Jean-Luc Seigle Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

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Inhaltsangabe zu „Ich schreibe Ihnen im Dunkeln“ von Jean-Luc Seigle

Einfühlsam und poetisch erzählt Jean-Luc Seigle in diesem dichten, intensiven Roman von der Leidenschaft und den Wünschen einer Frau, die, attraktiv und talentiert, mit ihrem Begehren immer wieder scheitert. Es ist eine wahre Begebenheit, die Jean-Luc Seigle in seinem neuen Roman von der Hauptfigur Pauline erzählen lässt, als sie, in einem Haus in Marokko sitzend, ihre Geschichte aufschreibt. Die tragische Geschichte einer jungen und begabten Frau, die während der deutschen Besatzung Frankreichs für einen deutschen Militärarzt arbeitet und dessen Geliebte wird. Nach der Befreiung Frankreichs üben Männer der Résistance fürchterliche Rache an ihr. Später studiert Pauline in Paris, will sich ihrer großen Liebe Félix offenbaren und wird wegen ihrer Vergangenheit von ihm abgewiesen. Im Affekt tötet sie Félix. Sie wird 1950 zum Tode verurteilt, die Strafe wird in lebenslänglich umgewandelt. Währenddessen dreht der Regisseur Henri-Georges Clouzot auf der Grundlage ihres Schicksals den Film "Die Wahrheit" mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle. Aus dem Gefängnis entlassen, muss Pauline sich mit diesem Film konfrontieren und weicht schließlich nach Marokko aus. Wieder verliebt sie sich, wieder will sie sich erklären, will herausfinden, was denn ihre Wahrheit ist.

Eine wahre Begebenheit, als Roman neu erzählt. Berührend und fesselnd zu lesen.

— TanyBee

Eindruckvolles Psychogramm einer jungen Frau in den Weltkriegszeiten

— Hortensia13

Eine traurige, aber lesenswerte Geschichte, die von der tollen Sprache des Autors untermalt wird.

— Sikal

Eine traurig-tragische Geschichte, die auf wahrer Begebenheit beruht. Eindringlich und bewegend!

— Bibliomania

Mich hat dieses Buch, trotz der tragischen Thematik, sehr schnell gelangweilt. Mir war es zu viel, zu blumig, zu gewollt.

— sursulapitschi

Ein berührendes Buch was vermittelt : es gibt viele Arten von Kindsmissbrauch und man sollte sich selbst immer vor Vorverurteilungen hüten

— Book-worm

Bewegend , schokiernend, und erschütternd . Ein grandioses Meisterwerk, das unter die Haut geht.

— Arietta

Eine nachgezeichnete Biografie und ein literarisches Meisterwerk: Aufwühlend, intensiv, tragisch und nach wahren Begebenheiten! - chapeau !!

— SigiLovesBooks

Ein berührender Roman, der auf einer wahren Geschichte basiert und selbst nach Beendigung noch lange nachwirkt.

— seschat

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    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Hortensia13

    15. December 2017 um 13:47

    Pauline sitzt in Marokko und versucht durchs Schreiben ihr Leben zu reflektieren. Was hatte sie bewegt ihre Verlobten zu erschiessen? Was bewirkte der Gerichtsprozess? Langsam schlüsselt sie die einzelnen Puzzleteile aus. Der zu verehrende Vater, die unbeteiligte Mutter, die toten Brüder, Paulines Leiden als heranwachsendes Mädchen in den Wirren der Weltkriege.Alles spielt eine Rolle. In drei Tagebuchheften setzt sich Pauline damit auseinander.Einfühlsam und poetisch erzählt Jean-Luc Seigle diese Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Ihm gelang so ein eindruckvolles Psychogramm einer jungen Frau in den Weltkriegszeiten, die ihren Dämonen in die Augen sieht.

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  • Tote weinen nicht – das Leben der Pauline Dubuisson

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Sikal

    31. October 2017 um 09:29

    Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit und hat auch Jahrzehnte danach noch nichts an Schrecklichkeit verloren.   Die Französin Pauline Dubuisson beginnt als ganz junges Mädchen eine Beziehung zu einem deutschen Militärarzt. Nach der Besatzungszeit wird Pauline zum Opfer der Männer der Résistance, wird missbraucht, kahlgeschoren und überlebt nur knapp diese Tortur. Paulines einziger Wunsch ist es, Ärztin zu werden. Sie studiert, verliebt sich in Felix und zerbricht an dieser Liebe, als Felix sie aufgrund ihrer Vorgeschichte abweist. Im Affekt erschießt sie Felix und wird den Richtern als männermordende Bestie vorgeführt.   Als sie nach Jahren der Haft wieder beginnt ein neues Leben zu leben, auch mit einem Film über ihr Leben konfrontiert wird, flieht sie unter falschem Namen nach Marokko, wo sie endlich die Liebe wieder findet. Doch als sie sich ihrem Geliebten erklären will, ihre Sicht der Dinge erzählen möchte, weiß sie bereits im Vorfeld was nun passieren wird…   Der Autor Jean-Luc Seigle hat aus dieser schrecklichen Geschichte einen wunderbaren Roman gemacht, der hauptsächlich von der poetischen Sprache lebt und so den Ereignissen teilweise die Tragik nimmt und teilweise diese unterstreicht. Das Buch fesselt von Anfang an und man schafft es, sich in Pauline hineinzuversetzen, möchte sie verstehen, beschützen und wünscht ihr, dass sie ein Leben in Wahrheit finden möge. Ihre Geschichte, die aus der Perspektive von Pauline erzählt wird, berührt und schockiert zugleich. Welche Tragödie hat diese Frau erfahren müssen?   Jean-Luc Seigle kann hier nur ein großes Lob ausgesprochen werden, er hat Pauline Dubuisson eine Stimme gegeben – und man darf nur hoffen, dass sie endlich gehört wird.

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  • Das Leben der Pauline Debuisson

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Bibliomania

    15. August 2017 um 18:44

    Pauline Debuisson musste einiges in ihrem doch recht kurzen Leben mitmachen. Als Französin geboren, die im Leben mehr erreichen wollte als Hausfrau zu sein, flieht sie nach Marokko, um ihrer Vergangenheit zu entkommen.Als junge Frau erschießt sie ihren ehemaligen Verlobten und kommt dafür hinter Gitter. Währenddessen wird ihre Geschichte verfilmt, mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle, was sie fast verzweifeln lässt. In Marokko scheint sich wieder eine Chance für sie zu ergeben und sie schreibt ihre Geschichte auf. Für Jean, ihren Geliebten, der sie heiraten möchte. Pauline Debuisson will ihm die Wahrheit sagen. Will ihm sagen, was in ihrer Vergangenheit passierte, wer sie wirklich ist. Diesen Bericht hat Jean-Luc Seigle fiktiv in diesem Roman verarbeitet, der jedoch auf wahren Begebenheiten beruht.Ein Buch, das mich von Anfang an gefangen nahm. Eine mutige, starke Frau, die eine so tragische Lebensgeschichte hinter sich hat, dass es verwunderlich ist, wie lange sie versucht hat damit umzugehen. Sie war nicht hysterisch, überängstlich oder überempfindlich. Sie wollte Ärztin werden und hat auch als solche ihren Bericht niedergeschrieben. Sachlich, ehrlich und trotzdem schockierend. Was kann eine Frau alles aushalten? Was muss sie aushalten? Pauline Debuisson hat meine volle Anteilnahme und alles mögliche noch dazu, aber weder Ekel, noch Abweisung oder Abkehr. Diese Frau hätte es verdient den guten Teil des Lebens zu leben. Ein sehr lesenswerter Roman!

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  • Die Warheit

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Susibelle

    03. August 2017 um 12:35

    Dieses Buch wirkt unglaublich lange nach. Dies hat mich dazu veranlasst eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung auszusprechen und es mit fünf Sternen zu bewerten. Dieser, auf einer wahren Begebenheit beruhende Roman, ist so einfühlsam und poetisch erzählt wie es nur große Literatur kann. Der Leser wird von der wunderschönen Sprache und den schrecklichen und tragischen Ereignissen emotional mitgerissen und aufgewühlt. Das Buch beschreibt die wahre Geschichte hinter der offiziellen Geschichte. (Film:"Die Wahrheit", mit Brigitte Bardot aus dem Jahr1960 ) Ich finde man sollte vorsichtig mit Schuldzuweisungen und Vorurteilen sein und Menschen mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn lässt das Buch fassungslos, wütend und traurig zurück!

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  • Zu viel Poesie für mich

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    sursulapitschi

    03. August 2017 um 07:56

    Pauline Dubuisson hat im Affekt ihren Verlobten erschossen. Sie war 21 Jahre alt, als sie dafür verurteilt wurde, ein Mordfall, der in den 50er Jahren in Frankreich viel Aufsehen erregt hat. Das Gericht ging sehr gnadenlos mit ihr um, wollte ihr keine mildernden Umstände zugestehen, weil sie im Ruf stand, die Geliebte eines Nazis gewesen zu sein, eine gewissenlose Hure. Sie war erst 16, als ihr bei Kriegsende Resistancekämpfer Grauenhaftes antaten, weil sie diese Gerüchte für wahr hielten. Pauline ist auf tragische Art Unrecht getan worden. Ein Verbrechen, das in ihrer Jugend an ihr verübt wurde, wird ihr ihr Leben lang zum Verhängnis. Dieses Buch ist ihre fiktive Lebensbeichte, die die Geschehnisse ins rechte Licht setzen soll.Das ist ein tolles Thema. Paulines Geschichte ist schrecklich und an Dramatik und Schicksalhaftigkeit nicht zu überbieten. Leider konnte ich mit der Erzählweise dieses Buches überhaupt nichts anfangen. „Einfühlsam und poetisch erzählt Jean-Luc Seigle in diesem dichten, intensiven Roman von der Leidenschaft und den Wünschen einer Frau, die, attraktiv und talentiert, mit ihrem Begehren immer wieder scheitert.“ So wird das Buch beworben und das kann man nur unterschreiben, leider ist Jean-Luc Seigles Poesie geradezu ausufernd. Hier hat sich ein Autor mit viel Vorstellungskraft in eine zutiefst verzweifelte Frau hineinversetzt, was eine reife Leistung ist. Mir war es zu viel, zu blumig, zu gewollt."Man muss gesehen haben, wie er Gegenstände anfasst, ohne sie je zu zerbrechen; und jedes Mal, wenn er mich berührt, lässt er mich unter seinen Händen neu erstehen."Natürlich kann man solche Sätze schön und berührend finden. Mit dem gleichen Recht kann man sie aber auch recht bemüht und kitschig finden. (Ich fasse öfter mal Gegenstände an, ohne sie zu zerbrechen.)Mich hat dieses Buch, trotz der tragischen Thematik, sehr schnell gelangweilt. Wer sowas mag, mag es lesen. Ich mag es nicht.

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    • 5
  • Geht ans Herz

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    michael_lehmann-pape

    13. July 2017 um 11:41

    Geht ans HerzMan kann als Leser gar nicht umhin, sich im Zuge des Sogs der Sprachfertigkeit Seigles und seines tiefen Eindringens in die Psychologie der Persönlichkeit der Pauline Dubuisson mehr und mehr emotional dieser Frau zuzuwenden.Die, in Deutschland wohl kaum bis gar nicht bekannt, in Frankreich in reger Erinnerung ist.Als junges, eigentlich „jüngstes“ Mädchen während der Besatzungszeit in „Liebe“ entbrannt zu einem Deutschen Offizier. Nach der Befreiung voller Hass auf die Kollaborateure mit einem radikalen „Schandzeichen“ versehen. Wenige Zeit später als Mörderin ihres Verlobten verurteilt, mit gnadenloser Härte des Gesetztes. Und dann, wieder in Freiheit, folgt das Scheitern im Leben ihr wie an ihr festgeklebt.Vier Suizid Versuche sprechen da ihre ganz eigene Sprache.Während aber in Frankreich „die Schande“ und „der Mord“ alles beherrschen; was das Bild dieser Frau ausmacht, versteht es Seigle intensiv in die Tiefe zu gehen und in seinem biographischen Roman mit großer Feinfühligkeit das Gesamtbild der Person zu zeichnen.Denn all jene „Liebe“ und die Reaktionen auf dieses, bei Pauline überaus subjektiv gefärbtes Gefühl, haben einen Ursprung in ihrer Kindheit. Und genau diese „Prägung“ ist es, die dieses Leben so immens immer wieder an sich selbst und den äußeren Umständen scheitern lässt.Es ist eben nicht so, wie es noch 1991 im „Paris Match“ heißt:„Auch wenn es um grässliche Verbrechen geht, hat man das Bedürfnis „etwas zu verstehen“…….Mit Pauline, diesem harten Biest, funktioniert das nicht. Sosehr ich es befrage, mein Herz bleibt kalt“.Aber nicht das des Lesers, wenn er die einzelnen Etappen dieses Lebens aus der „Innensicht“ Paulines liest. Mit dem zentralen Dreh- und Angelpunkt, der nicht alles, aber das Grundsätzliche völlig klar auf den Punkt setzt:„Wenn ich nicht geliebt werde, bin ich wie tot……Man ist, ohne wirklich zu sein. Wie tot sein heißt, lebendig sein und bereits wie eine Leiche zu riechen“.In diesem kleinen Satz steckt bereits das gesamte Psychodrama dieses Lebens und wird klar, warum ein Zurückweisen für Pauline letztlich innerlich nie hinnehmbar war, einerseits. Ums nackte Überleben kämpfen, das hieß für sie, Liebe. Ebenso, wie diese „Sucht“ sie immer wieder anfällig machte, gerade in diesen jungen Jahren und gar nicht wirklich unterschieden werden kann zwischen aufrechten Gefühlen zu einem „zufällig“ deutschen Soldaten und einer immensen „Sucht“ zu Gefallen, geliebt zu werden, das „Objekt der Begierde“ ganz und gar „besitzen“ zu müssen.Ein Schicksal, dass aufrüttelt, das dem Leser ans Herz geht und das in bester sprachlicher Form genau mit der richtigen Dosierung zwischen Emotionalität und betrachtender Distanz von Seigle auf die Seiten gebannt wurde.

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  • Erschütternd und Erschreckend

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Arietta

    20. April 2017 um 17:42

    Erschütternd und Erschreckend Meine Meinung zum Autor und Buch: Der Roman hat mich erschüttert und erschreckt beim Lesen, besonders da er auf einer wahren Begebenheit beruht, ging mir das ganze sehr unter die Haut. Ich kann diese Frau für ihr tun und handeln nicht verurteilen, nur bedauern, man hat sie zu dem gemacht. Ich habe das Gefühl all ihr handeln , liegt in den Wurzeln ihrer Kindheit. Eine intelligente Frau die um Liebe, und Anerkennung suchte und der ihr Begehren zum Schicksal wurde. Es ist mein erster Roman den ich von dem Autor, Jean-Luc-Seigle gelesen habe. Seine Schilderungen gingen mir beim Lesen unter die Haut. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen erzählt er uns die Geschichte der Pauline Dubuisson, einer jungen Frau , die im Alter von 17 Jahren im besetzten Frankreich während des 2. Weltkriegs , für die deutsche Wehrmacht , für den deutschen Offizier und Arzt Dr. Domnik arbeitete, und seine Geliebte wurde. Von den Anfeindungen, besonders nach der Befreiung, wie die Männer von der Résistance, fürchterliche Rache an ihr nehmen, das alles ist sehr bildhaft und schockierend beschrieben, man sah wie sie gedemütigt , aufs brutalste Weise gefoltert und missbraucht wurde. Und doch hat er es mit seinem zum teil poetischen, klaren und kraftvollen Schreibweise , geschafft mich gefangen Zunehmen beim Lesen. Ein Buch das noch sehr lange nachklingen wird und das man nicht so schnell vergisst. Auch erfuhr man viel von dem Rollenbild der französischen Frau in der damaligen Zeit, ihren Kampf um Weiterentwicklung..... Meine Zusammenfassung zum Inhalt: Sehr schön kann man sich in Pauline hineinversetzen, als sie ihre Lebensbeichte in ihrem Exil nach der Begnadigung in Marokko niederschreibt. Man erfährt wie es zu all dem tragischen geschehen kam und sieht und erlebt es aus ihrem Blickwinkel. Ihre Kindheit war gut behütet, eine sehr fürsorgliche Mutter, die auch nach alle dem was Pauline widerfuhr hinter ihr stand. Ihr Vater war zwar ein liebevoller Mensch, lies aber für mich Pauline zu wenig Luft zum Atmen. Sie verehrte ihn ja schon wie einen heiligen, bestimmte über seine Frau und Tochter. Sogar, als sie mit ihrem Studium als Ärztin hätte anfangen können, sie war überaus begabt, entschied er das sie zu erst Krankenschwester wurde, wieder beugte sie sich ihrem Vater und stellte ihren Wunsch hinten an. So, kam es das sie bei dem deutschen Arzt und Offizier arbeitete und sogar seine Geliebte wurde. Das wurde Pauline zum Verhängnis, nach der Befreiung Frankreichs, die Männer der Résistance , nahmen auf grausamste und fürchterliche Art Rache an ihr. Der Vater rettete sie, ich glaube man hätte sie einfach getötet. Man stelle sich vor, das alles geschah in der Öffentlichkeit, und das Volk jubelte dazu. Als sie zu studieren Anfing lernte sie ihren Freund Felix kennen, als sie ihm ihre Vergangenheit und was ihr zugestoßen ist beichtet, verspottet und verstößt er sie. Pauline versucht noch einmal eine Aussprache, die anders ausgeht wie vorgenommen im Affekt, tötet sie versehentlich Felix. Man verurteilt sie zum Tode und begnadigt sie zum Schluss in lebenslänglich, genau in dieser Zeit, dreht der Regiseur Henri-Georges-Clouzet, diesen Fall als Grundlage zu seinem Film „ Die Wahrheit“ mit Brigitte Bardot . Ich fragte mich wie muss sich Pauline gefühlt haben. Nach etlichen Jahren Gefängnis, geht sie nach Marokko, wo sie als Ärztin arbeitet und zurückgezogen in ihrem Haus lebt. Sie lernt dort ihre neue Liebe kennen, sie scheint bestand zu haben, bis zum Tage als sie ihm ihre Vergangenheit beichtet, da zerbricht auch diese Beziehung. Eine Geschichte mit einem tragischen Ende, Pauline, die um Liebe und Anerkennung kämpfte. Das alles ließ sie in ihren Aufzeichnungen zurück. Ihr schien kein Glück vergönnt ….. Schön das der Autor die Geschichte ausgegraben hat und Pauline damit zum Leben erweckte und uns teilhaben lies an ihrem Leben. https://www.amazon.de/review/R2JIQL020QRWWQ/ref=cm_cr_rdp_perm https://www.lovelybooks.de/autor/Jean--Luc-Seigle-/Ich-schreibe-Ihnen-im-Dunkeln-1358495208-w/rezension/1449611693/ http://wasliestdu.de/rezension/erschuetternd-und-erchreckend http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=92476 https://www.lesejury.de/jean-luc-seigle/buecher/ich-schreibe-ihnen-im-dunkeln/9783406697180 https://www.thalia.de/shop/home/rezensent/ https://www.buecher.de/go/my_my/my_ratings/ http://www.mayersche.de/buecher/Ich-schreibe-Ihnen-im-Dunkeln-buch-Jean-Luc-Seigle.html https://www.weltbild.de/konto/kommentare

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    • 4
  • Dieser bewegende Roman ist ein Stück großer Literatur

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    WinfriedStanzick

    20. March 2017 um 10:32

    Schon in seinem Roman „Der Gedanken an das Glück und an das Ende“ hatte 2014 der in Frankreich sonst für spannende Thriller bekannte Schriftsteller Jean-Luc Seigle sich mit einer einfühlsamen und poetischen Familiengeschichte mit etlichen in Frankreich gut gehüteten politischen und gesellschaftlichen Tabus befasst, unter anderem dem Krieg in Algerien und der in Frankreich sehr umstrittenen Rolle der französischen Armee im Kampf gegen Nazideutschland und die in dem Zusammenhang oft lächerlich gemachte Bedeutung der Maginot-Linie. Nun legt er in einem weiteren kleinen Roman seine Version einer Lebensgeschichte einer Frau vor, die auch noch Jahrzehnte nach ihrem Tod in Frankreich kontrovers diskutiert wird.Es geht um das Schicksal der Französin Pauline Dubuisson (1927-1963), das 1960 mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle verfilmt wurde. „Die Wahrheit“ des Regisseurs Clouzot ist eine, wie Seigle in seinem Vorwort bemängelt, eindimensionale Darstellung und denunziert Pauline als eine kaltblütige Mörderin. Doch das ist nur ein Aspekt, denn:„Paulines Verbrechen nimmt einen winzigen Moment in ihrem Leben ein, die Zeit, um drei Revolverkugeln zu verschießen, kaum eine Minute. Man kann sie mit dem schöpferischen Augenblick vergleichen, dem geheimnisvollen Phänomen des künstlerischen Schaffens, derselbe Taumel, dieselbe plötzliche Inspiration, dasselbe Von-sich-selbst-Fortsein, um mit Stefan Zweig zu sprechen. Doch das Verbrechen ist kein Wunder der Kreativität, es ist eine Lücke in Paulines Leben, ein Riss der sich in ihrem Dasein auftut, eine unendlich kurze verdichtete Zeit.“Seigle hat sich lange mit dem Leben von Pauline befasst und versucht mit seinem Roman die Tagebücher und Hefte zu rekonstruieren, die nach ihrem Selbstmord 1963 verloren gegangen sind. In der Ich-Form lässt er Pauline ihr Leben erzählen, ihre schwere Kindheit und Jugend, ihre frühe Suche nach Wärme und Liebe, die sie ihren Ruf kostete, ihre Sehnsucht nach einem Medizinstudium. Doch der Vater besteht auf einer Ausbildung zur Krankenschwester, die sie unter dem Wohlwollen des Vaters in eine Beziehung mit einem deutschen Wehrmachtsarzt führt.Kurz vor Kriegsende wird sie von Männern der Resistance öffentlich kahlgeschoren (so wie viele andere Frauen damals) und fürchterlich missbraucht. Pauline gibt nicht auf, und beginnt Medizin zu studieren. Dabei trifft sie den Kommilitonen Felix Bailly, der sich, als er von Paulines Geschichte erfährt, von ihr trennt. Bei einer letzten Aussprache, bei der sie sich eigentlich selbst vor ihm töten wollte, erschießt sie ihn im Affekt und wird zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt.Als Pauline mit 30 Jahren nach neun Jahren Haft entlassen wird, ist sie eine innerlich und äußerlich zerstörte Frau. Sie schließt ihr Studium ab und flieht, einen anderen Namen annehmend, nach Essaouria nach Marokko.Dort blüht sie zu neuem Leben auf:„Es herrscht vollkommene Übereinstimmung zwischen dem Stein und meinem Körper, zwischen dem Mittelpunkt des Hauses und meinem Herzen, zwischen seinem Schatten und meinem Innersten – genau das Gegenteil vom Gefängnis, wo es nur Trennung gibt zwischen Mauern und Körpern.“ Als sie Jean kennenlernt, erwacht auch ihre Gefühlswelt zu neuem Leben. Sie nähern sich an, er will sie heiraten. Doch Pauline weiß, sie muss ihm vorher die Wahrheit erzählen und ahnt schon seine Reaktion.Nach dieser neuerlichen Enttäuschung sieht sie keinen Platz mehr für sich in dieser Welt, ihr altes Trauma ist wieder aufgebrochen: „Wenn ich nicht geliebt werde, bin ich wie tot. Wie. Kinder sagen das, wenn sie spielen. Man ist, ohne wirklich zu sein. Wie tot sein, heißt lebendig sein und bereits wie eine Leiche zu riechen.“Sie setzt, während neben ihr Mozarts „Requiem“ spielt, ihrem Leben ein Ende.Jean-Luc Seigle hat mit tiefem Verständnis und mit viel Poesie in seinem Buch versucht, dieser Frau und ihrem Schicksal so etwas wie Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Sein bewegender Roman ist ein Stück großer Literatur, der in Frankreich wegen der Bekanntheit der Thematik sicher mehr für Beachtung sorgen wird als hierzulande.

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  • Eine literarische Rehabilitation - und ein aufwühlender "Hochkaräter"!

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    SigiLovesBooks

    21. February 2017 um 20:44

    Achtung: Spoiler!  "Ich schreibe Ihnen im Dunkeln" von Jean-Luc Seigle ist im C.H. Beck-Verlag (2017, HC gebunden) erschienen und wurde von Andrea Spingler vom Französischen ins Deutsche übersetzt. Der Autor zeichnet wie in einem außergewöhnlichen, ja spektakulären Aufsatz das Leben von Pauline Dubuisson (1927 - 1963) nach. Das Leben dieser Frau, die hier in der Ich-Form zu Wort kommt und deren 'Beichte' man in Rückblicken in ihr Leben, das eine Kette tragischer Verstrickungen - und mehr - gewesen ist, versuchte Jean-Luc Seigle auf sehr empathische, zuweilen poetische Weise, gleichzeitig aber auch sehr nüchtern und realitätsbewusst, nachzuzeichnen. Meiner Meinung nach ist ihm dies überaus gut gelungen. Die Geschichte um den Prozess von Pauline, die danach 9 Jahre inhaftiert war, da sie im Affekt ihren Ex-Verlobten Félix tötete, wurde von Clouzot mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle verfilmt ("La Vérité, Die Wahrheit", 1960). Pauline, die sich nach ihrer Haftstrafe Andrée nennt, flieht nach diesem Film nach Essaouire, Marokko und möchte nicht noch einmal von vorne anfangen, sondern ein neues Leben beginnen und schreiben... Der Film war eher des Gegenteil als "Die Wahrheit" über ihre Geschichte und besiegelte für sie die Tatsache, von der Gesellschaft geächtet und als Mörderin verdammt zu sein. Der Vater beging nach dem Urteil über die Tochter Selbstmord, was die Mutter, die hier als 'Ernährerin' und im Grunde starke Frau dargestellt wird, ihr niemals vorwirft, die Tochter aber auch nicht beschützen kann. Aufgewachsen ist Pauline mit 3 Brüdern, von denen zwei im Krieg fielen; was bei der Mutter verständlicherweise später zu Depressionen führte. Zum Vater hatte sie ein enges Verhältnis, ihn verehrte und vergötterte sie beinahe.  Als Jean, in den sich Andrée (also Pauline) verliebte, sie heiraten möchte, holt das Schicksal sie abermals ein... Gegen Ende des 1. Heftes sind die Fragen der Ich-Erzählerin Pauline förmlich zu spüren, die sich in ihr auftun, wenn es um das Recht geht, ein glückliches Leben leben zu dürfen (und es auch zu können); ihre große innere Zerrissenheit und ihre Verletzungen sind sichtbar. Der Schreibstil von Jean-Luc Seigle gefällt mir sehr gut, er ist von großer Empathiefähigkeit geprägt, sehr intensiv und trotz der Sprachdichte und kurzer Sätze von großer Tiefe und Bedeutsamkeit. Gegliedert ist der Roman in drei Hefte, einem Vorwort und einem Epilog sowie Hinweisen, die Erklärungen zum Romaninhalt sind. Sehr ergreifend ist der Beginn des zweiten Heftes, in dem Pauline beschreibt, wie sie sich während ihres Prozesses und im Gefängnis fühlte; sie erlebt als angeklagte Mörderin Abscheuliches, hat das Gefühl, als werde sie (die Medizin studieren wollte und sehr intelligent sowie empfindsam ist) am lebenden Körper geöffnet, seziert - nur um nach Bösem zu suchen; nicht aber nach ihren Idealen, Tugenden, nichts, was Gutes in ihr und Menschlichkeit hätte zeigen können... In Rückblicken erzählt Pauline von ihrer Kindheit, von der Verehrung für ihren Vater und es wird deutlich, wie sehr die beiden Weltkriege das Familienleben bestimmte, z.B. was das Essen betraf und das Bedürfnis ihrer Mutter, die Familie zu bekochen. Ganz besonders berührt hat mich ihr Rückblick, in dem es um den Staatsanwalt und dessen Rolle geht, der "das Böse benutzt, um im Namen der Gerechtigkeit Rache zu üben" (Zitat, S. 80). Im Gefängnis helfen ihr Dostojewski und andere Bücher, wie sie sagt, nicht verrückt zu werden... Der dritte, jüngere Bruder wendet sich von ihr ab, stellt ihr jedoch einen integren Anwalt zur Seite: "Er kannte seine Grenzen. Das ist ein Vorteil im Leben". (Zitat, S. 101) Diese Sätze machen diesen unglaublich menschlichen, authentisch und sehr einfühlsam geschriebenen Roman für mich aus - schnörkellos und direkt. Aus dem erzählten Zusammenhang des Verlusts ihrer Brüder und dem familiären Trauerklima, das darauf folgt, sucht Pauline ein Pendant zu dieser Trauer und entdeckt ihre sexuelle Neugier, sieht darin das Leben und sehnt sich danach, auch dies wird ihr später zur Last gelegt. Der Vater sorgt dafür, dass die Tochter eine Stelle als Krankenschwester bekommt, um indirekt seine Frau glücklich zu machen: Der deutsche Arzt während der Besatzungszeit, an dessen Seite Pauline fortan arbeitet, erhält lukullinarische Delikatessen von den Klienten, die somit teilweise auf dem Küchentisch der Mutter landen, die sie in köstliche Mahle verwandelt. Pauline wird sowohl vom Vater als auch von der Mutter für deren Ziele und Zwecke benutzt; als Kind zum Jagen, als Jugendliche wird sie in Form von Naturalien entlohnt, die die Rolle der Mutter als 'Ernährerin' wiederaufleben lässt; alles wird für sie 'vorgezeichnet'. Die Wehrlosigkeit, Verlorenheit und unfassbare Demütigung durch das "Geschoren werden", das Frauen, die sich mit den deutschen Besatzern eingelassen hatten, zuteil wurde bis hin zu Vergewaltigungen mit berechtigter Todesangst symbolisieren auch die 'inneren Tode' von Pauline, die Befreiung war in ihrem Falle ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit - und gegen die Frau. Gegen Ende des Romans geht es um "Die Wahrheit", um den Tag des Geschehens, als Pauline auf Félix schoss - und den Auslöser, den es für sie dazu gab. An Tragik, aber auch an Zurückweisung und Verletzlichkeit ist diese Szene kaum zu überbieten. Besonders mutig und aufrichtig fand ich die Offenheit, ja die Ehrlichkeit der sensiblen Pauline, die ihr Haus des Glücks und der Liebe nicht auf Lügen aufbauen wollte und einen Weg der Wahrheit bis zum Schluss suchte - und erneut scheiterte.... Nach dem Lesen dieses Buchs ist man fassungslos, auch ratlos - auch ein Gefühl der Wut machte sich in mir breit mit der Frage, wie viele Verletzungen, Zurückweisungen, Demütigungen, Gewalt ein Mensch ertragen kann; im Falle von Pauline Dubuisson war es viel zu viel, finde ich; auch die manipulativen Eingriffe des Vaters in ihr Leben ließen mich schaudern. Umso dankbarer bin ich Jean-Luc Seigle, ihre Geschichte aufgeschrieben zu haben, trotz meines Bedauerns, dass das 'cahier', das Originaldokument von Pauline unauffindbar verloren ist.  Fazit: Eine zutiefst ergreifende, erschütternde Geschichte um die Biografie von Pauline Dubuisson, die auf wahren Begebenheiten beruht und von Jean-Luc Seigle nachgezeichnet wurde. Eine intelligente, starke und aufrichtige Persönlichkeit und angehende Ärztin wird m.E. das Opfer ihrer Zeit und all jener, die sie zu ihren Zwecken und Zielen benutzt - ja missbraucht haben. Die Verfilmung trug ihrerseits dazu bei, eine Frau zu verleumden und auszulöschen, die gerne ein glückliches und erfülltes Leben gelebt hätte! Eine tiefe Verneigung vor dem Autor sowie 5 * mit einer absoluten Leseempfehlung, besonders für Menschen mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn! 

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    • 5
  • Eine bewegend erzählte Geschichte

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    seschat

    16. February 2017 um 13:28

    Der französische Schriftsteller und Drehbuchautor Jean-Luc Seigle hat sich in seinem Roman „Ich schreibe Ihnen im Dunkeln“ an eine in Frankreich bis heute heiß diskutierte Geschichte gewagt. Das tragische Leben bzw. Schicksal der Französin Pauline Dubuisson (1927-1963, Porträt siehe Cover) wurde sogar mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle verfilmt. Doch dieser Film mit dem programmatischen Titel „Wahrheit“ (1960) zeigt eben nur eine Wahrheit, nämlich die der Rechtsprechung. Dort wird Paulines Leben eindimensional porträtiert und sie zur kaltblütigen „Mörderin“ degradiert. Der Autor Seigle konnte sich nicht länger mit dieser vorgefertigten Sichtweise von außen abfinden und hat deshalb dieses spezielle Buchprojekt ins Leben gerufen. Ein Projekt, bei dem der Autor versucht, die nach dem Selbstmord von Pauline verloren gegangenen Hefte und Tagebücher selbstständig und unter Zuhilfenahme von Quellen zu rekonstruieren. „Paulines Verbrechen nimmt einen winzigen Moment in ihrem Leben ein, die Zeit, um drei Revolverkugeln zu verschießen, kaum eine Minute. Man kann sie mit dem schöpferischen Augenblick vergleichen, dem geheimnisvollen Phänomen des künstlerischen Schaffens, derselbe Taumel, dieselbe plötzliche Inspiration, dasselbe Von-sich-selbst-Fortsein, um mit Stefan Zweig zu sprechen. Doch das Verbrechen ist kein Wunder der Kreativität, es ist eine Lücke in Paulines Leben, ein Riss der sich in ihrem Dasein auftut, eine unendlich kurze verdichtete Zeit.“  (S. 10) Pauline Dubuissons Leben enthält mehr Schatten als Licht. Sie wurde in eine schwere Zeit hineingeboren, nämlich zwischen die beiden Weltkriege. Zwei der drei Brüder fielen im Ersten Weltkrieg, woraufhin die Mutter schwer depressiv wurde. Und Pauline schaute mehr zu ihrem machtvollen Vater, einen altgedienten Offizier auf. In dieser für ihre Familie katastrophalen Zeit kümmerte sich niemand um die 15-Jährige, so dass sich das hochintelligente Mädchen menschliche Wärme bei Matrosen suchte, was ihr nicht nur den Ruf als Schlampe einbrachte, sondern auch den Schulplatz am Gymnasium kostete. Doch ihr Traum, Medizin zu studieren, war zu stark und bereits mit 16 Jahren machte sie ihr Abitur auf eigene Faust. Danach verlangte der Vater von ihr wegen des Kriegszustands und der angeschlagenen Gesundheit der Mutter erst einmal eine Ausbildung zur Krankenschwester im Heimatort zu machen. Was folgte war eine lehrreiche wie aufregende Zeit für Pauline. Weil sie sich mit ihrem Ausbilder, einen deutschen Arzt, eingelassen hatte, wurde sie kurz vor Kriegsende von Kräften der Résistance öffentlich gedemütigt. Kahlgeschoren und mehrfach missbraucht holte sie ihr Vater zurück nach Hause. Nach einer Phase der Rekonvaleszenz begann sie in Lille Medizin zu studieren; was weit weg von der Heimatstadt Malo-les-Bains lag. Hier lernte sie den jungen Medizinstudenten Félix Bailly kennen und lieben. Die Trennung im Jahr 1953 hat sie alles andere als gut verkraftet. Als sie Félix ein letztes Mal besucht, erschießt sie ihn im Affekt. Danach wird sie von der medialen Öffentlichkeit zur persona non grata erklärt, gar als neue „Messalina“ betitelt, und muss für neun Jahre hinter Gitter. Als Pauline mit 30 entlassen wird, ist sie eine andere, einsame und leere Frau. Sie beendet ihr Studium und wandert nach Essaouira (Marokko) aus. Dort nimmt sie den falschen Vornamen Andrée an und führt ein freies Leben ohne Vorwürfe. Zum ersten Mal fühlt sie sich angekommen. „Es herrscht vollkommene Übereinstimmung zwischen dem Stein und meinem Körper, zwischen dem Mittelpunkt des Hauses und meinem Herzen, zwischen seinem Schatten und meinem Innersten – genau das Gegenteil vom Gefängnis, wo es nur Trennung gibt zwischen Mauern und Körpern.“ (S. 28) Bis Jean in ihr Leben tritt und sie heiraten möchte. Doch als er die Wahrheit erfährt, ist alles vorbei und Pauline wieder allein. Die Konsequenz – ihr Suizid - erscheint so traurig wie folgerichtig, denn niemand liebte sie mehr… Jean-Luc Seigles einfühlsame wie unverstellte Herangehensweise nimmt den Leser ab der ersten Zeile gefangen. Unterteilt in drei fiktive Hefte zeichnet Seigle Paulines Schicksal minutiös nach. Dabei rollt er die Geschichte von hinten auf, indem er mit Paulines marokkanischer „Exilzeit“ beginnt. Auf diese Weise taucht der Leser Seite für Seite in deren Leben ein. Ihre Entbehrungen, ihre Sehnsüchte, ihre Begierden sowie ihre dunkelsten Erfahrungen, Seigle lässt nichts unausgesprochen und ist vor allem dann am stärksten, wenn er Paulines Leid und seelische Zerrissenheit nachzeichnet. Hierbei schlüpft er täuschend echt in Paulines Rolle und agiert als Ich-Erzählerin. Dies tut er auf eindringliche, stark metaphorische und erschreckend realistische Weise. Kriege und männliche Gewalt haben Paulines Leben hart zugesetzt und letztendlich ist sie trotz ihres starken Willens daran zerbrochen. FAZIT Ein berührender Roman, der auf einer wahren Geschichte basiert und selbst nach Beendigung noch lange nachwirkt. Ein literarisches Meisterstück.

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  • Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Buecherschmaus

    16. February 2017 um 12:48

    „Auch wenn es um die grässlichsten Verbrechen geht, hat man das Bedürfnis, etwas zu verstehen, sich irgendwie ein wenig zum Verteidiger zu machen, hier und da ein bisschen Mitleid aufzubringen. Mit Pauline, diesem harten Biest, funktioniert das nicht. Sosehr ich es befrage, mein Herz bleibt kalt.“ Wer ist diese Pauline Dubuisson, die der französische Journalist und Autor einer Serie über berühmte Kriminalfälle Frankreichs in „Paris Match“, Jean Cau, fast vierzig Jahre nach ihrer Tat, im Jahr 1991, noch so harsch verdammt? Vielleicht trägt zu Caus rigorosen Urteil die Tatsache bei, dass Cau einst Mitglied der Résistance war. Denn eines der großen Verbrechen dieser Pauline Dubuisson, 1927 nahe Dunkerque geboren, war, auch wenn das bei ihrem spektakulären Prozess 1953 allenfalls als Vorgeschichte taugte, die Tatsache, dass sie gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, als gerade mal Sechzehnjährige ein Jahr lang ein Verhältnis mit einem deutschen Militärarzt und damit Besatzer hatte. Nach der Befreiung, die für sie keine war, entging sie nur knapp dem Lynchmord durch Mitglieder der Résistance, wurde, wie damals üblich, als Kollaborateurin kahl geschoren, verfemt und gequält. Wie nah Gut und Böse liegen, wie schnell die heroischen Résistancekämpfer sich ihrerseits in rachedurstige, unmenschliche Bestien verwandeln konnten, erschüttert zutiefst.Weiterlesen ... Auch eine Rolle bei ihrem Prozess spielte Dubuissons schlechter Leumund. Bereits als knapp Vierzehnjährige unterhielt sie angeblich schon diverse sexuelle Beziehungen. Das war für die damalige Sexualmoral schwer erträglich. Die eigentliche Anklage beruhte aber auf einem Tötungsdelikt. 1951 erschoss Pauline ihren Ex-Verlobten im Affekt, wie sie zunächst aussagte, mit kaltem Vorsatz, wie die Anklage behauptete. Ihr drohte die Todesstrafe. Jean-Luc Seigle nimmt sich diesen historischen Fall nun vor und schlüpft in die Haut Paulines. Im selben Jahr der Erstveröffentlichung von „Je vous écris dans le noir“, 2015, erschien ebenfalls in Frankreich ein biografischer Roman von Philippe Jaenada: La Petite Femelle, der ebenfalls den Fall Dubuisson zum Thema hat. Was fasziniert diese Autoren so an dieser jungen Frau und ihrem Verbrechen, dass sie dies sechzig Jahre danach erneut thematisieren? Bereits 1960 inspirierte der Fall bereits Henri-Georges Clouzot zu seinem Film „Die Wahrheit“, mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle. Auch dieser war ein Versuch, etwas wie späte Gerechtigkeit zu schaffen. Auch wenn diejenige, der da Gerechtigkeit verschafft werden sollte, unter der Verfilmung und der dadurch hochkochenden Aufmerksamkeit erneut zu leiden hatte. Sicher ist es die Chancenlosigkeit Paulines im Gerichtssaal. Eine von Männern dominierte Gerichtsbarkeit und Öffentlichkeit, die den Lebenswandel der jungen Frau, besonders auch ihre Affäre mit dem deutschen Arzt hart und unerbittlich verdammte und Misogynität aus allen Poren ausschwitzte, verurteilte sie schon weit vor Prozessende. Sie wurde zur „Messalina der Krankenhäuser“, zu der „Berüchtigten“, der „blutrünstigen Arroganten“. Zermürbt gestand die Angeklagte schließlich, vorsätzlich gehandelt zu haben. Dass das Todesurteil trotzdem in lebenslange Haft umgewandelt wurde, hatte Pauline wohl der einzigen weiblichen Geschworenen zu verdanken. Nach ihrer Begnadigung beendete Pauline Dubuisson ihr Medizinstudium und wurde Ärztin. Bei Jean-Luc Seigle begegnen wir der ihr in Essaouira. Sie ist, erneut erschüttert durch die Veröffentlichung der „Wahrheit“, des Films, der zwar den Umständen des Verbrechens näher kam als die Verhandlung, die Täterin aber auch als narzisstisches, triebhaftes Geschöpf darstellte, nach Marokko geflohen. Dort kam sie langsam zur Ruhe und fand eine neue Liebe. Diesem Mann, der ihr die Ehe antrug, fühlt sie sich zur Wahrheit verpflichtet. Sie schreibt ihm auf, was geschehen ist, hofft auf sein Verständnis. Diese Aufzeichnungen bekommen wir als Leser nun zu Gesicht. Pauline erzählt darin von ihrer Kindheit, der hingebungsvollen Liebe zu ihrem Vater, dem Unglück, das über die Familie hereinbricht, als zwei ihrer Brüder im Weltkrieg sterben, schildert die Verzweiflung ihrer Mutter, ihre Suche nach Liebe und Anerkennung und nach Erlösung von ihrem Schmerz, den sie in frühen sexuellen Abenteuern suchte, erwähnt den mehr als sanften Druck des Vaters, den „Kontakt“ zu den Deutschen zu pflegen, um eigene Vorteile für seine Geschäfte zu erlangen, berichtet über ihre Begeisterung für die Medizin. Der Einstieg ins Buch hat mich noch nicht vollends überzeugen können. Seigle gelingt es bei aller stillen Einfühlung in seine Protagonistin nicht wirklich, ihre Beweggründe deutlich zu machen. Besonders warum eine knapp Vierzehnjährige wahllose anonyme Sexabenteuer suchen sollte, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Hingegen konnte ich ihre Neigung zu dem viel älteren deutschen Arzt, der ihr Interesse und Unterstützung bei ihren medizinischen Studien entgegenbringt, gut nachvollziehen. Besonders eindringlich wird Seigle aber in den Schilderungen von Paulines Martyrium nach der Befreiung, ihre tiefe Demütigung und langsame Gesundung, ihre Erschütterung, als ihre große Liebe sie, nachdem sie ihm davon erzählt, verurteilt und verlässt. Jean-Luc Seigle erzählt davon leise und eindringlich, durch die gewählte Ich-Perspektive ganz nahe an Pauline dran. Die weibliche Sicht gelingt ihm dabei überwiegend hervorragend. „Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen“, dieser berühmte Satz William Faulkners trifft auch für Pauline zu. Das muss sie bitter erfahren. Am 22.September 1963 nimmt sie sich in Essaouira das Leben. „Leider haben die Biografen Paulines Lebensgeschichte ganz auf diese Zeitspanne (Anmerkung: des Prozesses) ausgerichtet; sie beschränken sich auf die Fakten, sie belasten Pauline ihrerseits. Ich glaube, das ist ein Verbrechen der Literatur, es sei denn, man nimmt es als Paradox hin, dass eine Biografie im Unterschied zum Roman am Leben vorbei schreibt. Paulines Geschichte darf, wie alle Geschichten, nicht nur an den Fakten entlang erzählt werden, sie muss das Verborgene ihres Lebens ergründen, nicht nur ihre Kindheit und ihre Träume, sondern das Verborgene der Kindheit und das Verborgene ihrer Träume.“ Diesem „Verbrechen der Literatur“ versucht Jean-Luc Seigle entgegenzutreten. Es gelingt ihm beeindruckend und bewegend.

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  • Krieg und Gewalt

    Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

    Clari

    30. January 2017 um 19:16

    Zu Beginn des vorliegenden Romans erleben wir eine junge Frau in Marokko. Sie hat ein nettes Haus und verkehrt mit einer Schar junger Leute. Eines Tages spricht man über einen aufsehenerregenden Film, in dem Brigitte Bardot die Rolle einer jungen Frau verkörpert. Niemand weiß, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert, die das Leben der jungen Frau darstellt. Von der ersten Seite an wird man in den Sog einer Geschichte hineingezogen, die im Vorwort zunächst als wahre Geschichte wie eine sachliche Nachricht abgehandelt wird. Dann erst beginnt die romanhafte Darstellung, die in ihrer Feinheit der Beobachtung und im Ablauf der Geschehnisse eine spannende Liebes-und Lebensgeschichte lebendig werden lässt. In Rückblenden und Gegenwartsbetrachtungen schält sich die Geschichte als trauriges Schicksal heraus. Es geht um die Liebe einer jungen Französin zu einem Deutschen während des Zweiten Weltkriegs. Die Folgen nach dem Krieg für Frauen und Mädchen, die sich mit deutschen Besatzern eingelassen hatten, waren hart und grausam. Angehörige der Resistance rächten sich auf bittere Weise an ihnen. Auch Pauline entging diesem Schicksal nicht. Pauline ist intelligent und studiert nach dem Krieg Medizin. Sie hat einen Verlobten, den sie innig liebt. In poetischen Bildern und realistischen Darstellungen folgt für die junge Frau jedoch wie nach einem geheimen Plan ein Drama dem anderen. Ihr Verlobter sagt sich von ihr los, als er von ihrer Vorgeschichte hört, in der sie als Deutschenflittchen bestraft und gefoltert worden war, und sie rächt sich an ihm. Dafür sitzt sie lange Jahre im Gefängnis und lässt sich schließlich unter dem Vornamen ihres Vaters Andrée in Marokko nieder. Jean-Luc Seigle versetzt sich emotional tief nachvollziehbar in ein Frauenschicksal, wie es ihrer sicher viele gab. Hass, Krieg, Grausamkeit, Folter und Schikane in dieser Art sind im Fall von Pauline verflochten mit dem besonderen Fall einer Familiengeschichte. Zwei Brüder sind im Krieg gefallen, und der Vater hatte nur einen Wunsch: seine Frau aus ihrem Trauerzustand zu befreien. Dazu ist ihm Paulines Verwandlung aus dem sehr jungen Mädchen in eine junge Frau gerade recht. Sie spielt das Spiel mit und kommt früh in Versuchung, sich mit Männern einzulassen. Sie ist begehrenswert und kann bei den Deutschen allerlei Nahrungsmittel hamstern, die der Mutter, die für ihr Leben gerne kocht, neuen Lebensmut geben soll. Man spürt bei Pauline eine tiefe Sehnsucht nach Liebe. Nach den Erfahrungen des Krieges träumt sie ständig von neuem Glück, weiß aber inzwischen, dass ihre persönliche Geschichte diesem Glück im Wege steht. Schließlich bringt sie ihre Erfahrungen in Form eines Briefes zu Papier. Ihre Sehnsucht nach einer erfüllenden Liebe zerbricht unweigerlich immer wieder an den Erlebnissen ihrer Vergangenheit. Männer verzeihen ihr diese nicht. Es ist sehr traurig und anrührend, wie Frauen in Krieg zu Opfern der schieren Wut, Obsession und der Männergewalt werden können. In diesem Fall ist die Geschichte besonders infam, als auch der Vater das Kind für seine Zwecke missbraucht. Bis heute noch kann man in den Nachrichten aus aller Welt hören, dass Frauen zur Waffe der Gewalt in den Händen von Männerhass werden. Sie können sich nicht wehren, weil die Phalanx der Männergewalt so viel stärker ist. Man ist umso tiefer berührt, da die ganze Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Mit leisen Tönen der Angst und Not seiner Protagonistin folgend berichtet Seigle von dem Innenleben seiner Heldin, die sensibel ist und immer wieder scheitert.  

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 2070
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   116 Punkte Katykate                                  ---   130 Punkte Kerdie                                      ---   259 Punkte Kleine1984                              ---   190 Punkte Kuhni77                                   ---   155 Punkte KymLuca                                  ---   149 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   306 Punkte Larii_Mausi                              ---    154 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   331 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte miau0815                                 ---   71 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   263 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  163 Punkte Nelebooks                               ---  310 Punkte niknak                                       ----  328 Punkte nordfrau                                   ---   162 Punkte PMelittaM                                 ---   283,5 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   165 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   87 Punkte SaintGermain                            --- 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