Jean Giono

 4.3 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Der Mann, der Bäume pflanzte, Der Husar auf dem Dach und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Ein Mensch allein

 (1)
Neu erschienen am 27.12.2018 als Hardcover bei AB - Die Andere Bibliothek.

Alle Bücher von Jean Giono

Sortieren:
Buchformat:
Der Mann, der Bäume pflanzte

Der Mann, der Bäume pflanzte

 (11)
Erschienen am 09.12.2016
Ein Mann Allein

Ein Mann Allein

 (1)
Erschienen am 01.01.1954
Ein Mensch allein

Ein Mensch allein

 (1)
Erschienen am 27.12.2018
Die grosse Meeresstille

Die grosse Meeresstille

 (0)
Erschienen am 01.01.1992
Die Sonntagswahrheit

Die Sonntagswahrheit

 (0)
Erschienen am 01.09.2008

Neue Rezensionen zu Jean Giono

Neu
W

Rezension zu "Der Mann, der Bäume pflanzte" von Jean Giono

Rezension zu "Der Mann, der Bäume pflanzte" von Jean Giono
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

Die zarten und einfühlsamen Bilder von Quint Buchholz haben diese neue Ausgabe eines alten und wunderbaren Buches zu einem kostbaren Schatz gemacht, denn sie fangen den Tenor dieser erstaunlichen Geschichte auf eine besondere und tiefe Weise ein.

Jean Giono erzählt seine zuerst in Frankreich 1949 veröffentlichte Begegnung mit Elzeard Bouffier, einem Schäfer, dem es gelang, einen ganzen Landstrich durch das Pflanzen von Hunderttausenden von Bäumen wieder zum Leben zu erwecken. Durch seine unermüdliche Arbeit hat er verödete Berglandschaften in der Provence in der Zeit zwischen 1910 und 1945 in blühende Landschaften verwandelt, in der sich sogar junge Menschen wieder ansiedelten.

Jean Giono nennt es ein Land Kanaan, das so geschaffen wurde, und seine poetische Erzählung aus einfachen Sätzen ist auch heute noch nicht nur ein flammendes Plädoyer für den Schutz der Natur, sondern auch ein Zeugnis dafür , wie man mit Ausdauer und Beharrlichkeit etwas erreichen kann, wenn man sich aus Überzeugung für ein Ziel einsetzt.

In den späten sechziger Jahren, kurz vor seinem eigenen Tod, wurde Jean Giono gefragt, wo die von Elzeard Bouffier gepflanzten Wälder zu finden seien und er antwortete: „Selbst wenn Sie nach Vergons gehen, werden Sie nichts sehen. Seit jener Zeit ist alles verändert und über den Haufen geworfen worden, um Silos für Atomraketen und Schießplätze und mehrere Ölreservoirs anzulegen. Sie werden nicht die Spur eines Andenkens an Elzeard Bouffier finden. Seien Sie zufrieden mit dem Text und mit dem Geist der Sache. Er hat sein Genügen in sich.“

Ja.

Kommentare: 1
8
Teilen

Rezension zu "Der Berg der Stummen" von Jean Giono

Rezension zu "Der Berg der Stummen" von Jean Giono
boekvinkvor 10 Jahren

Dies ist eine sehr schöne kleine Liebesgeschichte.
Die beiden Hauptakteure sind zwei Wanderknechte, die von Hof zu Hof ziehen, um dort ihre Arbeitskraft anzubieten. Die Sprache ist daher manchmal etwas deftig aber besonders bei der Beschreibung von Naturgewalten oder Gefühlen wunderbar poetisch. Die Gutshöfe oder auch die Natur werden dabei oft personifiziert. Das gibt dieser Geschichte einen leicht heidnisch-mystischen Touch. Es geht um Begriffe wie Liebe, Verzeihen, ein gutes und reines Herz, den richtigen Weg, daher kann man hier wohl auch von einem Märchen sprechen.

Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs erst ein paar Seiten brauchte, um mit dem Buch "warm zu werden". Dann aber habe ich jedes einzelne Wort genossen! Besonders der alte Tagelöhner, der der Erzähler dieser Begebenheiten ist, ist mir ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil ist etwas altmodisch (Ersterscheinung in Frankreich 1929!) und vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber man hat oft den Eindruck, als sitze da der alte Mann am Feuer mit kleinen Kindern auf dem Schoß und Knechten um sich herum und würde seine Geschichte zum Besten geben.

Hier eine kleine Kostprobe:
"Ich war weit über La Douloire hinaus. Der Hof war - immer noch am andern Ufer - hinter einem Hügelrücken verschwunden, und ich ging immer noch flußabwärts. Endlich komme ich an eine Stelle, wo die Durance schaumig-weiß über Gestein kichert: Altes Schwein, sag' ich zu mir selber, wenn du hier nicht hinübergehst, dann kannst du auf dieser Uferseite gut und gern bis nach Italien traben. Ich wag's; ich gehe hinüber, mache mir zwar den Bauch dabei naß, aber am frühen Morgen ist das gar nicht übel. Ich lande mitten in einem Ginstergestrüpp, dichter als Filz und gespickt mit Dornen von der Länge eines Piemonteser Messers. Das ist auch nicht gerade angenehm! Ich arbeite mich hindurch, indem ich laut das Blaue vom Himmel herunterfluche, was zwar nicht hilft, aber erleichtert, und ich gelange auf eine schmale, weiß bepuderte Landstraße, die sich an der Flanke des Plateaus entlang schlängelt ..."

Kommentieren0
8
Teilen
N

Rezension zu "Der Mann mit den Bäumen" von Jean Giono

Rezension zu "Der Mann mit den Bäumen" von Jean Giono
Nickivor 12 Jahren

Ein kleines, unaufdringliches Buch über die Kraft der großen Veränderung durch eine kleine Handlung.
Wunderbar. Eines meiner Lieblingslieblingsbücher. Sollte gerade in Zeiten der Klimaveränderung ein "Muß-man-gelesen-haben"-Buch sein!

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 51 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks