Die ersten 4 Teile der Ayla-Reihe hatten mich begeistert, die letzten beiden enttäuscht. Die Reihe hätte nach dem 4. Teil enden sollen. Da war der klassische Plot der "Heldenreise" an seinem Ende angekommen. Die Autorin hätte nicht versuchen sollen, das Setting und die beiden Hauptpersonen endlos weiter auszuschlachten.
"Ayla und das Lied der Höhlen" ebenso wie "Ayla und der Stein des Feuers" sind eigentlich mehr eine Beschreibung des Alltagslebens in der Steinzeit. Gewiss, eine gut recherchierte. Aber es fehlen wirkliche Spannungsbögen, die Konflikte wirken an den Haaren herbeigezogen. Nicht selten muss auch eine "Deus-ex-machina"-Lösung herhalten.
Die zahllosen Nebenfiguren mit ihren schwer zu merkenden Namen verwirren und zwingen den Leser fast zum Anlegen eines Verzeichnisses. Der Fokus auf die Hauptfiguren geht dabei etwas verloren.
Ich war zeitweise geneigt, das Weiterlesen in der Mitte abzubrechen und habe mir überlegt, ob ich nach Band 5 den letzten Band 6 überhaupt noch kaufen soll. Habe es dann aber aus "Pflichtgefühl" doch noch getan.
Jean M. Auel
Lebenslauf
Alle Bücher von Jean M. Auel
Ayla und der Clan des Bären
Ayla und das Tal der Pferde
Ayla und die Mammutjäger
Ayla und das Tal der Großen Mutter
Ayla und der Stein des Feuers
Ayla und das Lied der Höhlen
Die Kinder der Erde
Ayla und die Mammutjäger
Neue Rezensionen zu Jean M. Auel
Die ersten 4 Teile der Ayla-Reihe hatten mich begeistert, die letzten beiden enttäuscht. Die Reihe hätte nach dem 4. Teil enden sollen. Da war der klassische Plot der "Heldenreise" an seinem Ende angekommen. Die Autorin hätte nicht versuchen sollen, das Setting und die beiden Hauptpersonen endlos weiter auszuschlachten.
"Ayla und das Lied der Höhlen" ebenso wie "Ayla und der Stein des Feuers" sind eigentlich mehr eine Beschreibung des Alltagslebens in der Steinzeit. Gewiss, eine gut recherchierte. Aber es fehlen wirkliche Spannungsbögen, die Konflikte wirken an den Haaren herbeigezogen. Nicht selten muss auch eine "Deus-ex-machina"-Lösung herhalten.
Die zahllosen Nebenfiguren mit ihren schwer zu merkenden Namen verwirren und zwingen den Leser fast zum Anlegen eines Verzeichnisses. Der Fokus auf die Hauptfiguren geht dabei etwas verloren.
Ich war zeitweise geneigt, das Weiterlesen in der Mitte abzubrechen und habe mir überlegt, ob ich nach Band 5 den letzten Band 6 überhaupt noch kaufen soll. Habe es dann aber aus "Pflichtgefühl" doch noch getan.
Das Buch (fester Einband) hat ein gutes Titelbild, einen leicht verständlichen Titel in gut lesbarer Schrift. Es geht um Menschen aus der Frühzeit, um Ayla, die von ihrem Clan verstoßen wurde und allein in einer Höhle lebt. Sie zieht ein Pferd und sogar einen Löwen groß und rettet später Jondolar das Leben. Die Geschichte ist sehr ungewöhnlich und spannend erzählt, doch für mein Empfinden viel zu ausschweifend (deshalb der Punktabzug). Wie im ersten Teil (Ayla und der Clan des Bären) werden Pflanzen, ihre Zubereitung und ihre Anwendung beschrieben, ebenso Herstellung von Werkzeugen über mehrere Seiten. Auch gibt es zu viele ungewöhnliche Namen, die für die Geschichte keine Bedeutung haben und zu platte Dialoge. Trotzdem werde ich die Fortsetzung „Mammutjäger“ lesen.
Gespräche aus der Community
ich verlose zuerzeit auf meinem Blog ein Paket aus Ann Brashares' Eine für vier und Jean M. Auels Ayla und der Clan des Bären. Bis zum 10.03.2014 könnt ihr mitmachen und die zwei Bücher gewinnen. Wer also die Romane gerne kennenlernen will oder schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2014/02/bloggeburtstagsgewinnspiel-teil-2.html
Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen!
Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück!
Zusätzliche Informationen
Jean M. Auel wurde am 17. Februar 1936 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.
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