Jean Kwok Wenn die Liebe tanzen lernt

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Inhaltsangabe zu „Wenn die Liebe tanzen lernt“ von Jean Kwok

Die 22-jährige Charlie Wong lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Lisa in New Yorks Chinatown. Ihr Job als Tellerwäscherin ist keine große Erfüllung – doch in der kleinen Welt der traditionellen chinesischen Einwanderer sind die Möglichkeiten begrenzt. Bis Lisa Charlie überredet, sich auf eine Annonce in der Zeitung zu melden: Das berühmteste New Yorker Tanzstudio sucht eine neue Rezeptionistin. Schnell wird klar: Die tollpatschige Charlie ist eine schreckliche Rezeptionistin, aber ein begnadetes Tanztalent. Und als Charlie sich vom unscheinbaren Entlein zum Schwan tanzt, fällt sie einem besonderen Mann auf.

Emotional und rührend, aber sehr vorhersehbar.

— Darcy
Darcy

Eine schöne Geschichte mit tollen Charakteren, aber doch sehr langatmig.

— Solvejg
Solvejg

Schöne Geschichte über die Liebe fürs Tanzen. Für mich war das Buch ganz ok, nette Geschichte für Zwischendurch.

— kati_liebt_lesen
kati_liebt_lesen

Unglaublich schön!

— mybookishdream
mybookishdream

Schönes Buch, aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen...

— mirisbookworld
mirisbookworld

Lieblingsbuchpotential! <3

— Shaushka
Shaushka

ganz süße Geschichte, aber irgendwie ein sehr plötzliches Ende.

— CarolaBu
CarolaBu

Dieses Buch ist nun eins meiner Lieblingsbücher :) es ist so facettenreich und sehr angenehm zu lesen.

— lovely_bookworm
lovely_bookworm

Eher unkitschig und flüssig zu lesen. Habe mich gut unterhalten gefühlt, weil es wegen der Protagonistin unerwartet originell war.

— Nirtak_Ehcstuk
Nirtak_Ehcstuk

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— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Tanz, Musik, Liebe und das Ergreifen von Chancen.

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Solvejg

    Solvejg

    25. February 2017 um 23:59

    Der Inhalt: Charlie Wong lebt mit ihrer Schwester und ihrem Vater in New York, wo sie in Chinatown als Tellerwäscherin arbeitet. Doch erstens stellt sie sich da ziemlich tollpatschig an und zweitens ist es nicht ihr Traumjob. Ihre Schwester überredet sie schließlich in einem Tanzstudio als Rezeptionistin anzufangen. Das auf einmal sie das Talent zu einer begnadeten Tänzerin haben soll, hat sie so nicht kommen sehen... Rezension: Das Cover ist schlicht aber sehr hübsch. Durch die Farbe fällt es schon auf im Regal und es passt wirklich super zum Inhalt. Gerade durch die Einfachheit gefällt es mir sehr gut!  Der  Einstieg ist recht flüssig, wenn es mich auch kurz irritiert hat, das zunächst die Kennenlerngeschichte von Charlies Eltern im Fokus steht. Dies geht jedoch recht schnell über zu Charlie, welche gerade im Restaurant steht und Teller wäscht.  Leider war dies etwas unspektakulär, wodurch ich das Buch kurzzeitig beiseite gelegt hatte. Ich dachte zunächst, dass es einfach der Anfang sei, der etwas Zeit braucht, doch leider fand ich das Buch insgesamt sehr langatmig. Hier hätten weniger Seiten definitiv mehr für die Geschichte getan.  Die meiste Zeit war das Buch recht zäh und hat sich stellenweise sehr gezogen. Manchmal hätte ich mir aber noch viel mehr Tanzszenen gewünscht, da diese zentraler Bestandteil der Handlung sind.     Wenn es aber Tanzszenen gab, waren diese echt wundervoll beschrieben und ich konnte mir das Ganze sehr bildlich vorstellen und hatte das Gefühl dabei zu sein. Außerdem lernt man eine Vielzahl an Tänzen kennen, welche wirklich gut beschrieben sind. Ich denke gerad bei Tanzszenen muss die Beschreibung einfach stimmen - und das tut es hier! Egal ob Walzer, Foxtrott, Samba oder Cha Cha Cha, sie alle sind gut beschrieben Der Schreibstil ist insgesamt sehr flüssig und lässt sich gut lesen. "Die Musik ist in uns drin", erklärte Dominic, "wir brauchen keine Musik, um miteinander zu tanzen."  Die Charaktere fand ich richtig toll ausgearbeitet!! Charlie ist mir super sympathisch - da sie einfach so echt ist. Ich mag die Wandlung die sie in dem Buch durchmacht. So ist sie schüchtern und ziemlich tollpatschig, doch mit jeder Seite entwickelt sie sich weiter. Die Charakterentwicklung passt hier super in die Geschichte und ist klasse ausgearbeitet. Auch die anderen Charaktere sind einzigartig und haben ihre Besonderheiten. Hier hat die Autorin definitiv tolle Persönlichkeiten geschaffen, welche  zur Geschichte beitragen.  Gut eingebracht sind auch die chinesischen Traditionen - wobei ich nicht beurteilen kann inwiefern diese wirklich echte Traditionen sind oder nicht. Manchmal war es mir aber fast schon etwas zu viel Tradition. Trotzdem wird dem Leser hier sehr gut das "chinesische Leben" in New York dargestellt.  Die I dee der Geschichte finde ich schön, aber auch nicht neu. Es ist eben eine typische "vom Tellerwäscher zum Millionär" - Geschichte. Oder eben von der Tellerwäscherin zur Tänzerin.  Fazit: Trotz mancher positiven Aspekte konnte mich das Buch aber nicht zu 100% fesseln und begeistern. Es ist ein schönes Buch, aber eben keins, welches mich ganz überzeugt hat. Ich denke, wenn man gerne Geschichten zum Thema Tanz, Leben und einer Prise Liebe mag, dann ist dies das richtige Buch. 

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  • Nicht das beste Buch aller Zeiten😦

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    books_reader

    books_reader

    28. June 2016 um 19:35

    Vorwort: Zuerst würde ich mich gerne beim lieben GOLDMANN- Verlag bedanken, dass sie mir das Buch zur Verfühgung gestellt haben. Und mir somit ermöglicht haben es für euch zu Rezensieren. Grundinfos: Titel: Wenn die Liebe tanzen lernt. Originaltitel: Mambo in Chinatown Verlag: Goldmann Erscheinungsdatum: 14.09.2015 Seitenzahl: 480 ISBN: 978-3-442-48272-6 Inhalt: Charlie Wong lebt mir ihrer Familie in Chinatown. Mit ihrem abergläubischen Vater und ihrer hochintelligenten Schwester teilt sie sich eine kleine Wohnung. Durch ihre extreme Ungeschicktheit, arbeitet sie seit Jahren als Tellerwäscherin. Viele Selbstzweifel plagen sie und lassen sie nicht wirklich auf eine bessere Zukunft hoffen. Ihre gutmütige Schwester ist jedoch davon überzeugt das auch aus ihrer Schwester etwas grosses werden kann. Somit überredet sie Charlie sich bei einem Tanzstudios an der Rezeption zu arbeiten. Schnell wird klar das sie auch für diesen Job alles andere als geeignet ist. Wie der Zufall so will offenbart sich jedoch das Chalie’s Füsse wie geschaffen für das tanzen sind. Durch die Hilfe ihrer dort gefundenen Freunden entdeckt sie die Liebe fürs Tanzen und vor allem für lateinamerikanische Musik. Wodurch sie das Interesse eines ganz besonderen Mannes weckt. Je mehr sie sich in das Tanzen und die Welt weit entfernt von Vaters Traditionen verliebt. Desto schwerer wird es ich die ganze Sache zu verschweigen. Meinung: Bei mir ist der Hype um dieses Buch nicht wirklich angekommen. Ich fand das Buch nicht schlecht aber auch nicht gut. Mir hat die Spannung des ganzen Buchs gefehlt. Ich brauche die Spannung um ein Buch lesen zu wollen. Die mir hier leider fehlte. Es brauchte lange bis die ganze Geschichte ins Rollen kam. Es war zwar schön von den Traditonen und ihrem Alltag zu erfahren, aber irgend wann wurde es mir zu viel. Die Geschichte versprach von der Ihnhaltsangabe sehr viel konnte aber nicht erfüllt werden. Die Szenen wurden oft in die länge gezogen was ich sehr schade fand. auch mehr Szenen im Tanzstudio haben mir gefehlt. Es wurde mehr über das aussen leben von Charlie erzählt als über die entwicklung der Hauptgeschichte. Nebenteile wurden extrem ausgebaut und dadurch verlor das Buch an Spannung. So kommen wir zu dem Teil der mir am Buch gefallen hat. Man merkte den tollen unterschied. Wie sie im Tanzstudio aufblühte, wobei sie zu Hause eher eingeschränkt war. Ebenfalls ihre liebevolle Art. Die sie gegenüber ihrer Schwester dem Sonnenschein gerne zeigt. Ich habe vor allem die Profitänzer ins Herz geschlossen. Wie wahrscheinlich jeder vor allem Nina. Die besten Szenen waren eigentlich die Tanzstunden mit Ryan die dem Buch doch noch einen kleinen Teil Spannung brachten. Was ich sehr eindrücklich fande waren die Bräuche und Traditionen. Oft hat mich der Vater erinnert an ein kleines Kind das sich der ganzen Entwicklung in den Weg steht. Zur Autorin: Ich muss sagen der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Sie hat mit ihrem Buch zwar nicht mein Herz erobern können aber ihr Stil zu schreiben mochte ich wirklich. Cover: Ich finde das Cover wunderschön. Die Farben sind toll ausgesucht. Und das gesamt Bild stimmt. Es gefällt mir und ich habe dadurch auch nicht daran auszusetzen. Fazit: Ich gebe dem Buch 2/5 Sternen, weil es mich nicht wirklich angetan hat. Die Geschichte ist mal ein gutes zwischen Buch aber nicht mein Favorit.  

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  • Wenn die Liebe tanzen lernt

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    mirisbookworld

    mirisbookworld

    19. May 2016 um 20:30

    Inhalt Die 22-jährige Charlie Wong lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Lisa in New Yorks Chinatown. Ihr Job als Tellerwäscherin ist keine große Erfüllung – doch in der kleinen Welt der traditionellen chinesischen Einwanderer sind die Möglichkeiten begrenzt. Bis Lisa Charlie überredet, sich auf eine Annonce in der Zeitung zu melden: Das berühmteste New Yorker Tanzstudio sucht eine neue Rezeptionistin. Schnell wird klar: Die tollpatschige Charlie ist eine schreckliche Rezeptionistin, aber ein begnadetes Tanztalent. Und als Charlie sich vom unscheinbaren Entlein zum Schwan tanzt, fällt sie einem besonderen Mann auf ...  Handlung Gleich am Anfang des Buches lernt man Charlie Wong kennen, die mit ihrer kleinen Schwester und ihrem Vater in New Yorker Bezirk Chinatown wohnt. Auch der Rest ihrer Familie lebt dort und das nach stengen chinesichen Sitten. Ihre Mutter starb als Charlie selbst noch ganz jung war. So zieht sie größtenteils ihre kleine Schwester Lisa allein auf, da ihr Vater damit beschäftigt ist, das Geld für die Familie zu verdienen. Außerdem ist es ihm unangenehm unter Leute zu gehen, da sein Englisch nicht das Beste ist. So muss Charlie die Termine von Lisas Schule wahrnehmen. Doch auch sie arbeitet und zwar als Tellerwäscherin in dem Restaurant, in dem ihr Vater Nudelmacher ist. Während Charlie tagtäglich tausende von Tellern wäscht, sucht ihre kleine Schwester einen Job für sie und findet promp einen in einem Tanzstudio in New York. Dort könnte sie als Sekretärin im Büro beginnen. Auch wenn Charlie am Anfang nicht gerade überzeugt davon ist möchte sie es probieren. Alleine schön weil ihre Mutter Tänzerin war und sie ihr so gedanklich wieder ein Stück näher wäre. Tatsächlich bekommt sie den Job, doch Charlie ist nicht gerade die begabteste Person. Machmal sind Termine vertauscht oder sie vergisst etwas zu überbringen. Allerdings lebt sie sich schnell ein und auch die Profitänzer schließen sie ins Herz. Während der Arbeit lässt sie es sich auch nie nehmen den Tanzschülern beim tanzen zuzusehen und bestaunt sie. Um ihre verpatzte Arbeit im Büro wieder gut zu machen, soll sie für eine Kollegin einen Schnupperkurs übernehmen, was hervorragend klappt, denn die neuen Tanzschüler lieben sie. Kurzerhand trainiert die weiter mit den anderen Profis und es stellt sich heraus, dass Charlie ein wares Naturtalent ist. Als dann auch nich ein Wettbewerb ansteht, soll Charlie als zweites Paar mit einem ihrer Tanzschüler daran antreten, doch die hat inzwischen auch noch ein anderes Problem. Lisa ist krank und keiner kann ihr helfen. Dazu kommt noch, dass ihr Vater herausgefunden hat das sie tanzt und dieser ist alles andere als begeistert. Charlie weiß nicht mehr wo ihr der Kopf steht und was sie machen soll. Soll sie sich gegen ihre Familie stellen und mit dem Tanzen weitermachen oder ihren Traum aufgeben? Als sie sich dann plötzlich auch noch verliebt, weiß sie gar nicht mehr was sie machen soll, denn durch diese Liebe könnte sie ihren Job als Tänzerin endgültig verlieren... Meinung Das Buch verspricht vom Inhalt her schon sehr viel, weshalb ich mich gefreut habe, es endlich lesen zu können. Leider war es nicht so spannend wie ich es mir erhofft hatte. Viele Szenen wurden für mich persönlich in die Länge gezogen und ich finde es hätte mehr Szenen im Tanzstudio geben sollen, da das Tanzen natürlich ganz klar das Hauptthema in diesem Buch war. An sich war die Geschichte allerdings sehr schön. Charlie ist eine sehr starke Person, denn sie kümmert sich mit so viel Liebe um ihre kleine Schwester, geht Arbeiten und hält ihre meist etwas strenge chinesische Familie aus. Was ich noch schön fand war, dass sie ihren Traum gelebt hat. Auch wenn sie es hinter dem Rücken ihrer Familie gemacht hat, habe ich als Leser gespürt, wie sie im Tanzstudio aufgeblüht ist und wie frei sie da war. Das war wirklich richtig schön. Auch Lisa ist einfach so ein süßer Sonnenschein, der das Buch um einiges bereichert hat. Sie war so voller Energie und ist für ihre 11 Jahre sehr intelligent und weise und dazu noch so stark. Ein weiteres Plus waren eigentlich alle Szenen im Tanzstundio. Die Profitänzer habe ich alle so ins Herz geschlossen. Vor allem Nina. Außerdem waren für mich die Tanzstunden mit Ryan, das Higlight des ganzen Buches. Allerdings habe ich auch noch Dinge in diesem Buch zu kritisieren. Ich konnte mich einfach nicht mit den chinesischen Bräuchen und dieser Heilkunst auseinander setzten. Wahrscheinlich auch deshalb nicht, weil ich nicht an so etwas glaube und ich es ehrlich gesagt ein wenig schwachsinnig finde. Desweiteren konnte ich Charlies Vater gar nicht verstehen. Er hatte so eine komische Art an sich und hielt an seinen Regeln fest und wollte sich nie anders entscheiden. Er hat mich oft an ein kleines bockiges Kind erinnert, was ich gegenüber seinen Töchter sehr gemein fand. Auch der Rest der Familie lebte nach diesen strengen Regeln und stellte sich der Freiheit, die es in Amerika gibt in die Quere. Das perfekte Beispiel wäre dafür die Situation in der es Lisa so schlecht ging. Wegen den Bräuchen wollte einfach keiner einen Krankenwagen rufen und das war wirklich krass, wie ich finde. Fazit Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne, da es mich nicht ganz überzeugt hat, was hier nicht mal an der Hauptperson liegt, denn Charlie mag ich wie gesagt sehr, doch die fehlende Spannung, die vielen Szenen mit der etwas gewöhnungsbedürftigen Familie, ihrem Vater und der Heilkunst war einfach ein wenig zu viel und zu langweilig, auch wenn manche Fakten ein wenig interessant waren.

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  • Wenn die Liebe tanzen lernt

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Junimaedchen

    Junimaedchen

    11. April 2016 um 18:21

    Inhalt: In diesem Buch geht es um Charlie Wong. Sie lebt mit ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester Lisa in Chinatown, New York. Sie arbeitet als Tellerwäscherin und dieser Job ist nicht gerade eine Erfüllung für sie, doch ihre Möglichkeiten sind durch die vielen chinesischen Einwanderer begrenzt. Als Lisa ihre Schwester dazu überredet, sich auf eine Annonce in der Zeitung zu melden, soll sich ihr Leben schlagartig ändern. Sie arbeitet nun als Rezeptionistin/Empfangsdame im berühmtesten Tanzstudio in New York. Bald stellt sich herraus, dass sie eine schreckliche Empfangsdame ist, dafür aber ein Naturtalent im tanzen. Und als Charalie sich vom unscheinbaren Entlein zum Schwan tanzt, begibt sie sich in einen Strudel aus Liebe und Leidenschaft, wobei sie einem ganz besonderen Mann auffällt... Meine Meinung: Zu Beginn des Buches lernen wir Charlie und ihre Welt kennen. Sie lebt in Chinatown mit ihrer Familie und nach strengen Chinesischen Regeln und Bräuchen. Sie, ihr Vater und Lisa haben nicht viel Geld zur Verfügung und stecken alles was sie haben in die chinesische Heilkunst. Charlie arbeitet als Tellerwäscherin, ihr Vater ist der Meister im Nudelmachen und Lisa geht noch zur Schule. Sie versuchen so gut es geht über die Runden zu kommen und ich bewundere diese Familie für ihren starken Zusammenhalt! Schon zu Beginn merkt man, dass Charlie auf jeden Fall immer nach dem Urteil und den Forderungen ihres Vaters handelt, der ein ganz lieber Mensch ist, allerdings sehr am Tod seiner Frau, Charlies Mutter, leidet, die nach einem plötzlichen Schlaganfall verstarb, als Charlie 14 Jahre alt war. Alle 3 vermissen Charalies Mum, die ein begnadetes Tanztalent war, sehr. Bereits auf den ersten Seiten hat mich die Geschichte gefangen genommen und nicht mehr losgelassen! So richtig los ging es dann, als Lisa Charlie die Announce in der Zeitung zeigt und Charlie sich dazu entschließt, sich für den Job im Tanzstudio zu bewerben. Charlie bekommt den Job, und obwohl sie eher ungeschickt ist und viele Fehler macht, lebt sie sich schnell ein und findet neuen Anschluss. Aber eins genießt sie ganz besonders: Sie steht jeden Tag heimlich an der Tür zum Studio und nutzt ihre freien Minuten um den Profitänzern beim Training zuzusehen. Ihre Mutter war ebenfalls Tänzerin und Charlie fühlt sich durch ihren neuen Arbeitsplatz sehr verbunden mit ihr. Schon bald stellt sich herraus, dass Charlie mit ihrem neuen Job total überfordert ist. Sie bringt durch einen Fehler den Plan einer Trainerin durcheinander. Um ihren Fehler wieder auszubügeln soll sie kurzerhand einen Schnupperkurs übernehmen, um die Trainerin zu entlasten. Sie beginnt mit den anderen Tänzern zu trainieren und sofort bemerken die anderen, was für ein Naturtalent Charlie ist und das sie großes Potential hat. Schon bald sitzt sie nicht mehr am Empfangstisch, sondern bekommt die Chance tanzen zu lernen und Profitänzerin zu werden. Doch wie geht sie damit um? Alles ist völlig neu für sie! Doch sie liebt das Tanzen und entwickelt eine neue Leidenschaft. Schon bald brennt sie für ihren neuen Beruf, den sie jedoch zuerst vor ihrem Vater geheimhält. Als dann ihre Schwester krank wird, wird ihr Leben erneut auf den Kopf gestellt. Als sie sich dann auch noch verliebt, dreht sich ihr Leben immer schneller um seine Achse und sie muss Entscheidungen treffen und um ihr Leben tanzen... Doch wird ihr das gelingen? Was ist ihr wirklich wichtig? Es hat großen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen! Auch wenn es nicht wirklich spannend ist, wollte ich immer wissen wie es weiter geht. Die Gefühle, die Charlie beim tanzen verspürt wurden so gut beschrieben, dass ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre und mit ihr getanzt hätte! Ich mag sie total und finde es toll, dass sie so auf ihre Schwester aufpasst und trotzdem auch mal an sich denkt! Das Buch ist auch in ihrer Perspektive geschrieben, sodass sie mir ihre Geschichte erzählt hat und ich sie noch besser kennenlernen konnte. Im Buch erfährt man viel über China und die Traditionen und Sitten der Chinesen, was ich sehr informativ fand. Trotzdem war ich teilweise ein bisschen genervt von einigen Handlungen, vor allem von Charlies Vater. Einiges konnte ich nicht nachvollziehen, anderes wiederum fand ich sehr interessant! Lisa ist ein Sonnenschein! Ich mag sie total und habe in schwierigen Zeit mit ihr gelitten. Ein so junges Mädchen sollte so etwas nicht durchmachen müssen. Aber sie hatte gottseidank eine tolle Schwester, die sich um sie gekümmert hat!   Der Fokus des Buches liegt auf dem tanzen und die Leidenschaft die Charlie dafür entwickelt. Ich finde, dass das Thema super umgesetzt wurde! Und verbunden ist das ganze mit einer schönen Liebesgeschichte, die man allerdings noch mehr hätte vertiefen können. Mir ging alles ein wenig zu schnell und am Ende kam eins zum anderen... Ich hätte mir mehr Szenen zwischen Charlie und ihrem Verehrer gewünscht. Ich möchte hier allerdings nicht verraten um wen es sich handelt! Das Buch hat zwar über 400 Seiten, aber die Geschichte ist nicht zu vielfältig, es passiert auch nicht wirklich viel! Manchmal hat sich die Geschichte ein bisschen gezogen und stand auf der Stelle, was mich aber nicht weiter gestört hat, da dann meistens wieder spannendere Stellen kamen! Am meisten begeistert bin ich von der Entwicklung die Charlie in diesem Buch durchlebt! Zu Beginn ist sie total verschlossen und hört immer nur auf ihren Vater, zum Ende hin blüht sie immer mehr auf und entwickelt sich zu einer jungen Frau, die eigene Entscheidungen trifft und für ihren Traum lebt! Das Ende kam mir leider viel zu plötzlich. Ich hätte mir ein anderes und besser durchdachteres gewünscht. Bewertung: Ich habe mich für 4/5 Katzen entschieden. Mir hat das Buch super gut gefallen, konnte mich aber nicht so sehr begeistern, dass ich 5 Katzen vergeben kann. Trotzdem empfehle ich das Buch weiter, da es sich hierbei um eine schöne Geschichte handelt, die man auf jeden Fall mal gelesen haben sollte!

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  • Komplex, vielschichtig und wunderschön

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    IraWira

    IraWira

    01. March 2016 um 12:35

    Wow, dieses Buch hat mich gerade meinen Vormittag gekostet, weil ich nur schon mal kurz reinschnuppern wollte - Pustekuchen. Das war es mit meinen ganzen tollen Haushaltsplänen für den Vormittag, aber dafür habe ich jede einzelne Minute mit diesem Buch genossen, das ist doch auch was wert, oder?! Ich hatte eine schöne Geschichte erwartet, klar, sonst hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen und ich gebe auch zu, dass ich eine klitzekleine Schwäche für Aschenputtel-Geschichten habe, aber....das hier war noch viel beser als erwartet. Eigentlich hatte ich die Zeit gar nicht und eigentlich wollte ich es nicht gleich in einem Rutsch durchlesen, sondern noch ein wenig genießen, aber uneigentlich habe ich eben die letzte Seite gelesen und sitze hier mit so einem warmen *Hach-war-das-schön"- Gefühl. Dabei gab es zwischendurch durchaus Zeiten, wo ich frustriert hätte aufschreien können, nämlich immer dann, wenn deutlich wurde, wie sehr Charlie und ihre Freundinnen durch das traditionelle Denken ihrer aus China stammenden Eltern immer noch eingeschränkt sind und wie schwierig es für sie ist, damit umzugehen. Ehekupplungsversuche, die Befehlsgewalt der Eltern, die unbedingten Gehorsam erwarten, der Respekt gegenüber der Familie und die Verpflichtungen, die dies mit sich bringt und die Schwierigkeiten der Eltern, in einer Welt anzukommen, in der junge Mädchen ihren eigenen Weg gehen wollen, dazu passen wollen und sich auch anpassen müssen, um beruflich weiterzukommen. In dieser Welt der Eltern konkurrieren Scharlatane und Menschen, die wirklich etwas bewirken können, egal auf welcher Ebene, miteinander um die Gunst (und das Geld) der Kranken und Bedürftigen, hier entsteht ein Geflecht aus Verpflichtungen, Verbindlichkeiten, Hoffnung, Abzockerei und vielem mehr, das den Leser manchmal zru Verzweiflung treibt, manchmal wütend macht und manchmal auch genervt mit den Augen rollen lässt. Und dann gibt es da noch Charlie selbst, immer tollpatschig, immer nicht gut genug, bis sie anfängt zu tanzen. Dass der große Tanz, der alles entscheidet, dann auch noch ein Mambo ist...hach, ja. Die Romantiker unter Euch wissen bestimmt, an wen mich das sofort erinnerte? Ansonsten hat dieses Buch aber wenig mit Dirty Dancing gemeinsam, dafür aber viel mit einer jungen Frau, die zielstrebig und mit harter Arbeit ihren Weg findet und sich allen Widerständen zum Trotz ihren Traum verwirklicht. Charlie ist eine tolle Persönlichkeit, deren Selbstzweifel man ihr zwar durchaus sofort abnimmt, deren Verwandlung aber genauso überzeugend wirkt. Hier finde ich schön, wie gezeigt wird, dass es egal ist, welchen Sport man betreibt, so lange man ihn darin gut ist, weil letztlich in den meisten Fällen das Körpergefühl wichtig ist. Wer das hat, ist auch fürs Tanzen gewappnet, egal, ob er vorher schon einmal getanzt hat, Tai Chi gelernt hat oder gar geboxt hat. Jede dieser Sportarten trägt dazu bei, dass man sich in seinem Körper gut fühlt und sich in ihm bewegen kann. Rund um Charlies Geschichte, gibt es auch noch viele kleine Nebenschauplätze, ob es die Geschichte um ihre kleine Schwester ist, die mich ziemlich mitgenommen hat, zumal hier wieder die Allgewalt der Eltern manches Mal erdrückend schien oder ob es Charlies Freundin Zan ist mit ihrem Wunsch, Autofahren zu lernen oder auch ihre Freundin Grace, deren Eltern der Meinung sind, das Zepter wieder fester in die Hand nehmen zu müssen oder auch Charlies Freunde aus dem Tanzstudio und ihre verschiedenen Geschichten, sie alle waren auf ihre Weise intensiv und schön. Alle diese Figuren sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich weiß schon jetzt, dass ich dieses wunderbare, vielschichtige und immer wieder auch überraschende Buch mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen habe!

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  • Super schönes Buch! Ich liebe es!

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    derbuecherzauber

    derbuecherzauber

    13. February 2016 um 15:04

    Randdaten: Wenn die Liebe tanzen lerntvon Jean KwokOriginaltitel: Mambo in ChinatownErschienen im Goldmann Verlag im September '15480 SeitenRoman8,99 € Klappentext: Die 22-jährige Charlie Wong lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Lisa in New Yorks Chinatown. Ihr Job als Tellerwäscherin ist keine große Erfüllung – doch in der kleinen Welt der traditionellen chinesischen Einwanderer sind die Möglichkeiten begrenzt. Bis Lisa Charlie überredet, sich auf eine Annonce in der Zeitung zu melden: Das berühmteste New Yorker Tanzstudio sucht eine neue Rezeptionistin. Schnell wird klar: Die tollpatschige Charlie ist eine schreckliche Rezeptionistin, aber ein begnadetes Tanztalent. Und als Charlie sich vom unscheinbaren Entlein zum Schwan tanzt, fällt sie einem besonderen Mann auf .. Gestaltung: Als Frau gefällt mir das Rosa natürlich sehr gut. Schön finde ich auch die Tanzschuhe, denn sie zeigen gleich die Wichtigkeit des Tanzens. Dass der Kopf nicht gezeigt wird, stört mich nicht, denn so kann man seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen. Allerdings stört mich, dass das Kleid ein wenig verknittert ist. Das stört mich einfach wirklich.Wiederum gut finde ich, dass die Schriftfarbe des Autors mit der Farbe der Schuhe abgestimmt wurde. Das führt zu einer gelungenen Abrundung des Buches. Pros und Contras: Positiv fand ich: die schöne Geschichte, das flüssige Lesen - kein Gefühl von langgezogenen Handlungssträngen, die ausführlichen Charakterbeschreibungen, das Cover, die Mischung aus Drama, Liebe und Leidenschaft, der Spannungsaufbau, die spürbare Leidenschaft zu Musik und Tanz Negativ fand ich: Eigentlich fand ich wirklich gar nichts negativ. Das Buch habe ich auf einen Zug ausgelesen, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und ich finde es rund um gelungen.Das klassische Klischee vom "Tellerwäscher zum Millionär" wird hier auf ganz und gar reizende Art dargestellt. Ein tolles Buch für zwischendurch. Ich liebe dieses Buch und empfehle es wirklich zu 100 % weiter, da es mir wirklich sehr gut gefallen hat!

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  • Aus dem Nichts entspringt ein Universum

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Nirtak_Ehcstuk

    Nirtak_Ehcstuk

    04. February 2016 um 20:25

    Manchmal möchte man sich einfach gemütlich zurücklehnen und eine unkomplizierte Geschichte genießen, die einen gefangen nimmt. Kennt ihr das ebenfalls? Zu dieser Kategorie Roman zählt eindeutig auch Wenn die Liebe tanzen lernt. Überraschenderweise war dessen thematischer Schwerpunkt aber etwas anders, als der eher blumige Titel und die rosafarbene Aufmachung vermuten ließen. Deshalb möchte ich euch heute voller Überzeugung die Geschichte einer jungen chinesischen Frau ans Herz legen, die mit Hilfe des Tanzens zu sich selbst findet. Charlie Wong ist etwa 20 Jahre alt und lebt in ärmlichen Verhältnissen mit ihrem abergläubischen Vater und ihrer hochintelligenten 11-jährigen Schwester Lisa in Chinatown, New York. Ungeschickt wie sie ist, arbeitet sie seit Jahren als Tellerwäscherin in einem Nudelrestaurant und wagt wegen ihrer Selbstzweifel kaum auf eine bessere Zukunft zu hoffen. Charlies kleine Schwester hingegen glaubt an sie und bringt sie dazu, sich ohne Wissen des Vaters als Rezeptionistin in einem bekannten Tanzstudio vorzustellen. Wie ungeeignet sie für diese Tätigkeit ist, zeigt sich dann schnell. Ein glücklicher Zufall offenbart hingegen, dass Charlies Füße wie geschaffen für das Tanzen sind. Mit Hilfe ihrer Kollegen entdeckt sie langsam ihr unglaubliches Talent und ihre Liebe zu lateinamerikanischen Rhythmen, wodurch sie schließlich das Interesse eines besonderen Mannes weckt. Doch je mehr sich Charlie von den traditionellen chinesischen Moralvorstellungen ihres Vaters emanzipiert, desto schwerer fällt es ihr, diese völlig andere Welt vor ihm zu verbergen. Im Mittelpunkt des Romans steht eine Protagonistin, die sich ihrer Fähigkeiten bewusst wird und dadurch zu neuem Selbstbewusstsein findet. Die eingebaute Romanze dient hierbei eher der Verdeutlichung ihrer Charakterentwicklung. Ich fand das wirklich fesselnd und konnte das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen. Die zunächst tollpatschige, unsichere Charlie ist sehr liebevoll beschrieben und erzeugt einfach Anteilnahme. Sozusagen aus dem Nichts heraus entdeckt sie ein völlig neues Universum an Möglichkeiten für sich. Der Kontrast zwischen dem traditionell eingestellten Vater und den in Amerika geborenen Töchtern wird deutlich geschildert. Hierdurch kann der Leser einen Blick auf Familienleben, Einstellungen und Probleme chinesischer Einwanderer erhaschen. Das verleiht dem Roman nicht nur eine gewisse Originalität, sondern erlaubt außerdem die Einführung einiger interessanter Nebencharaktere. Beispielsweise wird geschildert, dass Charlie unter Anleitung einer weisen alten Patentante bereits seit Jahren Tai-Chi ausübt. All das ist flüssig in der Ich-Perspektive erzählt, weshalb man gern ihrer Stimme folgt. Etwas irritiert hat mich indes gegen Ende die Nebenhandlung über Lisa. Als zweiter Spannungsbogen ist sie einfach nicht so recht gelungen. Zwar baut sich hintergründig ein Gefühl der Bedrohung auf, doch leider ist des Rätsels Lösung dann zu durchsichtig und langatmig geraten. Zudem bewegt sich dieser Erzählstrang sogar von der Hauptgeschichte weg, ohne dass beide merklich Einfluss aufeinander ausüben. Das ist ein wenig schade, allerdings in meinen Augen die einzige Schwäche in der Konzeption. Wenn die Liebe tanzen lernt erfindet vielleicht nicht gerade das Rad neu, spielt aber ein wenig mit den Erwartungen des Lesers. Als Lektüre, die sich gezielt an Frauen richtet, kommt sie insgesamt erfrischend untypisch daher. Mal abgesehen von der fast plakativen Darstellung einer Tellerwäscherin auf dem Weg zur Profitänzerin, umschifft Jean Kwok nonchalant die allzu seichten dramaturgischen Gewässer. Äußerst charmant thematisiert sie Familienbande, den Willen zum Erfolg, Liebe und die Verwirklichung eines Traumes. Ganz nebenbei entsteht beim Lesen außerdem der unbändige Drang, Tai-Chi auszuprobieren oder das nächste Tanzstudio zu stürmen. Am Ende ist dieser Roman also sättigendes Lesefutter für zwischendurch, das auch noch dazu inspiriert, sich aus der Kuschelecke zu wagen. Katrin, www.inkunabel.wordpress.com

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  • Tolle Tanzszenen, aber einfach zu langatmig..

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2016 um 16:33

    Das Cover ist ganz bezaubernd, deshalb fange ich gleich damit an! Es passt einfach perfekt zum Titel und ist durch die Farben sehr hübsch anzusehen. Das Buch ist als eBook und als Taschenbuch  erschienen und ist daher mit den vielen Seiten schon ein ordentlich dickes Buch. Ich muss leider sagen, dass ich mich am Anfang sehr schwer getan hab reinzukommen in die Geschichte. Der Einstieg und auch die weiteren Kapitel sind sehr langatmig und so gar nicht spannend geschrieben.  Ich hatte leider ein bisschen meine Probleme mit dem Schreibstil, sodass ich die Geschichte nicht so richtig genießen konnte. Dies hat es mir schwer gemacht, der Handlung zu folgen. Es gibt sicher andere Leser denen es garnicht so ging und mit dem Schreibstil von Jean Kwo k und sehr begeistert waren, aber das ist eben Geschmacksache. Was ich jedoch sehr gut fand war die Beschreibung der Charaktere und deren Persönlichkeiten. Charlie ist eine tolle Protagonistin. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen, da ich selbst mal getanzt habe und die Arbeit dahinter kenne. Ich fand es auch schön, das ihr kultureller Hintergrund nicht außer Acht gelassen wurde. Jean Kwok hat dabei sehr gute Arbeit geleistet und auch die weitere Handlung der Geschichte war nachvollziehbar, jedoch nicht immer vorhersehbar, wobei man da wieder einen Kick hatte weiterzulesen. Die Tanzszenen waren aber absolut fantaastisch und toll beschrieben, man dachte man steht manchmal selbst auf der Bühne. Ich muss aber auch an dieser Stelle sagen, dass mich das Buch nicht vom Hocker gerissen hat. Es beinhaltet sehr schöne Momente, aber eben auch Szenen, die ich an manchen Punkten nicht verstanden habe. Manche Passagen wurden in die Länge gezogen, weshalb das Buch auch so dick war. Wenn es mich richtig fesselt, ist es egal wie viele Seiten, das Buch hat, aber wenn dazwischen Stellen sind, die nicht wichtig für den Verlauf sind und auch nicht eine schreiberische Höchstleistung sind, dann stört es mich schon ein wenig. Trotz allem gebe ich dem Buch gute 3|5 Punkten für die tollen  Charaktere und die schöne Liebesgeschichte! Vielen vielen Dank an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar ♥

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    Wenn die Liebe tanzen lernt
    TanjaJahnke

    TanjaJahnke

    27. January 2016 um 15:10

    Ich muss gestehen, dass dieses Buch eher etwas schwerlich in die Gänge kommt und das gute erste Drittel eher lahm ist. Doch dann wird es durchaus interessant. Die gesamte Geschichte ist eine Art Lebensgeschichte...eine Art Tagebuch, aus der Sicht einer 22-jährigen Chinesin, deren Leben zwischen chinesischen Kultur und dem amerikanischen Traum "zerrissen" wird. Vormittags und Zuhause lebt sie die typische brave chinesische Tochter und ist irgendwie die Ersatzmutter für ihre 11-jährige Schwester Lisa, doch den Rest des Tages (nachdem sie ihren Job gewechselt hat) verwandelt sie sich in eine Tänzerin, die sich zu rassigen Rhythmen Mambo und anderen Latein-Tänzen wiegt. Das Tanzen liegt Charlie im Blut und sie ist - endlich - einmal in etwas gut. Wo doch ihr restliches Leben eher von Tollpatschigkeit geprägt ist. Charlie entwickelt Selbstbewusstsein und Persönlichkeit, dass auch ihren Alltag prägen wird. Doch während es für sie immer besser läuft, wird ihre Schwester plötzlich krank... Alles in Allem muss ich gestehen, dass ich aufgrund des Klappentextes mir eine Liebesgeschichte erwartet habe, doch finde ich, dass das Buch trotzdem sehr unterhaltsam und interessant ist. Allerdings ist es ziemlich ermüdend, dass Charlie sich selbst immer so klein redet und in ihren Minderwertigkeitsgefühlen nahezu ertrinkt, und ihre Familie (Onkel, Tante, Vater...) sie noch weiter nach unten drücken, statt sie zu einer Entwicklung zu ermutigen. Von wegen Kritik an einer neuen modischen Frisur, Kleidung, die die Figur betont wird als unsittlich eingestuft etc. Ferner ist auch die kulturelle Einstellung - Ehestifterin, statt eines Arztes konsultiert man eine "Hexe", Altare in den Wohnungen, Räucherstäbchen und und und - für externe eher befremdlich und verwirrend und ich persönlich frage mich, ob hier die Autorin nicht etwas übertreibt. Kurzum ist "wenn die Liebe tanzen lernt" ein Mix aus mittelalterlicher chinesischer Traditionen a la Mulan und Leidenschaft zu Musik und Tanz a la Dirty Dancing. Wer heiße Erotik, große Gefühle und Liebe erwartet, der ist hier etwas fehl am Platz. Wer aber eine Geschichte von einer Frau lesen will, die mit den Ketten einer alten, steifen Tradition bricht, ihre eigene Persönlichkeit entdeckt und entwickelt und ihre Liebe, Leidenschaft und Talent fürs Tanzen entdeckt... dabei auch der Liebe an sich begegnet, der ist hier durchaus gut aufgehoben. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen, weil mir viele Dinge einfach zu langatmig und detailiert waren. Von wegen die Stunden im Tanzstudio, die Trainingseinheiten, die Besuche bei der "Hexe" etc etc...etwas weniger Details wären hier wohl mehr gewesen.

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  • Cinderella mal anders

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Tata87

    Tata87

    15. January 2016 um 13:57

    In diesem Buch treffen zwei Welten aufeinander... Von einem "unsichtbaren" Tellerwäschermädchen arbeitet/kämpft sich Charlie bis hin zu einer professionellen Tänzerin. Ein chinesisches Einwandererrmädchen welches in China Town in New York lediglich begrenzte Möglichkeiten hat findet ihre Erfüllung in einem der berühmtesten New Yorker Tanzstudio. Wie im Klappentext des Buches schon beschrieben ist hier die Verwandlung vom hässlichen Entlein zum schönen, großen weißen und hübschen Schwan perfekt.  Anfangs ist Charlie mehr als tollpatschig und das kleine Dummchen der Geschichte. Ich mag solche Antihelden eigentlich nicht sooo sehr, aber die Entwicklung von Charlie ist meiner Meinung nach Phänomenal und gefällt mir sehr gut.  Dieser Roman konnte mich schnell packen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut leserlich und man kann sofort in die Geschichte eingetauchen und in Charlie hineinversetzen. Auch die Story rund um das Tanzen rief in mir wieder die Sehnsucht nach Bewegung wach. ;-) Wer dieses Buch liest sollte aufpassen dass sich beim Lesen die Beine nicht verselbstständigen und umstehendes Geschirr wie Tee- oder Kakaotassen gleich mit tanzen und sich mit dem Wohnzimmerteppich vereinen. :-D 

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  • Eine Aschenputtel Geschichte à la Dirty Dancing von Jean Kwok

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2016 um 10:58

    Charlie hat es wahrhaftig nicht leicht. Hin und her gerissen zwischen ihrer Herkunft, ihren chinesischen Wurzeln und dem modernem amerikanischem Alltagsleben, hat sie Schwierigkeiten ihr wahres Ich und sich selbst zu finden. Wie denn auch? Sie arbeitet als Tellerwäscherin in dem Restaurant, in dem auch ihr traditionell erzogener chinesischer Vater als berühmter Koch angestellt ist und schuftet den lieben langen Tag, um ihren Vater vor Allem finanziell zu unterstützen und ihn nicht mehr als unbedingt notwendig zur Lust zu fallen. Ihre jüngere Schwester schreibt Bestnoten in der Schule und hat sogar die Möglichkeit, ein Aufnahmetest für ein sehr renommiertes, aber eben auch teures College zu absolvieren. Und Charlie? Ist ein wahrhaftiger Tollpatsch und ist ziemlich froh, dass sie überhaupt einen Job hat, bei dem sie einigermaßen bestehen kann. Ihre Schwester hat ein weitaus besseres Urteil von ihr und überredet sie, sich auf eine Zeitungsannonce des großen New Yorker Tanzstudios zu melden. Was sie auch tut. Als Rezeptionistin wird sie nicht lange geduldet ( der Tollpatschigkeit sei Dank! ), doch als Tänzerin sehen Dominik und Adrienne weitaus mehr Potential in Charlie. So entwickelt sich die anfangs schüchterne und zurückhaltende Charlie in einen anmutigen und selbstbewussten Schwan. Ein wahres Aschenputtel Märchen! Wer hier sofort an Liebe und Kitsch denkt, verurteilt das Buch zunächst zu unrecht. Die Liebe spielt für mich eigentlich, eine gar nicht so große Rolle. Das passierte irgendwie so nebenbei und war, seien wir mal ehrlich, doch von Anfang an genau so zu erwarten. Der Fokus liegt für mich mehr auf die Selbstfindung, die Entwicklung, die Metamorphose, die Charlie durchläuft. Dass Charlie es nicht leicht haben wird, war zu erwarten. Selbst wenn wir die alltäglichen Probleme wegdenken, bleibt ihre chinesische Herkunft. Und China ist nun mal nicht Deutschland. Oder Amerika. China bedeutet Tradition, „strenge“ Erziehung, Verpflichtungen und es gibt eine selbstverständliche Familienhierarchie. Nicht unbedingt schlecht, aber im modernen New York, doch eine ganz andere Welt. Mit jedem weiterem Schritt in ihrer Tänzerausbildung, findet Charlie ihren eigenen Weg und Lebensttil. Das ist kein Für oder Wider. Das ist ein Miteinander. Ein Leben zwischen zwei Welten. Ein Leben, das die Autorin Jean Kwok sicherlich nur allzu gut kennt und hat miteinfließen lassen. Der Schreibstil Kwoks ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass man relativ schnell die 473 Seiten verschlingen kann. Teils zähe und langgezogene Passagen ziehen den Roman an ein paar Stellen ein wenig in die Länge, des Weiteren gibt es aber nichts zu kritisieren. Ganz im Gegenteil: Die detaillierte, ausführliche und beinahe perfekte Erzählung der Tanzentwicklung Charlies, lässt einen das Herz aufgehen. Sei es Walzer, Tango oder Cha-Cha – man lernte mit und hätte man mit geübt, hätte man die Tänze sicherlich auch ausüben können. Für Fans von Step Up oder Klassikern wie Dirty Dancing ist dieses Buch ein Must-read! Die Protagonisten Charlie und ihr späterer Tanzpartner Ryan sind mir sofort sehr sympathisch, auch wenn ich Charlie gern das ein oder andere Mal gerne geschüttelt hätte, damit sie endlich ihre überflüssigen Gedanken über Bord wirft und aufhört an sich selbst zu zweifeln. Dass die Beiden so herzlich normal sind, verleiht dem Buch einem gewissen Charme. Es ist eine Geschichte, die uns allen widerfahren kann oder womöglich schon passiert ist. Die Charaktere sind real und authentisch und zeigen einem auf, dass das Leben nicht immer einfach sein muss, um Spaß zu machen oder eben lebenswert zu sein. Es ist eine schöne Lektüre für zwischendurch, für einen Blick in eine andere Kultur oder einen Blick über den Tellerrand. Es ist aber auch eben, nichts Besonderes, sondern nur ein nettes Buch. Nicht mehr, nicht weniger. “Ich hatte das Gefühl, dass der Rest der Welt ein Geheimnis kannte, das mir verborgen blieb, dass sich alle Menschen synchron im Tangorhythmus bewegten, während ich Freestyle tanzte und allein mit den Armen in der Luft herumfuchtelte.” – Seite 118

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  • Manchmal nimmt das Leben eine positive Wendung

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Ajana

    Ajana

    09. January 2016 um 12:32

    *Inhalt* Die 22-jährige Charlie Wong lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Lisa in New Yorks Chinatown. Ihr Job als Tellerwäscherin ist keine große Erfüllung – doch in der kleinen Welt der traditionellen chinesischen Einwanderer sind die Möglichkeiten begrenzt. Bis Lisa Charlie überredet, sich auf eine Annonce in der Zeitung zu melden: Das berühmteste New Yorker Tanzstudio sucht eine neue Rezeptionistin. Schnell wird klar: Die tollpatschige Charlie ist eine schreckliche Rezeptionistin, aber ein begnadetes Tanztalent. Und als Charlie sich vom unscheinbaren Entlein zum Schwan tanzt, fällt sie einem besonderen Mann auf. *Meine Meinung* Mir ist das Buch aufgrund des Covers und des Inhalts aufgefallen. Auch wenn ich selbst nicht wirklich tanze, mag ich doch Bücher die sich um dieses Thema drehen und auch chinesische Traditionen fand ich schon immer immer interessant. Deswegen habe ich mich sehr gefreut als ich das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe. Vielen Dank nochmal dafür =) In diesem Buch geht es um Charlie, die mit ihrer Schwester und ihrem Vater in Chinatown lebt. Sie hat es nicht leicht. Stundenlang steht sie in einem Nudelrestaurant und wäscht das Geschirr und nebenbei muss sie sich auch noch um ihre jüngere Schwester kümmern, da ihre Mutter gestorben ist, als sie noch ein kleines Kind war. An manchen Tagen wünscht sich Charlie ein anderes Leben, wenn ihr Rücken und ihre Füße wieder von der Arbeit schmerzen. Zudem fühlt sie sich in ihrem Leben eingeengt. Ihr Vater stammt aus China und hält es sehr genau mit den chinesischen Traditionen. Irgendwann zeigt ihre Schwester Lisa ihr eine Anzeige für eine Stelle als Empfangsdame in einem Tanzstudio. Charlie zweifelt. SIe hatte schon mehrere Jobs verloren, da sie sich in jedem Bereich scheinbar nur tollpatschig anstellt und mit ihren ärmlichen Klamotten passt sie bestimmt nicht in ein Tanzstudio. Was würde nur ihre Mutter, eine erfolgreiche Balletttänzerin, von ihr denken? Doch da sie nichts zu verlieren hat, bewirbt sie sich für die Stelle. Und wird genommen. Doch auch hier stellt sie sich sehr tollpatschig an. Bis klar wird, dass Charlie scheinbar eine Begabung für das Tanzen hat. Von nun an ändert sich hier Leben grundlebend. Mit Charlie ist der Autorin ein toller Charakter gelungen. Sie schwankt zwischen Tradition und der amerikanischen Welt. Sie will ihren Vater nicht enttäuschen und doch wünscht sie sich mehr als nur Tellerwäscherin zu sein. So verheimtlich sie alles vor ihren Vater. Während sie stundenlang im Tanzstudio trainiert, muss sie sich nebenbei noch um ihre Schwester Lisa sorgen, die auf einmal immer kranker wird. Was ist nur mit ihr los? Charlies Gefühlswelt ist oft sehr chaotisch. Grade ihr Vater und auch ihr Onkel, der eine chinesische Arztpraxis betreibt, legen ihr Steine in den Weg. Doch Charlie kämpft sich durch. Sie wünscht sich für ihre Familie eine bessere Zukunft und scheint etwas gefunden zu haben was ihr liegt. Endlich stellt sie sich nicht mehr so tollpatschig an. Sie will doch nur ihren Vater stolz machen. Für Charlie ist es wie in einem Traum. Die Welt der Tänzer ist schillernd und aufregend. Doch wird sie dadurch vielleicht auf den falschen Weg geführt? Die Seiten flossen nur so dahin. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und ich kam nie ins Stocken. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Immigratin aus China in Amerika ist. So weiß sie genau worüber sie schreibt und das merkt man auch. Sie beschreibt wirklich gut, wie schwer sich die Chinesen selbst in einem fremden Land von ihren Traditionen lösen können und wie schwer es junge Mädchen haben, die zwischen zwei Welten schweben. *Mein Fazit* Ein wirklich schöne Geschichte über ein Mädchen, dass sich zur Frau entwickelt und dabei versucht Tradition und ihre Leidenschaft für das Tanzen in Einklang zu bringen. Es kommt zwar auch eine Liebesgeschichte in diesem Buch vor, aber für mich stand eher Charlie und ihre Familie im Vordergrund und wie sie es schafft den Spagat zwischen ihren Job und ihrer Familie zu meistern. Gerne würde ich von der Autorin noch mehr lesen =)

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  • Wenn die Liebe tanzen lernt

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    Buecherblase

    Buecherblase

    31. December 2015 um 10:47

    Es geht um ein Mädchen, Charlie Wong, das mit 22 als Tellerwäscherin in Chinatown in New York arbeitet, und mit ihrer Familie in einer ganz kleinen Wohnung wohnt.Weil sie eine Niete in der Schule war, und zu keinem andern Job fähig war,musste sie immer diesen Job machen um Geld zu verdienen und ihrem Vater finanzielle hilft. Eines Tages zeigt ihre kleine Schwester ihr eine Stellenanzeige als Empfangsdame im berühmtesten Tanzstudio in ganz New York. Sie ergattert den Job. In der Tanzschule lernt sie einen Mann kennen, doch ihre Liebe ist gefährlich und riskiert ihren Job. So,ich weiß nicht wie ich anfangen soll,da ich ein paar Kritikpunkte habe. Aber erstmal, das Cover gefiel mir so gut. Dass ich es unbedingt wollte. Der Schreibstil ist auch gut leserlich. Es war nur traurig dass sich die ganze Interessante Handlung sich wirklich sehr in die Länge zog. Ich wollte schon aufgeben nach den ersten 100 Seiten, aber habe mich gezwungen weiterzulesen. Dann ging es wieder und war interessant und plötzlich ging es wieder bergab. Ich fand auch gut dass man die Verwandlung von einem hässlichen Entlein zum Schwan wirklich miterleben konnte. Meiner Meinung nach war auch viel zu viel die chinesische Tradition vorhanden, ich persönlich wollte ein Roman lesen und keins über die Chinesische Traditionen. Nichts desto trotz war alles was mit tanz zu tun hatte interessant. Und erst am Ende, die letzten 100  Seiten waren spannend und fesselnd. Dann war ich wieder rum doch froh es gelesen zu haben. Wirklich ein tolles Ende. Wenn es ein zweitens geben würde, würde ich es trotzdem lesen, weil mich nun die Liebesgeschichten so so interessant fand, dass er so gerne wissen würde wie es mit denen weiter geht. Ich empfehle es trotzdem an alle die Romane wie Aschenputtel lieben.

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  • Wenn die Liebe tanzen lernt

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    TheresasBuecherschrank

    TheresasBuecherschrank

    29. December 2015 um 17:16

    Ein wunder-, wunderschönes Buch!! Ich habe mir die unterschiedlichen Bücher im Bloggerportal angeschaut und bin auf den Roman "Wenn die Liebe tanzen lernt" gestoßen. Das Buch hat mich sofort begeistert, so ein schönes Cover und so ein toller Klappentext! Ich liebe es immer, wenn Bücher Geschichten erzählen, in denen Momente oder Ereignisse das Leben eines Menschen komplett verändern. Genau darum geht es in dem Buch! Und diese Geschichte, die Geschichte von Veränderung und neuen Dingen, wird mit der Liebe zum Tanzen ergänzt, die ich uneingeschränkt teile. Charlie Wong war mir so nah, und ich konnte sie so gut verstehen. So war es schon auf der ersten Seite, aber das Gefühl wurde nur noch stärker, als die Liebe zum Tanzen schließlich aufkam.  Das Buch wirkt extrem persönlich verfasst, extrem viel Gefühl, extrem viele Handlungsstränge. Es ist gut verständlich geschrieben und hat mir definitiv schöne Lesestunden beschert. 

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  • Cinderella in Chinatown

    Wenn die Liebe tanzen lernt
    BluevanMeer

    BluevanMeer

    28. December 2015 um 04:43

    Wenn die Liebe tanzen lernt begegnete mir das erste Mal auf Primeballerinas Blog. Ich wollte den Roman unbedingt lesen, auch wenn das Cover  nicht unbedingt meinem Geschmack entspricht. Zu pink und einen Tick zu kitschig und auch der Titel klang für mich erst einmal wenig einladet, die englische Version Mambo in Chinatown klang für mich deutlich vielversprechender. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Charlie Wong lebt mit ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester Lisa in Chinatown in New York. In der Schule war sie keine große Leuchte und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehen nicht gut aus, so dass sie als Tellerwäscherin in einem chinesischen Restaurant ihr Geld verdient. Ihr Vater ist der große Nudelmeister des Viertels und genießt relativ großes Ansehen als Koch. Eine andere Arbeit als im Restaurant kann und will er sich für seine älteste Tochter nicht vorstellen. Als Lisa Charlie dazu überredet, einen neuen Job als Rezeptionistin in einem Tanzstudio anzutreten, eröffnen sich für Charlie neue Welten – Turniertanz, Profisport, Glitzertrikots. Das Tanzstudio wird zum Sehnsuchtsort. Durch Zufall und wie das in Märchen eben so ist, darf sie selbst auch aufs Parkett und die Profis erkennen ihr verstecktes Talent, das ihr in die Wiege gelegt wurde. Charlie und Lisas Mutter war selbst Balletttänzerin in China, bevor sie mit ihrem Mann in die USA immigrierte. Charlies Vater kann sich ein Leben für seine Töchter, besonders nach dem Tod seiner Frau, außerhalb der chinesischen Community nicht vorstellen und lateinamerikanische Tänze rangieren für ihn irgendwo im Bereich des Striptease. Doch Charlie gibt nicht auf und versucht alles, um ihren Traum zu verwirklichen. Während alle anderen ihre Einzelstunden gaben, suchte ich mir ein ruhiges Eckchen und ging noch einmal alles durch, was ich an diesem Tag gelernt hatte. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl, etwas gefunden zu haben, für das ich ein gewisses Talent mitbrachte. Wie sagte Patentante immer: Aus dem Nichts entsprang das Universum. (S.181) Charlie ist eine sehr sympathische Figur, die sich allerdings generell viel zu wenig zutraut. Aber das muss so sein, denn so funktioniert die Wandlung vom unscheinbaren Entchen zum hübschen Schwan so viel besser. Und das Universum meint es eben gut mit ihr. Natürlich lauert da noch ein potentieller Love-Interest im Studio, ein Prince Charming, der nur noch ihren zweiten Tanzschuh finden muss. Doch wer gewinnt ihr Herz? Ist es der gutaussehende Profitänzer, der allerdings schon seinen Ruf als Frauenschwarm weg hat oder ihr hinreißender Tanzschüler, mit dem sie laut Vertrag allerdings keine Beziehung anfangen darf? Doch zum Glück ist der Roman gar nicht so sehr eine Liebesgeschichte, viel mehr geht es um eine junge Frau, die endlich ihre Bestimmung findet und entdeckt, was sie mit ihrem Leben machen möchte – und das ist einfach: Tanzen. Der Roman war gerade dann gut und wirklich gelungen, wenn es um die Szenen im Tanzstudio ging. Jean Kwok weiß einfach, wovon sie schreibt und es hat mir richtig Spaß gemacht, über die unterschiedlichen Tänze und die Profitszene mit ihren Licht- und Schattenseiten zu lesen. Ich habe mich fast so gefühlt, als würde ich mit im Studio stehen. Und wer möchte, kann die Autorin, die selbst jahrelange Tanzerfahrung hat, auch auf YouTube bewundern. Außerdem gefielen mir die interessanten Beobachtungen und Details aus dem Leben der jungen chinesischen Migrant_innen oder ABCs (american-born chinese), die auf der einen Seite den strengen Traditionen ihrer Familien entsprechen sollen und andererseits ein selbstbestimmtes Leben führen wollen, das ohne arrangierte Ehen und importierte kulturelle Vorstellungen, Traditionen und Aberglauben auskommt. Während Charlie sich durch die Schrittfolgen des Rumba kämpft, geht es ihrer kleinen Schwester immer schlechter. Ist es Schulstress oder steckt mehr dahinter? Ihr Vater vertraut auf die traditionelle chinesische Medizin, aber Charlie merkt, dass er ihrer Schwester so nicht helfen kann. Dabei ist ihr Onkel einer der berühmtesten Heiler des Viertels und die bekannte Hexe der Gegend, “die Vision”, hat ebenfalls angefangen, sich in das Leben der Familie einzumischen. Während das Tanzen und das Aufeinanderprallen der westlichen und der östlichen Traditionen besonders interessant waren, ist die Liebesgeschichte relativ vorhersehbar. Andererseits – welche Zuschauer_innen erwarten bei Dirty Dancing oder Step Up denn ernsthaft überraschende Wendungen? Cinderella bekommt doch auch das Kleid und die Kutsche und den Prinzen und ihren (Tanz-)Schuh und Baby darf die Melone tragen und am Ende am Tanzwettbewerb teilnehmen. Baby vertritt die echte Tanzpartnerin, die wegen einer Abtreibung leider gerade unpässlich ist, aber bevor die Realität mit aller Wucht zuschlägt, darf Baby noch zu (I had) The Time of my Life tanzen. Und die Hebefigur klappt auch. Und auch Charlie tanzt sich im Roman ins Herz des Richtigen und es gibt ein Happy End, das zeigt, dass die angedeuteten Probleme und schwere Schicksalsschläge lösbar sind. Das ist vielleicht ein bisschen viel Zuckerguss, hat für mich aber wirklich gut in die Weihnachtszeit gepasst. Wie in jedem Tanzfilm steht auch dieser Roman unter dem Motto “You can do it, if you really want”. Das liest sich so leicht und wunderbar fluffig und fühlt sich an wie ein Paillettenkleid mit Tüll und einer riesigen Schleife, die leise summt: “Ich bin ein Märchen”. Und dann ist es auch in Ordnung, dass ein unbeschriebenes Blatt in wenigen Monaten zum Fast-Profi aufsteigt, das macht Baby ja nicht anders. Wer Tanzfilme mag, wird den Roman lieben. Übrigens gibt es noch einen anderen Kandidaten, der von der Nudelküche zum Großmeister seiner Kunst aufsteigt, der allerdings figurentechnisch kaum mit einer Ballerina mithalten kann: Kung-Fu-Panda. Obwohl er eigentlich den Nudeltraum haben und den Familienbetrieb fortführen sollte, führt ihn sein Schicksal zum Kampfsport. Karma und Universum haben eben immer  Recht. Aber nur bei DreamWorks und im Märchen können Träume wahr werden. Und in Chinatown.

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