gebiet der Geschichte des 18. Jahrhunderts von Paris. In der Funktion des Diplomaten publizierte er Schriften im Themenfeld Nahrungsmittelverteilung. Sein Romandebüt gibt er mit einem jungen fiktiven Comissaire Le Floch und seinem Vorgesetzten, dem sehr realen Antoine de Sartine. Schon hier zeigt sich das Konzept des historischen Krimiromans: Fiktive Figuren und Abenteuer treffen auf brillant recherchierte reale historische Begebenheiten und Persönlichkeiten. Im französischen sind mehrere Bände erschienen und waren ausgesprochen erfolgreich. Sie dienten als Vorlage für die fünf Staffeln der Fernsehserie Nicolas Le Floch, die bei France 2 zu sehen sind.      Die Story spielt im Paris von 1761. Der junge Bretone Nicolas Le Floch, dickköpfig und nicht unbedingt richtig ausgebildet für den Job, den man ihm anbietet, ermittelt in einem Korruptionsfall, der keineswegs so harmlos ist, wie es auf den ersten Blick aussieht. Der verdächtige Beamte verschwindet, es entwickelt sich ein Skandal, der auch das Königshaus treffen könnte. Nachforschungen führen Comissaire Le Floch unter anderem in die Verliese der Bastille und Spielhöllen. Der Leser bekommt Stadtpläne mit Markierungen an die Hand, um sich im alten Paris zurechtzufinden. Diese finden sich jeweils im ausklappbaren vorderen und hinteren Buchdeckel. Der letzte Teil des Buches führt historische Persönlichkeiten, die in dem Roman Erwähnung finden, in alphabetischer Reihenfolge auf und gibt Erklärungen dazu. Beendet wird das Buch mit einem Glossar. Diese Französisch/Frankreich-Basics sind dringend notwendig, um überhaupt miträtseln und dem Erzählstrang folgen zu können. Mit ihnen ist der Leser ganz gut gerüstet, um Le Floch bei seinen Ermittlungen in den Elendsvierteln von Paris und bei Audienzen der Prominenz zu begleiten.   Der Fall wird auf 480 Seiten ausgebreitet. Wer Sherlock Holmes o. ä. gewohnt ist und Freude an dem stringenten Erzählstil, der Schnelligkeit und der Prägnanz hat, muss sich hier auf einen ganz anderen Erzählstil einstellen. Sprachlich und inhaltlich kann man bei dieser hochkarätigen Besetzung von Autor und Übersetzer nichts kritisieren. Es gelingt dem Übersetzer sogar, die gesellschaftliche Stellung der Protagonisten, die auch durch die verwendete Sprache sichtbar wird, ins Deutsche zu übertragen. Die Stellung einer Person war umso höher, je näher sie der höfischen Sprache kam. Das sind Feinheiten, die mir eigentlich gut gefallen. Jedoch war dieser Roman für mich dennoch kein Highlight. Ich hatte bei der Auswahl des Buches die Idee von historischen Detektivgeschichten á la Boris Akunin (Fandorin-Reihe) im Kopf und bei der Beschreibung der Handlung natürlich auch Sherlock Holmes. Die vielen Nebenhandlungen, die vielen französischen Vokabeln, die detaillierten Beschreibungen von historischen Pariser „Ecken“, nur um einen Handlungsort einzuführen, der langsame Schnitt störten häufig den Lesefluss.  Fazit: Der wirkliche Protagonist ist Paris. Und wer kommt schon gegen Paris an? Le Floch für mich leider nicht! Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass hier die Serie besser als das Buch ist.  |Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel |  Jean Francois Parot  | Blessing, 2017 |  978-3896675736 | 17,00 € |    

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  • Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel - Jean-François Parot

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Booklover246

    25. December 2017 um 20:36

    RomanErscheinungstermin: 25. September 2017Inhalt:Paris, 1761: Als ein Polizeibeamter der Korruption verdächtig wird, betreut man den jungen Nicolas Le Floch mit dem Fall. Was als Bagatelle beginnt, wird schon bald zum Mordfall, da der verdächtigte Beamte verschwindet, und zu einem Skandal, der auch König Ludwig XV und seinen Hofstaat treffen könnte. Während die Pariser Gesellschaft sich dem wilden Treiben des Karnevals hingibt, führen Nachforschungen Nicolas Le Floch in Spielhöllen, Abdeckereien, Edelbordelle und die Verliese der Bastille. Wird er das Geheimnis lüften und den König retten?Schon der erste Band zeigt, warum die Reihe um Commissaire Nicolas Le Floch invielen Ländern Bestseller wurden: rasante Plots, geheimnisvolle Charaktere und detailgenaue atmosphärische Beschreibungen, die uns das Paris des 18. Jahrhunderts sehen, schmecken, riechen und fühlen lassen.Das Cover:Es ist sehr schön gestaltet. Im Hintergrund sieht man eine Stadtkarte. Es passt sehr gut zum Buch.Meine Meinung:Dem Autor ist mit diesem Buch ein außergewöhnlicher und facettenreicher Kriminalroman gelungen. Der Schreibstil ist sehr verständlich und spannend geschrieben. Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Die Geschichte beginnt unheimlich und düster. Die Hauptfigur (Commissaire Nicolas Le Floch) ist mir sympathisch. Er ist eine neugierige, naive, aber doch an seinen Aufgaben rasch wachsende Persönlichkeit. Auch sein Vorgesetzter (Sartine) ist ein höchst schlauer und aufgeklarter Zeitgenosse. Seine Schwäche für Perücken macht ihn in gewisser Weise charmant. Le Flochs selbstloser Helfer Bourdeau ist ebenso faszinierend. Sehr viele der Romanpersonen sind historische Persönlichkeiten wie z.B. der Henker und Mediziner Sanson, der alles andere als ein blutrünstiger Mensch war. Hinten im Buch kann man nachlesen, wen es aller wirklich gegeben hat. Der Autor beschreibt die Atmosphäre so gut, dass man beinahe den Eindruck hat, der Autor habe eine Zeitreise gemacht und schreibe direkt aus dieser aufregenden Zeit.Ich freue mich schon auf Band 2 der im März 2018 erscheinen soll.Info über Autor:Autor Jean-François Parot wurde 1946 geboren und studierte in Paris Geschichte und Ethnologie., Er spezialisierte sich immer mehr auf die Aufklärungsepoche bzw. das 18. Jahrhundert. Dies ist genau die Zeit, in der sein Commissaire Le Floch seine Kriminalfälle löst. Parot schlug nach seinem Militärdienst eine diplomatische Laufbahn ein.Fazit:Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch ein sehr spannender Kriminalroman ist. Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sie sich vorstellen. Auch sehr praktisch ist die Beschreibung der historischen Persönlichkeiten im hinteren Teil des Buches, die in dem Roman auftreten oder erwähnt werden. Auch wartet das Buch mit einem übersichtlichen Stadtplan von Paris im Jahre 1761 auf. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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  • Guter historischer Krimi mit Stärken und Schwächen

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    -nicole-

    24. December 2017 um 17:35

    Band 1 der Reihe um Commissaire Le Floch Paris, im Jahr 1761: Über ein Jahr ist es her, als der junge Nicolas Le Floch auf Empfehlung seines Patenonkels nach Paris gereist ist, um für den Polizeipräfekt de Sartine zu arbeiten. Dieser teilt ihn schnell dem Polizeibeamten Lardin zu, der überwiegend mit geheimen Missionen betraut ist. Als Lardin eines Tages spurlos verschwindet, beauftragt der Polizeipräfekt Nicolas mit der Suche – denn Lardin steckte mitten in einem heiklen Fall. So begibt sich Nicolas Le Floch gemeinsam mit einem Kollegen auf Spurensuche. Diese führt ihn schließlich in die dunkelsten Ecken von Paris. Noch ahnt er nicht, dass sein Fall bald ungeahnte Ausmaße annehmen wird. Plötzlich geschehen Morde und auch Nicolas schwebt in Gefahr…„Ihr wurde nicht bewusst, was sie da sah, denn nicht nur ihr Körper, auch ihre Vorstellungskraft wurde von einer namenlosen Angst gepeinigt.“ – Seite 17, eBookDa ich gerne historische Krimis lese, war ich dementsprechend neugierig auf den ersten Fall von Commissaire Nicolas Le Floch, der mit einem Auftrag betraut wird, der ungeahnte Außmaße annimmt. Die Handlung spielt mitten im 18. Jahrhundert in Paris – besonders die vielen Schauplätze inner- und außerhalb der Stadt werden sehr gut beschrieben. Auch die etwas düstere Atmosphäre ist sehr gut gelungen – gerade der Prolog ist unheimlich und macht neugierig auf den weiteren Verlauf. Auch wenn es viel positives (wie oben erwähnt) über die Handlung zu berichten gibt, so gab es auch ein paar Dinge, die mir nicht so gefallen haben. Leider bleibt die Hauptfigur, der junge Mann Nicolas Le Floch etwas blass – ich wurde manchmal nicht so richtig schlau aus ihm und seine Handlungen und hätte gern noch mehr Details über ihn erfahren. Der Handlungsverlauf bietet zwar viele spannende Abschnitte und auch die Verknüpfungen sind sehr gut gewählt – jedoch geht der Spannungsbogen immer wieder verloren durch zu lange, nebensächliche Ausführungen. Das Finale hingegen hat mir wieder sehr gut gefallen und beantwortet einige offene Fragen. Auch wenn mein persönlicher Eindruck eher zweigeteilt ist, kann ich sagen, dass es hochwertiger Krimi ist, der das historische Flair sehr gut rüberbringt.„Nicolas beobachtete interessiert die Wendung, die der Streit nahm. Zwei Feuersteine, die aneinandergeschlagen werden, erzeugen einen Funken. Lassen wir die Männer ruhig streiten, sagte er sich, vielleicht kommt ja die Wahrheit ans Tageslicht.“ – Seite 76, eBookMein Fazit: Ein guter historischer Krimi, der seine Stärken und Schwächen hat. Wie schon oben erwähnt, ist meine persönliche Meinung zweigeteilt. Die düstere Atmosphäre ist gelungen und die vielen spannenden Schauplätze in Paris sind detailreich beschrieben. Die Hauptfigur hingegen war etwas undurchsichtig und auch der Spannungsbogen flacht zwischendurch immer wieder etwas ab. Dennoch würde ich diesen Auftakt als ganz gut bezeichnen und auch weiterempfehlen, da einfach der historische Flair unheimlich gut rüberkommt und es wirklich interessante Verstrickungen gibt. Ich vergebe hierfür drei Sterne und werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.

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  • Spurensuche im historisch verruchten Paris

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Frau_J_von_T

    29. November 2017 um 00:10

    Der Kriminalroman "Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel" von Jean-Francois Parot entführt uns ins Paris des 18.Jahrhunderts. Ein Ort, in dem sich das Verbrechen im Glückspiel, der Ausschweifung und im Diebstahl tummelt. Über eine Empfehlung des Patenonkels gelangt Nicolas Le Floch in den Dienst des in Paris ansässigen Polizeipräfekten, der ihn mit einer Sondermission zum Wohle des Staates beauftragt. Aus der ursprünglichen Aufgabe den vermissten Polizeikommissar Lardin wiederzufinden, wird nicht nur ein Mordfall, sondern auch eine Spurensuche im großen Komplott, voller Intrigen und Geheimnisse, von denen selbst der König bedroht zu sein scheint. Seine Nachforschungen führen ihn in die dunkelsten Verliese der Bastille, verruchten Bordelle der Stadt und Schauplätze weit außerhalb des belebten Stadtkerns und treiben ihn selbst in die Falle. Wird Le Floch es dennoch schaffen den Fall aufzuklären oder siegen die geheimen Machenschaften zwischen Korruption und Verschleierung? Und was hat das Kloster der Wilhelmiten, der sogenannten Weißmäntel damit zu tun?"Die Ausgeklügeltheit dieses Mordes, der zwei Tötungsarten miteinander verband, die Inszenierung der dritten, die das Ziel verfolgte, Zweifel an den beiden ersten aufkommen zu lassen, wenn nicht sogar zu verschleiern, verblüffte Nicolas. Die Vermutung lag nahe, dass die ganze Sache wie ein echter Karnevalsalbtraum aussehen sollte.""Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel" ist der Auftakt einer neuen Kriminalromanreihe, der besser nicht sein könnte. Parot entführt uns in diesem Band in das Paris um 1761 - ein Paris, dass wir so nicht kennen und vielleicht auch gar nicht so unbedingt kennen wollen. Ein Ort voller skrupelloser Machenschaften und Geheimnisse, die wir nun mit LeFloch nach und nach entdecken und aufklären werden. Sprachlich, wie detailreich und geheimnisvoll, das trifft es gut. Mir hat dieser Roman wirklich sehr viel Freude bereitet und ich freue mich schon jetzt den 2. Band: „Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten“, der im März 2018 erscheinen soll.

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  • Paris

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Karin07011998

    22. November 2017 um 18:48

    Paris 1761 Ein Polizeibeamter wird der Korruption verdächtigt. Man betreut den jungen Nicolas Le Floch mit dem Fall.  Man kann sich wunderbar ins Paris 1761 hineinversetzen. Allerdings ist das Buch an manchen Stellen etwas langatmig geworden. Guter Roman, den alle Parisfans lesen sollten.

  • Der erste Fall für Le Floch

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    cyrana

    21. November 2017 um 18:14

    Paris im ausgehenden Ancien Régime. Nicolas Le Floch, ein Findelkind aus der Bretagne, wird - ausgestattet mit einem Empfehlungsschreiben - nach Paris geschickt, um dort für den Polizeichef Sartine zu arbeiten. Während seiner Lehrzeit wohnt er bei Kommissar Lardin. Doch seine Lehrzeit wird jäh unterbrochen, als der Kommissar verschwindet.Le Floch wird mit weitreichenden Privilegien ausgestattet und macht sich an die Aufklärung des Falles. Handelt es sich um Mord oder wird Lardin "nur" vermisst? Schon bald kommt es jedoch zu einem Mordfall, der in Verbindung mit Lardin zu stehen scheint.Paris ist im Ausnahmezustand während des Karnevals, was die Ermittlungen nicht gerade erleichtert. Wem ist zu trauen und wer spielt hier falsches Spiel? Wird Le Floch nur ausgenutzt? Welche Motive stecken hinter alldem?Parot ist es sehr gut gelungen, ein Bild von Paris aus den 1760er Jahren zu übermitteln. Dem Leser wird hier neben dem interessanten Ermittlungsfall viel Historisches vermittelt, sei es nun aus dem Bereich des Alltags, der Polizeiarbeit oder auch der Gesellschaft. Am Ende des Buches gibt es eine Auflistung der erwähnten historischen Persönlichkeiten und ein Glossar. Ich bin nun schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe.

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  • Sensationell, historisch faszinierend und äußerst spannen

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Sigismund

    19. November 2017 um 13:50

    Es ist absolut unverständlich, warum man uns deutschen Lesern die äußerst faszinierende historische Krimi-Reihe um den Pariser Commissaire Nicolas Le Floch seit Jahren vorenthalten hat. Erst jetzt im September erschien endlich im Blessing-Verlag der schon vor fast 20 Jahren im französischen Original erstmals veröffentlichte historische Roman "Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel" von Jean-François Parot (71). Er ist der Auftakt einer in Frankreich bereits auf 13 Bände gewachsenen, teilweise TV-verfilmten und in etliche Sprachen übersetzten Krimireihe, die im Paris des 18. Jahrhunderts zur Zeit Ludwigs XV. und der beginnenden Aufklärung spielt. Überaus spannend ist der fiktive Kriminal- und Spionagefall um korrupte Polizisten und verschwundene Briefe des Königs, mit dessen Klärung der junge, gerade aus der bretonischen Provinz nach Paris gekommene Notariatsgehilfe Nicolas Le Floch im Jahr 1759 vom Pariser Polizeipräfekten Sartine beauftragt wird - ausgestattet mit allen Vollmachten des Königs. Es versteht sich von selbst, dass der in kriminalistischer Arbeit völlig unerfahrene junge Mann diesen verzwickten Fall nach einigen Anlaufschwierigkeiten dann doch zur vollen Zufriedenheit seines Chefs und des Königs löst und am Ende sogar vom König persönlich zum Commissaire ernannt wird, auf den (aktuell) noch zwölf weitere spannende Fälle warten. Doch dies ist gar nicht das eigentlich Besondere und Ungewöhnliche an der historischen Krimireihe. Faszinierend wird sie erst durch ihr genaues, fast dokumentarisches Abbild jener Zeit, in der dieser Roman spielt: Nicht nur die auftretenden Personen - vom Polizeichef Sartine über den Henker Sanson bis zu Madame Pompadour und König Ludwig XV. - gab es tatsächlich. Auch die Örtlichkeiten im alten Paris und das gesellschaftliche Zeitgeschehen um 1760 ist sehr genau, aber nicht aufdringlich erzählt. Diese Perfektion muss nicht wundern. Der Autor weiß, worüber er schreibt: Jean-François Parot ist nicht nur studierter Historiker, zu dessen Schwerpunktthema die Zeit der Aufklärung gehört, sondern schrieb zudem 1969 eine Arbeit über die Strukturen dreier typischer Pariser Stadtviertel zu jener Zeit. Doch nicht nur das gesellschaftliche und politische Umfeld ist grandios erzählt, auch die wohlgesetzte Formulierungskunst, wie man sie in aktuellen Büchern heute kaum noch findet (ein Lob dem Übersetzer Michael von Killisch-Horn!), gibt dem Leser das passende Empfinden für die längst vergangene Zeit. Ganz nebenbei kann man sogar so manches aus diesem Roman lernen wie die Ablösung der Quacksalberei (Aderlass) durch die Anfänge der modernen Medizin, den Beginn der kriminalistischen Forensik (Fallklärung durch Spurennachweis, nicht durch Folter), das Aufkommen des hygienischen und gesundheitsförderlichen Ganzkörperbades (man wusch sich zuvor allenfalls Hand und Gesicht) oder die Einführung der Kartoffel, deren Garzeit allerdings noch im Beten von mehreren Vaterunsern gemessen wurde. Dieser Krimi - und wohl auch die folgenden Bände um den jungen Pariser Kommissar; der zweite Band „Commissaire Le Floch & der Brunnen der Toten“ ist für März angekündigt - bieten nicht nur Spannung, sondern vermitteln unmerklich historische Wissenshäppchen und bieten sogar zeitgenössische Kochrezepte. Die Reihe "Commissaire Le Floch" ist also ein literarischer Genuss, den man uns in Deutschland leider viel zu lange vorenthalten hatte. - Ergänzend gibt es seit August das kostenlose eBook "Die Welt des Commissaire Le Floch", u.a. mit Texten zum Straßenleben jener Zeit, zur Hygiene, zur damaligen Sexualmoral, zur Kochkunst und zur Entwicklung der Gastronomie.

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  • Hervorragend

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    Giselle74

    17. November 2017 um 11:35

    Mit diesem Buch legt der Blessing Verlag den ersten Band einer Reihe vor, die in Frankreich schon seit dem Jahr 2000 erscheint und es inzwischen auf ganze dreizehn Bände gebracht hat. Sogar eine Serien-Verfilmung gibt es. Hoffen wir, dass wir nicht ebenfalls 17 Jahre auf eine synchronisierte Fassung warten müssen. Das wäre wirklich äußerst schade. Parot, einem studierten Historiker, spezialisiert auf das 18.Jahrhundert, gelingt es nämlich, sein immenses Wissen in eine spannende und sehr lebendige Geschichte zu verpacken, die den Leser mitnimmt auf eine Reise in das Paris von 1761. Ein Paris im Aufbruch, ein Paris, in dem königlicher Glanz und tiefstes Elend nebeneinander wohnen, ein Paris, in dem Mord und Korruption Alltag sind. Dort nun also soll der junge Provinzler Nicolas Le Floch einen Kriminalfall lösen, der von höchster Bedeutung für den König ist. Le Floch, gerade erst, versehen mit einem Empfehlungsschreiben seines Patenonkels, aus der Bretagne nach Paris gereist, weiß zunächst gar nicht, wie ihm geschieht, kennt er sich doch in der großen Stadt keineswegs aus und mit den Gepflogenheiten der Bewohner schon gar nicht. Mit diesem raffinierten Kunstgriff hat Parot die Möglichkeit, sowohl Le Floch, als auch uns einiges zu erklären und nutzt das auch geschickt. So begleiten wir also den jungen Mann auf seinem Weg und erfahren nebenher, wie das Leben in Paris zur damaligen Zeit aussah und das ganz unaufdringlich, eingebettet in die Erzählung. Die nimmt schnell an Fahrt auf, denn mit seinen Ermittlungen scheint unser jugendlicher Held in ein Wespennest gestochen zu haben. Und genauso schnell mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, das mit 453 Seiten nicht gerade schmal angelegt ist. Zumindest ist es mir so ergangen. Von Mittag bis Mitternacht habe ich durchgelesen, dann war der Fall leider gelöst und ich nur dadurch zu trösten, dass der nächste Band schon im Frühjahr 2018 erscheint und danach hoffentlich noch mindestens elf weitere. Definitiv auch erwähnenswert ist die Aufmachung des Buches. Der Einband wird beherrscht von einem historischen Stadtplan, der auf der Innenseite die wichtigsten Handlungsorte aufzeigt. So bekommt man ein besseres Gefühl für die zu Fuß oder per Kutsche zurückgelegten Entfernungen. Desweiteren gibt es eine Liste der auftretenden Personen und dazu ergänzend ein Register der historischen Persönlichkeiten, die in diesem Buch von Bedeutung sind. Das ist hochspannend, weil es erkennen lässt, wie präzise Parot seine Geschichte in den historischen Kontext eingefügt hat. Schlussendlich folgt noch ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen, so dass der Leser auf seiner Zeitreise wirklich gut begleitet wird. Ein gut recherchierter, spannend geschriebener historischer Krimi und gelungener Auftakt zur Reihe – wirklich lesenswert!

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  • 'weder durch Nachdenken noch Betrachten'

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

    sabatayn76

    10. November 2017 um 20:56

    ‚Schließlich handelte es sich ja um eine so dicht verknäuelte Reihe von Knoten, dass weder durch Nachdenken noch Betrachten Anfang und Ende der Schlingung erkennbar war.‘ (Quintus Curtius Rufus)1759 in Frankreich: Der 19-jährige Nicolas Le Floch hat bei Jesuiten in Vannes ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert und schließlich als Notariatsgehilfe in Rennes gearbeitet. Eines Tages gibt ihm sein Patenonkel, der Marquis de Ranreuil, ein Empfehlungsschreiben für seinen Freund Monsieur de Sartine, der Polizeipräfekt in Paris ist, und schickt Nicolas zu ihm. Sartine bietet Nicolas eine Anstellung als Sekretär im Dienste des Königs an, und Nicolas zeigt viel Talent und Eifer bei seiner Arbeit, wodurch sein Ansehen steigt. Nachdem der Polizeikommissar Lardin, in dessen Haus Nicolas untergekommen ist, verschwindet, erhält Nicolas von Sartine deshalb die vertrauensvolle Aufgabe, Lardin aufzuspüren. Bald wird eine Leiche gefunden, bei der es sich um den Polizeikommissar handeln könnte, doch Nicolas vermutet, dass es sich um eine Finte handeln könnte. Und je mehr Nicolas recherchiert, desto mehr verdächtige Personen tun sich auf, desto komplexer werden die Zusammenhänge und desto mehr gerät sein eigenes Leben in Gefahr. Ich kenne und liebe Paris sehr und interessiere mich schon lange für die Zeit des Absolutismus in Frankreich, weshalb ich sehr gespannt auf ‚Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel‘ war. Oft kann eine Lektüre so hohe Erwartungen, die ich an den Roman hatte, nicht erfüllen, und man bleibt nach dem Lesen eher enttäuscht zurück. Hier war das keineswegs der Fall, und ich muss sagen, dass ich lange nicht mehr so gut von einem Krimi unterhalten wurde. ‚Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel‘ ist ein richtig toller Schmöker, und der Moment, in dem ich realisiert habe, dass es im französischen Original schon 14 Bände gibt, war ein sehr glücklicher. Von Anfang an schafft es Jean-François Parot, der an der Sorbonne Geschichte und Ethnologie studiert und sich auf das 18. Jahrhundert spezialisiert hat, dem Leser einen faszinierenden Einblick ins Leben zur Zeit Louis‘ XV. zu bieten und Paris auf atmosphärische Weise zu beschreiben, so dass man beim Lesen in eine andere Welt versetzt wird. Dass Parot ein Experte in Sachen 18. Jahrhundert ist, merkt man dabei auf jeder Seite, denn neben dem spannenden und komplexen Kriminalfall und den sehr überzeugend charakterisierten Protagonisten erhält man als Leser detaillierte und lebendige Informationen über den Alltag der Menschen und die Zustände in der Stadt. Dabei ist das Buch sprachlich anspruchsvoll, lässt sich durch den fesselnden Inhalt und die stimmungsvollen Beschreibungen aber dennoch schnell und flüssig lesen. Im März 2018 erscheint mit ‚Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten‘ der zweite Band der Reihe bei Blessing. Bis dahin kann man sich mit dem kostenlosen Ebook ‚Die Welt des Commissaire Le Floch‘ die Zeit vertreiben.

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