Jean Anouilh

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Autor von Antigone, Antigone. Becket oder Die Ehre Gottes und weiteren Büchern.

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Antigone

Antigone

 (64)
Erschienen am 01.01.1969
Jeanne oder Die Lerche

Jeanne oder Die Lerche

 (3)
Erschienen am 01.01.1986
L'Alouette

L'Alouette

 (0)
Erschienen am 01.08.2004
Antigone: TheaterText

Antigone: TheaterText

 (0)
Erschienen am 11.04.2013
Antigone (CD)

Antigone (CD)

 (0)
Erschienen am 01.02.2008
Der Herr Ornifle

Der Herr Ornifle

 (0)
Erschienen am 01.06.2010

Neue Rezensionen zu Jean Anouilh

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S

Rezension zu "Antigone. Becket oder Die Ehre Gottes" von Jean Anouilh

Nur für Becket
sKnaerzlevor 5 Jahren

Becket ist einer der besiegten Sachsen, der sich, um zu überleben, als Freund bei dem normannischen König Heinrich einschmeichelt, dabei ekelt ihn der brutale und dumme König im Grunde nur an. Becket selbst ist berechnend und absolut skrupellos, das ist seine einzige Chance in dieser Umgebung.
Heinrich ernennt Becket dann zum Erzbischof von Canterbury, weil er meint, sein Freund wäre weiter eine Marionette in seinen Händen. Aber Becket meint es von Stund an ehrlich und verteidigt ernsthaft die Ehre der Kirche von England und damit die Ehre Gottes, nicht nur weil er plötzlich daran glaubt, sondern auch, weil er dabei einen besonders verfeinerten Genuss empfindet. Am Ende geht er für seine Überzeugungen sogar in den Tod. 
Beckets Geschichte ist die von jemanden, der eine Rolle spielen soll und diese Rolle zu einer Wahrheit macht. Das macht die Figur so interessant.
Außerdem lebt er in einer Welt, in der Machtmenschen ohne jede Rücksicht ihren Vorteil berechnen. Dagegen wirkt seine Ehrlichkeit wie ein sinnloses Aufbegehren und absolut naiv. Am Ende aber ist er der Sieger. Heinrich muss zugeben, dass die Ermordung Beckets ein Fehler war und muss in einer anderen politischen Konstellation dessen Heiligsprechung betreiben. 
Das Drama wirbt auch beim Zuschauer darum, nach seinen Überzeugungen zu handeln.

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Lauralis avatar

Rezension zu "Antigone" von Jean Anouilh

Rezension zu "Antigone" von Jean Anouilh
Lauralivor 8 Jahren

interessante und gut gelungene auseinandersetzung und verarbeitung des sophokles-stoffes. völlig eigene interpretation.

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Marlischens avatar

Rezension zu "Antigone" von Jean Anouilh

Rezension zu "Antigone" von Jean Anouilh
Marlischenvor 8 Jahren

Die Antigone Anouilhs hebt sich doch deutlich von anderen Verarbeitungen des klassichen Stoffs ab. Anfang des 20. Jahrhunderts waren Neubearbeitungen antiker Theaterstoffe besonders en vogue. Anouilh verleiht seiner Antigone eine deutlich modernere, aber doch zeitlose Komponente. Während der König Creon eine mit Gewehren bewaffnete Armee besitzt und Antigone Butterbisquit mit Kaffee frühstückt, sterben die Brüder Eteocle und Polinice wie in der Antike durch das Schwert.
Es handelt sich bei dieser Apaption um eine sehr gelungene. Anouilh führt nicht nur neue Kapitel in, sondern konzentriert sich mehr auf die psychologische Komponente, das Spiel zwischen den Personen, was dem Drama eine zusätzliche Spannung verleiht.
... Ein Stück, dass ich liebend gerne im Theater sehen möchte ...

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