Jean G. Goodhind Mord zur Bescherung

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Inhaltsangabe zu „Mord zur Bescherung“ von Jean G. Goodhind

Mord auf dem Wunschzettel? Wenige Tage vor Weihnachten wird der Besitzer eines kleinen Verlags tot aufgefunden, erstochen mit dem eigenen Brieföffner. Zur großen Weihnachtsparty, die er für seine Angestellten in Honeys Hotel ausrichten ließ, ist er schon nicht mehr erschienen. Aber wer hatte ein Motiv, den eigenbrötlerischen Verleger zu töten? Ausgerechnet mitten in den Vorbereitungen für die Feiertage müssen Honey Driver und Chief Inspector Steve Doherty nun ermitteln. „Skurrile Handlung und viel britischer Humor.“ Brigitte „Eine moderne Miss Marple in bester britischer Krimitradition.“ Für Sie

Humorvoller Krimi für zwischendurch mit vielen Infos zur britischen Weihnachtstradition!!!

— kingofmusic
kingofmusic

eher schwacher Vertreter der Reihe

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

Habe es zu Weihnachten passend gelesen. Werde aus der Reihe bestimmt noch mehr lesen.

— birgitgruber
birgitgruber

Honey Driver ist einfach besonders :) Schöner weihnachtlicher Krimi...

— daneegold
daneegold

gefiel mir gut!!!!

— MissJaneMarple
MissJaneMarple

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  • Netter Krimi vor weihnachtlichem Hintergrund

    Mord zur Bescherung
    kingofmusic

    kingofmusic

    23. December 2016 um 12:03

    Statt eines Schokoladen- hatte ich in diesem Jahr einen literarischen Adventskalender namens „Mord zur Bescherung“ von Jean G. Goodhind am 1. Dezember erhalten. Die 346 Seiten (aufgeteilt in Prolog, 37 Kapitel sowie abschließende Hintergrundinformationen über die britischen Weihnachtstraditionen) lassen den geübten Leser innerhalb der „Adventskalenderfrist“ das Buch locker fertig lesen *g*. Die Autorin hat mit der Hotelinhaberin Honey Driver, ihrer Tochter Lindsey und dem Freund von Honey, Chief Inspector Steve Doherty, wunderbar britisch komische Charaktere erschaffen („Mord zur Bescherung“ ist übrigens der 8. Teil der aus 13 Bänden bestehenden Serie), die es einem trotz der Unkenntnis der anderen Bände leicht machen, sich schnell mit ihnen anzufreunden.  Manches wirkt vielleicht etwas zu aufgesetzt und konstruiert und auch der ein oder andere Witz zündet nicht so, wie es wahrscheinlich sein sollte (was aber auch an der Übersetzung liegen kann – britischer Humor lässt sich eh nur schwer übersetzen), weswegen ich die in anderen Rezensionen genannten Vergleiche zu Agatha Christie nicht so wirklich nachvollziehen kann (vom literarischen Anspruch her bewegen sich Honey Driver und Miss Marple meiner Meinung nach in zwei völlig unterschiedlichen Ligen und sind somit auch nicht vergleichbar *g*), aber das ist Jammern auf hohem Niveau und hindert mich nicht daran, mir in absehbarer Zeit den ersten Band von Honey Driver zuzulegen – dafür hab ich mich zu sehr über Honey und ihre Angestellten oder auch ihre Mutter Gloria amüsiert, als dass ich die Reihe jetzt nicht weiter verfolgen würde. Ach ja: wer was zum Inhalt wissen will, sollte sich den Klappentext durchlesen *lol* In diesem Sinne: frohe Weihnachten!!!

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  • Mit Honey durch Weihnachten

    Mord zur Bescherung
    Antek

    Antek

    „Mord zur Bescherung“ ist bereits der achte Teil der Reihe um Honey Driver, für mich war es der erste, aber ich habe mich in ihrem Hotel sofort wohl gefühlt und hatte wirklich gelungen, humorvolle Krimiunterhaltung in weihnachtlicher Stimmung. Es geht mit einem spannenden Prolog los, bei dem der Geschichtsprofessor Jake Truebody, der in einem Gefängnis Kurse abhält, einen entlassenen Häftling mit zu sich nach Hause nimmt. Welchen Ausgang dies nimmt, wird natürlich nicht verraten. Dann lernt man erst einmal Honey Driver kennen, die gleich zu Beginn im Einsatz für die Gerechtigkeit alles gibt, indem sie einen möglichen Verbrecher mit einem Baguette jagt. Aber, dass ein Unbekannter den Rentieren, die von Künstlern für einen guten Zweck gestiftet wurden, rote Nasen aufklebt, ist nicht das, was ihre detektivischen Fähigkeiten am meisten in Anspruch nimmt. Die werden nämlich gebraucht, weil es den Mord an dem Verleger eines kleinen Verlags zu klären gilt. Dieser hat ganz untypisch für den sparsamen, eigenbrötlerischen Mann, für seine Angestellten eine Büroweihnachtsfeier in Honeys Hotel gebucht und bereits bezahlt. Doch zur Feier kann er nicht mehr erscheinen, zu dem Zeitpunkt liegt er schon erstochen auf seinem Schreibtisch.  Könnte einer der Angestellten oder ein vergrämter Autor dahinter stecken? Zwischen stressigen Weihnachtsvorbereitungen gilt es nun zu ermitteln. Außerdem bereitet ihr Jake Truebody, der Gast aus Maine, der angeblich ihren verunglückten Mann gekannt haben will und sich schwer an Tochter Lindsey ranwirft, Kopfzerbrechen, von dem neonkarotten Farbton ihrer Haare ganz zu schweigen. Es handelt sich um einen klassischen Ermittlerkrimi, bei dem es ermittlungstechnisch eher gemächlich zu geht, schließlich gibt es ja auch für Weihnachten genug zu erledigen. Ich musste mir vor Spannung nicht die Fingernägel abknabbern, aber durch den spannenden Prolog, der einen mit Fragezeichen im Kopf zurück lässt, ist man als Leser schon auf der Hut, wenn man wenig später erfährt, dass ebendieser Professor die Weihnachtstage in Honeys Hotel verbringen möchte. Da könnte etwas nicht stimmen und den Eindruck haben Honey und Lindsey auch, wobei Lindsey beschließt sich ganz allein um den Herrn zu kümmern, der sie so anschmachtet. Dieser Erzählstrang, der den Leser natürlich extrem neugierig macht, wechselt sich ab mit dem, der sich um den Mord am Verleger dreht. Die Angestellten scheinen alle dunkle Geheimnisse zu haben, der Verleger hat einigen Leuten Geld geschuldet und war wohl außerdem nicht besonders beliebt. Dadurch ergeben sich viele mögliche Täter und Motive, die einen als Leser gut am Grübeln halten. Ach ja und vom Rentierattentäter erfährt man natürlich auch immer wieder etwas. Der Schreibstil liest sich herrlich, locker leicht und man darf unheimlich viel schmunzeln und grinsen. Gekonnter Wortwitz und spaßige Szenen, wie z.B. wenn der Koch nach einer durchzechten Nacht fragt, wo er ist und die Antwort lautet „Du bist in einem Pferdehintern“, weil er in einem geklauten Pferdekostüm aufwacht, Honeys Mutter ihr sagt, dass sie den Hut nicht tragen kann, weil die Männer sie sonst womöglich für einen Gartenzwerg halten könnten oder wenn ihr Dauergast Mary Jane in der größten Katastrophe gelassen rät, dass Meditation hilft, wenn Dinge nicht so nach Plan laufen. Der Färbeunfall von Honeys Haaren ist eine Art Running Gag und „Neon-Orange, das passt nur zu Orang-Utans und selbst die würden vielleicht nach ihren Sonnenbrillen suchen“ ist nur einer der Kommentare, den sie sich anhören muss. Hier ist also bestes Lachmuskeltrainig garantiert. Die Charaktere sind einfach nur herrlich dargestellt. Honey, die etwas chaotische Hotelchefin, war mir von Anfang an super sympathisch und ich konnte Tränen über sie lachen. Sie ist ein Genussmensch und sagt zu Marzipanpralinen, Amarettokeksen oder heißer Schokolade nie nein. Sie ist ganz das Gegenteil ihrer durchstrukturierten Tochter, die sich im Fitnessstudio austobt. Lindsey ist schwer beleidigt, weil sie als eine der letzten erfährt, dass ihre Mutter eine Hochzeit  mit Detective Chief Inspector Steve Dothery plant und geht deshalb etwas auf Distanz. Auch bei Honeys Mutter Gloria Cross scheint die Heiratsabsicht noch nicht angekommen zu sein, denn die sucht munter für Honey übers Internet nach den fetten Fischen im Männerdschungel. Aber auch die ganzen Nebenrollen sind herrlich besetzt. Zu meinen Favoriten zählt auf jeden Fall Dauergast Mary Jane, die exzentrische, kalifornische Professorin für das Paranormale, die ihr Zimmer mit dem seit 200 Jahre toten Sir Cederic teilt und für viel Vergnügen sorgt. Aber auch Smudger Smith, den Chefkoch muss man unbedingt erwähnen, weil er so originell ist und bei dem ohne die gehörige Dosis Brandy, Rum und Whisky natürlich keine Soße und schon gar kein Plumpudding gehen. Auch die Verdächtigen sind spannend und undurchsichtig gezeichnet, was gekonnt zum Rätseln verleitet. Die Weihnachtsstimmung kommt nicht zu kurz. Durch die Straßen von Bath wirbeln Menschen, die letzte Geschenke besorgen müssen, Weihnachtsdeko gibt es überall und auch traditionelle Köstlichkeiten wie Plumpudding fehlen nicht. Man bekommt einen guten Einblick in das weihnachtliche Treiben dort und erfährt auch etwas über Weihnachten in Schottland. Alles in allem ein ruhiger Ermittlerkrimi, der mit Humor in weihnachtlichem Ambiente wirklich gut unterhält. Wenn man sich nicht Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite erwartet und gern auch einmal schmunzelt, wird man mit Sicherheit hier seine Freude haben, weshalb ich auch noch 5 Sterne vergebe.

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    • 2
  • Mord zur Weihnachtszeit

    Mord zur Bescherung
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    Inhalt: Während seine Angestellten im Green River Hotel ausgelassen Weihnachten feiern, wir Mr. Scrimshaw ermordet. Schnell wird klar, dass es für ihn sehr ungewöhnlich war, eine rauschende Party mit Übernachtung im Hotel zu finanzieren, denn der Verleger war extrem geizig. Während Honey und Steve im Mordfall ermitteln, versucht auch Lindsey sich als Hobbydetektiven. Sie spioniert dem Professor nach, der angeblich ein guter Freund ihres verstorbenen Vaters war. Und auch so geht es kurz vor Weihnachten drunter und drüber im Green River Hotel. Eine Gespentergeschichtenlesung von Mary Jane steht bevor und in der Bar wird ein lila gelb getupftes Pferd gefunden. Werden Honey und Steve den Mörder schnappen und was führt der Professor wirklich im Schilde? Meinung: Dieser, mittlerweile 8. Band der Reihe, war diesmal wirklich spannend.  Die Charaktere sind, wie gewohnt, schrill, schräg und heillos überzeichnet, doch aber auch liebenswert und sympathisch. Und auch die Handlung hat sich diesmal wieder mehr auf den Kriminalfall konzentriert. Zudem erhält der Leser einen kleinen Eindruck davon, wie Weihnachten auf der Insel gefeiert wird. Der Schreibstil ist, wie immer leicht und locker zu lesen, so dass das Buch ein gutes Lesevergnügen für Zwischendurch ist. Fazit: Ein guter Weihnachtskrimi für Zwischendurch! 

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    • 2
  • Auf und nieder, immer wieder... gg

    Mord zur Bescherung
    joleta

    joleta

    Klappentext: Mord auf dem Wunschzettel? Wenige Tage vor Weihnachten wird der Besitzer eines kleinen Verlags tot aufgefunden, erstochen mit dem eigenen Brieföffner. Zur großen Weihnachtsparty, die er für seine Angestellten in Honeys Hotel ausrichten ließ, ist er schon nicht mehr erschienen. Aber wer hatte ein Motiv, den eigenbrötlerischen Verleger zu töten? Ausgerechnet mitten in den Vorbereitungen für die Feiertage müssen Honey Driver und Chief Inspector Steve Doherty nun ermitteln. Ich meine dazu: Wie will man so etwas einordnen? Es ist wie Achterbahnfahren - nach der absoluten Talfahrt des letzten Teils geht es hier wieder steil hinauf. Frau Goodhind macht mich fertig... Mit diesem Teil kommen wir wieder bei den Dingen an, die wir an den Honey-Büchern bislang so mochten und es ist tatsächlich der erste Band, der mich erstmalig wirklich an einen Krimi erinnert. Wir begegnen wieder den schrulligen Macken der Protagonisten und kommen in der Tat in den Genuß echter Ermittlerarbeit. Der stets flüssige und unkomplizierte Schreibstil der Autorin ist eine Bank. Das Buch ist ohne weitere Anstrengungen lesbar, man merkt gar nicht, wie schnell man über die Seiten fliegt. Nach dem enttäuschenden letzten Band der Reihe bin ich froh, „Mord zur Bescherung“ noch gelesen zu haben, so ist der Eindruck, den die Autorin bei mir hinterläßt doch nicht nur Enttäuschung. Eigentlich wollten wir mit diesem Band die Reihe in der Leserunde abschließen (das war der Plan vor dem Buch), doch wer weiß – vielleicht reicht uns ja auch nur eine längere Pause... ;) ☺Werbung☺: Wir haben das Buch in der (etwas unkonventionellen aber lustigen)Gruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/1082315893/wir_lesen_gemeinsam_/ zusammen gelesen. Als nächstes steht dort „Die letzte Jüdin von Würzburg“ von Roman Rausch auf dem Plan. Start ist am 19.1., wir treffen uns dort gemeinsam ab 20.30 Uhr. Wer neugierig ist und das Buch mit uns lesen möchte, oder aber auch irgendwann etwas anderes, ist herzlich eingeladen, einfach mal anzuklopfen. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht dort. ☺Werbung ende!☺

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    • 7
    _Sahara_

    _Sahara_

    29. December 2014 um 19:19
    MissJaneMarple schreibt ich bin der Meinung, wir sollten die anderen Teile auch unbedingt noch lesen!!!! In der LR ist das immer so lustig!!!!

    In der Leserunde würde ich die anderen Teile auch noch lesen. Alleine mache ich das sicherlich nicht 😆

  • Scrooge lässt grüßen

    Mord zur Bescherung
    Sabine17

    Sabine17

    Nachdem mich der letzte Band dieser Reihe sehr enttäuscht hat, konnte dieser mich wieder überzeugen und begeistern. Im Green River Hotel sind alle wegen der letzten Weihnachtsfeiern im Stress und freuen sich schon auf die bevorstehenden, arbeitsfreien Weihnachtsfeiertage. Die Belegschaft eines kleinen Verlages wurde von ihrem Chef ebenfalls zur Weihnachtsfeier in Honeys Hotel einquartiert. Doch der Chef erscheint erst gar nicht, sondern wird mit einem Brieföffner im Ohr tot an seinem Schreibtisch gefunden. Da dieser eher als ehrwürdiger Nachfolger von Ebenezer Scrooge bekannt ist, erscheint diese kostenintensive Weihnachtsfeier sowieso in einem fragwürdigen Licht. Das bedeutet Arbeit für Honey und ihren lässigen Polizeifreund Steve Doherty. Doch zu allem Überfluss läuft es bei Honey auch sonst nicht rund und stressfrei. Aus Zeitmangel lässt sie sich von Mary Jane die Haare färben, was gründlich daneben geht. Zu allem Überfluss hat kein Frisör mehr einen Termin vor Weihnachten frei. Dann erfährt ihre Tochter Lindsey durch Zufall, dass Honey und Steve heiraten wollen, bevor Honey es ihr selbst mitgeteilt hat. Verärgert kümmert sich Lindsey intensiv um den mysteriösen, amerikanischen Professor Truebody, der sich als Freund ihres verstorbenen Vaters im Hotel vorstellt. Dies gefällt wiederum Honey so gar nicht. Ganz zu schweigen von dem geklauten Theaterpferd, das ihre Köche besoffen im Hotel anschleppen oder der neuen Internet-Partnerbörse 60 plus, die ihre Mutter betreibt und dort als erstes Honey groß anpreist.   In diesem „Weihnachtsband“ der Reihe wartet die Krimigeschichte mit Spannung auf und das Team vom Green River Hotel und die Familie von Honey zeigen sich in gewohnter, liebenswerter Laune und bieten dem Leser einige amüsante Überraschungen.   Wir hatten schon vor Beginn unserer Leserunde beschlossen, dass wir uns nun anderen Büchern zuwenden wollen. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass sich „Mord zur Bescherung“ als ein Highlight dieser Serie herausgestellt hat.    

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    • 11
  • Weihnachten mit Honey Driver

    Mord zur Bescherung
    _Sahara_

    _Sahara_

    Inhalt: Die Weihnachtsvorbereitungen im Green River Hotel in Bath laufen auf Hochtouren, und eine Weihnachtsfeier jagt die andere. Da stellt sich heraus, dass der Besitzer des kleinen Verlags, dessen Mitarbeiter im Hotel auf seine Kosten eine tolle Party gefeiert haben, mit seinem eigenen Brieföffner ermordet wurde. Zu allem Überfluss ist im Green River ein Professor aus den USA abgestiegen, der Honeys Tochter Lindsey total zu beeindrucken scheint, weil er ihren verstorbenen Vater kannte. Das alles stellt Honey und ihren Verlobten Chief Inspector Steve Doherty vor große Rätsel und sorgt für jede Menge Stress und Aufregung zum Fest. Meinung: Weihnachten steht vor der Tür und das bedeutet jede Menge Arbeit für Honey. Eine Weihnachtsfeier nach der anderen wird in ihrem Hotel gefeiert. Da sie durch den Stress keine Zeit findet zum Friseur zu gehen, lässt sie sich kurzerhand die Haare von Mary Jane färben. Was mächtig in die Hose geht. Zudem taucht ein gewisser Professor Truebody im Hotel auf, der vorgibt ein alter Freund ihres verstorbenen Mannes Carl zu sein. Lindsey nimmt sich schließlich seiner an, da sie neugierig ist, ob der Mann wirklich ihren Vater kannte. Honey missfällt Lindseys Einsatz. Als Lindsey von einem fremden erfährt, dass ihre Mutter sich verlobt hat, ist sie mächtig enttäuscht und trifft sich noch öfter mit dem Professor. Schließlich wird der Chef eines Verlages ermordet aufgefunden. Dessen Weihnachtsfeier wurde im Green River Hotel ausgerichtet, doch er selbst ist nie zu dieser Feier erschienen. Wer hatte einen Grund ihn zu ermorden? Honey hat alle Hände voll zu tun und zeigt sich wie gewohnt oftmals schusselig und naiv. Man hat wieder mal das Gefühl, dass ihre Tochter mehr Verantwortungsbewusstsein hat als sie selbst. Und das sie sich davor drückt, ihrer Tochter von der Verlobung zu erzählen, konnte ich auch nicht verstehen. Davon mal abgesehen hat mir dieser Teil wieder viel besser gefallen wie der Vorgänger. Es war mir wieder eine Freude, das Buch mit meinen Leserundenmädels zu lesen. Trotzdem bin ich froh, dass wir jetzt mal eine "Honey" Pause einlegen 😉

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    • 6
    Sabine17

    Sabine17

    23. December 2014 um 21:40
  • Honeys Weihnachtens

    Mord zur Bescherung
    cybersyssy

    cybersyssy

    *** Inhalt *** Mord auf dem Wunschzettel? Wenige Tage vor Weihnachten wird der Besitzer eines kleinen Verlags tot aufgefunden, erstochen mit dem eigenen Brieföffner. Zur großen Weihnachtsparty, die er für seine Angestellten in Honeys Hotel ausrichten ließ, ist er schon nicht mehr erschienen. Aber wer hatte ein Motiv, den eigenbrötlerischen Verleger zu töten? Ausgerechnet mitten in den Vorbereitungen für die Feiertage müssen Honey Driver und Chief Inspector Steve Doherty nun ermitteln *** Meine Meinung *** Wegen des Advents-Lesemarathon auf Facebook, habe ich Teil 8 vor Teil 7 gelesen, was aber bei dieser Reihe kein Problem darstellt. Man kann jedes Buch für sich allein lesen, aber hat natürlich einen besseren Überblick, wenn man die Bücher der Reihe nach liest. Die Figuren sind lebendig und authentisch kreiert. Ja, manche erfüllen auch Klischees, aber das ist so passend platziert, dass es noch eine Prise schwarzen Humor bietet und die Handlung belebt wird. Der Humor hat einen wichtigen Platz in dieser Reihe und ich mag den britischen Humor, der bestimmt nicht Jedermanns Geschmack ist. Manche Figuren entwickeln sich auch und ich fand es gut zu sehen, wie zum Beispiel Lindsey, Honeys Tochter, allmählich zu einer jungen Frau wird. Spannend kann man jetzt das Buch nicht unbedingt beschreiben, aber wenn nach und nach die Puzzelstücke auftauchen, wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil Goodhinds ist locker-flockig zu lesen und man wird gut unterhalten, mit britischem Stil und Anstand *zwinker* Auch dieser Band erhält von mir volle Punktzahl. Reihenfolge der Honey Driver Reihe: Mord ist schlecht fürs Geschäft Dinner für eine Leiche Mord zur Geisterstunde Mord nach Drehbuch Mord ist auch eine Lösung In Schönheit sterben Der Tod ist kein Gourmet Mord zur Bescherung

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    • 3
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    05. April 2014 um 18:57
    Sabine17 schreibt Ich lese bald den ersten Teil in einer Leserunde.

    Schon sind wir fertig damit! ☺

  • Rezension zu "Mord zur Bescherung" von Jean G. Goodhind

    Mord zur Bescherung
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    18. December 2012 um 13:41

    Ich liebe die Honey Driver Reihe einfach. Auch dieses Buch war wieder göttlich komisch bis spannend. Man könnte auch sagen Charles Dickens trifft die Moderne. Spannend und lustig bis zur letzten Seite.

  • Rezension zu "Mord zur Bescherung" von Jean G. Goodhind

    Mord zur Bescherung
    Ellynyn

    Ellynyn

    27. October 2012 um 10:23

    Im vorweihnachtlichen Bath geschieht wieder ein Mord. Und diesmal ist Honey sogar direkt betroffen. Handelt es sich doch um einen ihrer Gäste. Wenigstens war er so freundlich und hat sich nicht in ihrem Haus, sondern seinem eigenen Büro ermorden lassen. Wie üblich verläuft Honeys Leben etwas chaotisch. Ihre verrückte Mutter treibt sich im Internet herum und versucht sich als Partnervermittlerin, während Honeys sonst so fügsame Tochter eine postpubertäre Rebellion erlebt. Und alles nur, weil sie durch Zufall von Honeys Heiratsplänen erfährt. Und dann ist da noch die Sache mit Honeys Haaren … Im nunmehr 8ten Teil der Honey Driver-Serie läuft Jean G. Goodhind wieder zu Hochform auf. In gewohnt charmanter Art lässt sie uns teilhaben an Honeys etwas chaotischer Welt und den Tücken des Hotelgewerbes. Der Krimi selbst ist wieder solide und spannend ausgearbeitet. Die Form des Mordes darf man durchaus als etwas skuril ansehen und die Geschichte geizt nicht mit äusserst speziellen Nebenprotagonisten und potentiellen Verdächtigen. Dieses Mal erwischt es einen Verleger, der ganz eindeutig an Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte erinnert. Geizig, eigenbrötlerisch und ganz und gar nicht liebenswürdig. Die Liste der möglichen Verdächtigen wächst von Seite zu Seite und irgendwie scheint wieder einmal jeder sein eigenes Süppchen zu kochen und sein persönliches Motiv zu hüten. Das Verhältnis von Honey und Steve hat sich weiter vertieft und man schmiedet bereits Pläne diese Verbindung zu legalisieren. Doch Honey, der Hasenfuss, hat keine Ahnung wie sie ihrer lieben Lindsey diese Entwicklung beichten soll. Ausserdem taucht auch unvermutet ein Schatten aus der Vergangenheit auf, der mit Honeys verschollenen/verstorbenen Ehemann zu tun hat. Die Autorin hat einen wunderbar unaufgeregten Schreibstil, der das Buch zum Genuss werden lässt. Und doch bleibt die Geschichte spannend, reizt durch den trockenen Humor und den oft sehr schrägen und überraschenden Wendungen zum Lachen. Obwohl auch hier wieder viele Nebenakteure ihren Platz finden, verliert man als Leser nie den Überblick und findet sich durch eine kurze, aber ausreichende Beschreibung der Personen sehr gut zurecht. Fortsetzung folgt …. aber leider erst im September 2013!

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