Jean-Marie Ghislain Schönheit besiegt Angst

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Inhaltsangabe zu „Schönheit besiegt Angst“ von Jean-Marie Ghislain

"Auf seiner Suche, die eigenen Lebensängste zu überwinden, hat sich Jean-Marie Ghislain paradoxerweise für das Tauchen mit Haien entschieden. Was zunächst unglaublich klingt, hat ihm, durch die Begegnung mit diesen Tieren, vollkommene Befreiung verschafft. In dieser Biografie erzählt Ghislain seine Lebensgeschichte, die Mut mat, sich den eigenen Ängsten zu stellen. Es ist die ganz besondere Geschichte eines Mannes, der mit Haien taucht, um seine Ängste zu verlieren, und schließlich unter und mit ihnen seinen inneren Frieden findet. In seiner Biografie erzählt Ghislain eine Lebensgeschichte, die unter die Haut geht. Er erzählt, wie er in vielen Frauenarmen sein Glück suchte; den Verlust der Mutter verarbeitete, die sich in einer Zisterne ertränkt hatte; seine rätselhafte Angst vor dem Wasser überwand und sein bürgerliches Leben aufgab, um schließlich im Wasser ein freier Mensch zu werden. Auf seiner intensiven Suche, die eigenen Ängste zu überwinden, hat sich Jean-Marie Ghislain paradoxerweise für das Tauchen mit Haien entschieden. Er fand im Element seiner Angst einen neuen Zugang zu seinen bis dahin verschütteten Emotionen. Was zunächst vollkommen unglaublich klingt, hat ihm, durch die direkte Begegnung mit diesen als aggressiv geltenden Tieren den inneren Frieden gebracht. Das Buch macht Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen, um sie zu überwinden. Grandios erzählt spürt man die dumpfe Enge eines belgischen Dorfes, erlebt eine Familiengeschichte von Unterdrückung und patriarchaler Gewalt mit, und hat Teil am Glück - und noch öfter am Scheitern - des Erzählers und endet mit ihm in der unendlichen Weite und Schönheit der Meere und ihrer bedrohten Bewohner."

Wer ist frei von Ängsten? Ich glaube niemand. Und deshalb ist dieses Buch eine wunderbare Lektion - für mich war es eine Therapie.

— AndreaKristina
AndreaKristina

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    Schönheit besiegt Angst
    AndreaKristina

    AndreaKristina

    22. September 2015 um 10:18

    Handlung Auf seiner Suche, die eigenen Lebensängste zu überwinden, hat sich Jean-Marie Ghislain paradoxerweise für das Tauchen mit Haien entschieden. Was zunächst unglaublich klingt, hat ihm, durch die Begegnung mit diesen Tieren, vollkommene Befreiung verschafft. In dieser Biografie erzählt Ghislain seine Lebensgeschichte, die Mut mat, sich den eigenen Ängsten zu stellen. Erscheinung Das Cover des Buches wird für die Meisten wahrscheinlich die Lust am Tauchen hervorrufen, für mich bedeutet es eins: Angst. Angst und keine Luft bekommen, Angst vor dem weiten Meer, Angst vor Haien. Die Gestaltung, objektiv gesehen, ist passend zum Buch und das Cover sieht wunderschön aus. Gut finde ich den Schutzumschlag, welchen ich zum Lesen am Strand entfernt habe. Mich persönlich spricht der Titel sehr an - vielleicht liegt es daran, dass ich in Kambotscha einen Tauchversuch gewagt habe und kläglich gescheitert bin. Seither plagt mich eine Angst vor den Tiefen des Meeres. Meinung Wie bereits bei der Erscheinung erwähnt, war ich letztes Jahr in Kambotscha. Eigentlich wollte ich gar nicht Tauchen gehen - der Freund meines Freundes hat mich dann aber neugierig gemacht und kurze Zeit später war ich auch schon für den Kurs angemeldet. Ich war neugierig und nervös, freute mich aber trotzdem riesig auf den nächsten Tag. Die ersten zwei Tage ging es aber nicht ins Wasser, Theorie war angesagt. Wir haben uns Filme über das Tauchen angesehen und haben gelernt, unsere Ausrüstung korrekt vorzubereiten. Mir ging alles wirklich leicht von der Hand, was mich natürlich in meinem Vorhaben weiter bekräftigte. Bis dann der Tag kam, als wir wirklich ins Wasser gingen - und ich nach fünf Minuten abbrechen musste. Das Gefühl, völlig ausgeliefert zu sein, eingeengt von Tonnen Wasser, ich konnte es nicht ertragen. Also habe ich aufgegeben, leider. Seither plagt mich eine Angst vor dem Ungewissen in den Tiefen des Meeres. Es ist wirklich komisch, wie das Leben manchmal so läuft. Lange Zeit habe ich geglaubt, mit dieser Angst fortan mein Leben meistern zu müssen. Und genau an diesem Punkt kommt das Buch von Jean-Marie Ghislain ins Spiel. Als ich es von der Mutter meines Freundes ausleihen durfte, wusste ich gar nicht, was auf mich zukommt. Der Autor lässt uns auf 160 Seiten an seiner Geschichte teilnehmen. Sein Leben hat viele Hoch- und Tiefpunkte und Jean-Marie Ghislain muss immer wieder aufstehen und kämpfen. Seit seiner Kindheit plagt ihn die Angst vor dem Wasser, naheliegend ist also auch die Angst vor dem Tauchen. Aber nicht nur diese beschäftigt ihn und einen grossen Teil seines Lebens. Nichts ist ihm genug, er will immer mehr Arbeiten, immer mehr erreichen. Der Autor lernt die Glanz- und Schattenseiten des Lebens sehr gut kennen und versucht, alle Schwierigkeiten zu überwinden. Das dies nicht immer einfach ist, erfährt der Autor nur allzu oft. Für mich war das Buch eine Art Therapie. Ich konnte mich noch nie so gut in einen Autor hineinversetzen. Es geht hier nicht nur um die Angst vor dem Tauchen (wobei es bei mir ja ziemlich gut zutrifft), nein! In diesem Buch geht es über das Überwinden seiner tiefsten Ängste, sich gehen zu lassen und neu kennenzulernen. Jean-Marie Ghislain erzählt uns, wie er immer wieder aufgestanden und neu angefangen hat. Er will uns motivieren, genau dies zu tun. Und bei mir hat er es auch geschafft. Fazit Ein Buch, welches seine Leser auffordert, aktiv zu werden und seine Ängste zu überwinden. Was kann man sich mehr Wünschen, als von einer Geschichte bereichert zu werden und über sich hinauszuwachsen? Für mich war das Buch eine Therapie und ich werde mich meiner Angst bald stellen!

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  • „Wie ich unter Haien ein freier Mensch wurde“

    Schönheit besiegt Angst
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. October 2014 um 10:07

      „Wie ich unter Haien ein  freier Mensch wurde“ – diese Geschichte erzählt der 1955 geborene Belgier Jean-Marie Ghislain in diesem schönen und beeindruckenden Buch. Aufgewachsen in schwierigen familiären Verhältnissen, versuchte er schon früh, sich von diesen zu lösen.   Ähnlich wie gerade Hape Kerkeling in seinem neuen Buch erschütternd erzählt, gab es auch im jungen Leben von Ghislain eine Schlüsselszene, als sich seine Mutter in einer Zisterne ertränkte. Schuldgefühle und das Lebensmotto, ein Nichtsnutz zu sein, begleiteten ihn lange ins Erwachsenenalter hinein.   Doch irgendwann in der Mitte seines Lebens beschloss er, seinen Urängste, vor allem seiner Angst vor dem Wasser auf den Grund zu gehen. 2009 dann begann er eine „Initiationsreise“, wie er das nennt. Auf dieser Reise lernte er, mit Haien zu tauchen und zu kommunizieren. Seitdem widmet er zusammen mit seiner Frau, die er in diesem Zusammenhang kennenlernte, sein weiteres Leben auch als Fotograf dem Schutz dieser stark bejagten Tiere.   Für Menschen, die davon träumen, die in ihnen wohnenden Ängste anzuschauen und ihre lange für normal gehaltenen Grenzen zu überwinden, ist das ein ermutigendes Buch.   Vgl. auch den zeitgleich ebenfalls bei Elisabeth Sandmann erschienenen Bildband „Berührende Schönheit“.      

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