Ein Winter in Paris

von Jean-Philippe Blondel 
4,5 Sterne bei76 Bewertungen
Ein Winter in Paris
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Positiv (73):
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Kleiner Roman mit viel Tiefgang

Kritisch (2):
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Ich war gelangweilt und genervt. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Ein Winter in Paris"

Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. „Ein Winter in Paris“ ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783552063778
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Zsolnay, Paul
Erscheinungsdatum:24.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    sternenstaubhhvor 7 Stunden
    Kurzmeinung: Pariser Winter und Leben
    Pariser Winter und Leben

    Der Roman "Ein Winter in Paris" von Jean-Philippe Blondel handelt von Victor, einem Mann, der als Student nach Paris kommt. Doch mit dem neuen Umfeld tut sich Victor etwas schwer. Mit dem Tod von Mathieu, eines Kommilitonen ändert sich Victors bisheriges Leben grundlegend. Neben der berührenden Geschichte, sticht vor allem der besondere Schreibstils Blondels heraus. Französische Romane wie dieser haben teilweise eine ungeahnte Tiefe mit außergewöhnlichen Protagonisten. Victor ist ein Charakter, der den Leser nicht unberührt lässt. Auch das Cover dieses Buches ist wunderschön und passt sehr gut zu der Geschichte. Neben den besonderen Protagonisten ist es aber vor allem die Sprache, die den Leser fesselt.

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    Flamingos avatar
    Flamingovor einem Tag
    Kurzmeinung: Tolle sprachliche Finesse, mir fehlt aber etwas an der Geschichte.
    Tolle sprachliche Finesse, mir fehlt aber etwas an der Geschichte.

    "Ein junger Mann springt in den Tod. Für Victor, der ihn flüchtig kannte, verändert dieser radikale Schritt alles...."

    Soweit der Klappentext. In die 189 Seiten seines Romans packt Blondel dann wirklich einerseits viel und andererseits eben nicht so viel. Das nennt man wohl sprachgewaltig. Da braucht es dann eigentlich keinen 500-Seiten-Schinken, um eine Geschichte zu erzählen. Eigentlich. Denn trotz der dichten Sprache fehlte mir etwas.

    LE FIGARO wird zitiert mit: "Es gibt niemanden, der die Verwirrung der Gefühle auch nur annähernd so beschreiben kann wie Jean-Phillippe Blondel".
    Das bringt den Roman auf den Punkt. Es geht um die Verwirrung der Gefühle, aber mehr auch nicht. Es gab ein paar überraschende Subplots, die aber nicht so richtig zu Ende erzählt werden und letztendlich auch die "Auflösung" von Victors Gefühlen wird ein bisschen schnell abgefrühstückt. Was mich persönlich als Leserin ein bisschen emotionslos zurück ließ. Ich glaube, 200 Seiten mehr hätten einen großen Roman aus der Geschichte machen können, hätten auch eine emotionale Verbundenheit zu den Hauptfiguren herstellen können. So blieb für mich alles etwas distanziert, nie zu Ende erzählt.

    Aber Hut ab an die Leserunde bei Lovelybooks. Die Tiefe und Emotionalität, mit der Blondels Geschichte verstanden wurde...ich weiß nicht, ob ich dafür zu nüchtern oder zu doof oder zu simpel bin, aber die Leserunde hat noch mal einiges rausgehauen. Vielen Dank. 

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Tag
    Der Freund des Opfers

    Victor kommt aus ganz einfachen Verhältnissen, aber es gelingt ihm durch viel Fleiß sein Studium in Paris anzutreten. Von Beginn des Studiums an gilt er als Außenseiter und ist quasi ohne Chance einen der begehrten Plätze zum weiteren Studium zu ergattern. Sein Ehrgeiz ist geweckt, und er führt ein einsames Leben mit seinen Büchern, um für die Prüfung gewappnet zu sein. Er findet in Paris keinerlei Beachtung. Für viele überraschend schafft Victor die hohe Hürde, ohne dass aller-dings seine Wahrnehmung davon profitieren könnte. Ein traumatisches Ereignis an der Universität ändert jedoch sein Leben von einen Tag auf den anderen... 

    Jean-Philippe Blondel hat aus meiner Sicht mit "Ein Winter in Paris" einen sehr emotionalen und berührenden Roman geschrieben. Er erzählt die Geschichte in einer sehr gefühlsbetonten Art und Weise, die mich in den Bann gezogen hat. Auf den verhältnismäßig wenigen 188 Seiten packt er so viele Emotionen in die Zeilen, dass so mancher Schmöker von 600 Seiten oder mehr blass erscheint. Gerade die Veränderung seiner Wahrnehmung bei anderen ist dem Hauptprotagonisten ein Rätsel und stellt sein Leben in Frage. Eine Person die ihm weitestgehend fremd war, ihm seiner eigenen Person im Verhalten sogar sehr ähnlich erschien, verändert sein Leben so nachhaltig. Die Begegnungen mit dem trauernden Vater ermöglichen ihm eine Konfrontation mit seinem eigenen Leben und den vorgelebten Verhaltensweisen. Die Welt erschließt sich Victor neu und er setzt aufgrund seiner neuen Erfahrungen alle Werte auf den Prüfstand. Dabei gelingt es Jean-Philippe Blondel sehr pointiert auf den Punkt zu schreiben, was das Buch zu einem echten Leseerlebnis macht.

    "Ein Winter in Paris" ist für mich eine der Leseentdeckungen in diesem Jahr. Eine berührende Geschichte packend und authentisch erzählt. Ich halte das Buch für unbedingt lesenswert, empfehle es daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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    sahnis avatar
    sahnivor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Eine seltsame Geschichte, die einen dennoch in ihren Bann zieht. Besondere Atmosphäre, sehr flüssig geschrieben
    Schön geschrieben, konnte mich aber nicht berühren

    Victor zieht als 18 Jähriger aus der Provinz zum Studium nach Paris. Das Leben dort ist hart, die Mitschüler ignorieren ihn, die Lehrer verlangen ihm alles ab. Manchen wird dies zu viel. Ein Bekannter von Victor sieht nur noch einen Ausweg: Er springt in den Selbstmord. Von einem Tag auf den anderen interessieren sich plötzlich alle für Victor, den Freund des Opfers.

    Vorweg: Das Buch liest sich super, flüssiger und ansprechender Schreibstil, knapp 200 Seiten und wenig Langeweile. Allerdings konnte ich mich mit Victor nicht so ganz anfreunden. Auch am Ende hatte ich nicht das Gefühl dem Charakter näher gekommen zu sein oder ihn gar zu kennen. Er lässt weder die Mitschüler noch den Leser an sich heran. Victor wirkt auf mich bis zuletzt sehr blass. Manche Nebencharaktere wie Paul beispielsweise fand ich um einiges interessanter. Diesen hätte ich gerne richtig kennengelernt. Auch bezweifle ich, dass der Tod von Mathieu etwas Grundlegendes in Victors Leben verändert hat. Oft habe ich mir die Frage gestellt, was der Autor uns eigentlich sagen möchte. Am besten gefallen hat mir die Kritik an dem französischen Schulsystem. Jedenfalls glaube ich nicht, dass Blondel das Setting rein zufällig gewählt hat.

    Insgesamt hat mich die Geschichte nicht so berührt wie sie es bei diesem Thema vielleicht hätte tun sollen. Der Selbstmord rückt immer mehr in den Hintergrund und die zwischenmenschlichen Beziehungen, die aus diesem Ereignis entstehen, in den Vordergrund. Der Sprung eines Schülers wird zur Nebensache.

    Das Buch scheint irgendwie nur einen Teil des Ganzen zu erzählen, so als würde es insgeheim mehr als 200 Seiten geben. Es fühlt sich an, als würde man das Buch mittendrin zuschlagen. Dennoch kann ich sagen, dass es nie langatmig wird, schreiben kann Blondel definitiv.




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    Betsys avatar
    Betsyvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Intensiv und nachwirkend. Ein echter Blondel!
    Die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens

    "Zwischen meinen Füßen sah ich zwei dünne Blutspuren aus Mathieus Körper fließen, an meinen neuen weißen Schuhen vorbei. Die Blutspuren mäanderten. Sie versuchten zu flüchten. Erst in diesem Moment begriff ich, dass Mathieu tot war."

    Als der Englischlehrer und Autor Victor einen Brief erhält, versetzt ihn das in Gedanken ins Jahr 1984 nach Paris zurück, das einen Wendepunkt in seinem Leben darstellt. Dort besucht er als 19jähriger eine renommierte Vorbereitungsklasse, in der die Anforderungen an die Schüler extrem hoch sind. Da er aus der Provinz und aus einfachen Verhältnissen stammt, fühlt er sich in dieser elitären Umgebung etwas deplatziert. Zwar versucht er anfänglich noch Anschluss zu finden, aber gibt dies letztendlich auf und bleibt für die anderen unsichtbar. Dies ändert sich als Mathieu, ein Junge der eine Kursstufe unter ihm ist und mit dem er gelegentlich zusammen eine Zigarette raucht, während des Unterrichts in den Tod springt. Plötzlich wird er als augenscheinlicher Freund des Opfers und Victor plötzlich interessant und steht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Als er kurz darauf Mathieus Vater Patrick kennenlernt, entwickelt sich eine Beziehung, aus der beide ihren eigenen Nutzen ziehen. Dabei wird Victor nach und nach immer klarer worauf es wirklich ankommt.

    "Es war unglaublich, wenn man sich klarmachte, wie starr das ganze System war. Mathieus Körper war nur ein Stein gewesen, den jemand in einen Teich geworfen hatte. Der Aufprall hatte zwar einige Ringe erzeugt, die sich für einige Sekunden ausbreiteten, doch danach war die Wasseroberfläche wieder glatt geworden."

    Blondel schafft es einmal mehr den Leser bereits auf den ersten Seiten und mit wenigen Worten zu fesseln und in die Geschehnisse von Damals heranzuführen, beginnend mit Victors Anfangszeit in Paris, Mathieus Selbstmord, der hier schließlich Dreh- und Angelpunkt ist, sowie die Zeit danach bis hin zu Victors Abschlussprüfungen. So erfährt man anfänglich wie Victor sich an der neuen elitären Umgebung mit seiner "Unsichtbarkeit" arrangiert hat und alles daran setzt seine Kurse zu bestehen. Als er Mathieu kennenlernt, der ebenfalls ein Einzelgänger zu sein scheint, ist da plötzlich jemand mit dem er Zeit verbringen kann und der ihm ähnlich zu sein scheint. Sein überrschender Selbstmord in der Schule, ist daher ein Wendepunkt in Victors Leben, weil er plötzlich den Status "Freund des Opfers" von seinen Kommilitonen aufgedrückt bekommt und für sie sichtbar wird.

    Dies ist für Victor eine teils überfordernde Situation und innerlich kämpft er mit seinen Gefühlen, da seine neue ihm zugedachte Rolle nicht so ganz der Wahrheit entspricht und selbst die Wahrheit nichts daran ändert, welche Meinung sich die anderen dazu gebildet haben. Seine inneren Konflikte und wie er mit der neuen Situation umgeht ist hier durchaus verständlich, besonders, weil ihm auch erst langsam so richtig bewusst wird, dass er und Mathieu vielleicht echte Freunde hätten werden können. 

    Anfänglich scheint es viele Parallelen zwischen Victor und Mathieu zu geben, doch je mehr Einblicke erfährt, umso mehr zeigen sich auch die Unterschiede zwischen ihnen. Während Mathieu einfach nicht stark genug war mit allem klarzukommen, wie etwa den Lehrerschikanen, hat Victor sich einen Schutzpanzer zugelegt, lässt vieles von sich abprallen und geht auf seine Weise mit gewissen Dingen um. Nichtsdestotrotz ist er aber ebenfalls sehr sensibel und man erfährt immer mehr wie einsam er sich wirklich fühlt, da er regelrecht schockiert und ausgehungert auf einfachste Berührungen reagiert. Was einen als Leser sehr berührt und traurig für ihn stimmt, da auch in seiner Familie scheinbar keine körperliche Zuneigung gezeigt wird.

    "Ich bekam erneut eine Gänsehaut. Dreimal schon. Dreimal in einer Woche. Hautkontakt. Meine Mitmenschen fanden den Weg zu meiner Haut. Noch ein bisschen mehr davon, und ich würde mich wieder lebendig fühlen."

    Die Wahrheit ist hier aber auch, dass er von Mathieus Tod durchaus profitiert und er nun "Freunde" hat, worunter mit der Zeit seine schulischen Leistungen anfangen zu leiden, weil ihm dies nicht mehr so wichtig ist. Dabei verliert er sich langsam aber sicher selbst immer mehr, weil er sich anpasst und den Menschen in seinem Umfeld das gibt was sie von ihm wollen. Ein geringer Preis also für deren Gesellschaft und Aufmerksamkeit?

    "Das ganze erste Jahr lang hat kein Mensch mit mir geredet. Seit ich aber als Freund des Opfers gelte, ist mein Beliebtheitsgrad, enorm in die Höhe geschnellt. Das nutze ich aus. Ich existiere, also lebe ich."

    So baut er unter anderem eine etwas befremdliche Beziehung zu Patrick, dem Vater von Mathieu, auf, der hier zu einer Art Wunschvaterfigur für Victor wird, weil ihn dieser besser zu verstehen scheint als seine eigenen Eltern, während Patrick sich durch ihm seinen Sohn näher fühlt und immer wieder über diesen spricht und trauert. In diesem Winter lernt Victor nicht nur einiges über Andere, sondern auch über sich selbst und das Leben an sich, denn oftmals ist vieles nichtso einfach oder perfekt wie es auf den ersten Blick erscheint.

    Gerade zum Ende hin, wo das Buch seine echte Stärke zeigt und regelrecht begeistert, ist die Geschichte kurz darauf auch leider schon wieder vorbei und man wird fast ein wenig zu abrupt aus dieser stimmungsvollen Geschichte gerissen und landet wieder in der Wirklichkeit, weil Victors Zeit in Paris zu Ende ist und die Reaktion Victors auf den Brief den Kreis schließt. Passend, aber, irgendwie fühlt man sich dennoch ein wenig enttäuscht, dass es nicht mehr weitergeht, weil man gerne noch mehr Einzelheiten über Victors weiteres Leben erfahren hätte, obwohl es eigentlich gar nicht notwendig ist. Weshalb der Autor es sich auch einfach spart und sich auf das konzentriert was wichtig für die Geschichte ist, auch wenn manches vielleicht sogar zu kurz gerät und so manche Figur gerne noch mehr Raum hätte einnehmen können.

    Blondel erzählt hier eine berührende Geschichte und dennoch wird es nicht zu übermässig emotional, da man zugleich dennoch eine gewisse objektive Distanz zu Victor und dem Geschehen beibehält, auch wenn es immer mal wieder unglaublich eindringliche und intensive Momente gibt und sich Victor sehr nahe fühlt und gespannt seine Entwicklung verfolgt. Gerade deshalb ist es eigentlich recht unwichtig ist ob man Victor sympathisch findet oder nicht, weil der Autor durchaus Kritik übt, aber zugleich dennoch relativ neutral erzählt und es dem Leser überlässt wie er es für sich empfindet.

    Was man sich hier aber ebenfalls während des Lesens vor Augen halten sollte ist, dass man sich im Jahr 1984 befindet und es auch aus diesem Blickwinkel zu betrachten versucht.

    Fazit: Eine sensible Geschichte über Familie, Freundschaft und Beziehungen, Leistungsdruck, Selbstmord, Trauer und das Erwachsenwerden, sowie darüber seinen eigenen Weg und Platz in dieser Welt zu finden und wie Ereignisse und Personen dieses beeinflussen. Trotz der Kürze dennoch eine sehr tiefsinnige Geschichte, die sich durch die einfache und zugleich wunderschön kunstvolle Sprache des Autors auszeichnet, der hier einfühlsam über junge Heranwachsende schreibt und dem Ganzen einen leicht melancholischen und nachdenklichen Beigeschmack verpasst. Ein Buch, das durchaus anspruchsvoll ist und welches man am Besten in Ruhe lesen sollte damit es seine gesamte Wirkung entfaltet.

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    Puschel1304s avatar
    Puschel1304vor 3 Tagen
    Ein sehr emotionales und tiefgründiges Buch

    "Ein Winter in Paris" von Jean-Philippe Blondel

    Titel:
    Der Titel dieser Geschichte ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt, denn dieser eine Winter in Paris treibt die Handlung und das Leben der Protagonisten voran.
    Ein Winter, der alles ändern wird.

    Cover:
    Auf dem Cover ist ein junger Mann zu sehen, der eine Straße hinauf kommt.
    Vor ihm fliegen die Tauben, die durch ihn hochgeschreckt zu sein scheinen, in den Himmel.
    Das Cover ist schwarz-weiß gehalten, während Titel und Autor farbig hervorgehoben werden.
    Das Cover wirkt durch seine Schlichtheit interessant auf den Betrachter.
    Meiner Meinung nach auch sehr gut gewählt.

    Klappentext:
    Der Klappentext besteht aus zwei kurzen, kleinen Sätzen.
    Ein junger Mann springt in den Tod. Für Victor, der ihn flüchtig kannte, verändert dieser radikale Schritt alles...
    Am Anfang habe ich mich gefragt, ob dieser Klappentext nicht etwas zu kurz geraten ist, aber nein, das ist er keineswegs. Ganz im Gegenteil, hier wird alles klar gesagt und diese Wortkarkheit beschreibt das Buch meiner Meinung nach perfekt, denn die Handlung bedient sich auch nur weniger Worte mit großen Veränderungen.

    Inhalt:
    Ein junger Mann springt in den Tod an einer Schule.
    Victor, ein Einzelgänger, ist nicht nur der erste, der bei ihm ist, sondern wollte diesen jungen Mann am heutigen Tage zu seinem Geburtstag einladen. Die beiden kannten sich nur flüchtig, doch der Tod bringt sehr viel Leben in das Leben des Victors.
    Während der eine nicht mehr ist, scheint der andere umso mehr zu leben.
    Viel mehr gibt es gar nicht zu sagen, denn an dieser Stelle möchte ich den Lesern nicht die Lust nehmen oder zu viel verraten.

    Fazit:
    Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht für jeden geeignet, da es sehr tiefgründig ist und zum Nachdenken animiert. Deshalb gibt es hier auch "nur" vier Sterne.
    Der Leser muss sich auf die Geschichte einlassen und muss vor allem eine offene Art haben, was Lebensansichten betrifft.
    Nicht jeder kann hier der Handlung vielleicht folgen.
    Dennoch kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Eine Geschichte, die einem die Augen öffnen kann.
    Ein sehr angenehmer Schreibstil. Der Spaß am Lesen ist vorprogrammiert.
    Ich muss sagen, dass mich dieses Buch noch lange begleiten wird.
    Sehr toll!

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    Gina1627s avatar
    Gina1627vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ein sehr besonderer Lesegenuss! Ein Roman, den man nicht so schnell vergisst!
    Sehr außergewöhnlich und faszinierend! Ein Roman, den man nicht so schnell vergisst!

    Victor liebt die Aussagekraft und die Bedeutung von Worten und wusste auf dem Gymnasium schon, dass er einmal in Paris am Lycée D. Geisteswissenschaften studieren wollte und hat alles dafür getan, dass sein Traum in Erfüllung geht. Sein Abschied von seiner Familie und seinem provinziellen Zuhause fiel ihm nicht schwer, doch sein Leben und Lernen in Paris hatte er sich etwas anders vorgestellt. Er fühlt sich einsam und ausgegrenzt, da er nicht dem Klischee seiner Kommilitonen entspricht. Ein bisschen Abwechslung bieten ihm nur die gelegentlichen Raucherpausen und Unterhaltungen mit Mathieu, einem jungen Mann aus der Stufe unter ihm. Doch dann geschieht plötzlich etwas Unfassbares. Mathieu begeht aus Verzweiflung Selbstmord und Victor wird, als vermeintlicher Freund von ihm, auf einmal interessant für seine Mitmenschen.  Als dann auch noch Mathieus Vater Patrick Lestaing in sein Leben tritt, ändert sich für ihn auf einmal alles.

    „Ein Winter in Paris“ war mein erstes Buch von Jean-Philippe Blondel und es war eine ganz neue Leseerfahrung für mich. Seine unheimlich fesselnde Erzählweise, sein faszinierender und poetischer Sprachgebrauch, seine detailreichen Schilderungen von Victors Gedanken und Beobachtungen und seine berührenden Szenen haben mich unglaublich begeistert. Es ist ein total entspanntes Lesen gewesen, bei dem man sich so vorkam, als wäre man ein gebannter Zuschauer von einem Ein-Mann-Theaterstück, bei dem man dem Schauspieler voller Faszination beim Erzählen an den Lippen hängt. Sparsam wird am Anfang  mit Emotionen umgegangen, doch im Laufe der Geschichte wird es immer aufwühlender, bedrückender und es macht einen nachdenklich.  Eine unglaubliche Anziehungskraft geht hier von einem einzelnen Menschen aus, der man sich nicht entziehen kann.

    Der Start ins Buch zeigt auf, dass Victor gefühlt alles erreicht hat, was er sich erträumt  und vorgenommen hat und er beginnt, aufgrund eines sehr persönlichen und offenen Briefes von Patrick Lestaing an ihn, auf sein bisheriges  Leben zurückzublicken. Seine Rolle als Außenseiter wird hier in einer Perfektion dargestellt und es macht einen nachdenklich, wie ein Mensch fast ein Jahr lang ohne Kommunikation so durchs Leben gehen kann. Seine Sinne entwickeln sich anders und ich habe Victors Beobachtungsgabe unheimlich bewundert. Er saugt förmlich die Emotionen und Verhaltensweisen seiner Mitmenschen auf.  Mit Mathieus Tod beginnt sich sein Blickwinkel auf einmal zu ändern. Hier beleuchtet der Autor vortrefflich, welche Auswirkungen ein starres Schulsystem hat,  wem man wohlmöglich die Schuld an Mathieus Verzweiflungstat geben kann, wer Schuldgefühle hat, warum Menschen auf einmal aufeinander zugehen, man Halt bei anderen Personen sucht, einem die Nähe zu viel werden kann und man wachgerüttelt werden muss, damit man ein eigenständiges und erfülltes Leben führen kann. Ein Leben, das voller Liebe, Sorgen, Ängsten und einer Leidenschaft fürs Schreiben besteht. Die Geschichte regt einen unglaublich zum Nachdenken an.

    Mein Fazit:

    „Ein Winter in Paris“ war ein Lesegenuss!  Jean-Philippe Blondel ist ein sehr besonderer Schriftsteller mit einem unglaublichen Feingefühl für Menschen, das er mit Victor hervorragend zum Ausdruck bringen konnte. Für so einen begeisternden Roman kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und sie jedem ans Herz legen, der leise und eindringliche Töne liebt  und das wichtige im Leben der Menschen zu erkennen weiß.  Hochverdient vergebe ich hier sehr gerne 5 Sterne.    

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Eine gefühlvolle Geschichte mit einem einzigartigem Schreibstil
    Ein Winter in Paris, den man nie mehr vergisst...

    Das Cover zeigt einen jungen Mann, der die Straße entlang läuft. Vor im steigt eine Schar Tauben in die Luft. Das Foto ist in schwarz-weiß gehalten und macht durch die Kleidung des Mannes deutlich, dass die Hauptgeschichte in einer längst vergangenen Zeit spielt.


    Aber auch der Titel weckte meine Neugier und ich warf einen fragenden Blick auf die Buchbeschreibung. Die Geschichte klingt recht spannend und ich war sehr neugierig, wie dieser eine Winter in Paris das Leben der Protagonisten verändern sollte…

    Der Einstig gelingt recht schnell. Der Autor besitzt die Gabe, den Leser mit wenigen Worten an das Geschriebene zu fesseln. Man kann sich in die Gedankenwelt der Hauptfigur versetzen und erlebt durch seine Schilderung die ganze Geschichte. So besitzt zumindest Viktor, der Erzähler des Romans, eine sehr menschlich, authentische tiefe. Die anderen Figuren wirken auf den Leser ein, als würde er sie selbst erst nach und nach kennen lernen - ohne zu wissen, was sie denken oder wie sie das Erlebte betrachten.

    Der Schreibstil ist außergewöhnlich gefühlsbetont und flüssig. Einmal mit dem lesen begonnen, wollte ich unbedingt erfahren, wie die Geschichte ihren weiteren Lauf nehmen würde. Wir erfahren am Rande auch etwas über das Schulsystem in Frankreich, welches mir bisher eher unbekannt war.

    Das Buch macht für mich deutlich, wie ereignisreich manche, vielleicht unüberlegte, Handlungen sein können und vor allem, wie sie das weitere Leben aller andern Personen beeinflussen können.
    Das Ende ist sehr passend gewählt und schließt die Geschichte zwar etwas offen, aber dennoch stimmig ab. 

    Mein Fazit:
    Ein außergewöhnlicher Roman, der sehr viel Tiefgang besitzt. Ich fühlte mich stets vom Autor an die Hand genommen und durch die Geschichte geführt. Sehr empfehlenswert!

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    Botte05s avatar
    Botte05vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Reise, die ich gerne begleite, welche mich mit ihren sanften Tönen und ihrer Einfühlsamkeit anrührt und für Victor einnimmt.
    Erinnerungen an einen Winter

    Victor ist für zwei Jahre nach Nanterre gezogen, um an einem renommierten Pariser Lycée die zweijährigen Vorbereitungsklassen zu absolvieren. Aufgrund seiner Herkunft ist er ein Exot, dem niemand wirkliche Chancen einräumt, den Lycée, noch den abschließenden Concours – die Aufnahmeprüfung an einer Grand École - zu bestehen. Zu Beginn des zweiten Jahres lernt Victor einen neuen Studenten, Mathieu, flüchtig kennen. Als Mathieu sich kurz darauf das Leben nimmt, verändert sich völlig unerwartet das ganze Leben für Victor…

     

    Victor, der bis dato ein „unsichtbares“ Leben für alle um sich herum in Paris geführt hat, wird durch den gewaltsamen Tod von Mathieu plötzlich „sichtbar“ und findet sich inmitten des Interesses / der Neugierde seiner Mitmenschen wieder, da Victor der einzige Freund von Mathieu gewesen zu sein scheint. Durch Schweigen und Unterlassung vermeidet er, die Tatsachen ins rechte Licht zu rücken und sonnt sich etwas in der Aufmerksamkeit. So wird Victor’s Leben komplett auf den Kopf gestellt, bevor er sich seiner selbst und seiner Gefühle hinsichtlich des Selbstmords klar werden kann.

     

    Im Verhalten gegenüber Mathieu’s Vater lerne ich eine andere Seite von Victor kennen. Nach und nach erhalten das Lycée und die Zukunftsplanung eine andere Wertigkeit für Victor. Victor muss erwachsen werden und sich ebenso verhalten.

     

    In „Ein Winter in Paris“ reist der erwachsene Victor zurück in das Jahr 1984. Eine Reise, die ich gerne begleite, welche mich mit ihren sanften Tönen und ihrer Einfühlsamkeit anrührt und für Victor einnimmt. Obwohl ich nicht mit allen Schritten von Victor übereinstimme und mir nicht alle Beweggründe offengelegt werden. Aber hier setzt J.-P. Blondel vielleicht auch ein wenig auf die Einfühlsamkeit / Phantasie seiner Leser.



    Jean-Philippe Blondel, Ein Winter in Paris, gebundene Ausgabe, Literatur, Deuticke Verlag, 19,00 €, 192 Seiten, Erscheinungstermin 24.09.2018 

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    pardens avatar
    pardenvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Ein leiser Roman, sensibel und sprachgewaltig - beeindruckend!
    Wendepunkte...

    WENDEPUNKTE...

    Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. - „Ein Winter in Paris“ ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

    Es gibt Erlebnisse, die stellen einen Wendepunkt im Leben dar - einen Knall, der unaufhaltsam alles verändert, was zuvor war, der alles hinterfragt, der Beziehungen verschiebt, Wertungen neu fokussiert und zuweilen ganze Lebensläufe umlenkt. Solch ein 'Knall' steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Jean-Philippe Blondel und mit ihm der 19jährige Victor.


    "Wir halten wesentlich mehr aus, als wir immer denken." (S. 10)


    Tatsächlich ist der Buchtitel treffend gewählt - und diesmal auch wörtlich vom französischen Original übernommen: 'Un hiver à Paris'. Denn es geht in diesem Roman hauptsächlich um die Ereignisse in diesem einen Winter, in dem Victor sich in seinem zweiten Jahr der Vorbereitungsklasse des literarischen Zweiges befindet, in der man sich auf das Auswahlverfahren für eine der elitären Écoles normales supérieures vorbereitet.

    Das erste schwierige Jahr liegt bereits hinter Victor, das ihm aufgezeigt hat, dass er als ein Junge aus der Provinz nicht wirklich dazu gehört, weil er in seiner Kindheit und Jugend nicht wie die meisten anderen Studenten mit Kultur gefüttert wurde. Auch ansonsten fehlen ihm die Zugangscodes, die dafür sorgen würden, auf Feten eingeladen oder auch überhaupt nur angesprochen zu werden. So war das erste Jahr nicht nur mit einem immensen Lernpensum gefüllt, sondern für Victor vor allem eines: einsam.


    "Als ich die Ergebnisse der Notenkonferenz erfuhr, habe ich jedoch keinen Freudensprung gemacht. Schließlich bedeutete das nur, dass ich ein weiteres Jahr an diesem Lycée, an dem ich ein Niemand war, ignoriert werden würde." (S. 23)


    Zu Beginn seines zweiten Jahres am Lycée lernt Victor in den Pausen Mathieu kennen, ein Außenseiter wie er selbst und eine Klasse unter ihm. Während sie gemeinsam rauchen, entdecken sie die Ähnlichkeiten ihrer Rollen, doch über einen anfänglichen Kontakt kommen sie nicht hinaus. Denn mit einem Schrei stürzt sich Mathieu bald darauf aus einem Fenster der Schule und kommt so zu Tode.

    Dies ist der 'Knall', der alles scheinbar Festgefügte ins Rutschen und Victor gehörig aus dem Gleichgewicht bringt. Oft wacht er nachts auf, weil er den Schrei wieder hört, doch plötzlich ist Victor auch für seine Mitstudenten sichtbar. Als vermeintlicher Freund des Opfers ist er nun auch selbst ein Opfer und damit interessant für die anderen. Er wird angesprochen, eingeladen, wahrgenommen. Und beginnt dies bei aller Irritation allmählich auch zu genießen.


    "Matheius Körper war nur ein Stein gewesen, den jemand in einen Teich geworfen hatte. Der Aufprall hatte zwar einige Ringe erzeugt, die sich für einige Sekunden ausbreiteten, doch danach war die Wasseroberfläche wieder glatt geworden. Vielleicht hatten sich ein oder zwei Badende an diesem neuen Hindernis, das im Boden steckte, in den Fuß geschnitten, doch die Wunde hatte sich rasch wieder geschlossen (...) Das hätte Mathieu eigentlich klar sien müssen. Ob er lebte oder tot war, machte keinerlei Unterschied. Dann lieber leben." (S. 158)


    Viele Aspekte werden in diesem gerade einmal 190 Seiten starken Roman angesprochen und beleuchtet. So wird beispielsweise das Schulsystem nebenher kritisch hinterfragt, der Druck, der auf den Studenten lastet, die Allmacht der Lehrer, die ihre Neurosen oftmals ungestraft auf Kosten der Schüler ausleben können, das elitäre Denken... Und es werden die Macht und Undurchlässigkeit sozialer Unterschiede aufgezeigt, die einen nahezu entwurzeln lassen, wenn man neue Kenntnisse und Kompetenzen erwirbt, die einen vom eigenen Ursprung unwiderbringlich entfernen.

    Doch es ist die persönliche Entwicklung Victors, die in diesem Roman zentral im Mittelpunkt steht, seine anfängliche emotionale Unterkühltheit, seine Unsicherheit bezüglich seines Lebensweges, seine große Distanz gegenüber seinen Eltern - alles beginnt sich aufzulösen und zu wandeln. So bieten Victor und der Vater von Mathieu einander nach dem Tod des jungen Mannes gegenseitig Halt, suchen dabei etwas beim anderen, das sie womöglich nicht finden werden.


    "Und deshalb brauchten Sie ... ja, was eigentlich? Was kann man bei einem Vater finden, der kürzlich seinen Sohn verloren hat?" - "Ich weiß nicht ... einen Platz?" (S. 171)


    Jean-Philippe Blondel gelingt es trotz der überschaubaren Seitenzahl viel Inhaltliches zu präsentieren und auszudrücken. Der Schreibstil ist dabei oft bewusst distanziert gewählt, entfaltet jedoch gleichzeitig eine unglaubliche Intensität, der sich der Leser nicht entziehen kann. Die Verwirrung, die Betäubung der Gefühle ist nahezu greifbar, die Orientierungslosigkeit, die Suche des jungen Mannes nach seinem Platz im Leben - erschüttert durch den Selbstmord eines eigentlich nur oberflächlich bekannten Mitschülers.

    Bei derartigen Büchern beschäftigt mich immer der Gedanke, ob darin nicht auch ein autobiografischer Anteil des Autors mitschwingt. Und tatsächlich verrät Blondel in einem Interview mit dem Hanser Verlag:


    "Im Oktober 1984 war ich zwanzig Jahre alt. Ich bereitete mich in einem großen Lycée in Paris auf das Studium vor. Einer der Studenten aus der Klasse gegenüber der unseren hat genau das gemacht, was Mathieu im Buch tut. Der Schrei blieb all die Jahre in mein Gedächtnis eingebrannt. Es passiert mir immer noch, dass ich nachts aufwache, weil ich ihn höre. Victor ist dem, der ich damals war, sehr ähnlich (auch wenn mein Leben viel komplizierter war). Er ist ein Doppelgänger, ein Bruder – ich habe ihn in mir leben/wiederaufleben gespürt, als ich den Roman geschrieben habe." (Quelle: 5 Fragen an Jean-Philippe Bondel)


    Ein leiser Roman, sensibel und sprachgewaltig - beeindruckend!


    © Parden

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    Ein Ereignis, das alles verändert

    Wer träumt nicht von einem aufregenden Leben in einer der schönsten Städte der Welt? Bevor Victor nach Paris kam, hatte er sich niemals vorgestellt, dass sein Leben sich in kürzester Zeit von Grund aus ändern würde. In "Ein Winter in Paris" lässt Jean-Philippe Blondel den jungen Studenten Victor Höhen und Tiefen durchmachen, aber vor allem lässt er ihn die größten Abenteuer seines Lebens erleben.

    "Ein Winter in Paris" ist unser neuer Titel im LovelyBooks Literatursalon!

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    In unserem LovelyBooks Literatursalon erwarten euch weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben!

    Zum Inhalt
    Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. "Ein Winter in Paris" ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

    Zum Autor
    Auf Englisch, auf Französisch und international ein Erfolg: Jean-Philippe Blondel wurde im Oktober 1964 in Troyes geboren. Nach seinem Schulabschluss entschied er sich für ein Englisch-Studium und begann anschließend als Englischlehrer zu arbeiten. Das Schreiben spielte im Leben von Blondel schon immer eine sehr große Rolle. Der große Durchbruch als Autor gelang ihm mit seinem Roman "6 Uhr 41", der 2014 veröffentlicht und in Frankreich zu einem Bestseller wurde.

    Wo sind die Fans von Jean-Philippe Blondel? Oder habt ihr noch nichts von ihm gelesen?
    Wenn ihr Lust habt, seinen neuesten Roman kennenzulernen und zu erfahren, wie Victor sich in Paris durchschlägt, müsst ihr euch für eins der 30 Exemplare von "Ein Winter in Paris" bewerben, die wir zusammen mit Hanser verlosen.
    Möchtet ihr euch über diesen emotionalen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch* über den "Jetzt bewerben"-Button bis zum 23.09. und antwortet auf folgende Frage:

    "Ein Winter in Paris" ist ein sensibles Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.
    Was hält aus eurer Sicht Menschen zusammen? Wie können Bindungen zwischen Menschen entstehen?

    Ich freue mich auf eure interessanten Beiträge.

    Viel Glück bei der Verlosung!

    Ihr seid noch kein Literatursalon -Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier und in unserer Literatursalon-Plauderecke.

    * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Ein Ereignis, das alles verändert fu?r den Pariser Studenten Victor. Ein sensibler und zärtlicher Roman von Bestsellerautor Jean-Philippe Blondel

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    S
    Schoasvor einem Monat
    Ich freue mich auf das Buch, weil Jean-Phillippe neu für mich ist und die Geschichte Spannung verspricht.
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    ninchenpinchens avatar
    ninchenpinchenvor einem Monat
    "Coming of Age" - mal anders aufbereitet, klingt lesenswert.
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    Ariettas avatar
    Ariettavor einem Monat
    Da es mich sehr interessieren würde...
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    Schnicks avatar
    Schnickvor einem Monat
    Der Inhalt klingt interessant und ich werde mir das Buch wohl kaufen.
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    R
    raphaela_2000vor einem Monat
    ich liebe Paris
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Der Klappentext hat es mir angetan. Ich bin sehr gespannt
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    Marina_Nordbrezes avatar
    Marina_Nordbrezevor 3 Monaten
    Erinnert mich spontan an Édouard Louis und muss deswegen ganz dringend gelesen werden!
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