Jean-Philippe Blondel 6 Uhr 41

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Inhaltsangabe zu „6 Uhr 41“ von Jean-Philippe Blondel

„Kann eine Zugfahrt unser Leben verändern?“ La vie du railCécile sitzt im Zug, der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc – vor fast dreißig Jahren war sie mit ihm zusammen. Und auch Philippe hat Cécile sofort erkannt. Doch sie schweigen – beide. Soll er sie ansprechen? Was könnte sie – nach all den Jahren – zu ihm sagen? Was wäre gewesen, wenn… Wer hat sich diese Frage nicht schon gestellt? Jean-Philippe Blondel hat daraus eine wunderbare Komödie gemacht, in der wir uns alle wiederfinden. (3 CDs, Laufzeit: 3h 49)

Wie geschaffen für ein Hörbuch wegen der beiden im Wechsel vorgetragenen Rollen. Sehr spannend!

— berka
berka

FINGER WEG!!!!

— pallas
pallas

So belanglos und ohne Sinn. War leider nichts für mich...

— Federzauber
Federzauber

Zwei Expartner treffen sich zufällig im Zug und denken dabei an ihre gemeinsame Vergangenheit. Werden sie auch miteinander reden???...

— sonnenblau
sonnenblau

Eine zufällige Begegnung mit der Vergangenheit im Zug: Gelegenheit über das bisherige Leben nachzudenken.

— Gruenente
Gruenente

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  • Morgens im Zug nach Paris

    6 Uhr 41
    Bibliomania

    Bibliomania

    Cécile Duffaut und Philippe Leduc sitzen morgens zufällig nebeneinander im Zug nach Paris. Vor 30 Jahren hatten sie eine kurze Beziehung, die bei einem Londonaufenthalt jäh endete. Nun hängen beide ihren Gedanken nach, erinnern sich an die gemeinsame Zeit und wissen beide nicht, ob sie den anderen ansprechen sollen, oder nicht... Eine nette kleine Geschichte, die erzählt, wie es vermutlich häufig mal passiert. Vor Jahren war man ein Paar und trifft sich irgendwo und irgendwann zufällig wieder. Spricht man sich an? Denken beide an die Vergangenheit? Was schief lief? Was ist seitdem passiert? Was hat diese Zeit aus einem oder mit einem gemacht? Besonders die Stimme von Christian Berkel hat mir gut gefallen. Besonders gut für zwischendurch. Da sie mich nun aber nicht voll vom Hocker gerissen hat, 3,5 Sterne.

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  • Morgens, in einem Zug in Frankreich

    6 Uhr 41
    Gruenente

    Gruenente

    Montag Morgen: aus einer Provinzstadt geht ein Zug nach Paris. Um 6:41 Uhr. Zahlreiche Pendler fahren mit. So auch Cecile, die nach einem Wochenendbesuch be ihren Eltern wieder zurück nach Paris fährt. Cecile ist jetzt eine erfolgreiche Geschäftsfrau, verheiratet und hat eine Tochter. Kurz nach dem Abitur fuhr sie mit ihrem damaliegen Fraund Philippe für ein paar Tage nach London. Dort kam es zu einem Zerwürfnis das ihr Leben verändert. Im Zug trifft sie nun genau auf diesen Philippe. Sie sitzen nebeneinander. Wie peinlich! Sie reagieren erstmal gar nicht aufeinander und hängen ihren Gedanen nach. Beide gehen fast das ganze Leben mit den extremsten Höhen und Tiefen durch. Und natüelich denken auch beide an das, was damals in London geschah. Die Perspektive wechselt, die Teile werde in verschiedenen Rollen gelesen. Netterweise sind die Sprecher, Andrea Sawatzki und Christian Berkel, selbst ein Paar und lange schon verheiratet. Die beiden Protagonisten sind in etwas mein Alter. Ein Alter, i dem man schon mal Bilanz zieht. Und beide nutzen die unverhoffte Begegnung im Geiste dazu. Dadurch bekommt der Hörer ein schönes Bild von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, deren Leben nicht so verlief wie sie es damals, mit 20 zu erwarten hatten.

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    • 2
  • Eine Zugfahrt nach Paris

    6 Uhr 41
    Daphne1962

    Daphne1962

    20. March 2015 um 16:20

    6 Uhr 41 von Blondel - gelesen von Andrea Sawatzki und Christian Berkel Sie hätte jeden anderen Zug nehmen können an diesem Montag morgen. Aber sie hat sich für den um 6 Uhr 41 nach Paris entschieden. Cécile  war mal wieder zu einem dieser unbeliebten Pflichtbesuche bei ihren Eltern in der Kleinstadt gewesen und ist erst am Montag nach Hause gefahren. Dieses Mal ohne Mann und Tochter.   Er hat diesen Zug genommen um noch mal seinen Freund im Krankenhaus einen letzten Besuch abzustatten. Philippe Leduc war mal mit Cécile zusammen, es ist 27 Jahre her. Sie hat ihn sofort erkannt, obwohl er sich sehr verändert hat. Dabei sah er mal so gut aus. Er hat sie ebenfalls sofort erkannt, war aber zu spät um sich woanders hinzusetzen.   Beide tun so, als würden sie sich nicht erkennen. Sie will nicht mit ihm plaudern, sie hat keine guten Erinnerungen an das Ende ihrer Beziehung in London bei einem Kurztrip. Jung waren sie damals noch, beide Anfang 20.   2 1/2 Stunden dauert die Zugfahrt nach Paris und beide erzählen abwechselnd jeder für sich ihre Gedanken und Erinnerungen, die ihnen spontan in den Kopf kommt. An die Kindheit, Schule, Partys, Freunde und die ersten Liebschaften. Ein verstohlener Blick rüber, hat er mich erkannt? Nein, vielleicht doch nicht. Gut so, sie ist auch viel zu wütend noch auf ihn. Werden sie bei dieser Zugfahrt noch miteinander sprechen und sich zu erkennen geben? Darauf soll jeder Hörer gespannt sein. Das Ehepaar Sawatzki/Berkel wieder unschlagbar gut vorgetragen.

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