Bretonische Brandung

von Jean-Luc Bannalec 
4,0 Sterne bei203 Bewertungen
Bretonische Brandung
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (152):
J

Wie auch in den anderen Teilen bekommt man sofort das Gefühl man müsste mal in die Bretagne!

Kritisch (14):
Ayleen256s avatar

Wenn der Kriminalfall baden geht...

Alle 203 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Bretonische Brandung"

Zehn Seemeilen vor Concarneau: Die sagenumwobenen Glénan-Inseln wirken mit ihrem weißen Sand und kristallklaren Wasser wie ein karibisches Paradies – bis eines schönen Maitages drei Leichen angespült werden. Das hat Kommissar Dupin gerade noch gefehlt: eine wackelige Bootsfahrt am frühen Morgen, ein nervtötender Präfekt, zu wenig Kaffee und keinerlei Anhaltspunkte. Wer sind die Toten? Wurden sie Opfer des heftigen nächtlichen Unwetters? Zuerst deutet alles darauf hin. Doch dann führen die Ermittlungen den Kommissar tief in die Geschichte der Inseln und ihrer eigensinnigen Bewohner und bringen eine dramatische Gewissheit ans Licht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442479283
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.04.2013 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne61
  • 4 Sterne91
  • 3 Sterne37
  • 2 Sterne8
  • 1 Stern6
  • Sortieren:
    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilige Unterhaltung
    Kurzweilige Unterhaltung

    Zum Inhalt:

    Die sagenumwobenen Glénan-Inseln wirken mit ihrem weißen Sand und kristallklaren Wasser wie ein karibisches Paradies – bis eines schönen Maitages drei Leichen angespült werden. 
    Meine Meinung:
    Auch der zweite Teil um den Kommissar Dupin liest sich wieder sehr schön und kurzweilig. Der Schreibstil ist angenehm, die Protagonisten wirken authentisch und den Rollen nach mal sympathisch und mal unsympathisch. Man bekommt auch einen schönen Eindruck über die Bretagne und die Bretonen, die schon recht eigenwillig wirken.
    Fazit:
    Gute, kurzweilige Unterhaltung. 

    Kommentieren0
    70
    Teilen
    markus1708s avatar
    markus1708vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Liebevolle Charaktere, wunderschöne Schauplätze und drei Leichen: Zutaten für einen lesenswerten Krimt.
    Bretonische Brandung – der zweite Fall von Kommissar Dupin

    In seinem zweiten Fall verschlägt es Kommissar Dupin auf die Glénan-Inseln, circa 15 Kilometer vor der Küste der Bretagne. Dort werden eines morgens drei Leichen an den Strand angespült. Am Abend vorher war ein schwerer Sturm und anfangs sieht es so aus, als ob es ein tragisches Unglück gewesen sei – Segler die trotz Sturmwarnung noch aus dem kleinen Hafen von Saint-Nicholas gefahren sind und deren Boot gekentert ist. Doch dann wird ein starkes Beruhigungsmittel in zwei der drei Leichen gefunden und die Ermittlungen nehmen Fahrt auf. Dupin, der ja eigentlich aus Paris stammt und in der Bretagne immer noch so etwas wie ein Exot ist, findet sich plötzlich in einem Strudel aus vermuteter Korruption, einem irrwitzigen Tourismusprojekt und alten Feindschaften. Immer in seinem Nacken: der ungeliebte Präfekt. Immer an seiner Seite, auch wenn sie im Büro auf dem Festland sitzt: seine Assistentin Nolwenn. Dupin pendelt zwischen Festland und den Inseln, bis das auch er von einem schweren Sturm überrascht wird und eine unbequeme Nacht auf einer der Inseln verbringen muss. Als am nächsten Morgen die Sonne wieder scheint und alles wieder paradiesisch erscheint, bekommt der Fall eine plötzliche Wendung und strebt seiner Auflösung entgegen.

    Für mich ist der zweite Fall etwas schwächer als der erste (Bretonische Verhältnisse), aber nichtsdestotrotz angenehme, spannende Unterhaltung. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, die Geschichte lebt von ihrem Lokalkolorit und den traumhaften Schauplätzen. Für mich drei von fünf Sternen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Herbstroses avatar
    Herbstrosevor 5 Monaten
    Urlaubsfeeling ...

    In der Bretagne, einige Seemeilen vor Concarneau, liegen die Glénan-Inseln, bekannt für den feinen weißen Sandstrand und dem karibikblauen, kristallklaren Wasser. Ein Paradies – bis dort nach einem nächtlichen Unwetter drei Leichen angeschwemmt werden. Obwohl alles auf Unfall hindeutet, muss sich Kommissar Dupin mit seiner Truppe darum kümmern. Ein Albtraum für ihn - hasst er doch nach vier Jahren an der bretonischen Küste immer noch Bootsfahrten. Vermisstenanzeige liegt nur eine vor, die aber auf keine der Leichen zutrifft, sodass Dupin jetzt den Fall von drei Toten zu bearbeiten hat, von denen bisher keiner vermisst wird und einem Vermissten, von dem nicht feststeht, ob er tot ist …

    „Bretonische Brandung“ ist der zweite Fall für den kauzigen und oft misslaunigen Kommissar Dupin, den der Autor mit dem Pseudonym Jean-Luc Bannalec zum Leben erweckt hat. Je länger man ihn jedoch kennt, desto sympathischer und liebenswerter wird Dupin. Er liebt das gute Essen und die Spezialitäten der Bretagne und braucht zum Nachdenken viel Kaffee und Spaziergänge an frischer Luft. Sehr gerne arbeitet er alleine und hasst es, wenn er beim Denken gestört wird. Oft vergisst er, gewollt oder ungewollt, seinen Vorgesetzten und seine Mitarbeiter über den Fortgang der Ermittlungen zu informieren. Ohne Hilfe seiner Sekretärin Nolwenn und ohne sein Handy, das auf den Inseln zu seinem Leidwesen nur ab und zu Empfang hat, ist er ziemlich hilflos, da er seine Fälle meist mehr intuitiv als durch sachlich fundierte Polizeiarbeit löst.

    Der Schreibstil ist klar strukturiert, Landschaftsbeschreibungen sind von beeindruckender Intensität. Die Figur des Kommissar Dupin dominiert das Geschehen und ist sehr gut heraus gearbeitet. Man ahnt seine Stärken, wird aber hauptsächlich mit seinen Schwächen konfrontiert. Seine Sucht nach Koffein, sein Appetit nach gutem Essen und sein Unwohlsein bei Bootsfahrten machen ihn sehr menschlich. Etwas blass und klischeehaft hingegen erscheinen die anderen Personen. Der Plot ist interessant und zeitgemäß, geht es doch darum, eine wunderschöne Landschaft touristisch auszuschlachten. Mehrere Handlungsstränge laufen parallel, werden aber teilweise nicht fortgeführt und verlaufen buchstäblich im Sande. Die Auflösung der Morde erfolgt eher zufällig und ist zudem etwas unglaubwürdig, der Schluss eher seltsam und unwahrscheinlich.

    Auch dieser zweite Band der Reihe (der siebte Band „Bretonische Geheimnisse“ wird am 26.6.18 beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheinen) ist wieder eine begeisterte Liebeserklärung an die Bretagne mit seinen Bewohnern und an das Meer mit seinen vorgelagerten Inseln. Das Buch macht Lust auf Sommer, Sonne, Urlaub und gutes Essen. Man möchte am liebsten sofort losfahren, um auf der kleinen Insel Saint Nicolas im „Les Quatre Vents“ einen Hummer oder frische Austern zu genießen.

    Fazit: Kein rasanter Krimi, aber eine kurzweilige Geschichte und wunderschöne Einstimmung auf den Urlaub.

    Kommentieren0
    70
    Teilen
    Ulenfluchts avatar
    Ulenfluchtvor 10 Monaten
    Ruhige Tage auf der Insel

    Drei Leichen auf vom Meer umtosten Inseln der Bretagne. Perfekte Voraussetzungen also für einen schönen Regionalkrimi. Dass die Fortsetzung des Verkaufsschlagers "Bretonische Verhältnisse" aber weit weniger mitreißend und raffiniert ist, liegt aber wohl genau am Erfolgsgeheimnis des ersten Buchs: Der Liebe des Autors zur Bretagne.
    Georges Dupin gerät grantig und lässig wie eh und je. Ausgerechnet auf bretonischen Mini-Inseln soll er nach einem Dreifachmord ermitteln, was der Witz der Geschichte ist, denn Dupins Seekrankheit ist bekannt und lockert das Buch gleich zu Beginn auf. Geradezu magisch gerät auch die Darstellung des Schauplatzes. Der Autor versteht es, eine Landschaft mit Worten zu malen und sie so vor dem Auge des Lesers erscheinen zu lassen, dass man nur noch Lust hat, hinzufahren. Das Problem dabei aber ist, dass der eigentliche Krimi in den Hintergrund gerät und das Sightseeing nur durch Dialoge und Telefonate unterbrochen wird, die nicht einmal ansatzweise Hinweise auf die Hintergründe des Falls geben. Ein Miträtseln, das man als Krimileser so sehr liebt, kann man sich hier abschminken. Ohne zu viel verraten zu wollen: Man hat keine Chance, auf die Lösung zu kommen.
    So plätschert die Handlung bzw. die Nichthandlung vor sich hin. Man speist mit Dupin und Co im Quatre Vents, macht mehr als eine Tour über die Insel und beobachtet Sterne auf offenem Meer. Das ist alles sehr schön, aber während man so durch die Bretagne treibt, wünscht man sich fast einen richtigen Liebesroman, wenn schon die Atmosphäre so getränkt ist von Naturverbundenheit und lokalen Eigenheiten. Als Krimi-Leser aber staunt man über den Widerspruch Dupins: Der Typ steckt mitten in einem Fall, schläft kaum, gedankenratternd, nur um gleichzeitig ganz Hopplahopp Faszination für Delfine und Appetit auf die zehnte Cotriade zu empfinden. Urlaub mit Kommissar.
    So gut die Idee um die Auflösung auch ist, so wenig gut ist das Buch insgesamt gemacht. Ein Spannungsbogen fehlt, Grammatik- und Rechtschreibfehler fallen gerade in der ersten Hälfte auf, sodass alles wie nach dem großen Erfolg des ersten Dupin-Bandes mit der heißen Nadel gestrickt wirkt. Ein Glück, dass die darauf folgenden Bücher wieder raffinierter sind und Bretonische Brandung so nur eine harmlose Randnotiz im Bretagne-Kosmos des Jean-Luc Bannalec ist.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    E
    ElisaWalvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kann leider an Spannung und Lesevergnügen mit dem ersten Fall mit Commisaire Dupin nicht mithalten.
    Reise in die Bretagne


    Ich habe mir nach der Lektüre von Bretonische Verhältnisse (Dupins erster Fall) auch für diesen Krimi Spannung und eine gefinkelte Aufdeckungsgeschichte gewünscht. Leider wurde ich hinsichtlich des Handlungsverlaufes etwas enttäuscht. Die Aufdeckung des Mordfalls ist sehr langatmig und die Lösung des Falls vorgezeichnet. Nichts desto trotz ein Lesevergnügen, da Jean-Luc Bannalec die Landschaft und vorallem die Kuliranik rund um die Glénan-Inseln wunderbar beschreibt. Die Lust sofort dorthin reisen zu müssen, könnte man mit keinem Reiseführer besser bekommen. Die Liste der "Besonderen Orte" von Commisaire Dupin, habe ich mir auch schon angelegt!!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    laraelainas avatar
    laraelainavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Fall für Kommissar Dupin, der ihn in die mystische Welt der Glénan führt. Wie immer exzellent geschrieben.
    Mystische Inseln im wilden Atlantik und Mordfälle

    Ein Fall für Kommissar Dupin, der ihn in die mystische Welt der Glénan führt. Jean-Luc-Bannalec erweckt diese mystische Welt, die mehr See ist als Land, zum Leben und lässt dies in seine Kriminalfälle einfließen. Starke Charaktere, abwechslungsreiche Szenen, gut durchdachte Mordfälle und ein roter Faden führten mich am Ende zu dem Täter. Vorher nicht.
    Wie immer exzellent geschrieben, spannend erzählt und jedesmal möchte ich meine Koffer packen und mir die Tatorte selber ansehen. Von mir gibt es dafür 5 Sterne und eine Weiterempfehlung.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    gsts avatar
    gstvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Autor hat einen sympathischen Ermittler erschaffen und einen Fall, der es in sich hat; eingebettet in ein Urlaubsparadies par excellance
    Ermittlungen im magischen Archipel

    Dies war mein erster Krimi mit Kommissar Dupin, dem aus Paris in die Bretagne versetzten Feinschmecker und nach café Süchtigen. Ein Buch, das Urlaubsflair entstehen lässt, da die Ermittlungen auf einer winzigen Inselgruppe im Atlantik stattfinden.

    „Sie fuhren an der lang gezogenen Sandbank von Guiriden vorbei. Für Dupin war sie vielleicht das Erstaunlichste an den ganzen Glénan. Bei Flut ein paar Felsen, ein bisschen Land und Grün drum herum, vielleicht zwanzig mal zwanzig Meter und dann – bei Ebbe – plötzlich zweihundert, dreihundert Meter einer grell blendenen Sandbank. Unglaublich weißer Sand sanft abfallend, auch hier karibische Lagunen bildend. Es war phantastisch.“ (Seite 210)

    Doch nicht jeder Tag ist so phantastisch. Wenn Sturm aufkommt, sind alle auf dem Wasser bedroht. Nicht nur in dieser Geschichte werden Tote an Land gespült, sind Schiffe im Wasser verschollen. Was nach einem Unglück aussieht, entpuppt sich als Mordfall ... Der Kommissar, der sich auf Booten alles andere nur nicht wohl fühlt, muss sich immer wieder mit diesem Verkehrsmittel begnügen. Einmal wird er sogar von einem Sturm überrascht und muss auf den Inseln bleiben.

    „Das alles hier entwickelte sich zu einer regelrechten Szene aus einem Roman. Dupin hätte sich amüsiert, wenn es nicht so ernst gewesen wäre. Eine von der Außenwelt abgeschnitte, bedenklich kleine Insel inmitten eines tosenden Sturms in einem alten knarzenden Haus, das zum Gefängnis geworden war und in dem sie alle zusammen am Kaminfeuerschein die Sturmnacht durchwachten.“ (Seite 290)

    Was mir an diesem Buch besonders zusagte, war der lockere Humor, der an vielen Stellen durchschimmerte. Der Autor hat einen sympathischen Ermittler erschaffen und einen Fall, der es in sich hat. Außerdem ist es ihm gelungen, mich auf die Eigenheiten der Bretagne aufmerksam zu machen. Grund genug, mir auch die anderen Dupin-Fälle näher anzusehen. 

    Kommentieren0
    38
    Teilen
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Drei Tote, viele Verdächtige und eine doch überraschende Auflösung.
    Dupins zweiter Fall - drei angespülte Tote

    Commissaire George Dupin lebt sich langsam aber stetig in der Bretagne ein. Die Lebensart der Bretonen, die von Wind und Wetter gegerbt, archaischen Gedankengut angehören, ist ihm nach wie vor fremd. Allerdings die Vorliebe für gutes Essen, vornehmlich Fisch und anderes Meeresgetier, hat er schon übernommen. Staunend betrachtet er das Farbenspiels des Atlantiks und kämpft andererseits mit der Phobie auf Boote zu steigen.
    In diesem, seinem zweiten Fall muss er gleich mehrmals auf größere und kleinere Schiffe steigen, gibt es doch drei Tote auf den Glenans, den zauberhaften Inseln. Was ursprünglich wie ein Schiffsunglück während eines Sturmes aussieht, entwickelt sich zu einem veritablen Mordfall, bei dem es mehr Verdächtige gibt, als Dupin lieb ist.
    Die Ermittlungen sind langwierig und stellenweise langatmig (vermutlich „normaler“ Polizeialltag). Die Auflösung des Falles kommt dann ein wenig abrupt, da die Figur des Täters bis zu seinem Geständnis nur eine marginale Nebenrolle spielt.

    Bannalec hat seinen Dupin zwiespältig angelegt. Einerseits lässt er ihn sich sehr gewählt ausdrücken, verwendet Wörter, die manchmal gestelzt daherkommen, andererseits ist sein Lieblingssatz „So ein Scheiß“.
    Die Vorliebe des Commissaires für starken Kaffee ist ebenso ein Markenzeichen, wie die etwas rüde Art Telefongespräche zu beenden. Der Kampf mit den schlechten Mobiltelefonverbindungen und das häufige wortlose Auflegen, sind in dieser Geschichte ein wenig inflationär. Inzwischen haben es alle Leser mitbekommen, dass die Dichte der Sendestationen in der Bretagne zu wünschen übrig lässt.
    Man merkt, dass er mit sich nicht im Reinen ist. Er, der „echte“ Pariser, strafversetzt in die Bretagne, deren Bewohner sich wie Asterix und Obelix gegen die Römer, gerne gegen die Franzosen und da vor allem gegen Paris, stellen. Man lässt ihn häufig auflaufen, doch trägt er durch sein schroffes Wesen auch dazu bei. Seine Mitarbeiterin Nolwenn gibt sich alle Mühe ihm nicht nur dienstliche Informationen zu geben.

    Die Meinung, dass die „Bretonischen Krimis“ denen von Donna Leons Brunetti stark ähneln, teile ich nicht. Ja, es gibt hier wie dort einen Präfekten/Vice-Questore der sich mehr oder weniger geschickt in die operativen Geschehnisse einmischt. Sowohl Nolwenn und Signorina Elettra versorgen ihren Ermittler mit Informationen, aber damit hat es sich schon auch. Da gibt es eine Reihe von Krimis, die ähnlich aufgebaut sind.

    Bin schon auf den nächsten Fall gespannt.

    Kommentare: 3
    18
    Teilen
    histerikers avatar
    histerikervor 2 Jahren
    Krimi voll Sehnsucht

    Inhalt:
    Kommissar Dupin soll einen Fall auf einem Archipel 10 Seemeilen vor der Küste aufklären. Dort wurde 3 Männer tot angespült.

    Bewertung:
    Der zweite Teil der Reihe um Kommissar Dupin in der Bretagne. Das Buch hatte für mich einige Schwächen, vor allem bin ich nicht so ein Taucher und Seglertyp. Andererseits kann das Buch andere Qualitäten zeigen, was dann sehr viel Spaß macht.
    Ich fand es sehr gut, dass man ohne Probleme in das Buch reingekommen ist und auf einige Ereignisse aus dem ersten Buch Bezug genommen wurde. So könnte man sich gut zeitlich orientieren und war gleich wieder im Geschehen. Gefallen hat mir auch, dass das Buch nicht gleich nach dem ersten Buch spielt, der Zeitabstand ist realistisch.
    Diesmal hat mich das Buch vor allem auf der humorvollen Seite überzeugt. Schon im ersten Teil gab es Situationen zum Schmunzeln, aber hier war das für mich noch mehr. Wie Dupin mit den Inseln, Insulanern und dem Meer umgeht, ist einfach herrlich!
    Die Beschreibung der Gegend machte immer noch viel Spaß und es ist eine der Stärken des Buches. Die Sehnsucht wird geweckt und man würde in der Bretagne gleich Urlaub machen.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Stellenweise wurde es mir fast zu kompliziert bei den vielen Verdächtigen und möglichen Motiven. Aber tolle Landschaftsbeschreibungen!
    Viele Verdächtige ...

    Die Geschichte:
    Im zweiten Teil der Reihe ermittelt Kommissar Dupin ausnahmsweise nicht auf dem Festland, sondern auf den berühmten Glénan-Inseln. Auf einer der vielen kleinen Eilande werden drei tote Männer gefunden, die anscheinend ertrunken sind. Der erste Eindruck ist eindeutig: es handelt sich um einen bedauernswerten Unfall, denn in der vorherigen Nacht tobte ein schlimmer Sturm und die Gegend ist auch für erfahrene Seeleute eine Herausforderung.
    Trotzdem befragt Dupin die wenigen Einwohner der Inseln und bald stellt sich heraus, dass hier nicht alles so friedlich ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Am Ende hat er mehr Verdächtige als ihm lieb ist …

    Meine Meinung:
    Dieser Krimi ist wie ein kleiner Urlaub, zumindest was die wundervollen, atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen betrifft. Einen Reiseführer kann man sich nach dieser Lektüre eigentlich sparen, denn alles Wissenswerte über die einmalig schönen Glénan-Inseln vermittelt diese Geschichte praktisch nebenbei.

    Kommissar Dupin ist ein recht sympathischer Charakter, der zwar seine Ecken und Kanten hat, aber trotzdem noch ganz umgänglich ist. Mit seinen Kollegen kommt er mehr oder weniger gut aus – wie im richtigen Leben. Überhaupt wirken alle Charaktere und das ganze Setting sehr glaubwürdig und realistisch.
    In diesem Teil der Reihe spielt das Privatleben von Dupin kaum eine Rolle und lenkt damit überhaupt nicht vom eigentlichen Fall ab.

    Einen Großteil der Geschichte nehmen dagegen die ausführlichen Ermittlungen ein, bei denen wir den Kommissar und sein Team begleiten dürfen. Zahllose Befragungen, viele Hintergrundrecherchen, immer wieder Bootsfahrten und dann auch noch ein schlimmer Sturm, der alles lahmlegt – es passiert sehr viel.
    Manchmal war mir das dann leider auch zu viel, denn durch die zahlreichen Verdächtigen und möglichen Motive erschien mir alles etwas kompliziert und ich hatte das Gefühl, die Story dreht sich im Kreis.
    Die Auflösung hat mir ganz gut gefallen, alles wirkte stimmig und es bleiben keine Fragen offen.

    Fazit:
    Die vielen Verdächtigen machen die Sache stellenweise etwas kompliziert, aber die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen machen diesen Krimi trotzdem zu etwas Besonderem. Urlaub für Zuhause!

    3,5 Sterne

    Kommentieren0
    3
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks