Jean Craighead George

 3.7 Sterne bei 81 Bewertungen
Autor von Julie von den Wölfen, Julie und weiteren Büchern.

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Julie von den Wölfen

Julie von den Wölfen

 (58)
Erschienen am 01.04.2012
Julie

Julie

 (9)
Erschienen am 01.08.2003
Julie - Neue Freundschaften

Julie - Neue Freundschaften

 (5)
Erschienen am 01.09.2010
Julies Wolfsrudel

Julies Wolfsrudel

 (4)
Erschienen am 01.09.2010
Julie von den Wölfen

Julie von den Wölfen

 (0)
Erschienen am 01.09.2010
Julie von den Wölfen

Julie von den Wölfen

 (0)
Erschienen am 01.01.2004
Julie y los lobos/ Julie and the Wolves

Julie y los lobos/ Julie and the Wolves

 (1)
Erschienen am 28.02.2006

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Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Die vierzehn Jahre alte Julie hat sich in der arktischen Tundra verlaufen. Auf der Flucht vor einer Kinderehe, versucht sie nach San Francisco zu gelangen, wo ihre Brieffreundin Amy lebt. Bevor sie sich wieder auf den Weg zur Küste machen kann, muss sie jedoch erst Nahrung finden. Ein Wolfsrudel scheint ihre letzte Hoffnung auf Rettung vor dem Hungertod zu sein.

Meine Gedanken zum Buch…

Wenn es eine Sache gibt, die ganz gewaltig für dieses Buch spricht, dann ist es die ungewöhnliche Handlung und der exotische Schauplatz. Ein Mädchen, das unter den Wölfen der arktischen Tundra lebt, so etwas kommt mir nicht alle Tage auf den SUB und schlägt selbst Schauplätze wie Peking oder Uruguay um Längen, ohne jemals ins Fantasy-Genre abzudriften. Natürlich war somit mein Interesse geweckt. Meine Erfahrungen mit dem Buch reichen dabei von gut unterhalten zu etwas gelangweilt, abhängig vom jeweiligen Teil des Buchs.

Der erste Teil beschäftigt sich ausschließlich mit der Nahrungssuche der Protagonistin, die sie in die Nähe des Wolfsrudels treibt. Sie versucht die Wölfe dazu zu kriegen sie als einen der ihren zu akzeptieren und da ansonsten nicht mehr passiert, kann das etwas ermüdend sein. Der zweite Teil gibt dem Leser einiges an Rückblenden, die die Handlung wieder aus der Versenkung holen und alles etwas interessanter machten, da man hier viel über das Leben der Eskimos erfährt. Im dritten Teil begibt sich Julie wieder auf die Wanderschaft, das macht die Handlung um einiges dynamischer als im ersten Teil und ist somit ganz unterhaltsam zu lesen. Kurz gesagt, sobald man über die erste Hürde hinüber ist, ist dieses Buch durchaus sehr lesenswert.

Julie als Figur ist ein klein wenig skurril, zu Mindest am Anfang, langsam lernt man sie besser kennen und schließlich auch lieben. Am besten gefielen mir jedoch die Wölfe, die in der Geschichte die zweite Hauptrolle spielen. Ich bezweifle nicht, dass es vielen Lesern dieses Buches so geht wie mir. Die Tiere sind als Individuen innerhalb der Rangordnung des Rudels dargestellt und wachsen dem Leser so schnell ans Herz. Wenn Du Tiere liebst und dich gleichzeitig für fremde Kulturen interessierst, wie auch die wilde Schönheit der arktischen Natur, dann wirst Du dieses Buch lieben. Der einzige Wehmutstropfen ist meiner Meinung nach das Ende, welches etwas aus der Reihe tanzt und insgesamt sehr plötzlich und gar nicht hoffnungsvoll erscheint.

Kurz zusammen gefasst… Dieses Buch ist nicht perfekt, aber wenn Dich die Zusammenfassung anspricht, ist es die Lektüre wert.

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T

Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George
Thunderdreamervor 6 Jahren

Ein wirklich tolles Buch, unbedingt lesenswert!
Miyax/ Julie, ein dreizehnjähriges Inuitmädchen flieht aus der Kinderehe mit Daniel. Sie läuft in die arktische Tundra hinaus und verirrt sich, beinahe wäre sie verhungert, denn das Leben hier ist hart. Nur die Stärksten und Anpassungsfähigsten überleben, ein uralter Grundsatz der Natur, der in dieser Umgebung besonders gilt.
Aber Miyak hat viel von dem, was man für ein Überleben benötigt, von ihrem Vater Kapugen gelernt, und so findet sie einen Weg...sie sucht die Nähe eines Wolfsrudels, beobachtet die Tiere genau und lernt, sich mit ihnen zu verständigen. Als der Anführer des Rudels sie schließlich akzeptiert, teilen die Wölfe ihre Jagdbeute mit ihr.

In diesem Jugendbuch erfährt man sehr viel...über Wölfe und ihr Verhalten, über die Arktis, die Tier und Pflanzenwelt dort und auch, wie die dort ursprünglich lebenden Menschen, die Inuit, es geschafft haben, hier zu (über)leben.

In diesem Zusammenhang kommt es einem dann auch ein wenig komisch vor, wenn in der Geschichte über ein Forschungslaboratorium berichtet wird. Die Blassgesichter, wie die Inuit die Weißen nennen, studieren dort die Arktis. Aus aller Welt kommen Wissenschaftler dorthin, um die Welt des Ewigen Eises zu erforschen. Man weiß schon eine ganze Menge über das Leben bei polaren Temperaturen...
Wirklich? Wenn man nur einige Seiten vorher im Buch erfahren hat, wie genau die Ureinwohner ihre Umgebung, ihren Lebensraum "erforscht" haben. Wie es selbst ein dreizehnjähriges Mädchen, ohne Hilfe anderer Menschen schafft, dort zu überleben. Welche genaue Beobachtungsgabe dazu gehört, die Dinge und Zusammenhänge zu verstehen (etwa wenn Miyak weiß, dass es Lemminge nur in gewissen Zyklen gibt, etc.)
Ein tolles Buch, mit sehr viel Fachwissen über die arktischen Bewohner, geschrieben, welches wieder einmal deutlich macht, wie wenig wir Blassgesichter wirklich von der Welt verstehen!
Einziger, winziger Kritikpunkt in diesem Fall wäre, dass hier im Zusammenhang mit den Inuit über "Eskimos" gesprochen wird. Diese Bezeichnung ist heutzutage sicher nicht mehr zeitgemäß. Gut, das Buch wurde bereits in den siebziger Jahren erstmals veröffentlicht, aber solche "Fehler" hätte man bei einer Neubearbeitung vielleicht entfernen können!

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Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Die vierzehn Jahre alte Julie hat sich in der arktischen Tundra verlaufen. Auf der Flucht vor einer Kinderehe, versucht sie nach San Francisco zu gelangen, wo ihre Brieffreundin Amy lebt. Bevor sie sich wieder auf den Weg zur Küste machen kann, muss sie jedoch erst Nahrung finden. Ein Wolfsrudel scheint ihre letzte Hoffnung auf Rettung vor dem Hungertod zu sein.
Wenn es eine Sache gibt, die ganz gewaltig für dieses Buch spricht, dann ist es die ungewöhnliche Handlung und der exotische Schauplatz. Ein Mädchen, das unter den Wölfen der arktischen Tundra lebt, so etwas kommt mir nicht alle Tage auf den SUB und schlägt selbst Schauplätze wie Peking oder Uruguay um Längen, ohne jemals ins Fantasy-Genre abzudriften. Natürlich war somit mein Interesse geweckt. Meine Erfahrungen mit dem Buch reichen dabei von gut unterhalten zu etwas gelangweilt, abhängig vom jeweiligen Teil des Buchs.
Der erste Teil beschäftigt sich ausschließlich mit der Nahrungssuche der Protagonistin, die sie in die Nähe des Wolfsrudels treibt. Sie versucht die Wölfe dazu zu kriegen sie als einen der ihren zu akzeptieren und da ansonsten nicht mehr passiert, kann das etwas ermüdend sein. Der zweite Teil gibt dem Leser einiges an Rückblenden, die die Handlung wieder aus der Versenkung holen und alles etwas interessanter machten, da man hier viel über das Leben der Eskimos erfährt. Im dritten Teil begibt sich Julie wieder auf die Wanderschaft, das macht die Handlung um einiges dynamischer als im ersten Teil und ist somit ganz unterhaltsam zu lesen. Kurz gesagt, sobald man über die erste Hürde hinüber ist, ist dieses Buch durchaus sehr lesenswert.
Julie als Figur ist ein klein wenig skurril, zu Mindest am Anfang, langsam lernt man sie besser kennen und schließlich auch lieben. Am besten gefielen mir jedoch die Wölfe, die in der Geschichte die zweite Hauptrolle spielen. Ich bezweifle nicht, dass es vielen Lesern dieses Buches so geht wie mir. Die Tiere sind als Individuen innerhalb der Rangordnung des Rudels dargestellt und wachsen dem Leser so schnell ans Herz. Wenn Du Tiere liebst und dich gleichzeitig für fremde Kulturen interessierst, wie auch die wilde Schönheit der arktischen Natur, dann wirst Du dieses Buch lieben. Der einzige Wehmutstropfen ist meiner Meinung nach das Ende, welches etwas aus der Reihe tanzt und insgesamt sehr plötzlich und gar nicht hoffnungsvoll erscheint.
Dieses Buch ist nicht perfekt, aber wenn Dich die Zusammenfassung anspricht, ist es die Lektüre wert.

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