Jean M. Auel Ayla und der Clan des Bären

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Inhaltsangabe zu „Ayla und der Clan des Bären“ von Jean M. Auel

Ein überwältigendes Steinzeit-Epos mit einer starken, faszinierenden Mädchenfigur im Mittelpunkt "Ein meisterhaftes Panorama menschlicher Kultur in ihrer frühesten Epoche." New York Times "Auel schrieb einen Megaseller, dessen Helden zu Kultfiguren wurden." Focus "Auels realitätsnahe Beschreibung der frühen Welt ist so mitreißend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte."

Wunderbare Idee und tolle Geschichte mit super Charakteren! Ich fand allerdings, dass das Buch ziemliche Längen aufweist. Schade ...

— Tintenklex
Tintenklex

Diese Geschichte hat mich vor 25 Jahren so fasziniert, das ich meine Tochter nach der Hauptdarstellerin benannt habe!

— Danastal
Danastal

Das Leben unserer Vorfahren in der Geburtsstunde der menschlichen Zivilisationen - authentisch, emotional und lebenszeitsnah

— widder1987
widder1987

Der Auftakt einer spannend erzählten Geschichte um eine Frau in der Steinzeit.

— Acida-2
Acida-2

Faszinierend

— Malka
Malka

spannender anfang. etwas schleppender mittelteil und ein rasantes ende...gutes buch mit luft nach oben :)

— MiniMixi
MiniMixi

Wunderbar fesselnd erzählt, extrem spannend.

— Petra54
Petra54

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  • Steinzeit- Emanze?!

    Ayla und der Clan des Bären
    Ginevra

    Ginevra

    26. February 2017 um 18:15

    Schwarzmeerebene, vor ca. 30.000 Jahren: Die kleine Ayla spielt gerade am Bach, als ein Erdbeben alles verschluckt, was ihr bisheriges Leben ausmachte: die Umgebung und ihre Familie, einen Clan der Homo sapiens sapientis. Allein und schwer verwundet schleppt sie sich durch die Steppe, bis sie zusammenbricht und eine merkwürdig aussehende, gedrungene Frau sie aufliest: Iza, die weise und kräuterkundige Heilerin eines Neanderthaler- Clans. Iza bringt das blasse, dünne Kind zu Brun, ihrem Bruder und zugleich Anführers. Dieser ist erst skeptisch, denn alles Fremde könnte den Zorn der Geister auf den gesamten Clan lenken. Doch Iza zuliebe gibt er nach, und als Ayla etwas später eine komfortable Höhle entdeckt, wird sie feierlich in den Clan des Bären aufgenommen… Doch die blonde, blauäugige Ayla ist und bleibt irgendwie anders, nicht nur durch ihr „modernes“ Aussehen (das die Neanderthaler unfassbar hässlich finden), sondern auch durch ihren Intellekt und die Fähigkeit zu differenziertem Denken und Sprechen. Sie lernt rasch, erkennt blitzschnell Zusammenhänge und erfindet Werkzeuge, die dem ganzen Clan nutzen.  Doch dies ist nur der Beginn einer spannenden Frauengeschichte aus einer außergewöhnlichen Zeit, über die bisher wenig geschrieben wurde. Kein Wunder, dass Jean Auels Bücher weltweit zu Mega-Sellern wurden… die Experten kritisieren zwar, dass die ehemalige Bankerin Auel eher ihre Fantasie als seriöses Fachwissen einsetzt, aber ich finde, dass sie sich unglaublich gut in die Köpfe der damaligen Menschen versucht hinein zu versetzen. Ich konnte mir zuvor kaum vorstellen, wie man 5000 Seiten über eine zeitlich derart ferne Kultur schreiben kann – aber die Geschichte von Ayla ist wirklich spannend und unterhaltsam geschrieben, und letztendlich brandaktuell, da es um die Integration von anderen Kulturen geht – und um die wechselseitige Bereicherung. Für die fürchterlichen Übersetzungs- Stolperer kann die Autorin nichts, aber streckenweise haben mich langatmige Beschreibungen und Wiederholungen etwas genervt. Deshalb: 3,5/ aufgerundet 4 von 5 Sternen!

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  • Teil 1 der Sage 'Die Kinder der Erde': Die Neandertaler

    Ayla und der Clan des Bären
    widder1987

    widder1987

    21. August 2016 um 13:11

    Mit 'Alya und der Clan der Bären' schaffte die Autorin Jean Maria Auel 1986 den Anfang der Sage 'Die Kinder der Erde' als Panorama der Menschheit in ihrer frühsten 'Kinderstubenzeit' vor 30.000 Jahren als sich Homo Erectus und Homo Sapiens begegneten und zeitweilig nebeneinander lebten. Alya, das Kind der Fremdlinge, wird vom der hanghöchsten Medizinfrau des Großen Clan des Höhlenbären, Iza, zur Tochter ihres Herzen und unterweist sie in den Geheimnissen der 'weiblichen Zauberei', der Heilkunde. Parallel entwickelt sich Alya trotz großen Bemühens, eine unterwürfige Clan-Frau zu werden, zur ihrer von der Natur vorbestimmten 'Menschenart', die weiterleben wird. Der Neandertaler zu den der Clan des Bären gehört ist an der evolutionären Schwelle des Verscheidens angelangt und auf Geheiß Iza und Creb, den Magier des Clans, bricht Alya mit schwerem Herzen und den Zurücklassen ihres ersten Kinds zur ihrer Gleichen auf. Jean Maria Auel schreibt mit einer federleichten Erzählweise einen detailtreuen, gut recherchierten und lebhaften Handlungsverlauf, der eine authentisch-wirkende Story in schlichten, einfachen und klaren Wortwahl begleitet. Die knapp 600 Seiten urmenschlicher Beziehungsdarlegungen werden im eine gleichmäßigen nicht hohen Spannungsbogen und flachen Tiefgang in den einzeln Thematiken zu kurzweiligen fesselnde Lesevergnügen. Die erste Station in Alyas steinzeitlichen Leben ist mit einer Hingabe der Autorin verfasst wird, dass der Leser mit leicht gepackter Interesse das Leben der Homo Erectus hautnah verfolgt und Alya von klein auf in ihrer Entwicklung begleite...4,5 Sterne.

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  • Steinzeit Fantasy

    Ayla und der Clan des Bären
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    16. August 2016 um 20:26

    Es braucht seine Zeit bis man sich mit den Protagonisten identifiziert. Die Charaktere sind glaubhaft und stimmig. Ob sich die Steinzeit und die Begegnung der Neandertaler und Cro Magnon Menschen so abgespielt hat? Wer weiß. Ich sehe die Schilderungen wie einen guten Fantasyroman. Dies betrifft insbesondere die Vermutung über die Vererbung eines Stammesgedächtnisses. Auch wenn zwei der Hauptpersonen Frauen sind (iza und Ayla) handelt es sich bei Band 1 nicht um einen Klischee-typischen Frauenroman. Gut für lange kalte Winterabende.

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  • Spannend

    Ayla und der Clan des Bären
    Malka

    Malka

    14. April 2016 um 17:20

    Eine sehr schöne Idee mit der Urgeschichte. Ich musste mich wirklich zwingen dieses Buch zu lesen, habe es aber letztlich zu Ende gelesen und das zum Glück. Anfangs war es langweilig und zäh und sehr schwierig geschrieben. Zur Mitte hin wurde es allerdings sehr spannend. Und ich habe es geliebt. Wer sich für solche Geschichten interessiert, dem kann ich nur empfehlen auf jeden Fall bis zur Mitte der Geschichte zu warten. 

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären"

    Ayla und der Clan des Bären
    MiniMixi

    MiniMixi

    17. July 2015 um 12:42

    Das Buch "Ayla und der Clan des Bären" ist ein historisches und teilweise auch dramatisches Buch. Es spielt im eiszeitlichen Europa vor 30.000 Jahren. Das Buch erschien im Heyne Verlag, hat 606 Seiten und wurde von Jean Marie Auel geschrieben. Es ist der erste Band des Erdenkinder-Zyklus. Man trifft die Hauptperson Ayla und den Clan des Bären, in den Ayla aufgenommen wird. In dem Buch geht es darum, wie unsere Vorfahren in der Eiszeit gelebt und sich verständigt haben. Man erfährt auch wie und was sie jagten, sammelten und was es damals für Tiere gab. Das junge Mädchen Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Heimat und ihre Familie. Sie läuft einige Tage umher und wird dann von einem Clan Neandertaler gefunden und mitgenommen. Ayla wurde von einem Löwen verletzt und die Medizinfrau des Clan, Iza, pflegt sie wieder gesund. Ayla wird später, wenn auch etwas wiederwillig, in den Clan aufgenommen und zählt als vollwertiges Mitglied. Mit der Zeit wird Ayla erwachsen und lernt die Bräuche und Sitten des Clans, bis sie sie vollständig beherrscht. Iza unterweist Ayla der Heilkunst, damit sie später einen höheren Rang im Clan hat. Creb, der Zauberer oder auch Geisterbeschwörer des Clans, nimmt Iza (seine Schwester) und Ayla auf und die drei wachsen zu einer Art Familie zusammen. Um mehr zu erfahren solltet ihr natürlich das Buch lesen :) Für unter 15 jährige würde ich das Buch eher nicht empfehlen. Es ist etwas kompliziert geschrieben und an manchen Stellen auch etwas schwer verständlich. Empfehlen würde ich es vorallem denen, die sich für dieses Thema interessiern, da es sehr glaubwürdig geschildert wird. Man merkt, dass die Autorin gut recherchiert hat. Mein größtes Problem mit diesem Buch war, dass manches einfach viel zu ausführlich beschrieben wurde. Der Anfang war sehr interessant, die Mitte etwas langatmig aber auch durchaus spannend und der Schluss kam so rasant und unerwartet, dass ich gar nicht so schnell hinterher kam :) Alles in einem also ein gutes Buch mit überwiegend Höhen aber auch Tiefen. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und freue mich auf Band 2...

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    abuelita

    abuelita

    22. February 2013 um 19:08

    Ayla lebt vor 30.000 Jahren in einer Zeit, in der Schnee und Eis weite Teile des europäischen Kontinents bedecken. Als während eines Erdbebens Aylas Stamm vernichtet wird, irrt sie ziellos umher und überlebt nur knapp den Angriff eines Höhlenlöwen. Völlig entkräftet wird sie vom Clan des Bären gefunden und aufgenommen. In Iza, der Heilerin des Clans, und deren Bruder Creb, einem mächtigen Medizinmann, findet Ayla neue Eltern. Bald schon ergeben sich Konflikte durch Aylas Andersartigkeit. Nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre seltsame Art, durch Laute zu kommunizieren, befremden die Clan-Mitglieder. Bald lernt Ayla, auf die "richtige" Art zu sprechen - in der Gebärdensprache. Interessant geschrieben und ganz nett zu lesen, auf Dauer aber irgendwann auch ermüdend.

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    kateRose

    kateRose

    28. August 2012 um 21:59

    Super Geschichte mit historischem Hintergrund, viel Panorama und sympathische Charakteren. Vor 30.000 Jahren wurde Ayla durch ein Erdbeben zu einem Waisen. Ayla weiss noch nicht wie sie sich in der Wildnis alleine durchsetzen soll. Nur knapp entkommt sie den Krallen eines Höhlenlöwen und kurz vor dem Hungertot findet sie Iza. Iza ist die Medizinfrau des Clan des Bären. Sie nimmt Ayla auf und pflegt sie gesund. Doch es gibt noch viele Hürden zu nehmen. Für die Clan-Leute ist Ayla grundhässlich, und ihr Lachen, ihr leichter Gang und ihre Tränen tragen nicht gerade dazu bei ihr ein besseres Ansehen zu verpassen. Denn Frauen haben zu gehorchen und demütig zu sein, und dies muss sich in jeder Handlung wiederspiegeln. Das Buch handelt von den noch so alltäglichen Handlungen in einem Clan. Doch Ayla die so anders ist in ihrem Wesen, findet sich nur schwer bis gar nicht ein, was ihr natürlich immer wieder Probleme gibt. Creb nimmt Iza und damit Ayla an sein Feuer. Der Mog-ur Creb, macht Ayla zu einem Kind des Clans in dem er Ihr ein Totem zuteilt / die Geister teilen Ihm Aylas Totem mit. Doch schon wieder versetz das kleine Mädchen, den Clan in Aufruhr: Sie hat ein männliches Totem, die des Höhlenlöwen. Broud der Sohn des Clanführers fühlt sich dadurch benachteiligt. Denn so erhält an diesem Abend nicht seine verdiente Aufmerksamkeit, weil er seine erste Jagd erfolgreich beendet hat, sondern Ayla, obwohl diese noch nicht mal ein Wort von dem versteht was die Clanleute sich erzählen. Broud entwickelt einen nicht enden wollende Hass auf Ayla. Was soll aus Ayla werden wenn Broud in ferner Zukunft Clanführer wird?? Mich hat die Geschichte richtig mitgerissen, denn auch wenn das Buch mir wie eine Soap vorkommt (Das Leben von ganz normalen Menschen wird erzählt) so wird es nie langweilig. Die Perspektiven der Story werden öfters gewechselt, was der dem Ganzen noch mehr Tiefe verleiht. Und oft musste ich schmunzeln wenn der grosse Mog-ur von den Geistern redet und wie sie das Leben beeinflussen, doch zu dieser Zeit konnte man sich das Ganze nicht erklären und suchte sich unsichtbare Gründe für alles Mögliche. Zum Thema Kinder kriegen: "Muss eine Frau einen Gefährten haben, damit ein Kind herauskommt?" "Nein, es kommt vor, das sie einen Geist verschluckt, ehe sie dienen Gefährten hat." Aber wenn sie zur Zeit des Gebärens immer noch keinen Gefährten habe, könnte das Unglück über das Kind bringen, schränkte der Mog-ur ein. "Kann aus mir ein Kind kommen?" Creb hob die schweren Brauen und dachte an Aylas mächtiges Totem, das auch mit der Hilfe eines anderen Geistes sich wohl kaum überwinden lassen würde. Doch das würde sie bald selber erfahren. "Dazu musst du noch grösser werden", wich er aus und zeigte bis an seine Schulter. "Wann ist das?" "Wenn du eine Frau bist, so wie Ovra." Creb befürchtete allmählich, dass ihr die Fragen niemals ausgehen würden, und beschloss, ihr genauer zu antworten, um zum Ende der Unterhaltung zu kommen. "Das allererste Mal, wenn der Geist deines Totems mit einem anderen Geist kämpft, wird Blut aus dir kommen als Zeichen dafür, dass er dich verwundet hat. Und etwas von dem Geist, der mit deinem Totem gekämpft hat, bleibt in dir zurück, um dich bereitzumachen." Der Mog-ur zeigte auf ihren schmächtigen, fellumhüllten Körper. Ihm würden Brüste entwachsen, wie sie Iza habe, und noch anderes mehr veränderte sich an ihr. Und danach kämpfe der Geist ihres Totems zu bestimmten Zeiten immer wieder mit anderen Geistern. Und wenn dann die Zeit für das Zeichen der Unterwerfung komme und das Blut ausbleibe, dann bedeute dieses, dass der Geist des Mannes, den sie empfangen, den ihren bezwungen habe und neues Leben in ihr fruchten würde. Die Geschichte zeigt uns wie es damals so etwa war: Die Ängste, das Unwissen, Der Kampf gegen die Elemente und mit den Elementen, die Gefahren und das Clanleben. Ich kann mir gut vorstellen dass es in etwa so war, doch damals hatten die Menschen wahrscheinlich noch weniger Mitgefühl als im Buch beschrieben wird. Aber das sei mal dahin gestellt, überprüfen kann man es nicht;) Liebe das Buch und kann kaum auf das 2te warten!!!

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    sarah_westermann

    sarah_westermann

    22. July 2012 um 13:57

    Inhalt: Die Urzeit vor 30 000 Jahren: Das junge Mädchen Ayla irrt verlassen durch die gefährliche Wildnis der vorzeitlichen Erde. Der «Clan des Bären», ein Stamm von Urmenschen, nimmt sie auf. Doch Ayla ist nicht wie die anderen Stammesmitglieder. Sie ist blond, schlank und lernt überdurchschnittlich schnell ... Ayla lebt vor 30.000 Jahren in einer Zeit, in der Schnee und Eis weite Teile des europäischen Kontinents bedecken. Als während eines Erdbebens Aylas Stamm vernichtet wird, irrt sie ziellos umher und überlebt nur knapp den Angriff eines Höhlenlöwen. Völlig entkräftet wird sie vom Clan des Bären gefunden und aufgenommen. In Iza, der Heilerin des Clans, und deren Bruder Creb, einem mächtigen Medizinmann, findet Ayla neue Eltern. Bald schon ergeben sich Konflikte durch Aylas Andersartigkeit. Nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre seltsame Art, durch Laute zu kommunizieren, befremden die Clan-Mitglieder. Bald lernt Ayla, auf die "richtige" Art zu sprechen - in der Gebärdensprache. Viele Verhaltensregeln und Tabus, die den Frauen des Bärenclans auferlegt sind, bereiten der selbstbewussten Ayla auch weiterhin Probleme. Mit Feuereifer stürzt sich Ayla in ihre Ausbildung zur Medizinfrau, denn darin sieht sie ihre einzige Chance, in Zukunft vom Clan akzeptiert zu werden. Doch ihr unabhängiges Wesen lässt sich nicht unterdrücken. So sehr sie sich auch müht, sie bleibt eine Außenseiterin in einer ihr fremden Kultur … Meine Meinung: Eine großartig in farbenprächtigen Bildern erzählte, sehr bewegende Geschichte, die zu meiner absoluten Lieblingsreihe wurde. Ayla ist einfach ein faszinierender Charakter und Ihre Geschichte, als Cro-Magnon-Mädchen unter Neandertalern aufzuwachsen, ist schlicht einzigartig. Unheimlich detailieret Beschreibungen lassen die Geschehnisse vor dem inneren Auge lebendig werden. Einfach spitzenklasse geschrieben. Fazit: Für Fans von Historischen Romanen einfach ein MUSS.

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  • Leserunde zu "Fremdling" von Sibylle Knauss

    Fremdling
    SibylleKnauss

    SibylleKnauss

    "FREMDLING" ist mein 12. Roman. Ich bin also schon eine alte Autorin. An Jahren 67. Aber, liebe Leser/innen, die jünger sind als ich: Schreiben, Erzählen hat viel mit Lebenserfahrung zu tun. Als Leserin habe ich immer nach Büchern gesucht, in denen ich etwas davon fand, und tue es noch heute. Ich mag "große" Stoffe (siehe meine website sibylle-knauss.de), groß angelegte Erzählbögen, den großen Atem, den es braucht, um sie zu einem glaubwürdigen Ende zu führen. Ich rege mich gern beim Lesen auf und tue das auch beim Schreiben. Und bin sehr glücklich, wenn ich spüre, dass sich das auf meine Leser/innen überträgt. Darum diese Leserunde. Ich bin sehr gespannt auf die Begegnungen, die dadurch möglich sind, und mache das zum ersten Mal. Nun zu "FREMDLING": Maria, eine junge Wissenschaftlerin, 26, bringt ein seltsames Kind zur Welt. Abseits aller Zivilisation in einer wilden Gebirgslandschaft zieht sie den Jungen aus einem fernen Zeitalter groß. Er ist das Ergebnis eines genetischen Selbstversuchs, ein Vertreter einer ausgestorbenen Menschenart. Maria lernt dieses fremde Kind zu lieben. Doch auf die Dauer kann sie es nicht vor der Begegnung mit unserer Zivilisation des 21. Jahrhunderts bewahren. Jo ist ein geborener Jäger, gefährlich und gutartig zugleich. Bald wird er zum Gejagten. Nicht nur die Polizei, auch Wissenschaftler sind auf seiner Spur. Maria weiß, dass sie ihn nicht retten kann, aber sie wird den inzwischen Siebzehnjährigen, der in Begleitung einer aus dem Zirkus entkommenen Tigerin in den wilden Berglandschaften des Balkans lebt, noch einmal aufsuchen, um ihm zu sagen, wer er eigentlich ist. Ein Verhängnis nimmt seinen Lauf ... Jo ist das einsamste menschliche Wesen im Universum. eine Ein-Mann-Minderheit, ausgesetzt in einer für ihn feindseligen und fremden Welt. Aber am Ende findet er doch einen Weg hinaus. In eine Freiheit, die es eigentlich nicht mehr gibt. Jedenfalls hoffen wir das für ihn, und ich hoffe, Ihr werdet diesen Schluss mögen. Ich selbst mag ihn sehr. Darauf bezieht sich auch die Verlosungsfrage. Sie lautet: Welcher Roman-Schluss hat Euch jemals besonders gefallen/bewegt/überzeugt/überwältigt? (Es darf auch mit Negativ-Beispielen gearbeitet werden: Welcher Schluss war besonders enttäuschend/ärgerlich?) Wenn die Frage nicht interessant genug erscheint - bitte Rückmeldung. Dann gibt es noch eine Alternative. Mein Verlag Hoffmann und Campe stellt 25 Bücher zur Verfügung. Wie es, glaube ich, bei einer Leserunde üblich ist, habt Ihr eine Woche Zeit (bis 22. März). Gespannt auf Eure Antworten, Sibylle Knauss

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    bettie

    bettie

    14. September 2011 um 20:40

    Die Geschichte: Ayla verliert ihre Familie bei einem Erdbeben und wird von einem anderen Clan aufgenommen. Diese andere Gruppe hat jedoch nicht nur völlig andere Bräuche als ihr eigener Clan, sondern gehört sogar einer anderen Menschenart an. Konflikte und Misstrauen sind da vorprogrammiert. Das Buch erschafft ein stimmiges Bild des Lebens von "modernen Menschen" und Neandertalern vor 30.000 Jahren. Man sieht Ayla heranwachsen, ihre Fähigkeiten entdecken und mit den Bräuchen des Clans kämpfen. Meine Erfahrung: Das Konzept der Geschichte ist spannend und regt zum Nachdenken an, wie wäre es auf eine andere Menschenart zu treffen, wie würden sie denken und fühlen. Das alltägliche Leben wird stimmig und ich würde behaupten auch recht fundiert dargestellt und man kann mit den Charakteren fühlen. Man sollte das Buch jedoch nicht als historischen Roman verstehen, denn dazu ist einfach zu wenig über diese Zeit bekannt (wann und wo haben sich die Menschenarten überhaupt getroffen haben ist bisher ungeklärt). Stattdessen ist es ein schönes, spannendes und mystisches Gedankenspiel wie es gewesen sein könnte. Was mich etwas irritiert hat, war die Sprache. Entweder liegt es an der Übersetzung oder man hat bewusst fremdartige / andere Begriffe gewählt, um das Fremde und den Zeitabstand stärker zu betonen. In sich in die Wortwahl jedoch stimmig würde ich sagen. Kurz gesagt: Eine schöne Mischung aus historischer Fiktion, etwas Fantasy und einem Hauch Philosophie, spannend und anrührend geschrieben.

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    LadyMacbeth

    LadyMacbeth

    14. September 2011 um 16:23

    Ich hatte sehr große Probleme, mich in das Buch hineinzufinden, weswegen ich es auch mehrfach begonnen und dann doch immer wieder weggelegt habe. Dies mag in einem meiner größten Kritikpunkte begründet sein: in der verwendeten Sprache. Ich kann nicht beurteilen, ob die Übersetzung diesbezüglich “schlecht” ist, oder das Ausgangsmaterial – für mich war die Lektüre einfach nur mühsam und frustrierend. Man kann ja mal einen Satz mit einer Genitiv-Konstruktion beginnen, aber in diesem Buch nahm das Ganze einen viel zu großen Raum ein, der wirklich störend war und den Lesefluss immens hemmte. Sätze wie “Des Mädchens Finger zitterten aufgeregt.” “Des Zaubers Kraft liegt in der Zubereitung.” oder “Des Clans schnellfüssige Jäger könnten sie leicht in einem halben Tagesmarsch erreichen.” reihen sich ein in eine Folge von umständlichen Satzkonstruktionen (oft unnötige Schachtelsätze, z.T. störende Konstruktionen) und Wörtern wie “Bangnis” oder “Kältnis”. Auch wenn ich die sprachliche Ebene außer Acht lasse, vermochte mich “Ayla und der Clan des Bären” keinesfalls zu überzeugen. Die Handlung ist in meinen Augen langweilig, da sie trotz des außergewöhnlichen “Settings” unheimlich vorhersehbar und daher oft uninteressant ist; Insgesamt wirkt sie zuweilen auch sehr unglaubwürdig (ich möchte den Grund hier nicht erläutern, da ich nicht zu viel verraten möchte). Ausgeschmückt ist das Ganze durch einen Detailreichtum, der eigentlich sehr schön ist, aber die Passagen oft unnötig in die Länge zieht. Meines Erachtens nach krankt der Roman nicht nur an seiner Sprache und seiner Handlung, sondern auch an seinen Figuren. Ayla ist diejenige, die alle “überragt” (im wahrsten Sinne des Wortes), über alle Maßen erhaben und außergewöhnlich und schlicht und ergreifend viel zu glatt und kantenlos. Es gibt zwar immer wieder Konflikte und Reibungspunkte, doch nie trifft Ayla eine “wirkliche” Schuld. Eine solche Figur ist mir offen gestanden zu eindimensional. Ich konnte mich mit ihr wirklich gar nicht anfreunden. In Bezug auf die weiteren Figuren erging es mir da nicht anders – am Ehesten sagte mir noch Brun, der Clanführer, zu, weil er ein paar Facetten mehr aufzuweisen hatte, als die anderen Protagonisten. Iza ist alles in allem viel zu lieb und zu nett und besonders was Creb betrifft, finde ich, dass die Autorin hier so viele schöne Chancen in den Wind geschlagen hat. Der Mo-gur des Clans hätte eine wirklich, wirklich interessante Figur werden können, ebenso wie Broud, der auch viel mehr Möglichkeiten geboten hätte. Stattdessen verkommt er zum Bösewicht ohne wirklich gute Seiten – und der Grund, aus dem er Ayla hasst, ist sehr konstruiert und unglaubwürdig. Leider bleibt unklar, ob es sich bei Ayla bereits um einen Cro-Magnon-Menschen handelt oder ob sie noch ein “Bindeglied” darstellt, zwischen dem homo neanderthalensis und dem homo sapiens, denn eine “Bindeglied-Funktion” scheint sie ja auf jeden Fall zu haben. 1980 ging man ja auch noch fest davon aus, dass der “moderne” Mensch vom Neandertaler abstamme. Über die historische Korrektheit des Buches kann ich nichts sagen, da ich von Vor- und Frühgeschichte nicht allzu viel Ahnung habe. In jedem Fall hat mich der Roman dazu angeregt, meine Kenntnisse bezüglich des Themas aufzufrischen und zu erweitern, da diese ganzen Prozesse und Entwicklungen einfach viel zu spannend sind, um sie zu ignorieren. Fazit Ich hatte mit “Ayla und der Clan des Bären” wirklich massive Schwierigkeiten. Einerseits war die Lektüre in meinen Augen sehr mühsam – insbesondere durch die Sprache – und über weite Strecken auch sehr, sehr langweilig. Dies ist nicht dem Umstand geschuldet, dass der Roman in prähistorischer Zeit spielt (ganz und gar nicht!), sondern liegt an der vorhersehbaren und teilweise unglaubwürdigen Handlung ebenso wie an den platten Figuren und ihren klischeehaften Beziehungen zueinander. Immerhin habe ich durch “Ayla und der Clan des Bären” wieder deutlich mehr Interesse an der Ur- und Frühgeschichte gewonnen.

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    Readophil

    Readophil

    12. September 2011 um 21:44

    Meine Beurteilungen dieser Buchreihe sind zusammenhängend geschreiben. Sollten also auch so gelesen werden. Jean M. Auel hat hier den Beginn einer genialen Geschichte geschrieben. Als ich zum ersten Mal von Ayla hörte war der fünfte Teil schon raus. Ich konnte dann nach und nach die Wühltische abklappern und sehen was ich bekam. 1 und 3 waren die ersten Teile. Dann bekam ich Teil 2 und begann zu lesen. Nach zwei Tagen und einigen Streitigkeiten, weil ich nur lesend anzutreffen war, wurde deutlich das ich mich mit der Organisation der restlichen Teile beeilen musste. In den oben beschreiben zwei Tagen war ich in einer Welt von vor mehreren 10000 Jahren. Ich las es nicht nur ich war da, bekam mit Ayla Angst, heulte mit ihr, hatte ihre Schmerzen (Natürlich nicht alle! Ich bin ja ein Mann!) und lachte mit ihr.

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  • Frage zu "Lasra und das Lied der Steine" von Susanne Tschirner

    Lasra und das Lied der Steine
    Improvisationen

    Improvisationen

    Hallo, ich bin auf der Suche nach empfehlenswerten, historischen Romanen, deren Handlung sich vor unserer Zeit abspielt. Vorzugsweise zwischen 4000-1000 v.Chr. (Beispiel - angehängtes Buch)

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  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    Holger Weinbach

    Holger Weinbach

    Vor einigen Jahren gelesen fand ich dieses Buch recht interessant. Die Parallele Entwicklung des Homo Sapiens etc. (ich schlag jetzt nicht extra im alten Bio-Buch nach ...) zu anderen Artverwandten wird gut dargestellt. Schamanismus, Clanleben, etc. sind glaubwürdig beschrieben, allerdings gibt es die ein oder andere Stelle, die mir zu abgefahren sind. Z. B. kann Ayla in die Zukunft sehen und es werden Flugzeuge und Autos beschrieben ... das ist fehl am Platz in einem solchen Buch. Grundsätzlich ein guter Beginn einer Reihe, die mit dem 2. Buch deutlich schwächer wird. Das erste ist aber lesenswert.

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    • 3
  • Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären" von Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2010 um 06:18

    Man taucht ab in eine andere Welt, die lange vor unserer "modernen" Zeit spielt. Ich nehme mal an, dass sich das Leben der Höhlenmenschen auch wirklich so in der Art abgespielt hat. Sehr interessant, welche Einblicke man in ihren Alltag erhält, in ihr Denken (Geister bestimmen alles und es muss oft der Wille der Geister interpretiert werden) und auch in die Konflikte, die sich so ergeben. Leider etwas sehr ausführlich geschrieben, so dass es selbst mir als wirklich interessierter Leserin teils schwer fiel, weiterzulesen. Es zieht sich. Aber es lohnt sich. Freue mich schon aufs Lesen der Fortsetzungen!

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