Jean Anouilh Antigone

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Inhaltsangabe zu „Antigone“ von Jean Anouilh

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  • Rezension zu "Antigone" von Jean Anouilh

    Antigone

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. May 2010 um 15:02

    Anouilh hat das Grundthema der klassischen Vorlage von Sophokles übernommen, es allerdings völlig anders aufgearbeitet. Man kann Kreons Motivation für sein Verbot des Begrabens von Polynikes gut nachvollziehen, und man verliert ebenso jede Illusion bezüglich der positiven Aspekte der Macht - hier wird klar gestellt, daß viel Macht auch viel Verantwortung bedeutet, und daß die negativen Seiten dessen oft überwiegen. Auf der anderen Seite werden die Beweggründe von Antigone in Zweifel gezogen. Man hat manchmal das Gefühl, ein verzogenes Gör vor sich zu haben - allerdings eines, daß seinerseits seine (empfundene) Verantwortung akzeptiert und danach handelt, auch wenn es den Tod bedeutet. Oder ist womöglich der Tod der eigentliche Beweggrund, und die Pflicht nur eine Ausrede? Die Interpretation bleibt hier offen. Der Stil der Erzählung ist sehr modern, es wird von Hosen und Rauchen geredet und die Ausdrucksweise entspricht moderner Umgangssprache, aber das tut dem Inhalt keinen Abbruch - es kann sogar ein Vorteil sein, denn der klassische Duktus schreckt manch einen ab. Insgesamt eine interessante und nachdenklich stimmende Lektüre zum Thema Pflicht und Verantwortung. Mir ist diese Version jedenfalls lieber als das Original.

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