Ein Winter in Paris

von Jean-Philippe Blondel 
4,5 Sterne bei71 Bewertungen
Ein Winter in Paris
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Positiv (68):
Gina1627s avatar

Ein sehr besonderer Lesegenuss! Ein Roman, den man nicht so schnell vergisst!

Kritisch (2):
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Ich war gelangweilt und genervt. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Ein Winter in Paris"

Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. „Ein Winter in Paris“ ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783552063778
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Zsolnay, Paul
Erscheinungsdatum:24.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Puschel1304s avatar
    Puschel1304vor 7 Stunden
    Ein sehr emotionales und tiefgründiges Buch

    "Ein Winter in Paris" von Jean-Philippe Blondel

    Titel:
    Der Titel dieser Geschichte ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt, denn dieser eine Winter in Paris treibt die Handlung und das Leben der Protagonisten voran.
    Ein Winter, der alles ändern wird.

    Cover:
    Auf dem Cover ist ein junger Mann zu sehen, der eine Straße hinauf kommt.
    Vor ihm fliegen die Tauben, die durch ihn hochgeschreckt zu sein scheinen, in den Himmel.
    Das Cover ist schwarz-weiß gehalten, während Titel und Autor farbig hervorgehoben werden.
    Das Cover wirkt durch seine Schlichtheit interessant auf den Betrachter.
    Meiner Meinung nach auch sehr gut gewählt.

    Klappentext:
    Der Klappentext besteht aus zwei kurzen, kleinen Sätzen.
    Ein junger Mann springt in den Tod. Für Victor, der ihn flüchtig kannte, verändert dieser radikale Schritt alles...
    Am Anfang habe ich mich gefragt, ob dieser Klappentext nicht etwas zu kurz geraten ist, aber nein, das ist er keineswegs. Ganz im Gegenteil, hier wird alles klar gesagt und diese Wortkarkheit beschreibt das Buch meiner Meinung nach perfekt, denn die Handlung bedient sich auch nur weniger Worte mit großen Veränderungen.

    Inhalt:
    Ein junger Mann springt in den Tod an einer Schule.
    Victor, ein Einzelgänger, ist nicht nur der erste, der bei ihm ist, sondern wollte diesen jungen Mann am heutigen Tage zu seinem Geburtstag einladen. Die beiden kannten sich nur flüchtig, doch der Tod bringt sehr viel Leben in das Leben des Victors.
    Während der eine nicht mehr ist, scheint der andere umso mehr zu leben.
    Viel mehr gibt es gar nicht zu sagen, denn an dieser Stelle möchte ich den Lesern nicht die Lust nehmen oder zu viel verraten.

    Fazit:
    Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht für jeden geeignet, da es sehr tiefgründig ist und zum Nachdenken animiert. Deshalb gibt es hier auch "nur" vier Sterne.
    Der Leser muss sich auf die Geschichte einlassen und muss vor allem eine offene Art haben, was Lebensansichten betrifft.
    Nicht jeder kann hier der Handlung vielleicht folgen.
    Dennoch kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Eine Geschichte, die einem die Augen öffnen kann.
    Ein sehr angenehmer Schreibstil. Der Spaß am Lesen ist vorprogrammiert.
    Ich muss sagen, dass mich dieses Buch noch lange begleiten wird.
    Sehr toll!

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    Gina1627s avatar
    Gina1627vor 16 Stunden
    Kurzmeinung: Ein sehr besonderer Lesegenuss! Ein Roman, den man nicht so schnell vergisst!
    Sehr außergewöhnlich und faszinierend! Ein Roman, den man nicht so schnell vergisst!

    Victor liebt die Aussagekraft und die Bedeutung von Worten und wusste auf dem Gymnasium schon, dass er einmal in Paris am Lycée D. Geisteswissenschaften studieren wollte und hat alles dafür getan, dass sein Traum in Erfüllung geht. Sein Abschied von seiner Familie und seinem provinziellen Zuhause fiel ihm nicht schwer, doch sein Leben und Lernen in Paris hatte er sich etwas anders vorgestellt. Er fühlt sich einsam und ausgegrenzt, da er nicht dem Klischee seiner Kommilitonen entspricht. Ein bisschen Abwechslung bieten ihm nur die gelegentlichen Raucherpausen und Unterhaltungen mit Mathieu, einem jungen Mann aus der Stufe unter ihm. Doch dann geschieht plötzlich etwas Unfassbares. Mathieu begeht aus Verzweiflung Selbstmord und Victor wird, als vermeintlicher Freund von ihm, auf einmal interessant für seine Mitmenschen.  Als dann auch noch Mathieus Vater Patrick Lestaing in sein Leben tritt, ändert sich für ihn auf einmal alles.

    „Ein Winter in Paris“ war mein erstes Buch von Jean-Philippe Blondel und es war eine ganz neue Leseerfahrung für mich. Seine unheimlich fesselnde Erzählweise, sein faszinierender und poetischer Sprachgebrauch, seine detailreichen Schilderungen von Victors Gedanken und Beobachtungen und seine berührenden Szenen haben mich unglaublich begeistert. Es ist ein total entspanntes Lesen gewesen, bei dem man sich so vorkam, als wäre man ein gebannter Zuschauer von einem Ein-Mann-Theaterstück, bei dem man dem Schauspieler voller Faszination beim Erzählen an den Lippen hängt. Sparsam wird am Anfang  mit Emotionen umgegangen, doch im Laufe der Geschichte wird es immer aufwühlender, bedrückender und es macht einen nachdenklich.  Eine unglaubliche Anziehungskraft geht hier von einem einzelnen Menschen aus, der man sich nicht entziehen kann.

    Der Start ins Buch zeigt auf, dass Victor gefühlt alles erreicht hat, was er sich erträumt  und vorgenommen hat und er beginnt, aufgrund eines sehr persönlichen und offenen Briefes von Patrick Lestaing an ihn, auf sein bisheriges  Leben zurückzublicken. Seine Rolle als Außenseiter wird hier in einer Perfektion dargestellt und es macht einen nachdenklich, wie ein Mensch fast ein Jahr lang ohne Kommunikation so durchs Leben gehen kann. Seine Sinne entwickeln sich anders und ich habe Victors Beobachtungsgabe unheimlich bewundert. Er saugt förmlich die Emotionen und Verhaltensweisen seiner Mitmenschen auf.  Mit Mathieus Tod beginnt sich sein Blickwinkel auf einmal zu ändern. Hier beleuchtet der Autor vortrefflich, welche Auswirkungen ein starres Schulsystem hat,  wem man wohlmöglich die Schuld an Mathieus Verzweiflungstat geben kann, wer Schuldgefühle hat, warum Menschen auf einmal aufeinander zugehen, man Halt bei anderen Personen sucht, einem die Nähe zu viel werden kann und man wachgerüttelt werden muss, damit man ein eigenständiges und erfülltes Leben führen kann. Ein Leben, das voller Liebe, Sorgen, Ängsten und einer Leidenschaft fürs Schreiben besteht. Die Geschichte regt einen unglaublich zum Nachdenken an.

    Mein Fazit:

    „Ein Winter in Paris“ war ein Lesegenuss!  Jean-Philippe Blondel ist ein sehr besonderer Schriftsteller mit einem unglaublichen Feingefühl für Menschen, das er mit Victor hervorragend zum Ausdruck bringen konnte. Für so einen begeisternden Roman kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und sie jedem ans Herz legen, der leise und eindringliche Töne liebt  und das wichtige im Leben der Menschen zu erkennen weiß.  Hochverdient vergebe ich hier sehr gerne 5 Sterne.    

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Eine gefühlvolle Geschichte mit einem einzigartigem Schreibstil
    Ein Winter in Paris, den man nie mehr vergisst...

    Das Cover zeigt einen jungen Mann, der die Straße entlang läuft. Vor im steigt eine Schar Tauben in die Luft. Das Foto ist in schwarz-weiß gehalten und macht durch die Kleidung des Mannes deutlich, dass die Hauptgeschichte in einer längst vergangenen Zeit spielt.


    Aber auch der Titel weckte meine Neugier und ich warf einen fragenden Blick auf die Buchbeschreibung. Die Geschichte klingt recht spannend und ich war sehr neugierig, wie dieser eine Winter in Paris das Leben der Protagonisten verändern sollte…

    Der Einstig gelingt recht schnell. Der Autor besitzt die Gabe, den Leser mit wenigen Worten an das Geschriebene zu fesseln. Man kann sich in die Gedankenwelt der Hauptfigur versetzen und erlebt durch seine Schilderung die ganze Geschichte. So besitzt zumindest Viktor, der Erzähler des Romans, eine sehr menschlich, authentische tiefe. Die anderen Figuren wirken auf den Leser ein, als würde er sie selbst erst nach und nach kennen lernen - ohne zu wissen, was sie denken oder wie sie das Erlebte betrachten.

    Der Schreibstil ist außergewöhnlich gefühlsbetont und flüssig. Einmal mit dem lesen begonnen, wollte ich unbedingt erfahren, wie die Geschichte ihren weiteren Lauf nehmen würde. Wir erfahren am Rande auch etwas über das Schulsystem in Frankreich, welches mir bisher eher unbekannt war.

    Das Buch macht für mich deutlich, wie ereignisreich manche, vielleicht unüberlegte, Handlungen sein können und vor allem, wie sie das weitere Leben aller andern Personen beeinflussen können.
    Das Ende ist sehr passend gewählt und schließt die Geschichte zwar etwas offen, aber dennoch stimmig ab. 

    Mein Fazit:
    Ein außergewöhnlicher Roman, der sehr viel Tiefgang besitzt. Ich fühlte mich stets vom Autor an die Hand genommen und durch die Geschichte geführt. Sehr empfehlenswert!

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    Botte05s avatar
    Botte05vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Reise, die ich gerne begleite, welche mich mit ihren sanften Tönen und ihrer Einfühlsamkeit anrührt und für Victor einnimmt.
    Erinnerungen an einen Winter

    Victor ist für zwei Jahre nach Nanterre gezogen, um an einem renommierten Pariser Lycée die zweijährigen Vorbereitungsklassen zu absolvieren. Aufgrund seiner Herkunft ist er ein Exot, dem niemand wirkliche Chancen einräumt, den Lycée, noch den abschließenden Concours – die Aufnahmeprüfung an einer Grand École - zu bestehen. Zu Beginn des zweiten Jahres lernt Victor einen neuen Studenten, Mathieu, flüchtig kennen. Als Mathieu sich kurz darauf das Leben nimmt, verändert sich völlig unerwartet das ganze Leben für Victor…

     

    Victor, der bis dato ein „unsichtbares“ Leben für alle um sich herum in Paris geführt hat, wird durch den gewaltsamen Tod von Mathieu plötzlich „sichtbar“ und findet sich inmitten des Interesses / der Neugierde seiner Mitmenschen wieder, da Victor der einzige Freund von Mathieu gewesen zu sein scheint. Durch Schweigen und Unterlassung vermeidet er, die Tatsachen ins rechte Licht zu rücken und sonnt sich etwas in der Aufmerksamkeit. So wird Victor’s Leben komplett auf den Kopf gestellt, bevor er sich seiner selbst und seiner Gefühle hinsichtlich des Selbstmords klar werden kann.

     

    Im Verhalten gegenüber Mathieu’s Vater lerne ich eine andere Seite von Victor kennen. Nach und nach erhalten das Lycée und die Zukunftsplanung eine andere Wertigkeit für Victor. Victor muss erwachsen werden und sich ebenso verhalten.

     

    In „Ein Winter in Paris“ reist der erwachsene Victor zurück in das Jahr 1984. Eine Reise, die ich gerne begleite, welche mich mit ihren sanften Tönen und ihrer Einfühlsamkeit anrührt und für Victor einnimmt. Obwohl ich nicht mit allen Schritten von Victor übereinstimme und mir nicht alle Beweggründe offengelegt werden. Aber hier setzt J.-P. Blondel vielleicht auch ein wenig auf die Einfühlsamkeit / Phantasie seiner Leser.



    Jean-Philippe Blondel, Ein Winter in Paris, gebundene Ausgabe, Literatur, Deuticke Verlag, 19,00 €, 192 Seiten, Erscheinungstermin 24.09.2018 

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    pardens avatar
    pardenvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Ein leiser Roman, sensibel und sprachgewaltig - beeindruckend!
    Wendepunkte...

    WENDEPUNKTE...

    Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. - „Ein Winter in Paris“ ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

    Es gibt Erlebnisse, die stellen einen Wendepunkt im Leben dar - einen Knall, der unaufhaltsam alles verändert, was zuvor war, der alles hinterfragt, der Beziehungen verschiebt, Wertungen neu fokussiert und zuweilen ganze Lebensläufe umlenkt. Solch ein 'Knall' steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Jean-Philippe Blondel und mit ihm der 19jährige Victor.


    "Wir halten wesentlich mehr aus, als wir immer denken." (S. 10)


    Tatsächlich ist der Buchtitel treffend gewählt - und diesmal auch wörtlich vom französischen Original übernommen: 'Un hiver à Paris'. Denn es geht in diesem Roman hauptsächlich um die Ereignisse in diesem einen Winter, in dem Victor sich in seinem zweiten Jahr der Vorbereitungsklasse des literarischen Zweiges befindet, in der man sich auf das Auswahlverfahren für eine der elitären Écoles normales supérieures vorbereitet.

    Das erste schwierige Jahr liegt bereits hinter Victor, das ihm aufgezeigt hat, dass er als ein Junge aus der Provinz nicht wirklich dazu gehört, weil er in seiner Kindheit und Jugend nicht wie die meisten anderen Studenten mit Kultur gefüttert wurde. Auch ansonsten fehlen ihm die Zugangscodes, die dafür sorgen würden, auf Feten eingeladen oder auch überhaupt nur angesprochen zu werden. So war das erste Jahr nicht nur mit einem immensen Lernpensum gefüllt, sondern für Victor vor allem eines: einsam.


    "Als ich die Ergebnisse der Notenkonferenz erfuhr, habe ich jedoch keinen Freudensprung gemacht. Schließlich bedeutete das nur, dass ich ein weiteres Jahr an diesem Lycée, an dem ich ein Niemand war, ignoriert werden würde." (S. 23)


    Zu Beginn seines zweiten Jahres am Lycée lernt Victor in den Pausen Mathieu kennen, ein Außenseiter wie er selbst und eine Klasse unter ihm. Während sie gemeinsam rauchen, entdecken sie die Ähnlichkeiten ihrer Rollen, doch über einen anfänglichen Kontakt kommen sie nicht hinaus. Denn mit einem Schrei stürzt sich Mathieu bald darauf aus einem Fenster der Schule und kommt so zu Tode.

    Dies ist der 'Knall', der alles scheinbar Festgefügte ins Rutschen und Victor gehörig aus dem Gleichgewicht bringt. Oft wacht er nachts auf, weil er den Schrei wieder hört, doch plötzlich ist Victor auch für seine Mitstudenten sichtbar. Als vermeintlicher Freund des Opfers ist er nun auch selbst ein Opfer und damit interessant für die anderen. Er wird angesprochen, eingeladen, wahrgenommen. Und beginnt dies bei aller Irritation allmählich auch zu genießen.


    "Matheius Körper war nur ein Stein gewesen, den jemand in einen Teich geworfen hatte. Der Aufprall hatte zwar einige Ringe erzeugt, die sich für einige Sekunden ausbreiteten, doch danach war die Wasseroberfläche wieder glatt geworden. Vielleicht hatten sich ein oder zwei Badende an diesem neuen Hindernis, das im Boden steckte, in den Fuß geschnitten, doch die Wunde hatte sich rasch wieder geschlossen (...) Das hätte Mathieu eigentlich klar sien müssen. Ob er lebte oder tot war, machte keinerlei Unterschied. Dann lieber leben." (S. 158)


    Viele Aspekte werden in diesem gerade einmal 190 Seiten starken Roman angesprochen und beleuchtet. So wird beispielsweise das Schulsystem nebenher kritisch hinterfragt, der Druck, der auf den Studenten lastet, die Allmacht der Lehrer, die ihre Neurosen oftmals ungestraft auf Kosten der Schüler ausleben können, das elitäre Denken... Und es werden die Macht und Undurchlässigkeit sozialer Unterschiede aufgezeigt, die einen nahezu entwurzeln lassen, wenn man neue Kenntnisse und Kompetenzen erwirbt, die einen vom eigenen Ursprung unwiderbringlich entfernen.

    Doch es ist die persönliche Entwicklung Victors, die in diesem Roman zentral im Mittelpunkt steht, seine anfängliche emotionale Unterkühltheit, seine Unsicherheit bezüglich seines Lebensweges, seine große Distanz gegenüber seinen Eltern - alles beginnt sich aufzulösen und zu wandeln. So bieten Victor und der Vater von Mathieu einander nach dem Tod des jungen Mannes gegenseitig Halt, suchen dabei etwas beim anderen, das sie womöglich nicht finden werden.


    "Und deshalb brauchten Sie ... ja, was eigentlich? Was kann man bei einem Vater finden, der kürzlich seinen Sohn verloren hat?" - "Ich weiß nicht ... einen Platz?" (S. 171)


    Jean-Philippe Blondel gelingt es trotz der überschaubaren Seitenzahl viel Inhaltliches zu präsentieren und auszudrücken. Der Schreibstil ist dabei oft bewusst distanziert gewählt, entfaltet jedoch gleichzeitig eine unglaubliche Intensität, der sich der Leser nicht entziehen kann. Die Verwirrung, die Betäubung der Gefühle ist nahezu greifbar, die Orientierungslosigkeit, die Suche des jungen Mannes nach seinem Platz im Leben - erschüttert durch den Selbstmord eines eigentlich nur oberflächlich bekannten Mitschülers.

    Bei derartigen Büchern beschäftigt mich immer der Gedanke, ob darin nicht auch ein autobiografischer Anteil des Autors mitschwingt. Und tatsächlich verrät Blondel in einem Interview mit dem Hanser Verlag:


    "Im Oktober 1984 war ich zwanzig Jahre alt. Ich bereitete mich in einem großen Lycée in Paris auf das Studium vor. Einer der Studenten aus der Klasse gegenüber der unseren hat genau das gemacht, was Mathieu im Buch tut. Der Schrei blieb all die Jahre in mein Gedächtnis eingebrannt. Es passiert mir immer noch, dass ich nachts aufwache, weil ich ihn höre. Victor ist dem, der ich damals war, sehr ähnlich (auch wenn mein Leben viel komplizierter war). Er ist ein Doppelgänger, ein Bruder – ich habe ihn in mir leben/wiederaufleben gespürt, als ich den Roman geschrieben habe." (Quelle: 5 Fragen an Jean-Philippe Bondel)


    Ein leiser Roman, sensibel und sprachgewaltig - beeindruckend!


    © Parden

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Inhaltlich steckt sehr viel in den 192 Seiten! Nur zum Ende hätte ich mir ein wenig mehr Aussagekraft gewünscht. Sonst ein Lesevergnügen!
    Wohin führt das Leben?

    Bewertung: 4 1/2 Sterne

    Jean-Philippe Blondel hat mich mit seinem neuen Roman in meine eigene Schulzeit zurückversetzt. Sein Protagonist Victor, Autor und Englischlehrer, erhält etwa 30 Jahre nach dem Beenden seiner Schulzeit einen Brief von einem gewissen Patrick Lestaing, der ihn zurück ins Jahr 1984 katapultiert.

    Damals kam er als 19jähriger junger Mann von der Provinz nach Paris, wo er die Vorbereitungsklasse des Lycée D. besuchte. Im ersten Jahr büffelte er für die Aufnahmeprüfung, um einen Platz an einer der französischen Eliteunis zu bekommen. Der Druck am Lycée D. ist außergewöhnlich hoch. Victor fühlt sich in der Hauptstadt einsam. Er ist ein Außenseiter, der aus der Provinz kommt und nicht zu den gewohnten Eliteschülern gehört. Seine Eltern sind einfache Leute, die ihm weder einen gesellschaftlichen, noch einen kulturellen Hintergrund vermittelt haben. Victor ist der Erste der Familie, der studiert. In seinem kleinen Zimmer in Nanterre lernt er stundenlang, um den Demütigungen der Lehrer zu entkommen. Obwohl er selbst nicht daran glaubt, meistert er das erste Vorbereitungsjahr. Im Pausenhof begegnet er Mathieu. Dieser erinnert ihn an sich selbst. Mathieu kommt ebenfalls aus der Provinz und bleibt wie Victor ein Außenseiter. Doch er hält dem Druck nicht stand und springt in den Tod.
    Plötzlich ist Victor nicht mehr unsichtbar, sondern wird von seinen Mitstudenten, und auch den Lehrern, wahrgenommen. Er fühlt sich dadurch verunsichert, doch mit der Zeit findet er gefallen daran. Selbst Paul Rialto, der Klassenbeste und Eliteschüler will mit ihm befreundet sein.
    Trotz des Unglücks ändert sich bei der Lehrerschaft nichts. Am System wird weiter festgehalten und Victor beginnt dagegen zu rebellieren. Als Mathieus Vater ebenfalls seine Nähe sucht, um mit ihm über die letzten Stunden von Mathieu zu sprechen, wird dieser mit der Zeit zu einem Art väterlichen Freund.

    Obwohl dieser Roman nicht viele Seiten hat, überzeugt er durch Tiefe und Dramatik. Die eher melancholische Stimmung nimmt den Leser gefangen. Sprachlich einfach großartig, beschreibt Blondel die verwirrenden Gefühle von Victor authentisch und sehr einfühlsam. Man fühlt sich dem Protagonisten sehr nahe, der vom Außenseiter im elitären System plötzlich zu einer Art "Star" wird und von Mathieus Tod profitiert. Victor genießt es zu Beginn, doch mit der Zeit beginnt er sein Leben in Frage zu stellen.

    Der Roman zeigt auf, wie verunsichert Jugendliche in diesem Alter sind und nicht wissen, wohin der weitere Lebensweg führen soll. Sie stehen an einer Wegkreuzung und sind voller Zweifel. Blondel zeigt aber auch die verschiedenen Arten zu trauern auf. Mathieus Vater klammert sich an die letzten Stunden seines Sohnes und möchte mit Victor darüber reden. Er versucht Antworten zu finden und mit der Zeit wird Victor eine Art "Ersatzsohn" für ihn. Mathieus Mutter hingegen stand ihrem Sohn sehr nahe, blickt jedoch der Realität ins Auge und kann das Verhalten von Victor und ihrem Exmann nicht verstehen.

    Blondel prangert in seinem Roman das französische Schulsystem an. Ich kann zu meinem Leidwesen sagen, dass auch ich unter einer ähnlichen Professorin gelitten habe, die ihre Schüler täglich gedemütigt hat und die mir noch bis zu meinem 30. Lebensjahr Alpträume beschert hat! Diese "Pädagogen" wird es immer geben - leider!

    Es ist ein Roman der leisen Töne. Es geht um Freundschaft, Trauer, Leistungsdruck und das Leben an sich. Man kann sich unzählige wundervolle Zitate aus diesem Büchlein notieren oder herausschreiben. Einzig das Ende hatte für mich ein bisschen zu wenig Aussagekraft.

    Fazit:
    Nicht immer ist die Seitenanzahl ausschlaggebend darüber, was ein Buch zu sagen hat. Hier steckt wahnsining viel in 192 Seiten drinnen! Einzig zum Ende hätte ich mir noch ein wenig mehr Aussagekraft gewünscht - sonst aber ein absolutes Lesevergnügen!

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    yesterdays avatar
    yesterdayvor 7 Tagen
    Ein Roman mit Distanz: räumlich, zeitlich und menschlich

    Die Stärke von Jean-Philippe Blondel ist es, auf wenigen Seiten, mit wenigen Zeilen, ein ganzes Leben zu erzählen. Und das nicht einfach als Nacherzählung, als Bericht, sondern in einer Intensität und Gefühlsblase, dass man meint, zu ersticken, weil sie so intensiv ist.

    Hier lässt er auf knapp 200 Seiten seinen Protagonisten Victor als gefestigten Familienvater eine kurze Episode aus seinem Leben Revue passieren. Gerade einmal erwachsen, fand sich der angehende Lehrer in Paris wieder. Er kommt aus der Provinz, muss sich zurechtfinden, verzichtet auf allzu viel sozialen Umgang und lernt lieber. Bis jener Winter kommt, der sein und das Leben einiger weniger anderer stark prägen wird. Seines am stärksten.

    Der Selbstmord eines Kommilitonen lässt viele Aspekte auf einmal zu: Kritik an den Lehrmethoden, Kritik am französischen (Elite-)Bildungssystem, Kritik an Familien, Eltern, die Kinder unter Druck setzen oder in eine Richtung drängen. Aber neben all dem sucht Victor auch Schuld bei sich - obwohl er den Mitstudenten kaum gekannt hat.

    Durch die Ereignisse werden die Probleme, die Entbehrungen, die das harte Vorbereitungsstudium verlangt, für ihn erst real. Ist das noch das richtige Weg für ihn? Real werden ganz zufällig auch die Studenten um ihn herum. Sie merken, dass ihn das Geschehene sehr mitnimmt, öffnen sich ihm gegenüber und er lernt, das umgekehrt zu tun.

    Der Roman packt viel an Gefühlen zwischen zwei Buchdeckel und lässt in so viele Facetten Raum für Interpretation und Vermutungen, dass - will man alles genau analysieren, durchdenken - das Lesen ganz schön herausfordernd werden kann.

    Aber Achtung: es ist keine komplett abgeschlossene Geschichte mit einem klassischen Ende, sondern einfach ein Fragment aus Victors Leben, geschildert in mehreren Episoden. Zwar grundsätzlich chronologisch, aber dennoch auf ungewöhnliche Weise erzählt. Victor selbst ist einfach nicht der umgänglichste Typ und gerne etwas reservierter, daher wirkt auch das Buch mitunter so. Wer damit gut zurechtkommt, kann sich auf eine herausfordernde Reise ins Paris von 1984 freuen.

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    MilaWs avatar
    MilaWvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Der Autor beschreibt präzise und poetisch ein Ereignis, dass nichts bewirkt und doch alles verändert.
    ein zynisches System

    Die sogenannten "Concours", Vorbereitungsklassen für die Universität in Frankreich, sind berüchtigt. Nur wenige schaffen es, dem Arbeitsaufwand und dem Druck standzuhalten, meist sind es Kinder studierter Eltern. Victor kommt aus einfachen Verhältnissen, scheint kaum Chancen zu haben und fühlt sich einsam und fehl am Platz. Einzig seinem Kommilitonen Mathieu versucht er sich vorsichtig anzunähern. Als Mathieu Selbstmord begeht stehen die Schulleitung, die Eltern und die anderen Studenten vor unangenehmen Fragen. Und auf einmal steht Victor im Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Student, der sich nach Anerkennung und Verständnis sehnt, trifft auf den verzweifelten Vater und fassungslose Kommilitonen. Der Autor deckt die Schwächen der Figuren auf, ohne sie unsympathisch zu machen. Man fühlt sich Victor sehr nahe, der präzise und realistisch geschildert wird. Die Kritik am französischen Bildungssystem wird eindringlich dargestellt. Das zynische System der Vorbereitungsklasse zerstört die Sensiblen und bringt Zyniker hervor, die andere quälen. Der Verlust des Kindes wiederum erschüttert seine Eltern auf ganz unterschiedliche Arten.
    Die Sprache ist sehr poetisch. Der Autor nutzt vor allem leise Töne und Grauabstufungen. Kein einfaches Thema, aber ein lohnenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt.

    Kommentare: 1
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    Buchgespenstvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tolle Sprache, aber mir doch zu düster und am Ende zu wenig Aussage.
    Ein Selbstmord, der alles und nichts verändert

    Victor ist fassungslos als vor seinen Augen sein Kommilitone Mathieu aus dem Fenster springt. Hat er dem Druck der Vorbereitungsklasse nicht standhalten können? Plötzlich findet sich der Außenseiter Victor als Freund des Selbstmörders im Mittelpunkt des Interesses wieder. Soll er den Irrtum richtigstellen? Schließlich hat er Mathieu kaum gekannt. Doch dann lässt er sich einfach treiben durch einen Winter, der so viel verändert und doch einfach vorbeizieht.

    Ein schmales Büchlein mit einer düsteren und facettenreichen Geschichte. Unzählige Symbole und Ungereimtheiten laden zum Nachdenken und Interpretieren ein. Die Protagonisten bleiben Leerstellen, die sich der Leser selbst füllen kann, durch seine eigene Sicht auf die Ereignisse und das Verhalten der Charaktere. Sympathie und Antipathie lässt sich kaum entwickeln, da man nur wenig erfährt. Selbst der Ich-Erzähler Victor bleibt geradezu substanzlos. Das empfindet man nicht als Manko, es fällt kaum auf, doch je mehr man über das Buch nachdenkt und versucht das Erzählte einzuordnen desto mehr stellt man fest wie wenig der Autor einem konkret an die Hand gibt. Der Versuch dies zu etikettieren wie Generationenkonflikt, Eltern-Kind-Beziehung oder Adoleszenz scheitert. Die Geschichte lässt sich nicht auf eine bestimmte Aussage reduzieren. Das ist eine Stärke des Buches, lässt mich persönlich am Ende aber etwas unzufrieden zurück.

    Sprachlich ist das Werk großartig. Unzählige zitatwürdige Abschnitte möchte man sich herausschreiben. Virtuos führt einen diese Poesie durch die düstere Geschichte, in der jeder Charakter um sich selbst kämpft. Am Ende fehlte mir trotz aller Vorzüge doch ein Ankerpunkt.

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    mondblumes avatar
    mondblumevor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Ein feinfühliger Roman über das Erwachsenwerden
    Ein feinfühliger Roman über das Erwachsenwerden

    Vincent kommt aus der Provinz nach Paris, um an einer Eliteschule für die Aufnahmeprüfung zum Concours, der Ausschreibung zum Lehramt, zu studieren. Die Anforderungen sind zu hoch, soziale Kontakte findet er keine, bis er auf Mathieu stösst. Gemeinsam rauchen sie ein paar Zigaretten, bevor Mathieu, genau so einsam und überfordert wie Vincent, sich über das Gelände in den Hof stürzt.
    Ab diesem Zeitpunkt wird Vincent für sein Umfeld plötzlich sichtbar. Als "Freund des Opfers" geniesst er einen neuen Status, der zu neuen Freundschaften, Beziehungen und Aufmerksamkeit führt. Auch der Vater des Opfers, Patrick, kommt auf ihn zu, um die letzten Tage und Wochen seines Sohnes zu rekonstruieren.

    Blondel hat einen schönen, feinfühligen Roman geschrieben über das Erwachsenwerden, über Freundschaft und den Druck, der oft auf Jugendlichen lastet, mit sozialen und schulischen An- und Überforderungen fertig zu werden. Das Buch ist angenehm zu lesen, aber irgendetwas hat gefehlt, um mich komplett mitzureissen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    Ein Ereignis, das alles verändert

    Wer träumt nicht von einem aufregenden Leben in einer der schönsten Städte der Welt? Bevor Victor nach Paris kam, hatte er sich niemals vorgestellt, dass sein Leben sich in kürzester Zeit von Grund aus ändern würde. In "Ein Winter in Paris" lässt Jean-Philippe Blondel den jungen Studenten Victor Höhen und Tiefen durchmachen, aber vor allem lässt er ihn die größten Abenteuer seines Lebens erleben.

    "Ein Winter in Paris" ist unser neuer Titel im LovelyBooks Literatursalon!

    Kommt mit nach Paris und erfahrt, was in diesem Winter passiert ist!

    In unserem LovelyBooks Literatursalon erwarten euch weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben!

    Zum Inhalt
    Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. "Ein Winter in Paris" ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

    Zum Autor
    Auf Englisch, auf Französisch und international ein Erfolg: Jean-Philippe Blondel wurde im Oktober 1964 in Troyes geboren. Nach seinem Schulabschluss entschied er sich für ein Englisch-Studium und begann anschließend als Englischlehrer zu arbeiten. Das Schreiben spielte im Leben von Blondel schon immer eine sehr große Rolle. Der große Durchbruch als Autor gelang ihm mit seinem Roman "6 Uhr 41", der 2014 veröffentlicht und in Frankreich zu einem Bestseller wurde.

    Wo sind die Fans von Jean-Philippe Blondel? Oder habt ihr noch nichts von ihm gelesen?
    Wenn ihr Lust habt, seinen neuesten Roman kennenzulernen und zu erfahren, wie Victor sich in Paris durchschlägt, müsst ihr euch für eins der 30 Exemplare von "Ein Winter in Paris" bewerben, die wir zusammen mit Hanser verlosen.
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    "Ein Winter in Paris" ist ein sensibles Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.
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    Ich freue mich auf eure interessanten Beiträge.

    Viel Glück bei der Verlosung!

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    Pressestimmen

    Ein Ereignis, das alles verändert fu?r den Pariser Studenten Victor. Ein sensibler und zärtlicher Roman von Bestsellerautor Jean-Philippe Blondel

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    S
    Schoasvor einem Monat
    Ich freue mich auf das Buch, weil Jean-Phillippe neu für mich ist und die Geschichte Spannung verspricht.
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    ninchenpinchens avatar
    ninchenpinchenvor einem Monat
    "Coming of Age" - mal anders aufbereitet, klingt lesenswert.
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    Ariettas avatar
    Ariettavor einem Monat
    Da es mich sehr interessieren würde...
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    Schnicks avatar
    Schnickvor einem Monat
    Der Inhalt klingt interessant und ich werde mir das Buch wohl kaufen.
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    R
    raphaela_2000vor einem Monat
    ich liebe Paris
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Der Klappentext hat es mir angetan. Ich bin sehr gespannt
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    Marina_Nordbrezes avatar
    Marina_Nordbrezevor 3 Monaten
    Erinnert mich spontan an Édouard Louis und muss deswegen ganz dringend gelesen werden!
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