Die Wörter

von Jean-Paul Sartre 
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Die Wörter
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Sehr sehr interessant, zu lesen, wie ein dem Alter zugeneigter Mensch sein Leben zu schildern vermag.

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Inhaltsangabe zu "Die Wörter"

Der weltberühmte Schriftsteller und Philosoph erzählt hier mit der Ironie eines Mannes, der alle Lügen seines Zeitalters und alle Illusionen, auch die eigenen, durchschaut hat, die Geschichte seiner Jugend. Eine faszinierende Studie über die kindliche Psyche, ein brillant geschriebenes Selbstbekenntnis, das die Tradition der großen französischen Moralisten für unsere Zeit erneuert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499110009
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.1975
Das aktuelle Hörbuch ist bei Der Audio Verlag, DAV erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    annepeis avatar
    annepeivor 6 Monaten
    "Die Bücherei war die Welt im Spiegel; sie hatte deren unendliche Dichte, Vielfalt, Unvorhersehbarke

    "Die Bücherei war die Welt im Spiegel; sie hatte deren unendliche Dichte, Vielfalt, Unvorhersehbarkeit."
    .

    Jean-Paul Sartre berichtet hier autobiographisch von seiner Kindheit, die er hauptsächlich bei seiner Mutter und deren Eltern verbrachte. Sein Großvater ist Lehrer und leitet den jungen Sartre früh an die Literatur und bringt ihn so unbeabsichtigt auch zu dem Berufswunsch Schriftsteller.
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    Das Buch zu lesen, kann durch die intellektuelle, teilweise hochtrabende und mit Anspielungen gespickte Schreibweise anstrengend sein, aber ich hatte das Gefühl, dass es sich lohnt. Es gibt viele interessante Denkansätze zur Literatur und auch zu Sartre selbst, denn er glorifiziert seine Kindheit nicht nachträglich, sondern analysiert sich selbst und seine Lebensumstände. Das Buch ist also auch allen zu empfehlen, die mehr über Sartre als Person erfahren wollen.
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    Bewertung: 📝📝📝📝

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Wörter" von Jean-Paul Sartre

    "Ich erzähle hier die Geschichte einer mißglückten Berufung. Ich brauchte Gott, man gab ihn mir, ich empfing ihn, ohne zu begreifen, daß ich ihn suchte. Da er in meinem Herzen keine Wurzeln schlug, vegetierte er einige Zeit in mir und starb dann."
    Jean-Paul Sartres "Die Wörter" ist eine autobiographische Schrift, die sich vorallem mit Sartres Kindheit und seinem Weg zur Schriftstellerei befasst. Als ich dieses Buch aufschlug, war ich sehr gespannt, denn ich hatte schon viel Gutes über Sartre gehört. Doch leider teile ich diese Meinung nicht. Zwar hat Sartre einen wunderschönen Schreibstil, der immer elegant wirkt und alles genau auf den Punkt trifft, doch ist das schon das einzige Lob, das ich für ihn aufbringen kann. Von Anfang an fiel es mir schwer, einen Zugang zu diesem Buch zu finden und leider blieb das auch bis zum Schluss so. Den Inhalt fand ich in keinster Weise ansprechend und langweilte mich deshalb fast zu Tode, weswegen ich mich zeitweise auch richtig durch "Die Wörter" quälen musste.
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    Fazit: Trotz wundervoller Sprache erwies sich "Die Wörter" als Flop. Der Inhalt ist langweilig, eintönig und zieht sich wie Sirup. Von mir gibt es gerade noch so zwei Sterne wegen dem tollen Schreibstil.

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    kuermanns avatar
    kuermannvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Wörter" von Jean-Paul Sartre

    wenn jemand so eindrücklich am krampfhaften atheismus scheitert, sieht man die notwendigkeit, die unabdingbarkeit des glaubens.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr sehr interessant, zu lesen, wie ein dem Alter zugeneigter Mensch sein Leben zu schildern vermag.
    Rezension zu "Die Wörter" von Jean-Paul Sartre

    Es ist amüsant, zu lesen, was Sartre in jungen Jahren schon gekonnt und getan haben soll. In seinen späten Jahren geschrieben, mögen hier einige Schönfärbereien zu finden sein, dennoch ist es unterhaltend zu lesen.
    Vor allem ist hierbei auch immer wieder seine Sprache, die in einem wundervollen Plauderton daherkommt, zu betonen. Da ist es fast gar nicht mehr so wichtig, ob das, was er erzählt, auch nur irgendwie glaubhaft oder ehrlich oder wahrheitsgetreu sein muss.
    Einem Menschen von 60 Jahren, der seine Erinnerungen aufschreibt, sollte dies wohl generell nachzusehen sein.

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    Valiss avatar
    Valisvor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Wörter" von Jean-Paul Sartre

    Hier teilt sich der Entwicklungsprozess zum Schriftsteller in die Abschnitte ‘Lesen’ und ‘Schreiben’. Sehr klug - hab ich mir doch schon immer gedacht, erst lesen zu muessen, bevor man gedenkt zum Stifte zu greifen. Dies tat der Sartre auch in einem unendlichen Umfang, schon als Kind versteht sich. Dass die Errinnerungen an seine Kindheit, seine Beziehung zum Grossvater, etc, mit einer ungehaeuren aufgeblaeten philosophisch formulierten Darstellung beschrieben werden, mag man verzeihen, schliesslich handelt es sich nicht um eine Autobiographie im ueblichen Sinne, sondern auch um ein Werk seines Idealismus, seiner Buecherwelt, in der alles andere Dasein demgegenueber nur vermittelte Existenz bedeutet.

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    Sokratesvor 12 Jahren
    Rezension zu "Die Wörter" von Jean-Paul Sartre

    Ich kann mich insoweit der Rezension meines Vorgängers nur anschließend. Manchmal ist das kleine Buch etwas mühsam zu lesen, aber dennoch interessant, die Abschnitte im Leben des Autors von ihm selbst erzählt zu bekommen, wenn man gleichzeitig die relativ objektive Darstellung einer Biographie daneben liegen hat. An manchen Stellen recht amüsierlich; zwischen den Zeilen vermittelt das Buch auch Informationen über das Zeitgeschehen jener Jahre. Wer sich mit dem Gesamtwerk Sartres' beschäftigen will, muss dieses Buch natürlich lesen.

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