Ayla und der Clan des Bären

von Jean M. Auel 
4,1 Sterne bei325 Bewertungen
Ayla und der Clan des Bären
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Positiv (251):
engineerwifes avatar

Vor vielen Jahren gelesen und damals verschlungen ... toll gemacht!

Kritisch (22):

mich haben vor allem die vielen Pflanzenbeschreibungen gelangweilt. Glaube auch nicht dass die Beschreibung der Neandertaler noch "historisc...

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Inhaltsangabe zu "Ayla und der Clan des Bären"

Der Welterfolg von Jean M. Auel!

Die Urzeit vor 30 000 Jahren: Das junge Mädchen Ayla irrt verlassen durch die gefährliche Wildnis der vorzeitlichen Erde. Der 'Clan des Bären', ein Stamm von Urmenschen, nimmt sie auf. Doch Ayla ist nicht wie die anderen Stammesmitglieder. Sie ist blond, schlank und lernt überdurchschnittlich schnell.

Ayla lebt vor 30.000 Jahren in einer Zeit, in der Schnee und Eis weite Teile des europäischen Kontinents bedecken. Als während eines Erdbebens Aylas Stamm vernichtet wird, irrt sie ziellos umher und überlebt nur knapp den Angriff eines Höhlenlöwen. Völlig entkräftet wird sie vom Clan des Bären gefunden und aufgenommen. In Iza, der Heilerin des Clans, und deren Bruder Creb, einem mächtigen Medizinmann, findet Ayla neue Eltern. Bald schon ergeben sich Konflikte durch Aylas Andersartigkeit. Nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre seltsame Art, durch Laute zu kommunizieren, befremden die Clan-Mitglieder. Bald lernt Ayla, auf die "richtige" Art zu sprechen - in der Gebärdensprache.

Viele Verhaltensregeln und Tabus, die den Frauen des Bärenclans auferlegt sind, bereiten der selbstbewussten Ayla auch weiterhin Probleme. Mit Feuereifer stürzt sich Ayla in ihre Ausbildung zur Medizinfrau, denn darin sieht sie ihre einzige Chance, in Zukunft vom Clan akzeptiert zu werden. Doch ihr unabhängiges Wesen lässt sich nicht unterdrücken. So sehr sie sich auch müht, sie bleibt eine Außenseiterin in einer ihr fremden Kultur …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:3453215257
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:604 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.05.2002
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.09.2011 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ellaa_s avatar
    Ellaa_vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle Geschichte über die Stellung der Frau, aber auch der Weiterentwicklung der Menschheit.
    Vor 30.000 Jahren..

    Inhaltsangabe:
    Dies ist die Geschichte der Erdenkinder, die vor 30.000 Jahren begannen, die Welt zu begreifen und zu erobern. Es ist die Geschichte des jungen Mädchens Alya, das mutterseelenallein durch die vorzeitliche Wildnis irrt. Besinnungslos wird sie schließlich von vorbeiziehenden Erdlingen aufgefunden dem "Clan der Bären",
     in dem sie dann als Außenseiterin und Fremde aufwächst. 

    Meine Meinung:
    Ein sehr gelungener Auftakt und eine grandiose Entwicklungsgeschichte. 

    Cover: Ich besitze noch die alte Coverversion des Heyne- Verlages von 1997.
    Es gefällt mir recht gut- auf dem Cover kniet ein junges blondes Mädchen oberkörperfrei mit einer Kette in den Händen vor einer kleinen Höhle und schaut in die Ferne. Wälder und Berge erstrecken sich vor ihr. Sie trägt eine Art Rock aus Fell, außerdem sehen wir nur ihren Rücken.
    Sie stellt unsere Protagonistin Ayla dar.
    Ein sehr passendes schönes Cover.
    Allerdings gefällt mir die Rückseite nicht allzu sehr. Schön wäre es gewesen, wenn das Bild sich nicht nur auf der Vorderseite und Buchrücken erstreckt- sondern nahtlos übergeht bis auf die Rückseite.

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren war angenehm zu lesen, jedoch oftmals etwas mühselig- ich mag zwar anspruchsvolle Geschichten, aber die etwas ins altdeutsche gehende Sprache war hin und wieder und besonders anfangs sehr speziell.
    Nichts desto trotz ist der Schreibstil sehr gelungen- er ist bildhaft dargestellt, leicht poetisch und mit sehr vielen sprachlichen Mitteln. Es gefiel mir ausgesprochen Gut und ließ mich erst recht in dieses große Abenteuer eintauchen.

    Kapitel: Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte zu starten. Jedoch gelang es mir von Seite zu Seite besser, mich in die Sprache und Charaktere hineinzudenken.
    Schnell klebte ich an den Seiten- und verfolgte gespannt den Werdegang der jungen Ayla. Ab und an schlichen sich aber deutlich die langatmigen Stellen ein. 

    Sie hat es von Anfang an nicht leicht- denn Alya sieht nicht nur ganz anders,aus als die Menschen vom Clan- sie ist auch vom Wesen und Denken her anders.
    Sie ist die neue Generation Mensch. Und wird mit einer Uralten konfrontiert.
    Spannende Szenen vorprogrammiert, aber auch viel Ärger für Alya, die sich dem Ganzen nicht sofort beugen will. Sie macht sich mächtige Feinde: Dem zukünftigen Clanführer Broud. Der Alyas Verhalten nicht duldet, sie sei aufsässig und manipuliere mit ihrer Art alle von Clan- außer ihn. Ein schlimmes Ende vorprogrammiert.

    Iza und Creb versuchen ihre schützende Hand über ihren Schützling Alya zu legen, jedoch gelingt ihnen das nicht immer, oftmals stehen sie dem neuen skeptisch gegenüber und halten am Alten fest. Trotz alledem gibt es in der Geschichte immer wieder Momente, wo der Clan sich dem Neuen annimmt- starke Veränderungen treten hervor.

    Ich war nach einiger Zeit vollkommen in der Geschichte gefangen- Magie und Heilkunst sind wichtige Nebenthemen, die ich persönlich  sehr gelungen und ansprechend fande.
    Auch das Jagen nimmt eine wichtige Position ein. Das Oberthema ist aber allgegenwärtig die Stellung die Stellung der Frau.

    Das Ende war absolut gelungen. Man bemerkt die Entwicklung des Clans- sie denken mehr nach. Brouds Verhalten ist auch nicht mehr akzeptabel. Letzten Endes verbannt er Alya.
    Ich bin sehr auf Band 2 und ihr weiteres Schicksal gespannt! 



    Idee: Die Idee uns so tief in die Alten Zeiten abtauchen zu lassen ist perfekt umgesetzt worden. Wir erleben mit wie die alte Version der Menschheit  (Neandertaler) auf uns stoßen- eine ganz neue Art. Es wird ganz langsam ein neues Zeitalter eingeläutet. Beeindruckend dargestellt. 

    Wir werden mit vielen neuen Gebräuchen aus längst vergessenen Zeiten konfrontiert. Lernen viel über die sozialen Verhältnisse untereinander, Sitten, den Glauben. 
    Eine vielfältige Sammlung, in denen ich viel wissenswertes fande. 
    Gefiel mir sehr Gut. 

    Charaktere: Für mich wurden alle Charaktere sehr glaubhaft und intensiv herausgearbeitet.
    Besonders Alya, die für die Entwicklung und das Neue steht. Sie ist Medizinfrau- und das unglaublich Gut. Ich mochte die Pflanzenkunde sehr Gerne! Sie ist die geborene kleine Rebellin- ein Fremdling und dennoch sehr bedeutend für den Clan. Ein echt toller Charakter. 

    Iza & Creb sind tolle, wenn auch strenge Adoptiveltern. 
    Ich mochte beide sehr- sie hatten ihr Herz am rechten Fleck und tiefe Verbundenheit zu Alya. Waren nicht voreingenommen und boten Alya eine recht gute Kindheit und ein zu Hause. 
    Sie waren für mich gesehen- ziemlich weise und mit anderen Dingen verbunden. Iza- Die Natur. Creb- Die Geister. 

    Broud ist ein ebenso wichtiger Charakter, denn er nimmt die Position des Feindes von Alya ein. Er ist gradlinig denkend, grob, hinterhältig und vor allem eines: komplett Hitzköpfig und ungehalten... ich verstand ihn teilweise überhaupt nicht. 
    Ein wahrer Bösewicht.. 

    Mein Fazit: Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Es hat viel Potenzial und beinhaltet eine absolut tolle, teils herzzereißende Story! Ich kann dieses Buch jeden ans Herz legen, der wie ich, gerne in alte Zeiten abtaucht. Toll gemacht. 

    Kommentare: 2
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    Neko_Hina_Chans avatar
    Neko_Hina_Chanvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Hab noch das alte Cover eine aus dem Jahre 1996 oder so Aber die Story ist einfach Klasse
    eine Geschichte die einfach klasse ist

    Eine Geschichte die einen mit in die alte zeit
    Zieht 
    Eine wunderschöne Geschichte über 
    Die Erden Kinder 
    Fesselt von der ersten Seite 

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    Ginevras avatar
    Ginevravor 2 Jahren
    Steinzeit- Emanze?!

    Schwarzmeerebene, vor ca. 30.000 Jahren:
    Die kleine Ayla spielt gerade am Bach, als ein Erdbeben alles verschluckt, was ihr bisheriges Leben ausmachte: die Umgebung und ihre Familie, einen Clan der Homo sapiens sapientis.
    Allein und schwer verwundet schleppt sie sich durch die Steppe, bis sie zusammenbricht und eine merkwürdig aussehende, gedrungene Frau sie aufliest: Iza, die weise und kräuterkundige Heilerin eines Neanderthaler- Clans. Iza bringt das blasse, dünne Kind zu Brun, ihrem Bruder und zugleich Anführers. Dieser ist erst skeptisch, denn alles Fremde könnte den Zorn der Geister auf den gesamten Clan lenken. Doch Iza zuliebe gibt er nach, und als Ayla etwas später eine komfortable Höhle entdeckt, wird sie feierlich in den Clan des Bären aufgenommen…

    Doch die blonde, blauäugige Ayla ist und bleibt irgendwie anders, nicht nur durch ihr „modernes“ Aussehen (das die Neanderthaler unfassbar hässlich finden), sondern auch durch ihren Intellekt und die Fähigkeit zu differenziertem Denken und Sprechen. Sie lernt rasch, erkennt blitzschnell Zusammenhänge und erfindet Werkzeuge, die dem ganzen Clan nutzen. 

    Doch dies ist nur der Beginn einer spannenden Frauengeschichte aus einer außergewöhnlichen Zeit, über die bisher wenig geschrieben wurde. Kein Wunder, dass Jean Auels Bücher weltweit zu Mega-Sellern wurden… die Experten kritisieren zwar, dass die ehemalige Bankerin Auel eher ihre Fantasie als seriöses Fachwissen einsetzt, aber ich finde, dass sie sich unglaublich gut in die Köpfe der damaligen Menschen versucht hinein zu versetzen. Ich konnte mir zuvor kaum vorstellen, wie man 5000 Seiten über eine zeitlich derart ferne Kultur schreiben kann – aber die Geschichte von Ayla ist wirklich spannend und unterhaltsam geschrieben, und letztendlich brandaktuell, da es um die Integration von anderen Kulturen geht – und um die wechselseitige Bereicherung.

    Für die fürchterlichen Übersetzungs- Stolperer kann die Autorin nichts, aber streckenweise haben mich langatmige Beschreibungen und Wiederholungen etwas genervt. Deshalb: 3,5/ aufgerundet 4 von 5 Sternen!

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    widder1987s avatar
    widder1987vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Leben unserer Vorfahren in der Geburtsstunde der menschlichen Zivilisationen - authentisch, emotional und lebenszeitsnah
    Teil 1 der Saga 'Die Kinder der Erde': Die Neandertaler

    Mit 'Alya und der Clan der Bären' schaffte die Autorin Jean Maria Auel 1980 den Anfang der Sage 'Die Kinder der Erde' als Panorama der Menschheit in ihrer frühsten 'Kinderstubenzeit' vor 30.000 Jahren als sich Homo Erectus und Homo Sapiens begegneten und zeitweilig nebeneinander lebten.

    Alya, das Kind der Fremdlinge, wird vom der hanghöchsten Medizinfrau des Großen Clan des Höhlenbären, Iza, zur Tochter ihres Herzen und unterweist sie in den Geheimnissen der 'weiblichen Zauberei', der Heilkunde. Parallel entwickelt sich Alya trotz großen Bemühens, eine unterwürfige Clan-Frau zu werden, zur ihrer von der Natur vorbestimmten 'Menschenart', die weiterleben wird. Der Neandertaler zu den der Clan des Bären gehört ist an der evolutionären Schwelle des Verscheidens angelangt und auf Geheiß Iza und Creb, den Magier des Clans, bricht Alya mit schwerem Herzen und den Zurücklassen ihres ersten Kinds zur ihrer Gleichen auf.

    Jean Maria Auel schreibt mit einer federleichten Erzählweise einen detailtreuen, gut recherchierten und lebhaften Handlungsverlauf, der eine authentisch-wirkende Story in schlichten, einfachen und klaren Wortwahl begleitet. Die knapp 600 Seiten urmenschlicher Beziehungsdarlegungen werden im eine gleichmäßigen nicht hohen Spannungsbogen und flachen Tiefgang in den einzeln Thematiken zu kurzweiligen fesselnde Lesevergnügen.

    Die erste Station in Alyas steinzeitlichen Leben ist mit einer Hingabe der Autorin verfasst wird, dass der Leser mit gepackter Interesse das Leben der Homo Erectus hautnah verfolgt und Alya von klein auf in ihrer Entwicklung begleite...4,25 Sterne

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    P_Gandalfs avatar
    P_Gandalfvor 2 Jahren
    Steinzeit Fantasy


    Es braucht seine Zeit bis man sich mit den Protagonisten identifiziert. Die Charaktere sind glaubhaft und stimmig. Ob sich die Steinzeit und die Begegnung der Neandertaler und Cro Magnon Menschen so abgespielt hat? Wer weiß. Ich sehe die Schilderungen wie einen guten Fantasyroman. Dies betrifft insbesondere die Vermutung über die Vererbung eines Stammesgedächtnisses. Auch wenn zwei der Hauptpersonen Frauen sind (iza und Ayla) handelt es sich bei Band 1 nicht um einen Klischee-typischen Frauenroman. 
    Gut für lange kalte Winterabende.

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    M
    Malkavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Faszinierend
    Spannend

    Eine sehr schöne Idee mit der Urgeschichte. Ich musste mich wirklich zwingen dieses Buch zu lesen, habe es aber letztlich zu Ende gelesen und das zum Glück. 
    Anfangs war es langweilig und zäh und sehr schwierig geschrieben. 
    Zur Mitte hin wurde es allerdings sehr spannend. Und ich habe es geliebt. 

    Wer sich für solche Geschichten interessiert, dem kann ich nur empfehlen auf jeden Fall bis zur Mitte der Geschichte zu warten. 

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    MiniMixis avatar
    MiniMixivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: spannender anfang. etwas schleppender mittelteil und ein rasantes ende...gutes buch mit luft nach oben :)
    Rezension zu "Ayla und der Clan des Bären"

    Das Buch "Ayla und der Clan des Bären" ist ein historisches und teilweise auch dramatisches Buch. Es spielt im eiszeitlichen Europa vor 30.000 Jahren. Das Buch erschien im Heyne Verlag, hat 606 Seiten und wurde von Jean Marie Auel geschrieben. Es ist der erste Band des Erdenkinder-Zyklus. Man trifft die Hauptperson Ayla und den Clan des Bären, in den Ayla aufgenommen wird.

    In dem Buch geht es darum, wie unsere Vorfahren in der Eiszeit gelebt und sich verständigt haben. Man erfährt auch wie und was sie jagten, sammelten und was es damals für Tiere gab.
    Das junge Mädchen Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Heimat und ihre Familie. Sie läuft einige Tage umher und wird dann von einem Clan Neandertaler gefunden und mitgenommen. Ayla wurde von einem Löwen verletzt und die Medizinfrau des Clan, Iza, pflegt sie wieder gesund. Ayla wird später, wenn auch etwas wiederwillig, in den Clan aufgenommen und zählt als vollwertiges Mitglied. Mit der Zeit wird Ayla erwachsen und lernt die Bräuche und Sitten des Clans, bis sie sie vollständig beherrscht. Iza unterweist Ayla der Heilkunst, damit sie später einen höheren Rang im Clan hat. Creb, der Zauberer oder auch Geisterbeschwörer des Clans, nimmt Iza (seine Schwester) und Ayla auf und die drei wachsen zu einer Art Familie zusammen. Um mehr zu erfahren solltet ihr natürlich das Buch lesen :)

    Für unter 15 jährige würde ich das Buch eher nicht empfehlen. Es ist etwas kompliziert geschrieben und an manchen Stellen auch etwas schwer verständlich. Empfehlen würde ich es vorallem denen, die sich für dieses Thema interessiern, da es sehr glaubwürdig geschildert wird. Man merkt, dass die Autorin gut recherchiert hat. Mein größtes Problem mit diesem Buch war, dass manches einfach viel zu ausführlich beschrieben wurde. Der Anfang war sehr interessant, die Mitte etwas langatmig aber auch durchaus spannend und der Schluss kam so rasant und unerwartet, dass ich gar nicht so schnell hinterher kam :)

    Alles in einem also ein gutes Buch mit überwiegend Höhen aber auch Tiefen. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und freue mich auf Band 2...

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    mariesbuechers avatar
    mariesbuechervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Abenteuerliche Reise in eine längst vergessene Welt! Großartiger Beginn einer Serie.
    Der Beginn von Aylas Abenteuern...

    Was für ein wunderbares Buch.
    Es lädt ein, auf eine Erzählung, lange lange vor unserer Zeit.

    Auch wenn mich Teile der Übersetzung gestört haben, war ich begeistert und habe inzwischen die gesamte Reihe im Regal stehen.

    Ayla überwindet Abenteuer, stellt sich ihren Feinden und findet endlich eine Familie.

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    Valaraucos avatar
    Valaraucovor 4 Jahren
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    Cover
    Das Cover ist in einem erdigen Rot gehalten und zeigt die Höhlenzeichnung eines Bären. Die Schrift hebt sich durch das weiß und gelb gut leserlich vom Hintergrund ab, was ich persönlich immer ziemlich wichtig finde. Es gibt nichts Schlimmeres, als einen Titel nicht lesen zu können. Das Bild passt außerdem sehr gut zu der Geschichte, denn wie der Titel schon sagt, geht es um den Clan des Bären.

    Meine Meinung
    Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich diese Reihe zum ersten Mal gelesen habe. Damals schon war ich ziemlich begeistert von der detaillierten Art der Autorin, die Geschichte zu erzählen. Aylas Leben beim Clan wird sehr genau und auch ausführlich beschrieben. Man erhält unglaublich tiefe Einblicke in das Leben der Steinzeit-Menschen. Die Autorin vermittelt den Eindruck das vieles geschichtlich (und auch zeitlich) wirklich so abgelaufen sein könnte. Ayla scheint eine Pionierin zu sein und kann mit der Lebensweise des Clans nicht immer etwas anfangen. Meist bewusst lehnt sie sich gegen die üblichen Verhaltensregeln auf und erweckt so Aufsehen.

    Im ersten Teil werden ungefähr zehn bis zwölf Jahre von Aylas Leben behandelt. Das erscheint einem nicht nur unglaublich lange, sondern die Dicke des Buches beweist auch, dass vieles um- und auch beschrieben wird.

    Mir gefällt der erste Teil der Reihe sehr gut und ich konnte mich auch jetzt, nach ein paar Jahren, wieder völlig darin verlieren. Ich mag die vielen Details, die Jean M. Auel herausarbeitet und wie viel sie beschreibt. Auch werden immer wieder Dinge erzählt, die man fast schon als „wissenschaftlich“ bezeichnen könnte. Zum Beispiel erklärt die Autorin, wie es sein konnte, dass sich damals die Landschaft so schnell verändert hat oder wie genau ein Gletscher „arbeitet.“ All das hat mich schon vor Jahren fasziniert und gefällt mir immer noch sehr, sehr gut.

    Alles in allem kann ich für dieses Buch nur eine Kaufempfehlung aussprechen, denn ich bin völlig überzeugt und auch begeistert davon.

    Wertung (4/5)

    www.valaraucos-buchstabenmeer.com

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    Legibiliss avatar
    Legibilisvor 4 Jahren
    Ayla und der Clan des Bären von Jean M. Auel

    Ein jähes Erdbeben tötet die Familie des kleinen Mädchens Ayla. Verwirrt und voller Angst flieht sie von ihrem ehemaligen Zuhause. An einem Bach schließlich bricht die Kleine vor Erschöpfung zusammen. Dort findet sie eine Gruppe Neandertaler, die auf der Suche nach einer Höhle dort entlangziehen. Die Medizinfrau Iza kümmert sich um die kleine Ayla und wird so nach und nach wie eine Mutter für sie. Der Clan des Bären, der nach einiger Zeit Ayla als ein vollwertiges Mitglied aufnimmt, wird zu ihrer neuen Familie. Trotzdem bleibt Ayla eine Fremde. Sie ist anders und das bringt viele Probleme mit sich. Ayla kämpft um die Anerkennung des Clans, doch wird es ihr auch gelingen?

    Die Geschichte Aylas ist, auch wenn sie in der Steinzeit spielt, wie ein modernes Märchen. Es ist die Geschichte eines Mädchens, das versucht Anerkennung zu finden und sich selbst dabei treu zu bleiben. Sie kämpft gegen Intoleranz und die alte Vorstellung der Rollenverteilung von Mann und Frau.

    Jean M. Auel hat mit Ayla und der Clan des Bären den Auftakt zu einen 6-bändigen Epos geschaffen, der mit seinen Protagonisten genauso gut auch im 21. Jahrhundert spielen könnte. Gleichzeitig zeigt die Autorin mit diesem fulminanten Roman, dass unsere Vorfahren mit den gleichen oder ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten wie wir.

    Die 1936 in Chicago geborene Schriftstellerin hat mit Ayla und der Clan des Bären einen wunderschönen Roman geschrieben, voller Fragen, Konflikten und Emotionen. Ein Lesevergnügen der besonderen Art, zeitlos und anschaulich.

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