Jean-Henri Fabre Die schwarzbäuchige Tarantel

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Inhaltsangabe zu „Die schwarzbäuchige Tarantel“ von Jean-Henri Fabre

Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Beobachtung und Beschreibung der Insekten in ihrem Lebensraum. Dabei entstanden seine 'Erinnerungen', ein literarisches Meisterwerk, eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. Die literarischen Gattungsbiographien zählen zu den schönsten und einfühlsamsten aber auch genauesten Tierbeobachtungen, die je geschrieben wurden.

Für Arachnophobiker der pure Horror. Aber interessant und informativ. Terra X für die Ohren.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die schwarzbäuchige Tarantel

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    20. February 2014 um 17:07

    Der Inhalt Der Klappentext gibt schon einen sehr guten Eindruck in das zu erwartende Material:  Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Beobachtung und Beschreibung der Insekten in ihrem Lebensraum.   Dabei entstanden seine „Erinnerungen“, ein literarisches Meisterwerk, eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. Die literarischen Gattungsbiographien zählen zu den schönsten und einfühlsamsten aber auch genauesten Tierbeobachtungen, die je geschrieben wurden.  In 61 Minuten spricht Gert Heidenreich über Lebensraum und Verhaltensweise der schwarzbäuchigen Tarantel, welche zur Familie der Wolfsspinnen (Lycosidae) gehört. Untermalt wird die Erzählung durch atmosphärische Klänge von Robert Rehnig. Die einleitenden Worte befassen sich mit der Ambivalenz zwischen der (meist vorhandenen) Angst des Menschen vor Spinnen und dem Fleiß der Spinne. Nach einem kurzen Exkurs in die Beziehung zwischen Spinne und Mensch in unterschiedlichen Kulturen wird wieder auf den Gedanken der fleißigen Spinne zurückgegriffen. Ab nun werden in Ich-Form die Tierbeobachtungen des Gert Heidenreich geschildert. Motivation, Intention und Vorgehensweise des Insektenforschers werden beschrieben. Die Beschreibungen sind größtenteils so detailliert, dass man sich die Erzählungen bildhaft vorstellen kann. Das schafft zusammen mit der dezenten akustischen Untermalung gelegentlich auch Gänsehaut. Die Erzählung konzentriert sich auf das Jagdverhalten der schwarzbäuchigen Tarantel und wie Gert Heidenreich dieses erforscht hat – durch einige tierische Opfer. Die elektroakustische Begleitung von Robert Rehnig kann als sehr zurückhaltend beschrieben werden. Atmosphärische Geräusche tragen zur Stimmung bei und sind gut auf die Erzählungen abgestimmt worden. So meint man beispielsweise ein leises Rascheln zu hören, wenn sich in der Erzählung die Tarantel gerade wieder zurückzieht. Meine Bewertung Meiner Meinung nach ist der Einstieg in dieses Hörbuch schwierig. Zunächst einmal hat mich die lange akustische Strecke ohne menschliche Stimme etwas abgeschreckt. Theoretisch habe ich nichts gegen solche Klänge, finde sie sogar inspirierend, aber in diesem sensiblen Anfangs-Moment habe ich mich etwas im Stich gelassen gefühlt. Es hat mich auch traurig gemacht, dass ich im Internet nicht nach den in der Einleitung genannten Spinnen suchen konnte, weil ich nicht wusste, wie man die Namen ausschreibt. Als ich mich dann nach den ersten 5 Minuten eingefunden habe, stieg die Freude beim Zuhören. Das mag auch damit zusammen hängen, dass ich nebenher zwei Taranteln skizziert habe. Ein klarer Pluspunkt für Hörbücher! Auf jeden Fall habe ich einiges gelernt, was toll ist. Der Erzählstil ist sehr angenehm, ja sogar lyrisch. Etwas, das man meiner Meinung nach mögen muss, das aber auch etwas unzeitgemäß wirken kann. Wer sich für Naturdokumentationen begeistern kann, der wird mit diesem Hörbuch wahrscheinlich seine Freude haben. Frustration kann sich jedoch breit machen, wenn man Informationen nicht nachschlagen kann. Das ist der Nachteil an diesem Hörbuch, welches eine gewagte Komposition aus Naturwissenschaft und Unterhaltung eingeht. Akustisch darf man sich meiner Meinung nach auf eine passende Umsetzung freuen, die aber nicht rundum gelungen ist. Insgesamt gebe ich dem Hörbuch 4 von 5 Sternen.

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