Jean Jacques Laurent

 3.9 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Elsässer Erbschaften, Elsässer Intrigen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jean Jacques Laurent

Jean Jacques Laurent ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der bereits zahlreiche Kriminalromane verfasst hat. Mehrmals im Jahr reist er zu seiner Familie ins Elsass, wo er Land und Leute studiert und die gute Küche genießt. Immer mit einem Gläschen Weißwein dazu, denn im Gegensatz zu Rotweinliebhaber Major Gabin hat der Autor nichts gegen den Elsässer Silvaner einzuwenden.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jean Jacques Laurent

Cover des Buches Elsässer Erbschaften (ISBN: 9783492310161)

Elsässer Erbschaften

 (13)
Erschienen am 01.08.2016
Cover des Buches Elsässer Intrigen (ISBN: 9783492241007)

Elsässer Intrigen

 (8)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches Elsässer Versuchungen (ISBN: 9783492312479)

Elsässer Versuchungen

 (7)
Erschienen am 02.05.2018
Cover des Buches Elsässer Verfehlungen (ISBN: 9783492232081)

Elsässer Verfehlungen

 (7)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Elsässer Sünden (ISBN: 9783492312264)

Elsässer Sünden

 (6)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Elsässer Sünden & Elsässer Versuchung (ISBN: 9783492985871)

Elsässer Sünden & Elsässer Versuchung

 (0)
Erschienen am 02.07.2019

Neue Rezensionen zu Jean Jacques Laurent

Neu

Rezension zu "Elsässer Intrigen" von Jean Jacques Laurent

Stille Wasser sind tief
Pappbechervor 5 Monaten

  • Buchtitel: Elsässer Intrigen: Ein Fall für Major Jules Gabin
  • Autor: Jean Jacques Laurent
  • Verlag: Piper
  • ISBN: 9783492994439 
  • Ausgabe: E-Book
  • Erscheinungsdatum: 02.03.2020


Inhalt:

Colmar ist wunderschön, auch Jules Gabin, der befördert und dorthin versetzt wird, sieht das. Doch es bleibt leider nicht allzu lange so schön, denn zu schnell wird die Lage bitterernst. Gabin wird direkt von seinem Chef, Capitaine Debré, mit an einen Tatort und somit zu an seinen ersten Fall in seiner neuer Stelle. Bei diesem Fall handelt es sich um eine tote Prostituierte in einem Hotelzimmer, bei der ein Mord nicht ausgeschlossen wird. Natürlich ist die Lage komplett klar: Derjenige, der das Zimmer gemietet hat, muss der Täter sein. Zumindest glaubt das Debré. Gabin hingegen ist da anderer Meinung. Er glaubt, dass das Ganze mit dem beinahe zeitgleiche Verschwinden des ehemaligen Innenministers und Freund seiner Familie, Eric Duval, in Verbindung steht. Doch wird sich sein Verdacht erhärten?


Meinung:

Zuallererst möchte ich mich bei NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Zuerst möchte ich etwas über das Cover sagen. Ich finde das Cover voll schön und zu der beschriebenen, französischen Idylle, die ja gestört wird, passend. Ich selbst war ja schon einmal in Frankreich und habe mich durch diese Häuser auf dem Cover und auch die detailgetreue, französische Atmosphäre im Buch direkt wieder dorthin versetzt gefühlt.

Nun kommen wir zum Text selbst. Ich fand die ganze Geschichte richtig spannend, von Anfang bis Ende. Tatsächlich fand nicht nur diesen französischen Flair recht toll, sondern auch die Story. Eine Tote und der, der von der Polizei als erstes verdächtigt wird, ist die Person, die das Zimmer gemietet hatte. Mich persönlich hat das Ende doch ziemlich überrascht. Genau so sollte es bei einem guten Krimi und/oder Thriller sein. Aber, um nicht zu viel zu spoilern, belasse ich es dabei.

Der Schreibstil und die Protagonisten sind auch richtig toll. Vor allem der Schreibstil hat für reibungsloses Lesen gesorgt. Der Lesefluss wurde an keinem Teil der Geschichte gestört dadurch und die Kapitellänge war ebenfalls perfekt. Die Protagonisten sind ebenfalls nicht nur oberflächlich, sondern haben sich charakterlich weiterentwickelt und je mehr von von ihnen gelesen hat, desto mehr charakterliche Züge bekamen sie. Genau das finde ich bei Protagonisten gut.

 

Fazit:

Alles in allem finde ich, ist es ein echt gut gelungenes Buch, dass bei weitem nicht nur so idyllisch ist, wie das Cover scheinen mag. Ich würde das Buch vor allem Krimi-Fans empfehlen, da doch mehr Elemente von Krimis als von anderen Genres vorhanden sind. 

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Rezension zu "Elsässer Intrigen" von Jean Jacques Laurent

Zwischen Flammkuchen und Maulwurf ...
Bellis-Perennisvor 6 Monaten

Dieser siebte Fall für Major Jules Gabin ist mein erster. Trotzdem kann dieser Krimi gut ohne seine Vorgänger gelesen werden. 

Nachdem Gabin weiter an seiner Karriere basteln will, kommt ihm die Versetzung in die schöne Stadt Colmar ganz recht. Noch bevor er so richtig angekommen ist, muss er sich mit dem Tod einer Prostituierten beschäftigen. Schnell ist klar, dass es sich um einen Mord handelt. Gabins Chef, Captaine Debrac, und die Kollegen legen sich recht bald auf den deutschen Geschäftsmann als Täter fest. Nur Jules Gabin kommen Zweifel, zumal die Tote über korrupte Flics an höherer Stelle auspacken wollte.  

Der Einstieg in die neue Dienststelle wird von allerlei Unstimmigkeiten überschattet. So scheint Debracs Stellvertreter nicht der zu sein, wofür er sich ausgibt. Ein Maulwurf? 

Nebenbei muss sich Gabin mit dem Verschwinden von Eric Duval, seinem Nennonkel und ehemaligen Mitarbeiter von Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing. Duval ist als „Elder Statesman“ nach wie vor politisch aktiv und für seine Extra-Touren bekannt. Ist Duval der Kontakt, den die Tote gesucht hat? 

Meine Meinung: 

Dieser Krimi spricht wie viele andere ein weit verbreitetes Problem in Frankreich an: Die Agenden der Exekutive sind auf drei Behörden verteilt: Die „Police Nationale“ (Innenministerium), Die „Gendarmerie Nationale“ (Innen- und Verteidigungsministerium) und die „Police Municipale“ (Gemeindepolizei, die dem jeweiligen Bürgermeister unterstellt ist). Hierarchie- und Kompetenzgerangel sind an der Tagesordnung und die oft schlechte Bezahlung, vor allem der unteren Chargen, lässt manchmal den einen oder anderen wegschauen und/oder die Hand aufhalten.  

Die Stimmung auf der Dienststelle ist denkbar schlecht. Gabin matcht sich sofort mit Benoît, dem Chef-Stellvertreter, bei dem er das Gefühl hat, er sei nicht der, der er vorgibt zu sein. Einzig Yvonne scheint den Newcomer ein wenig zu mögen.  

Jules Gabin ermittelt in verschiedene Richtungen und macht sich so seine eigenen Gedanken. Dabei unternimmt er mitunter Alleingänge, die weder vom Chef noch von den Kollegen goutiert werden. 

Gänzlich unsympathische finde ich seine Freundin, die Untersuchungsrichterin Joana. Sie ist ehrgeizig, eifersüchtig und sollte eigentlich wissen, dass er über ein laufendes Verfahren nichts ausplaudern darf. Warum also quetscht sie ihn ständig aus? Außerdem spielt sie ständig die beleidigte Leberwurst, wenn er entweder zu spät kommt oder einen Termin überhaupt absagen muss. Ermittler bei der Mordkommission zu sein, ist eben kein 8-Stunden-Job. Die sollte er so schnell wie möglich wieder loswerden.    

Die Auflösung des Falles ist stimmig und für mich nicht ganz überraschend, obwohl ich kurz auch Joana in Verdacht hatte, ihrem Ehrgeiz einiges zu opfern. 

Gut gefallen hat mir die Beschreibung von Land & Leuten und der Ausflug in die köstlich Kulinarik des Elsass‘. 

Fazit: 

Ein spannender Krimi, der Lust auf eine Reise in das Elsass macht. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

 

 

Kommentare: 1
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Rezension zu "Elsässer Intrigen" von Jean Jacques Laurent

Jules ermittelt in Colmar
kindergartensylvivor 7 Monaten

Elsässer Intrigen von Jean Jacques Laurent

zur Geschichte:

Jules Gabin wird befördert und in das wunderschöne Colmar versetzt. Doch es bleibt keine Zeit für einen Spaziergang durch die malerische Idylle. Sein Chef, Capitaine Debré, nimmt ihn direkt mit zum nächsten Fall: In einem Hotelzimmer wurde eine tote Prostituierte gefunden, ein Tötungsdelikt kann nicht ausgeschlossen werden. Für Debré ist die Lage klar: Der Geschäftsmann, der das Zimmer mietete, ist der Täter. Gabin bezweifelt dies, denn das zeitgleiche Verschwinden des ehemaligen Innenministers Eric Duval kommt ihm reichlich merkwürdig vor. Da gibt es doch garantiert eine Verbindung …

mein Fazit:

Den Leser erwartet ein packender, fesselnder Kriminalroman. Der Autor hat mit viel Feingefühl die Atmosphäre in den kleinen französischen  Dörfern eingefangen und so die Charaktere lebendig wirken zu lassen.

Jules, den neuen Ermittler fand ich von Anfang an sympathisch, da er ruhig, gewissenhaft und überschaubar in alle Richtungen ermittelt. Ihm fällt der Einstieg in das neue Team nicht leicht.

Unsympathisch fand ich Jules Freundin Joanna. Meist ist sie total eifersüchtig, dann hält sie Jules wieder auf Abstand. 

Aufmerksam hab ich alle Schritte bei den Ermittlungen verfolgt. Der Schreibstil war sehr bewegend, authentisch und hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Das Ende war für mich überraschend, nachvollziehbar und extrem spannend.

Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst. 

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