Jean-Luc Bannalec

 4 Sterne bei 1,216 Bewertungen
Autor von Bretonische Verhältnisse, Bretonische Brandung und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jean-Luc Bannalec

Eine Reise durch die Bretagne: Die Bretagne-Krimis von Jean-Luc Bannalec sind in Deutschland Kult. Die Bretagne – das sind schroffe Felsen, stürmische Winde und knorrige Typen. Außerdem ist die westlichste Region Frankreichs ein Eldorado für Gourmets und – zumindest literarisch – ein ziemlich mörderischer Landstrich. Im äußersten Westen ermittelt Kommissar Dupin, eine Schöpfung Bannalecs. Hinter dem Pseudonym steckt der deutsche Verleger und Literaturwissenschaftler Jörg Bong. Bong, 1966 in Bad Godesberg geboren, ist seit 2014 verlegerischer Geschäftsführer der S. Fischer Verlage. Unter seinem Pseudonym Jean-Luc Bannalec schreibt Bong seit 2012 Kriminalromane. Alle Romane der Krimireihe um Kommissar Dupin – „Bretonische Verhältnisse“ (2012), „Bretonische Brandung“ (2013), „Bretonisches Gold“ (2014), „Bretonischer Stolz“ (2015), „Bretonische Flut“ (2016) und „Bretonisches Leuchten“ (2017) – eroberten im Sturm die deutschen Bestsellerlisten. Auch die Verfilmungen der ARD erfreuen sich einer großen Anhängerschar, die in den Sommermonaten gern an Schauplätze der Bücher und Filme pilgert. Nicht zuletzt deshalb verleiht die Region Bretagne im August 2016 dem Autor den Titel „Mécène de Bretagne“, Mäzen der Bretagne. Bannalec alias Jörg Bong lebt in Deutschland und in seinem Ferienhaus im Département Finistère – natürlich in der Bretagne.

Alle Bücher von Jean-Luc Bannalec

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Bretonische Verhältnisse

Bretonische Verhältnisse

 (493)
Erschienen am 19.08.2013
Bretonische Brandung

Bretonische Brandung

 (203)
Erschienen am 15.09.2014
Bretonisches Gold

Bretonisches Gold

 (123)
Erschienen am 08.10.2015
Bretonischer Stolz

Bretonischer Stolz

 (98)
Erschienen am 13.10.2016
Bretonische Flut

Bretonische Flut

 (70)
Erschienen am 28.06.2016
Bretonisches Leuchten

Bretonisches Leuchten

 (57)
Erschienen am 27.06.2017
Bretonische Geheimnisse

Bretonische Geheimnisse

 (33)
Erschienen am 26.06.2018

Neue Rezensionen zu Jean-Luc Bannalec

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rumble-bees avatar

Rezension zu "Bretonische Verhältnisse" von Jean-Luc Bannalec

Kommissar Dupin, die Erste
rumble-beevor 9 Tagen



Mir hat dieser eher beschauliche Krimi sehr gefallen – auch und gerade deshalb, weil man hier „zweimal hinlesen“ muss, um all die Feinheiten zu bemerken. Weder der Krimi noch der Kommissar kommen laut, polternd und effektheischend daher – viele reizvolle Details liegen eher im Hintergrund.

Erstens hat mich gefreut, dass das Buch nicht nach Kapiteln, sondern nach Tagen eingeteilt ist. Die Ermittlung dauert genau vier Tage – und an diesen vier Tagen begleiten wir Kommissar Georges Dupin von morgens bis abends. Ich empfand das als wohltuend; nicht so gehetzt wie in vielen Krimis, die nach amerikanischem Schnittmuster mit kurzen Kapiteln gemacht sind.

Zweitens liebte ich den Humor! Sehr oft habe ich geschmunzelt, wenn der Kommissar wieder einmal jemanden abwimmeln musste, aber innerlich „gekocht“ hat. Chapeau! Denn er ist ja gerade deshalb von Paris in die Bretagne strafversetzt worden, weil er respektlos und aufbrausend war. Das hatte so manches Mal Züge eines Filmes mit Louis de Funès – ganz dezent wurde so manche Art von Obrigkeit veralbert. Wichtigtuer innerhalb der Kommunalverwaltung, aber auch innerhalb der Polizei.

Es muss auch nicht jedes Mal ein Ermittler sein, der konstruiert wirkt, und nur so vor privaten Problemen strotzt. Im ersten Drittel des Buches sagt es Georges Dupin ja selbst, dass er mit großartigen Problemen, Süchten etc. nicht aufwarten kann. Nun ja, bis auf seine Abhängigkeit vom „café“ vielleicht. Und seinem Hang zu gutem Essen. Darin gleicht er übrigens dem Commissario Montalbano des Autors Andrea Camilleri…

Ich empfand die Mischung aus Kriminalhandlung und Lokalkolorit als sehr ausgewogen. Beides wurde auch geschickt miteinander verbunden – wenn Dupin zum Beispiel deshalb im Stau steht, weil Touristen wegen eines Festivals die Straßen verstopfen. Oder wenn der sture Charakter der Bretonen auf das Wetter und die Umgebung zurückgeführt wird. Oder…!

Das ganze Grundmotiv dieses Erstlings fand ich gut gewählt. Denn dieses Tatmotiv hat es so nur in der Bretagne geben können! Es geht um Kunst, um ein Gemälde von Gauguin, der ja in der Bretagne gelebt und gearbeitet hat. Und es geht um Familienbande, die zu Fesseln werden. Um Tradition, die erstarrt ist. Um Seilschaften, Vereine und gegenseitige Abhängigkeiten zwischen Honoratioren. Vielleicht keine großartige Gesellschaftskritik – aber doch eine hintersinnige Darstellung einer Region, in der eben nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen ist.

Nein, dieses Buch kommt eben nicht plakativ daher. Und am Ende wird – gerade im Privatleben – genug offen gelassen, um sich auf weitere Bände zu freuen. Ich vergebe mit sehr gutem Gewissen vier Sterne – wobei ich denke, dass da durchaus noch „Luft nach oben“ ist.

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M

Rezension zu "Bretonische Geheimnisse" von Jean-Luc Bannalec

Klasse
Muschelvor 2 Monaten

Was soll ich sagen.....ein ganz toller Bannalec: eine ganz eigene Welt, diesmal verwunschen, verzaubernd, dramatisch uns spannend. Absolut gelungen!

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Buchgespensts avatar

Rezension zu "Bretonisches Leuchten" von Jean-Luc Bannalec

Verurteilt zum Sommerurlaub
Buchgespenstvor 2 Monaten

Kommissar Dupin ist verzweifelt. Seine Geliebte Claire hat ihn zu einem Strandurlaub mitgeschleppt und all seine Kollegen und Freunde darauf eingeschworen, ihn nicht mit Ermittlungsfragen zu behelligen. Dupin versucht dem Sonnenbaden mit Kurzspaziergängen zu entkommen. Dann wird eine Leiche gefunden und aus den arrangierten Fluchten wird eine heimliche Ermittlung: hinter Claires Rücken und hinter dem Rücken der örtlichen Polizei, die von Dupins Einmischung nicht begeistert ist.

Für mich der bisher schwächste Band der Reihe. Die Verzweiflung Dupins ist zwar zu Anfang ganz amüsant wird dann aber anstrengend. Abgesehen von seinem Gejammer passiert seitenweise gar nichts. Die Ermittlungsarbeit besteht hauptsächlich aus Klatsch und Tratsch, der wenig überzeugend ausschließlich Dupin und nicht den ermittelnden Beamten mitgeteilt wird. Die Landschaftsbeschreibungen und das Flair retten die Geschichte zwar, aber der Kriminalfall ist äußerst schwach und am Ende auch etwas überfrachtet.

Schade, dass die sonst so schöne Sommergeschichte nicht so gut gelungen ist. Als Fan der Reihe ist aber auch dieser Band ein Muss.

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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kassandra1010s avatar
Passend zu unserer Bretagne-Reise verlose ich mein Oktoberpaket.

Verlost wird 1 Set, bestehend aus

  • Jean-Luc Bannalec - Bretonische Verhältnisse (1. Teil von Kommissar Dupin) als Taschenbuch
  • 1 Glas creme caramelle hier vom lokalen Bauernmarkt

Bitte beantwortet die Gewinnspielfrage bis zum 21.10.2016 um 23:59 Uhr auf meinem Blog, hinterlasst dazu einfach einen Kommentar mit Eurer Antwort.

Gerne könnt Ihr auch Eure Lösung hier direkt posten.

Die Gewinnspielfrage lautet: In welchem Département liegt der Mont St-Michel?

Ich drücke Euch die Daumen! Bonne chance!


tardys avatar
Letzter Beitrag von  tardyvor 2 Jahren
Dankeschön!
Zur Buchverlosung
DER AUDIO VERLAGs avatar
Aufgepasst! Eine neue Krim-Hör-Runde geht los, mit dem vierten Fall als Hörbuch von Jean-Luc Bannalecs "Bretonischer Stolz" :)! Die Bestseller-Reihe geht weiter, alle Fans der Bretagne-Hörbücher dürfen sich freuen: Nach „Bretonische Verhältnisse“, „Bretonische Brandung“ und „Bretonisches Gold“ schickt der Autor Jean-Luc Bannalec seinen kauzigen Kommissar Georges Dupin in „Bretonischer Stolz“ erneut auf Ermittlungsabenteuer. Das Hörbuch erscheint als ungekürzte Lesung mit dem wunderbaren Gerd Wameling.

Inhalt:
Fünf Jahre liegt die Zwangsversetzung nun schon zurück, die Kommissar Georges Dupin aus Paris in die Bretagne verschlagen hat, an das so genannte „Ende der Welt“. Hier hat er den Fall eines ermordeten Hoteliers in Pont Aven gelöst („Bretonische Verhältnisse“), ist in die Geschichte und Mythen der Glénan-Inseln vor Concarneau eingetaucht („Bretonische Brandung“) und hat auf der Guérande-Halbinsel in den faszinierenden Salzgärten ermittelt („Bretonisches Gold“). Zu Ehren seines fünfjährigen Dienstjubiläums steht nun eine dieser grauenhaften offiziellen Feiern ins Haus und, schlimmer noch, Dupin soll eine theoretische Schulung in punkto „Ermittlungsgespräche“ absolvieren. Zu seinem Glück wird just vor Beginn der Schulung eine Leiche gemeldet und Dupin macht sich auf den Weg zum Tatort, dem malerischen Fluss Belon, einem der berühmtesten Austernzuchtgebiete der Welt...

Hier geht es zur Hörprobe:




Für die neue Hör-Runde verlosen wir unter allen Teilnehmern 10 Hörbücher und 5 Bücher (vielen Dank an KiWi)!

Was ihr dafür tun müsst? Antwortet einfach kreativ auf unsere Frage:

Seinen vierten Fall bezeichnet Kommissar Dupin als den "aberwitzigsten Fall". Welches war denn bisher euer "aberwitzigstes" Erlebnis in eurem Leben :)?

Schreibt hier eure kreativen Beiträge bis einschließlich Sonntag, 26.07. 2015. Die glücklichen Gewinner werden dann direkt am Montag, 27.07.15 von unserer Glücksfee gezogen und benachrichtigt.

Die Gewinner sind gebeten, im Anschluss an die Hör-Runde ihre Rezensionen hier bei lovelybooks und auch auf weiteren Foren (eigenen Blogs, bei amazon etc.) zu verfassen und uns diese gern zu mailen. Vielen Dank!

Bei Fragen stehen wir euch wie immer gerne zur Verfügung :).

Liebe Grüße, euer DAV-Team

silvandys avatar
Letzter Beitrag von  silvandyvor 3 Jahren
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