Jean-Luc Bannalec Bretonisches Gold

(108)

Lovelybooks Bewertung

  • 112 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 7 Leser
  • 12 Rezensionen
(33)
(55)
(17)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Bretonisches Gold“ von Jean-Luc Bannalec

Kommissar Dupins dritter Fall – jetzt als KiWi-Taschenbuch
In den spektakulären Salzgärten auf der Guérande-Halbinsel geht gerade die Sonne unter. Der Veilchenduft des Fleur de Sel liegt in der Luft, von dem die alten Salzbauern erzählen, er erzeuge bisweilen Wahnvorstellungen. So kommt es Kommissar Dupin tatsächlich vor, als aus heiterem Himmel auf ihn geschossen wird. Dabei wollte er sich in den Salinen nur nach ein paar mysteriösen Fässern umsehen, auf die ihn Lilou Breval, eine befreundete Journalistin, hingewiesen hat. Doch dann verschwindet Lilou spurlos. Zwischen dem malerischen Golfe du Morbihan und dem atemberaubenden Land des Salzes begibt sich Kommissar Dupin in eine aufreibende Ermittlung, die seine bislang persönlichste wird. Er stößt dabei nicht nur auf die energische Kommissarin Rose, sondern vor allem auf falsche Alibis, gewaltige Interessenkonflikte, dramatische Zerwürfnisse – und immer wieder auf urbretonische Geschichten.

Kommissar Dupin muss gezwungenermassen mit einer Kollegin zusammen arbeiten - was besser klappt, als erwartet.

— stzemp

Man ist ja immer sofort in Urlaubsstimmung, wenn man mit Dupin ermittelt...absolut empfehlenswert und sehr interessant!

— JessSoul

Ein gelungener 3. Teil in den Salzgärten der Bretagne!

— Bibliomania

In bewährter Manier ein Ausflug in die Bretangne mit einem überraschenden Ende. Ich musste mir sofort ein Doserl Fleur de Sel kaufen.

— gomezg100

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Stunde des Wolfs

Anstrengend

brauneye29

Stimme der Toten

Sehr gelungene Geschichte über das Ende der DDR, den Kapitalismus und was er mit den Menschen macht - und über Töchter und Väter.

soetom

Blindes Eis

Nette Unterhaltung für zwischendurch. Thrillerelemente fehlen leider gänzlich.

MelE

The Ending

Ein unheimlicher Psychothriller mit einem fantastischen Showdown!

xxAnonymousxxx

Winterdunkel

Eine Reihe von Kurzkrimis

birgitfaccioli

Die Einsamkeit des Todes

Mich hat dieses Buch begeistert! Vom ersten Moment an fesselnd und spannend. Mein Lesehighlight 2017!

CarenL

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Braucht etwas lange, um in Schwung zu kommen

    Bretonisches Gold

    Lilli33

    17. June 2017 um 20:26

    Format: E-Book Dateigröße: 2515 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten Verlag: eBook by Kiepenheuer&Witsch (15. Mai 2014) Sprache: Deutsch Preis: 9,99€ auch als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich Braucht etwas lange, um in Schwung zu kommen Inhalt: Kommissar Dupin wird von einer befreundeten Journalistin gebeten, sich in den Salinen auf der Halbinsel Guérande umzusehen. Prompt wird er dort beschossen. Da das Gebiet gar nicht zu seinem Bezirk gehört, muss er bei den folgenden Ermittlungen mit der örtlichen Kommissarin Rose und ihrem Team zusammenarbeiten – für den Einzelgänger Dupin nicht leicht. Meine Meinung: Nach der anfänglichen Schießerei kommt die Handlung erst mal wieder ziemlich zum Erliegen. Dupin kann sich mit der Situation nicht wirklich abfinden. Es widerstrebt ihm, dass er sich mit Rose absprechen muss bzw. sich zuweilen sogar ihr unterordnen. So geht viel Zeit bzw. viele Seiten für kollegiale Eifersüchteleien und Kompetenzgerangel drauf, obwohl Dupin zugeben muss, dass Rose ihren Job sehr gut macht. Erst etwa ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann Fahrt auf, es gibt einen Mord und dann gleich noch einen Toten. Doch weder Motiv noch Täter sind leicht zu ermitteln. Die Polizei dreht sich im Kreis, bis schließlich der überraschende Durchbruch gelingt. Richtig spannend wird es erst gegen Schluss, als es zum Show down kommt. Wie üblich findet man auch in diesem 3. Band der Reihe um Kommissar Dupin sehr, sehr viele Beschreibungen der Landschaft, der Leute und bretonischen Gerichte, mythische Erzählungen und allgemeine Erklärungen zur Bretagne, hier speziell auch zur Salzherstellung. Auch wenn ich die Bretagne wirklich mag und das alles sehr interessant finde, war es mir dieses Mal doch fast etwas zu viel. „Bretonisches Gold“ ist der 3. Band dieser Krimireihe, lässt sich aber unabhängig von den anderen Bänden lesen, da der Kriminalfall abgeschlossen ist. Wichtige bzw. interessante Details zu Dupin und seinen Kollegen werden noch einmal kurz wiederholt, sodass man sich von den beteiligten Personen auch ohne Vorkenntnisse ein gutes Bild machen kann. Die Reihe: 1. Bretonische Verhältnisse 2. Bretonische Brandung 3. Bretonisches Gold 4. Bretonischer Stolz 5. Bretonische Flut 6. Bretonisches Leuchten Außerdem gibt es auch ein Bretonisches Kochbuch mit Kommissar Dupins Lieblingsgerichten. ★★★☆☆

    Mehr
  • Es fehlt nur der Link zum Reisebüro

    Bretonisches Gold

    Ulenflucht

    20. May 2017 um 12:51

    Jean-Luc Bannalecs drittes Werk ist ein gut gelungener, sanfter Krimi: Hier steht nicht die Schilderung von Grausamkeiten im Mittelpunkt, sondern politische Verstrickungen, bretonische Angelegenheiten und vor allem das Land selber.Die Salzgärten bei Guérande sind eine der großen Sehenswürdigkeiten der südlichen Bretagne, eine Welt für sich. Der Autor erweckt diesen Schauplatz zum Leben und dichtet ihm eine verrückte Geschichte an, von der man trotzdem das Gefühl hat, dass sie wahr sein könnte.Der Aufbau des Buches ist klassisch, aber nie vorhersehbar. Die Spannung ist wohldosiert und macht den Krimi zu einem, den man getrost genießen und auch langsam lesen kann, wenn man möchte. Die perfekte Urlaubslektüre also. Man merkt dem Autor die Liebe zur Bretagne an und staunt auch, wie kundig er ist. Der Blick in das Innerste dieser Region fasziniert. Nur zu gerne fährt man im Kopf mit Dupin mit (natürlich viel zu schnell) und lässt Landschaft, Essen und das Meer auf sich wirken. Ein gelungener Regio-Krimi, den man gerne auch mehrfach lesen möchte.

    Mehr
  • Dupin und Salinen

    Bretonisches Gold

    histeriker

    04. September 2016 um 17:07

    Inhalt:George Dupin will sich die Salinen anschauen, da eine bekannte Journalistin etwas unlauten vermutet. Auf Dupin wird bei der Gelegenheit geschossen und auch die Journalistin ist am nächsten Tag tot.Bewertung:Nachdem ih die ersten zwei Teile der Reihe verschlungen habe, musste ich natürlich auh den dritten Teil lesen. Und es dauerte so lange bis ich in das Buch reingekommen bin. Es lag immer wieder bei mir auf dem Nachttisch und ich kam und kam nicht weiter. Erst so nach einem Drittel konnte ich dem Buch etwas abgewinnen und habe es mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen.Es war wahrscheinlich das ungewohnte Terrain und die nicht typische Unsicherheit von Dupin, die mich gestört haben. Er wirkt am Anfang ganz anderes, als man gewohnt ist und erst später entwickelt er seine klassischen "Marotten".Eindeutiges Plus des Buches ist die Kommisarin Rose. Ich mochte sie sehr, auch wenn Dupin ihre Vorzüge erst entdecken muss. Ich wünsche mir nicht, dass sie immer wieder auftaucht, aber noch ein Buch, wo sie mindestens eine kleine Rolle spielt, wäre schon etwas schönes.Ich werde die Reihe nicht aufgeben, vielleicht werde ich das nächste Buch wieder uneingeschränkt lieben.

    Mehr
  • Was hat die Journalistin entdeckt, dass sie ermordet wird?

    Bretonisches Gold

    Bellis-Perennis

    26. July 2016 um 16:18

    Georges Dupin geht dem unbestimmten Hinweis einer befreundeten Journalistin über Unregelmäßigkeiten bei der Salzgewinnung nach und findet sich unversehens in einem gefährlichen Schusswechsel wieder. Ganz blöd noch, dass er sich außerhalb seines Zuständigkeitsbereiches bewegt. Doch diesmal hat der ungeliebte Präfekt eine gute Seite: er besteht darauf, dass Dupin unzuständigerweise ermitteln darf. Immerhin können sich beide Präfekten nicht ausstehen.Nachdem es dann auch noch eine Menge Tote gibt,  kommt es dazu, dass der eigenbrötlerische Commissaire mit einer Kollegin ermitteln muss, die ihm nichts, aber auch gar nichts schenkt und ähnlich stur ist wie er selbst.Die Wortgefechte, die oft unterbleiben, sind recht erfrischend. Nur hin und wieder gibt es Widerworte. Doch schließlich ist das Zusammenspiel für beide lehrreich. Ein bisschen habe ich es zwischen den beiden Polizeibeamten knistern gespürt. Ob das der Autor im nächsten oder übernächsten Fall wieder aufgreift? Schaden täte es Dupin nicht, wenn ihm endlich eine toughe Frau in den Hintern tritt.Sehr spannend finde ich die Erklärungen zur Salzgewinnung in der Bretagne, die dort „Ernte“ heißt. Als Österreicherin kenne ich Salzabbau nur in Salinen und bergmännisch. Die manuelle Salzgewinnung, langsam und sorgfältig passt zum beschaulichen Temperament der Bretonen.

    Mehr
    • 5
  • weißes Gold mit tödlichem Geheimnis

    Bretonisches Gold

    Keksisbaby

    18. January 2016 um 08:53

    Eigentlich wollte Kommissar Dupin nur einem Hinweis einer befreundeten Reporterin folgen und sieht sich ein bisschen auf den Salzfeldern der Guérande-Halbinsel um, als er ohne Vorwarnung unter Beschuss gerät. Ihm juckt es in den Fingern zu ermitteln, aber leider befindet er sich außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs. Nur der Rivalität unter den Präfekten hat er es zu verdanken, dass er in die Ermittlungen mit einbezogen wird. Die diensthabende Kommissarin Rose macht es ihm nicht gerade leicht. Ähnlich starrsinnig wie Dupin lässt sie sich nur ungern in die Karten schauen. Die Salzbauern zeigen sich zwar zu Beginn Kooperationsbereit, doch schon bald müssen die Polizisten erkennen, dass gerade das Geschäft mit dem Fleur de Sel Millionen einbringt. Eher zufällig stolpert Dupin über ein stillgelegtes Becken, das niemandem zu gehören scheint, doch was er darin findet, könnte einen landesweiten Skandal auslösen.   Endlich mal ein Fall von Kommissar Dupin der mir lag. Vielleicht habe ich mich aber auch nur an die detaillierten Landschaftsbeschreibungen, die eher einem Reiseroman alle Ehre machen, als einem Krimi gewöhnt. Oder ich lerne wie Dupi mit den Eigenheiten der Bretonen umzugehen. Für mich gestaltet es sich dennoch schwierig mir all die Namen und die Funktionen der Verdächtigen zu behalten, so musste ich auch hier manches Mal zurückblättern um zu überprüfen ob mein Gedächtnis mich nicht trog. Spannend fand ich die Ausführungen zur Salzgewinnen, nun hatten die nur bedingt etwas mit dem Fall zu tun, aber man kann ja immer noch etwas dazulernen. Aber auch das der Sonderling Dupin endlich mal Feuer unter dem Hintern in Form der toughen Rose bekam war ebenso schön zu sehen, wie die Tatsache, dass Nolwenn sich als Amor für Dupin betätigt und ein Rendevous mit seiner Freundin an ihrem Geburtstag arrangiert. Obwohl ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, das es schon gewaltig knisterte zwischen Rose und Dupin. Die wären bestimmt ein explosives Paar. So langsam wachsen mir scheinbar die Personen ans Herz, obwohl die Fälle noch immer nicht wirklich spektakulär sind, aber ehrlich erwarte ich das schon gar nicht mehr. Ich begnüge mich mit dem, womit der Autor aufwartet und erfreue mich an der Andersartigkeit dieser Kriminalfälle.   Wer Thriller erwartet wird auch beim dritten Teil enttäuscht, wenn auch Anfang und Ende mit ein paar Actiongeladenen Szenen aufwarten. Aber meist geht es in der Bretagne und Umgebung erwartungsgemäß beschaulich zu. Da wird das Salz sogar noch von Hand geschöpft.  

    Mehr
  • Tote in den Salzgärten

    Bretonisches Gold

    Bibliomania

    09. December 2015 um 11:40

    In seinem dritten Fall wird Kommissar Georges Dupin von einer befreundeten Journalisten in die Salzgärten von Guérande geschickt. Irgendetwas ist dort im Gange. Blau Fässer stehen in den Gärten, die dort eigentlich gar nichts zu suchen haben. Doch kaum ist Dupin am richtigen Ort angekommen, wird schon auf ihn geschossen. Das Ganze scheint brisanter zu sein als Dupin zunächst angenommen hat und dann muss er auch noch den Assistenten bei Kommissar Roses Ermittlungen spielen... Ein gelungener, sehr interessanter dritter Fall, in dem sich Dupin mit Salz und deren Produktion beschäftigt. Auch für den Leser hochinteressant und von der ersten Seite an spannend. Besonders gern habe ich die kulinarischen Einwürfe. Das alles klingt so lecker, dass ich am liebsten sofort aufbrechen und dort speisen wollen würde. Also: lieber nicht lesen, wenn man Hunger hat! Aber ein optisches Manko muss ich anbringen: Warum sieht das dritte Taschenbuch jetzt so anders aus? Die Buchrücken passen nun leider nicht mehr zusammen, das gefällt mir überhaupt nicht.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Bretonisches Gold" von Jean-Luc Bannalec

    Bretonisches Gold

    Kuisawa

    Auf einen wundervollen Blog wird eine wundervolle Verlosung veranstaltet, bei denen ihr bestimmt etwas für euch findet. Was wird verlost: Es gibt insgesamt 5 Pakete zu gewinne mit je ein Buch und ein Schmucklesezeichen. Paket 1: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce Schmucklesezeichen: Fly me to the Stars Paket 2: Bretonisches Gold von Jean-Luc Bannalec Schmucklesezeichen: Deep Blue Sea Paket 3: Saeculum von Ursula Poznanski Schmucklesezeichen: I sat by the Ocean Paket 4: Der Lavendelgarten von Lucinda Riley Schmucklesezeichen: Little Mermaid Paket 5: Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel Schmucklesezeichen: Shipwrecked on the high Seas Alle Lesezeichen wurden von der Lieben Bloggerin selber hergestellt und sehen wirklich wunderschön aus. Teilnahmebedingungen: 1.) Ihr müsst Leser meines Blogs sein. 2.) Ihr müsst in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz leben. 3.) Ihr seid über 18 oder habt eine Einverständnis eurer Eltern. 4.) Das Gewinnspiel geht vom 09.07.2015 bis zum 23.07.2015 um 24:00 Uhr. 5.) Optional: Ihr macht für das Gewinnspiel Werbung auf eurem Blog oder Sozialen Netzwerken.   6.) Ihr schreibt ein Kommentar unter das Gewinnspiel, welches beinhalten sollte: Die Antwort auf die Frage: Welches Buch empfiehlst du für den Sommer 2015? Und warum? Die Nummer eures Wunschpakets (Optional) Der Link zu eurer Werbung für das Gewinnspiel (hierfür werdet ihr zusätzlich ganze 3 Mal in den Lostopf geworfen, könntet also für bis zu 4 Pakete gleichzeitig in den Lostopf oder 4 mal für ein Paket) Der Name und die Plattform unter der ihr mir folgt (z. B. Nina über GFC) Eine Kontaktmöglichkeit, falls ihr gewinnt (z. B. E-Mail Adresse) Hier geht zum Gewinnspiel

    Mehr
    • 4
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
  • Salinen in Gefahr

    Bretonisches Gold

    Postbote

    28. November 2014 um 19:54

    Dupin, Kommissar in der schönen Bretagne bekommt von einer befreundeten Journalistin, Lilou Breval, einen Hinweis zu blauen misteriösen Fässern in den Salinen. Nichtsahnend macht sich Dupin auf zu den Salinen um sich umzusehen. Keine fünf Minuten dort, wird auf Dupin ein Pistolenfeuer abgegeben, schnell kann er sich in einer Holzhütte verstecken. Er bekommt einen Schuss in die Schulter ab und jemand verriegelt die Schuppentür von aussen. So steckt er erst mal fest und einen schwachen Handyempfang hat er dazu leider auch noch. Keine 20 Seiten und schon Action.  Lilou verschwindet fast zur gleichen Zeit spurlos. Und noch etwas hat die Journalistin hinterlassen einen Bericht "Krieg der Salinen". Dazu kommt noch die Frage auf, warum treibt sich Dupin in den Salinen auf um zu ermitteln? Dieser Bezirk gehört nicht zu seinem Ermittlungsbereich. Hier ist die energische Kommissarin Rose dafür zuständig. Dupin kommt frei aus seiner Hütte und seine Vorgesetzten teilen ihm mit das beide, Rose und Dupin, miteinander in diesem Fall des "Fleur de Sel" ermitteln dürfen. Was haben die blauen Fässer für eine Bedeutung? Und wo steckt Lilou? Der Krimi spielt in der wunderschön beschriebenen Bretagne, das man beim lesen Lust bekommen hat gleich hinzufahren. Dupin und Rose entwickeln im Laufe ihrer Ermittlerarbeit ein recht gutes Gespür bei ihren Befragungen und Überlegungen. Wobei Rose recht energisch und konsequent die Fragen an die evtl. Verdächtigen stellt und sich Dupin zeitweise unterlegen fühlt. Sie stossen auf Falschaussagen, ungewohnte Liebesbeziehungen und Geschäfte die gemacht werden wollten und zugleich auch wieder nicht. Etwas schreckliches wird entdeckt, Lilou treibt tot im Meer. Und was für Machenschaften kann es im Salzgeschäft geben? Fragen und keine Spur. Aber eine Tote Journalistin. Fragen zu blauen Fässern, aber keiner weis was. Bretonisches Gold war mein erster Fall von Kommissar Dupin. Mir hat der Schreibstil gefallen und wurde beim lesen recht spannend unterhalten, so das ich sagen kann das mich die zwei Vorgänger ebenfalls interessieren würden. Dazu habe ich sehr viel über die Wissenschaft und der Erzeugung des Fleur de Sel erfahren. Seite für Seite stellte ich mir tatsächlich immer wieder die Frage was ging da wirklich vor sich. J.L. Bannalec hat es  geschafft das ich es Seite für Seite wissen wollte. Grosse 4 Punkte.  

    Mehr
  • Blaue Fässer im Weißen Land

    Bretonisches Gold

    Annette69

    Auch der Frankreich-Krimi von Jean-Luc Bannalec spielt dort, wo andere am liebsten Urlaub machen. Begleitet von ausführlichen Landschaftsschilderungen, fachmännischen Ausführungen über  Salzgewinnung und bretonische Eigenheiten lässt Bannalec seinen Kommissar Dupin durch die weitflächige Salinenlandschaft der Guérande streifen. Der Verdacht seiner Freundin Lilou Breval, die als Journalistin für den “Ouest France” arbeitet, führt Dupin in die Salinen vom Maxime Daeron. Hier sollen blauen Fässer lagern, die in der aufwendigen, seit Jahrhunderten überlieferten Salzgewinnung so gar nichts verloren haben. Kaum in den Salzgärten angekommen, gerät Dupin in einen Schusswechsel. In der Nacht darauf wird Lilou Breval ermordet und Dupin ist mitten in seinem dritten Fall. Dupin, ein Pariser, der in die Bretagne strafversetzt wurde, ermittelt in “Bretonisches Gold” auf gänzlich fremden Terrain. Hauptermittlerin ist seine Kollegin Rose, eine dynamische und äußerst entscheidungsstarke Bretonin, mit der er zunächst um Kompetenzen rangelt. Das ändert sich jedoch im Laufe der Ermittlungen, denn Dupin, der eher ein Bauchmensch ist, und die kühle Rose ergänzen sich ideal. So viel sei gesagt: Der Fall, um den es geht, ist nicht irgendeine Geschichte, die sich zufällig in der Bretagne abspielt. Alles passt. “Bretonisches Gold” ist Reiseführer für kulturgeschichtlich Interessierte, die gutem Essen nicht abgeneigt sind und ein Faible für französische Lebensart haben – ja, und auch ein Krimi, der auf solide Polizeiarbeit setzt und vom festen Willen der Ermittler getragen wird, “die Ordnung wiederherzustellen”. Jean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym, hinter dem sich ein Autor verbirgt, der sowohl in Deutschland als auch in Frankreich zu Hause ist. Das Finistère scheint er wie seine eigene Westentasche zu kennen. So ortskundig sind seine Schilderungen. Ein Foto des Autors sucht man allerdings vergeblich im Klappentext. Ich fand’s schade. “Bretonisches Gold” ist kein Buch, bei dem ich vor Spannung nicht schlafen konnte, aber ein Buch, das definitiv Lust auf eine Reise in die Bretagne macht.

    Mehr
    • 2
  • Was ist los in den Salzgärten? Schüsse im Weissen Land!

    Bretonisches Gold

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. July 2014 um 15:47

    REZENSION von BRETONISCHES GOLD BANNALEC JEAN-LUC Der Autor: Jean-Luc Bannalec wurde 1967 in Brest geboren; Er lebt mit seiner Familie sowohl in Deutschland, als auch in der Bretagne. Seine Mutter ist aus dem Rheinland, sein Vater Bretone. Ein mehr oder weniger offenes Geheimnis: Jean-Luc Bannalec ist das Pseudonym von Jörg Bong, Geschäftsführer des Fischer-Verlags. Das behauptet zumindest die "Welt" seit Erscheinen des ersten Romans. http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106421190/Von-Null-auf-Hundert-Wer-ist-Jean-Luc-Bannalec.html Klappentext: Bretonisches Salz und perfide Machenschaften In den spektakulären Salzgärten auf der Guérande-Halbinsel geht gerade die Sonne unter. Der Veilchenduft des Fleur de Sel liegt in der Luft, von dem die alten Salzbauern erzählen, er erzeuge bisweilen Wahnvorstellungen. So kommt es Kommissar Dupin tatsächlich vor, als aus heiterem Himmel auf ihn geschossen wird. Dabei wollte er sich in den Salinen nur nach ein paar mysteriösen Fässern umsehen, auf die ihn Lilou Breval, eine befreundete Journalistin, hingewiesen hat. Doch dann verschwindet Lilou spurlos ... Zwischen dem malerischen Golfe du Morbihan und dem atemberaubenden Land des Salzes begibt sich Kommissar Dupin in eine aufreibende Ermittlung, die seine bislang persönlichste wird. Er stößt dabei nicht nur auf die energische Kommissarin Rose, sondern vor allem auf falsche Alibis, gewaltige Interessenkonflikte, dramatische Zerwürfnisse - und immer wieder auf urbretonische Geschichten. Inhalt: Nur einen Spaziergang in der frischen Luft und anschließend eine in gesalzener Butter gebratene bretonische Seezunge , sowie ein Glas kalten Quincy auf der Restaurantterrasse will Kommissar Dupin. Lilou, eine engagierte Journalistin der Bretagne und seine Freundin, wird ihm am nächsten Morgen über die Hintergründe seiner Recherche informieren. Er soll nur nach "blauen Fässern" Ausschau halten. Wird sie das wirklich tun? Am nächsten Tag um 12 h mittags will er den Zug nach Paris besteigen. Claire hat Geburtstag und er hat einen Tisch in ihrem Lieblingsrestaurant gebucht. Der Leser ahnt es sofort. Er wird keine Seezunge speisen, zumindest nicht an dem Abend. Ob er den Zug besteigen wird, trotz seines guten Willens? Der Leser zweifelt auch daran. Ohne Vorwarnung wird in der Saline im "Weißen Land" auf ihn geschossen. Er wird an der Schulter getroffen und kann sich in einen Geräteschuppen retten. Die für die Guérande zuständige Kommissarin Rose und ihr Team befreien ihn und sie macht klar, dass er sich außerhalb seines Zuständigkeitsbereiches bewegt hat und der Fall in ihre Zuständigkeit fällt. Da greift seine bretonische Sekretärin Nolwenn ein, informiert den Präfekten und Dupin ermittelt gleichberechtigt mit der Kommissarin. Beide versuchen zwischendrin immer Alleingänge, bis sie Respekt voreinander entwickelt haben und zum Schluss ist Dupin sogar froh, dass er alles Bürokratische Rose überlassen und mit seiner schmerzenden Schulter nach Concarneau zurückkehren kann. Fazit: Es wird viel gefahren in diesem Roman, sehr viel Zeit wird dadurch verbraucht, aber der Golf du Morbihan ist ja auch sehr groß. Die geschichtlichen Hintergründe, sowie bretonische Geschichten und Sagen und Landschaftsbeschreibungen kommen nicht zu kurz. Wir erfahren viel über das Meer, die Salzgewinnung und sogar, dass es einen guten Moment gibt eine Leiche verschwinden zu lassen. Da der Mörder in Zeitnot war, konnte er nicht auf die "richtige" Zeit warten, die Leiche verschwinden zu lassen und so nahm die Geschichte ihren Lauf. Fast alle Personen sind gut gezeichnet. Allerdings habe ich öfter die Frauen verwechselt, die recht zahlreich vertreten waren. Schön war zu erfahren, dass Kommissar Dupins Liebesleben wieder im Lot ist. Die Geschichte mit dem freilaufenden Känguru war zu erstaunlich. Ich hatte gleich den Verdacht, dass es tatsächlich passiert sein musste. Und ich bin fündig geworden: MITTWOCH 28.06.2000, 11:05 Kängurus in der Bretagne versetzen Anwohner in Aufregung, Landerneau (dpa) - In der Bretagne versetzt ein Känguru-Pärchen Anwohner und Urlauber in Aufregung. Die Tiere waren zu Ostern ihren Besitzern in dem Ort Pencran entwischt. Seitdem scheiterten alle Versuche, sie wieder einzufangen, berichtete die französische Polizei. Sie wird nun immer wieder von Anrufen verstörter Autofahrer überschwemmt. Am Wochenende konnte ein Landarzt sein Fahrzeug gerade noch abbremsen, als er auf der Straße eins der Kängurus sah. «Ich dachte zuerst an einen Scherz», erklärte er.

    Mehr
  • Weiterhin hohe Qualität

    Bretonisches Gold

    michael_lehmann-pape

    16. June 2014 um 11:54

    Weiterhin hohe Qualität Gemessen am Kult-Status des Autors und seines „Kommissars Dupin“ ist dies tatsächlich erst der dritte Band der Reihe, in der die Bretagne in ihrer vielfältigen Schönheit und ihrer legendenhaften Vergangenheit eine fast ebenso große Rolle spielt, wie die schillernde Persönlichkeit des Ermittlers. Das Lieblingsgericht Dupins, Entrecote, in seinem Lieblingsrestaurant „L´Amiral“, verführt bereits ganze Scharen von Fans zu einem Abstecher in dieses Restaurant. Und, soviel sei verraten, das nächste Gericht im nächsten Restaurant wartet schon. Auf Dupin und den Leser. Aber ob Dupin noch zu seiner Seezunge kommt? Wo er selbst die Verabredung mit Claire zu deren Geburtstag in Paris (wohl eher nicht wahrnehmen wird können? Eigentlich wollte sich Dupin ja nur die Füße vertreten. Raus nach fünf Aktenbearbeitung. Über die Grenzen seiner Zuständigkeit hinaus, klar. Reiner Gefallen für eine befreundete Journalistin. Mal in den Salzanlagen, in diesen Becken mit ihren Salzbergen, dem „Fleur de Mer“, dem „bretonischen Gold“ nach dem Rechten, nach möglichen Abfallfässern schauen. Doch kaum kommt er an diesem entlegenen Winkel an, fallen Schüsse und nur mit Mühe rettet Dupin sich, nach einem Streifschuss, in eine kleine Wellblechhütte. Als die Polizei eintrifft sind nur Patronenhülsen als Spuren zu finden. Keine Fässer mit Abfällen, keine Unregelmäßigkeiten in der glitzernd-weißen Landschaft. Zudem beharrt die attraktive Kommissarin darauf, dass Dupin auf „fremden Gebiet“ wandelt und gefälligst nach Hause zu hat. „Natürlich würde Dupin jetzt nicht einfach nach Concarneau zurückfahren und Commissaire Rosse seinen Fall überlassen. Das war vollkommen ausgeschlossen“. Und ganz klar wird dies, als sich herausstellt, dass die Journalistin spurlos verschwunden ist. So werden sich die Kommissarin und der Kommissar zusammentun müssen, von höchster Stelle abgesegnet, und ihre (untereinander nicht immer reibungslosen Ermittlungen) auf je ihre Weise vorantreiben. Wie schon gewohnt bietet Bannalec bis in die Nebenfiguren hinein liebevoll gezeichnete Protagonisten, vermeidet in deren Aufeinandertreffen kunstvoll einerseits jede Form der Persiflage und lässt doch andererseits den Leser immer wieder schmunzeln über da Reibereien und Animositäten der Personen. Ebenso, wie die Bretagne bildkräftig und fast zum Schwärmen anregend immer wieder in ihrer Vielfalt von Bannalec mit einbezogen wird. Wie in diesem neuen Fall der „Golfe de Morbihan“ wie nebenbei mit einfließt, das „Meer von Tränen“ der verschwundenen Elfen, das „Königreich des Müßigganges“, das ist sprachlich hervorragend vermittelt. „Die Bretagne gibt es nicht, es gibt viele Bretagnen“. Und Schritt für Schritt bietet Bannalec in seinen Romanen Eindrücke von Landschaft und Menschen, von Atmosphäre und Mentalität, die sich nahtlos einfügen in diesen ebenfalls hervorragend konzipierten Fall und die Ermittlungen mit den besonderen Methoden des Dupin. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre einer Reihe, die zu Recht Kultstatus genießt.

    Mehr
  • Mauscheleien im Naturschutzgebiet.

    Bretonisches Gold

    Matzbach

    22. May 2014 um 16:25

    Als Dupin auf Bitten einer ihm bekannten Journalistin außerhalb seines Dienstbereichs nach Fässern in einem Salinenabschnitt der bretonischen Küste sucht, wird er beschossen und leicht verletzt. Als dann auch noch die besagte Journalisten zunächst vermisst und später ermordet aufgefunden wird, lässt Dupin es sich nicht nehmen, gemeinsam mit der eigentlich zuständigen Kommissarin zu ermitteln. Gab es Streitigkeiten unter den Salzbauern, mischt gar ein großer Konzern mit, der die unabhängigen Salzbauern aufkaufen möchte oder handelt es sich um eine banale Eifersuchtsgeschichte. Lange tappen die Ermittler im Dunkeln, auch ein zweiter Mord bringt sie nicht wesentlich weiter. Erst gegen Ende zeigt sich eine überraschende Wendung. Wie immer bettet Bannalec seine Krimihandlung in eine ausgiebige Liebeserklärung an die Bretagne ein, gefühlt ein Drittel des Textes. Wer das, wie ich, mag, wird begeistert sein, wer nicht, sollte besser die Finger vom nicht ganz so spektakulärem Fall lassen. Eine Art runnig gag ist die eingebaute Episode um das ausgebüchste Känguruh Skippy.  

    Mehr
  • Schüsse fallen in den Salinen der Guérande...

    Bretonisches Gold

    Nabura

    15. May 2014 um 18:17

    Als Kommissar Dupin nach fünf Wochen Büroarbeit einen Anruf von der Journalistin Lilou Breval erhält, ist dies für ihn eine willkommene Abwechslung. Lilou möchte, dass er ins „Weiße Land“, in die Salinenlandschaft in der Guérande fährt, und sich dort eine bestimmte Saline anschaut. Dort sollen verdächtige blaue Plastikfässer lagern, mit denen etwas faul sei. Obwohl dieses Gebiet nicht in seine Zuständigkeit fällt, nutzt Dupin die Gelegenheit für einen Ausflug. Kaum an der Saline angekommen, wird jedoch auf ihn geschossen – nur knapp kann er sich retten. Gemeinsam mit der Kommissarin Rose von der Police Guérande beginnt er mit den Ermittlungen: Wer hat versucht, ihn zu töten? Als dann auch noch Lilou spurlos verschwunden ist, wird klar, dass das Salzland ein gefährliches Geheimnis bergen muss… Der Beginn des Buches hat mich überraschen können, denn es startet mit hohem Tempo. Kommissar Dupin möchte sich eigentlich nur die dubiose Saline anschauen, da fallen nach wenigen Seiten auch schon die ersten Schüsse. So gefährlich war es für Dupin bislang noch nie! Nur knapp kann er entkommen. Doch wie soll er ermitteln, wenn er sich eigentlich gar nicht in seinem Zuständigkeitsbereich befindet? Dupin juckt es regelrecht in den Fingern, bei den Ermittlungen zu helfen, doch hier gerät er gleich mit der eigentlich zuständigen Kommissarin Rose in die Quere. Diese behandelt ihn nämlich lieber wie einen Verdächtigen in ihrem Fall. Schon bei der ersten Begegnung zwischen den beiden kommt es zu herrlich unterhaltsamen Reibereien, bei denen Rose dem starrköpfigen Dupin ordentlich Contra bietet. Völlig unerwartet kommt Dupin dann allerdings der der sonst ungeliebte Präfekt Locmariaquer zur Hilfe: Dupin soll Kommissarin Rose bei den Ermittlungen unterstützen. Hatte man sich nach zwei Bänden schon die Konstellation Dupin mit Riwal, Kadeg und Nolwenn gewohnt, bietet dies eine erfrischende Abwechslung, die mir gut gefallen hat. Im Verlauf der Ermittlungen müssen sich Rose und Dupin für eine gemeinsame Ermittlung zusammenraufen. Das bot mit Abstand den größten Unterhaltungsfaktor. Rose hält Dupin ordentlich auf Trab und scheint ihn pausenlos im Blick zu halten. Da bleibt Dupin kaum Zeit für seinen geliebten café, geschweige denn für Seezunge oder Lammterrine! Schnell merkt man aber auch, dass diese zwei völlig gegensätzlichen Kommissare sich sehr gut bei den Ermittlungen ergänzen. Nach dem temporeichen Beginn und der anschließenden Spurendeutung kehrt das Buch allmählich zum bekannten Stil zurück, in dem Befragungen im Mittelpunkt stehen. Bald gibt es eine Handvoll Verdächtige, doch das Motiv ist lange Zeit völlig unklar, sodass man als Leser schnell beginnt, mitzurätseln. Auch Riwal, Kadeg und Nolwenn sind schließlich wieder mit von der Partie, spielen aufgrund der Zusammenarbeit mit Rose allerdings eine kleinere Rolle als bislang. Zwischen den Befragungen versorgt der Autor den Leser auch wieder mit vielfältigen Hintergrundinformationen zur Guérande, zur Geschichte des Salzes, dem Prozess der Salzgewinnung, Legenden der Gegend und vielem mehr. Das weckt schnell den Wunsch, den Salinen und dem Golfe du Morbihan selbst einen Besuch abzustatten. Die zwei Karten vorne und hinten im Buch helfen dabei, den Weg der beiden Kommissare zu verfolgen. In „Bretonisches Gold“ verschlägt es Dupin in die Guérande, was ihm die Zusammenarbeit mit der dort zuständigen Kommissarin Rose einbrockt. Die zwei gemeinsam ermitteln zu sehen bot einen großen Unterhaltungsfaktor. Das Thema des Falls fand ich sehr interessant, man erfährt viel über die Salzgewinnung in den Salinen der Guérande und den Kreis der Verdächtigen einzuengen erweist sich als harte Nuss für Dupin und Rose. Fans der ersten zwei Bände werden hier die typische Atmosphäre der Dupin-Krimis wiederfinden und sich durch die erfrischende Zusammenarbeit zwischen Dupin und Rose begeistern lassen!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks