Jean-Luc Bannalec Bretonischer Stolz

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Inhaltsangabe zu „Bretonischer Stolz“ von Jean-Luc Bannalec

Bretonische Austern, Druiden und ein aufreibender Fall zwischen Schein und Sein Am malerischen Fluss Belon, dort, wo die weltberühmten Austern gezüchtet werden, zwischen Klippen, Zauberwäldern und dem Atlantik, entdeckt eine eigensinnige alte Filmdiva kurz vor Ostern die Leiche eines Mannes. Nur wenig später erreicht Kommissar Dupin ein Anruf aus den sagenumwobenen Hügeln der Monts d’Arrée, um die sich Legenden von Feen und dem Teufel ranken. Auch dort wurde ein Toter gefunden. Doch niemand kennt seine Identität. Als sich herausstellt, dass die Spuren zu keltischen Brudervölkern, einer Sandraub-Mafia und rätselhaften Druiden-Kulten führen, ahnt der Kommissar: Dies wird sein aberwitzigster Fall.

In diesem Band dreht sich alles um die bretonischen Austern und verzwickte Verbindungen nach Schottland. Lesenswert!

— stzemp
stzemp

Ich will SOFORT in die Bretagne! Noch schöner kann man eine Landschaft nicht beschreiben...dazu noch ein kauziger Kommissar, perfekt!

— JessSoul
JessSoul

Ein eigenwilliger Kommissar und eine Liebeserklärung an die Bretagne

— laraelaina
laraelaina

Ein spannender Fall rund um Sandraub, Austernwirtschaft und Schottland

— Bibliomania
Bibliomania

Die Dupin-Krimis sind immer wie ein Kurzurlaub. Man riecht die salzige Luft am Meer geradezu!

— TanyBee
TanyBee

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  • Verbrechen in der Idylle

    Bretonischer Stolz
    Jana_Zimmermann

    Jana_Zimmermann

    25. August 2017 um 12:34

    Dies war mein erster französischer Krimi, den ich gelesen habe. Und er hat – trotz dass er eine Kriminalgeschichte ist – mir das französische Joie de Vivre transportiert. Und ja, er spielt ja auch noch dazu in der Bretagne. Da denke ich sofort an Meer, Abschalten, Urlaub, Seele baumeln lassen. Doch leider kommt es auch in diesen dort sehr beschaulichen Orten zu kleineren und auch größeren Verbrechen. In „Bretonischer Stolz – Kommissar Dupins vierter Fall“ ist letzteres der Fall. Eine Leiche, die verschwindet, eine weitere Leiche an einem sagenumwobenen Ort, ein eventueller Mordversuch! Kommissar Dupin ermittelt, indem er sich auf sein Bauchgefühl verlässt. Er ist ein mir sehr sympathischer Ermittler, seine Kollegen sind mit Charme und Witz ausgestattet, sodass mir hier und da ein Schmunzeln über die Lippen glitt. Ziemlich am Anfang der Ermittlungen hatte auch ich – ähnlich wie der Kommissar – ein Bauchgefühl, welches aber bis zum Schluss nicht verraten wurde. Und ich lag dieses Mal absolut richtig. Da überkam mich irgendwie ein kleines Triumphgefühl. Das muss ja auch mal sein. Der Schreibstil von Jean-Luc Bannalec ist mitreißend, mir gefallen die Abschweifungen in die Beschreibungen der Landschaft richtig gut, auch wenn es nichts unmittelbar mit dem Fall zu tun hat. Wenn zu viele französische Namen erwähnt wurden, hatte ich kleine Schwierigkeiten beim Lesen, aber es ist ja nun mal ein französischer Kriminalroman. In der Geschichte konnte ich übrigens viel über die Austernzucht lernen. Bisher hatte ich zwar noch kein Verlangen danach, aber ich bin ja jemand, der es liebt, immer wieder über den Tellerrand hinaus zu schauen und seinen eigenen Horizont zu erweitern.

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  • Einer der besten Bände der Reihe

    Bretonischer Stolz
    Lilli33

    Lilli33

    08. August 2017 um 20:12

    Broschiert: 384 Seiten Verlag: KiWi-Paperback (17. Juni 2015) ISBN-13: 978-3462048131 Preis: 14,99€ auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich Einer der besten Bände der Reihe Inhalt: Eine alte Dame meldet der Polizei den Fund einer Leiche auf einem Parkplatz am Fluss Belon. Doch beim Eintreffen der Polizei ist die Leiche weg. Dafür taucht ein weiterer Tote in den Monts d’Arrée auf. Commissaire George Dupin ermittelt und findet sich bald in einem verzwickten Netz von Austernzüchtern, Sandräubern und Druidenvereinigungen wieder. Dabei muss er teilweise auf seinen bewährten Mitarbeiter Riwal verzichten, da der seine Zeit in einem Seminar verbringt. Und auch Kadeg kommt Dupin schließlich abhanden … Meine Meinung: Ich mag die Krimis von Bannalec recht gerne, auch wenn sie nicht gerade vor Spannung sprühen. Gut, die ein oder andere spannende Szene ist immer dabei, aber eigentlich leben diese Romane von den Figuren, dem eigensinnigen Commissaire Dupin mit seinen Geistesblitzen, den Bretonen mit ihren Eigenarten und von den gelungenen Landschaftsbeschreibungen, die die Sehnsucht nach der Bretagne im Leser schüren. Wenn dann, wie im vorliegenden Band, noch ein ausgeklügelter, verzwickter Kriminalfall dazukommt, ist das Leseerlebnis für mich perfekt. Dabei versteht es Bannalec, den Leser vom eigentlichen Fall abzulenken, indem er etliche Nebenschauplätze aufmacht und immer wieder Geschichtliches und Kulturelles mit einfließen lässt. In zwei anderen Bänden dieser Reihe hat mich das schon etwas gestört, doch hier passt es einfach zu gut und gibt dem Roman das gewisse Etwas. Toll fand ich auch, dass mit Magalie Melen eine neue Polizistin mitmischt, die für Dupin eine große Hilfe darstellt. Ihre ruhige und systematische Art ist eine echte Bereicherung für das Team bzw. ein guter Ersatz für Riwal und Kadeg, wobei ich diese beiden auf Dauer nicht missen möchte. „Bretonischer Stolz“ ist der 4. Band der Reihe. Theoretisch kann man die Bände unabhängig voneinander lesen, da die Kriminalfälle jeweils abgeschlossen sind. In den späteren Bänden kann es aber Spoiler zu den vorherigen geben, da zuweilen ermittlungstechnische Details erwähnt werden. Die Reihe: 1. Bretonische Verhältnisse 2. Bretonische Brandung 3. Bretonisches Gold 4. Bretonischer Stolz 5. Bretonische Flut 6. Bretonisches Leuchten Außerdem gibt es auch ein Bretonisches Kochbuch mit Kommissar Dupins Lieblingsgerichten. ★★★★★

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  • Ein eigenwilliger Kommissar und eine Liebeserklärung an die Bretagne

    Bretonischer Stolz
    laraelaina

    laraelaina

    06. June 2017 um 18:24

    Bretonischer Stolz ist der 4. Band der Kommissar Dupin-Reihe von Jean-Luc Bannalec.Vor der mythischen Kulisse des Departement Finistere, zwischen Concarneau und Lorient, Austern und bretonischen Eigenheiten, lässt uns der Autor bis zum Ende zappeln.Gekonnt formuliert, spannend und facettenreich erzählt.Nicht nur für Krimi- und Bretagnefans ein Muss.Gäbe es mehr als fünf Sterne, ich würde sie vergeben.

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  • Spannend mit viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Lokalkolorit

    Bretonischer Stolz
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    21. April 2017 um 10:26

    Fee erzählt von der Geschichte   Kommissar Dupins sollte eigentlich zu einem Seminar, als er abberufen wird – zu einer verschwundenen Leiche. Eine alte Schauspielerin hat die Leiche angeblich gesehen. Wenig später wird eine andere Leiche gefunden und ein Auto aus dem Wasser gezogen. Es sind Schotten. Irgendwie sind nun alle Austernzüchter verdächtig. Dazu kommt eine Krankheit direkt auf die Austern zu, doch die Züchter bleiben alle ruhig und verfallen nicht in Panik. Und da ist noch Claire, die eine geheimnisvolle Nachricht auf seinem Handy hinterlassen hat.   Fee meint dazu   Der Krimi ist voll gespickt mit Geschichte, Lokalkolorit aus der Bretagne. Allerdings nie langweilig und immer perfekt zum Fall passend. Ich glaube, ich habe noch ein Buch mit so viel – wirklich, wirklich – interessanten Lokalkolorit gelesen. Ich fand das total spannend und hab alles begierig in mich reingezogen. Auch privat bahnt sich für den Kommissar mit Claire eine neue Ära an. Allerdings scheint es beruflich nicht gut zu laufen. Trotz dem bevorstehenden Fest zum 5jährigen und seiner Beförderung, hat er eine andere Meinung als sein Chef. Natürlich eskaliert das ganze und man fragt sich, wie lange das noch gut geht. Vor allem, da einer seiner Untergebenen in eigener Sache wegen eines Sanddiebstahls ermittelt. Das sorgt für viel Unruhe und Verwirrung im ganzen Buch. Schon früh hoffte ich, dass der eine sympathische Mensch nicht der Mörder sei.   Man kommt ganz schlecht vom Buch los, weil man entweder schlafen muss, Termine hat oder so. Ich kann nur empfehlen, das Buch zu lesen, wenn man absolut nichts vor hat und das Wetter sauschlecht ist. Auch nicht draußen in der Sonne, denn ich befürchte, man bemerkt den Sonnenbrand nicht. Einzig die ganzen leckeren Essensschlemmereien machen einen hungrig und man muss was essen. Am besten Fisch oder wo bitte, gibt’s die nächsten Austern? Leider nicht so frisch wie in der Bretagne.   Das ganze ist flüssig geschrieben. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, dass sie fast bildlich vor einem stehen. Fehler kann man keine finden, weil es doch manchmal etwas zu verwirrend ist und man hofft, dass jetzt der oder der überführt wird. Laufend gibt es neue Erkenntnisse und man muss unbedingt weiterlesen und die neuesten Entwicklungen mitbekommen.   Eine kleine Kritik habe ich allerdings. Es gibt zigtausend Namen vor allem auch bretonische, warum müssen dann gleich zwei Frauen Nolwenn heißen? Ein schöner Name, wirklich, aber es reicht, dass eine Frau in seinem Mitarbeiterstab so heißt, dann muss nicht noch eine der Austernzüchterinnen so heißen. Das fand ich jetzt nicht so toll. Es war ein wenig irritierend, auch wenn man immer wusste, von wem gerade geredet wird.   Fees Fazit   Das Buch ist einfach nur empfehlenswert und bekommt die Höchstzahl mit einem extra Sternchen. Wer Krimis mit Lokalkolorit mag, kommt um diese Serie nicht herum, man darf sie auch in der falschen Reihenfolge lesen. Bisher kannte ich nur Bretonische Verhältnisse.

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  • Mal ein ganz anderer Kult

    Bretonischer Stolz
    Bibliomania

    Bibliomania

    06. February 2017 um 22:22

    In diesem Fall führt es Kommissar Dupin an den Belon, wo es die herrlichsten Austern gibt, diverse Züchter und eine Leiche, die von einer Filmdiva entdeckt wird. Doch kaum trifft George am Tatort ein, ist die Leiche spurlos verschwunden. Zusätzlich raubt ihm sein Kollege Kadeg jeglichen Nerv, indem er ihm weismachen will, Sandraub derzeit das größte Problem. Damit bringt er Dupin in eine sehr missliche Lage und dann taucht auch noch eine zweite Leiche auf. Was haben die Austernzüchter damit zu tun? Oder liegt es an einer Bruderschaft, die Verbindungen zu Schottland hat? Wieder einmal fühlte ich mich direkt in die Bretagne versetzt. Mit ihren rauen Küsten und Felsen, dem rauschenden Meer und dem maritimen Essen. Ich selbst habe noch nie Austern probiert, bekomme aber direkt Lust diesen Schritt zu wagen. Was mir dieses Mal allerdings etwas negativ aufgefallen ist, war Dupins Ausruf "So ein Scheiß!", der meiner Meinung nach ziemlich oft kam. Dennoch hat mir der bretonische Besuch wirklich gut gefallen und ich lede die Reihe gerne weiter!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1101
  • Kelten aller Länder vereinigt euch - ihr seid alle Bretonen

    Bretonischer Stolz
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    17. August 2016 um 16:59

    Dieser, nunmehr vierte Fall für Georges Dupin beginnt mit einer verschwundenen Leiche. Außer Dupin glaubt niemand so recht der betagten Mme. Bandol. Doch dann wird ein wirklicher Toter gefunden, Kadeg jagt Sandräubern nach und Dupin hat alle Hände voll zu tun, die richtige Fährte aufzunehmen.Es gibt eine Menge Spuren, eine Menge Verdächtiger – doch so recht nachweisen kann man niemanden etwas. Doch dann, knapp bevor Dupin aufgibt, die überraschende Wendung.Diesmal kommt mir der Kommissar ein wenig gesetzter vor. Liegt es daran, dass er die Ratschläge des Hausarztes befolgt und sich ein bisschen um seine Gesundheit sorgt? In sein Privatleben scheint ebenfalls ein wenig Konstanz zu erfahren, nachdem Claire eine Wohnung in Georges Nähe bezieht. Für mein Gefühl sagt er weniger oft „So ein Scheiß“, doch die Zores mit seinem Präfekten gehen weiter. Diesmal muss Dupin sogar Hundemarke und Waffe abgeben, weil er suspendiert wird.Sehr liebevoll ist die Marotte der Bretonen, alles und alle für sich zu reklamieren. So, hätte Kolumbus erst lange nach den Bretonen Amerika entdeckt usw.. Ja, sein Team schreckt nicht einmal davor zurück auch aus Dupin, dessen Familie aus dem Jura stammt, einen Bretonen zu machen. Ich denke, das wird uns in den nächsten Fällen noch weiter beschäftigen… Fazit:Spannende Ermittlungen, Details zu Land und Leuten und der Einblick in das Geschäft mit den Austern, haben mich bestens unterhalten. Ich halte es hier mit Dupin: ich muss keine haben. 

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    • 3
  • Krimi? Auch. Aber eher eine Liebeserklärung an die Bretagne und ihre Bewohner

    Bretonischer Stolz
    kingofmusic

    kingofmusic

    Es gibt Momente im Leben, die lassen einen glauben, man ist am falschen Ort, im falschen Land geboren. Sicher hat jedes Land Vorzüge, schöne Landschaften, außergewöhnliche Bewohner...Wenn man allerdings Jean-Luc Bannalec´s Reihe um den in die Bretagne strafversetzten Kommissar Georges Dupin liest, kommt man nicht umhin, vor Fernweh bald die Koffer zu packen, in die Bretagne zu fahren und sich den Wind um die Ohren pusten oder die einzigartig schöne Landschaft auf sich wirken zu lassen. Ja, genauso ging es mir in den letzten Tagen. In meiner ersten (aber wahrlich nicht meiner letzten!) Wanderbuchrunde auf wasliestdu, die schon seitenweise Konversation gepflegt hat, bevor das Buch überhaupt verschickt war (an dieser Stelle noch mal ein großes DANKESCHÖN an alle, die dabei sind - ihr seid große Klasse, Mädels!!!) ist Dupin´s vierter Fall "Bretonischer Stolz" rundgewandert und ich hatte das außergewöhnliche Glück, der Erste in der Reihe zu sein - jetzt kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen, die Kommentare der Mitleserinnen genießen und kommentieren und in Erinnerungen an die vergangenen 10 Tage schwelgen...*g* Wer jetzt denkt, er bekommt einen Gänsehaut-Krimi serviert, in dem es vor Blut und Leichen wimmelt, liegt knapp daneben. Gänsehaut im positiven Sinne bekommt man hauptsächlich bei den Landschaftsbeschreibungen, bei den zum Großteil mehr als sympathischen Charakteren (Haupt- und Nebencharaktere) und den beschriebenen kulinarischen Köstlichkeiten, die einem Hobbykoch wie mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Auch bei den Ausflügen in die bretonische Geschichte oder den in vielen anderen Rezensionen bemängelten ausführlichen Ausführungen betreffend Austernzucht habe ich öfter eine Gänsepelle erhalten und hat in mir den Wunsch verstärkt, selber einmal Austern zu probieren - am liebsten mit der kompletten Wanderbuchrunde in der Bretagne mit ´nem Glas Weißwein...Ihr seht, ich bin immer noch weit, weit weg *g*. Der Fall selber ist vertrackt, führt von der Bretagne nach Schottland und zurück und wartet mit einem furiosen und überraschenden Showdown auf, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Aber da ich als Kommissar oder Hobbydetektiv eh eine Null wäre, hab ich es mir auch diesmal gespart, Überlegungen anzustellen, wer der Täter ist. Ich habe einfach alles nur genossen, hab gelacht und mich ganz nebenbei frisch verliebt - in die Bretagne und ihre ganz eigenen und teilweise verschrobenen Einwohner. Danke an meinen Lieblingsteufel, der das Buch für die Runde zur Verfügung gestellt hat!!!

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    • 5
  • Kelten, Sandräuber und eine verschwundene Leiche

    Bretonischer Stolz
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    21. March 2016 um 13:46

    Kommissar Dupin ist wieder unterwegs. Nachdem sein dritter Fall ihm die Herstellung von Fleur de Sal näher brachte, widmet er sich jetzt eher unfreiwillig einer weiteren Spezialität der Bretagne, den Austern. Alles beginnt damit, dass eine berühmte Schauspielerin vergangener Zeit, die ihren Lebensabend in der Bretagne verbringt, beim Spaziergang eine Leiche findet. Als die Polizei eintrifft ist der Tode jedoch verschwunden. Niemand will der alten Dame glauben, immerhin ist bekannt, dass sie mitunter etwas verwirrt ist. Dupin für seinen Teil ist auf ihrer Seite, hegt er doch schon lange eine gewisse Schwäche für sie. Die Ermittlungen führen ihn zu diversen Austernfischern und er muss feststellen, dass die bretonische Idylle wieder einmal trügt. Nebenbei muss er auch noch einem seiner Detektive Schützenhilfe geben, denn der ermittelt auf eigene Faust gegen Sandräuber und gerät dabei ins Visier des Präfekten. Nie hätte Dupin vermutet, dass er bei seinen Nachforschungen, nicht nur die verschwundene Leiche findet, sondern auch gleich noch einen Jahrzehnte zurück liegenden Bankraub aufklärt.   Nach dem ersten Buch war ich nicht wirklich Dupin-Fan, aber nun nach dem Vierten bin ich es. Es handelt sich immer um skurrile Fälle, eingebettet in die atemberaubende, wiedersprüchliche Landschaft der Bretagne. Die Charaktere sind mir so langsam ans Herz gewachsen und auch mit dem spröden Charme der Bretonen komm ich immer besser zurecht. Ich hatte fast Mitleid mit dem armen Kommissar, denn konnte er doch auf Verordnung seines Arztes seiner Koffeinsucht in diesem Teil nicht frönen. Sehr sympathisch war er mir auch durch seine gesunde Skepsis Austern gegenüber und das er bis zum Schluss standhaft blieb. Dupin ist in diesem Fall nicht länger der kauzige Kommissar, der bei jedem Fall unweigerlich mit seiner Art beim Präfekten aneckt, vielmehr erlebt man ihn in „Bretonischer Stolz“ als verantwortungsbewussten Vorgesetzten und bescheidenen Mitbürger. Ich bin so froh, dass seine Claire in die Bretagne zieht und ihn damit aus seinem Eremiten-Dasein holt. Die Liebe tut dem Charakter wirklich gut und es zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Auch in diesem Band habe ich mal wider etwas Neues gelernt, nämlich das es so etwas wie Sandräuber gibt. Dieser Fakt ist mir bis dahin entgangen, aber die Erklärung klingt einleuchtend. Zumal Sandraub ein fast perfektes Verbrechen darstellt, da nur schwer nachweisbar. Das Zuckerstückchen war in diesem Fall die alternde Filmdiva, die durch ihr lückenhaftes Gedächtnis, aber ihrem unbändigen Willen zu ermitteln, dem Buch ein bisschen Miss Marple Flair verlieh.   Ich freue mich auf den fünften Fall von Kommissar Dupin, denn das Buch aufzuschlagen, bedeutet liebgewonnene Bekannte wieder zutreffen in der traumhaften Kulisse der Bretagne-

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne
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    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Kommissar Dupin und seine Ermittlungen

    Bretonischer Stolz
    nodi

    nodi

    10. September 2015 um 17:10

    Eine ältere Dame findet auf einem Parkplatz einen Toten, doch als die Polizei eintrifft ist die Leiche verschwunden. Etwas später wird wieder eine Leiche gefunden. Kommissar Dupin beginnt mit den Recherchen und stößt auf wunderliche Dinge. Kommissar Dupins vierter Fall führt den Leser in die Bretagne. Der Autor beschreibt sehr genau die Umgebung und die Mentalität der Bretonen, so hat man an vielen Stellen das Gefühl, vor Ort zu sein. Auch die Austernzucht, mit der es in diesem Buch viele Charaktere zu tun haben, ist sehr detailliert dargestellt, so bekommt man einen guten Eindruck, wie die Menschen dort leben. Man begleitet Kommissar Dupin bei seinen Ermittlungen und  erfährt viele Details aus der Vergangenheit der Bretonen und ihre Verbindungen nach Schottland. Das Buch hat mir gut gefallen, nur durch seine sehr detaillierten Beschreibungen vieler Einzelheiten fehlte mir ein klein wenig die Spannung. Wer einen ruhigen Krimi mit umfassenden Schilderungen sucht, für den ist das Buch genau richtig.

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  • Der beste Band bisher

    Bretonischer Stolz
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. August 2015 um 10:46

    Eine neue literarische Stimme macht sich seit einiger Zeit erfolgreich auf dem hart umkämpften deutschen Krimimarkt bemerkbar. Während viele Jahre lang erfolgreiche Serien wie etwa Donna Leons Romane um den Commissario Brunetti aus Venedig schon seit langem an Langeweile und immer mehr von dem Gleichen nicht zu überbieten sind, hat der in Deutschland und in Frankreich lebende Autor unter dem Pseudonym Jean Luc Bannalec sich mit seinem ersten Roman, seinen ersten Fall für Kommissar Dupin mit einem sogar von der etablierten Literaturkritik beachteten Paukenschlag zu Wort gemeldet. „Bretonische Verhältnisse“ und auch der zweite Band „Bretonische Brandung“ waren Kriminalromane, die uns nicht nur einen kantigen, menschlich authentischen Kommissar mit einer eigenen, kritischen Meinung präsentierten, sondern auch eine überaus spannende und anspruchsvolle Handlung. Daneben glänzten beide Bücher mit ganz wunderbaren Beschreibungen der einzigartigen Natur des Finstere und des Atlantiks. Während der dritte Band „Bretonisches Gold“  viele Schwächen und Längen hatte, kehrt Bannalec mit seinem vierten Band „Bretonischer Stolz“ nicht nur zur Qualität der ersten Bücher zurück, sondern übertrifft sie sogar. Dieses Mal geht es um Mordfälle, die in einem engen Zusammenhang stehen zum einen mit der Austernzucht im Belon, einem einzigartigen kleinen Fluss im Süden des Finistere und zum anderen mit der engen Verbindung zwischen den keltischen Ursprüngen der bretonischen Kultur und  der in Schottland. Es beginnt damit, dass eine alte Filmdiva, die dort ihren Lebensabend verbringt, am Belon, dort wo die weltberühmten Belonaustern gezüchtet werden, kurz vor Ostern die Leiche eines Mannes entdeckt. Doch als die Polizei eintrifft, ist sie schon wieder verschwunden. Kurz darauf wird aus den sagenumwobenen Hügeln der Monts d` Arree eine weitere tote Person gemeldet, deren Identität völlig unbekannt ist. Gleichzeitig gehen Gerüchte von umfangreichen Sandräuben in der Gegend um, die Kommissar Dupin zunächst nicht so ernst nimmt, obwohl einer seiner Mitarbeiter sich wahnsinnig reinhängt in  diese Sache und später von Dupin gegenüber dem Präfekten gedeckt werden muss. Doch das ist nur eine Nebenhandlung des Buches, dessen Hauptthema die Austern sind und der „bretonische Stolz“, der sich stützt auf eine alte Kultur, die die Bretonen mit vielen Brudervölkern verbindet und die im nach wie vor lebendigen Druidenkult ihre spirituelle Wurzel hat. Wieder ermittelt Kommissar Dupin mit seiner Mannschaft auf seine ureigene Weise. Im Büro hat er mit Nolwenn eine Mitarbeiterin, die ähnlich wie Brunettis Sekretärin nicht nur eine Unmenge an Beziehungen und Ortskenntnissen hat, sondern über die Bannalec seinen Lesern auch immer wieder interessante kulturgeschichtliche Informationen über bretonische Geschichte und Kultur vermittelt. Dupin ist ein eher introvertierter Ermittler, der ein, zwei Tage lang alles, was er sieht und beobachtet, einem dicken Notizbuch anvertraut. Seine Mitarbeiter und erst recht den Präfekten lässt er bis zur Lösung des Falles im Unklaren über sein Vorhaben, das ihm irgendwann in den letzten Stunden vor der endgültigen Auflösung glasklar vor Augen steht. So auch hier in dem neuen Fall, in dem zwei unbekannte Tote  zunächst große Rätsel aufgeben. Doch nach und nach werden Beziehungen und Abhängigkeiten deutlich, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Dupin hat eine an Maigret erinnernde Art zu ermitteln, die seine Mitarbeiter fast zur Verzweiflung bringt, und seine Vorgesetzten erst recht. Jean-Luc Bannalec nimmt mit dieser Figur jeden Leser sofort gefangen. Er überzeugt in der Charakterologie seiner Personen ebenso wie in der Kunst, einen langen Spannungsbogen zu halten, der den Leser auf zahlreiche Spuren führt, bevor endlich das Geheimnis gelüftet wird. Während Donna Leon schon lange nichts mehr Neues schreibt, und auch Martin Walker nach fünf Bänden seines Chef de police Bruno etwas schwächelt, macht Andrea Camilleri mit seinem Montalbano vor, wie man über fast zwei Jahrzehnte ein immer hohes Niveau halten kann. Mit diesem vierten Band zeigt Bannalec, dass er in dieser Liga durchaus mitspielen kann. Wie lange wird sich mit den nächsten Büchern zeigen Bannalecs Bücher sind so etwas wie Reisebeschreibungen und Kulturführer im Gewand eines unterhaltsam daherkommenden Kriminalromans. Hart gesottene Krimifreunde enttäuscht so etwas, aber Leser, die die Gegend kennen, in der das Buch spielt oder sie kennenlernen wollen, sind verständlicherweise sehr begeistert.

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  • Etwas viel "Drumherum" ...

    Bretonischer Stolz
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    19. August 2015 um 20:46

    Die Geschichte: Alles beginnt mit einem Toten auf einem Parkplatz, der bis zum Eintreffen der Polizei wieder spurlos verschwunden ist. Die einzige Zeugin ist eine alte, etwas wunderliche Frau, der nicht jeder Glauben schenken will. Doch dann taucht etwas später (noch) eine Leiche auf: schlimm zugerichtet und in den Bergen abgestürzt. Kommissar Dupin glaubt der Zeugin und er findet sogar bald Parallelen zwischen den beiden Fällen. Als dann allerdings verschiedene Spuren nicht nur in die Druidenszene führen, sondern auch noch Dudelsackfans, Sandräuber, Keltenbrüder und Austernzüchter eine Rolle spielen, wird die Sache immer wunderlicher. Da fehlt es Dupin gerade noch, dass er außerdem mal wieder Ärger mit seinem Vorgesetzten bekommt. Meine Meinung: Dupin und sein Team mag ich sehr gerne, deshalb habe ich schon einige Teile der Reihe gelesen bzw. als durchaus gelungene Verfilmung im TV genossen. So war ich natürlich auch auf den neuen Fall sehr gespannt … Wer die Reihe kennt, weiß, dass Infos über Land und Leute nicht zu kurz kommen: eben richtige Regionalkrimis. Das ist für mich als Frankreichfan auch ein wichtiger Grund, warum ich die Bücher so mag. In diesem Band kam es mir allerdings stellenweise so vor, als wäre der Autor ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen. Es waren unglaublich viele Infos über alle möglichen Themen, die man liest und eigentlich auch gleich wieder vergisst. Natürlich waren auch ein paar interessante Erklärungen darunter, wie zum Beispiel über die Austernzucht, die auch länger im Gedächtnis bleiben. Die Häufung der Lobeshymnen auf die Bretonen und ihre Erfindungen und Errungenschaften habe ich auf den Buchtitel zurückgeführt: hier sollte wohl der “bretonische Stolz” gerechtfertigt werden. Das ist zwar eindrucksvoll gelungen, aber es lenkte doch manchmal von der Krimihandlung ab, so dass insgesamt wenig Spannung aufkam. Der Fall an sich präsentiert sich zunächst sehr verworren und mit unzähligen möglichen Motiven und Spuren. Ab einem bestimmten Punkt (und etwas zu früh) war die Lösung allerdings leicht vorhersehbar, doch trotzdem hat es der Autor geschafft, mich am Ende noch mit etwas anderem zu überraschen. Aber ich verrate hier natürlich nichts. Die Charaktere waren mir ja schon aus früheren Büchern bekannt und es gibt unter ihnen einige sehr sympathische Leute: Dupin natürlich, aber auch seine Freundin, einige seiner Mitarbeiter und die alte Dame, die als wichtige Zeugin eine größere Rolle spielt. Auch der Präfekt, mit dem sich Dupin gerne anlegt, bekommt wieder seine Auftritte – und man kann ihn wirklich leidenschaftlich hassen. Fazit: Es war wieder ein Vergnügen, das Buch zu lesen. Allerdings waren mir diesmal die Nebeninformationen einfach zu umfangreich. Die schönen Landschaftsbeschreibungen hingegen habe ich wieder sehr genossen: ein kleiner Urlaub im Alltag! Bewertung: 3,5 Sterne

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