Jean Craighead George Julie von den Wölfen

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Inhaltsangabe zu „Julie von den Wölfen“ von Jean Craighead George

Die Trilogie begeistert schon seit Generationen: Das Eskimomädchen Julie flieht vor einer arrangierten Ehe in die Wildnis Alaskas und freundet sich mit einem Wolfsrudel an. Julie studiert das Verhalten der Tiere, nähert sich ihnen an und bindet sie in ihr Leben ein - eine Bindung, die auch Julies Rückkehr zu den Menschen überdauert. Zur reifen jungen Frau geworden, kämpft sie nicht nur um den Erhalt des Rudels, sondern auch gegen die zunehmenden Umweltveränderungen durch die Zivilisation. Jean Craighead George ist ein zeitloses Meisterwerk gelungen, das zu den Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur zählt.>Julie von den Wölfen< erhielt die Newbery Medal, den höchsten amerikanischen Preis für Kinder und Jugendliteratur, und wurde mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet (Quelle:'Fester Einband/27.08.2010')

Fand das Buch ganz ok für zwischendurch, konnte aber mit den Wolfsszenen punkten.

— booksblood
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  • Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

    Julie von den Wölfen

    Thunderdreamer

    19. December 2012 um 21:46

    Ein wirklich tolles Buch, unbedingt lesenswert! Miyax/ Julie, ein dreizehnjähriges Inuitmädchen flieht aus der Kinderehe mit Daniel. Sie läuft in die arktische Tundra hinaus und verirrt sich, beinahe wäre sie verhungert, denn das Leben hier ist hart. Nur die Stärksten und Anpassungsfähigsten überleben, ein uralter Grundsatz der Natur, der in dieser Umgebung besonders gilt. Aber Miyak hat viel von dem, was man für ein Überleben benötigt, von ihrem Vater Kapugen gelernt, und so findet sie einen Weg...sie sucht die Nähe eines Wolfsrudels, beobachtet die Tiere genau und lernt, sich mit ihnen zu verständigen. Als der Anführer des Rudels sie schließlich akzeptiert, teilen die Wölfe ihre Jagdbeute mit ihr. In diesem Jugendbuch erfährt man sehr viel...über Wölfe und ihr Verhalten, über die Arktis, die Tier und Pflanzenwelt dort und auch, wie die dort ursprünglich lebenden Menschen, die Inuit, es geschafft haben, hier zu (über)leben. In diesem Zusammenhang kommt es einem dann auch ein wenig komisch vor, wenn in der Geschichte über ein Forschungslaboratorium berichtet wird. Die Blassgesichter, wie die Inuit die Weißen nennen, studieren dort die Arktis. Aus aller Welt kommen Wissenschaftler dorthin, um die Welt des Ewigen Eises zu erforschen. Man weiß schon eine ganze Menge über das Leben bei polaren Temperaturen... Wirklich? Wenn man nur einige Seiten vorher im Buch erfahren hat, wie genau die Ureinwohner ihre Umgebung, ihren Lebensraum "erforscht" haben. Wie es selbst ein dreizehnjähriges Mädchen, ohne Hilfe anderer Menschen schafft, dort zu überleben. Welche genaue Beobachtungsgabe dazu gehört, die Dinge und Zusammenhänge zu verstehen (etwa wenn Miyak weiß, dass es Lemminge nur in gewissen Zyklen gibt, etc.) Ein tolles Buch, mit sehr viel Fachwissen über die arktischen Bewohner, geschrieben, welches wieder einmal deutlich macht, wie wenig wir Blassgesichter wirklich von der Welt verstehen! Einziger, winziger Kritikpunkt in diesem Fall wäre, dass hier im Zusammenhang mit den Inuit über "Eskimos" gesprochen wird. Diese Bezeichnung ist heutzutage sicher nicht mehr zeitgemäß. Gut, das Buch wurde bereits in den siebziger Jahren erstmals veröffentlicht, aber solche "Fehler" hätte man bei einer Neubearbeitung vielleicht entfernen können!

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  • Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

    Julie von den Wölfen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2012 um 16:08

    Die vierzehn Jahre alte Julie hat sich in der arktischen Tundra verlaufen. Auf der Flucht vor einer Kinderehe, versucht sie nach San Francisco zu gelangen, wo ihre Brieffreundin Amy lebt. Bevor sie sich wieder auf den Weg zur Küste machen kann, muss sie jedoch erst Nahrung finden. Ein Wolfsrudel scheint ihre letzte Hoffnung auf Rettung vor dem Hungertod zu sein. Wenn es eine Sache gibt, die ganz gewaltig für dieses Buch spricht, dann ist es die ungewöhnliche Handlung und der exotische Schauplatz. Ein Mädchen, das unter den Wölfen der arktischen Tundra lebt, so etwas kommt mir nicht alle Tage auf den SUB und schlägt selbst Schauplätze wie Peking oder Uruguay um Längen, ohne jemals ins Fantasy-Genre abzudriften. Natürlich war somit mein Interesse geweckt. Meine Erfahrungen mit dem Buch reichen dabei von gut unterhalten zu etwas gelangweilt, abhängig vom jeweiligen Teil des Buchs. Der erste Teil beschäftigt sich ausschließlich mit der Nahrungssuche der Protagonistin, die sie in die Nähe des Wolfsrudels treibt. Sie versucht die Wölfe dazu zu kriegen sie als einen der ihren zu akzeptieren und da ansonsten nicht mehr passiert, kann das etwas ermüdend sein. Der zweite Teil gibt dem Leser einiges an Rückblenden, die die Handlung wieder aus der Versenkung holen und alles etwas interessanter machten, da man hier viel über das Leben der Eskimos erfährt. Im dritten Teil begibt sich Julie wieder auf die Wanderschaft, das macht die Handlung um einiges dynamischer als im ersten Teil und ist somit ganz unterhaltsam zu lesen. Kurz gesagt, sobald man über die erste Hürde hinüber ist, ist dieses Buch durchaus sehr lesenswert. Julie als Figur ist ein klein wenig skurril, zu Mindest am Anfang, langsam lernt man sie besser kennen und schließlich auch lieben. Am besten gefielen mir jedoch die Wölfe, die in der Geschichte die zweite Hauptrolle spielen. Ich bezweifle nicht, dass es vielen Lesern dieses Buches so geht wie mir. Die Tiere sind als Individuen innerhalb der Rangordnung des Rudels dargestellt und wachsen dem Leser so schnell ans Herz. Wenn Du Tiere liebst und dich gleichzeitig für fremde Kulturen interessierst, wie auch die wilde Schönheit der arktischen Natur, dann wirst Du dieses Buch lieben. Der einzige Wehmutstropfen ist meiner Meinung nach das Ende, welches etwas aus der Reihe tanzt und insgesamt sehr plötzlich und gar nicht hoffnungsvoll erscheint. Dieses Buch ist nicht perfekt, aber wenn Dich die Zusammenfassung anspricht, ist es die Lektüre wert.

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  • Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

    Julie von den Wölfen

    Sanny-

    09. August 2011 um 17:57

    Dieses Buch haben wir als Schullektüre gelesen, ich vermute, das war in der 6. Klasse. Ich erinnere mich, dass ich es damals super fand. Die Geschichte, wie ein Mädchen bei Wölfen aufwächst, fand ich total spannend. Wir haben danach sogar in den Pausen immer "Wölfe gespielt", was zeigt, wie begeistert wir alle davon waren. Jedoch waren wir damals auch um die 10 Jahre alt. Ich denke nicht, dass man es in einem höheren Alter noch als sehr interessant empfindet. Daher die 5 Sterne von meinem früheren 10-jährigen Ich.

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  • Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

    Julie von den Wölfen

    karlla

    14. November 2010 um 11:40

    Schullektüre der besonderen Art würde ich sagen. Dieses Buch wurde in der 3. oder 4. Klasse vorgelesen und befindet sich leider nicht in meinem Besitz. Damals hat noch niemand verlangt, daß wir uns Bücher, die im Unterricht behandelt werden sollen, selbst kaufen müssen. Stattdessen wurde das einzig vorhandene Exemplar herumgereicht, und jeder war mal dran mit lesen. Ich erinnere mich, als sei es gestern gewesen... Vom Inhalt ist nach 20 Jahren nicht mehr viel in meinem Gedächtnis hängengeblieben. Aber die Geschichte hat soviel Eindruck gemacht, daß ich mich auch heute noch an den Titel erinnern kann. Vor meinem inneren Auge sehe ich die eisige Landschaft... das Wolfsrudel... Pudding, der aus irgendeinem Grund vom Rudel getrennt lebt und plötzlich Julie angreift... wie Julie versucht Milch von den Zitzen der Wölfin zu stibitzen... Wie gern würde ich dieses Buch noch einmal lesen...

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  • Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

    Julie von den Wölfen

    mabuerele

    14. October 2010 um 17:47

    Es handelt sich um ein sehr sensibles Jugendbuch. Julie, in der Wildnis Alaskas aufgewachsen, wird mit dreizehn Jahren verheiratet. Doch sie hat Angst vor David und flieht. Als sie sich in der Wildnis verirrt, schließt sie sich einem Wolfsrudel an. Spannend und einfühlsam wird erzählt, wie es ihr gelingt, das Vertrauen der Wölfe zu erlangen und von ihnen versorgt zu werden. Durch ihren Vater ist Julie mit dem Leben in der Wildnis vertraut. Tiere sind ihr Freunde und Gefährten. Kurz bevor sie bewohntes Gebiet erreicht, wird auf „ihr“ Wolfsrudel geschossen. Der Leitwolf stirbt. Julie kann nicht begreifen, dass die Flugzeuginsassen nur aus Spaß Jagd auf die Wölfe gemacht haben. Leben in Einklang mit der Natur - dieses Thema durchzieht das Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Auf leise Weise gelingt es dem Autor, deutlich zu machen, dass der Mensch Verantwortung hat und nicht Beherrscher, sondern Bewahrer der Umwelt sein sollte. Junge Menschen werden mit dem Buch an eine ihnen oft unbekannte Lebenswirklichkeit herangeführt. Gut, dass es solche Bücher gibt!

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  • Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

    Julie von den Wölfen

    Ines_Mueller

    20. August 2009 um 16:24

    Julie von den Wölfen haben wir als Lektüre im Deutschunterricht gelesen. Und es war echt langweilig. Die Story an sich ist nicht unbedingt schlecht, aber der Autor hat sie einfach nicht richtig umgesetzt. Wenn man 10 Jahre alt ist oder etwas in der Art, mag es einem vielleicht gefallen, aber wenn man sich andere Bücher anschaut, wird man merken, dass es sehr langweilig ist. Ich empfehle es keinen, der älter als 10 Jahre ist!

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  • Rezension zu "Julie von den Wölfen" von Jean Craighead George

    Julie von den Wölfen

    septembra

    19. September 2007 um 07:21

    Eine superspannende Geschichte von Julie, die sich einem Wolfsrudel anschließt. Das Ende ist ein bisschen traurig, aber soooo schön.

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