Jean Bagnol Commissaire Mazan und der blinde Engel

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Inhaltsangabe zu „Commissaire Mazan und der blinde Engel“ von Jean Bagnol

Es ist ein goldener September kurz vor der Weinlese in Mazan, als die von Liebeswirren gestresste Ermittlerin Zadira Matéo um Amtshilfe gebeten wird. Eine bizarre Pariser Mordserie scheint mit den verstörenden Bildern des gerade in die Provence übergesiedelten Malers Etienne Idka zusammenzuhängen. Commissaire Mazan, der Katzenermittler, könnte Zadira helfen. Denn er kennt den „blinden Engel“ an Idkas Seite, der das Geheimnis um die rätselhaften Bildermorde entschlüsseln kann.

Ein gekonnt geschriebener, spannender Krimi aus der Provence. Überzeugende Figuren, ein toller Plot mit 3 Strängen. Eine klare Empfehlung!

— Wedma

Ein tolle Hörbuch für Katzenfans und Krimi Spührnasen

— Condessadelanit

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  • Eine schöne, lesenswerte, kluge Geschichte, sehr gut erzählt

    Commissaire Mazan und der blinde Engel

    Wedma

    16. December 2015 um 14:05

    Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, Spieldauer: 9 Stunden und 53 Minuten, ungekürzte Ausgabe, gelesen von Hemma Michel. „Commissaire Mazan und der blinde Engel“ ist ein spannender Krimi, der drei Handlungsstränge, Themen wie Freundschaft, Liebe, Gaumenfreuden, Tradition, Kunst und Umweltschutz gekonnt verknüpft, mit einigen Überraschungen aufwartet und somit für gute Unterhaltung sorgt. Mazan ist ein kleines Örtchen  mit knapp sechs tausend Einwohnern in Département Vaucluse der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.   Commissaire Mazan ist ein schwarzer Kater, der bei der Mordermittlerin, einer jungen Frau namens Zadira Matéo, wohnt und nebenbei seine eigenen Ermittlungen anstellt. Es gibt einige anderen Katzen in dem Örtchen, mit denen der Commissaire Mazan befreundet ist und auf deren Hilfe er zählen kann, wenn es darum geht, durchzugreifen und seiner Frauchen zu helfen, den Mörder zu stellen. Diese Katzenperspektive, mit den dazugehörigen Überlegungen über Menschen, Hunde und ihr Verhalten, etc. hat mich schon sehr, wie auch angenehm, überrascht. Auf der Menschenebene ermittelt Zadira Matéo in einer Mordserie, bei der die neusten Bilder des bekannten blinden Malers Etienne Idka nachgestellt wurden: die Mordopfer sind in exakt gleicher Körperhaltung gefunden worden. Zadira hat auch auf der privaten Front einiges zu meistern. Der Mann, den sie mag, scheint eine Freundin bekommen zu haben, und Zadira lernt, damit umzugehen. Und ihr Assistent, der korpulente Vegetarier Lucien Brell, geht der gesetzlich verbotenen Ausrottung der Singvögel nach, die in der Provence seit Jahrhunderten als Delikatesse gelten. Es gibt Situationskomik und philosophisch angehauchte Gedanken über das faire und weniger faire Miteinander, über Umweltschutz und dessen Missachtung, wenn es um lang gehegte Traditionen und Essgewohnheiten der Franzosen geht, über die Liebe, Freundschaft, Sex. Etwas über die Kunst und warum sie so viele Menschen anzieht, über den Genuss und seinen Preis, für viele Beteiligten.  Die Figuren haben mir alle zugesagt, ob Menschen oder Tiere. Manche komisch, manche tragisch, manche egoistisch und/oder leichtsinnig, aber alle sehr gut ausgearbeitet und überzeugend dargestellt, die Guten wie die Bösen. Gute Spannung und überraschende Wendungen sorgen für prima Unterhaltung. Die Erzählerin Hemma Michel hat eine gute Arbeit geleistet. Einzelne Figuren konnte ich deutlich heraushören. Allerdings kamen mir einige Passagen als zu schnell gelesen vor. Es war meine erste Begegnung mit Jean Bagnol. Und bestimmt nicht die Letzte. Ich bin sehr auf den Fall 3 der Reihe gespannt. Fazit: ein gekonnt geschriebener, spannender Krimi aus der Provence. Für „Commissaire Mazan und der blinde Engel“ gibt es 5 wohl verdiente Sterne und eine Empfehlung, nicht nur für Krimi und/oder Katzenfans. Es ist eine schöne, lesenswerte, kluge Geschichte, die sehr gut erzählt wurde.

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  • Commissaire Mazan und der blinde Engel

    Commissaire Mazan und der blinde Engel

    Condessadelanit

    01. October 2015 um 19:08

    Commissaire Mazan und der blinde Engel: Von Jean Bagnol gelesen von Hemmas Michel Inhalt: Es ist ein goldener September kurz vor der Weinlese in Mazan, als die von Liebeswirren gestresste Mordermittlerin Zadira Matéo um Amtshilfe gebeten wird. Eine bizarre Pariser Mordserie scheint mit den verstörenden Bildern des gerade in die Provence übergesiedelten Malers Etienne Idka zusammenzuhängen. Commissaire Mazan, der Katzenermittler, könnte Zadira helfen. Denn er kennt den „blinden Engel“ an Idkas Seite, der das Geheimnis um die rätselhaften Bildermorde entschlüsseln kann. Meinung: Für mich war es der erste Roman von Jean Begnol. Den Schriftsteller Hemmas Michel kannte ich noch nicht. Das dies aber schon der zweite Roman war, störte überhaupt nicht. Hin und wieder gab es zwar Anspielungen auf den ersten Teil, aber sie waren für den Roman nicht relevant. Ich habe diese Hörbuch mehrmals gehört, um alle Einzelheiten aufnehmen zu können. Zum einen dreht sich alles um die Kommissarin Zadira Matéo. Sie wird um Hilfe bei einem mysteriösen Fall gebeten. Es geht um einen Mord an einer Galeristin. Sie hatte eine Ausstellung von dem Jahrhundertmaler Etienne Idka. Dieser ist vor vielen Jahren erblindet und malt sehr interessante Bilder, die hauptsächlich von Gewalt handeln. Szenen die man erst mit dem Zweiten hinschauen bemerkt. Während sich Mateo diesem Mord widmet, entdeckt ihr Kolleg Lucien Brell einen anderen grauenvollen Ort. In einem nahegelegen Wald, findet er durch Zufall Käfige mit einer bedrohten Vogelart. Diese werden dort gemästet und dann an besondere Kunden verkauft. Und dann haben wir noch den Kater von Kommissarin Zadira Matéo, der liebevoll Commissaire Mazan genannt wird. Dieser sucht eine verschwundene Katzenfreundin und trifft dabei auf die blinde weiße Katze von Edienne. Diese Katze hat eine Gabe, sie kann in die Zukunft schauen. Diese drei Geschichten, die man im Grunde einzeln sehen kann, greifen perfekt ineinander und so ist es nicht verwunderlich, dass am Ende Katzen und Menschen zusammen den Fall, oder besser gesagt, die Fälle lösen. Besonders beeindruckt hat mich das Spiel zwischen Menschen und Katzen. Jeder der eine Katze hat, weiß dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und man gerne wissen möchte, was sie gerade denken oder warum sie gerade das machen, was sie gerade machen. Jean Bagnol schafft es, genau das wieder zu geben und uns zu erklären, wie die Katzen sind. Ich habe schon immer vermutet, dass es „Katzenversammlungen“ gibt, in diesem Roman gibt es sie tatsächlich. Denn die Katzen wirken sehr menschlich. Hemmas Michel hat es geschafft, mit ihrer Stimme immer genau die Situation einzufangen, in der sich gerade eine der besagten Geschichten befindet. Man fühlt mit den Menschen und sieht die Bilder vor sich, wie die Katzen ihre Geschichten erlebten. Fazit: Ein sehr tolles Hörbuch für Katzenliebhaber und Krimifans. Ich werde mir auf jeden Fall noch den ersten Teil besorgen und auf den dritten Teil warten.l:

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