Jean Francis Schwanentanz

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Inhaltsangabe zu „Schwanentanz“ von Jean Francis

Die Sídhe nannten sich das Feine Volk aus den Hügeln. In vergangenen Zeiten sprach man nur im Flüsterton über sie. Im Mondschein kamen sie in die Dörfer und raubten den Frauen die Ehegatten aus den Betten und die Söhne aus den Wiegen. Als Liebessklaven mussten Menschenmänner die unersättliche Lust der Sídhefrauen stillen. Aber dann verschwand das Feine Volk. Ging zurück nach Avalon. So heißt es in den Legenden. Heute weiß niemand mehr, dass eine von ihnen zurückblieb. Brandon Cnocach, der ranghöchste Krieger der Sídhefürstin Cara, hat längst vergessen, wie viele Fluchtversuche hinter ihm liegen. Caras Bann dominiert seinen Körper sowie seinen Geist, trotz seines Freiheitsdrangs ist er ihr hörig. Erst Suzanna, eine Balletttänzerin aus London, deren Hingabe der junge Krieger fordert, verleiht ihm neuen Mut. Doch Mut allein ist im Kampf gegen eine Sídhefürstin sehr, sehr wenig … Jean Francis legt mit „Schwanentanz“ eine ganz besonders reizvolle Mischung aus Dark Fantasy, düsterer Erotik und Spannung vor.

Düster erotische & spannend kurzweilige Unterhaltung! Die Charaktere sind sehr gelungen & geben einige witzige Kommentare ab. :D Empfehlung!

— Tini_S

Das Buch ist ... heiß!

— Elwe

Ab den 11.11.2011 mach die Lesegruppe Vamps und mehr hier bei Lovelybooks eine Leserunde zu diesem Buch. Die Autorin Jean Francis wird diese auch begleiten. Jeder der interesse hat ist herzlich eingeladen!

— Vampir-Fan

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    Schwanentanz

    MamaBuecherschrank

    10. March 2014 um 20:22

    Suzanna ist eine berühmte Ballerina. Leider hat ihre Karriere ihren Tribut in Form eines kaputten Knies gefordert. Jetzt will sie weit ab von London in einem irischen "Kaff" eine Auszeit nehmen und hat ein herunter gekommenes Haus gemietet. Allerdings gelingt es ihr weder die Spinne aus de Küche noch diesen seltsamen Kerl aus ihrem Garten zu vertreiben. Aber eigentlich will sie diesen Mann, der sich als Brandon vorstellt auch gar nicht wirklich vertreiben, weil er sie irgendwie fasziniert. Dabei ahnt sie nicht, dass es sich bei ihm um einen Krieger der letzten Sídhe-Fürstin handelt, was auch bedeutet, dass er dieser mit seiner Manneskraft zu dienen hat. Je mehr Suzanna über Brandon erfährt, desto wilde ist sie entschlossen, ihn aus den Fängen der Fürstin zu befreien.  Ich fühlte mich bei der Geschichte bestens unterhalten, auch wenn man hier natürlich keine Meisterleistung der Weltliteratur erwarten sollte. Aber es gab hier doch so einiges, was ich als positiv bewerte: Sicherlich lebt die ganze Geschichte von ihren Sexszenen, aber es war wirklich angenehm, dass es hier zusätzlich eine recht interessante Handlung gab. Die Idee, Erotik mit der irischen Sagenwelt zu verbinden gefiel mir. Positiv fand ich auch, dass sämtliche männliche Charaktere eben keine übermächtigen Superhelden waren. Streng genommen haben die Männer in diesem Buch nicht wirklich viel zu lachen. Auch der lockere Erzählstil der Autorin gefiel. Ganz besonders diese amüsanten Metaphern, die hier immer wieder mit einflossen wie die "Schlange mit Darmverschluss" Gerade in diesem Genre finde ich es sehr schwierig, die richtigen Ausdrücke zu wählen ohne dabei vulgär oder zu verklemmt zu werden. Auch das ist hier wunderbar gelungen.  Die Sexszenen selber? An sich ist das generell immer Geschmackssache. In diesem Fall darf man als Leser nicht zu zart besaitet sein, müssen doch die Männer hier ganz schön leiden. Doch sind es hier keine devoten Masochisten, die um Schläge betteln sondern eher versklavte, die bei der Behandlung Wut, Angst usw. empfinden. Kurz gesagt, es ist komplett anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Liebe Kin... äh Leute, bitte nicht unbedingt zu Hause nachmachen, sonst könnte es üble Verletzungen geben.   Wofür ich den Punktabzug gebe: Zum einen war mich manches dann doch zu überzogen, und gegen Ende flachte auch der Schreibstil ein wenig ab. Aber eine Sache hat mich doch ganz gewaltig genervt: kommt eine erotische Geschichte eigentlich nie ohne Klischees aus? Ok, die Sache mit der Spinnenphobie verzeihe ich ja noch. Schließlich wäre eine Ballerina, die sich eine Boa Constrictor als Haustier hält nicht unbedingt glaubwürdiger. Aber warum müssen die Sandalen eigentlich immer von Prada sein. Oder warum muss das zumindest betont werden? Oder ist ein iPhone das einzige, was wirklich standesgemäß für eine Ballerina ist? 

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  • Schwanentanz

    Schwanentanz

    Tigerbaer

    01. March 2014 um 16:10

    Die Geschichte hat lange in mir nachgehallt und mich fasziniert, trotzdem sind mir nicht so recht die passenden Worte für eine Rezi eingefallen. Auch jetzt will es mir nicht so recht gelingen. „Schwanentanz“ entwirft eine düstere und doch auch sehr fantasievolle Szenarie, in der auch die Charaktere anfangs mehr Schatten als Licht werfen und deshalb nicht von Beginn an sympathisch sind. Jede Figur ist in sich sehr komplex und es gibt auf den ersten Blick keine Unterscheidung zwischen „Gut&Böse“. Garniert wird die spannende Handlung mit düsterer Erotik, die mich teilweise abgeschreckt und dann auch wieder fasziniert hat. Die Autorin hat mich mit ihrer außergewöhnlichen Art zu schreiben total gefangen genommen und die reizvolle Mischung in „Schwanentanz“ hat mich die Welt um mich herum vergessen lassen. 208 Seiten sind definitiv zu kurz ;-) PS: Jean Francis ist übrigens das Pseudonym von Jennifer Benkau.

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  • Schwanentanz

    Schwanentanz

    Secret-Eden

    12. February 2014 um 19:32

    ch muss gestehen an „Schwanentanz“ von Jean Francis bin ich sehr skeptisch heran gegangen, denn der Klappentext schreckt in meinen Augen mit Wörtern wie „Liebessklave“ sehr ab. Trotz dem habe ich mich an den erotischen Fantasy Roman heran gewagt. Der Roman beginnt direkt mit einem sehr prägenden Satz „Langsam ließ der Schmerz nach.“ und beschriebt recht ausführlich und detailliert wie ein Mann „Brandon“ lust- und schmerzvoll von besagter Cara misshandelt wird. Ganz ehrlich, bei dieser Scene hatte ich überlegt aufzuhören, denn es war absolut nicht meins. Aber ich habe weiter gelesen und meine Meinung zu dem Buch dann noch einmal überdenken müssen. Der Spannungsverlauf steigt kontinuierlich an und hält einen ziemlich am Ball, auch wenn der Roman relativ oberflächlich bleibt. Wodurch er aber ziemlich besticht ist der gut recherchierte Hintergrund, denn die Sídhe von denen „Schwanentanz“ erzählt sind wahrhafte Sagenfiguren aus Irland und auch der Aberglaube sie würden Kinder aus den Betten klauen hat dort seinen Ursprung. Die Charaktere sind trotz der geringen Seitenanzahl mit genügend Tiefgang für einen Erotikroman und auch der ausgeshcmückte Schreibstil von Frau Francis ist sehr überzeugend. Fazit:   Wer also knisternde Erotik mit einem Schuss Fantasy mag und nichts gegen etwas „schmerzvollere“ Sex-Praktiken hat, hat hier einen gut recherchierten Roman mit interessanten Protagonisten. Es gibt einen Punkt Abzug von mir, da ich mir gewisse Scenen subtiler gewünscht hätte.

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  • Eine wunderschöne Fantasy Geschichte, mit dem gewissen erotischen Prickeln!

    Schwanentanz

    Lielan

    30. December 2013 um 01:26

    Den Leser erwartet in Jean Francis "Schwanentanz" eine wunderschöne, erotische, magische Liebesgeschichte und ein Eintauchen in eine dem Menschen verborgene, sehr gefährliche Welt. Jean Francis ist ein Pseudonym von Jennifer Benkau und wieder einmal durfte ich feststellen, wie vielseitig diese grandiose Autorin doch ist. Von erotischen Romanen, über romantische Jugendbücher, hinzu düsteren, brutalen Dystopien, sie kann wirklich jedes Leserpublikum und jeden Geschmack begeistern. So auch mich, bisher konnte die Autorin mich immer wieder fesseln, zum Lachen bringen, aber auch einige Tränchen gingen schon auf ihr Konto und ihre romantischen, erotischen Szenen sind einfach nur zum Aufseufzen schön. In "Schwanentanz" offenbart Jean Francis dem Leser eine ganz besondere, magische Welt: Die Welt der Sídhe, dem Feinen Volk. Genauso wie man sich diese Feen (Elfen) ähnlichen Wesen bereits in seiner Kindheit vorstellt und vor denen bereits in jedem Buch gewarnt wird, werden sie auch in "Schwanentanz" beschrieben. Jedes Kind weiß, dass diese Wesen hinterlistig, eigennützig, sehr gerissen und für die eigene Bespaßung auch schon einmal sehr mordlüstig und brutal sind. Genauso hat auch Jean Francis ihre Sídhe geschaffen, nur mit einem klitzekleinen Unterschied. Es gibt nur eine Person die all diese Eigenschaften vereinnahmt. Nur Cara, die Sídhe-Fürstin ist fürchterlich grausam, um ihres Eigennutzes wegen. Natürlich ist sie dem Leser gleich unsympatisch und von Kapitel zu Kapitel kann sie noch mehr negative Sympathiepunkte sammeln. Cara entführt männliche Kinder schon beinahe aus der Kinderkrippe und formt sie zu ihren Gunsten zu ihren eigenen, unterwürfigen Soldaten. Natürlich spielt sobald der jeweilige Knabe ein gewisses Alter erreicht hat auch Erotik, sehr, sehr düstere und brutale Erotik eine große Rolle im Alltag der Sídhe-Fürstin.  Auch Brandon ist einer von Caras Kriegern und musste ein solches Leben und solche Torturen über sich ergehen lassen. Natürlich empfindet der mittlerweile erwachsene, sehr gut bestückte, junge Mann und durchtrainierte, starke Krieger, nicht unbedingt romantische Gefühle für seine Peinigerin und hätte Cara nicht ihre ganz besondere Magie, hätte Brandon sie wahrscheinlich schon längst umgebracht (wirklich schade, denn so wäre dem Leser einiges an geballter Eitelkeit und kaum zu ertragender Überheblichkeit entgangen). Brandon wäre wahrscheinlich noch 100 Jahre im Sídhe-Reich vor sich hin verottet, wäre er nicht durch Zufall über eine zierliche, anziehende, junge Frau gestolpert. Suzanna, eine leidenschaftliche Balletttänzerin, kann durch eine Verkettung schicksalhafter Zustände (wie das nun mal immer so im Leben ist) ihre größte Liebe und gleichzeitig ihren hart erkämpften Beruf, das Balletttanzen, nicht mehr ausüben. Natürlich bricht für die junge Frau eine Welt zusammen und verständlicherweise möchte sie das Leben, dass sie so sehr an den Schmerz, immer wieder erinnert, verlassen. Umso praktischer, dass eine Freundin ein Häuschen mitten im Nirgendwo besitzt und ihr zum verrübergehenden Wohnen anbietet. Und so verlässt Suzanna London und startet in ein turbulentes, rasantes, sehr leidenschaftliches neues Leben, dass ihr Dinge und Momente offenbart, die sie sich nicht einmal im Traum vorstellen konnte. Eine wirklich wunderschöne Fantasy Geschichte, mit dem gewissen erotischen Prickeln. Jean Francis weiß schon, wie sie ihre Leser berührt. Definitiv lesenswert!

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  • Schwanzentanz - Jean Francis

    Schwanentanz

    DeneraX

    07. August 2013 um 17:58

    Meine Meinung Leider animiert mich dieses Buch zu diversen Vergleichen. Es tut mir ja wirklich leid, aber die ganze Story erinnerte mich sehr stark an die Firebrand-Serie von Elisabeth Naughton, deren ersten beiden Teile in der Lust de Lyx - Reihe erschienen sind. Auch die Qualität der Geschichte erinnerte sehr stark an diese Kurzgeschichten, die für 2,99 € zu erwerben sind. Aber der Preis eines Schriftstücks sagt ja bekanntlich nicht viel über die Qualität des Inhalts aus. Trotzdem: "Schwanentanz" war leider kein wirklich zufriedenstellendes Erlebnis für mich. Während mir Suzanna noch ganz symphatisch war, konnte ich mit Brandon überhaupt nichts anfangen. Die Geschichte seines besten Freundes Aiden, der ebenfalls unter Caras Herrschaft lebt, hatte leider überhaupt keine Möglichkeit, um richtig wirken zu können. Das Ganze wirkt wie ein wackeliges Geflecht, dessen Einzelteile sich gegenseitig abstoßen und nicht zusammen arbeiten, wie sie es eigentlich sollten. Ein großer Pluspunkt war die düstere – mystische Stimmung, die von der Autorin von Anfang bis Ende gehalten werden konnte. Ein weiterer Pluspunkt sind die Nebencharaktere, die etwas lockere Abwechslung in das Geflecht bringen, das ansonsten sehr gezwungen wirkt. Schön war hier, dass verschiedene Aspekte der Legenden rund um die „guten Nachbarn“ mit in die Geschichte eingeflossen sind. So hatten die Anwohner z.B. verschiedene Geschichten über das Feenvolk parat und auch völlig unterschiedliche Varianten mit diesen umzugehen. Tatsächlich gibt es aber gar kein Feenvolk in diesem Buch, sondern nur eine gute Nachbarin, nämlich Cara die Fürstin aus den Hügeln, die sich mit ihren menschlichen Kriegern und den Gnomen umgibt, die sie mit ihrer grausamen Magie beherrscht. Die erwähnten Gnome waren für mich das Beste der Story. Mit ihrer quirligen und gleichzeitig mürrischen Art, der eigenen Art zu sprechen, waren die kleinen Knirpse definitiv mein Highlight. Von Dwyn und Co. hätte ich gerne noch viel mehr gelesen. "Mylady ist unzufriedenböse", knurrte Dwyn. Warum der Titel des Buches „Schwanzentanz“ lautet, erfährt man eigentlich erst gegen Ende, bzw. ab da macht der Titel dann erst Sinn. Für mich war das eine der wenigen Sachen die wirklich gut umgesetzt waren – Der Schwanentanz. Die erotischen Szenen, egal ob zwischen Sidhe-Fürstin und ihren Kriegern, oder den beiden Protagonisten, fehlte eindeutig die Sinnlichkeit, daher wirkten auch diese irgendwie absolut fehl am Platz. Fazit/Wertung 3/5 Sternen für ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte, aber durch einige Einflüsse, witzige Ideen, düstere Stimmung und einen sehr angenehmen Schreibstil trotzdem gut zu lesen war. Aufgrund der Emotionen, die bei mir einfach nicht ankamen, konnte mich die Autorin mit "Schwanzentanz" nicht in ihren Bann ziehen.

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  • [ Rezension ] Schwanentanz

    Schwanentanz

    SariSunshine

    24. July 2013 um 14:12

    Kurzbeschreibung: Die Sídhe nannten sich das Feine Volk aus den Hügeln. In vergangenen Zeiten sprach man nur im Flüsterton über sie. Im Mondschein kamen sie in die Dörfer und raubten den Frauen die Ehegatten aus den Betten und die Söhne aus den Wiegen. Als Liebessklaven mussten Menschenmänner die unersättliche Lust der Sídhefrauen stillen. Aber dann verschwand das Feine Volk. Ging zurück nach Avalon. So heißt es in den Legenden. Heute weiß niemand mehr, dass eine von ihnen zurückblieb. Brandon Cnocach, der ranghöchste Krieger der Sídhefürstin Cara, hat längst vergessen, wie viele Fluchtversuche hinter ihm liegen. Caras Bann dominiert seinen Körper sowie seinen Geist, trotz seines Freiheitsdrangs ist er ihr hörig. Erst Suzanna, eine Balletttänzerin aus London, deren Hingabe der junge Krieger fordert, verleiht ihm neuen Mut. Doch Mut allein ist im Kampf gegen eine Sídhefürstin sehr, sehr wenig ... Rezension: Schwanentanz ist mit knapp 200 Seiten ein eher kurzer Roman mit erotischen sowie fantastischen Elementen. Die Handlung selbst ist neben den erotischen Szenen nicht zu kurz gekommen. Das Hauptaugenmerk liegt aber - ganz klar - bei den Sinnesfreuden, teils sehr herb und direkt beschrieben, teils angenehm prickelnd. Die natürlich reichlich vorkommenden Sex-Szenen waren deutlich beschrieben, wirkten auf mich aber an keiner Stelle vulgär im Sinne von abstoßend, auch wenn gerade die Szenen, in denen Cara ihre Männer mit Magie beeinflusst und sie ihr hörig sind, gewöhnungsbedürftig sind. Die Charaktere sind unterschiedlich ausgearbeitet und ziemlich platt - so will Cara, eigentlich nur alle unterwerfen, Brandon aus der Gefangenschaft und möglichst viel Sex und Suzanna wikrt selbst am Ende des Romans als wüsste sie nicht, wo sie da gelandet ist. Ich denke, die Autorin hat ihr Hauptmerkmal auf den erotischen Teils des Romans gelegt und versucht darum herum eine fantasievolle Atmosphäre zu zaubern, was ihr leider nicht zu hundertprozent gelungen ist. Die Idee gefällt mir eigentlich ganz gut, weist aber ein paar grundsätzliche Mängel auf. Das Ende des Romans ist so geschrieben, dass ein zweites Buch möglich, aber nicht zwingend erforderlich ist. Meiner Meinung nach wäre eine Fortsetzung keine schlechte Idee, da man so auf die fehlenden Charaktereigenschaften eingehen könnte. Wären die Charaktere besser ausgearbeitet gewesen und die Story an einigen Stellen besser durchdacht gewesen, hätte der Roman sicher eine bessere Wertung von mir erhalten - so vergebe ich 3 von 5 Sternen. Fazit: Auf knapp 200 Seiten wird eine spannende Geschichte erzählt, die zwar voller Erotik steckt, aber nicht nur von Sexszene zu Sexszene springt, sondern eine durchaus interessante Handlung aufweist. Wer gerne mal einen Fantasy-Erotik-Roman lesen möchte, könnte zu diesem Werk greifen.

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  • Schwanentanz

    Schwanentanz

    anell

    20. March 2013 um 09:42

    Die Karriere von Ballerina Suzanna ist zu Ende. Ihr Knie ist wegen eines Unfalls steif, Aussicht auf Heilung dahin. Aber anstatt in Depressionen zu verfallen, setzt sie sich ins Haus einer Freundin nach Irrland ab. Nachdenken. Entspannen. Das Haus entpuppt sich als heruntergekommenes Spinnenkönigreich. Und schon in der ersten Nacht (die sie gänzlich ohne elektrisches Licht und Heizung verbringen muss) fallen ihr die seltsamen Lichter auf, die um die große Eiche im Karten herumschwirren. Was Suzanne nicht weiß. Unter der Eiche im Garten befindet sich der Síd (Feenhügel) von Sídhefrüstin Cara. Von ihren eigenen Leuten aus Avalon verbannt, hat diese vor Jahren beschlossen auf stur zu schalten. Gemein und jähzornig, wie sie nun mal ist, stiehlt sie den Menschen ihre Söhne und macht sie sich zu (Sex)Sklaven. Unter den Geraubten ist auch Brandon, der ausgeschickt wird, um den Menschen aus dem Haus zu vertreiben, bevor er auf die grandiose Idee kommt die Eiche zu fällen und stattdessen einen Swimmingpool dahin zu bauen. Dumm nur, dass Brandon etwas für Suzanne übrig hat und er dank ihr wieder an Flucht denkt. Schwanentanz ist ein toller Roman. Erotisch. Eindeutig, aber niemals vulgär. Spannend. Mit Action und einer gut durchdachten Story. Suzanna als Heldin hat mir sehr gut gefallen. Sie ist mutig, gerade aus, nicht auf den Mund gefallen und witzig. Brandon. Ja Brandon war der Grund für mein zweitägiges Dauergrinsen. Die Autorin lässt nichts, aber auch wirklich nichts aus, um ihn und die anderen Männer so richtig, nach Strich und Faden zu quälen (ich gebe zu, manches war hart an der "och das nicht auch noch" Augenrollgrenze) aber summa sumarum, war es einfach nur Spaß zu lesen, wie gemein und manipulativ Cara ist. (Und mal im Ernst, starke Kerle mal so richtig schwach zu erleben, dafür leben wir Mädels doch ;)) Die erotischen Szenen waren, wie oben schon gesagt, gut ausgearbeitet. Das Buch hat eine richtige Story und ist nicht wie viele dieser "erotischen Romane" nur Sex mit einer an der Haaren herbeigezogenen Geschichte zwischen den einzelnen Bettszenen. Leseempfehlung? Aber sicher doch!

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  • Schwanentanz

    Schwanentanz

    anell

    20. March 2013 um 09:39

    Die Karriere von Ballerina Suzanna ist zu Ende. Ihr Knie ist wegen eines Unfalls steif, Aussicht auf Heilung dahin. Aber anstatt in Depressionen zu verfallen, setzt sie sich ins Haus einer Freundin nach Irrland ab. Nachdenken. Entspannen. Das Haus entpuppt sich als heruntergekommenes Spinnenkönigreich. Und schon in der ersten Nacht (die sie gänzlich ohne elektrisches Licht und Heizung verbringen muss) fallen ihr die seltsamen Lichter auf, die um die große Eiche im Karten herumschwirren. Was Suzanne nicht weiß. Unter der Eiche im Garten befindet sich der Síd (Feenhügel) von Sídhefrüstin Cara. Von ihren eigenen Leuten aus Avalon verbannt, hat diese vor Jahren beschlossen auf stur zu schalten. Gemein und jähzornig, wie sie nun mal ist, stiehlt sie den Menschen ihre Söhne und macht sie sich zu (Sex)Sklaven. Unter den Geraubten ist auch Brandon, der ausgeschickt wird, um den Menschen aus dem Haus zu vertreiben, bevor er auf die grandiose Idee kommt die Eiche zu fällen und stattdessen einen Swimmingpool dahin zu bauen. Dumm  nur, dass Brandon etwas für Suzanne übrig hat und er dank ihr wieder an Flucht denkt. Schwanentanz ist ein toller Roman. Erotisch. Eindeutig, aber niemals vulgär. Spannend. Mit Action und einer gut durchdachten Story. Suzanna als Heldin hat mir sehr gut gefallen. Sie ist mutig, gerade aus, nicht auf den Mund gefallen und witzig. Brandon. Ja Brandon war der Grund für mein zweitägiges Dauergrinsen. Die Autorin lässt nichts, aber auch wirklich nichts aus, um ihn und die anderen Männer so richtig,  nach Strich und Faden zu quälen (ich gebe zu, manches war hart an der "och das nicht auch noch" Augenrollgrenze) aber summa sumarum, war es einfach nur Spaß zu lesen, wie gemein und manipulativ Cara ist. (Und mal im Ernst, starke Kerle mal so richtig schwach zu erleben, dafür leben wir Mädels doch ;)) Die erotischen Szenen waren, wie oben schon gesagt, gut ausgearbeitet. Das Buch hat eine richtige Story und ist nicht wie viele dieser "erotischen Romane" nur Sex mit einer an der Haaren herbeigezogenen Geschichte zwischen den einzelnen Bettszenen. Leseempfehlung? Aber sicher doch!

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  • Rezension zu "Schwanentanz" von Jean Francis

    Schwanentanz

    Sky

    18. January 2013 um 18:51

    Die Sídhefürstin und ihre Sklaven Nach ihrem Unfall steht die Karriere der bekannten Londoner Balletttänzerin Suzanna auf der Kippe. Ihr Bein, früher so grazil, scheint nur noch den einfachsten Bewegungen, der einst so talentierten Ballerina, ausführen zu können Für die Londoner Presse scheint sie ein gefundenes Fressen und so beschließt sie, ihre wackelnde Karriere und die Schlagzeilen der Boulevardblätter hinter sich zu lassen, um in Irland Ruhe vor den Ereignissen zu finden. Doch dort angekommen, beginnt schon die erste Katastrophe: Das Cottage, das ihre Freundin aus Irland ihr bereit gestellt hat, hat die Jahre, in denen es leer gestanden hat, gelitten und scheint mehr eine Ruine, als eine Erholungsoase. So bleibt ihr nichts anders übrig, als das von Spinnenweben überzogene Gebäude Grund zu reinigen, bevor sie überhaupt etwas Unternehmen kann. Aber bald scheint das verschlafene Dorf weit mehr zu verbergen als es scheint. Als ein unbekannter, leicht ungepflegt wirkender Mann in ihrem Garten auftaucht, um die Blume zu retten, die sie schon pflücken wollte, traut sie ihren Augen nicht. Zuerst scheint er für sie völlig übergeschnappt, doch bald scheint sie ihm vollkommen verfallen zu sein. Er löst eine Anziehungskraft aus, derer sie sich nicht mehr entziehen kann. Wer ist dieser mysteriöse Mann, der sich Brandon nennt? Woher kommt er? Plötzlich scheinen Irland Mythen Wirklichkeit zu werden. Oder sind es nur die Dorfbewohner, die ihrem Aberglauben nacheifern? Unter dem Pseudonym Jean Francis versteckt sich die renommierte Autorin Jennifer Benkau, die mit „Schwanentanz“ einen erotischen Roman voller irischer Mythengestalten, prickelnder Erotik und einer starken Protagonistin geschaffen hat, der mit allen Wassern gewaschen ist. Sie greift sich die Sídhe heraus, einem Art Feenvolk, welches in Irland seinen Glauben hat. Sie leben im Síd, einem Ort, der parallel oder unterirdisch zu unserer Welt ist. In diesem Fall ist die Sídhefrau, die Königin eines Volkes, die sich Sexsklaven hält und sich Menschen holt, derer sie mit Hilfe eines Steins an sich bindet. So ist auch Brandon an sie gebunden und muss ihrer gehorchen. Dieses Konzept verknüpft Jean Francis mit der Geschichte der Ballerina, die nach Irland kommt um sich von ihrem Unfall zu erholen. Denn zwischen Brandon und Suzanna entbrennt eine heiße Leidenschaft, sodass sie ihre Finger nicht mehr von sich lassen können. Durch die Kombination von irischen Mythen und deren sexuellen Erweiterung, entwickelt sich ein Roman, der mit erotischen Szenen nicht geizt. Einerseits sind sie sinnlich, niemals blumig und voller Leidenschaft. Andererseits haben sie viel Härte und es wird nicht mit animalischem Sex gespart. Wer nette Beschreibungen und Kuschelsex erwartet, ist ihr an der falschen Stelle. In „Schwanentanz“ geht es ordentlich zur Sache, manchmal handfest, aber trotzdem niemals ohne Gefühle. Mit gekonnter Feder beschreibt die Autorin die erotischen Szenen mit viel Leidenschaft und noch größer Lust. Sie fügen sich in die Handlung ein, spielt mit erotischen Phantasien und schafft mit ihrem Schreibstil eine dichte Handlung, derer man sich nur schwer wieder entziehen kann. Denn die Entwicklung zwischen den Paar Brandon und Suzanna, deren Problematiken rund um die Sídhefrau, die ihn in seiner Gewalt hat, lesen sich voller geladener Spannung, wodurch die Seiten nur dahinfliegen. Unterwerfung spielt darum auch immer wieder eine Rolle in diesem Roman und speziell in den Szenarien rund um die Sídhefürstin, sodass auch Konstellationen entstehen, die so manchen Leser abschrecken könnte. Es bleibt die eine oder andere Stelle nicht aus, in der auch mal geschlagen wird und sich Anleihen des BDSM finden. So wird sich nicht jeder an diesem Werk erfreuen können. Mit viel Witz, großartiger Metaphorik und einem einzigartigen Schreibstil erzählt Jennifer Benkau die Geschichte und bringt uns die ungewöhnlichen Charaktere mit jeder Zeile näher. Die starke Balletttänzerin, eine selbstständige Frau, die weiß, was sie will wird einem Krieger entgegengestellt, der sich seiner Herrin nicht mehr unterwerfen will. Beide wirken plastisch, werden auf ihre Weise dem Klischee des Erotikromans gerecht und haben doch so viel Authentizität und Eigenwilligkeit um weit darüber hinauszukommen. Die Dialoge sind oft pointiert, mit viel Sarkasmus und Charme geschaffen, welche sich durch den gesamten Roman ziehen und den großartigen Schreibstil Benkaus nur noch untermalen. Nichtsdestotrotz fehlt es dem Roman an mancher Stelle an Tiefe. Die Mythologen und die Legenden rund um das Volk der Sídhe kommen nicht immer klar heraus und oft wünscht man sich mehr von der eher unbekannten Mythenwelt Irlands zu erfahren. Es bleibt vielerorts zu oberflächlich angeschnitten, sodass dem Leser immer wieder Hintergrundinformationen fehlen, die die Welt der Sídhe genauer erklären und klarer gestalten lassen. Das Ende dagegen ist voller Dramatik und bietet die eine oder andere Überraschung, in dem doch eher linear gestalteten Roman. Sie schafft einen Abschluss, der mit einer kleinen Pointe aufwarten kann und die Geschichte abrundet ohne aber den Konflikt zu einfach zu lösen. Fazit „Schwanentanz“ ist ein prickelnder, erotischer Roman, mit herausragenden Charakteren und einen genialen Schreibstil der die Mythen Irlands mit einer spannenden Handlung verbindet und daraus etwas Einzigartiges schafft. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Schwanentanz" von Jean Francis

    Schwanentanz

    Belladonna

    06. June 2012 um 13:56

    Beschreibung Das Feenvolk der Sídhe lebt in den Hügeln Irlands und raubte den Frauen aus den Dörfern ihre Ehegatten und Söhne. Die Männer mussten als Liebessklaven die Begierde der Sídhefrauen stillen. Das Feenvolk verschwand jedoch nach einiger Zeit und ging zurück nach Avalon. Eine Sídhefürstin blieb jedoch in den Hügeln und bediente sich weiterhin an Kindern die zu Männern und schließlich zu ihren Liebessklaven wurden. Brandon Cnocach ist einer von ihren Kriegern, viele Fluchtversuche liegen hinter ihm, doch es gelingt niemandem Caras Bann zu entgehen. Als Brandon jedoch der schönen Ballettänzerin Suzanna begegnet keimt ihn ihm neue Hoffnung auf Freiheit und Liebe… Meine Meinung Nach Jennifer Benkaus leicht erotisch angehauchten (Urban) Fantasy Romanen erschien nun unter dem Pseudonym Jean Francis ein unglaublich erotischer und mystisch angehauchter Roman mit dem Titel >>Schwanentanz<<. Wieder einmal konnte mich die Autorin mit ihrem wundervollen Schreibstil und ihrer schönen Sprache begeistern. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und durch die bildliche Beschreibungen entsteht schon bald ein Fantasiebild vor meinen Augen. Das Hauptaugenmerk liegt bei diesem erotischen Roman nicht unbedingt auf der Handlung, sondern wird auf die sexuelle Beziehungen zwischen der SÍdhefürstin Cara und ihren Kriegern gerichtet. Durch die besonders emotionale Ebene der Geschichte beginnt es schon bald ordentlich zu Knistern und zu Brennen. Ein wirklich heißer Lesestoff! Eine tolle mystische Atmosphäre entsteht durch die darumgesponnene Feengeschichte. Dorfbewohner munkeln so einiges über das feine Volk aus den Hügeln und die Baletttänzerin Suzanna trifft nun das erste Mal auf diese sagenumwobene Welt. Sie ist das brausende Leben Londons gewöhnt und kann sich so etwas übernatürliches wie Feen gar nicht vorstellen – doch als sie Brandon begegnet und ihn Lieben lernt wird sie Hals über Kopf in diese Welt gezogen. Besonders schön finde ich, dass Suzanna ihre kämpferische Seite zeigt und mit allen Mitteln um ihren Liebsten kämpft. Leider sind die gut 200 Seiten viel zu schnell gelesen und der Abschluss wirkt in meinen Augen etwas zu schnell herbeigeführt. Daher vergebe ich 4 von 5 Sterne. Über die Autorin Jean Francis ist ein Pseudonym der Autorin Jennifer Benkau. Fazit >>Schwanentanz<< ist ein prickelnder Erotikroman der mich vor allem durch seinen magischen Charm fasziniert hat! ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 05.06.2012

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  • Leserunde zu "Schwanentanz" von Jean Francis

    Schwanentanz

    Arwen10

    In der Lesegruppe Vamps und mehr startet am 21.02.2012 die Leserunde zu Schwanentanz von Jean Francis in Begleitung der Autorin. Wie ich jetzt durch den Verlag erfahren habe, gibt es noch 2 Freieexemplare als Buch und 1 E-Book. Bitte bewerbt euch bis zum 01.02. hier unter Bewerbung und gebt auch an, ob E-Book oder gedrucktes Buch. Die Verlosung ist am 01.02 Nachmittags. Die Gewinner schicken mir dann baldmöglich ihre Adressen, damit ich diese an den Verlag weiterleiten kann. Vorraussetzung ist wie immer, an dieser Leserunde teilzunehmen und danach eine Rezension zu schreiben, möglichst auch bei amazon. Bitte beachtet auch das Unterthema Infos zu Verlag und Autorin, wo ihr euch den Verlag und die Autorin näher anschauen könnt. Vielen Dank an den Sieben Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Infos zum Buch mit Leseprobe: http://www.sieben-verlag.de/buecher/Schwanentanz___Erotischer_Roman/

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  • Rezension zu "Schwanentanz" von Jean Francis

    Schwanentanz

    Pampolina

    16. March 2012 um 19:22

    Suzanne ist eine ehemals erfolgreich Balletttänzerin, die ihre wegen einer Knieverletzung ihre Karriere beenden musste. Um damit fertig zu werden und ihr Leben zu sortieren, zieht sich in einem kleinen Cottage in Irland zurück. Doch keine Spur von Entspannung- das Cottage ist mehr oder weniger eine Katastrophe und dann taucht auch noch Brandon in ihrem Garten auf. Ein attraktiver, aber auch vor allem merkwürdiger Mann. Suzanne wäre nicht Suzanne, wenn sie dem ganzen nicht Licht machen würde. Wer ist Brandon also wirklich und wer ist diese geheimnisvolle Frau, der er willenlos ausgeliefert zu sein scheint? Jean ist ein spannender Roman gelungen, der sich perfekt für einen Abend zuhause eignet. Wer hier Romantik und Liebe sucht, wird vergebens suchen. Die Protagonisten, außer Suzanne, sind es gewohnt Schmerzen zu erleiden und als Sexsklaven gehalten zu werden. Für die einen mögen die SM- Szenen zu viele sein, für die anderen vielleicht gerade richtig! ;-) Vor allem tun die Szenen eins: sie stechen detailreich hervor. Francis beschreibt alles haargenau, und erschafft so lebendige Bilder, da kann man bei der einen oder anderen Szene sogar die Augen zukneifen, andererseits lässt diese Geschichte auch keine andere Art zu ;) Der Schreibstil lässt sich super lesen, an der einen oder anderen Stelle hätte ich mir mehr flüssigere Zusammenhänge gewünscht. Obwohl Cara so bösartig ist, gefällt sie mir doch am meisten, sie bleibt ihrem Charakter treu, während, vor allem Brandon, ständig schwankt. Ich konnte leider nicht mit Suzanne und Brandon sympathisieren, die Charaktere bleiben oberflächlich, man kann sich nicht richtig in sie hineinversetzen, ihr Leid verstehen, allein Cara kann sehr gut nachvollziehen und ist wohl der Grund, wieso sie mir so „gefällt“. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Schwanentanz" von Jean Francis

    Schwanentanz

    Liss

    11. March 2012 um 19:29

    Hui, das war mein erster erotischer Roman. Zunächst muss ich erstmal sagen, dass ich mancmal so bei "normalen" Fantasy Geschichten auf sowas hoffe, bisschen Erotik, bisschen Sex. ;) Und dann lese ich einen erotischen Roman und bin wieder nicht ganz zufrieden. Das war mir dann auch irgendwie ein bisschen zu viel und ausgefeilt. Es war ja wirklich jedes kleinste Detail beschrieben und unheimlich viele Sex-Szenen. Es wurde so oft eine normale Situation erotisch angehaucht. Zur Story, an sich hat sie mir gut gefallen. Eine böse, dunkle Fürstin aus dem Sidhe-Volk, die Männer versklavt und sie sozusagen missbraucht. Und dann trifft einer der Sklaven auf eine hübsche junge Tänzerin, die ihn verzaubert. Es war süß zu sehen, wie sie sich annähern, allerdings sehr schnell und dann ging es auch gleich in Sex über. In Brandons Leben gibt es kaum etwas anderes als Strafen und Sex, das fande ich ziemlich schade, allerdings verständlich aufgrund seiner Vergangenheit. Manchmal sind es ziemlich harte Sex-Szenen, die schon viel mit SM gemein haben, da musste ich dann auch manchmal schlucken und habe mir gedacht: Autsch! Ich muss sagen, dass ich mir Brandon nicht so gut vorstellen kann, Suzanna fande ich sehr gut beschrieben und auch Cara, aber bei Brandon hat mir irgendwie was gefehlt. Er hatte nicht so einen ausdrucksstarken Charakter. Alles in allem kann ich sagen, dass es mal eine Erfahrung wert war einen erotischen Roman zu lesen, jedoch muss ich auch zugeben, dass sie nicht so mein Fall sind und ich sie so reduziert sehe. War mir einfach so viel.^^ Trotzdem geben ich diesem Buch 3,5 / 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Schwanentanz" von Jean Francis

    Schwanentanz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2012 um 14:01

    Brandon lebt in der Gefangenschaft der Sidhe Fürstin Cara. Auch wenn er Cara über alles hasst ist er stets fasziniert von ihr und sein sexuelles Verlangen nach ihr ist immens. Immer wieder versucht er zu fliehen, doch stets scheitert er, Cara fängt ihm immer wieder ein, zieht ihn in ihren Bann und bestraft ihn für sein ungehorsames benehmen. Als er von Cara beauftragt wird Suzanna zu verscheuchen, deren Anwesenheit im Dorf ihr ein Dorn im Auge ist, spürt er ein enormes Verlangen Suzanna gegenüber. Dank ihr bekommt er neuen Mut um endlich von Cara loszukommen, doch das ist nicht die leichteste Hürde die ihm in den Weg kommt.. Das Buch war mein erster erotischer Roman und dann bestehen die sexuellen Handlungen auch noch aus SM. ;b Muss aber gestehen, dass ich eine leicht sadistische Ader vorhanden habe und ich gefallen daran finde wenn Männer gequält werden. So haben mich die teilweisen recht harten Szenen nicht gestört. Wer damit allerdings so gar nichts anfangen kann, sollte sich lieber einen anderen Erotikroman zulegen. Wobei die Thematik des Buches auch einfach keine andere sexuelle Form zulässt, Blümchensex wäre hier völlig fehl am Platz. ;) Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, ein Thema was ich wirklich sehr interessant finde und man merkt, dass die Autorin sich mit den Sidhe-Legenden befasst hat. Eine interessante Legende mit der ich mich wohl noch ein bisschen mehr beschäftigen werde, da ich sie recht faszinierend finde. :) Gut war auch, dass der Roman nicht nur aus purer Erotik bestand sondern man sich von den Szenen auch erholen konnte und eine spannende Geschichte zu Tage kam. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, und die sexuellen Szenen waren sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich lebhaft vorstellen konnte. So sollte es in einem Erotikroman wohl auch sein. ;) Die Charaktere fand ich allerdings zu platt beschrieben, sie stachen zu wenig hervor. So dass man auch nicht wirklich von ihrem Leid mitgerissen wurde. Einzig und allein Cara konnte ich mir wirklich gut vorstellen und war im Roman auch meine liebste Figur und das obwohl ich eigentlich nicht so auf die Bösen stehe. Aber ich denke dadurch, dass sie die Macht über die Männer hatte und ich daran auch gefallen finde, wenn auch nicht in dem gleichen Ausmaß, konnte ich mich einfach am besten in sie hineinversetzen und konnte ihr ihre Taten nicht so recht übel nehmen. Wenn es natürlich auch grausam ist kleine Jungs aus ihren Wiegen zu klauen und zu Sexsklaven heranwachsen zu lassen. :) Suzanna ist eine Ballerina die Aufgrund einer Verletzung nicht mehr tanzen kann, um sich eine Auszeit zu gönnen zieht sie sich aufs Land zurück. Dort beginnt für sie ein wahrliches Abenteuer, wenn auch ein gefährliches. Sie bringt an einigen stellen wirklich enormen Mut auf, für den sie zu bewundern ist. Bleibt aber einfach recht platt beschrieben - meiner Meinung nach. Gestört hat mich auch das unterwürfige Verhalten, dass sie gegenüber Brandon hegt. Aber gut, es gibt halt auch viele devote Frauen und mit einer weiteren Dominaten Partnerin hätte Brandon wohl auch nichts anfangen können. Er brauch das Gefühl, Macht über eine Frau zu haben um die Misshandlungen und Demütigungen von Cara zu kompensieren. Brandon blieb auch ziemlich flach muss ich sagen, er wirkte sehr mechanisch, aber das liegt wohl auch an Caras Bann. Sonderlich große Sympathie konnte ich daher allerdings nicht für ihn aufbringen.

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  • Rezension zu "Schwanentanz" von Jean Francis

    Schwanentanz

    Arwen10

    29. February 2012 um 02:34

    "Die Sídhe nannten sich das Feine Volk aus den Hügeln. In vergangenen Zeiten sprach man nur im Flüsterton über sie. Im Mondschein kamen sie in die Dörfer und raubten den Frauen die Ehegatten aus den Betten und die Söhne aus den Wiegen. Als Liebessklaven mussten Menschenmänner die unersättliche Lust der Sídhefrauen stillen. Aber dann verschwand das Feine Volk. Ging zurück nach Avalon. So heißt es in den Legenden. Heute weiß niemand mehr, dass eine von ihnen zurückblieb." Brandon Cnocach, der ranghöchste Krieger der Sidhefürstin Cara hat schon unzählige Fluchtversuche hinter sich. Suzanna, eine Baletttänzerin aus London, muss wegen ihrem Knie eine Zwangspause einlegen und hat sich in einem kleinen Dorf in ein altes Haus eingemietet. Brandon soll dafür sorgen, dass Suzanna nach London zurückkehrt, doch Suzanna lässt sich nicht leicht einschüchtern und ist von Brandon fasziniert. Doch alleine mit Mut kann sie bei Cara nichts ausrichten und Brandon steht weiter in Caras Bann.... Die Autorin Jean Francis aka Jennifer Benkau hat einen tollen Schreibstil, das Buch lässt sich wunderbar lesen. Die erotischen Szenen passen zu der Geschichte der Sidhe, sind aber nicht mein Geschmack. Die Protagonisten Suzanne und Brandon sind relativ sympathisch, wärend Cara sehr unsympathisch rüberkommt. Insgesammt trifft die Geschichte mit Brandon und Suzanne und der Sidhefürstin Cara nicht auf meine Gegenliebe. Die Machtspielchen und Unterwerfungen passen zur Geschichte der Sidhe und wer so etwas mag, wird das Buch toll finden. Da mir Cara so gar nicht gefallen hat, finde ich die weitere Entwicklung von Brandon und Suzanne nicht so toll, ich hätte mir da ein großes Finale gewünscht, so befriedigt das Ende nur halb

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