Jean Bagnol Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 3 Leser
  • 13 Rezensionen
(17)
(6)
(2)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Commissaire Mazan und die Erben des Marquis“ von Jean Bagnol

Jean Bagnol ist das Pseudonym des Schriftsteller- Ehepaares Nina George und Jens „Jo“ Kramer. Die Journalistin und der Ex-Pilot veröffentlichten 29 Solo-Werke und wurden dreimal für den DeLiA, den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman, nominiert. 2011 gewann George die Auszeichnung mit dem Bretagne-Roman "Die Mondspielerin". Georges "Das Lavendelzimmer" stand 39 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

"Commissaire Mazan und die Erben des Marquis" ist der erste Jean-Bagnol-Provencekrimi des Schriftstellerehepaares. Die Idee zu dieser Serie kam ihnen, als sie im Château de Mazan ihren zukünftigen Helden auf leisen Pfoten eine Thunfischpastete stehlen sahen. In "Commissare Mazan und die Erben des Marquis" wird ein schwarzer Kater zum einzigen Verbündeten der von Marseille in die Provinz versetzten Drogenfahnderin Zadira Matéo. Verbittert begegnet sie jedem mit Misstrauen, nur das herrenlose Tier schließt sie ins Herz. Als die Leiche einer jungen Hotelangestellten auftaucht, wird der Streuner zu ihrem Partner, zu 'Commissaire Mazan'. Denn er kann dorthin, wo Zadira keinen Zutritt hat, er hört, was niemand wissen darf, und sieht, was geheim bleiben soll …

Spannung, Sex, äußerst interessante Charaktere inklusive einem tierischen Commissaire - tolle Mischung!!

— daneegold

Ein düsteres Szenario, verrucht, geheim und böse, entwickelt sich in diesem Buch. Ein Lesegenuss für Krimi- und Katzenfans!

— elmidi

Eine wahre Freude für mich als Katzenliebhaber - und dabei noch mit allem, was ein spannender Krimi braucht.

— faanie

Superspannender Provence-Krimi mit Katzen- und Menschen-Ermittlern!

— baerin

Durch und durch ungewöhnlich! Kein reiner Katzenkrimi. Sehr sinnliche Erzählweise.

— rumble-bee

Toller Krimi mit ganz eigenem Flair!

— Eliza08

Ein Genre-Mix aus Krimi, Tierroman und Sado-Maso-Erotik. Ein interessanter Ansatz.

— Bellis-Perennis

Toller Krimi mit sympathischer Polizistin und wunderbarem Kater. Freue mich auf den 2. Teil ☺️

— Cappukeks

spannende Geschichte um den kater Mazan und die neue Ermittlerin in der Provencialischen Kleinstadt erzählt aus der Sicht des katers, der Er

— Sausi

Stöbern in Krimi & Thriller

The Ending

Leider sehr mangelhaft

Jonas1704

Das Wüten der Stille

Die Suche nach einem verschwundenen Mädchen in einem klassisch aufgebauten und spannenden Krimi.

Bibliomarie

Blaue Nacht

Witzig, spannend, mit jeder Menge Hamburg-Flair. Chastity Riley ist ab sofort eine meiner Lieblingsdetektivinnen.

alasca

Sleeping Beauties

"...fliegen Motten in das Licht." Ungewohnt temporeich aber gewohnt vielschichtige Charaktere und unheimliche Atmosphere. Klare Empfehlung!

Ro_Ke

Der Todesmeister

Erdrückende Spannung, die es einem fast unmöglich machte, das Buch aus der Hand zu legen.

Prinzesschn

Ich töte dich

Mir persönlich zu kitschig und vorhersehbar

grafilone

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wenn Katzen Verbrecher jagen ...

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    Duffy

    25. October 2017 um 10:41

    Jean Bagnol sind Vielschreiberin Nina George und ihr Mann Jens Kramer. Zusammen erfanden sie die Geschichte um Polizistin Zadira, die von Marseile in die Provinz strafversetzt wurde.  Dort treibt eine Gruppe einflussreicher Menschen ihre Spielchen nach dem Marquis de Sade und genauso heißen sie auch, die Erben des Marquis. Bis ein junges Mädchen ermordet im Garten des Anwesens der Gruppe gefunden wird und Zadira die Ermittlungen aufnimmt. Hilfe bekommt sie von den Katzen des Ortes, allen voran von einem heimatlosen Kater, der Comissaire Mazan getauft wird. Zusammen mit den Katzen wird eine ganze Mordserie aufgedeckt.George und Kramer sind routinierte Schreiber. deswegen kann man ihnen auch nicht vorwerfen, langweilig zu sein. Aber vorhersehbar. So gibt es dann auch nur eine kleine Überraschung bei der Auflösung. Grenzwertig ist der Einsatz von Tieren mit Denk- und Kombiniervermögen und menschlichen Eigenschaften. Zu kalkuliert ist diese Kombination nach "Garou", "Kommissar Rex" und "Unten am Fluss", dem Klassiker dieses Genres. Ob man das nun wirklich machen muss, ist sicher nicht eine Frage der schriftstellerischen Ambition, sondern mehr eine des kommerziellen Effekts. In jedem Fall verliert das Buch dadurch an Effektivität, denn der Plot an sich, im dunklen Reich des Marquis de Sade angesiedelt, bietet jede Gelegenheit, einen interessanten Krimi zu schreiben. Etwas plumpes Schielen auf den breiten Publikumsgeschmack.

    Mehr
  • Ein Lesegenuss für Krimi- und Katzenfans!

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    elmidi

    22. January 2017 um 15:23

    Ich lese ganz gerne Krimis und manchmal auch einen Katzenkrimi – und so habe ich mir dieses Buch angeschafft. Ich dachte, es wäre so ein ganz leichter Krimi – es sind ja Katzen drin. Weit gefehlt! Zadira Mateo ist eine toughe Drogenermittlerin aus Marseille, die Diskriminierung kennt, denn sie hat algerische Wurzeln, die man ihr auch ansieht. Es geht hart zu in der französischen Polizei, mit Frauen und mit Leuten mit nichtfranzösischen Wurzeln und so kommt es, dass Zadira in die Provinz zwangsversetzt wird, genauer in das Provence-Dorf Mazan. Wie es der Zufall will, ist auch der schwarze Wanderer unterwegs, völlig verlaust und dem Hungertod nahe läuft er in das kleine Dorf auf der Suche nach etwas Fressbarem und etwas Schutz. Schon gerät in ein düsteres Abenteuer, in der eine andere Katze in höchster Lebensgefahr schwebt. Und Zadira muss in einem Mordfall ermitteln, die junge Julie wird tot aufgefunden. Das ganze findet im Schatten des Chateau de Mazan statt, einem ehemaligen Wohnsitz des berüchtigten Marquis de Sade. Ein düsteres Szenario, verrucht, geheim und böse, entwickelt sich in diesem Buch. Ein Schuss Erotik ist ebenso mit drin wie die richtige Dosis Humor. Nein, kein leichter Katzenkrimi liegt hier vor, sondern ein richtig guter, sehr spannender, dunkler Roman, den ich in einem Zug gelesen habe. Die Welt der Katzen ist ernst zu nehmen, fast schon gute Fantasy im Krimi. Zadira ist eine verletzte, aber sehr starke Frau, die ungeahnte Kraft entwickelt. Und das muss sie auch, wie man sehen wird. Ein toller Krimi, den man nicht unterschätzen sollte und der erste einer Reihe um Commissaire Mazan. Ich könnte gleich weiterlesen. Ein Krimischatz, den ich gerne weiterempfehle!

    Mehr
  • Ein Novum - ein "sinnlicher" Krimi

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    rumble-bee

    29. October 2015 um 16:33

    "Sinnlich" ist in der Tat das erste Adjektiv, das ich hier ins Spiel bringen würde. Alles an und in diesem Buch ist sinnlich. Die Provence mit ihren Düften und Farben. Das luxuriöse Hotel, der Club der vier dekadenten Pariser mit ihren Vergnügungen. Die rolligen Katzen. Die Halb-Algerierin Zadira Mateo sowieso. Das Essen. Die Szenerien. Und, tja, nicht zuletzt eben auch die Erotik, die in diesem Buch beileibe keine "nette Zutat" ist, sondern sogar das Tatmotiv liefert. Das Buch als "Katzenkrimi" zu betiteln, wäre für mich jedoch verfehlt. Es stimmt zwar, dass sich die Ermittlungen von Mensch und Tier in diesem Buch ergänzen. Aber die Katzenperspektive wird, anders als beispielsweise in dem (zu Unrecht) behypten "Felidae", nicht endlos ausgeschlachtet. Zadira und ihr "Commissaire Mazan", der Kater, sind absolut gleichberechtigt. Und im Showdown stellt sich sogar heraus, dass beide unwissentlich Hand in Hand gearbeitet haben. Man kann letztlich nicht sagen, wessen Erfolg die Lösung des Falles ist. Einem unbedarften Leser möchte ich jedoch eine Vorwarnung mit auf den Weg schicken. Es geht in diesem Buch teils deftig erotisch zu, das sollte man wissen und auch mögen! Es fängt schon damit an, dass die Katzen permanent rollig sind, und dass der Titelkater die erotischen Ambitionen "seiner" Menschen immer "erriechen" kann. Dann spielt das Ganze auch noch im ehemaligen Aufenthaltsort des Marquis de Sade, und was das heißt, muss ich hoffentlich keinem erklären... Ein Club von vier gelangweilten, wohlhabenden Parisern hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das Andenken des Marquis hochzuhalten. Sie suchen sich turnusmäßig neue junge Frauen, die sie als ihre "Sklavin" erziehen. In dieser Hinsicht hat mich das Buch streckenweise an "Fifty Shades of Grey" erinnert. (Aber auch Anklänge an "Das Parfum" sind enthalten.) Unvergessen auch die Szene, als die nackte Zadira im Fluss badet, und dabei von Jules, dem neuen Tierarzt, beobachtet und überrascht wird... Lara Croft lässt grüßen... Sehr überzeugt hat mich auch die gründliche Recherche des Autorenpaars. Das Buch atmet dermaßen viel französisches Flair, und auch Interna der französischen Polizei, dass es für Frankreichliebhaber eine wahre Freude ist. Lieutenant Zadira Mateo ist halbe Algerierin, und dieser sozialpolitische Hintergrund lässt sie das Leben aus einer ganz bestimmten Perspektive sehen. "Deuxiéme génération", "pieds noirs", "touche pas à mon pote"... man könnte das Buch glatt im Unterricht unter dem Thema "Landeskunde Frankreich" lesen! Der Fall an sich hat alles, was man sich von einem Krimi nur wünschen kann. Viele Lösungsansätze, die letztlich alle ins Leere laufen. Finten, falsche Hinweise. Vermutungen zuhauf. Eine sich steigernde Spannung. Und eine Lösung, auf die garantiert kein Leser kommt. Das dramatische Finale lässt wirklich keine Leserwünsche offen. Ich wurde gekonnt unterhalten, und auch überrascht! Es ist sicher kein Krimi, den man jedem empfehlen würde. Einem Frankreichliebhaber - ja. Einem erotisch sattelfesten Leser auch. Einem Krimi-Fan, der leichte, gemütliche Unterhaltung sucht - definitiv nein.

    Mehr
  • Ist Marquis de Sade wieder zum Leben erwacht?

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    Bellis-Perennis

    12. August 2015 um 06:58

    Ein Krimi, der auf zwei Ebenen spielt: die eine ist die Ebene und Welt der Menschen und die andere die Welt der Katzen. Die beiden Welten kreuzen sich immer wieder. Commissaire Mazan (=Kater) und Commissaire Zadira Matéo (=Ermittlerin) arbeiten parallel und doch gemeinsam an einem Mord. In der tierischen Ebene werden mehrfach Katzen gequält und getötet, in der menschlichen Erzählebene wird eine junge Frau nach einem SM-Abenteuer ermordet aufgefunden. Als sich dann noch Parallelen zu anderen Mädchenmorden ergeben, ist für Zadira klar: ein Serientäter ist am Werk. Ich finde diese Art Krimi recht interessant, obwohl es für mich der erste mit einem tierischen Ermittler ist. Die Genre-Mischung zwischen Krimi, Sado-Maso-Erotik und Tierroman trägt wesentlich zu Spannung bei. Meine Neugier ist geweckt worden. Den Erzählstil finde ich interessant. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Der Kampf Zadiras um Anerkennung fühlt sich authentisch an. Am besten gefiel mir Atos, obwohl ich Hunde eigentlich nicht mag. Die Idee fand ich einfach genial. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Mehr
  • Katzen sind einfach die besseren Ermittler

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    Tanzmaus

    17. November 2014 um 15:36

    Zadira Matéo, die halbalgerische Drogenfahnderin, hat es bei der Polizei nicht leicht als Frau und Tochter eines algerischen Einwanderers. Letztlich wird sie in die Provinz versetzt, wo sie auf einen herrenlosen schwarzen Kater trifft. Nachdem er ihr bei einem Mordfall hilft, erhält er seinen Namen „Commissaire Mazan“. Zusammen sind sie ein ganz spezielles, unvergleichbares Team aus Mensch und Katze.   Das Buch ist etwas ganz besonderes. Dass die Erzählperspektiven wechseln, kennt man zwischenzeitlich schon mal, aber dass die Geschichte auch aus der Sicht einer Katze erzählt wird, ist dann wiederum ungewöhnlich. Und gerade diese Perspektive hat mir sehr gut gefallen. Der Autor ist sehr einfühlsam und weiß, wie er die Erzählteile der Katze glaubhaft dem Leser näher bringen kann.   Natürlich darf auch die Verwunderung des Katers nicht fehlen, wenn er die Angewohnheiten der Katzen mit denen der Menschen vergleicht. Zwar handelt es sich bei dem Buch um einen Krimi, aber gerade durch die Erzählperspektive des Katers, hat der Roman auch seine lustigen Seiten, die die ganze Geschichte auflockern und den Leser zum Schmunzeln bringen.   Des Weiteren neigt der Autor dazu, Landschaften sehr detailliert zu beschreiben. Man erhält eine Fülle an Details, die es dem Leser dann wieder einfach machen, sich die entsprechende Gegend vorstellen zu können.   Fazit: Das Buch ist eine Empfehlung für alle Katzenfreunde und Krimifans. Beide werden hier auf ihre Kosten kommen und neben einem sehr interessanten Krimi auch eine witzige Geschichte über einen neuen Katzenermittler bekommen. Ich freue mich schon jetzt auf den Folgeband.     Reihe: 1.       Commissaire Mazan und die Erben des Marquis 2.       Commissaire Mazan und der blinde Engel

    Mehr
  • Wenn Katzen sprechen könnten...

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    goldfisch

    14. May 2014 um 10:01

    Zadira Matéo wird versetzt, in ein kleines Dorf in der Provence.Sie stammt aus einer Einwandererfamilie und stößt auch bei den Kollegen bei der Polizei immer wieder auf Ablehnung.Da begegnet ihr ein herrenloser schwarzer Kater, der ebenfalls durch Zufall in dem Dorf gelandet ist."Commissaire Mazan" steht Zadira zur Seite, als es in dem Dorf einen grausamen Mord an einer jungen Frau gibt.Katzen kommen überall hin und Mazan hat Mittel und Wege,um Zadira bei der Lösung des Falls zu helfen. Spannend,französisch,liebenswert.

    Mehr
  • Katzenmenschen - Menschenkatzen

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    Tom_Zai

    08. March 2014 um 15:50

    Um es gleich vorwegzunehmen, „Commissaire Mazan ...“ ist für mich DIE Krimi-Entdeckung. Ein wunderbares Buch, voller Poesie, Stimmungen, Gerüchen, Intuitionen, Klassenkampf, erotischer Abgründe und Gewalt. Üble Gewalt. Es ist kein Buch für Zartbesaitete aber dennoch auf besondere Weise zart, ja zärtlich.   Das macht die Sichtweise von Commissaire Mazan aus, einem wandernden Flohzirkus, einem Kater, der denkt und mit den anderen Katzen spricht. Das funktioniert nur bei Walt Disney? Nein, das funktioniert wunderbar in diesem Meisterwerk. Es wirkt immer glaubwürdig, wenn man durch Mazans Kopf auf die Menschenwelt schaut. Besonders magisch wird es, wenn der Kater durch Flehmen bis in die hintersten Winkel die Stadt auf eine spirituelle Weise wahrnimmt. Die Lektüre dieses Romans bekehrt jeden Katzenhasser.   Natürlich kommen Menschen vor, allesamt wunderbar gezeichnet, allen voran die halbalgerische Drogenfanderin Zadira Matéo – das menschliche und besonders auch weibliche Pendant des Katers. Phasenweise verschmelzen die beiden Figuren beinahe – nur um dann gleich wieder auf Distanz zu gehen. Wunderbare Parallelen zwischen der Katzen- und Menschenwelt.   Hinter dem Pseudonym Jean Bagnol verbirgt sich das Schritsteller-Ehepaar Nina George und Jo Kramer. Dies ihr erster gemeinsamer Roman. Mehr Infos zu „Commissaire Mazan und die Erben des Marquis“ und den beiden Schriftstellern finden sich auf ihrer Autorenseite.   Ich wünsche diesem Buch viele begeisterte Leserinnen und Leser.

    Mehr
  • Ein ungewöhnlicher Genre-Mix

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. December 2013 um 15:22

    Für mich als grossen Tierfreund und beigesterte Leserin von Nina Georges Romanen schien Jean Bagnol’s erstes Werk „Commissaire Mazan und die Erben des Marquis“ wie die berühmte Faust aufs Auge zu passen. Umso überraschter war ich, dass mich die ersten Kapitel schwer ins Grübeln brachten, ob mir das Buch gefällt. An die sehr ungewöhnliche Genre-Mischung zwischen Krimi, Sado-Maso-Erotik und Tierroman musste ich mich erst gewöhnen. Dennoch war meine Neugier geweckt und es war dann vor allem der faszinierende Erzählstil, der mich „bei Stange“ gehalten hatte. Sobald ich mich jedoch voll und ganz auf die Geschichte eingelassen hatte, hatte Commissaire Mazan leichtes Spiel mit mir. Er und seine neuen Freunde, die er in Mazan kennenlernte, haben mich immer mehr um den Finger gewickelt und die Zeilen flogen nur so dahin. Neben meinen Lieblingsszenen, in denen Commissaire Mazan und Co. auch das eine odere andere Mal menschlicher wirkten als so mancher Zweibeiner, empfand ich auch den Krimiplot selber immer spannender. Es ist dem Autorenpaar absolut gelungen, mich meistens im Dunklen tappen zu lassen oder auf falsche Fährten zu locken. Die Auflösung kam für mich sowohl überraschend als in sich schlüssig. Auf jeden Fall ist Jean Bagnol eine ganz besondere Kriminalgeschichte gelungen, die ich mit wachsendem Vergnügen gelesen habe. Rückblickend faszinieren mich vor allem auch die Empfindungen, die das Buch ausgelöst und während des Lesens gewandelt hat. Nachdem ich anfangs mit der Geschichte noch gehadert habe, habe ich mich mit jeder Seite immer wohler gefühlt und auch wenn ich mich wiederhole, möchte ich betonen, dass ich sehr froh bin, die anfängliche Skepsis überwunden zu haben und dran geblieben zu sein. Es ist mir richtig schwer gefallen, das Buch zuzuklappen und Zadira, Jules, Commissaire Mazan und Atos einfach so zurück zu lassen. Ich würde mich über ein "Wiederlesen" sehr freuen!

    Mehr
  • Ein absolutes Muss für alle Krimi- und Katzenliebhaber

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    sweety90

    25. November 2013 um 23:33

    Die temperamentvolle, halb-algerische Drogenfahnderin Zadira Matéo wird aus ihrer geliebten Stadt Marseille in das beschauliche Städtchen Mazan strafversetzt, doch dort ist die Zahl der Straftaten so dicht gesät wie die Bäume in der Wüste.  Etwa zeitgleich mit Zadira findet sich ein fremder schwarzer Kater in dem Städtchen ein, aber dort trifft er nur auf verängstige und verunsicherte Katzen. Wovor seine Artgenossen so große Angst haben, das bleibt ihm vorerst ein Rätsel.  Als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird gehen Zadira und der Kater eine Art Partnerschaft ein um deren Mörder zu finden.  Eigene Meinung Dieses Buch war eine absolute Premiere für mich, denn es war mein erster Katzenkrimi. Einigen Vorurteilen zu trotz habe ich dieses Buch gelesen und ich muss sagen, es ist einfach toll. Die beiden Autoren haben genau die richtige Mischung zwischen menschlichen und tierischem Ermittler getroffen, sodass Freunde von beiden Seiten voll auf ihre Kosten kommen. Rundherum um die Handlung besticht das Buch vor allem durch die anschaulichen Beschreibungen der Umgebung, sodass man sich als Leser Mazan gut vorstellen kann, auch wenn man noch nie dort gewesen ist. Die Protagonisten, vor allem Zadira, haben ihre Ecken und Kanten, was sie menschlich erscheinen lässt. Anfangs wurde ich mit ihr leider so gar nicht warm, aber im Laufe der Zeit ist sie mir dann doch ans Herz gewachsen. Im Sturm erobert hat es dagegen der schwarze Kater Commissaire Mazan. Seine Art erinnert mich etwas an meinen Kater und macht ihn daher unwiderstehlich für mich. Leider "plätscherte" die Handlung manchmal nur vor sich hin und bis auf die letzten Seiten hielt sich die Spannungskurve in Grenzen. Dies tut der Geschichte allerdings keinen Abbruch, denn diese Schwäche machen die Autoren durch humorvolle Dialoge wieder wett. Der Schreibstil der Autoren hat etwas für sich und lässt sich flüssig lesen. Hätte ich es nicht gewusst, dann wäre mir vermutlich gar nicht aufgefallen, dass es zwei verschiedene Autoren waren, die an diesem Buch gearbeitet haben. Das Cover ist durch seine Schlichtheit zwar nicht unbedingt eines, was sofort ins Auge sticht, aber durch seine "dunkle Art" ist es gleichzeitig wieder anziehend.    Fazit "Commissaire Mazan und die Erben des Marquis" ist mal ein Krimi der etwas anderen Art, was ihn, gerade für Katzenfreunde, zu etwas besonderem macht. Durch seine lustigen Dialoge und das ein oder andere Geschehen wird der Leser meistens bei Laune gehalten, auch wenn eine kleine Portion Spannung nicht geschadet hätte. Empfehlung Dieses Buch kann ich Lesern empfehlen, die sowohl Krimis, als auch Katzen mögen. Lesern die absolut nichts mit Katzen anfangen können sollten "Commissiare Mazan und die Erben es Marquis" lieber bei ihrem Buchhändler stehen lassen.  Bewertung Bei diesem Buch handelt es sich, zumindest für mich, um etwas ganz neues. Alles in allem war das Buch sehr stimmig, allerdings muss ich für die geringe Spannung einen halben Stern abziehen. Daher gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen für den schwarzen Kater, von dem wir sicher noch einiges lesen werden.  (Da hier keine halben Punkte vergeben werden können und dieses Buch keine 4 Sterne verdient hat, vergebe ich hier volle 5 Sterne)

    Mehr
  • Wahrhaft fesselnder Genre-Mix

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    Spatzi79

    18. November 2013 um 13:55

    Zadira Matéo war Drogenfahnderin in Marseille, bis sie sich mit den falschen Leuten eingelassen hat und in das kleine provencalisches Örtchen Mazan strafversetzt wurde. Besonders erfreut wird sie dort nicht aufgenommen und auch ihre eigene Begeisterung hält sich in Grenzen. Als jedoch die Leiche einer offenbar misshandelten jungen Frau aufgefunden wird, ist der örtliche Polizist auf einmal ganz froh, dass Zadira die Ermittlungen übernimmt. Ungefähr gleichzeitig mit Zadira ist ein wildlebender schwarzer Streunerkater in Mazan aufgetaucht. Nachdem er mit knapper Not eine Artgenossin vor einem Tierquäler retten konnte, beschließt er ebenfalls zu bleiben und dem Bösen in dieser Stadt auf den Grund zu gehen. Bald wird er zu Zadiras heimlichen Partner und ermittelt als Commissaire Mazan an Stellen, an die Zadira als Mensch nicht vordringen kann. Eigentlich mag ich Geschichten aus Tiersicht nicht besonders, bis auf wenige Ausnahmen. Doch hier macht es der Mix aus verschiedenen Genres. Das erste Kapitel aus Sicht des Katers konnte mich noch nicht so recht begeistern, doch dann fesselte mich das Buch mehr und mehr. Zadira ist eine Protagonistin mit vielen Ecken und Kanten und auch Mazan hat schon einiges erlebt. Außerdem gibt es eine ganze Reihe liebenswerter Nebenfiguren, von Hund Atos über Katzenkind Tintin bis hin zu den mehr oder weniger schrulligen Einwohnern des kleinen südfranzösischen Ortes. Aus dem Klappentext nicht so recht ersichtlich war für mich die Rolle der „Erben des Marquis“. Hier handelt es sich um eine Gruppe von vier gutsituierten Franzosen, die seit vielen Jahren ihrem Idol, dem Marquis de Sade, huldigen und regelmäßig nach Mazan kommen, wo der Marquis früher ebenfalls gelebt und gewirkt haben soll. Dieses Trüppchen bringt mit seinen speziellen Vorlieben und Gelüsten auch einen gehörigen Schwung Erotik in den Krimi, womit ich zwar nicht gerechnet habe, was aber durchaus interessant in die Geschichte eingebaut war. Hinter dem Pseudonym Jean Bagnol verbergen sich das Ehepaar Nina George und Jens Kramer. Die beiden bringen das südfranzösische Flair und die Eigenheiten und Schwierigkeiten der Region und ihrer Bewohner aber wunderbar herüber, wenn ich es nicht gewusst hätte, wäre ich wirklich davon ausgegangen, dass das Buch von einem Franzosen geschrieben wurde. Insgesamt bin ich von diesem Auftaktband äußerst angetan und hoffe, dass Zadira und Mazan bald in ihrem nächsten Fall ermitteln werden!

    Mehr
  • Das etwas andere Ermittlerduo

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    ejtnaj

    16. November 2013 um 12:06

    Die Drogenfahnderin Zadira wird von Marseille in das beschauliche ja fast schon öde Mazan in der Provence versetzt. Natürlich ist nichts los und Zadira langweilt sich schon fast zu Tode, aber dann taucht auf einmal ein schwarzer Kater auf, den Zadira sofort in ihr Herz schließt und Commissaire Mazan nennt. Nun geschieht doch etwas in Mazan, eine junge Frau wird ermordet aufgefunden, aber auch die Katzen werden von irgendetwas bedroht und so beginnen Mensch und Tier zu ermitteln. Ob dies alles zusammenhängt wird die Zeit zeigen. Ein Kriminalroman der etwas anderen Art, denn hier ermitteln nicht nur Menschen sondern auch Katzen nehmen sich ihrer Bedrohung an und gehen der Sache nach. Zu Beginn des Romans hatte ich kurzzeitig Probleme mich in der Handlung zurecht zu finden, da es zeitweise drei Erzählstränge waren denen man folgen musste. Da aber dann hauptsächlich Zadira und ihre Ermittlungen im Vordergrund waren, war dies alles kein Problem. Die Handlung an sich war zwar sehr komplex, aber doch so erzählt das man allem seht gut folgen konnte. Zwar bin ich persönlich nicht so der Katzenfreund, was aber meiner Lesefreude in keinster Weise Abbruch getan hat. Jedes Tier war mit einem eigenen Charakter ausgestattet so dass es beim Lesen fast schon war als ob man über eine Person etwas lesen würde und gut vorstellen konnte man sich diese auch. Tin Tin fand ich irgendwie niedlich. Doch auch die menschlichen Wesen im Roman waren sehr detailgetreu beschrieben, so dass man sich diese beim Lesen auch sehr gut vorstellen konnte. Zwar kenne ich die Provence gar nicht, aber mit Hilfe des Internets konnte ich mir dies dann auch besser vorstellen. Die Beschreibungen im Roman waren aber auch so dass man sich etwas darunter vorstellen konnte. Die Mischung aus menschlichen Ermittlungen und den Nachforschungen der Katzen bzw. des Katers hat dem Roman ein rundes Bild gegeben. Wobei ich muss zugeben, den Täter hatte ich zwar auf dem Schirm, doch ich habe eher auf eine andere Person getippt. So blieb der Spannungsbogen für den Leser wenigstens bis zum Schluss erhalten. Alles in allem hat mir der Kriminalroman des Autorenehepaars Nina George und Jo Kramer unter ihrem gemeinsamen Pseudonym wirklich sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt ob es wohl eine Fortsetzung mit dem etwas anderen Ermittlerduo geben wird.

    Mehr
  • Zadira

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    Luc

    13. November 2013 um 20:20

    Die Provence hat viele Gesichter. Erbarmungslos umweht der Mistral, den Mount Ventoux. Touristen verlieben sich in den Lavendel oder urige Kleinstädte, wie Mazan. Der Tod kommt hier manchmal zu Besuch, um einen alten Boulespieler nach seinem letzten Pastis abzuholen. Ein Mordopfer hat Seltenheitswert in der Postkartenidylle. Eigentlich ist dieses verschlafene Mazan im Herzen der Vaucluse kein Ort indem sich die Polizistin Zadira Matéo wohlfühlt. Die Tochter eines algerischen Einwanderers wurde aus ihrem ebenso verhassten, wie geliebten Marseille in die Provinz abgeschoben, weil ihre rassistischen Vorgesetzten Verbrechen lieber vertuschten, als diese aufzuklären. Zadira, die ewig Fremde fühlt sich von der Neugierde der Einheimischen bedrängt und von ihrem weinfassbäuchigen Kollegen Brell missverstanden, bis der Mord an der jungen Putzkraft Julie ihr eine Aufgabe verschafft, in der die ehemalige Drogenfahnderin aufgeht. Die Tote hat im Chateau de Mazan gearbeitet, wo vier einflussreiche Pariser Persönlichkeiten ihren sadomasochistischen Neigungen nachgehen, die an den Marquis de Sade erinnern. Schon bald kommt Zadira Matéo dahinter, dass in der Provence ein Serienmörder umgeht und sie entdeckt in diesem Zusammenhang eine Besonderheit: Zeitgleich werden an den Tatorten tote Katzen aufgefunden. Hier kommt eine weitere Erzählebene ins Spiel. Das Buch ist beileibe kein Allerweltskrimi, weder sprachlich noch inhaltlich. Denn zeitgleich mit Zadira beginnt ein Kater auf leisen Pfoten seine Ermittlungen. Was sich zunächst vielleicht kitschig anhört erweist sich für mich als Leser charmanter genresprengender Glücksgriff. Der begabte Kater- von Zadira prompt Commissaire Mazan getauft- bringt mit seinen nicht immer ganz katzentypischen Maßnahmen die Handlung voran und Humor ins Spiel. Selbst die toughe Zadira kapituliert vor dem selbstbewussten Kater mit dem feinen Riecher für Thunfischpastete. Dafür rückt Zadira den rücksichtslosen Oberschichten Franzosen auf die Pelle, die sich einfach gestrickter Leute bedienen, um ihre sexuellen Obsessionen auszuleben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Stoff wird rasant erzählt, kommt ungeheuer authentisch rüber, das Autorenduo teilt gekonnt Seitenhiebe auf die degenerierte französische Gesellschaft aus, zeigt aber auch die warme pulsierende lebensbejahende Art des Südens. Erstklassige Landschaftsbeschreibungen und vielschichtige Charaktere sind eine weitere Stärke des Buches. Mit Zadira Matéo ist dem Autorenduo eine Underdog Figur gelungen, die sich gegen ein System aus Arroganz, Vertuschung und Rassismus durchsetzen muss. Dabei bleibt der Roman sprachlich immer ein Genuss. Eine Mischung die das Geschriebene unwiderstehlich macht. Beim Lesen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es strotzt nur so von klugen Lebensweisheiten und Wendungen. Zadira weiß im Süden Frankreichs gibt es keine geraden Wege, nur die Umwege führen zum Ziel.

    Mehr
  • Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung

    Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

    nicigirl85

    09. November 2013 um 15:20

    Die 33jährige, halbalgerische Polizistin Zadira Mateo wird von der Drogenfahndung in Marseille suspendiert und nach Mazan, einem klitzekleinen Städtchen strafversetzt, in dem sie nun als einfache Polizistin zum Einsatz kommt. Niemand traut ihr und das beruht auf Gegenseitigkeit, bis sie einem schwarzen Kater Asyl gewährt. Doch wer braucht hier schon Polizei, in diesem Kaff passiert doch nichts außer dass kleine Kätzchen von alten Damen gesucht werden. Doch da täuscht sich die frischgebackene Kleinstadtpolizistin, denn in dem Garten eines herrschaftlichen Hauses taucht eine Frauenleiche auf und alle Zeichen stehen für Mord. Die Ermittlung des Falls ist alles andere als einfach, denn immer wieder werden Zadira Steine in den Weg gelegt und ganz plötzlich ist sie selbst im Visier des Täters. Oder etwa nicht? Das Autorenehepaar Nina George und Jo Kramer, die sich hinter dem Pseudonym Jean Bagnol verbergen, haben hier ein ganz besonderes Ermittlerduo geschaffen, denn sowohl Kater als auch Polizistin begeben sich auf Spurensuche und machen ihre Entdeckungen. Nur gemeinsam kommen sie dem Täter immer näher. Sehr gelungen an diesem Krimi fand ich, dass aus unterschiedlichen Perspektiven das Geschehen beleuchtet wird, denn mal begleitet der Leser die Polizistin, mal den ermittelnden Kater, mal das Opfer und auch dem Täter schaut man bei seinem Handeln über die Schulter. Zahlreiche Wendungen sorgen dafür, dass man sich als Leser nie sicher ist, wer denn nun der Mörder ist, man tappt von einer Falle in die nächste und die Auflösung war zumindest für mich eine gelungene Überraschung. Zudem bietet der Kriminalroman nicht nur jede Menge Spannung, sondern auch teils ganz lustige Momente, bei denen man ordentlich schmunzeln kann. Der Auftakt einer hoffentlich langen Krimireihe, bei der ich nur zu gern auch den nächsten Band lesen würde. Fazit: Spannende Unterhaltung mit jeder Menge Witz und Charme. Hier hat man Spaß beim Lesen und ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks