Jean Echenoz

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  • Rezensionen
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  • Der Beweis: Ein Biographie muss nicht 600 Seiten haben, um den Leser jmd. "kennenlernen" zu lassen

    Laufen
    Soeren83

    Soeren83

    02. May 2016 um 12:13 Rezension zu "Laufen" von Jean Echenoz

    Ich habe meine ganz persönliche Vorstellung von Emil Zatopek, die geprägt ist von Youtube-Videos seiner Siege, dem Besuch seines Museums in seiner Heimatstadt Koprivnice, wo auch mein Vater geboren wurde, und den Mythen rund um seine unmenschlichen Trainingsprogramme (x-Mal 400 Meter in Militärstiefeln). Dieses Gefühl trifft Jean Echenoz in seinem Büchlein punktgenau. Ich habe es in einem Tag verschlungen und sofort weitergereicht - an meinen Vater, einen anderen Emil aus Koprivnice.

  • Ironische Wanderungen in Zeit und Raum

    Die Caprice der Königin
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    23. April 2016 um 08:46 Rezension zu "Die Caprice der Königin" von Jean Echenoz

    Die Caprice der Königin - Jean Echenoz (Autor), Hinrich Schmidt-Henkel (Übersetzer) 144 Seiten, Verlag: Hanser Berlin (14. März 2016), 17,90 €, ISBN-13: 978-3446250727 Jean Echenoz ist einer der brillantesten Autoren der Gegenwartsliteratur in Frankreich. Jetzt legt er 7 Erzählungen vor. Sie spielen an sieben Erzählorten, von Suffolk über das antike Babylon bis zu Le Bourget, nahe Paris. Es sind sieben Wanderungen durch Zeit und Raum und Jean Echenoz sorgt für eine ironische Führung. Es sind sieben Miniaturen, in Fresko gemalt, ...

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  • Der erste Weltkrieg aus Soldatensicht

    14
    Saralonde

    Saralonde

    03. March 2016 um 15:03 Rezension zu "14" von Jean Echenoz

    An der französischen Westküste, 1914. Anthime ist mit dem Fahrrad unterwegs, als die Glocken zu läuten beginnen: Es ist Krieg. Schon am nächsten Tag werden er, sein Bruder Charles und weitere Kameraden in der Kaserne eingekleidet und sie marschieren los Richtung Ardennen. Was Anthime und Charles noch nicht wissen: Charles’ Freundin Blanche bleibt schwanger zurück. Iris Radisch nannte den 2012 erschienenen Roman von Jean Echenoz “Eines der allerbesten Bücher zum Ersten Weltkrieg” (Umschlagstext). Was Echenoz mit diesem Buch ...

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  • Lesen ja, kaufen (eher) nicht

    14
    Makollatur

    Makollatur

    06. October 2015 um 15:08 Rezension zu "14" von Jean Echenoz

    Der kurze aber dafür umso reichere Text über die Erlebnisse der Brüder Charles und Anthime in Frankreich zur Zeit des Ersten Weltkriegs hat mich beeindruckt. Auf eine sehr menschliche, dabei aber kühl-distanzierte Art und Weise wird hier das Leben und der Kampf ums Überleben in den Mittelpunkt gerückt. Der schwelende Konflikt der Brüder um die herzlich naive und anteilnahmslose Blanche, die tragikomischen Details über das Soldatenleben und die ohne jede Wertung versehenen Schilderungen von Leben und Tod machen "14" zu einem ...

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  • 14 von Jean Echenoz

    14
    mecedora

    mecedora

    Rezension zu "14" von Jean Echenoz

    "All das ist schon tausendfach beschrieben worden, vielleicht lohnt es gar nicht weiter, sich bei dieser stumpfsinnigen, stinkenden Oper aufzuhalten. Vielleicht ist es übrigens nicht einmal sehr nützlich oder treffend, den Krieg mit einer Oper zu vergleichen, schon gar nicht, wenn man kein besonderer Freund der Oper ist, obgleich der Krieg wie sie gewaltig ist, atemberaubend, exzessiv, voller quälender Längen, wie sie furchtbar viel Lärm macht und auf die Dauer meist auch ziemlich langweilig ist." (78/79) Doch, es lohnt, den ...

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    • 9
    Arun

    Arun

    30. October 2014 um 11:17
  • Der Krieg ist grauenhaft, das Leben geht weiter

    14
    Gruenente

    Gruenente

    20. July 2014 um 20:52 Rezension zu "14" von Jean Echenoz

    1914. Anthime hat einen freien Tag und macht eine kleine Radtour. Da härt er die Glocken läuten. Die Mobilmachung! Er und einige seiner Freunde, wie auch sein Bruder Charles, finden sich am nächsten Tag ein, um sich ordnungsgemäß zu melden. Ganz Frankreich ist überzeugt, dass der Krieg nur ein paar Wochen dauern wird. Charles hinterlässt die schwangere Blanche, Industriellentochter in die auch Anthime verliebt ist. Im Krieg sind nicht alle Soldaten gleich: außer den Rangunterschieden gibt es auch Unterschiede in der Todesart, ...

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  • Skurrile kleine Parabel

    Laufen
    Himmelfarb

    Himmelfarb

    19. July 2014 um 12:01 Rezension zu "Laufen" von Jean Echenoz

    Skurrile kleine Parabel zum Thema "Sport und Politik/ Diktatur". Echenoz beschreibt das in einer lakonischen Sprache, die ganz nebenbei den Individualismus Emil Zaropeks beschreibt. Die "tschechische Lokomotive" ist einem, dank ihrer Bescheidenheit und Kauzigkeit, sofort sympathisch, und man leidet mit Zatopek, wenn er während des Prager Frühlings kaltgestellt wird. Ein schönes, stilles Buch!

  • Leserunde zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs Dalloway
    aba

    aba

    zu Buchtitel "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf geht es weiter. Zur Ausgabe Mit seinen kühnen Sprüngen in die Bewusstseinsströme der Protagonisten zählt "Mrs Dalloway" längst zu den Klassikern der Moderne. Ob erotische Phantasien beim Einkauf in der Stadt, ob Todesängste oder die Erinnerung an alte Träume – was den Roman so einzigartig macht, ist Virginia Woolfs wacher Sinn für die Brüchigkeit unserer Existenz. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers ...

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    • 363
  • Der LovelyBooks Lesesommer 2014

    Lesesommer
    TinaLiest

    TinaLiest

    zu Buchtitel "Lesesommer" von LovelyBooks

    Pünktlich zum Ferienbeginn in einigen Bundesländern, haben wir uns für euch eine ganz besondere Aktion ausgedacht, die etwas Action in die faulen Sonnentage bringen soll: den LovelyBooks Lesesommer! 10 Wochen lang möchten wir mit euch unsere Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch verschiedene Aufgaben stellen, die ihr alle bis zum 14. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt (davon ausgeschlossen ist lediglich die 1. Aufgabe, die bis zum 31. Juli bearbeitet werden ...

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    • 3270
  • Kurz, prägnant, eindringlich, Echenoz.

    14
    VeraPestel

    VeraPestel

    Rezension zu "14" von Jean Echenoz

    Sturmgeläute am 01. August 1914. Mobilmachung. Anthime ist an diesem Samstag mit seinem Fahrrad unterwegs in der Vendée. Es ist heiß und windig. Die Menschen verlassen ihre Häuser und treffen sich in der Stadt. Echenoz schreibt: „Alle schienen sie höchst zufrieden über die Mobilmachung: fieberhafte Debatten, übertriebenes Lachen, Hymnen und Fanfaren, patriotische Rufe, von Gewieher unterlegt.“ Der Erste Weltkrieg beginnt. Anthime und seine vier Freunde werden einberufen. Die Männer werden in den Krieg geschickt und lassen sich ...

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    • 2
    Arun

    Arun

    08. June 2014 um 23:25
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