Etoile errante

von Jean-Marie Gustave Le Clézio 
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Etoile errante
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Inhaltsangabe zu "Etoile errante"

Pendant l'été 1943, dans un petit village de l'arrière-pays niçois transformé en ghetto par les occupants italiens, Esther découvre ce que peut signifier être juif en temps de guerre : adolescente jusqu'alors sereine, elle va connaître la peur, l'humiliation, la fuite à travers les montagnes, la mort de son père.
Une fois la guerr terminée, Esther décide avec sa mère de rejoindre le jeune Etat d'Israël. Au cours du voyage, sur un bateau surpeuplé, secoué par les tempêtes, harcelé par les autorités, elle découvrira la force de la prière et de la religion. Mais la terre promise ne lui apportera pas la paix : c'est en arrivant qu'elle fait la rencontre, fugitive et brûlante comme un rêve, de Nejma, qui quitte son pays avec les colonnes de Palestiniens en direction des camps de réfugiés.
Esther et Nejma, la Juive et la Paalestinienne, ne se rencontreront plus. Elle n'auront échangé qu'un regard, et leurs noms. Mais, dans leurs exils respectifs, elles ne cesseront plus de penser l'une à l'autre. Séparées par la guerre, elles crient ensemble contre la guerre.
Comme dans Onitsha, avec lequel il forme un diptyque, on retrouve dans Etoile errante le récit d'un voyage vers la conscience de soi. Tant que le mal existera, tant que des enfants continueront d'être captifs de la guerre, tant que l'idée de la nécessité de la violence ne sera pas rejetée, Esther et Nejma resteront des étoiles errantes.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782070388899
Sprache:Französisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:349 Seiten
Verlag:Gallimard
Erscheinungsdatum:01.10.2008

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr ergreifend.
    Rezension zu "Etoile errante" von Jean-Marie Gustave Le Clézio

    Ein jüdisches Mädchen flieht im Frankreich des 2. Weltkriegs mit vielen anderen vor den heranrückenden Nazis. Eine bedrückende und entbehrungsreiche Reise steht ihr bevor, bevor sie endlich im gelobten Land ankommt. Auf dieser Reise findet sie auch den Zugang zur Religion, den sie in ihrem kommunistisch geprägten Elternhaus nicht hatte.
    Doch auch hier herrscht Krieg, und sie kann ihren Frieden nicht finden. Die Hoffnung der Juden auf ihren eigenen Staat, der ihnen Sicherheit vor der Verfolgung bietet, ist gleichzeitig der Alptraum für die palästinensiche Bevölkerung, die ihrerseits vertrieben wird. Zwischen einer dieser Vertriebenen und dem jüdischen Mädchen findet eine kurze Begegnung statt. Die beiden sehen sich nie wieder, aber die Szene verbindet die beiden Leben, die so verschieden und im Grunde doch ähnlich ablaufen.

    Das Buch ist in einem ergreifenden Stil geschrieben, der unter die Haut geht. Man kann hinterher beide Seiten des "ewigen Konfliktes" um Israel besser verstehen, und einmal mehr wird klar, daß Krieg niemlas Probleme lösen, sondern bestenfalls verschieben kann.

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