Jean-Luc Bannalec Bretonisches Leuchten

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Inhaltsangabe zu „Bretonisches Leuchten“ von Jean-Luc Bannalec

Bretonische Ferien und ein perfides Verbrechen
Zwischen den rosa Granitfelsen der Côte d‘Armor steht Commissaire Dupin vor einer unlösbaren Aufgabe: Es ist Hochsommer, und er soll Ferien machen. Am Strand liegen, die milde Süße des Lebens auskosten – zwei Wochen lang. Für Dupin eine unerträgliche Vorstellung. Zum Glück, muss man da fast sagen, verschwindet vor seinen Augen eine Frau. Und ein Verbrechen ungeahnten Ausmaßes erschüttert das malerische Örtchen Trégastel.
Während Claire die Ruhe zu genießen scheint, nutzt Dupin jede Gelegenheit, das Strandhandtuch zu verlassen. Das fabelhafte Abendessen auf der Terrasse und die Gerüchte über eine geklaute Heiligenstatue gehören zu den wenigen spannenden Momenten seiner Tage. Doch dann verschwindet eine Frau vor den Augen der Hotelgäste spurlos und es wird ein Anschlag auf eine Abgeordnete verübt, die im Clinch mit den Landwirten liegt. Wenig später erschüttert der Fund einer Leiche den Küstenort. Heimlich nimmt Dupin mithilfe der Dorfbewohner die Ermittlungen auf, schließlich dürfen Claire und seine Kollegen aus Concarneau nichts mitbekommen, sie haben ihm strengste Erholung verordnet.
Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall.

Für mich das schwächste Buch der Reihe bisher.

— pandora84

gewohnt gut ;) Bannalec kann's! Nicht nur für Bretagne-Fans!

— SigiLovesBooks

Endlich von meinem SuB befreit! Ich mag den Ermittler sehr!

— Igela

Nicht ganz so spannend wie die anderen Teile, aber wieder herrlich amüsant und kurzweilig...

— JessSoul

Schön, so ein Urlaub :)

— faanie

Schöne Urlaubslektüre! Allerdings wieder ein sehr unspektakulärer Krimi... hatte nach Teil 5 mehr erhofft

— Alina97

Comm. Dupin als Urlauber - kaum vorstellbar. Diesmal ein echt ruhiger Krimi.

— Bellis-Perennis

(Zu)Ruhiger Urlaubskrimi

— Ally91

Ich liebe die Krimis mit Georges Dupin! Auch der sechste Teil war wieder ganz wunderbar. Ich muss schnell eine Reise in die Bretagne buchen

— TanyBee

Nette kleine Geschichte, witzige Dialoge vor herrlicher Kulisse - die perfekte Urlaubslektüre?

— Annette69

Stöbern in Krimi & Thriller

Wahrheit gegen Wahrheit

Hatte mir mehr erhofft.

Tina_s_Leseecke

ESCAPE - Wenn die Angst dich einholt

Eher Roman als Thriller. Lässt sich schnell lesen, aber leider wenig Spannung.

sechmet

Blutige Beichte

Ein super Auftakt zur Reihe um einen hochsympathischen Ermittler!

Frau-Aragorn

Manchmal lüge ich

Ein Psychopath trifft auf Psychopathin. Zufälle gibt es ...

Buchliese

Strandmord

Spannungsaufbau sehr gut!

claudiaausgrone

Origin

Spannende Auflösung, hätte aber auch auf 300 Seiten erzählt werden können.

xoxo_hannahha

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  • Monsieur Dupin macht Urlaub!

    Bretonisches Leuchten

    Igela

    06. January 2018 um 16:16

    Commissaire Georges Dupin und seine Freundin, Claire Lannoy, machen Urlaub im Norden der Bretagne. Strandurlaub wie von Claire gewünscht….und das zwei Wochen lang! Dupin mag prinzipiell keinen Urlaub und Strandurlaub erst recht nicht. Doch er hat Claire versprochen, nur auszuspannen, den Beruf mal zu vergessen. Da verschwindet ein Gast, Madame Durant ,eines nachts aus dem Hotel und bleibt spurlos verschwunden. Kurz darauf wird eine Tote gefunden und Ines Marchesi von der Gendarmerie de Trégastel bittet Dupin um Hilfe. Der beginnt hinter dem Rücken von Claire und mit Feuereifer zu ermitteln. Endlich ist etwas los und die Ferien gestalten sich weitaus interessanter als gedacht! Dies ist der sechste Fall von Commissaire Dupin, ist jedoch in sich abgeschlossen und man kann dieses Buch bedenkenlos ohne Vorwissen lesen. Etwas, was in Reihen mit demselben Ermittler keineswegs immer der Fall ist. Ich habe schon ein, zwei Bücher mit dem skurrilen Commissaire  gelesen, die direkten Vorbände jedoch nicht und konnte bedenkenlos folgen. Wie auch schon in den bereits gelesenen Büchern, hat mir Commissaire Dupin immer wieder mal ein Grinsen ins Gesicht gezaubert. Die Figur ist hervorragend charakterisiert und ich mag den bedächtigen und witzigen Commissaire unheimlich gerne. Zu Beginn langweilt er sich beim Strandurlaub so sehr, dass er eine Liste mit Ausreden um vom Strandtuch weg zu kommen, anfertigt. Das abendliche Nachtessen im Hotel ein Highlight, endlich wieder ein Urlaubstag durch. Ein Tag weniger, der ihn von seiner heissgeliebten Arbeit trennt! Ich sehe ihn vor mir, wie er am Strand herumeiert und Ausreden sucht um von dort weg zu kommen! Die Nahrungsaufnahme ist ein wichtiger Punkt in Dupins (Urlaubs) Leben, und so werden allerhand Köstlichkeiten von der Bretagne beschrieben. Zeitweise ist dieses Buch fast ein Reiseführer. Nicht nur die verschiedenen Gerichte, sondern auch die Fauna und Flora werden manchmal etwas langatmig beschrieben. Gerade die Details zu den berühmten Gesteinen der Bretagne waren mir zu ausführlich.  Dieser Krimi benötigt einige Anlaufzeit bis er in die Gänge kommt, wird gegen Mitte spannend und ist sehr komplex. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig . Die französische Lebensart, die zahlreichen Cafés und die Gerüchte in dem kleinen Ort, die sich sehr schnell verbreiten, sehr authentisch. Punkto Fall und Ermittlungen war das Ganze unvorhersehbar und schlüssig. Ich muss gestehen, dass ich einen anderen Täter im Visier hatte!

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    • 3
  • Buchverlosung zu "Das Lesebarometer" von Friederike Harmgarth

    Das Lesebarometer

    Buchgeborene

    Hallo und Herzlich Willkommen beim Lesebarometer!    Hier geht es darum zu schauen wie viel wovon und wie gelesen wird. Hat dich schon immer interessiert wie viel Zeit du mit dem Lesen verbringst? Wie viel Prozent von deinem SuB du im Jahr liest? Ob du deinem Lieblingsgenre wirklich so treu bist? Oder wie viele Seiten du im Jahr liest? Oder wie das bei anderen aussieht? Dann ist das hier deine Challenge! Möchtest du gerne in der Gruppe lesen aber dennoch eine Challenge haben? Dann wirst du dich bestimmt hier wohl fühlen! Das Lesebarometer hat Vier Gruppen. Du meldest dich für eine oder mehrere Gruppen an. Dann setzt du dir ein Ziel und am Schluss schauen wir mal, in welcher Gruppe die meisten Leute ihr Ziel erreicht haben! Zwischendrin gibt es interessante, lustige oder spannende Aufgaben, die du erfüllen kannst, aber nicht musst. Du kannst dich jeder Zeit anmelden! Es besteht kein Rezensionszwang, aber wenn du keine Rezension schreiben möchtest, schreib doch bitte 3 Lesestati oder eine Kurzmeinung und verlinke diese! Die „Treuen Leser“ „Ich würde niemals meinem Genre fremdgehen“ sagen sie und lesen brav einen Thriller nach dem Anderen. Aber was ist das? Plötzlich taucht da ein völlig anderes Genre in ihrem Sub auf!       -->   Möchtest du wissen, ob du deinem Genre wirklich so treu bist? Oder wie viele Bücher von deinem Genre gelesen werden? Oder einfach darauf los lesen, und dich überraschen lassen, was du von welchem Genre liest? Dann melde dich hier an! Die „Seitenriesen“ Sie sammeln Seiten, wie andere Leute Hosenknöpfe. 2000 Bücher im Jahr, 500 Seiten dick, macht 1000000 Seiten im Jahr! Ok, ok, vielleicht ist das übertrieben. Aber bei diesen Lesern kommen teilweise Seitenanzahlen zusammen, da wird anderen Lesern schwindelig!    --> Möchtest du dir ein bestimmtes Seitenziel setzen und schauen, ob du es erreichen wirst? Oder möchtest du wissen, wie viele Seiten pro Jahr gelesen werden? Dann melde dich für diese Gruppe an! Die „Timelords“ Sie sind vielleicht nicht die schnellsten Leser, aber sie sind bestimmt die engagiertesten. Jede Minute wird gesammelt. Jede Stunde zelebriert.      -->     Möchtest du wissen, wie viel Zeit du im Jahr mit Lesen verbringst? Dann melde dich doch für diese Gruppe an! Die „fleißigen Sammler“ Der SuB wächst und wächst und das Lesezimmer wird kleiner und kleiner.        -->  Du sammelst Bücher und möchtest wissen, wie viel Prozent vom SuB du dieses Jahr schaffst abzuarbeiten? Dann melde dich doch für diese Gruppe an!

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  • Fast mehr Reiseführer als Krimi, aber trotzdem sehr unterhaltsam

    Bretonisches Leuchten

    Lilli33

    09. December 2017 um 10:33

    Broschiert: 312 SeitenVerlag: KiWi-Paperback (27. Juni 2017)ISBN-13: 978-3462050561Preis: 14,99€auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich    Fast mehr Reiseführer als Krimi, aber trotzdem sehr unterhaltsam Dies ist der 6. Band der Reihe um Commissaire Georges Dupin, den es aus Paris in den Süden der Bretagne, nach Concarneau, verschlagen hat. Man muss aber keine Vorkenntnisse haben, um der Handlung folgen zu können. Inhalt:Dupin und seine Freundin Claire müssen mal dringend ausspannen. Kurzerhand reisen sie in den Norden der Bretagne, um in Trégastel am Strand zwei erholsame Wochen zu verbringen. Doch für Dupin ist das Nichtstun reines Gift. Da kommt es in dem beschaulichen Örtchen zu allerlei Vorkommnissen: Eine Heiligenstatue wird gestohlen, eine Abgeordnete wird bei einem Anschlag schwer verletzt, ein Gast aus dem Hotel verschwindet spurlos, und eine Leiche wird gefunden. Doch Dupin sind die Hände gebunden. Eigentlich. Es ist nicht seine Zuständigkeit, und Claire und seine Assistentin Nolwenn haben ihm jede ermittlerische Tätigkeit untersagt … Meine Meinung:Auch wenn der Kriminalfall bzw. die Fälle an sich nicht so wahnsinnig spannend sind, habe ich mich doch herrlich amüsiert. Dupin greift zu allerlei Tricks und Finten, um Claire abzulenken und hinters Licht zu führen und nebenbei mit Hilfe u.a. des Hotelier-Ehepaars und des Frisörs die Fakten zusammenzutragen. Da Dupin im Urlaub ist, ist es nicht verwunderlich, dass die Landschaftsbeschreibungen, Hotel- und Restaurantempfehlungen dieses Mal noch üppiger ausfallen als sonst. Schließlich muss er ja mit Claire auch ein bisschen Urlaubsprogramm abspulen und kann nicht nur Verbrecher jagen. Ich fand diese Beschreibungen auf jeden Fall wieder sehr gelungen. Beim Lesen steigt mein Fernweh nach der Bretagne unweigerlich an, bietet aber gleichzeitig auch schon ein wenig Erholung vom Alltag. Die Reihe:1. Bretonische Verhältnisse2. Bretonische Brandung3. Bretonisches Gold4. Bretonischer Stolz5. Bretonische Flut6. Bretonisches Leuchten ★★★★☆

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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  • Nichts ist Dupin unerträglicher als Müßiggang

    Bretonisches Leuchten

    Bellis-Perennis

    29. September 2017 um 16:33

    George Dupin ist auf Anraten des Arztes, seiner Freundin Claire und der Kollegen für zwei Wochen zu einem Urlaub verdonnert. Doch „Nichts war Dupin unerträglicher als Müßiggang.“ (S.10) der umtriebige Inspektor hält es kaum auf dem Strandtuch seiner Liebsten aus.Doch er wäre nicht George Dupin, wenn er nicht einen Ausweg aus diesem Dilemma fände. Denn als sein Beruf offenkundig wird, erzählt man ihm von allerlei Ungereimtheiten wie z.B. dem Dienstahl einer Heiligenfigur, dem Anschlag auf eine Politikerin mittels Stein und, dann gibt es plötzlich eine echte Tote. Ermitteln streng verboten!Die Bretonen, allesamt irgendwie miteinander verwandt oder zumindest verschwägert, versorgen Dupin allerdings mit Nachrichten und Infos, so dass er heimlich doch ermitteln und den Fall lösen kann.Meine Meinung:Mir gefällt die ruhige Art dieser Krimi-Reihe. Es muss nicht immer hektische Verfolgungsjagden und/oder Schießereien geben.Gut gelungen ist das Herumlavieren des Zwangsurlaubers, um seine heimlichen Tätigkeiten zu verbergen. Als er dann draufkommt, dass seine Claire via Mobiltelefon Arbeitsanweisungen in ihrer Klinik gibt, musste ich herzlich schmunzeln.Ein bisschen haben mir seine Mitarbeite Riwal, Kadeg und vor allem Nolwenn gefehlt. Diese Personen bereichern durch ihre unterschiedlichen Charaktere die Krimis.Fazit:Ein Urlaubskrimi, der durch die Beschreibung von Land und Leuten so richtig Lust auf die Bretagne macht. 

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    • 3
  • Entspannte Atmosphäre, unaufgeregter Fall

    Bretonisches Leuchten

    Ally91

    13. September 2017 um 13:32

    Der Kommissar muss Urlaub machen und nimmt den Leser mal wieder zu einem traumhaften Ort in der Bretagne mit. Diese Mischung passt auch perfekt zum eigenen Urlaub...der neue Fall von Dupin liest sich entspannt, beruhigt und zeichnet wieder einmal perfekte Vorstellungen von den wohl schönsten Orten in Frankreich. Trotz der malerischen Umschreibungen ist es für mich der bisher schwächste Fall und somit auch der schwächste Band der Buchreihe. Am Strand und in der Sonne mag sich der Krimi gut lesen, aber bei diesem verregnetem Sommer und auch zu Hause bringt er einfach keine Spannung auf. Es fehlt stets der Wow-Moment, den ich bisher von den Dupin-Ermittlungen kenne. Die Umstände des Falles spielen eine absolute Nebenrolle und das macht den Fall und auch die Geschichte langweilig. Klar, der Kommisar hat Urlaub und ein Ermittlungsverbot....aber mehr Pepp hätte dem neuen Teil echt gut getan!

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  • Wunderbar wie immer!

    Bretonisches Leuchten

    TanyBee

    12. September 2017 um 09:58

    Im sechsten Band der Georges Dupin Reihe soll Dupin sich endlich einmal entspannen, Urlaub machen. Er fährt mit seiner Freundin Claire an die rosa Granitküste in den Ort Tregastel. Alle haben sich gegen ihn verbündet: Riwal, Kadeg und Nolwenn wimmeln ihn am Telefon ab und Claire möchte am liebsten den ganzen Tag am Strand liegen. Doch Dupin findet trotzdem einen Fall, indem er heimlich ermitteln kann.Ich liebe die Reihe mit Kommissar Dupin! Aus folgenden Gründen: es sind klassische Krimis, ohne allzu viel Grausamkeiten oder Actionszenen. Dupin hat genau den richtigen Grad an liebenswerter Verschrobenheit. Die Beschreibungen der Bretagne und des Essens dort sind einfach wunderbar! Auch der sechste Band hat mich nicht enttäuscht, im Gegenteil: Der Leser lernt wieder eine neue Gegend der Bretagne kennen (ich will da sofort hin!!) und diesmal habe ich mich sogar besonders amüsiert, da Dupin sich innerlich gegen den Urlaub wehrt und seine Ermittlungen geheim durchführt, was mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat. Riwal, Kadeg und Nolwenn haben mir etwas gefehlt, da sie nur kleinere Auftritte hatten, aber beim nächsten Mal sind sie sicher wieder dabei. Die Dorfbewohner haben das wettgemacht. Der Autor schafft hat herrliche Charaktere erschaffen, die einem richtig ans Herz wachsen.Der Kriminalfall war auch nach meinem Geschmack: man hätte als Leser durchaus darauf kommen können, aber es war sehr knifflig und mir ist es nicht gelungen. Es blieb bis zum Ende spannend!Nach der Lektüre eines Dupin Krimis habe ich immer furchtbar Fernweh und würde lieber heute als morgen in die Bretagne fahren. Wie gut, dass hinten im Buch gleich Internetadresse angegeben sind, bei denen man seine Reise buchen kann. „Bretonisches Leuchten“ ist ein perfekter Krimi für mich. Der einzige Nachteil: nun muss ich auf den nächsten Teil warten und das wird wohl noch ein bisschen dauern. Hoffentlich folgen noch viele Bände!

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  • If we took a holiday

    Bretonisches Leuchten

    Keksisbaby

    11. September 2017 um 14:44

    Das unglaubliche geschieht, Commissaire Dupin macht Ferien mit seiner Freundin zwischen rosa Felsen an der Cote d’Amor. Während Claire sich jedoch in der Sonne auf dem Handtuch am Strand aalt, überfällt den Commissaire eine Unruhe. Rastlos lässt er sich immer wieder nichtige Ausreden einfallen um der Langeweile zu entfliehen. Just als hätte das Schicksal diesen Wink verstanden, verschwindet eine Frau aus dem Hotel und in einem Steinbruch wird eine Tote entdeckt. Natürlich entgeht keinem Bretonen etwas, auch nicht das der berühmte Commissaire Dupin bei ihnen Urlaub macht. Daher wird kurz mal die lokale Staatsmacht übergangen und le Commissaire ermittelt, wenn auch zunächst nicht ganz freiwillig. Doch immer mehr findet er Gefallen an der Abwechslung und fühlt sich wieder wie ein Fisch im Wasser. Nur der hiesige Kommissar findet diesen Umstand wenig amüsant und droht Dupin eine Disziplinarstrafe an.Irgendwie haben die Romane um den Kaffee- und genusssüchtigen Kommissar mich in ihren Bann gezogen. Sein sechster Fall bisher ist einer der Besten. Er ist etwas leichter, was daher kommt, dass der Leser ja mit dem Ermittler in die Ferien reist. Und wieder einmal lernte ich etwas über eine wunderschöne Landschaft in der Bretagne und seine kauzigen Einwohner dazu. Witzig ist, dass Dupin beginnt ein Doppelleben zu führen, um heimlich seinen Ermittlungen nachzugehen. Dies tut er nur zu gern, da er der Tristesse des Strandurlaubs entfliehen will. Noch lustiger ist jedoch, dass auch Claire anscheinend nicht von ihrer Arbeit lassen kann und die Ausreden ihres Liebsten nur zu bereitwillig glaubt, um sich selbst Freiräume zu schaffen. Ein bisschen vermisst habe ich in diesem Band Nolwenn, aber auch die patente Sekretärin ist Verlass. Gegen Ende trägt sie mit ihren unkonventionellen Methoden zur Klärung des Falles auf. Dafür lernt der Leser in diesem Buch andere liebenswerte Charaktere kennen. Wie den gutunterrichteten Frisör, eine umsichtige Kioskbesitzerin und ein hobbyermittelnden Hotelbesitzer. Einer putziger als der andere und typisch bretonisch trocken. Mit der Auflösung hätte ich so nie gerechnet. Und der perfide Plan hätte auch aufgehen können, wenn Le Commissaire nicht ausgerechnet da Urlaub gemacht hätte. Ich habe dieses Buch in meinem Urlaub gelesen und war sofort so entspannt, als würde ich selbst am Strand liegen. Ich hoffe Commissaire Dupin bleibt mir noch lange erhalten, denn nirgendwo sonst lässt sich scheinbar so schön morden wie in der Bretagne.

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  • Verdeckte Ermittlungen im Urlaub

    Bretonisches Leuchten

    Annette69

    23. August 2017 um 11:10

    Apropros Urlaub. Es scheint Einigkeit darüber zu herrschen, dass man im Urlaub etwas Leichtes lesen sollte, zum Abspannen. Zum Beispiel über einen Kommissar und eine Ärztin, die nicht so richtig ausspannen können. Warum im Urlaub nicht mal die grauen Zellen mit etwas füttern, für dessen Verarbeitung im Alltag nicht viel Zeit bleibt?Nein, ich kann mich diesmal nicht in die Begeisterung über den neuen Krimi von Jean-Luc Bannalec einreihen. Er schreibt schöne Dialoge, hat witzige Charaktere im Angebot. Aber die Geschichte ist mir insgesamt zu dünn: ermitteln,die Landschaft preisen, gut essen, exquisit logieren. Und nein, ich möchte nicht, dass der Autor einen Fremdenführer herausgibt, mit dem ich dann alle die Bannalec-Orte erkunden kann. Ich habe nach der Lektüre Sehnsucht - nach den guten alten Agatha-Christie-Krimis. Erinnert sich noch jemand an "Das Böse unter der Sonne"? 

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  • Bretonisches Leuchten

    Bretonisches Leuchten

    Wuestentraum

    21. August 2017 um 09:28

    Commissaire Dupin macht mit seiner Freundin Claire bretonische Ferien zwischen rosa Granitfelsen der Côte d’Armor, Sandstrand und Meer. Claire möchte am Strand liegen, faulenzen und alle fünfe gerade sein lassen. Doch Dupin dreht schon bei dem Gedanken durch, nur rumzuliegen und nichts zu tun. Wie praktisch, dass zeitgleich in dem malerischen Örtchen Tregastel, in dem er und Claire urlauben, zuerst eine Frau verschwindet, die auch Gast im gleichen Hotel war wie sie, dann ein Anschlag auf eine regionale Abgeordnete durchgeführt wird und dann noch zwei Morde geschehen. Dupin ist hocherfreut, endlich gibt es etwas zu tun. Dumm nur, dass Claire ihm strikte Urlaubsruhe verschrieben hat. Und auch seine Mitarbeiter aus Concarneau weigern sich strikt, ihm zu helfen, da er sich dringend erholen soll. Also macht sich der Commissaire heimlich auf Tätersuche und ermittelt mit Hilfe einiger Leute aus dem Dorf, wie z.B. dem Hotelehepaar, der Inhaberin des Presseladens, dem Friseur sowie der Gendarmin aus Tregastel. Der ermittelnde leitende Kommissar aus Lannion bekommt mit, dass Dupin sich einmischen will und will sich direkt bei Dupins Vorgesetzten beschweren und ihm Ärger machen. So macht sich Dupin also auf, Indizien zu sammeln und kauft sich erstmal ein schönes Notizbuch, um alles zu dokumentieren. Im Glauben, Claire würde nichts mitbekommen, wird es für ihn nicht einfach, alle Befragungen und Ortsbesichtigungen der Taten zu koordinieren, denn es ist wirklich viel los zur fraglichen Zeit in Tregastel, was alle aufkommenden Ereignisse betrifft. Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall. Humorvoll hauptsächlich in diesem Fall ist, wie Dupin aber auch Claire versuchen, ihre jeweilige Arbeit vor dem anderen zu verheimlichen. Anscheinend kommen beide auch im Urlaub nicht ohne ihre Tätigkeiten aus und so verbringen sie jede freie Minute ohneeinander damit, sich um ihre beruflichen Tätigkeiten zu kümmern, und gehen fest davon aus, dass der andere davon nichts mitbekommt. Bretonisches Leuchten ist bereits Dupins sechster Fall, aber leider erst mein erster Fall mit Commissaire Dupin. Er war mir auf Anhieb sympathisch, genauso wie fast alle beschriebenen Charaktere in diesem Fall. Auch die Landschaftsbeschreibungen und Köstlichkeiten der Region waren gekonnt mit eingefügt und man bekam sofort Lust, an genau diesen Ort sofort reisen zu wollen. Fazit: Ein ruhig dahinfließender Krimi, die Spannung ließ zwar etwas auf sich warten, aber der gelungene Schreibstil sowie der einfließende Humor machten diesen Krimi zu einem tollen Lesespaß.

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  • Wie Urlaub an der französischen Küste der Bretagne

    Bretonisches Leuchten

    sommerlese

    27. July 2017 um 22:59

    Der Krimi "Bretonisches Leuchten" ist Jean-Luc Bannalecs sechster Fall um Kommissar Dupin. Die Reihe erscheint bei Kiepenheuer & Witsch. Es sind Sommerferien und George Dupin reist mit seiner Freundin Claire nach Trégastel an die berühmte Rosa Granitküste. Zwei Wochen ausspannen, die Seele baumeln lassen, beide haben Urlaub dringend nötig. Es ist dort wunderschön, das Wetter ist herrlich warm und dennoch kann Dupin nicht den ganzen Tag am Strand liegen. Als eine Frau vermisst wird und kurz darauf auch noch eine Tote entdeckt wird, bekommt Dupin wieder gute Laune, denn damit ergeben sich jede Menge Möglichkeiten für aufregende Ermittlungen. "Der "Weiße Strand" galt als einer der schönsten Strände der Bretagne. An beiden Seiten des Zipfels flaches, klares, helles Meer in karibischen Farbabstufungen: kristallines Hellblau zunächst, dann Smaragdgrün, später Türkis, allmählich Grünblau und dann ...Tiefblau. Zitat Seite 163 Genau für diese Beschreibungen liebe ich dieses Buch. Aber auch die logisch aufgebaute Krimihandlung muss sich nicht verstecken. Es geht zwar recht ruhig zu, aber es ist ja auch Hochsommer und Urlaub und da kommt man auch mit Ruhe ans Ziel. Dupins Ermittlungen machen Spaß, überall hat er seine geheimen Quellen, die ihn auf den neuesten Stand der offiziellen Ermittlungen bringen. Selbst der Gastwirt und der Frisör mischen mit.  George Dupin macht Urlaub und soll nur faul am Strand liegen, nein, das Nichtstun liegt ihm einfach nicht. Er braucht Abwechslung und da kommen die beiden Fälle, die mit dem Steinbruch zusammen hängen, ja genau im richtigen Moment, um dem Urlaub doch noch ein wenig Abenteuer zu verleihen. Ein neues Clairefontaine muss her, für seine Notizen aus den Befragungen. Der ansässige Kommissar und Nolwenn ahnen seine Aktivität und versuchen Dupin an den Ermittlungen zu hindern. Was mir besonders ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte, sind die Versuche von George und Claire, ihre geheime Arbeit in den Ferien voreinander geheim zu halten. Es ist sehr amüsant, wie sie jede erdenkliche Möglichkeit für berufliche Dinge nutzen und die Arbeit scheinbar brauchen. Nebenbei liegen sie zusammen am Strand, bestaunen die Felsformationen, unternehmen Spaziergänge am Meer und geniessen ihr gemeinsames Abendessen: stets gibt es ein mehrgängiges Menue aus der bretonischen Küche mit dem passendem Wein. Da kommt man schon mal ins Träumen und auch die wunderschönen, etwas ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen gehören zwar nicht in einen Spannungsroman, hier in diesem Ferien-Krimi jedoch passen sie ganz wunderbar. Sie bringen regelrecht Urlaubsgefühle mit und runden die Geschichte stimmig ab. Bannalec hat mir mit diesem Krimi schöne, unterhaltsam fesselnde Lesestunden geschenkt und ich habe von der Bretagne geträumt. Mehr geht nicht, daher gibt es von mir 5 Sterne.

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  • Dupin auf Urlaubsreise

    Bretonisches Leuchten

    Fadenchaos

    15. July 2017 um 19:59

    Kommissar Dupin befindet sich in seinem sechsten Fall mit seiner Freundin Claire in Urlaub. Statt die erholsame Zeit im Norden der Bretagne zu genießen langweilt er sich im Gegensatz zu seiner Freundin den ganzen Tag. Der Höhepunkt stellt für ihn das Abendessen dar.  Aber als plötzlich eine Urlauberin aus dem gleichen Hotel spurlos verschwindet und auf eine Abgeordnete ein Anschlag verübt wird nimmt Dupin heimlich Ermittlungen auf.   Wie schon in den vorigen Fällen lässt sich der Krimi flüssig lesen. Neben der Handlung versteht es der Autor einem die Örtlichkeiten schmackhaft zu machen, so dass man gleich Lust hätte in die Bretagne zu fahren.  Auch bei der Beschreibung des Essens läuft einem das Wasser im Mund zusammen.  Die Charaktere waren wie immer interessant, wenn auch manchmal etwas oberflächig gestaltet. Da Dupin in Urlaub war, kamen seine Kollegen diesmal etwas zu kurz. Das Zusammenspiel dieser hat mir in den Vorgängerromanen immer sehr gut gefallen. Aber die Beziehung zu der Inspektorin vor Ort war auch sehr schön beschrieben. Auch die Eigenarten der Ortsbewohner konnte man sich gut vorstellen, insbesondere der Hotelier und der Friseur und ihre Beziehungen zu den anderen Dorfbewohner waren so beschrieben, wie man es sich in so einem kleinen Küstenort vorstellt.   Der eigentliche Krimiplot kam aber leider etwas schleppend in Gang.  Fast die erste Hälfte des Buches wusste Dupin nichts mit sich anzufangen bis der eigentliche Fall in Gang kam. Erst danach konnte ich den Krimi nicht mehr aus der Hand legen. Aber der Fall hat letztendlich nicht soviel hergegeben, so dass die Seitenzahl mit einer viel zulangen Beschreibung des Urlaubs von Dupin gefüllt wurde.  Das Cover passt sehr gut zum Buch und gefällt mir.  Wie auch schon die Vorgängerkrimis um Kommissar Dupin ist dies ein typischer Urlaubskrimi,  den man besten im Liegestuhl liest und sich in den nächsten Urlaub in die Bretagne träumt. 

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  • Ferien, nichts als Ferien!

    Bretonisches Leuchten

    Nabura

    11. July 2017 um 21:07

    Für Kommissar Dupin stehen zwei Wochen Strandurlaub an der Côte de Granit Rose gemeinsam mit Claire auf dem Programm. Doch die verordnete Ruhe wird für ihn schnell zur Geduldsprobe. Seine Anrufe auf dem Kommissariat ändern an seiner Langeweile nichts, denn Nolwenn verweigert ihm jegliche Information. Doch dann kommt es in seinem Ferienort Trégastel zu einer Reihe von Vorfällen: Erst gibt es einen Diebstahl und einen Einbruch, dann wird eine Abgeordnete durch einen Steinwurf verletzt und schließlich verschwindet ein anderer Feriengast spurlos. Gibt es Zusammenhänge? Heimlich stellt Dupin Nachforschungen an, bei denen er sich weder von Claire noch vom ansässigen Kommissar erwischen lassen sollte…Auf den ersten Seiten des inzwischen sechsten Falls für Kommissar Dupin scheint ein neuer Fall ganz weit weg zu sein. Dupin befindet sich im Sommerurlaub und soll den Tag mit Schwimmen, Sonnen und Essen verbringen. Zumindest gegen letzteres hat er nichts einzuwenden, doch das Nichtstun setzt ihm schnell zu. Er verweist zwar immer wieder auf seine Ferien, kann aber Anrufe im Kommissariat nicht sein lassen und hört auch bald bei den Gerüchten über merkwürdige Vorfälle genauer hin, die die Runde machen. Der recht ruhige Start hielt einige amüsante Momente bereit, doch ich wartete noch auf mehr Schwung und einen „richtigen“ Fall, der gelöst werden will.Ruhelos wandert Dupin umher und macht so schnell neue, interessante Bekanntschaften in Trégastel. Sein erster Kontakt in Sachen Neuigkeiten und Gerüchte ist Rosmin Bellet. Der eifrige Hotelbesitzer erzählt Dupin von den aktuellen Vorfällen wie dem Diebstahl einer Heiligenstatue, einem Einbruch ohne dass etwas entwendet wurde und schließlich dem Steinwurf auf eine Abgeordnete. Das gibt Dupin den entscheidenden Schubs, sich mal etwas umzuhören, zum Beispiel bei Élodie Riou, der nicht weniger redseligen Besitzerin des Presseladens, die ihm auch sagen kann, wann man Verdächtige bei ihr im Laden „zufällig“ abpassen kann. Spätestens als auch noch eine Frau vor seinen Augen verschwindet und Dupin dem nachgehen will ist nicht mehr zu leugnen, dass er auch in den Ferien das Ermitteln nicht sein lassen kann.Dupins Versuche, seine Aktivitäten geheim zu halten, sind wirklich unterhaltsam. So kauft er zum Beispiel ein blaues Clairefontaine statt eines roten für seine Notizen und schlägt euphorisch Ausflüge zu Orten vor, die in möglicher Verbindung zu den Vorfällen stehen. Claire scheint von seinen Ermittlungen nichts zu merken – oder kommen ihr Dupins Ausreden, die Zeit nicht auf dem Liegetuch zu verbringen, etwa gelegen? Trotzdem muss Dupin Informationen für seine Ermittlungen vor allem aus zweiter Hand beziehen und Befragungen unter dem Deckmantel harmloser Plaudereien vornehmen. Das geht alles nicht sonderlich schnell und ich vermisste die echte, heißt unmittelbare Ermittlungsarbeit.Mit dem Fund einer Toten wird die Geschichte schließlich interessanter. Wer war die Frau? Was hatte sie am Fundort zu suchen? Auch hier wird Dupin von seinen Kontakten auf dem Laufenden gehalten, zu denen immer mehr Personen zählen. Ob trotzdem geheim halten kann, was er da macht? Der ansässige Kommissar scheint zumindest eine Vermutung zu haben, dass da etwas im Busch ist. Derweil ferien-ermittelt Dupin weiter in verschiedene Richtungen. Es gibt viele Fragen und einige Verdächtige, die wenn nicht in den Steinwurf und den Mord, dann zumindest in andere krumme Machenschaften verwickelt sind. Die Auflösung ist schließlich plausibel, doch die Art und Weise der Offenbarung ist selbst für Dupin schräg und konnte mich nicht so recht überzeugen.In „Bretonisches Leuchten“ macht Dupin gemeinsam mit Claire Strandurlaub. Doch Ruhe ist für den Kommissar ein Fremdwort, und so beginnt er schnell, sich bezüglich verschiedener Vorkommisse in der Gegend umzuhören. Als eine Tote gefunden wird ist Dupins Lust, Ermittlungen anzustellen, endgültig geweckt. Seine Versuche, die Nachforschungen geheim zu halten, waren sehr amüsant. Doch insgesamt kam die Geschichte nicht so recht in Schwung. Die neuen Charaktere sind interessant, doch ich hätte mir mehr unmittelbare Ermittlungsarbeit und überraschende Entwicklungen gewünscht. Die Idee, Dupin in die Ferien zu schicken, hat mir gut gefallen, doch in der Umsetzung reicht es bei mir nur für gute drei Sterne.

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  • Nicht nur Kult, sondern auch gut

    Bretonisches Leuchten

    michael_lehmann-pape

    10. July 2017 um 13:58

    Nicht nur Kult, sondern auch gutImmer wieder, auch in diesem sechsten Band Dupin-Reihe, gelingt es Bannalec, eine Ortschaft, eine umgrenzte Gegend der Bretagne mit ihren geographischen und sozialen Eigenheiten mit zu einer der „Personen“ im Geschehen zu gestalten.Diesmal trifft der Leser Dupin und seine Lebensgefährtin Claire Lannoay in Tregastel-Plage an. An der „Cote de Granit Roses“, die Bannalec ebenso lebendig und intensiv zu beschreiben versteht, wie er Dupin allmählich in seinen neuen Fall eintauchen lässt und wie er, wie immer, eine ganze Reihe von Gerichten dem Leser schmackhaft vor Augen führt. Denn auch dies ist untrennbarer Teil von Dupin, die Liebe zum guten Essen, von der „schmackhaften Minipizza“ zum Salzwiesenlamm der Gegend bis zum (natürlich immer gekühlten) Rose-Wein.„Es war atemberaubend schön. Surreal schön“.Das Licht. Das Meer. Der Ort. Die Granitfelsen,Was zu Beginn Dupins einzige Freuden zu sein scheinen, denn die vielfachen „Spaziergänge den Strand herauf und herunter kann man eher nicht dem Genuss, sondern der inneren Unruhe des geplagten Urlaubers Dupin zuordnen.Man hat es ja schon die ganze Zeit geahnt, doch so klar, wie in diesem Fall war es noch nicht im Zentrum der Beschreibungen. Dass der Mann ein Workaholic ist, aus Not. Da ihn einfach nichts wirklich so sehr interessiert, wie das „sich vertiefen“ in einen Fall.Schon in der kleinen Bu8chhandlung des Ortes muss er stark an sich halten, nicht eines seiner bevorzugten roten Notizbücher zu erstehen. Das wäre dann doch ein zu auffälliges Zeichen für Claire, dass der Mann nicht in der Lage ist, entspannt mit ihr auf dem sandgefluteten Handtuch am Strand seine Zeit zu verbringen. Ob da der Wanderführer hilft, den er kauft? Oder ob Claire dann doch dazu neigen würde, die Meinung seines Arztes zu teilen, der ihm eine „Abspannung“ attestiert und gleich 14 Tage Urlaub nun im Raum stehen.Bei der auch seine enge vertraute Assistentin Nolwenn gewichtig mitspielt. Denn alle ´beruflichen Kontakte hält sie von ihm fern und weigert sich, auch nur ein paar Minuten mit ihm am Telefon zu fachsimpeln. „So hatte das Unglück seinen Lauf genommen und sie – jetzt hier – auf das große, fliederfarbene Handtuch gebracht“.Gut, dass der kleine Ort eine gewisse „kriminelle Energie“ hat. Nicht nur, dass drei Sack Mehl gestohlen wurden vor einiger Zeit, auch eine Statue aus einer Kapelle ist seit zwei Tagen abgängig und ein Einbruch in das „Gustav-Eiffel-Haus“ liegt auch erst eine Woche zurück.Wie der Hotelbetreiber zu erzählen weiß.Man ahnt es, auch wenn Dupin zunächst nur mit halbem Ohr hinhört. Die Not der Unruhe und Langeweile wird dazu führen, dass der Inspektor die Fährte aufnimmt. Verborgen vor Claire natürlich, zunächst auf jeden Fall, was zu einer Reihe erheiternder Verwicklungen führt. Und immer mit dem Blick für die Besonderheiten der Landschaft, das eigentümlich „bretonische“, was auch Napoleon angeht und, ebenfalls wie immer, entfaltet sich ein ausgeklügelter Fall.So ergibt sich im Gesamten wiederum ein bestechender Kriminalroman, der bestens zu unterhalten versteht und den Leser tief eintauchen lässt in die durchweg treffend und differenziert gezeichneten Figuren und in „La Finistere“, die Bretagne.  

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  • Wunderbare Urlaubslektuere

    Bretonisches Leuchten

    Muschel

    09. July 2017 um 18:32

    Wie immer hat mich auch dieser Krimi um Commissaire Dupin aus der Feder von Jean- Luc Bannalec ganz wunderbar unterhalten und mich nebenbei auch noch in Urlaubsstimmung versetzen koennen. Auch dieser Fall wieder spannend und ich hatte wiedermal das Gefuehl, selbst mit dabei gewesen zu sein. Einfach wunderbar.

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