Asterix in Italien

von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad
3,7 Sterne bei40 Bewertungen
Asterix in Italien
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Neue Kurzmeinungen

Finchen411s avatar

Eine gute Geschichte, aber leider auch etwas fad und ohne viele Lacher.

B

Sicherlich nicht so gut wie die alten Hefte, ist aber mit seinen zahlreicher Anspielungen durchaus lustig und unterhaltsam.

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Inhaltsangabe zu "Asterix in Italien"

Der neue Asterix erscheint auch als Luxusausgabe - limitiert auf nur 1.111 Exemplare! Auf 128 Seiten finden sich das Comic-Abenteuer, ein umfangreiches Making-of und die Original-Bleistiftzeichnungen des Asterix-Zeichners Didier Conrad. Diese Luxusedition erscheint im Überformat, mit Spotlackierung und in Leinen gebundenem Rücken und ist ein Schmuckstück fürs Regal eines jeden Asterix-Liebhabers.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:4031388133734
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Egmont Comic Collection
Erscheinungsdatum:01.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Felices avatar
    Felicevor 9 Monaten
    Großer Spaß in Italien

    Nicht ganz so genial wie die ersten Bände, aber doch ein sehr gutes neues Abenteuer mit Asterix, Obelix und Co. Herrliche Anspielungen und Zitate, ich liebe es einfach, mich mit den Zeichnungen und Texten zu beschäftigen. Ein absolutes Muss für Asterix-Fans!

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    derMichis avatar
    derMichivor 10 Monaten
    alle Straßen führen nach Gallien

    Nach dem letzten Band mit seinen genüsslichen Seitenhieben auf die Fake News der Antike sind die Erwartungen groß. Um es gleich zu sagen: So ganz kann Asterix Nr. 37 nicht mit der erzählerischen Raffinesse von "Der Papyrus des Cäsar" mithalten. In der Rahmenhandlung um den Zustand italienischer Straßen, korrupte Minister und Sponsoren, sowie die Autoverliebtheit gewisser Nationen finden sich deutliche Hinweise auf zeitgenössische Phänomene, während die gelungensten Gags und Anspielungen eher am Rande zu finden sind. So gibt es allerhand Verweise auf italienische Persönlichkeiten von Pavarotti bis Berlusconi und selbst der Renaissance-Künstler Da Vinci schaut kurz vorbei.

    Interessant ist vor allem die Einführung neuer Völker, die man zuvor noch nicht gesehen hat. So treffen wir hier unter anderem auf die osteuropäischen Sarmaten, die sich in protokyrillscher Sprache unterhalten, Götter wie Sojus und Marx (sarmatisch für Mars) verehren und nicht viel von Privateigentum halten. Die Südgermanen sind in der Kunst des Wagenbauens "nicht ganz unbeleckt", während zwei Grazien (Etepetete und Rakete) aus dem Königreich Kusch dafür sorgen, dass nicht nur Männer auf die Piste geschickt werden. Als kleiner Insider für interessierte Altphilologen erinnert die Senatsbesprechung am Anfang des Bandes stark an Ciceros legendäre Rede gegen Catilina, nur dass hier eben der römische Verkehr im Mittelpunkt steht.

    Strukturell knüpft dieser Band an das bekannte Asterix-Abenteuer "Tour de France" (Band 6) an, in dem auch schon mit dem Streitwagen ein Land durchquert und lokalen Besonderheiten gefrönt wurde. Dieses Mal macht die internationale Konkurrenz aus allen Regionen des römischen Reiches das Bild noch ein wenig bunter, die übrigen Anspielungen bewegen sich auf gewohntem Niveau. Außerdem darf sich Obelix von einer ganz neuen Seite präsentieren, nämlich als Wagenliebhaber. Die dazu führende Weissagung durch eine Sibylle ist dramaturgisch zwar etwas unbeholfen, immerhin reiht sie sich passend in die Riege unterschiedlichster Jahrmarktgestalten auf der Cebit (dem "Markt für Celtisches Brauchtum und innovative Technik") ein.

    Schade ist, dass die sonst übliche Einleitung über die römische Besatzung Galliens am Anfang des Heftes dieses Mal fehlt. Natürlich weiß der geneigte Fan längst, welche Ausgangssituation die Geschichten haben, trotzdem gehört es irgendwie dazu. Abgesehen von diesem deutlichen Manko und der eher konventionellen Erzählung darf sich "Asterix in Italien" in die gelungenen, aber nicht exzellenten Abenteuer des Galliers einreihen. Wer "Asterix bei den Pikten" lustig fand, der wird hier auch seinen Spaß haben.

    Originaltitel: "Astérix et la Transitalique"

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    Flatters avatar
    Flattervor einem Jahr
    superwitzig

    Zum Inhalt: Klappentext

    Asterix und Obelix begeben sich in die Höhle des Löwen!

    Die italienische Halbinsel ist, zu Obelix Verwunderung, bei weitem nicht ganz von den Römern besetzt. Ähnlich wie in Gallien, gibt es auch in Italien zahlreiche Regionen, die ihre Unabhängigkeit wahren wollen. Da wird es allerhöchste Zeit, dass Asterix und Obelix ihren Brüdern im Geiste mal einen Besuch abstatten, um sich persönlich von den Zuständen vor Ort zu überzeugen. Cäsar träumt unterdessen von einem vereinten Italien unter der Herrschaft der Römer. Eine wahrlich brisante Situation! Es bleibt also abzuwarten, ob Asterix und Obelix die römischen Legionen im Zaun halten können, oder Cäsar diesmal tatsächlich triumphieren wird.


    Meine Meinung:

    Diesmal verschlägt es unsere beiden Helden nach Italien. Und hier erleben sie so einiges. Obelix fühlt sich plötzlich zum Aurigen berufen und Asterix hat seine liebe Not damit, ihm bei diesem Vorhaben beizustehen. Es wird falsch gespielt und einige Intrigen geschmiedet. Doch sie treffen auch auf Freunde, die sie unterstützen. Die Römer blasen sich wieder mächtig auf und sind wie immer sehr von sich selbst überzeugt. Die Situationskomik ist mehr als gekonnt eingesetzt und ich hab mich des Öfteren gekringelt vor Lachen. Auch Idefix ist wieder mit von der Partie und diesmal hat der kleine Kerl schwer Herzflattern. Ein tolles, witziges und spannendes Abenteuer, das kein Auge trocken lässt.


    Fazit:

    Hat mich bestens unterhalten, meiner Meinung nach, eines der lustigsten Asterix-Abenteuer. Ich bin total begeistert.

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    awogflis avatar
    awogflivor einem Jahr
    Buongiorno in Italia Asterixo

    Was ich vom neuen Asterix halte? Er ist nett ([nettttt]ausgesprochen mit möglichst vielen T’s und einem etwas genervten Gesichtsausdruck garniert) und das ist genauso mittelmäßig bis beliebig, wie es sich anhört.

    Warum ich glaube, dass ich ein faires Urteil abgeben kann, ist auch schnell erklärt:

    1. Ich kriege nicht gleich eine Panikattacke mit Schnappatmung, wenn die typische Asterix Einleitung auf den ersten beiden Seiten fehlt, im Gegenteil, ich bin offen für Neues.

    2. Ich bin auch keine reine Puristin des Duos René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo. Ich habe nie dem unvergleichlichen subversiven Humor von Goscinny mit einem zerdrückten Tränchen im Augenwinkel nachgetrauert, der nach seinem Tod nie wieder in der Qualität erreicht wurde, denn auch bei den alten Asterix Heften gibt es meiner Meinung nach bessere und schlechtere.

    3. Der letzte Asterix „Der Papyrus des Cäsar“  vom neuen Duo Zeichner Didier Conrad und Texter Jean-Yves Ferri hat mir ausnehmend gut gefallen. Eine wundervolle Kritik an klassischem Journalismus, traditionellen bzw. neuen sozialen Medien und Bildung von Memes. Dieser Asterix hatte mitunter ein durchgängigeres Thema als viele alte Geschichten und war fast besser als einige der Urgesteinsausgaben. Jetzt ducke ich mich gleich weg, wenn von Euch die Wildschweine in meine Richtung fliegen .

    Nun aber zurück zu dieser Geschichte, warum ich sie derart seicht und beliebig empfinde. Der Inhalt ist diesmal relativ knapp erzählt. Ein Wagenrennen von Monza nach Neapel. Schiebung und Betrug beim Wettkampf, damit die Römer siegen (Moment! hatten wir das nicht schon bei Band 12 Asterix bei den Olympischen Spielen thematisiert?). Ein paar Witzchen mit italienischem Lokalkolorit in Bezug auf die kulinarischen Besonderheiten: eine Urform der Pizza, Pasta, alles wird in Scheiben geschnitten und der Käse zu Krümeln gerieben. Das Wiedersehen mit ein paar liebgewonnenen Figuren – die Piraten machen auch mit beim Wagenrennen und gut gezeichnete neue Charaktere wie die ägyptischen Mädls. Und last but not least in Neapel ein mäßig gelungener Schmäh am Ende, aber nun habe ich ohnehin schon genug gespoilert. Das wars leider schon. Moment! Zweimal habe ich mich ob der modernen Bezüge zu Industrie 4.0 und Losgröße eins doch noch gut amüsiert. Auf dem CEltischen Markt für Brauchtum und Innovative Technik - CEBIT- gabs personalisierte Schilde, neue Produkte wie leichte Hinkelsteine aus Bimstein und Prototypen von Wagen beim Erlkönix Stand. Bedauerlicherweise sind zwei Schmunzler auf 46 Seiten einfach zu wenig.

    Fazit: Für unverbesserliche Hardcore Fans – durch dieses Jammertal müsst Ihr leider durch, aber ganz so schlimm ist es dann auch wieder nicht. Für Gelegenheitsasterixliebhaber - lest einen anderen Band zum Beispiel Nummer 36 „Der Papyrus des Cäsar“.

    Kommentare: 4
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    Duffys avatar
    Duffyvor einem Jahr
    Es lohnt nicht mehr

    Ein neuer Asterix. Wo man früher mit zitternden Händem am Kiosk stand, um den noch druckfrischen Band in den Händen zu halten, ist jetzt eigentlich nur noch Loyalität und Interesse der Auslöser zum Kauf. Zu mäßig waren die letzten Abenteuer. Das ist auch im neuen Heft nicht anders. Ein Wagenrennen durch Italien ist angesagt und der erwartete Klamauk zieht sich durch die Ausgabe, allerdings in müder und nicht gerade origineller Form. Verschwunden sind die zündenden Dialoge, die Anspielungen und Seitenhiebe auf die Gegenwart, die wirklich noch zum Lachen waren. Man hat das Gefühl, als müssten hier mal eben die Seiten voll gemacht werden. Kaum eine typische "italienische" Charakteristik, die gelungen verballhornt wurde, alles schleicht sich durch die Geschichte, die ja eingentlich gar keine ist. Auch die Zeichnungen wirken wie mit dem weichen Strich gezogen, da wo früher Schärfe und Details die Bilder ausmachten, gibt es hier nur noch Kopien.
    Der Trend zum belanglosen Comic-Event setzt sich fort. Natürlich werden wieder Hundertausende den neuen Band kaufen, aber eine Pflichtübung ist das nicht mehr. Ob die Loyalität die Verkaufszahlen auch weiterhin stabil hält, ist bei der Qualität der letzten Bände zweifelhaft.

    Kommentare: 2
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    elisabethjulianefriedericas avatar
    elisabethjulianefriedericavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es gibt ein besseres Roadmovie mit Asterix:Lest Tour de France !
    Die alten sind besser

    Rasantes Abenteuer mit Asterix, Obelix und Idefix als Teilnehmer bei der Transcaliga, einem Wagenrennen von Monza nach Neapel. Ich fand es nicht so witzig wie die alten Klassiker der Serie. Es gibt ein besseres Roadmovie mit Asterix : lest Tour de France !

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    Mueli77s avatar
    Mueli77vor einem Jahr
    Nicht perfekt, aber auf dem richtigen Weg

    Die Straßen des Römischen Reiches sind in einem miserablen Zustand. Doch statt dies zuzugeben, entschließt sich Lactus Bifidus, seines Zeichens Leiter des römischen Verkehrswesens, ein Wagenrennen zu veranstalten, welches die ausgezeichneten römischen Verkehrswege der gesamten Welt präsentieren soll. Und so sind alle Völker eingeladen, mit ihren Vertretern an diesem Wagenrennen teilzunehmen. Natürlich lassen es sich auch Asterix und Obelix nicht nehmen diesem Spektakel beizuwohnen, nachdem Obelix von der Wahrsagerin Sybille die Weißsagung erhalten hat, dass er ein großer Aurige (Rennwagenfahrer) sein wird, dem die Frauen zu Füßen liegen. Also besorgt sich Asterix' stämmiger Freund kurzerhand einen Rennwagen bei Erlkönix dem Wagenhändler und 4 Pferde aus einem der umliegenden römischen Lager und auf geht es nach Italien, wo das Wagenrennen und der Ruhm auf ihn warten ...

    Die Handlung an sich ist, da muss ich einigen Kritikern zustimmen, nicht gerade die innovativste. Dennoch kann mich die Idee überzeugen, auch weil sie, mit einem Augenzwinkern betrachtet sehr gut die allgemeinen aktuellen Zustände der Verkehrswege unserer Gesellschaft, sehr gut widerspiegelt. Somit ist auf jeden Fall der Bezug zur gegenwärtigen Gesellschaft, wie es auch Goscinny sehr gut schaffte, gegeben. Auch sonst schafft es Ferri Ideen und Gegebenheiten einzubringen, wie es René Goscinny in seinen frühen Werken vollbrachte. Vergleicht man diese dritte Arbeit mit den Frühwerken Goscinnys, fällt mir auch, dass es gar nicht so viel Unterschied in der Erzählweise, Charakterisierung und Humor gibt, wie viele Kritiker dies oft bemängeln. Natürlich lässt sich dieser Band nicht mit späteren Meisterwerken vergleichen, da auch Goscinny hier eine Entwicklung bestritten hat, die Ferri und Conrad erst noch durchleben müssen. Gleiches gilt in meinen Augen für Conrads Zeichnungen. Sein Stil imitiert zwar nach wie vor Uderzos letzte Werke, beginnt aber dennoch langsam eigene Stilelemente einfließen zu lassen, was vor allem in der Mimik so mancher Figuren deutlich zu sehen ist. Insgesamt wirken seine Zeichnungen in diesem Band stimmiger und runder, als es noch in den ersten beiden Ausgaben der Fall war. Didier Conrad, so könnte ich sagen, findet langsam seinen eigenen Stil, ohne dabei die Wurzeln Asterix' durch seinen geistigen Vater Albert Uderzo, zu vergessen.

    Der Band ist noch lange keine Meisterleistung, wie man es von René Goscinny und Albert Uderzo in der Hochzeit ihres Schaffens gewohnt war. Aber er ist auf einem guten Weg und kann sich durchaus mit den Anfangsarbeiten der Goscinny/Uderzo-Ära messen. Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sind auf einem guten Weg, den Abenteuern von Asterix und Obelix ihren eigenen Stempel aufzudrücken, ohne dabei zu vergessen, was die beiden Gallier so erfolgreich gemacht hat. So manch einer wird den Weg, den Ferri und Conrad bestreiten, vermutlich nicht gefallen, andere, so wie ich, werden frohen Mutes dem frischen Wind folgen und schauen, wo er uns hinträgt. Ich für meinen Teil bin zufrieden mit dem Band und denke, dass auch Ferri und Conrad an ihrer Arbeit reifen werden, wie es auch schon Goscinny und Uderzo getan haben.

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    Finchen411s avatar
    Finchen411vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gute Geschichte, aber leider auch etwas fad und ohne viele Lacher.
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    B
    Buecherheldvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sicherlich nicht so gut wie die alten Hefte, ist aber mit seinen zahlreicher Anspielungen durchaus lustig und unterhaltsam.
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    MitsukiNights avatar
    MitsukiNightvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist einfach Asterix!
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