Jean Bagnol

 4.1 Sterne bei 55 Bewertungen

Neue Bücher

Commissaire Mazan und die Spur des Korsen

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Erscheint am 27.12.2018 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Jean Bagnol

Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

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 (27)
Erschienen am 01.10.2014
Stollen, Schnee und Sensenmann

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Erschienen am 01.10.2014
Commissaire Mazan und der blinde Engel

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Erschienen am 02.05.2017
Commissaire Mazan und die Spur des Korsen

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Erschienen am 27.12.2018
Commissaire Mazan und der blinde Engel

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 (3)
Erschienen am 01.07.2015
Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

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Erschienen am 01.10.2013

Neue Rezensionen zu Jean Bagnol

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Erdhaftigs avatar

Rezension zu "Commissaire Mazan und die Spur des Korsen" von Jean Bagnol

Commissaire Mazan & die Spur des Korsen
Erdhaftigvor 4 Monaten

Mein erster Titel von diesem Autorenpaar, das sich "Jean Bagnol" nennt und der mich einen ganzen Nachmittag lang innerlich abtauchen ließ. Spannend. Witzig. Nach wahren Begebenheiten, wie in den letzten Seiten ausführlich beschrieben wird. Mit Katzen und ihrem Gespür. Interessant.

Es ist der letzte Band einer Trilogie rund um eine spezielle Polizistin und ihren speziellen Kater (der eine Hauptrolle inne hat, aber nicht mit den Menschen sondern auf eigene, wunderbare angesetzte Pfote ermittelt). Das, worum es hier inhaltlich geht, geschah so tatsächlich 2013. Die Autoren haben daraus einen inhaltlich und atmosphärisch dichten Krimi gewoben, der es in sich hat. Das betrifft die ermittelnden Figuren ebenso wie die Gegenden in denen sie sich aufhalten. Man erfährt einiges über schwarze Trüffeln, das Hinterland des Vaucluse und natürlich über Marseille.

Gut geschrieben, so, dass ich mir die Figuren und ihre Handlungsweise sowie ihre Aufenthaltsorte gut vor dem inneren Auge vorstellen konnte. Der Kater alias Commissaire Mazan spielt immer mal wieder hinein, die Welt rund um seine menschliche Partnerin auf andere Art begreifend. Beide Erzählstränge zusammen ergeben ein spannendes Ganzes. Die Katersicht lockert alles auf.

Wunderbarer Schmöker!

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Duffys avatar

Rezension zu "Commissaire Mazan und die Erben des Marquis" von Jean Bagnol

Wenn Katzen Verbrecher jagen ...
Duffyvor einem Jahr

Jean Bagnol sind Vielschreiberin Nina George und ihr Mann Jens Kramer. Zusammen erfanden sie die Geschichte um Polizistin Zadira, die von Marseile in die Provinz strafversetzt wurde.  Dort treibt eine Gruppe einflussreicher Menschen ihre Spielchen nach dem Marquis de Sade und genauso heißen sie auch, die Erben des Marquis. Bis ein junges Mädchen ermordet im Garten des Anwesens der Gruppe gefunden wird und Zadira die Ermittlungen aufnimmt. Hilfe bekommt sie von den Katzen des Ortes, allen voran von einem heimatlosen Kater, der Comissaire Mazan getauft wird. Zusammen mit den Katzen wird eine ganze Mordserie aufgedeckt.
George und Kramer sind routinierte Schreiber. deswegen kann man ihnen auch nicht vorwerfen, langweilig zu sein. Aber vorhersehbar. So gibt es dann auch nur eine kleine Überraschung bei der Auflösung. Grenzwertig ist der Einsatz von Tieren mit Denk- und Kombiniervermögen und menschlichen Eigenschaften. Zu kalkuliert ist diese Kombination nach "Garou", "Kommissar Rex" und "Unten am Fluss", dem Klassiker dieses Genres. Ob man das nun wirklich machen muss, ist sicher nicht eine Frage der schriftstellerischen Ambition, sondern mehr eine des kommerziellen Effekts. In jedem Fall verliert das Buch dadurch an Effektivität, denn der Plot an sich, im dunklen Reich des Marquis de Sade angesiedelt, bietet jede Gelegenheit, einen interessanten Krimi zu schreiben. Etwas plumpes Schielen auf den breiten Publikumsgeschmack.

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faanies avatar

Rezension zu "Commissaire Mazan und die Spur des Korsen" von Jean Bagnol

Richtig guter Krimi um die Mafia in Südfrankreich, mit einem schwachen Commissaire Mazan
faanievor 2 Jahren

Band 3 der Reihe um den Katzenkommissar setzt direkt ein mit dem bereits im Klappentext erwähnten Attentat auf Zadira Matéo. Die nächsten knapp 100 Seiten sind dann vom Stil her ganz anders als die anderen beiden Teile. Matéo schwebt zwischen Leben und Tod, man folgt dabei ihren Gedankengängen, die etwas konfus anmuten. Das verdeutlicht ihren Zustand. Es werden Gegenwart und Vergangenheit vermischt und wir erfahren dabei, was damals in Marseille vorgefallen ist: der Tod von Zadiras Vater, die Entlarvung korrupter Polizisten des BAC und warum Zadira nach Mazan gehen musste. Aufgrund des Attentats kommt Ihr damaliger Vorgesetzter nach Mazan, Matéos Vergangenheit holt sie also ein. Liegt in von Matéo aufgedeckten Polizeiskandal der Grund für das Attentat? Und warum hat sie überlebt? Absicht oder nicht? 

Der arme und verliebte Tierarzt Jules wird von Matéo weggeschickt, aber allein deswegen, um ihn zu schützen. Dieser denkt jedoch nicht daran, sich aus dem Staub zu machen. Vielmehr fährt er nach Marseille, um den oder die Schuldigen ausfindig zu machen. Somit ermittelt in diesem Band nicht Zadira, sondern Jules ist derjenige der Marseille aufwühlt und nicht wenige nervös macht. Wir erhalten Einblicke in die kriminelle Seite der Hafenstadt, in die mafiösen Strukturen und die Verstrickung der Politiker in allerlei Machenschaften. Dies ist meiner Meinung nach sehr fundiert aufbereitet und wirkt durchaus realistisch.

Commissaire Mazan selbst ist derweil stolzer Papa, obwohl er als Kater diesen Begriff nicht nennt. Er weiß nur, dass die Kinder ein Teil von ihm sind. Der Katzenpart kommt dieses Mal etwas zu kurz, aber das macht nicht, denn diese Teile haben mich diesmal teilweise etwas genervt.

Das Buch ist also sozusagen mehr Krimi als Katze. Dabei ist er anders als die beiden Vorgänger. Weniger Ermittlungen, dafür viel Persönliches. Matéo zeigt ihre verletzliche Seite, wir lernen sie besser kennen. Des Weiteren hat das Autorenduo im Anhang die Quellen aufgelistet, anhand derer es sich seine Anregungen für die drei Romane geholt hat. Ein sehr interessanter Einblick, der verdeutlicht, wie nahe die Bücher an der Realität sind.

4 Sterne für einen fundiert recherchierten Krimi, der nur aufgrund des diesmal schwachen Katzenparts einen Stern Abzug bekommt.

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