Jean Donaldson Hunde sind anders

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Inhaltsangabe zu „Hunde sind anders“ von Jean Donaldson

Hunde denken und handeln nicht wie Menschen. Hunde sind anders. Und mit diesem Blick öffnet Jean Donaldson eine erfrischende Sicht auf das Verhältnis von Menschen zu ihren Hunden: Schluss mit der Vermenschlichung und dem Rätselraten, warum der Hund dieses tut oder jenes nicht begreift. Der Weg, den Jean Donaldson anschaulich beschreibt, führt allein über Motivation, positive Bestärkung und Festigung durch Übung. So werden die natürlichen Anlagen des Hundes in die vom Menschen gewünschten Bahnen gelenkt. Bei Übungen und Spielen kann der Hund sein natürliches Verhalten ausleben.

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  • Ein Plädoyer für gewaltfreies Hundetraining

    Hunde sind anders
    WildRose

    WildRose

    03. September 2016 um 17:04

    Jean Donaldsons "Hunde sind anders" sollte genau wie Patricia McConnells "Das andere Ende der Leine" Pflichtlektüre für jeden Hundehalter sein. In ihrem Buch räumt Donaldson nämlich äußerst direkt und noch dazu nachvollziehbar erklärt mit dem Vorurteil auf, ein Hund müsse sich dem Menschen um jeden Preis unterordnen und man müsse einfach nur die Rolle des Alphatieres übernehmen - wenn nötig, dann auch mit Gewalt. Donaldson zeigt auf, welch schlimme Formen des Hundetrainings diese Einstellung schon hervorgebracht hat und wie verrückt es ist, den besten Freund des Menschen mit Methoden wie Würge- oder Stachelhalsbändern zu traktieren. Ihr Buch ist ein Plädoyer für positive Verstärkung und faires, gewaltfreies Hundetraining, das die Bedürfnisse des Vierbeiners ernst nimmt und achtet. Das Buch ist wissenschaftlich fundiert, da Donaldson sich darin auch mit lerntheoretischen Erketnnissen auseinandersetzt und plausibel aufzeigt, warum ein belohnungsorientiertes Training besser ist als ständiges Strafen und Unterdrücken des Hundes. Mit ihrem Buch hat Donaldson dazu beigetragen, die positive Verstärkung als Prinzip der Hundeerziehung einem großen Publikum bekannt zu machen und Hundehalter davon zu überzeugen, dass sie keine "Erziehungshalsbänder" brauchen, damit ihr Hund auf ihre Signale hört. Das Buch liest sich allerdings sehr amerikanisch, was für mich ein kleiner Nachteil ist. So teile ich nicht die Boxenversessenheit der Amerikaner, die das Boxentraining als "Crating" bezeichnen. Natürlich kann eine positiv aufgebaute Box für den Hund ein wunderbarer Ruheort sein, aber dass man zwingend eine Box braucht, um dem Hund Stubenreinheit beizubringen, und ihn ständig räumlich begrenzen soll, bis er die Stubenreinheit und alle Hausregeln gelernt hat, finde ich problematisch. Nichtsdestotrotz ist der praktische Teil des Buches, der sich der Grunderziehung mittels positiver Verstärkung widmet, sicherlich gerade für Hundeneulinge teilweise ganz hilfreich.

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