Jean-Pierre Pécau

 4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor*in von Die letzten 100 Tage Hitlers, Captain Voodoo. Band 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jean-Pierre Pécau, geboren 1955 in Paris, studierte Geschichte und arbeitete einige Jahre als Lehrer, bevor er sich Fantasy-Rollenspielen als Übersetzer, Redakteur und Herausgeber widmete. Nach einer weiteren Station als Fernsehserien-Drehbuchautor fand er zum Comic und veröffentlichte seitdem mehrere Graphic Novels. Er lebt in Saint-Ouen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Captain Voodoo. Band 3 (ISBN: 9783987211270)

Captain Voodoo. Band 3

(1)
Neu erschienen am 25.06.2026 als Gebundenes Buch bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Die Geschichte der Drogen (ISBN: 9783967921403)

Die Geschichte der Drogen

Erscheint am 27.08.2026 als Gebundenes Buch bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Captain Voodoo. Band 3 (ISBN: 9783987218545)

Captain Voodoo. Band 3

Neu erschienen am 22.06.2026 als eBook (Download) bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Jean-Pierre Pécau

Cover des Buches Die letzten 100 Tage Hitlers (ISBN: 9783957289346)

Die letzten 100 Tage Hitlers

(3)
Erschienen am 27.02.2025
Cover des Buches Captain Voodoo. Band 1 (ISBN: 9783987211256)

Captain Voodoo. Band 1

(2)
Erschienen am 24.05.2023
Cover des Buches Androiden. Band 11 (ISBN: 9783967922301)

Androiden. Band 11

(2)
Erschienen am 27.07.2022
Cover des Buches Kalte Sonne #1 (ISBN: 9783944446806)

Kalte Sonne #1

(1)
Erschienen am 15.10.2019
Cover des Buches Androiden. Band 12 (ISBN: 9783967922318)

Androiden. Band 12

(1)
Erschienen am 14.12.2022
Cover des Buches Captain Voodoo. Band 3 (ISBN: 9783987211270)

Captain Voodoo. Band 3

(1)
Erschienen am 25.06.2026
Cover des Buches Captain Voodoo. Band 3 (ISBN: 9783987218545)

Captain Voodoo. Band 3

(0)
Erschienen am 22.06.2026
Cover des Buches Die Geschichte der Drogen (ISBN: 9783967921403)

Die Geschichte der Drogen

(0)
Erscheint am 27.08.2026

Neue Rezensionen zu Jean-Pierre Pécau

Cover des Buches Captain Voodoo. Band 3 (ISBN: 9783987211270)
Doppel_Zehs avatar

Rezension zu "Captain Voodoo. Band 3" von Jean-Pierre Pécau

Doppel_Zeh
Der Schatz der Columbus wird endwendet und Port Royal geht unter

Der dritte und abschließende Band von „Captain Voodoo“ mit einem furiosen Finale. Cormac gelingt es den Schatz des Columbus an sich zu bringen, damit er diesen gegen die Seele seines verstorbenen Bruders tauschen kann. War er am Anfang noch unerfahren im Bereich Voodoo hat er sich inzwischen einiges angeeignet und kann selbst Intrigen spinnen.

Beim dritten Band bietet es sich an ein Resümee über die Serie zu ziehen. Bei der Kunst der drei Bände haben der Zeichner Darko Perovic und Nuria Sayago für die Farben eine große Arbeit geleistet. Die Bilder sind realistisch und sehr genau, wirklich große Kunst. Im laufe der drei Bände werden die Bilder immer besser und im Furiosen Finale, dass hier nicht verraten werden soll, sind die Bilder ganz großartig. Doch überwiegend ist alles einfach zu dunkel. 

Die Geschichte ist eher uninteressant, völlig mit allem möglichen überfrachtet. Wofür z.B. der Golem eingeführt wurde, erklärt sich überhaupt nicht, ja die ganze jüdische Mystik wäre nicht gebraucht worden. Es hätte der Geschichte gut getan wäre hier weniger eingebracht worden, für drei Bände einfach zu viel Stoff. 

Die drei Bände sind dem zu empfehlen, der auf klassische französische Comickunst mit viel Abenteuer und Fantasy steht. Wer hier eine spannende Geschichte mit Voodoo erwartet, wird wohl eher enttäuscht werden. 

Cover des Buches Captain Voodoo. Band 1 (ISBN: 9783987211256)
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Rezension zu "Captain Voodoo. Band 1" von Jean-Pierre Pécau

Doppel_Zeh
Auftakt zu einem Dreiteiler rund um Voodoo und aber auch anderen Mysterien

„Captain Voodoo“ ist ein Dreiteiler des Kreativteams Jean-Pierre Pécau (Szenario), Darko Perovic (Design) und Nuria Sayago (Farbe). Im ersten Band: „Der Baron des Todes“ werden die irischen Rebellen die Brüder Mac Leod auf einem Sklavenschiff nach Nordamerika transportiert. Das Schiff wird von Piraten gekapert, bei den Kämpfen gegen die Schiffbesatzung stirbt der Bruder von Cormac. Cormac erfährt beim Kampf, dass er mit einer Loa, eine Voodoo Wesenheit verbunden ist. Er wird von den Piraten aufgenommen und landet in Port Royal dem Piratenhafen auf Jamaika.

Die Kunst ist wirklich wundervoll, sehr detailreich und präzise ausgefüllt. Jedoch sind alle Penals prall gefühlt, oft einfach zu voll. Zugleich sind die Bilder zumeist sehr dunkel gehalten, auch bei Szenen, die am Tag spielen, dies erwartet man nicht in der Karibik, passt jedoch zu der ebenso dunklen Geschichte.

Auch die Erzählung ist sehr vollgestopft, nicht nur mir Voodoo Themen, sondern auch mit keltisch-irischer Sagenwelt und jüdischer Mystik, wie z.B. auch einem Golem, der in Erscheinung tritt, aber erstmal keine Rolle spielt. Die Darstellung des Voodoo ist klischeehaft, den Voodoo Granden soll stets menschliches Leben dargebracht werden und auch angeblich Zombies treten auf. Es hätte der Geschichte gutgetan, wenn weniger in die Handlung eingebracht worden wäre. Die Handlung ist jedoch spannend erzählt und lässt noch einiges erwarten. Insgesamt hätte es dem Comic gutgetan, wenn von allem weniger genommen worden wäre.

Cover des Buches Die letzten 100 Tage Hitlers (ISBN: 9783957289346)
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Rezension zu "Die letzten 100 Tage Hitlers" von Jean-Pierre Pécau

Alrik
Ein Bunker, ein Wahnsinn – und das Ende: Geschichte, die unter die Haut geht

Manchmal schlägt einem Geschichte wie ein nasser Lappen ins Gesicht – und genau so hat es sich beim Lesen dieser Graphic Novel angefühlt. „Die letzten 100 Tage Hitlers“ ist kein gemütlicher Abend-Schmöker, sondern eine knallharte, bildgewaltige Konfrontation mit dem Ende eines Regimes, das Europa in den Abgrund gestürzt hat.


Die Autoren und Zeichner ziehen den Leser tief in die düsteren, klaustrophobischen Gänge des Führerbunkers. Jeder Tag, jede Entscheidung, jede noch so absurde Anweisung wird hier seziert – nicht analytisch trocken, sondern emotional packend. Die Bilder sind nicht einfach nur gut – sie sind wuchtig. Sie drücken, bedrücken und lassen einen nicht so schnell wieder los.


Jean-Pierre Pécau gelingt es, die klaustrophobische Atmosphäre des Untergangs spürbar zu machen. Kein Pathos, kein Voyeurismus, sondern ein harter Blick auf einen Mann, der in den eigenen Wahn abtaucht, während draußen die Welt brennt. Die Übersetzung von Sarah Pasquay ist präzise und lässt die Sprache scharf und beklemmend stehen.


Was mich besonders beeindruckt hat: Der Band verliert sich nicht in Spektakel. Er bleibt nah an den historischen Fakten, ohne belehrend zu sein. Gleichzeitig verleiht die grafische Umsetzung den Ereignissen eine Unmittelbarkeit, wie ich sie in dieser Form selten erlebt habe.


Das Buch ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, was geschieht, wenn Macht, Ideologie und Realität endgültig kollidieren. Es dokumentiert nicht nur das Ende eines Diktators, sondern auch das Leiden eines ganzen Kontinents – eindrucksvoll, verstörend und wichtig.


Wer glaubt, Comics sorry Graphic Novel's seien nur Unterhaltung, sollte sich dieses Werk zu Gemüte führen. Es ist ein Mahnmal aus Papier – sorgfältig recherchiert, künstlerisch stark und historisch notwendig.

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