Jean-Michel Guesdon

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Neue Bücher

Pink Floyd - Alle Songs

 (2)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Delius Klasing.

Alle Bücher von Jean-Michel Guesdon

Pink Floyd - Alle Songs

Pink Floyd - Alle Songs

 (2)
Erschienen am 01.10.2018
Beatles total

Beatles total

 (2)
Erschienen am 07.10.2014

Neue Rezensionen zu Jean-Michel Guesdon

Neu
W

Rezension zu "Beatles total" von Jean-Michel Guesdon

'Lucy in the sky with diamonds" stellvertretend für LSD?
wschvor einem Monat

Mit dem dieser Annahme und dem daraus resultierenden anfänglichem Verbot, den Song im Radio zu spielen, hat BBC komplett daneben gegriffen. Der Song entstand, als Hommage an die beste Freundin von John's damals dreijährigem Sohn Julian. Ihr richtiger Name lautete Lucy O'Donnell, gestorben 2009. Auslöser war eine Zeichnung von Julian, die nach Johns Interpretation Lucy im Himmel mit Diamanten zeigt.

Zu jedem Beatles Song, angefangen mit "My Bonny" zu Hamburger Star Club Zeiten bis hin zu "You know my name", der B-Seite von "Let it be" wird die entsprechende Vorgeschichte, die Aufnahme-Technik, musikalische Besetzung, Aufzeichnungsort und -datum, Techniker, Erstveröffentlichung etc. erläutert. Jeder Song mit zumeist zwei Seiten und jeder Menge Fotos zur entsprechenden Zeit. Dazu Episoden am Rande, Infos für Beatlemaniacs etc. Auch die Entstehungsgeschichte mancher LP-Cover wird dargestellt

Zwei Register (Personen und der Alben und Lieder) machen es sehr einfach, auf den mehr als 600 Seiten des schwergewichtigen Bandes gezielt nach Informationen zu suchen.

Einziges Manko: im Inhaltsverzeichnis werden zwar 30 LPs und Singles der Beatles mit ihrem jeweiligen Titel chronologisch aufgeführt. Aber es fehlen die dazu gehörenden Abbildungen der LP-Cover und Single-Hüllen. Auch im Textteil fehlen diese. Da hilft dann nur der Griff ins eigene Plattenregal.

Der 'Streit', ob die Stones oder die Beatles die grösste, die beste Band der Welt sind beziehungsweise waren, muss jeder Fan für sich entscheiden. Das Buch gibt in Kombination mit dem ebenfalls bei Delius Klasing erschienenen Band über die Stones, zu dem sich dann wahrscheinlich auch noch der Titel zu Queen respektive zu Pink Floyd gesellt, eine fundierte Entscheidungshilfe. Obwohl: Super sind sie alles vier, Bands und Bücher.

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W

Rezension zu "Pink Floyd - Alle Songs" von Jean-Michel Guesdon

Kaum vorstellbar, dass umfassendere Informationen über das Kunstwerk 'Pink Floyd' existieren
wschvor 2 Monaten

Nein, 'Arnold Layne", die Single von 1967 steht nicht in meinem Plattenregal. Auch 'See Amily play' aus dem selben Jahr fehlt. Meine Pink Floyd-LP-Sammelkarriere fing unterm Weihnachtsbaum anno 1969 an. Mit 'Ummagumma'. Gefolgt von 'Atom Heart Mother' einen Weihnachtsbaum später.
Ein paar LPs hatte ich ausgelassen. Aber die Meisterwerke für die Ewigkeit "The Dark Side of the Moon', 'Wish you were here', 'Animals' und 'The Wall' stehen im Regal. Als Vinyl-LPs. Wie sich's gehört. Mit Knistern und Knastern und Scheibe umdrehen - ein Genuss! Schon beim Hören. Schon beim Betrachten der Cover und, soweit seinerzeit beigelegt, der vorhandenen Inlays.

Der wahre Genuss offenbart sich aber mit diesem schwergewichtigen Komplettband über die Geschichte hinter den Tracks. Denn hier ist ALLES zu finden. Wie es zu den einzelnen Songs, Tracks und für die damalige Zeit sensationellen Klangeffekten kam. Wie diese erzeugt, aufgenommen, ab- und zusammengemischt wurden. 'Money', das erste Stück auf Seite 2 von 'Dark Side of the Moon' hat wohl jeder sofort im Ohr, sobald er im Radio oder sonst wo diese Klangfolge von zerreißendem Papier, Uni-Selector, Münzen und Registrierkasse hört.

Das Buch geht aber sehr viel weiter. Endlich erfährt man auch, welcher jungen Dame die Irrsinnsstimme beim dramatischen Höhepunkt von 'Dark Side of the Moon' gehört. Ein Foto von ihr ist auf Seite 313 zu finden. Sie heisst Clare Terry. Später auch Backgroundsängerin bei Culture Club.

Dazu kommen jede Menge 'Genau-Hinhören-Tipps', wo wer per Zufall (oder mit versteckter Botschaft?) zu hören ist. Erzählungen, Erläuterungen wie, wo, wann mit wem und welcher Technik welche Ton-Aufnahmen gemacht wurde. Fotos über Fotos, teils im Studio, teils bei Live-Konzerten oder auch Privat-Aufnahmen, Bilder der gespielten Instrumente, vornehmlich die Gitarren der Pink Floyd-Mitglieder. Aber auch die eingesetzte Elektronik, damals ultra-in, heutzutage kann das fast schon jedes Smartphone...

Die Mitglieder, die bei den einzelnen Tracks mitgespielt, mitgesungen haben, Ton-Ingenieur (ja, auch Alan Parsons war dabei), Aufnahme-Studio, Zeitpunkt der Aufnahme, besondere Vorfälle während der Aufnahme. eben alles, restlos alles über Pink Floyd. Wer weiss zum Beispiel schon, dass die Beach Boys Roger Waters beim Schreiben von 'The Show must go on', zu finden und zu hören auf 'The Wall' unterstützt haben? Wo die Kinderstimmen in "Another Brick in the Wall" aufgenommen wurden? Und so weiter, und so weiter.

Der einzige Punkt, den ich ärgerlich finde: die Autoren erklären sehr interessant geschrieben, wie die verschiedenen Cover und Inlays zu den LPs entstanden sind. Zumeist fehlen aber die Abbildungen dieser Cover. Was soll's, ein Griff ins Plattenregal hilft dann schon...

Es ist richtig, diese Details muss man nicht wissen. Es ist möglich, auch ohne diese Kenntnisse sein Leben erfolg- und abwechslungsreich zu leben.
Angesichts (oder heisst es angeohrts?) von machen Rapper- oder HipHop-Songs ist es sehr schön zu erfahren, was sich Pink Floyd (oder auch die Rolling Stones, beschrieben in einem ebenso opulenter Band bei Delius Klasing erschienen), bei ihren Songs und Tracks gedacht hatten. Wie diese Meisterwerke entstanden sind. Was alles ringsherum geschah.

Da ja die guten Vinyl-LPs bei HiFi-Fans Auferstehung feiern, besteht die Möglichkeit, dass alle Pink Floyds wieder erscheinen. Einige sind bereits zu haben. Dann heisst es: reinhören - in dieser Bibel lesen - zuhören!

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Rezension zu "Pink Floyd - Alle Songs" von Jean-Michel Guesdon

Für alle Fans von Pink Floyd
WinfriedStanzickvor 2 Monaten


 

Ein schwergewichtiger Band dokumentiert die Geschichte einer Band und ihrer Songs, deren Bedeutung für die Popmusik der letzten 50 Jahre nicht hoch genug einzuschätzen ist.

Die Rockband wurde 1965 von Roger Waters, Syd Barrett, und Richard Wright gegründet. Die Besetzung wechselte zu David Gilmour, Nick Mason, Waters und Wright. Gemeinsam entwickelten sie einen unverwechselbaren eigenen Stil, geprägt von Psychedelic und Progressive Rock, Blues und Jazz, aber auch klassischer Musik. Ihr Stil setzte sich im Artwork der Plattencover und in der visuellen Gestaltung der Liveshows, die immer gigantischer und aufwendiger wurden, fort.

 

Die beiden Musikjournalisten Philippe Margotin und Jean-Michel Guesdon rollen in ihrem fast 600 Seiten starken hier vorliegenden Kompendium Pink Floyd – Alle Songs. Die Geschichten hinter den Tracks das Werk der Band neu auf:

• alle Alben bis zum 2014 erschienenen The Endless River
• alle Songs in chronologischer Reihenfolge
• Hintergrundinfos zur Entstehungsgeschichte
• Geschichten aus dem Studio und dem Leben der Musiker

 

Für alle Fans von Pink Floyd (die ältesten unter ihnen aus der allerersten Zeit gehen schon auf 80 zu!) ist dieser Band etwas, das ihre (vollständige?) Plattensammlung von Pink Floyd auf das Beste ergänzt.

 




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