Das Licht der Insel

von Jean E. Pendziwol 
4,2 Sterne bei40 Bewertungen
Das Licht der Insel
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Positiv (31):
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tiefgehend, dramatisch, tragisch

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So gar nicht meins.

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Inhaltsangabe zu "Das Licht der Insel"

Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der rauen Einsamkeit des Lake Superior auf. Ihr Vater ist Leuchtturmwärter auf Porphyry Island, einer kleinen, sturmumtosten Insel. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht – doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich. Doch dann setzt ein schreckliches Ereignis der Idylle für immer ein Ende …
Siebzig Jahre hat Elizabeth nicht mit ihrem Bruder gesprochen, als am Ufer des Sees Charles' Boot angespült wird. Von ihm fehlt jede Spur, doch sie weiß, dass es nur einen Ort gibt, zu dem er unterwegs gewesen sein kann. Nur was hat ihn nach all den Jahren dazu gebracht, nach Porphyry zurückzukehren?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328101611
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:16.10.2017

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    Biest2912s avatar
    Biest2912vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Intressante Geschichte
    Rezension Das Licht der Insel

    Rezension

     

    (unbezahlte Werbung)

     

    Das Licht der Insel

    Jean E. Pendziwol

     

    Hauptfiguren:

    Elizabeth: Hat eine Zwillingschwester Emily. Wohnten Jahre lang in Porpheyry Island mit dem Vater der Leuchtturmwärter, Mutter und ihren zwei Brüdern.

    Morgen: Ist Verwand mit Elizabeth möchte mehr über ihre Familie erfahren, über Ihren Großvater.

     

    Klappentext:

    Zwei Schwestern.

    Eine sturmtoste Insel.

    Ein Geheimnis, das alles zerstört.

    Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der Abgeschiedenheit von Porphyry Island auf, einer kleinen, sturmumtrosten Insel in mitten des Lake Superior, wo ihr Vater der Leuchtturmwärter ist. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht, doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich – bis ein dramatisches Ereignis das Leben der Familie für immer aus den Fugen reißt.

    Fast ein ganzes Menschenleben später wird am Ufer ein Boot angespült und deckt die Geschichte auf, die jahrzehntelang in den Tiefen des Sees schlummerte….

     

    Cover:

    Das Cover hat mir ersten Augenblick gefallen mit den Wolken, dem Leuchtturm und dem Meer drauf. Für mich wäre es auf jeden Fall ein Buch gewesen, das ich alleine wegen dem Cover gekauft hätte.

     

    Meinung:

    Zuerst mal danke an Bloggerportal für das Leseexemplar. Das Buch finde ich sehr langatmig. Jedoch sind mir Elizabeth und Morgen ans Herz gewachsen. Elizabeth wie sie Stück für Stück von der Kindheit erzählt und Morgen die alles in sich hereinzieht und aufsaugt um mehr von der Familie zu erfahren. Jedoch kommen auch nicht so schöne Momente vor. Es kommt einiges ans Licht wo man nicht mit gerechnet hätte. Leider finde ich es an manchen Stellen zu lange. Jedoch finde ich die Geschichte schön für zwischen durch.

    Deshalb bekommt sie von mir 3/5Sterne.

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    Blubb0butterflys avatar
    Blubb0butterflyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: So gar nicht meins.
    „Das Licht der Insel“ von Jean E. Pendziwol

    Eckdaten
    Penguin Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    10 €
    ISBN: 978-3-328-10161-1
    Übersetzung: Veronika Dünninger
    413 Seiten + 1 Seite Buchvorstellung
    2. Auflage
    2017
    Roman

    Cover
    Der Titel ist durch die Farbe sehr auffällig. Es wirkt stürmisch und daher passend. Es gefällt mir.

    Inhalt
    Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der Abgeschiedenheit von Porphyry Island auf, einer kleinen, sturmumtosten Insel inmitten des Lake Superior, wo ihr Vater der Leuchtturmwärter ist. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht, doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder, Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich – bis ein dramatisches Ereignis das Leben der Familie für immer aus den Fugen reißt.
    Fast ein ganzes Menschenleben später wird am Ufer ein Boot angespült und deckt die Geschichte auf, die jahrzehntelang in den Tiefen des Sees schlummerte…

    Autorin
    Jean E. Pendziwol, geboren 1965 in Ontario, Kanada, hat bereits acht Kinderbücher veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt noch heute in ihrer Heimatstadt am Ufer des Lake Superior. „Das Licht der Insel“ ist ihr erster Roman.

    Meinung
    Ich habe vorher noch nie etwas von der Autorin gehört und daher auch noch nie etwas von ihr gelesen. Mich haben das Cover und der Klappentext angezogen. Ich fand, dass der Klappentext sehr geheimnisvoll und traurig zugleich klingt. Ich hatte eine schreckliche Tragödie hinter der Familiengeschichte der Zwillingsschwestern und dem Bruder vermutet.
    Als ich das Buch dann angefangen habe zu lesen, konnte ich all die verschiedenen Figuren, die sich bei den Kapiteln abwechselten, nicht wirklich zu ordnen, was ich sehr nervig und beunruhigend finde. Ich brauche schon irgendwie einen Zusammenhang der Figuren, mich verwirren so offene Personenkonstellationen. :/
    Ich habe das Buch auch abgebrochen. Die ersten 30 Seiten war echt nicht spannend und es ging auch nicht wirklich mitreißend weiter. Ich hatte immer auf etwas Interessantes oder Fesselndes gehofft und mit dieser Hoffnung weitergelesen, obwohl der Schreibstil und die Handlung alles andere als spannend waren… Es war zum größten Teil so langweilig, dass ich das Buch immer wieder aus der Hand gelegt habe und letztlich komplett abgebrochen habe.
    Also das Buch war so gar nicht meins. Ich würde es auch nicht auf einen zweiten Versuch ankommen lassen. Es war einfach überhaupt nicht spannend.

    ❤ von ❤❤❤❤❤

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    MargareteRosens avatar
    MargareteRosenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: tiefgehend, dramatisch, tragisch
    Das Licht der Insel hüllt das Geschehen in Dunkelheit

    Die Autorin kennt die Insel, den Leuchturm. Das Leben der Leuchturmwärter und ihrer Familien zu erzählen ist ihr wichtig.

    Wunderbar einfühlsam werden wir durch die Geschichte geführt. Sie beginnt im Jetzt und reicht 70 Jahre zurück. Das Leben der Zwillingsschwestern Elisabeth und Emily kreuzen sich mit der aufmüpfigen Jugendlichen Morgan.

    Ein Geheimnis führt zu immer tieferen Verknüpfungen. Menschen schweigen - ein Leben lang. Wendungen drehen den Lebenslauf der Zwillinge immer wieder in eine andere Richtung.

    Ihr Leben erfüllt leben, kann wahrscheinlich nur Emily, oder doch nicht? Sie kann es uns nicht verraten.

    Jean Penziwol schreibt gut, sehr gut sogar. Die Charaktere sind realistisch dargestellt, entwickeln sich im Laufe der Jahre, wachsen oder zerbrechen. Sie wechselt gekonnt zwischen dem Hier und der Vergangenheit.

    Ich mag dieses Buch, ich mag die Geschichte und auch, dass es den Leuchtturm wirklich gibt. Ich bin durch die Zeit gereist und durfte einer wohldurchdachten und gut erzählten Geschichte lauschen.

    Fazit: Absolut lesenswert für alle, die gerne Zeit-Geschichte eingebunden in einer Familiengeschichte lesen.

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 7 Monaten
    Das Licht der Insel

    Ein Roman voller Geheimnisse in der Vergangenheit und Gegenwart. Die Zwillingsschwestern Elisabeth und Emily wachsen auf einer einsamen Insel auf. Der Vater ist dort Leuchtturmswächter. Er macht einen folgenschweren Schritt der für immer verborgen bleibt.  Auch die Mutter akzeptiert die Sache, obwohl sie des öftern eine Aussage macht, die Elisabeth doch sehr verwundert. Dann finde Elisabeth bei Streifzügen über die Insel auch noch ihr eigenen Grab.  Sie sagt aber ihren Eltern nichts über diese Entdeckung. Der Vater aber vertraut seine Tat nur seinen Tagebüchern an, die lange Jahre verschwunden sind. So bleibt das Geheimnis all die Jahre unentdeckt. Eine beeindruckende Geschichte die sehr dramatisch und spannend ist.

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    GlitasticBookss avatar
    GlitasticBooksvor 7 Monaten
    Dramatische Familiengeschichte

    Beim Stöbern auf dem Bloggerportal bin ich auf dieses Buch gestoßen und sowohl der Klappentext als auch das Cover haben mich sofort angesprochen. Das Cover ist wundervoll detalliert und nostalgisch gestaltet, weshalb es perfekt zur Geschichte passt.
    Das Licht der Insel erzählt die Geschichte der Zwillingsschwestern Elizabeth und Emily, deren Vater Leuchtturnwächter ist und wie ihr Leben bereits früh eine unschöne Wendung hinnimmt, bevor sie das auch nur realisieren können.
    Einerseits wird aus der Perspektive der mittlerweile im Altenheim lebenden Elizabeth und der Jugendlichen Morgen erzählt, die  dort Sozialstunden ableistet. Die beiden treffen aufeinander und Morgan soll ihr die Tagebücher ihres Vaters vorlesen. Damit hofft Elizabeth Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, aber dass die beiden Frauen, die zunächst nicht unterschiedlicher sein könnten, mehr verbindet als ein tägliches Treffen, wird im Laufe des Buches klar. Auch entsteht zwischen Morgan und Elizabeth eine Freundschaft, die man so anfangs nicht erwartet hätte.
    Bei Elizabeths Perspektive wechselt man zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was einen tollen Eindruck von den Schicksalsschlägen vermittelt, mit denen Elizabeth und ihre Familie umgehen müssen.
    Auch wenn mir der Einstieg in das Buch recht schwer fiel, konnte ich mich gut in Morgan einfühlen und mochte ihre etwas rebellische Art. Doch kaum fielen die ersten Hinweise auf Familiengeheimnisse, nahm es an Spannung zu, sodass mich das Buch vor allem gegen Ende fesseln konnte. Ich wollte unbedingt wissen, was in Elizabeths Vergangenheit vorgefallen war und was all die Hinweise zu bedeuten hatten.
    Der Schreibstil der Autorin war sehr erzählerisch, was leider dazu führte, dass es teilweise langatmig und ohne direkte Rede war. Aber gleichzeitig hat Jean E. Pendziwol die Umgebung der Insel, das Wetter und die Gefühle der Charaktere so tiefgründig, authentisch und auch melancholisch beschrieben, dass der Schmerz an die Vergangenheit sehr gut verdeutlicht wurden.
    Fazit: Der Anfang gestaltete sich etwas langatmig, aber je mehr man über Elizabeths Vergangenheit erfährt und  je mehr Geheimnisse gelüftet werden, desto spannender wird es. Das Ende war überhaupt nicht durchschaubar und bis zur letzten Seite werden immer noch Geheimnisse aufgedeckt. Alles in allem sehr dramatische, melancholische Geschichte, deren Schmerz greifbar ist.

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    SophieNdms avatar
    SophieNdmvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Gefühlvoller Familienroman, leider wenig Spannung vorhanden
    Das Licht der Insel

    Inhalt:
    Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der rauen Einsamkeit des Lake Superior auf.
    Ihr Vater ist Leuchtturmwärter auf Porphyry Island, einer kleinen, sturmumtosten Insel.

    Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht – doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder.
    Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich.

    Doch dann setzt ein schreckliches Ereignis der Idylle für immer ein Ende.

    Siebzig Jahre hat Elizabeth nicht mit ihrem Bruder gesprochen, als am Ufer des Sees Charles' Boot angespült wird.
    Von ihm fehlt jede Spur, doch sie weiß, dass es nur einen Ort gibt, zu dem er unterwegs gewesen sein kann.

    Nur was hat ihn nach all den Jahren dazu gebracht, nach Porphyry zurückzukehren?

    Meine Meinung:
    Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt.
    Morgan schildert die Ereignisse der Gegenwart und Elisabeth bzw. die Tagebücher ihres Vater erzählen die Vergangenheit.
    Der Perspektivenwechsel hat den Roman sehr abwechlungsreich und angenehm leserlich gestaltet.

    Morgan war mir trotz ihres naiven Verhaltens ziemlich sympathisch und auch mit Elisabeth konnte ich mich identifizieren.
    Die Beziehung der Beiden zueinander fand ich etwas weit hergeholt und ein wenig kitschig.

    Die Tagebucheinträge haben viel von dem Alltag der Familie berichtet und waren aber trotzdem nicht langweilig. Ich fand es gut dass die Einträge recht kurz gefasst waren.

    Das Ende bzw. die Auflösung fand ich nicht vorhersehbar und gut gemacht.
    Irgendwie hat mir nur das gewisse Etwas gefehlt. Die Story war okay aber nicht übermäßig spannend und auch teilweise etwas langatmig.

    Trotz der Aufklärung am Ende hatte ich noch einige offene Fragen, was mir nicht so gut gefallen hat.

    Der Schreibstil von Jean E. Pendziwol war angenehm einfach gehalten und auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen, dass sich das Buch schnell lesen ließ.

    Fazit:
    Ein netter Roman mit sympathischen Protagonisten. All zuviel Spannung darf man hier nicht erwarten, dennoch war die Geschichte unterhaltsam.

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    Rosenmadls avatar
    Rosenmadlvor 7 Monaten
    Geschwollener Schreibstil, gefühlskalte Protagonisten

    Inhalt:


    Die Zwillingsgeschwister Emily und Elizabeth wachsen mit ihren Brüder Peter und Charlie auf Porphyry Island auf. Ihr Vater ist der dortige Leuchtturmwärter. 

    Emily ist eher in sich gekehrt und spricht kein einziges Wort, während Elizabeth die Verantwortung für sie übernimmt. Die beiden sind unzertrennlich und ihr Bruder Charlie gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit. Bis eines Tages ein fürchterliches Ereignis dazu führt der wunderbaren Idylle ein jähes Ende zu setzen. 


    Siebzig Jahre später und immer noch kein Wortwechsel zwischen Elizabeth und ihrem Bruder Charlie. Sein Boot wurde angeschwemmt und die inzwischen alte Dame geht davon aus, dass er sicher auf dem Weg nach Porphyry war. Doch was wollte er dort nach all den Jahren? 



    Meine Meinung: 


    "Das Licht der Insel" ist ein Roman, der mir persönlich aufgezeigt hat, dass ich in meinem Lieblingsgenre nicht immer willkommen bin. Der Schreibstil der Autorin hat mich regelrecht überrannt und ich konnte manchmal gar nicht den niedergeschriebenen Worten folgen. Auch habe ich die Warmherzigkeit vermisst, welches gerade in solchen Romanen sehr oft zu finden ist. 


    Die Geschichte selbst konnte mich auch nicht überzeugen, mir kamen viele Ungereimtheiten in den Sinn. Vor allen aber die Gefühlskälte der Eltern gegenüber ihren Kindern. Das Tagebuch des Vaters war ebenso voller Emotionslosigkeit, dass ich schon fast keine Lust mehr verspürte weiter zu lesen. 


    Morgan, das Mädchen ohne Perspektiven, die im Altersheim Elizabeth kennen lernt und urplötzlich herausfindet, dass sie indirekt mit ihr verwandt ist, verhielt sich meiner Meinung nach auch nicht regelkonform. Elizabeth selber verhielt sich nicht wie eine alte Dame, die ihr Leben lang fast nur Trauer empfand. 


    Ich wurde mit keinen der Protagonisten wirklich warm, niemand von ihnen konnte mich überzeugen und auch die Autorin leider ebenso wenig. Ein geschwollener Schreibstil, der zu weit abdriftet und Erzählungen, die mich langweilten. Sehr schade, denn ich fühle mich ansonsten sehr heimisch in diesem Genre. 



    Fazit: 


    Geschwollener, kaum überzeugender Schreibstil, ebenso wenig die Protagonisten, welche mir persönlich eher gefühlskalt herüberkamen. Das große Geheimnis kam erst zum Schluss und wer gleich zu Anfang Spannung erwartet, wird meiner Meinung nach eher enttäuscht zurück gelassen. Für mich ein kleiner Fehltritt, der mich kaum überzeugen konnte und deswegen kann ich auch nur 


    2 Sterne 


    vergeben ! 

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    booknerd84s avatar
    booknerd84vor 8 Monaten
    Ein unglaublich gefühlvolles und spannendes Familiendrama

    Titel: Das Licht der Insel Autorin: Jean E. Pendziwol Verlag: Penguin Verlag Seitenanzahl: 412  SeitenInhalt/Klappentext: 

    Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der Abgeschiedenheit von Porphyry Island auf, einer kleinen, sturmumtosten Insel inmitten des Lake Superior, wo ihr Vater der Leuchtturmwärter ist. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht, doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich - bis ein dramatisches Ereignis das Leben der Familie für immer aus den Fugen reißt. Fast ein ganzes Menschenleben später wird am Ufer ein Boot angespült und deckt die Geschichte auf, die jahrzehntelang in den Tiefen des Sees schlummerte.

    Mein Fazit: 

    Die Autorin hat mir ihrem Debütroman ein kleines Meisterwerk erschaffen. Ihr Schreibstil ist fesselnd und leicht zu lesen. Sie hat das Talent alles sehr detailreich zu beschreiben, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Das Buch hat mich wirklich begeistert und wird definitiv eines meiner Jahreshighlights 2018 werden. Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich wollte einfach alles über die Geheimnnisse wissen und was mit der Familie geschehen ist. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven und Zeiten erzählt. Einmal hätten wir die Perspektive von der Teenagerin Morgan, die Sozialstunden im Altersheim ableisten muss und dann noch die Perspektive von Elizabeth, die mittlerweile eine alte Frau ist. Zwischen den beiden entsteht eine wunderschöne, berührende Freundschaft, da Morgen Elizabeth aus den Tagebüchern von Elizabeth' Vater vorliest. Darüber hinaus erzählt Elizabeth auch noch sehr viel aus ihrer Vergangenheit was nicht in den Büchern steht. So erfährt man nach und nach alles über die Vergangenheit von Elizabeth und ihrer Zwillingsschwester Emily. 

    Besonders gut und faszinierend fand ich an dieser Handlung, dass es bis zum Ende hin so viele Geheimnisse gibt, die erst ganz zum Schluss aufgedeckt werden und den Leser total überrascht zurück lassen. Ich konnte dieses Buch auf jeden Fall nur schwer aus der Hand legen.

    Ich kann dieses Buch einfach jedem empfehlen, der gerne Romane über Familiengeheimnisse liest. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne!

    Liebe Grüße
    eure Jasmin (booknerd84)

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    L
    Liisaaa_thvor 8 Monaten
    Unglaublich Spannend!

    Cover: Es passt perfekt zu der Story. Der Leuchtturm begleitet einen von Anfang bis Ende in dem Buch mit und die Covergestaltung ist durch ihre detailreiche Arbeit wirklich wunderschön.


    Schreibstil: Die Autorin hat einen wirklich sehr angenehemen Stil zu schreiben. Ich konnte flüssig lesen und geriet nicht ins stocken. Teilweise war es vlt etwas langatmig und ohne viel wörtliche Rede, allerdings ist es auf die Erinnerungen zurückzuführen und darauf das eine der beiden Schwestern taubstumm ist.


    Meine Meinung: Das Buch hat mich umgehauen! Von Anfang an möchte man einfach wissen was dieser Familie passiert ist und man muss wirklich gar nicht lange warten. Viele Schicksalschläge mussten sie erleiden und doch haben sie es überlebt. Teilweise war es auch wirklich erschreckend wie skrupellos eine Mutter sein kann und wie grausam die Menschheit ist. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen weil es so spannend war und ich unbedingt alles erfahren musst. Das Buch springt dabei immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, da die alte Frau ihre Geschichte einem jungen Mädchen erzählt. Die Figuren waren wirklich super ausgearbeitet und der Leser konnte sich in alle Personen sehr gut reinversetzen. Am Anfang der Story hatte ich kurz ein kleines Problem die Namen zu sortieren, aber das hat sich sehr schnell wieder gegeben.

    All zu viel über die Handlung möchte ich gar nicht erzählen. Nur so viel: Bis zur letzten Seite gibt es Geheminisse die sich erst dann wirklich aufklären. Ganz besonders hervorheben möchte ich noch das man die Handlung wirklich nicht erahnen kann. Sehr oft hat man es in Büchern das man genau weiß was passiert und wie alles endet, aber das ist hier definitiv Fehlanzeige! Wirklich einfach beeindruckend dieses Buch.

    Fazit: Für alle die Geschichten über Geheimnisse lieben ist dieses Buch ein absolutes MUSS! Ich bin immer noch hin und weg...

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 9 Monaten
    Geschichte mit wenig ansprechenden Charakteren

    Die Geschichte umfasst das Leben einer Leuchtturmwächterfamilie. Sie leben bescheiden und unter erschwerten Bedingungen auf einer Insel. Nach Jahren wird Elisabeth, die nun in einem Heim lebt, an das Leben der Familie erinnert. Es kommen dabei nicht nur die schönen, sondern vielmehr die dunklen Seiten ihres Lebens an die Oberfläche. Es gibt Tagebücher, die bisher verschlossen waren. Doch nun tauchen sie auf und öffnen damit die Türen zur Vergangenheit und den Familiengeheimnissen.
    Die Verknüpfung von einer jungen Person aus der Gegenwart mit den Erinnerung einer älteren Frau ist als Romanvorlage nicht neu. Sie kann aber spannend sein. Diese Geschichte ist von der Idee her gut, aber die Charaktere bleiben distanziert. Man kommt als Leser nicht wirklich an sie heran. Irgendwie fühlt man sich als Beobachter, der nicht mit eingebunden wird. Aber genau dies möchte ein Leser, dabei sein und sich mittendrin fühlen, mit den Charakteren mitfühlen, mitfiedern und erleichtert aufatmen. Durch die spröden Charaktere wird dies leider verhindert.   Insgesamt ist die Geschichte gut und spannend bis zum leicht verwirrenden Ende, aber die Charaktere bleiben für mich eher emotionslos und somit nur schwer greifbar.

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