Der dritte und abschließende Band von „Captain Voodoo“ mit einem furiosen Finale. Cormac gelingt es den Schatz des Columbus an sich zu bringen, damit er diesen gegen die Seele seines verstorbenen Bruders tauschen kann. War er am Anfang noch unerfahren im Bereich Voodoo hat er sich inzwischen einiges angeeignet und kann selbst Intrigen spinnen.
Beim dritten Band bietet es sich an ein Resümee über die Serie zu ziehen. Bei der Kunst der drei Bände haben der Zeichner Darko Perovic und Nuria Sayago für die Farben eine große Arbeit geleistet. Die Bilder sind realistisch und sehr genau, wirklich große Kunst. Im laufe der drei Bände werden die Bilder immer besser und im Furiosen Finale, dass hier nicht verraten werden soll, sind die Bilder ganz großartig. Doch überwiegend ist alles einfach zu dunkel.
Die Geschichte ist eher uninteressant, völlig mit allem möglichen überfrachtet. Wofür z.B. der Golem eingeführt wurde, erklärt sich überhaupt nicht, ja die ganze jüdische Mystik wäre nicht gebraucht worden. Es hätte der Geschichte gut getan wäre hier weniger eingebracht worden, für drei Bände einfach zu viel Stoff.
Die drei Bände sind dem zu empfehlen, der auf klassische französische Comickunst mit viel Abenteuer und Fantasy steht. Wer hier eine spannende Geschichte mit Voodoo erwartet, wird wohl eher enttäuscht werden.












