Jean-Yves Ferri

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Neue Bücher

Asterix 38 Luxusedition

Neu erschienen am 07.11.2019 als Hardcover bei Egmont Comic Collection.

Asterix 38

 (24)
Neu erschienen am 24.10.2019 als Hardcover bei Egmont Comic Collection.

Asterix 38 Superluxusedition

Neu erschienen am 24.10.2019 als Hardcover bei Egmont Comic Collection.

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Cover des Buches Asterix - Der Papyrus des Cäsar (ISBN:9783770438945)

Asterix - Der Papyrus des Cäsar

 (66)
Erschienen am 05.11.2015
Cover des Buches Asterix bei den Pikten (ISBN:9783841364357)

Asterix bei den Pikten

 (67)
Erschienen am 28.11.2013
Cover des Buches Asterix in Italien (ISBN:4031388133734)

Asterix in Italien

 (46)
Erschienen am 01.01.2017
Cover des Buches Asterix 38 (ISBN:9783770436385)

Asterix 38

 (24)
Erschienen am 24.10.2019
Cover des Buches Asterix Mundart Schwäbisch VI (ISBN:9783770438273)

Asterix Mundart Schwäbisch VI

 (0)
Erschienen am 06.11.2014
Cover des Buches Asterix 38 Luxusedition (ISBN:9783770440771)

Asterix 38 Luxusedition

 (0)
Erschienen am 07.11.2019
Cover des Buches Asterix latein 25 (ISBN:9783770439010)

Asterix latein 25

 (0)
Erschienen am 03.08.2016
Cover des Buches Asterix 38 Superluxusedition (ISBN:9783770440849)

Asterix 38 Superluxusedition

 (0)
Erschienen am 24.10.2019

Neue Rezensionen zu Jean-Yves Ferri

Neu

Rezension zu "Asterix 38" von Jean-Yves Ferri

Das größte Verbrechen ...
derMichivor 2 Monaten

... das man diesem Band vorwerfen kann ist, dass er von vorne bis hinten Spaß macht. Ja, Goscinny-Fans werden mäkeln, aber von den mittlerweile vier neuen Bänden von Ferri und Conrad ist dieser einer der besten. Weniger austauschbar als "Asterix bei den Pikten" oder "Asterix in Italien", inklusive gelungener Anspielungen auf die Gegenwart: So moniert sich der Nachwuchs über exzessiven Wildschweinkonsum oder die Verschmutzung des Meeres mit Wein-Amphoren, während das titelgebende Teenie-Mädchen auf "gothische Klamotten" abfährt. Allein um alle Wortspiele aufzuspüren, müsste man den Band mehrfach lesen.

Asterix auf selbstbewusste Frauenfiguren treffen zu lassen ist längst keine neue Idee. Maestria und Latraviata wirbelten schon allerhand Staub in Gallien auf, ähnlich wie Obelix' ewiger Schwarm Falbala. Aufmüpfige Jugendliche waren auch schon dabei, etwa in "Asterix und die Normannen". Eigentlich sind die beiden Gallier ursprünglich freche Gegenentwürfe zum unverbesserlichen Imperialismus der Römer, dieses Mal finden sie sich auf der anderen Seite wieder, denn die Dorfjugend hat beschlossen, dass auch die beiden großen Krieger zu den nervigen Erwachsenen gehören.

So wie einst Grautvornix mit Sportwagen und Haartolle den damals noch revolutionären Geist der 70er-Jahre-Jugend mitbrachte, tun es heute Selfix (Sohn von Automatix) und Aspix (Sohn von Verleihnix) mit Ghetto-Faust, Abhängen und Zitaten aus dem Thunberg-Aktivismus. Zudem müssen die "erwachsenen" Gallier endlich ihr Trauma um die Niederlage von Vercingetorix verarbeiten, dessen Name selbst im größten Tobsuchtsanfall nur geflüstert ausgesprochen wird. Damit und mit dem Auftauchen einiger früher namenloser Figuren schließt sich der Kreis zu einem würdevollen Jubiläumsband, denn Asterix wird 2019 stolze sechzig Jahre alt.

In die Jahre gekommen sind er und sein dickster Freund Obelix noch lange nicht, trotzdem steht ihnen die ironische Hinterfragung liebgewonnener Gewohnheiten ziemlich gut. Da kann man auch den anstrengenden Sch'ti-Sprech der Averner verkraften.

Originaltitel: "Astérix: La Fille de Vercingétorix"

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Rezension zu "Asterix 38" von Jean-Yves Ferri

TAUGTNIX, der neue Asterix
awogflivor 2 Monaten

Leider scheitert dieser neue Asterix an meinen persönlichen Erwartungen. Was habe ich mich gefreut, als ich die ersten Gerüchte vernahm, dass bei diesem neuen Band die Tochter des Vercingetorix die Hauptrolle spielen soll. Eine Fusion von Pippi Langstrumpf und Greta Thunberg habe ich in der streitbar gezeichneten jungen Frau Adrenaline mit dem langen roten Zopf vermutet, die die Dorfjugend aufwiegelt, alles auf links dreht, fridays for future-Demonstrationen anzettelt, Nachhaltigkeit und Umweltschutz einfordert, unbeirrt den massiven Wildschweinverzehr anprangert und der Fangemeinde mal verklickert, dass Asterix und Obelix mittlerweile auch zu alten weißen Männern mutiert sind. Das wäre mal eine mutige, wie spannende und auch anarchische Auseinandersetzung mit den Figuren der Reihe gewesen. Doch weit gefehlt!


Was habe ich stattdessen gekriegt: ein recht spießiges Mädchen, das nur ein bisschen herumpubertiert, eigentlich quasi nur ganz wenig herumzickt und in ihren Grundcharakterzügen eher zu einer Enid-Blyton-Geschichte passt. Da haben die Autoren die einmalige Chance vertan, auch mal im Sinne der Jugend subversiv gegen die Dorfgemeinschaft beziehungsweise Asterix und Obelix vorzugehen und sie am Ende eines Besseren zu belehren. Heißt ja nicht, dass die beiden immer Recht haben und nie etwas dazulernen können oder dürfen.


Möglicherweise haben die Macher sich das aber nicht getraut, gerade weil das Zielpublikum der Reihe mittlerweile unter den alten weißen Männern und deren Frauen zu finden ist, die man nicht vergraulen wollte. Auch wenn die Fans mittlerweile in die Jahre gekommen sind, sollten wir alle nicht vergessen, dass die Geschichte von Anfang an im Zeichen der Revolution, Anarchie und der Subversion gestanden ist. Trotzdem wir nun der Reibepunkt dieser Abarbeitung am System sind, müssten wir alte Asterix-Revoluzzer sowas schon aushalten können.


Ewig verschenkt wurde dieses wundervolle Ausgangspotenzial. So kommt der ganze Comic viel zu brav und zahm daher, macht einen Kotau vor dem System der Dorfgemeinschaft, das es doch eigentlich ironisch und augenzwinkernd kritisieren sollte. Da wurde ja bei Asterix und Maestria, als die ersten feministischen Anspielungen in der Reihe vorgenommen wurden, tausendmal mutiger und witziger vorgegangen. Ich glaube, damals gab es deswegen sogar Stunk bei den Fans.


Was bleibt, ist eine nicht witzige, feige, langweilige Geschichte, die in ihren Ansätzen einfach steckengeblieben ist. Symptomatisch dafür ist auch der Umstand, dass die Jugendlichen sofort den Schwanz einziehen, als sie es wagen, auf Seite 33 den Müll im Meer und den exzessiven Wildschweinkonsum zu kritisieren und massiven Gegenwind von einem wütenden Obelix bekommen. Sie werden abgewiegelt, müssen sich dem tobenden rotbezopften fetten alten Mann unterordnen, die Argumente werden unter den Tisch gekehrt und es folgen leider keine weiteren Aktionen, weil sich die Kinder nicht mehr trauen. Ja, so stellen sich manche Betonschädln der alten Generation ein angemessenes Verhalten der Jungen vor. Gottseidank ist die heutige reale Jugend da wesentlich unangepasster und hartnäckiger, um mit dem Finger immer und immer wieder auf die Probleme unseres Planeten zu zeigen, auch wenn wir sie nicht hören wollen. Ich sag’s ja nicht gern, aber Asterix und vor allem Obelix sind bedauerlicherweise zu RÖMERN mutiert, sie sind im Laufe der Jahre zu dem geworden, was sie immer witzig bekämpfen wollten.


Sonst gab es noch ein paar jugendliche Namen wie Selfix, ein Mini-Aufbegehren – fast nur ein Sturm im Wasserglas – bei der Berufswahl der Söhne des Fischhändlers und des Schmiedes und am Ende siegte bei der jungen Frau Adrenaline die Liebe anstatt der wehrhaften Selbstbestimmung, was aber dann auch wieder zur eigentlichen Selbstbestimmung uminterpretiert wurde. Das ist soo patriarchalisch und Rosamunde-Pilcher-Kitsch, dass mir tatsächlich die Spucke wegbleibt. Dabei hätte ich die Autoren gar nicht so spießig traditionell eingeschätzt, denn im Papyrus des Cäsar (Band 36), und bei den Pikten (Band 35) haben sie durchaus bewiesen, dass sie moderne Themen sehr gut und witzig in den Ursprungsplot adaptieren können.


Fazit: Langeweile, zweimal Schmunzeln, kein einziges Lachen und eigentlich sehr viel Ärgerlichkeit in dieser Geschichte. Ich werfe deshalb TAUGTNIX und KANNNIX in die Runde der Fans.

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Rezension zu "Asterix 38" von Jean-Yves Ferri

Es lohnt sich
Matzbachvor 2 Monaten

Als alter Asterix-Leser bin ich grundsätzlich seit dem Tod von Goscinny immer ein wenig skeptisch, was neue Bände der Reihe betrifft, tatsächlich gab es ja schon einige enttäuschende Reinfälle. Aber aus alter Treue wird dann letztendlich doch gekauft, und dieses Mal hat es sich gelohnt. Sicher, die Messlatte stellen die alten Bände der Reihe dar, doch eigentlich ist das unfair, denn die dürfte nicht zu überspringen sein. Schraubt man die Erwartungshaltung etwas herunter, dann wird man mit diesem Band, in dem es um die Tochter des Siegers von Gergovia [und, man darf es ja nicht laut sagen, des Unterlegenen von Alesia ("ich kenne kein Alesia")] geht, gut bedient. Es gibt sogar einige Stellen, die an den alten subtilen Humor der beiden Schöpfer der Reihe erinnern, mein persönliches Highlight ist die Brutus-Episode am Ende. Kurzum: man macht nichts falsch, wenn man sich diesen Band gönnt!

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