Jean Giono , Quint Buchholz Der Mann, der Bäume pflanzte

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der Bäume pflanzte“ von Jean Giono

Ein Klassiker der französischen Literatur, neu illustriert von Quint Buchholz: Kurz vor dem Ersten Weltkrieg beginnt der Schäfer Elzéard Bouffier, in der verödeten, zerstörten Provence Bäume zu pflanzen. Einfach so, um die Welt wieder schön zu machen, pflanzt er Tag für Tag, jahrzehntelang. Und schafft es tatsächlich, dadurch vielen Menschen ein Stück Lebensfreude zu schenken. Die Bilder des preisgekrönten Malers und Illustrators Quint Buchholz unterstreichen die hochaktuelle Thematik, die in dieser Geschichte liegt: Ein Außenseiter, der es schafft, mittels Geduld und festem Willen ans Ziel zu kommen und die Natur nachhaltig zu verändern.

Ein umherziehender Schäfer steckt auf seiner Wanderschaft Samen in die Erde und begrünt damit eine ehemals verödete Landschaft.

— Waschbaerin
Waschbaerin

Das Buch hat mich sehr nachdenklich gestimmt

— LionsAngel
LionsAngel

Das kleine Wunder eines selbstlosen Mannes. Hervorragend!! ♥ Und Quint Buchholz brilliert wie gewohnt ♥

— milkshakee
milkshakee
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  • Rezension zu "Der Mann, der Bäume pflanzte" von Jean Giono

    Der Mann, der Bäume pflanzte
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    Die zarten und einfühlsamen Bilder von Quint Buchholz haben diese neue Ausgabe eines alten und wunderbaren Buches zu einem kostbaren Schatz gemacht, denn sie fangen den Tenor dieser erstaunlichen Geschichte auf eine besondere und tiefe Weise ein. Jean Giono erzählt seine zuerst in Frankreich 1949 veröffentlichte Begegnung mit Elzeard Bouffier, einem Schäfer, dem es gelang, einen ganzen Landstrich durch das Pflanzen von Hunderttausenden von Bäumen wieder zum Leben zu erwecken. Durch seine unermüdliche Arbeit hat er verödete Berglandschaften in der Provence in der Zeit zwischen 1910 und 1945 in blühende Landschaften verwandelt, in der sich sogar junge Menschen wieder ansiedelten. Jean Giono nennt es ein Land Kanaan, das so geschaffen wurde, und seine poetische Erzählung aus einfachen Sätzen ist auch heute noch nicht nur ein flammendes Plädoyer für den Schutz der Natur, sondern auch ein Zeugnis dafür , wie man mit Ausdauer und Beharrlichkeit etwas erreichen kann, wenn man sich aus Überzeugung für ein Ziel einsetzt. In den späten sechziger Jahren, kurz vor seinem eigenen Tod, wurde Jean Giono gefragt, wo die von Elzeard Bouffier gepflanzten Wälder zu finden seien und er antwortete: „Selbst wenn Sie nach Vergons gehen, werden Sie nichts sehen. Seit jener Zeit ist alles verändert und über den Haufen geworfen worden, um Silos für Atomraketen und Schießplätze und mehrere Ölreservoirs anzulegen. Sie werden nicht die Spur eines Andenkens an Elzeard Bouffier finden. Seien Sie zufrieden mit dem Text und mit dem Geist der Sache. Er hat sein Genügen in sich.“ Ja.

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