"Alle Wege führn nach Rom, aber nur einer führt zu dir" (Fettes Brot): Julius Cäsar beschließt (auf Anregung des Senators Bifidus), eine Italienwettfahrt zu veranstalten, um von dem schlechten Zustand des römischen Straßennetzes abzulenken. Insgeheim beabsichtigt Cäsar, durch Beschiß zum Sieger zu werden, indem die anderen Gefährte sabotiert werden und am Ende natürlich der römische Wagen gewinnt, um im Römischen Reich zu zeigen, wer die Nummer 1 ist. Sobald unsere Lieblingsgallier aus der Gallischen Revue erfahren, daß ein Rennen stattfinden soll, beschließen sie natürlich sofort teilzunehmen, um den Römern zu zeige, was eine Harke ist. Obelix und Idefix verlieben sich sofort in die attraktiven kuschischen Prinzessinnen, und auch sonst nimmt mancher eigenwillige Volksstamm an dem Rennen teil. Wieder viele aktuelle Anspielungen beim Auswärtsspiel unserer Gallier (zB auf Silvio Berlusconi, Chef der beliebstesten Würzsoße Italiens), und manches Italienklischee wird humorvoll aufs Korn genommen.
Jean-Yves Ferri
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Jean-Yves Ferri
Asterix - Der Papyrus des Cäsar
Asterix 35
Asterix 37 Luxusedition
Asterix 38
Asterix 39
Asterix 35 Luxusedition
Asterix 38 Superluxusedition
Asterix Mundart Schwäbisch VI
Neue Rezensionen zu Jean-Yves Ferri
Asterix, Band 37: Wie wohl jeder weiss, führen alle Wege nach Rom. Die Römer behaupten zudem, das beste Strassennetz zu haben. Die Schlaglöcher sagen jedoch etwas anderes. Julius Cäsar ruft ein Wagenrennen aus – die Transcaliga. Mitmachen dürfen alle, gewinnen soll selbstverständlich ein Römer. Er hat nicht mit Obelix und seinen Freunden gerechnet, aber dem Hinkelsteinlieferanten wurde von einer Wahrsagerin prophezeit, dass er ein berühmter Wagenlenker werde. Beim Rennen setzt sich der maskierte Rennfahrer Caligarius an die Spitze…
Erster Eindruck: Allein auf dem Cover passiert schon einiges. Viele verschiedene Wagenlenker verfolgen Asterix, Obelix und Idefix – sehr detailreich.
Ein weiteres Abenteuer: Es beginnt mit einem Besuch in Aremorica, wohin Asterix und Obelix ihren unter Zahnschmerzen leidenden Freund Methusalix bringen. Er muss dringend zum Zahnbrecher, aber er hat grosse Angst davor. Hui, ich will mir gar nicht vorstellen, wie die Methoden des Zahnbrechers im Jahre 50 v. Chr. waren – allein sein Name verrät ein deftiges Programm! Obelix wird aus der Hand gelesen und er kauft, währenddessen er auf Methusalix wartet, einen Rennwagen auf Ratenzahlung. Kurz darauf erfahren sie vom Wagenrennen durch Italien…
Es hat mich amüsiert, wie die „Groupies“ auf den maskierten Rennfahrer Caligarius reagiert haben: Sie schmachten dahin, wenn er nur in ihre Richtung blickt (und das, obwohl er durchgehend eine grinsende Maske trägt). Sehr gut gemacht waren auch die verschiedenen Teams aus unterschiedlichen Ländern, so z.B. ein Teetrinkendes britisches Duo, das die Ruhe weg hatte oder sogar „unsere“ bestens bekannten Piraten, die sich auch als Wagenlenker versuchen. Es war eine rasante Geschichte; von mir gibt es 4 Sterne.
Asterix, Band 38: Die Gallier kriegen Besuch zweier Arverner-Häuptlinge. In ihrer Begleitung ist Adrenaline, die stolze Tochter des grossen Gallier-Häuptlings Vercingetorix. Sie ist auf der Flucht vor den Römern; Julias Cäsar will sie zwangsromanisieren. Die altgedienten Häuptlinge wissen, dass sie im Dorf von Majestix in Sicherheit ist. Das Mädchen ist jedoch wenig begeistert, dass sie dableiben soll. Die Jugendlichen des Dorfes wollen Adrenaline beistehen…
Erster Eindruck: Auf dem Cover ist das Trio Asterix, Obelix und Idefix zusammen mit einem sehr stolz dreinblickenden Mädchen – gefällt mir.
Ich fand es witzig, dass die Arverner-Häuptlinge das Mädchen in Majestix‘ Obhut lassen, nicht ohne wiederholt zu vermerken, dass sie gerne ausbüxt. Tja, diese Bemerkung war auch gleich das Programm von Adrenaline. Sie trägt einen Ring um den Hals, den andere unbedingt haben möchten – so eben auch Cäsars Leute. Adrenaline ist richtig auf Krawall gebürstet. Die Jugendlichen „unseres“ Dorfes kommen hier so richtig in Erscheinung, insbesondere Aspix, der Sohn des Fischhändlers, sowie Selfix, der Sohn des Schmieds. Die Kinder gehen in Condate zur Schule, machen aber derzeit ein Praktikum bei ihren Eltern (Berufsbildung im Jahre 50 v. Chr.!).
Früh übt sich: Die Jugendlichen wissen um die Kraft des Zaubertranks und wollen auch mal kosten. Nur so ein klitzekleines Schlückchen… das kann doch nicht schaden, oder? Oh, es kann sehr wohl…
Die Geschichte war unterhaltsam, aber es passierte eigentlich nicht viel: Adrenaline wurde ins Dorf gebracht – sie büxte aus – sie wurde gefunden – ein paar „im Weg stehende Römer“ – Ende, Festmahl. Von mir gibt es 3 Sterne.
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