Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

von Jean Liedloff 
4,1 Sterne bei35 Bewertungen
Auf der Suche nach dem verlorenen Glück
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (25):
Anishes avatar

An alle (werdende) Eltern: lest dieses Buch. Sie führt in das Innere der Erziehungskunst, öffnet verschlossene Erwachsenenaugen und -herzen.

Kritisch (3):
ErleseneBuechers avatar

Gute, wichtige Botschaft, aber sehr zähe Umsetzung und die Erwartungen an das Buch waren andere.

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Inhaltsangabe zu "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück"

Die Autorin, die mehrere Jahre bei den Yequana-Indianern im Dschungel Venezuelas gelebt hat, schildert eindrucksvoll derern harmonisches, glückliches Zusammenleben und entdeckt seine Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern: Sie zeigt, daß dort noch ein bei uns längst verschüttetes natürliches Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783406585876
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:218 Seiten
Verlag:Beck, C H
Erscheinungsdatum:28.02.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.10.2005 bei AME hören erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gute, wichtige Botschaft, aber sehr zähe Umsetzung und die Erwartungen an das Buch waren andere.
    Abgebrochen!

    Ich kann immer wieder betonen: Ich
    breche so ungern Bücher ab und zwinge mich oft zähe, langweilige,
    schlechte Bücher weiterzulesen und ihnen eine Chance zu geben. Aber
    manchmal merke auch ich, dass es einfach verschwendete Lebenszeit ist.
    So war es leider auch hier und ich weiß, einige schwören auf dieses Buch
    und werden diese Rezension nicht lesen oder gleich denken, die hat es
    wohl nicht verstanden. Aber doch hat sie! Die Botschaft von Frau
    Liedloff ist enorm wichtig und gerade zu der damaligen Zeit, als das
    Buch erschienen ist, unglaublich fortschrittlich (oder eher archaisch)
    und revolotionär. Keine Frage! Ich selbst bin eine Verfechterin des
    Langzeitstillens, des Familienbettes und weiß um die Bedeutung des
    Tragens.

    Jetzt kommt das „Aber“. Aber ich habe von
    dem Buch anderes bzw. mehr erwartet. Ich dachte, es geht viel mehr um
    ihre Expeditionen zu den Yequana-Indianern. Es fing so vielversprechend
    an, aber dann ging es seitenlang nur noch um ihre „Kontinuumhypothese“.
    Die ich auch gut finde, die aber dann auch verstanden wurde und nun
    hätte ich sie gerne mit konkreten Beispielen aus der eigenen Lebenswelt
    oder eben aus der Welt der Yequana-Indianer gefüllt gesehen. Dem war
    aber nicht so (zumindes bis S. 64). Für mich war das lauter zäher,
    theoretischer und leider auch sehr dogmatischer Kram.


    Wie gesagt, möchte ich auf keinen Fall
    die Bedeutung von Liedloffs These schmälern, aber dieses Buch war für
    mich unerträglich und eben enttäuschend, da anderes erwartet wurde. Ich
    denke, dass ich es noch nicht weggebe und noch behalten werde,
    vielleicht überkommt es mich ja doch noch. Allerdings werden meine
    Kinder ja eher älter und da ich sowieso auf mein Inneres höre, soll ich
    mir ja – wie Liedloff sagt – nicht reinquatschen lassen.


    Bewertung: 1 von 5 Punkten

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    susanne_schenks avatar
    susanne_schenkvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: hier wird deutlich wie weit "überzivilisierung" uns von unseren natürlichen instinkten entfernt.
    empfehlenswert

    hier wird deutlich wie weit "überzivilisierung" uns von unseren natürlichen instinkten entfernt.

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    2
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    Britchats avatar
    Britchatvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: SO IST ES!!!!
    ohne Worte

    SO IST ES!!!

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    ninchen1809s avatar
    ninchen1809vor 8 Jahren
    Rezension zu "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" von Jean Liedloff

    Jede werdende Mama, aber auch bereits seiende Mamas, sollte dieses Buch lesen. In diesem Buch wird das Leben der Yequana-Indianer und damit die Bedürfnisse des Menschen, insbesondere der Babys und Kleinkinder dargestellt. Jean Liedloff stellt dabei unseren Lebensstil in Frage und zeigt den der Yequana-Indiander auf. Für uns ist es unvorstellbar, dass ein Volk existiert, dessen Kinder selten krank werden, sich nicht prügeln und sich sozial verträglich verhalten. Der „Trick“ ist, dass diese Kinder in den ersten Monaten fast ausschließlich getragen werden, immer Körperkontakt haben, viel erkunden können, etc.

    Meines Erachtens sollte man aber nicht vergessen, dass einiges davon in unserer Gesellschaft so nicht umsetzbar ist, aber vieles. Wir können unsere Kinder vielleicht nicht den ganzen Tag tragen, aber zumindest dann, wenn das Baby danach schreit. So geben wir ihm Liebe und Geborgenheit.
    Dieses Buch regt zum Nachdenken an, es hat mich inspiriert und wir versuchen einiges davon bei unserer Kleinen umzusetzen.

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    Anishes avatar
    Anishevor einem Jahr
    Kurzmeinung: An alle (werdende) Eltern: lest dieses Buch. Sie führt in das Innere der Erziehungskunst, öffnet verschlossene Erwachsenenaugen und -herzen.
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    Anishes avatar
    Anishevor einem Jahr
    Kurzmeinung: An alle (werdende) Eltern: lest dieses Buch. Sie führt in das Innere der Erziehungskunst, öffnet verschlossene Erwachsenenaugen und -herzen.
    Valerie_Springers avatar
    Valerie_Springervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker für Zivilisationskritiker. Wunderbar geschrieben, berührend, aufweckend.
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    Atilas avatar
    Atilavor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das mich schon mit Mitte zwanzig an eine tiefe menschliche Sehnsucht erinnert hat: Getragen zu sein und nicht nur ein auf die Erde...
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    dezemberelfe
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    petronella

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