Jean Joubert Das darf nicht das Ende sein

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das darf nicht das Ende sein“ von Jean Joubert

Als im Jahre 2006 eine plötzliche Klimaveränderung gewaltige Schneestürme auslöst, beginnt für Simon und seine Familie ein verzweifelter Überlebenskampf. Fast vier Monate verbringen sie, völlig von der Außenwelt abgeschnitten, in ihrer Hütte in den französischen Alpen. Die Umstände zwingen die Familie, sich auf längst vergessene Lebensweisen zurückzubesinnen. Findigkeit, Liebe und Hoffnung geben ihnen die Kraft durchzuhalten. Ein spannender Roman, der zum Nachdenken anregt.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Und plötzlich kam der Schnee

    Das darf nicht das Ende sein
    lipophil

    lipophil

    05. April 2014 um 08:48

    Simon lebt mit seiner Schwester und den Eltern auf einem einsamen Hof in den Bergen Frankreichs. Bis zum nächsten Nachbarn sind es 3 km, bis ins Dorf hinunter noch weiter. Die Gesellschaft hat es geschafft, den Mond zu besiedeln und Nahrung aus Erdöl zu gewinnen. Doch als es plötzlich zu schneien beginnt, müssen sich Simon und seine Familie auf alte Arbeitsweisen verlassen. Der Schnee steigt bis fast zur Dachkante, die Dachluke wird zum einzigen Luftloch, die Hütte wird nur noch von Kaminfeuer und Kerzen erhellt. Die Disziplin des Vater ist es, der die Familie in den folgenden Monaten zusammenhält: er organisisert die Aufgaben für jeden, hält mit den kindern Privatunterricht ab, baut eine Aussichtsplattform und verwaltet die Vorräte. Die Ziege stirbt, die Mutter erkrankt schwer. Das Mehl geht aus, um Fleisch zu essen müssten sie Hühner schlachten, Wölfe schleichen ums Dach... und immer die Sorgen: sind wir die einzigen Überlebenden? Das Buch ist ruhig geschrieben, die Sprache ist angenehm und die Geschichte ist gut entwickelt. Die Figuren werden nach und nach immer vielschichtiger beschrieben, z.B. wandelt sich die Schwester von einer kleinen Zicke langsam zu einem sehr mitfühlenden und an allem Lebendigen interessiertenn Mädchen. Vieles passiert zwischen den Zeilen, es wird einem nicht alles auf eine so aufdringliche Art erklärt - ich mag das. Allerdings kommt nie wirklich Spannung auf - man kann sich aber fragen, ob es das in dieser Geschichte tun muss.

    Mehr