Klappentext:
In einer Taverne in Marseille lernen sich Zuckerbrod und Peytsche kennen. Zuckerbrod, Musiker aus Marseille, spielt in der Taverne Akkordeon. Peytsche, Schriftsteller aus Berlin, isst in der Taverne den besten Tintenfisch seines Lebens und entwickelt ein Faible für die Dekolletés von Südfranzösinnen. Er ist in die Stadt an der Côte d'Azur gereist, um an seinem Roman zu arbeiten. Die beiden werden Freunde, doch Peytsche muss zurück nach Berlin. Schon bald vermisst er die Sonne und das Meer... Eines Tages erbt Zuckerbrod ein skurriles Restaurant in Paris, in dem der "Chef de la cuisine" ein Koch mit dem Spitznamen "Schlemingway" ist. Zuckerbrod weiß, dass das eine Chance für sie beide sein könnte und überredet Peytsche, mit ihm nach Paris zu gehen. Alles, was sie noch brauchen in dem Restaurant, ist eine möglichst hübsche Bedienung. Am nächsten Tag stellt sich Olivka vor, eine in Paris lebende Russin. Peytsche verliebt sich in sie, hat eine heiße Affäre mit ihr und will sie heiraten. Wird sie ihm ihr Ja-Wort geben...
Meine Meinung:
Jean Caprice ist es gelungen eine witzige Geschichte von einem Deutschen, einem Franzosen und einer Russin zu kreieren.
Der Anfang war etwas holprig (zu viele Erklärungen), aber nach zwei Kapiteln nahm das Buch Schwung und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Die Charaktere kommen gut heraus und der Leser merkt schnell, wie sie so ticken.
Die Handlung ist logisch und gut nachvollziehbar, auch Rückblenden sind gut platziert. Das Ganze lässt auf mehr hoffen.
Mein Fazit:
Ein Buch mit witzigen und liebenswürdigen Charakteren, das Lust auf mehr macht.
Eine Leseempfehlung, als unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.
Danke, Jean Caprice, für diese Geschichte. Ich würde mich freuen, mehr von den Dreien lesen zu können.
4 Sterne
Turbulent und witzig!


