Jean-Philippe Toussaint Der Photoapparat

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Inhaltsangabe zu „Der Photoapparat“ von Jean-Philippe Toussaint

Die Welt ist eine Olive: das Meisterwerk Jean-Philippe Toussaints, eines der originellsten Schriftsteller seiner Generation. Ein Passfoto für die anstehende Führerscheinprüfung zu besorgen, kann doch so schwierig nicht sein. Möchte man meinen. Der namenlose Held dieses Romans allerdings scheitert heftigst an diesem Vorhaben und gerät in einen Strudel unpassender, aber nicht sämtlich unerfreulicher Ereignisse. Warum? Vielleicht wegen dieses grippalen Zustands, den man gemeinhin Liebe nennt …

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  • Rezension zu "Der Photoapparat" von Jean-Philippe Toussaint

    Der Photoapparat

    Neala

    08. November 2008 um 09:37

    Der Gang zur Fahrschule war noch vergleichsweise einfach, aber als unser (namenlose) Held die notwendigen Passfotos besorgen soll scheitert er am Leben und an der Liebe. Die Liebe zum detailierten Schreiben hat mich an Anfang dieses Buches etwas irritiert, jedoch fühlt man mit jeder einzelnen Seite ein bisschen mehr mit dem Helden mit. Gewisse Szenen lassen einem sogar annehmen, dass man einen Liebesroman liest. So gefühlvoll und pittoresk, jedoch nicht ohne den Leser ein bisschen zu irritieren.

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  • Rezension zu "Der Photoapparat" von Jean-Philippe Toussaint

    Der Photoapparat

    Wolkenatlas

    01. September 2008 um 13:34

    Wenn der Wunsch nach dem Führerschein durch Fotos erschwert, und die Entstehung der Fotos durch die Liebe verhindert werden, dann... ...liest man Jean-Philippe Toussaint. Sein (namenloser) Held wünscht den Führerschein zu machen, den er im übrigen schon einmal angepeilt hatte, der damals aber nur durch die wachsende Unmut über den zuerst sympathischen Fahrlehrer nicht zustande kam. Sein Auftritt in der der Fahrschule konzentriert sich schnell auf Pascale, er erscheint mehrfach, immer ohne Fotos, man kommt sich näher, man kommt auf eine minimalistische und kühle Variante á la Toussaint zusammen, man vermeint hinter den natürlichen Phänomenen des Voneinanderangezogenseins das Wort Liebe zu hören, ist sie es? Oder nicht? Mit viel Sprachwitz und trockenem Humor lässt Jean-Philippe Toussaint seinen Helden durch den Tag irren, am WC einer Raststätte philosophieren und sogar als vermeintlichen Vater bei einer Predigt der etwas erzürnten Lehrerin des Sohnes von Pascale mit dem Kopf zustimmend und gedankenvoll nicken. Ein kurzer (117 Seiten) Roman, der sich um einen Fotoapparat dreht, der fast ein Liebesroman ist und der eine interessante Parallele zu Schmetterlingen findet. Amüsant, witzig, eine Humoreske mit einer Prise Sentimentalität und dem verborgenen Wunsch nach wahrer Liebe gewürzt.

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