Jean-Philippe Blondel Un hiver à Paris

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Un hiver à Paris“ von Jean-Philippe Blondel

Die harte Realität der khâgne durch einen Suizid in Frage gestellt. Ein kleines Meisterwerk.

— miss_mesmerized
miss_mesmerized
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "This is not a love song" von Jean-Philippe Blondel

    This is not a love song
    aba

    aba

    "Neugier, Voyeurismus – das Bedürfnis, mich davon zu überzeugen, dass ich glücklicher war als all jene, die ich dort unten zurückgelassen hatte." Nach seinem Bestseller "6 Uhr 41" ist der französische Autor Jean-Philippe Blondel mit einem berührenden Roman, der auch zum Nachdenken anregt, wieder da. In "This is not a love song" stellt ein junger erfolgreicher Geschäftsmann und Familienvater sein scheinbar perfektes Leben in Frage und findet heraus, was wirklich wichtig für ihn ist. "This is not a love song" ist die perfekte Lektüre fürs Herz, um ein gemütliches Wochenende auf dem Sofa zu verbringen. Seid ihr neugierig geworden? Dann lasst euch vom französischen Flair Jean-Philippe Blondels hinreißen! Zum Inhalt Vincent hat es in England zu einer beachtlichen Karriere und einer glücklichen Familie gebracht. Doch zu Besuch in seiner Heimat Frankreich ist er sofort wieder der unsichere Junge von früher. Schnell hat er über alle – die Eltern, den Bruder, die alten Freunde – ein Urteil gesprochen. Bis ihn die Frau seines Bruders, die er noch nie leiden konnte, endlich mit der Wahrheit konfrontiert … Nach dem Bestseller "6 Uhr 41" unternehmen wir mit Jean-Philippe Blondel eine spannende, überraschende Reise in die eigene Jugend. Eine Geschichte über Beziehung, Liebe, Freundschaft und über eine der reizvollsten Fragen überhaupt: Was wäre gewesen, wenn? >> Hier geht es zur Leseprobe Zum Autor Jean-Philippe Blondel wurde 1964 im französischen Troyes geboren, wo er heute auch als Autor und Englischlehrer mit seiner Familie lebt. Sein Roman " 6 Uhr 41" (Deuticke 2014) wurde ein Bestseller. Auf Deutsch erschienen außerdem die Romane "Zweiundzwanzig" und "Direkter Zugang zum Strand".               Möchtet ihr erfahren, mit welcher Wahrheit Vincent konfrontiert wird? Habt ihr Lust, euch über seine Geschichte im Rahmen einer Leserunde auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button für eins der 25 Exemplare von "This is not a love song", die wir zusammen mit Deuticke verlosen. Ihr musst nur bis zum 10.02. auf folgende Frage antworten: "This is not a love song" Das ist der Titel von diesem Roman über Vincent und seinen Besuch in der Heimat. Ich würde gerne von euch wissen: Was stellt ihr euch unter diesem Titel vor? Welche Bedeutung könnte er haben? Um welche Gefühle könnte es gehen? Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

    Mehr
    • 835
  • Jean-Philippe Blonel - Un hiver à Paris

    Un hiver à Paris
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    21. February 2015 um 08:01

    Victor hat es geschafft, er wurde zur Khâgne zugelassen, obwohl sein Elternhaus wenig literarisch ist und seine provinzielle Herkunft ebenfalls nicht für den Erfolg spricht. Das erste Jahr ist hart, außer Lernen kommt er zu wenig, die Hauptstadt sieht er gar nicht und zu seinen Mitschülern hat er ebenfalls quasi keinen Kontakt. Nur wenige kommen durch und werden zum zweiten Jahr zugelassen, doch Victor belegt den 12. und letzten Zulassungsplatz. In dem jungen Mathieu, der im neuen Jahr das Studium aufnimmt, erkennt er sich selbst. Langsam knüpfen die Jungen erste Freundschaftsbande in dieser hochkonkurrenzbehafteten Umgebung. Doch dann geschieht das Unfassbare: Mathieu flieht aus dem Unterricht und stürzt sich das Treppenhaus hinunter. Die Studenten und Dozenten bleiben schockerstarrt zurück. Ein bedrückendes Buch, dass den unglaublichen Druck, dem die Studenten der classes prépa ausgesetzt sind hervorragend literarisch darstellt. Vor allem der Protagonist Victor trägt die Handlung mit seinen Selbstzweifeln, der Frage, ob er dazugehört oder sich etwas vormacht, ob sein Elternhaus „passend“ ist. Auch der Schein, der anderen, der sich zumindest teilweise lüftet. Die Frage nach der Schuld steht im Raum ohne eine Antwort zu finden, die Trauer der Eltern - insbesondere des Vaters - ist groß und überwältigend. „Un hiver à Paris“, der für Victor vieles verändert, alles aber doch beim Alten bleibt. Fazit: keine leichte Kost, aber literarisch absolut überzeugend.

    Mehr