Jean-Marc Ceci Herr Origami

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Inhaltsangabe zu „Herr Origami“ von Jean-Marc Ceci

Ein junger Japaner reist auf der Suche nach seiner großen Liebe nach Italien. Als er sie nicht finden kann, wählt er ein Leben in Abgeschiedenheit. In der Toskana widmet er sich ganz der Meditation und der Herstellung von Washi, traditionellem japanischem Papier, das zum Falten von Origami benötigt wird. Jahrzehnte später besucht ihn ein junger Uhrmacher. Der Mann arbeitet an einer hochkomplizierten Uhr, die sämtliche Zeitmessungen abbilden soll. Die Begegnung gibt dem Leben beider Männer eine völlig neue Richtung. Ein verzaubernder, poetischer Roman, so klar und formvollendet wie ein Origami.

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  • Kurogiku bedeutet schwarze Chrysantheme

    Herr Origami

    los_lesen

    05. October 2017 um 20:36

    „Denn jedes Origami hinterlässt auf dem Papier die Spur der Falten, deren Komposition und Struktur bei jedem Modell einzigartig sind. Wie die einzigartigen Kristalle einer Schneeflocke. Seine Fingerabdrücke.“ Dieser Satz ist einer von vielen in Jean-Marc Cecis Buch „Herr Origami“, den ich einige Male hintereinander gelesen habe und den ich nachwirken lassen musste. Einfach schön!Doch zuerst noch etwas zur eigentlichen Handlung. Das Buch handelt von Meister Kurogiku, der in Japan auf eine italienische Reisende trifft, sie nicht mehr vergessen kann und ihr kurzer Hand nach Italien folgt. Finden kann er die schöne Unbekannte zwar nicht, doch er findet einen Platz, an dem er sich niederlassen und seiner Berufung – der Herstellung von Washi – nachgehen kann. Washi, so lernen zum einen die Leser aber auch der junge Mann, der eines Tages bei Herr Kurogiku um eine Unterkunft bittet, nennt man handgeschöpftes Papier, das zur Herstellung von Origami-Figuren verwendet wird. Casparo, der junge Mann bleibt und beide Männer erkennen bald, dass die Anwesenheit des jeweils anderen, Spuren bei ihnen selbst hinterlassen wird. Doch nicht nur die Handlung des Autors auch das Format des Textes an sich ist eigen. Jede Sequenz ist mit einem Wort in japanischen Schriftzeichen überschrieben. Die Schrift beginnt etwa in der Mitte des Blattes und der Abschnitt besteht meist nur aus ein paar Sätzen, selten aus mehreren Seiten. Zu Beginn des Buches befürchtete ich daher, dass die einzelnen Szenen abgehackt wirken und für den Leser schwer in Zusammenhang zu bringen sein könnten. Doch das bewahrheitete sich zum Glück nicht. Die Geschichte ist zwar reduziert auf die wichtigsten Momente, doch fließt sie harmonisch vor sich hin. Viel eher musste ich an einigen Stellen inne halten, um mir selbst ein paar Gedanken zu bestimmten Sätzen machen zu können, bevor ich mich gedanklich wieder von dem sanften Strom des Romans davon tragen lies. Fazit: Eine Geschichte, mit eigenwilligem Format und philosophischer Note, die ihre Spuren hinterlässt.

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  • Eine leise Erzählung rund um das Origami

    Herr Origami

    Bibliomania

    26. September 2017 um 00:10

    Casparo ist ein junger Mann, der nur durch Zufall auf Herrn Origami trifft. Herr Origami lebt allein in einer Ruine und beschäftigt sich den lieben langen Tag mit dem Origami Falten. Währenddessen erzählen und schweigen beide gemeinsam und es entsteht so etwas wie eine Freundschaft, die beide weiterbringt.Eine wunderschöne, kleine Erzählung, die man langsam lesen sollte. Das Äußere ist mindestens so schön wie die Gestaltung im Inneren, da hat sich der Hoffmann und Campe Verlag wirklich etwas sehr schönes einfallen lassen. Es gibt vier Kapitel und jedes ist mit dem deutschen und dem japanischen Titel überschrieben, sogar jeder Abschnitt. Man verliert sich regelrecht zwischen den Papierseiten und dem Falten und Entfalten des Washi. Irgendwie typisch japanisch, obwohl es kein Japaner geschrieben hat. Mir hat diese kleine Geschichte auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich könnte sie mir auch gut als Geschenk vorstellen. Zusätzlich lernt man noch einiges über Origami-Papier und die Kunst des Faltens.Für Japanliebhaber ein absolutes Muss!

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