Jean Echenoz Am Piano

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Inhaltsangabe zu „Am Piano“ von Jean Echenoz

Max Delmarc, der erfolgreiche 50-jährige Pianist, hat noch 22 Tage zu leben. Aber für jeden großen Künstler gibt es ein Leben nach dem Tod, und war das Leben von Max nicht eher die Hölle? Die tägliche Angst vor dem gefräßigen Rachen des Pianos war ohnehin nur im Alkohol zu ertränken, und auf die Bühne musste er förmlich gestoßen werden, bevor er sein Publikum verzauberte. Ein Leben, ganz der Kunst gewidmet, ist wie eine Schattenexistenz, in der Frauen, beispielsweise, nur als Phantome auftreten. Nach einem nächtlichen Überfall landet Max im Purgatorium, das einem großstädtischen Krankenhaus zum Verwechseln ähnelt, und das Urteil wird gesprochen: Entlassung in ein neues Leben in einer paradiesischen Parklandschaft oder - wie für Max - in der "städtischen Zone", die Paris sein könnte und die wir Lebenden auch Hölle nennen.

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  • Rezension zu "Am Piano" von Jean Echenoz

    Am Piano

    Beagle

    10. February 2013 um 20:17

    Max – ein erfolgreicher Pianist und Neurotiker. Er neigt zu Alkoholismus vor seinen Auftritten, um damit seine Nervosität zu lindern. Ein Grund, warum ihm sein Konzertmanager einen „Aufpasser“ an die Seite gestellt hat. Aber auch das reale Leben neben seiner Musik lässt den 50-jährigen immer wieder scheitern. So erfolgreich, wie er als Musiker ist, so unbeholfen ist er als Mensch. Zusammen mit seiner Schwester Alice wohnt er in einer zweistöckigen Wohnung in Babes, einem bunten Stadtteil von Paris. Zu anderen Frauen hat er keinen Kontakt, was an seiner Schüchternheit liegt, nachdem er in seinen jungen Jahren die Liebe seines Lebens – Rose – an die große Welt verloren hat. Und auch die gutgekleideten Frau mit dem dicken Hund traut er sich lange nicht ansprechen. Bis hierhin ist „Am Piano“ noch eine ganz normale Geschichte über einen schrulligen Künstler. Doch, nachdem Jean Echenoz Max sterben lässt, gerät das Buch in einen Fantasieteil, der nicht mehr zu dem vorangegangenen passt. Daher stand ich auch der Erzählung mit geteilter Meinung gegenüber. Während der erste Teil ergreifend und einfühlsam gehalten war, konnte ich mit dem zweiten, als es um Max´ Wiedergeburt ging, nichts mehr anfangen.

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  • Rezension zu "Am Piano" von Jean Echenoz

    Am Piano

    Gruenente

    06. February 2012 um 13:57

    Max, ein erfolgreicher Pianist, lebt ein Leben in Angst. Er leidet sehr stark an Lampenfieber. Er wird wörtlich abends auf die Bühne gestossen. Ein kleines Alkoholproblem hat er auch. Und ein Problem mit verpassten Gelegenheiten. So träumt er immer noch von Rose, die er vor 30 Jahren kannte und sich nie getraut hat sie anzusprechen. Sein wie beiläufg vorbeiziehendes Leben nimmt ein jähes und gewaltsames Ende. Der Teil danach beschreibt das Leben nach dem Tod, in dem jeder in seiner eigenen "Hölle" lebt, auch wenn sie äusserlich gar nicht danach aussieht. Die etwas schräge Wendung in diesem sehr unterhaltsamen Roman ist traf mich sehr unvorbereitet, gibt dem ganzen aber einen etwas satirischen Charakter (Dean Martin als Zimmerkellner und Doris Day als Krankenschwester...). Die Sprache ist aber immer sehr leicht, fleissend, ironisch und mitreissend mit ein paar toll inszenierten Wendungen (z.B. die Aufdeckung von Alices Identität, oder die Wandlung zum Hausmann) aber mit einem ersnten Hintergrund und für mich mt der Mahnung gute gelegenheiten einfach zu nutzen und nicht sein Leben ständig bestimmen zu lassen.

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