Jean-Luc Istin

 4.2 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Androiden. Band 1, Alice Matheson. Band 1 und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Alice Matheson. Band 6

Erscheint am 01.05.2019 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Elfen. Band 21

Erscheint am 01.05.2019 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

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Alice Matheson. Band 1

Alice Matheson. Band 1

 (4)
Erschienen am 01.07.2016
Androiden. Band 1

Androiden. Band 1

 (4)
Erschienen am 01.09.2017
Androiden. Band 2

Androiden. Band 2

 (3)
Erschienen am 22.02.2018
Druiden, Die

Druiden, Die

 (4)
Erschienen am 01.07.2008
Die Nacht der lebenden Toten. Band 2

Die Nacht der lebenden Toten. Band 2

 (2)
Erschienen am 01.03.2016
Die Nacht der lebenden Toten. Band 3

Die Nacht der lebenden Toten. Band 3

 (2)
Erschienen am 16.11.2017
Lancelot

Lancelot

 (2)
Erschienen am 01.08.2012
Elfen. Band 11

Elfen. Band 11

 (2)
Erschienen am 01.03.2016

Neue Rezensionen zu Jean-Luc Istin

Neu

Rezension zu "Elfen. Band 1" von Jean-Luc Istin

Großartiges Artwork, tolle Handlung - leider zu wenig Raum.
Kaitovor 13 Tagen

Beginn einer spannende Konzeptserie im Reich der Elfen.

Inhalt:
Die Blauelfen von Ennlya wurden allesamt massakriert!
Die Blauelfe Lanawyn und Turin, ihr Menschenfreund, stoßen bei Ermittlungen auf eine Spur, die zum Clan der Yrlaner führt.
In der Inselstadt Elsemur muss derweil die junge Blauelfe Vaalann die Prüfung des Wassers der Sinne bestehen. Die Mutter-Prophetin sieht in ihrer nahen Zukunft ein Ereignis, das mit dem heiligen Kristall in Zusammenhang steht. »Jener, der den Kristall kontrolliert, kontrolliert den Ozean.« Ist Vaalann die Erwählte, auf die die Blauelfen so sehnsüchtig warten?

Meinung:
»Elfen« ist eine Fantasy-Konzeptserie des Splitter Verlags. Das bedeutet, jeder Band ist in sich abgeschlossen und wird von einem anderen Team aus Szenarist und Zeichner realisiert. Allerdings spielen alle Bände in derselben fantastischen Welt: Arann. Man könnte also mehr oder weniger mit jeden Band der Reihe beginnen. Um das große Ganze kennen zu lernen, habe ich mich allerdings entschieden mit Band 1 zu beginnen.

Im Fokus steht das Volk der Blauelfen, welche friedliebend und dem Wasser sehr verbunden sind.
Entsprechend spielt dieser Band viel auf oder unter dem Meer.
Die Zeichnungen sind sehr detailliert und vermitteln eine große räumliche Tiefe.
Die Charaktere sind optisch gut zu unterscheiden. 
In diesem Band treten nicht ausschließlich Elfen auf, auch Menschen, Orks und andere Wesen sind vertreten. Die Unterschiede in den Kulturen sind dabei toll ausgearbeitet.

Die Dialoge sind leicht verständlich und flüssig zu lesen. Die Panel-Aufteilung ist übersichtlich und großzügig.
Auch die grundsätzliche Handlung hat mir sehr gut gefallen. Sie ist spannend und man lernt schon einiges über das Volk der Blauelfen. 
Aber ich hatte das Gefühl, dass der Umfang des Bandes mit ca. 48 Seiten einfach zu klein war um eine so komplexe Geschichte zu erzählen. Die Handlung hat wenig Zeit für die Entwicklung der Charaktere. An einigen Stellen schreitet sie sehr schnell voran oder mach große Sprünge, so dass man ziemlich verwirrt über die Entwicklungen zurück bleibt.

Fazit:
Die Idee hinter der Serie ist gut. Verschiedene Künstler-Teams entwickeln einen Teil einer großen Welt. Der Leser kann sich seinem Lieblings-Volk widmen, oder aber die gesamte Reihe lesen.
In Band 1 scheitert die Umsetzung für mich dann aber am Umfang des Bandes. Man hätte einer so komplexen Welt mehr als die mageren 48 Seiten Standard-Hardcover einräumen sollen. Jean-Luc Istin (Autor) und Kyko Duarte (Illustrator) hätten sie sicher wunderbar gefüllt.
Für Fantasy-Fans sicherlich interessant, für Neueinsteiger wahrscheinlich noch nicht ausgereift.

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Rezension zu "Androiden. Band 2" von Jean-Luc Istin

Androiden 2: Glücklich wie Odysseus
Elmar Hubervor 7 Monaten

STORY
Im Jahr 2426 verlässt die ISS Oxygen mit einer Besatzung von 3600 Personen die Erde, um als Generationenschiff in einer 600 Jahre dauernden Reise die benachbarten Sonnensysteme zu besuchen. Während der Großteil der Mannschaft im Kälteschlaf liegt, in dem die Menschen pro 10 Jahre Reisezeit nur 1 Jahr altern, wird das Schiff von einer kleinen, wechselnden Crew betreut. Relativ schnell entwickelt dieser Mikrokosmos eine eigene Dynamik und an Bord wird ein Kind geboren, das den Namen Odysseus erhält. Als ein Meteoritenschauer nicht nur erhebliche Beschädigungen am Schiff, sondern auch den Tod von 97% der Passagiere verursacht, ist das Schicksal der ISS Oxygen besiegelt. Eine Rückkehr nach Hause mit eingeschränktem Antrieb dauert mehrere 100 Jahre, so dass theoretisch Odysseus als Einziger in der Lage wäre, die Erde zu erreichen. Man entschließt sich für eine Rückkehr der ISS Oxygen zur Erde und überlässt Odysseus‘ Wohl dem Erziehungsandroiden AC7+ und der Schiffsintelligenz Isabella.

Über 900 Jahre später landet die ISS Oxygen tatsächlich wieder auf der Erde. Eine Erde, auf der ein Großteil der Menschheit von einer Krankheit ausgerottet wurde, die nur einige Kinder überlebt haben, so dass sich der Entwicklungsstand der Menschheit rapide zurück entwickelt hat. Diejenigen, die die Landung des Raumschiffs beobachtet haben, halten AC7+ für einen Gott, dem sie wohlgesonnen sind. Doch es gibt auch noch einen Clan feindlicher Krieger, der von einem beschädigten Kriegsandroiden angeführt wird und der ebenfalls die Landung der ISS Oxygen beobachtet hat.

MEINUNG
Olivier Perus ANDROIDEN-Beitrag GLÜCKLICH WIE ODYSSEUS geht in eine unverkennbar andere Richtung als der BLADE RUNNER-artige Vorgänger von Jean-Luc Istin. Und doch bezieht auch ODYSSEUS seine größte Stärke daraus, dass die Maschinen auf einer emotionalen Ebene menschlich handeln und sogar das „Menschsein“ erst ermöglichen. So kristallisiert sich erst allmählich der Android AC7+, den man zunächst als Nebenrolle abstempelt, als die eigentliche Hauptfigur der Erzählung heraus. Paradox mutet dabei die Tatsache an, dass nur eine Maschine in der Lage ist, nach 1000 Jahren die Erde wiederzusehen und dass den einzigen echten Menschen an Bord gar nichts mit der Erde verbindet. So wird ein künstlich geschaffenes Wesen zum Erzieher und Beschützer eines seiner Erschaffer und später sogar zum „Entwicklungshelfer“ einer neuen Menschheit. Ein Rollentausch und eine philosophische Ebene, die glücklicherweise nicht überstrapaziert, sondern des Öfteren durch die Kabbeleien zwischen AC7+ und der eher nüchtern geprägten Bordintelligenz Isabella gebrochen wird. Auch die menschlich gestaltete Mimik von AC7+ trägt dazu bei, dass man den Androiden mehr und mehr als Mensch wahrnimmt.

Nachdem die ISS Oxygen wieder auf der Erde gelandet ist, wendet sich das Szenario in eine Richtung, die deutlich abgegriffener wirkt. Die Auseinandersetzung der beiden der beiden Menschenstämme wirkt reichlich unmotiviert und ist auch recht schnell wieder vom Tisch.

Die Zeichungen von Geyser (42 – INTERGALAKTISCHE AGENTEN) gehen ok, ein Wow-Effekt bleibt aus. Auch Farbgebung ist sehr flach geraten.

FAZIT
Auch Folge 2 der Anthologie-Serie lebt von der Frage, ob sich die Grenze zwischen Mensch und Maschine tatsächlich nur auf technische Aspekte reduzieren lässt.

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Rezension zu "Androiden. Band 2" von Jean-Luc Istin

Eine tolle Geschichte die in sich rund ist
Emma.Woodhousevor 7 Monaten

Inhalt: 
Die größte und längste Reise der Menschheit steht an. Es geht 600 Jahre in Richtung Sterne und natürlich braucht man für ein solches Großprojekt Roboter die nicht nur alles überwachen. Die Menschen überdauern diese Reise in Tiefschlafbehältern die den Alterungsprozess verlangsamen aber nicht verhindern können. 300 Jahre läuft alles Reibungslos doch dann wird das Schiff von einem Meteoritenschauer getroffen. Da der Hauptreaktor getroffen wurde, verringert sich ihre Reisegeschwindigkeit zurück zur Erde. Erst nach 1.000 Jahren wären sie wieder daheim.
Und dennoch treffen sie nach vielen Hunderten von Jahren wieder auf der Erde ein, doch nichts ist mehr so wie sie diese verlassen haben.
Ein Überlebender und ein Droide machen sich auf den Weg herauszufinden, was auf der Erde in den Jahrhunderten passiert ist.

Meinung:
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und das nicht nur weil die Reise schief gelaufen ist.
Der 2. Teil der Androiden-Reihe beschäftigt sich mit der Entdeckung der "neuen" Erde, die sich stark verändert hat.
Und das alles mit einem tollen Hauptcharakter AC7+, ein Roboter der den drei Gesetzen der Robotik untersteht. Diese Gesetze muss man verinnerlichen um auch seine Entscheidungen zu verstehen, die für den Leser alles andere als logisch erscheinen weil der Mensch mit dem Herzen denkt.
Das soll nicht heißen, das AC7+ kein Herz hat aber die Gesetze der Robotik stehen über seinem eigenen Wohl. 
Was gleich auffällt sind die Zeichnungen. Sie sind klasse und machen Freude dieses Buch aufzuschlagen. Aber es fällt auch gleich auf, das der Stil ein anderer ist als beim 1. Band. Die Zeichnungen sind weicher und der Roboter hat etwas kindliches an sich. Das passt perfekt! So taucht man in eine Welt ein die voller Technik und Logik ist aber auch voller Gefühl. Der Roboter bekommt hier so viel Emotionalität, wie ich es nicht erwartet hätte. Und dennoch endet dieses Buch, wie dieses Buch enden muss ...
Ich mag die Androiden-Reihe wirklich sehr vielleicht auch weil ich Roboter einfach nur klasse finde. Natürlich finde ich sie in der Realität spannend aber auch beängstigend. Doch "Was wäre wenn" ist eine schöner Gedankengang der hier zum tragen kommt.
An der Reihe ist aber auch außergewöhnlich das es verschiedene Autoren und Zeichner sind, die in einer Reihe gebündelt werden. Ein Thema und unterschiedliche Storys, Gedanken. Eine großartige Idee, die wirklich spannend umgesetzt wird. Wobei ich persönlich den 2. Band sogar noch runder und stimmiger in sich fand als den 1.
Also schaut euch auch den 2. Teil der Androiden an. Er liefert euch wieder eine tolle Geschichte!

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