Jean-Luc Bannalec Bretonisches Leuchten

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Inhaltsangabe zu „Bretonisches Leuchten“ von Jean-Luc Bannalec

Bretonische Ferien und ein perfides Verbrechen Zwischen den rosa Granitfelsen der Côte d‘Armor steht Commissaire Dupin vor einer unlösbaren Aufgabe: Es ist Hochsommer, und er soll Ferien machen. Am Strand liegen, die milde Süße des Lebens auskosten – zwei Wochen lang. Für Dupin eine unerträgliche Vorstellung. Zum Glück, muss man da fast sagen, verschwindet vor seinen Augen eine Frau. Und ein Verbrechen ungeahnten Ausmaßes erschüttert das malerische Örtchen Trégastel. Während Claire die Ruhe zu genießen scheint, nutzt Dupin jede Gelegenheit, das Strandhandtuch zu verlassen. Das fabelhafte Abendessen auf der Terrasse und die Gerüchte über eine geklaute Heiligenstatue gehören zu den wenigen spannenden Momenten seiner Tage. Doch dann verschwindet eine Frau vor den Augen der Hotelgäste spurlos und es wird ein Anschlag auf eine Abgeordnete verübt, die im Clinch mit den Landwirten liegt. Wenig später erschüttert der Fund einer Leiche den Küstenort. Heimlich nimmt Dupin mithilfe der Dorfbewohner die Ermittlungen auf, schließlich dürfen Claire und seine Kollegen aus Concarneau nichts mitbekommen, sie haben ihm strengste Erholung verordnet. Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall.

Schön, so ein Urlaub :)

— faanie

Schöne Urlaubslektüre! Allerdings wieder ein sehr unspektakulärer Krimi... hatte nach Teil 5 mehr erhofft

— Alina97

Comm. Dupin als Urlauber - kaum vorstellbar. Diesmal ein echt ruhiger Krimi.

— Bellis-Perennis

(Zu)Ruhiger Urlaubskrimi

— Ally91

Ich liebe die Krimis mit Georges Dupin! Auch der sechste Teil war wieder ganz wunderbar. Ich muss schnell eine Reise in die Bretagne buchen

— TanyBee

Nette kleine Geschichte, witzige Dialoge vor herrlicher Kulisse - die perfekte Urlaubslektüre?

— Annette69

Ruhiger Krimi mit tollen Landschaftsbeschreibungen

— Wuestentraum

Dupin muss Ferien machen. Aber natürlich kann er es nicht lassen zu ermitteln. Witzig, genial, bretonisch, typisch Banalec

— mareikealbracht

Dieser Teil war wieder Klasse. Diesmal auch recht amüsant, weil Dupin ja gar nicht ermitteln darf und soll....es aber nicht lassen kann :-).

— 22an08

Bunter Mix aus Bretagne-Reiseführer, Krimi und guter Unterhaltung um einen auch in den Ferien ermittelnden Dupin!

— sommerlese

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  • Nichts ist Dupin unerträglicher als Müßiggang

    Bretonisches Leuchten

    Bellis-Perennis

    29. September 2017 um 16:33

    George Dupin ist auf Anraten des Arztes, seiner Freundin Claire und der Kollegen für zwei Wochen zu einem Urlaub verdonnert. Doch „Nichts war Dupin unerträglicher als Müßiggang.“ (S.10) der umtriebige Inspektor hält es kaum auf dem Strandtuch seiner Liebsten aus.Doch er wäre nicht George Dupin, wenn er nicht einen Ausweg aus diesem Dilemma fände. Denn als sein Beruf offenkundig wird, erzählt man ihm von allerlei Ungereimtheiten wie z.B. dem Dienstahl einer Heiligenfigur, dem Anschlag auf eine Politikerin mittels Stein und, dann gibt es plötzlich eine echte Tote. Ermitteln streng verboten!Die Bretonen, allesamt irgendwie miteinander verwandt oder zumindest verschwägert, versorgen Dupin allerdings mit Nachrichten und Infos, so dass er heimlich doch ermitteln und den Fall lösen kann.Meine Meinung:Mir gefällt die ruhige Art dieser Krimi-Reihe. Es muss nicht immer hektische Verfolgungsjagden und/oder Schießereien geben.Gut gelungen ist das Herumlavieren des Zwangsurlaubers, um seine heimlichen Tätigkeiten zu verbergen. Als er dann draufkommt, dass seine Claire via Mobiltelefon Arbeitsanweisungen in ihrer Klinik gibt, musste ich herzlich schmunzeln.Ein bisschen haben mir seine Mitarbeite Riwal, Kadeg und vor allem Nolwenn gefehlt. Diese Personen bereichern durch ihre unterschiedlichen Charaktere die Krimis.Fazit:Ein Urlaubskrimi, der durch die Beschreibung von Land und Leuten so richtig Lust auf die Bretagne macht. 

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    • 3
  • Entspannte Atmosphäre, unaufgeregter Fall

    Bretonisches Leuchten

    Ally91

    13. September 2017 um 13:32

    Der Kommissar muss Urlaub machen und nimmt den Leser mal wieder zu einem traumhaften Ort in der Bretagne mit. Diese Mischung passt auch perfekt zum eigenen Urlaub...der neue Fall von Dupin liest sich entspannt, beruhigt und zeichnet wieder einmal perfekte Vorstellungen von den wohl schönsten Orten in Frankreich. Trotz der malerischen Umschreibungen ist es für mich der bisher schwächste Fall und somit auch der schwächste Band der Buchreihe. Am Strand und in der Sonne mag sich der Krimi gut lesen, aber bei diesem verregnetem Sommer und auch zu Hause bringt er einfach keine Spannung auf. Es fehlt stets der Wow-Moment, den ich bisher von den Dupin-Ermittlungen kenne. Die Umstände des Falles spielen eine absolute Nebenrolle und das macht den Fall und auch die Geschichte langweilig. Klar, der Kommisar hat Urlaub und ein Ermittlungsverbot....aber mehr Pepp hätte dem neuen Teil echt gut getan!

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  • Wunderbar wie immer!

    Bretonisches Leuchten

    TanyBee

    12. September 2017 um 09:58

    Im sechsten Band der Georges Dupin Reihe soll Dupin sich endlich einmal entspannen, Urlaub machen. Er fährt mit seiner Freundin Claire an die rosa Granitküste in den Ort Tregastel. Alle haben sich gegen ihn verbündet: Riwal, Kadeg und Nolwenn wimmeln ihn am Telefon ab und Claire möchte am liebsten den ganzen Tag am Strand liegen. Doch Dupin findet trotzdem einen Fall, indem er heimlich ermitteln kann.Ich liebe die Reihe mit Kommissar Dupin! Aus folgenden Gründen: es sind klassische Krimis, ohne allzu viel Grausamkeiten oder Actionszenen. Dupin hat genau den richtigen Grad an liebenswerter Verschrobenheit. Die Beschreibungen der Bretagne und des Essens dort sind einfach wunderbar! Auch der sechste Band hat mich nicht enttäuscht, im Gegenteil: Der Leser lernt wieder eine neue Gegend der Bretagne kennen (ich will da sofort hin!!) und diesmal habe ich mich sogar besonders amüsiert, da Dupin sich innerlich gegen den Urlaub wehrt und seine Ermittlungen geheim durchführt, was mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat. Riwal, Kadeg und Nolwenn haben mir etwas gefehlt, da sie nur kleinere Auftritte hatten, aber beim nächsten Mal sind sie sicher wieder dabei. Die Dorfbewohner haben das wettgemacht. Der Autor schafft hat herrliche Charaktere erschaffen, die einem richtig ans Herz wachsen.Der Kriminalfall war auch nach meinem Geschmack: man hätte als Leser durchaus darauf kommen können, aber es war sehr knifflig und mir ist es nicht gelungen. Es blieb bis zum Ende spannend!Nach der Lektüre eines Dupin Krimis habe ich immer furchtbar Fernweh und würde lieber heute als morgen in die Bretagne fahren. Wie gut, dass hinten im Buch gleich Internetadresse angegeben sind, bei denen man seine Reise buchen kann. „Bretonisches Leuchten“ ist ein perfekter Krimi für mich. Der einzige Nachteil: nun muss ich auf den nächsten Teil warten und das wird wohl noch ein bisschen dauern. Hoffentlich folgen noch viele Bände!

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  • If we took a holiday

    Bretonisches Leuchten

    Keksisbaby

    11. September 2017 um 14:44

    Das unglaubliche geschieht, Commissaire Dupin macht Ferien mit seiner Freundin zwischen rosa Felsen an der Cote d’Amor. Während Claire sich jedoch in der Sonne auf dem Handtuch am Strand aalt, überfällt den Commissaire eine Unruhe. Rastlos lässt er sich immer wieder nichtige Ausreden einfallen um der Langeweile zu entfliehen. Just als hätte das Schicksal diesen Wink verstanden, verschwindet eine Frau aus dem Hotel und in einem Steinbruch wird eine Tote entdeckt. Natürlich entgeht keinem Bretonen etwas, auch nicht das der berühmte Commissaire Dupin bei ihnen Urlaub macht. Daher wird kurz mal die lokale Staatsmacht übergangen und le Commissaire ermittelt, wenn auch zunächst nicht ganz freiwillig. Doch immer mehr findet er Gefallen an der Abwechslung und fühlt sich wieder wie ein Fisch im Wasser. Nur der hiesige Kommissar findet diesen Umstand wenig amüsant und droht Dupin eine Disziplinarstrafe an.Irgendwie haben die Romane um den Kaffee- und genusssüchtigen Kommissar mich in ihren Bann gezogen. Sein sechster Fall bisher ist einer der Besten. Er ist etwas leichter, was daher kommt, dass der Leser ja mit dem Ermittler in die Ferien reist. Und wieder einmal lernte ich etwas über eine wunderschöne Landschaft in der Bretagne und seine kauzigen Einwohner dazu. Witzig ist, dass Dupin beginnt ein Doppelleben zu führen, um heimlich seinen Ermittlungen nachzugehen. Dies tut er nur zu gern, da er der Tristesse des Strandurlaubs entfliehen will. Noch lustiger ist jedoch, dass auch Claire anscheinend nicht von ihrer Arbeit lassen kann und die Ausreden ihres Liebsten nur zu bereitwillig glaubt, um sich selbst Freiräume zu schaffen. Ein bisschen vermisst habe ich in diesem Band Nolwenn, aber auch die patente Sekretärin ist Verlass. Gegen Ende trägt sie mit ihren unkonventionellen Methoden zur Klärung des Falles auf. Dafür lernt der Leser in diesem Buch andere liebenswerte Charaktere kennen. Wie den gutunterrichteten Frisör, eine umsichtige Kioskbesitzerin und ein hobbyermittelnden Hotelbesitzer. Einer putziger als der andere und typisch bretonisch trocken. Mit der Auflösung hätte ich so nie gerechnet. Und der perfide Plan hätte auch aufgehen können, wenn Le Commissaire nicht ausgerechnet da Urlaub gemacht hätte. Ich habe dieses Buch in meinem Urlaub gelesen und war sofort so entspannt, als würde ich selbst am Strand liegen. Ich hoffe Commissaire Dupin bleibt mir noch lange erhalten, denn nirgendwo sonst lässt sich scheinbar so schön morden wie in der Bretagne.

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  • Verdeckte Ermittlungen im Urlaub

    Bretonisches Leuchten

    Annette69

    23. August 2017 um 11:10

    Apropros Urlaub. Es scheint Einigkeit darüber zu herrschen, dass man im Urlaub etwas Leichtes lesen sollte, zum Abspannen. Zum Beispiel über einen Kommissar und eine Ärztin, die nicht so richtig ausspannen können. Warum im Urlaub nicht mal die grauen Zellen mit etwas füttern, für dessen Verarbeitung im Alltag nicht viel Zeit bleibt?Nein, ich kann mich diesmal nicht in die Begeisterung über den neuen Krimi von Jean-Luc Bannalec einreihen. Er schreibt schöne Dialoge, hat witzige Charaktere im Angebot. Aber die Geschichte ist mir insgesamt zu dünn: ermitteln,die Landschaft preisen, gut essen, exquisit logieren. Und nein, ich möchte nicht, dass der Autor einen Fremdenführer herausgibt, mit dem ich dann alle die Bannalec-Orte erkunden kann. Ich habe nach der Lektüre Sehnsucht - nach den guten alten Agatha-Christie-Krimis. Erinnert sich noch jemand an "Das Böse unter der Sonne"? 

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  • Bretonisches Leuchten

    Bretonisches Leuchten

    Wuestentraum

    21. August 2017 um 09:28

    Commissaire Dupin macht mit seiner Freundin Claire bretonische Ferien zwischen rosa Granitfelsen der Côte d’Armor, Sandstrand und Meer. Claire möchte am Strand liegen, faulenzen und alle fünfe gerade sein lassen. Doch Dupin dreht schon bei dem Gedanken durch, nur rumzuliegen und nichts zu tun. Wie praktisch, dass zeitgleich in dem malerischen Örtchen Tregastel, in dem er und Claire urlauben, zuerst eine Frau verschwindet, die auch Gast im gleichen Hotel war wie sie, dann ein Anschlag auf eine regionale Abgeordnete durchgeführt wird und dann noch zwei Morde geschehen. Dupin ist hocherfreut, endlich gibt es etwas zu tun. Dumm nur, dass Claire ihm strikte Urlaubsruhe verschrieben hat. Und auch seine Mitarbeiter aus Concarneau weigern sich strikt, ihm zu helfen, da er sich dringend erholen soll. Also macht sich der Commissaire heimlich auf Tätersuche und ermittelt mit Hilfe einiger Leute aus dem Dorf, wie z.B. dem Hotelehepaar, der Inhaberin des Presseladens, dem Friseur sowie der Gendarmin aus Tregastel. Der ermittelnde leitende Kommissar aus Lannion bekommt mit, dass Dupin sich einmischen will und will sich direkt bei Dupins Vorgesetzten beschweren und ihm Ärger machen. So macht sich Dupin also auf, Indizien zu sammeln und kauft sich erstmal ein schönes Notizbuch, um alles zu dokumentieren. Im Glauben, Claire würde nichts mitbekommen, wird es für ihn nicht einfach, alle Befragungen und Ortsbesichtigungen der Taten zu koordinieren, denn es ist wirklich viel los zur fraglichen Zeit in Tregastel, was alle aufkommenden Ereignisse betrifft. Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall. Humorvoll hauptsächlich in diesem Fall ist, wie Dupin aber auch Claire versuchen, ihre jeweilige Arbeit vor dem anderen zu verheimlichen. Anscheinend kommen beide auch im Urlaub nicht ohne ihre Tätigkeiten aus und so verbringen sie jede freie Minute ohneeinander damit, sich um ihre beruflichen Tätigkeiten zu kümmern, und gehen fest davon aus, dass der andere davon nichts mitbekommt. Bretonisches Leuchten ist bereits Dupins sechster Fall, aber leider erst mein erster Fall mit Commissaire Dupin. Er war mir auf Anhieb sympathisch, genauso wie fast alle beschriebenen Charaktere in diesem Fall. Auch die Landschaftsbeschreibungen und Köstlichkeiten der Region waren gekonnt mit eingefügt und man bekam sofort Lust, an genau diesen Ort sofort reisen zu wollen. Fazit: Ein ruhig dahinfließender Krimi, die Spannung ließ zwar etwas auf sich warten, aber der gelungene Schreibstil sowie der einfließende Humor machten diesen Krimi zu einem tollen Lesespaß.

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  • Wie Urlaub an der französischen Küste der Bretagne

    Bretonisches Leuchten

    sommerlese

    27. July 2017 um 22:59

    Der Krimi "Bretonisches Leuchten" ist Jean-Luc Bannalecs sechster Fall um Kommissar Dupin. Die Reihe erscheint bei Kiepenheuer & Witsch. Es sind Sommerferien und George Dupin reist mit seiner Freundin Claire nach Trégastel an die berühmte Rosa Granitküste. Zwei Wochen ausspannen, die Seele baumeln lassen, beide haben Urlaub dringend nötig. Es ist dort wunderschön, das Wetter ist herrlich warm und dennoch kann Dupin nicht den ganzen Tag am Strand liegen. Als eine Frau vermisst wird und kurz darauf auch noch eine Tote entdeckt wird, bekommt Dupin wieder gute Laune, denn damit ergeben sich jede Menge Möglichkeiten für aufregende Ermittlungen. "Der "Weiße Strand" galt als einer der schönsten Strände der Bretagne. An beiden Seiten des Zipfels flaches, klares, helles Meer in karibischen Farbabstufungen: kristallines Hellblau zunächst, dann Smaragdgrün, später Türkis, allmählich Grünblau und dann ...Tiefblau. Zitat Seite 163 Genau für diese Beschreibungen liebe ich dieses Buch. Aber auch die logisch aufgebaute Krimihandlung muss sich nicht verstecken. Es geht zwar recht ruhig zu, aber es ist ja auch Hochsommer und Urlaub und da kommt man auch mit Ruhe ans Ziel. Dupins Ermittlungen machen Spaß, überall hat er seine geheimen Quellen, die ihn auf den neuesten Stand der offiziellen Ermittlungen bringen. Selbst der Gastwirt und der Frisör mischen mit.  George Dupin macht Urlaub und soll nur faul am Strand liegen, nein, das Nichtstun liegt ihm einfach nicht. Er braucht Abwechslung und da kommen die beiden Fälle, die mit dem Steinbruch zusammen hängen, ja genau im richtigen Moment, um dem Urlaub doch noch ein wenig Abenteuer zu verleihen. Ein neues Clairefontaine muss her, für seine Notizen aus den Befragungen. Der ansässige Kommissar und Nolwenn ahnen seine Aktivität und versuchen Dupin an den Ermittlungen zu hindern. Was mir besonders ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte, sind die Versuche von George und Claire, ihre geheime Arbeit in den Ferien voreinander geheim zu halten. Es ist sehr amüsant, wie sie jede erdenkliche Möglichkeit für berufliche Dinge nutzen und die Arbeit scheinbar brauchen. Nebenbei liegen sie zusammen am Strand, bestaunen die Felsformationen, unternehmen Spaziergänge am Meer und geniessen ihr gemeinsames Abendessen: stets gibt es ein mehrgängiges Menue aus der bretonischen Küche mit dem passendem Wein. Da kommt man schon mal ins Träumen und auch die wunderschönen, etwas ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen gehören zwar nicht in einen Spannungsroman, hier in diesem Ferien-Krimi jedoch passen sie ganz wunderbar. Sie bringen regelrecht Urlaubsgefühle mit und runden die Geschichte stimmig ab. Bannalec hat mir mit diesem Krimi schöne, unterhaltsam fesselnde Lesestunden geschenkt und ich habe von der Bretagne geträumt. Mehr geht nicht, daher gibt es von mir 5 Sterne.

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  • Dupin auf Urlaubsreise

    Bretonisches Leuchten

    Fadenchaos

    15. July 2017 um 19:59

    Kommissar Dupin befindet sich in seinem sechsten Fall mit seiner Freundin Claire in Urlaub. Statt die erholsame Zeit im Norden der Bretagne zu genießen langweilt er sich im Gegensatz zu seiner Freundin den ganzen Tag. Der Höhepunkt stellt für ihn das Abendessen dar.  Aber als plötzlich eine Urlauberin aus dem gleichen Hotel spurlos verschwindet und auf eine Abgeordnete ein Anschlag verübt wird nimmt Dupin heimlich Ermittlungen auf.   Wie schon in den vorigen Fällen lässt sich der Krimi flüssig lesen. Neben der Handlung versteht es der Autor einem die Örtlichkeiten schmackhaft zu machen, so dass man gleich Lust hätte in die Bretagne zu fahren.  Auch bei der Beschreibung des Essens läuft einem das Wasser im Mund zusammen.  Die Charaktere waren wie immer interessant, wenn auch manchmal etwas oberflächig gestaltet. Da Dupin in Urlaub war, kamen seine Kollegen diesmal etwas zu kurz. Das Zusammenspiel dieser hat mir in den Vorgängerromanen immer sehr gut gefallen. Aber die Beziehung zu der Inspektorin vor Ort war auch sehr schön beschrieben. Auch die Eigenarten der Ortsbewohner konnte man sich gut vorstellen, insbesondere der Hotelier und der Friseur und ihre Beziehungen zu den anderen Dorfbewohner waren so beschrieben, wie man es sich in so einem kleinen Küstenort vorstellt.   Der eigentliche Krimiplot kam aber leider etwas schleppend in Gang.  Fast die erste Hälfte des Buches wusste Dupin nichts mit sich anzufangen bis der eigentliche Fall in Gang kam. Erst danach konnte ich den Krimi nicht mehr aus der Hand legen. Aber der Fall hat letztendlich nicht soviel hergegeben, so dass die Seitenzahl mit einer viel zulangen Beschreibung des Urlaubs von Dupin gefüllt wurde.  Das Cover passt sehr gut zum Buch und gefällt mir.  Wie auch schon die Vorgängerkrimis um Kommissar Dupin ist dies ein typischer Urlaubskrimi,  den man besten im Liegestuhl liest und sich in den nächsten Urlaub in die Bretagne träumt. 

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  • Ferien, nichts als Ferien!

    Bretonisches Leuchten

    Nabura

    11. July 2017 um 21:07

    Für Kommissar Dupin stehen zwei Wochen Strandurlaub an der Côte de Granit Rose gemeinsam mit Claire auf dem Programm. Doch die verordnete Ruhe wird für ihn schnell zur Geduldsprobe. Seine Anrufe auf dem Kommissariat ändern an seiner Langeweile nichts, denn Nolwenn verweigert ihm jegliche Information. Doch dann kommt es in seinem Ferienort Trégastel zu einer Reihe von Vorfällen: Erst gibt es einen Diebstahl und einen Einbruch, dann wird eine Abgeordnete durch einen Steinwurf verletzt und schließlich verschwindet ein anderer Feriengast spurlos. Gibt es Zusammenhänge? Heimlich stellt Dupin Nachforschungen an, bei denen er sich weder von Claire noch vom ansässigen Kommissar erwischen lassen sollte…Auf den ersten Seiten des inzwischen sechsten Falls für Kommissar Dupin scheint ein neuer Fall ganz weit weg zu sein. Dupin befindet sich im Sommerurlaub und soll den Tag mit Schwimmen, Sonnen und Essen verbringen. Zumindest gegen letzteres hat er nichts einzuwenden, doch das Nichtstun setzt ihm schnell zu. Er verweist zwar immer wieder auf seine Ferien, kann aber Anrufe im Kommissariat nicht sein lassen und hört auch bald bei den Gerüchten über merkwürdige Vorfälle genauer hin, die die Runde machen. Der recht ruhige Start hielt einige amüsante Momente bereit, doch ich wartete noch auf mehr Schwung und einen „richtigen“ Fall, der gelöst werden will.Ruhelos wandert Dupin umher und macht so schnell neue, interessante Bekanntschaften in Trégastel. Sein erster Kontakt in Sachen Neuigkeiten und Gerüchte ist Rosmin Bellet. Der eifrige Hotelbesitzer erzählt Dupin von den aktuellen Vorfällen wie dem Diebstahl einer Heiligenstatue, einem Einbruch ohne dass etwas entwendet wurde und schließlich dem Steinwurf auf eine Abgeordnete. Das gibt Dupin den entscheidenden Schubs, sich mal etwas umzuhören, zum Beispiel bei Élodie Riou, der nicht weniger redseligen Besitzerin des Presseladens, die ihm auch sagen kann, wann man Verdächtige bei ihr im Laden „zufällig“ abpassen kann. Spätestens als auch noch eine Frau vor seinen Augen verschwindet und Dupin dem nachgehen will ist nicht mehr zu leugnen, dass er auch in den Ferien das Ermitteln nicht sein lassen kann.Dupins Versuche, seine Aktivitäten geheim zu halten, sind wirklich unterhaltsam. So kauft er zum Beispiel ein blaues Clairefontaine statt eines roten für seine Notizen und schlägt euphorisch Ausflüge zu Orten vor, die in möglicher Verbindung zu den Vorfällen stehen. Claire scheint von seinen Ermittlungen nichts zu merken – oder kommen ihr Dupins Ausreden, die Zeit nicht auf dem Liegetuch zu verbringen, etwa gelegen? Trotzdem muss Dupin Informationen für seine Ermittlungen vor allem aus zweiter Hand beziehen und Befragungen unter dem Deckmantel harmloser Plaudereien vornehmen. Das geht alles nicht sonderlich schnell und ich vermisste die echte, heißt unmittelbare Ermittlungsarbeit.Mit dem Fund einer Toten wird die Geschichte schließlich interessanter. Wer war die Frau? Was hatte sie am Fundort zu suchen? Auch hier wird Dupin von seinen Kontakten auf dem Laufenden gehalten, zu denen immer mehr Personen zählen. Ob trotzdem geheim halten kann, was er da macht? Der ansässige Kommissar scheint zumindest eine Vermutung zu haben, dass da etwas im Busch ist. Derweil ferien-ermittelt Dupin weiter in verschiedene Richtungen. Es gibt viele Fragen und einige Verdächtige, die wenn nicht in den Steinwurf und den Mord, dann zumindest in andere krumme Machenschaften verwickelt sind. Die Auflösung ist schließlich plausibel, doch die Art und Weise der Offenbarung ist selbst für Dupin schräg und konnte mich nicht so recht überzeugen.In „Bretonisches Leuchten“ macht Dupin gemeinsam mit Claire Strandurlaub. Doch Ruhe ist für den Kommissar ein Fremdwort, und so beginnt er schnell, sich bezüglich verschiedener Vorkommisse in der Gegend umzuhören. Als eine Tote gefunden wird ist Dupins Lust, Ermittlungen anzustellen, endgültig geweckt. Seine Versuche, die Nachforschungen geheim zu halten, waren sehr amüsant. Doch insgesamt kam die Geschichte nicht so recht in Schwung. Die neuen Charaktere sind interessant, doch ich hätte mir mehr unmittelbare Ermittlungsarbeit und überraschende Entwicklungen gewünscht. Die Idee, Dupin in die Ferien zu schicken, hat mir gut gefallen, doch in der Umsetzung reicht es bei mir nur für gute drei Sterne.

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  • Nicht nur Kult, sondern auch gut

    Bretonisches Leuchten

    michael_lehmann-pape

    10. July 2017 um 13:58

    Nicht nur Kult, sondern auch gutImmer wieder, auch in diesem sechsten Band Dupin-Reihe, gelingt es Bannalec, eine Ortschaft, eine umgrenzte Gegend der Bretagne mit ihren geographischen und sozialen Eigenheiten mit zu einer der „Personen“ im Geschehen zu gestalten.Diesmal trifft der Leser Dupin und seine Lebensgefährtin Claire Lannoay in Tregastel-Plage an. An der „Cote de Granit Roses“, die Bannalec ebenso lebendig und intensiv zu beschreiben versteht, wie er Dupin allmählich in seinen neuen Fall eintauchen lässt und wie er, wie immer, eine ganze Reihe von Gerichten dem Leser schmackhaft vor Augen führt. Denn auch dies ist untrennbarer Teil von Dupin, die Liebe zum guten Essen, von der „schmackhaften Minipizza“ zum Salzwiesenlamm der Gegend bis zum (natürlich immer gekühlten) Rose-Wein.„Es war atemberaubend schön. Surreal schön“.Das Licht. Das Meer. Der Ort. Die Granitfelsen,Was zu Beginn Dupins einzige Freuden zu sein scheinen, denn die vielfachen „Spaziergänge den Strand herauf und herunter kann man eher nicht dem Genuss, sondern der inneren Unruhe des geplagten Urlaubers Dupin zuordnen.Man hat es ja schon die ganze Zeit geahnt, doch so klar, wie in diesem Fall war es noch nicht im Zentrum der Beschreibungen. Dass der Mann ein Workaholic ist, aus Not. Da ihn einfach nichts wirklich so sehr interessiert, wie das „sich vertiefen“ in einen Fall.Schon in der kleinen Bu8chhandlung des Ortes muss er stark an sich halten, nicht eines seiner bevorzugten roten Notizbücher zu erstehen. Das wäre dann doch ein zu auffälliges Zeichen für Claire, dass der Mann nicht in der Lage ist, entspannt mit ihr auf dem sandgefluteten Handtuch am Strand seine Zeit zu verbringen. Ob da der Wanderführer hilft, den er kauft? Oder ob Claire dann doch dazu neigen würde, die Meinung seines Arztes zu teilen, der ihm eine „Abspannung“ attestiert und gleich 14 Tage Urlaub nun im Raum stehen.Bei der auch seine enge vertraute Assistentin Nolwenn gewichtig mitspielt. Denn alle ´beruflichen Kontakte hält sie von ihm fern und weigert sich, auch nur ein paar Minuten mit ihm am Telefon zu fachsimpeln. „So hatte das Unglück seinen Lauf genommen und sie – jetzt hier – auf das große, fliederfarbene Handtuch gebracht“.Gut, dass der kleine Ort eine gewisse „kriminelle Energie“ hat. Nicht nur, dass drei Sack Mehl gestohlen wurden vor einiger Zeit, auch eine Statue aus einer Kapelle ist seit zwei Tagen abgängig und ein Einbruch in das „Gustav-Eiffel-Haus“ liegt auch erst eine Woche zurück.Wie der Hotelbetreiber zu erzählen weiß.Man ahnt es, auch wenn Dupin zunächst nur mit halbem Ohr hinhört. Die Not der Unruhe und Langeweile wird dazu führen, dass der Inspektor die Fährte aufnimmt. Verborgen vor Claire natürlich, zunächst auf jeden Fall, was zu einer Reihe erheiternder Verwicklungen führt. Und immer mit dem Blick für die Besonderheiten der Landschaft, das eigentümlich „bretonische“, was auch Napoleon angeht und, ebenfalls wie immer, entfaltet sich ein ausgeklügelter Fall.So ergibt sich im Gesamten wiederum ein bestechender Kriminalroman, der bestens zu unterhalten versteht und den Leser tief eintauchen lässt in die durchweg treffend und differenziert gezeichneten Figuren und in „La Finistere“, die Bretagne.  

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  • Wunderbare Urlaubslektuere

    Bretonisches Leuchten

    Muschel

    09. July 2017 um 18:32

    Wie immer hat mich auch dieser Krimi um Commissaire Dupin aus der Feder von Jean- Luc Bannalec ganz wunderbar unterhalten und mich nebenbei auch noch in Urlaubsstimmung versetzen koennen. Auch dieser Fall wieder spannend und ich hatte wiedermal das Gefuehl, selbst mit dabei gewesen zu sein. Einfach wunderbar.

  • Bretonisches Leuchten

    Bretonisches Leuchten

    twentytwo

    08. July 2017 um 16:52

    Kommissar Dupin ist schlecht drauf, er soll Urlaub machen und drei Wochen mit Nichtstun am Strand verbringen. Ausgerechnet er, der das Ermitteln zum Leben braucht wie andere die Luft zum Atmen. Der absolute Horror und keine Möglichkeit dem Nichtstun zu entkommen. Doch bereits wenige Tage nach seiner Ankunft gibt es einen Lichtblick. Eine verschwundene Urlauberin erregt die Gemüter der Dorfgemeinschaft und die Gerüchteküche brodelt. Dupin, froh darüber endlich eine vernünftige Beschäftigung zu haben, beginnt heimlich Nachforschungen anzustellen. Damit setzt er sich allerdings ziemlich in die Nesseln, denn offiziell ist er für den Bezirk nicht zuständig und eigentlich sind ihm die Hände gebunden. Aber es wäre nicht Dupin, wenn er nicht ein Schlupfloch finden würde um sich aktiv in den Fall einzumischen zu können und die Kollegen vor Ort zu unterstützen.FazitEine unterhaltsame Urlaubslektüre, die einen durch die unbürokratische Aufklärung eines ungewöhnlichen Mordfalls, für die teilweise etwas zu langatmig geratenen Landschaftsbeschreibungen voll entschädigt.

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  • Eigentlich mache ich ja Urlaub...

    Bretonisches Leuchten

    Matzbach

    08. July 2017 um 11:26

    Dupin und seine Freundin machen, auch auf Anraten seines Arztes, Erholungsurlaub in der nördlichen Bretagne. Er hat somit absolutes Ermittlungsverbot und totale Entspannung verordnet bekommen, selbst die Mitarbeiter seiner Dienststelle sind dazu verdonnert worden, ihm keine Informationen zu geben. Dumm nur, dass eine Mitbewohnerin aus seinem Hotel verschwindet, in einem Steinbruch eine Frauenleiche entdeckt und kurze Zeit später in der Nähe der Taxifahrer, der die Frau zum Steinbruch gefahren hat, ermordet aufgefunden wird. Zudem wird aus einer Kapelle noch eine Heiligenstatue entwendet. Genug Gründe für Dupin, auf heißen Kohlen zu sitzen, zumal sein Hotelier und andere Eingeweihte am Urlaubsort offensichtlich erwarten, dass er tätig wird. Mit einem halbwegs schlechten Gewissen hört sich Dupin also um, stets leugnend, zu ermitteln. Dabei stößt er auf einen alten Fall, zahlreiche Verdächtige sowie auf die Spur eines möglichen Umweltskandals. In Verschwörung mit der Dorfgendarmin stehend, aber auch durch die Aktivierung Nolwenns entwirrt Dupin letztendlich dieses Geflecht ohne all zu offen aufzutreten. Am Ende kann er dann tatsächlich auch noch entspannen. Die Idee des beinahe zur Tatenlosigkeit verdammten Kommissars ist durchaus reizvoll, die führt zu zahlreichen Verwicklungen und Ausreden im Hinblick auf die nichts ahnende Freundin.

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  • Gute Unterhaltung

    Bretonisches Leuchten

    WinfriedStanzick

    05. July 2017 um 13:53

    Eine neue literarische Stimme macht sich seit einigen Jahren erfolgreich auf dem hart umkämpften deutschen Krimimarkt bemerkbar. Während viele Jahre lang erfolgreiche Serien wie etwa Donna Leons Romane um den Commissario Brunetti aus Venedig schon seit langem an Langeweile und immer mehr von dem Gleichen nicht zu überbieten sind, hat der in Deutschland und in Frankreich lebende Autor unter dem Pseudonym Jean Luc Bannalec sich mit seinem ersten Roman, seinem ersten Fall für Kommissar Dupin 2012 mit einem sogar von der etablierten Literaturkritik beachteten Paukenschlag zu Wort gemeldet.„Bretonische Verhältnisse“ und auch der zweite Band „Bretonische Brandung“ waren Kriminalromane, die uns nicht nur einen kantigen, menschlich authentischen Kommissar mit einer eigenen, kritischen Meinung präsentierten, sondern auch eine überaus spannende und anspruchsvolle Handlung. Daneben glänzten beide Bücher mit ganz wunderbaren Beschreibungen der einzigartigen Natur des Finistere und des Atlantiks und mit jedem Buch mehr mit langen Ausführungen über bretonische und keltische Kultur und  Mythen.Während der dritte Band „Bretonisches Gold“  viele Schwächen und Längen hatte, kehrte Bannalec mit seinem vierten Band „Bretonischer Stolz“ nicht nur zur Qualität der ersten Bücher zurück, sondern übertraf sie sogar.Der im letzten Jahr erschienene fünfte Fall „Bretonische Flut“ lieferte eine gelungene und lehrreiche Verknüpfung einer durchaus spannenden Handlung mit zahlreichen Hinweisen auf die Ökologie des Atlantiks vor der Bretagne und des Finistere und ihren bedrohten Zustand.Waren schon in den vergangenen Jahren alle Bände trotz aller Unterschiede absolut lesenswert und unterhaltsam, hat man auch bei dem neuen Band „Bretonisches Leuchten“ sofort das wieder das Gefühl man befände sich, wie dieses Mal auch der Kommissar und seine Partnerin Claire, im Urlaub.Dieser Urlaub an der Cote de Granit Rose im Norden der Bretagne wurde Dupin in Gemeinschaftsarbeit zwischen seinem Arzt, seiner Assistentin Nolwenn und seiner Partnerin Claire sozusagen aufgedrückt. Immer nur am Strand auf dem Handtuch zu liegen, wie es Claire vorschwebt, ist ein Horro für Dupin und so verlässt er den Strand mit Ausreden sooft er nur kann. Bei diesen Ausflügen ist er natürlich wie immer mit offenen Augen unterwegs und auch sein Hotelier und die Inhaberin des maison de presse sprechen ihn permanent an wegen ungewöhnlicher Dinge, die da in der Ortschaft Tregastel vor sich gehen. Zuerst verschwindet eine Heiligenstatue aus der örtlichen Kirche, dann eine Touristin nach einem heftigen von Dupin auf der Hotelterrasse beim Abendessen beobachteten Streit mit ihrem Mann.Bald schon ist der detektivische Spürsinn von Dupin geweckt. Er hat aber nur das Problem, dass er seine geheimen Ermittlungen vor Claire verstecken muss, und auch Nolwenn und Riwal im Büro in Concarneau verweigern jede Unterstützung mit dem Verweis auf Dupins dringend notwendige Erholung.Schon am dritten Tag des gemeinsamen Urlaubs fällt Dupin auf, dass offenbar auch Claire hinter seinem Rücken mit ihrer Klinik Kontakt hat.  Sich viele Kontakt zunutze machend und in aller Schnelle ein lokales Informationsnetzwerk aufbauend, sammelt Dupin innerhalb weniger Tage viele Informationen zu zunächst völlig unzusammenhängenden Phänomenen, bis ihm am Ende der ersten Urlaubswoche ein Licht aufgeht und aller klar wird.Ich habe dieses Buch, wie die anderen fünf Bände auch, wieder mit viel Freude gelesen, sehr viel gelernt über die Gegend, die Menschen und ihre Kultur und der Wunsch, endlich bald einmal selbst das Finistere zu besuchen ist beim Lesen immer stärker geworden.Vielleicht legt ja Bannalec, so wie es Martin Walker für seinen Bruno getan hat, bald einmal eine Art Reiseführer vor, mit dem sich Leser auf Spuren Dupins an die wunderbaren Orte und Restaurants begeben können, die er in seinen Büchern beschreibt.

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  • Strandurlaub mit viel Sonne und Nichtstun...für Kommissar Dupin Langeweile pur

    Bretonisches Leuchten

    meppe76

    03. July 2017 um 21:57

    Kommissar George Dupin befindet sich gezwungenermaßen im Urlaub. Er hat dem Drängen seines Arztes, seiner Frau und seiner engsten Mitarbeiter nachgegeben und sich in einen Strandurlaub verabschiedet. Es kommt, wie es kommen muss: das außergewöhnlich gute Essen, das tollste Sommerwetter, die wunderbare Landschaft der Bretagne und nicht einmal das entspannte Zusammensein mit seiner Frau Claire können verhindern, dass sich Dupin ohne Ende langweilt. Wie gerufen kommen ihm da einige Vorfälle am Urlaubsort, die seine Aufmerksamkeit erregen. Aus einer Kapelle wird eine historische Statue entwendet, auf eine Lokalpolitikerin wird ein Anschlag verübt und eine Touristin aus dem Hotel verschwindet spurlos. Einige Dorfbewohner, die mittlerweile wissen, dass ein bekannter Kommissar an ihrem Ort Urlaub macht, bitten ihn um Mithilfe und versorgen ihn mit brisanten Ermittlungsdetails. Während sich Dupin anfangs nur ein klein wenig hier und da umhört, sehr darauf bedacht, dass seine Frau von seiner Recherche nichts mit bekommt, taucht bald eine erste Leiche auf und Dupin taucht immer tiefer in die Ermittlungen ein. Als er zufällig entdeckt, dass auch Claire ihre ‚kleinen Geheimnisse‘ hat und ihre Arbeit nicht so komplett ausblendet wie vorgegeben, beginnt ein amüsantes Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden, in dem jeder seine Auszeiten nutzt, um doch heimlich ein bisschen dienstlich tätig zu werden.  Eine weitere Leiche, ein krimineller Steinbruch-Besitzer, ein Abgeordneter, der Dokumente zum eigenen Vorteil gefälscht hat, eine Tote, die sieben Jahre zuvor im Steinbruch gefunden worden war und deren Tod nie aufgeklärt wurde… hängt all das irgendwie zusammen? Dupin zieht Fäden in alle Richtungen und kommt der Lösung doch kein Stück näher. Bis er schließlich eine Eingebung hat, die ihn zum Mörder führt und blitzartig den Fall in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Manchmal braucht eben auch ein Kommissar Dupin eine ganze Weile, um Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Bretonisches Leuchten ist nicht der erste Roman von Jean-Luc Bannalec, den ich gelesen habe. Ich mag seine Art zu schreiben. Ein wenig ausschweifend, sehr verbunden mit der Landschaft und den Menschen der Bretagne, immer mit einer Vorliebe für gutes Essen und einen guten Wein. Eben ein echt französischer Krimi. Und so gefällt mir auch dieses Buch wieder sehr gut. Einen Stern ziehe ich ab für manchmal doch zu viel Verwirrungen und für Fährten, die letztlich im Nichts enden.

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